DE417290C - Hackmaschine - Google Patents

Hackmaschine

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Publication number
DE417290C
DE417290C DEM77284D DEM0077284D DE417290C DE 417290 C DE417290 C DE 417290C DE M77284 D DEM77284 D DE M77284D DE M0077284 D DEM0077284 D DE M0077284D DE 417290 C DE417290 C DE 417290C
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DE
Germany
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chopping
springs
knife
lever
frame
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Expired
Application number
DEM77284D
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English (en)
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SCHMOTZER HANS SCHMOTZ
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SCHMOTZER HANS SCHMOTZ
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Application granted granted Critical
Publication of DE417290C publication Critical patent/DE417290C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B35/00Other machines for working soil
    • A01B35/02Other machines for working soil with non-rotating tools
    • A01B35/04Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power
    • A01B35/06Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power with spring tools or with resiliently- or flexibly-attached rigid tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGABEN AM 10.ÄÜUÜ8T1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JV* 417290 -KLASSE 45 a GRUPPE 35
Maschinenfabrik Schmotzer Inhaber Hans Schmotzer i
Hackmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. April 1922 ab.
Bei Bodenhackmaschinen für reihenständige Hackfrüchte sollte der die Hackmesser tragende Rahmen in seiner Höhenlage einstellbar und in seiner Belastung regelbar sein, um die aufzuwendende Kraft der Maschine dem je nach der Bodenbeschaffenheit verschiedenen Widerstand des Bodens anpassen zu können und für alle verschiedenen Benutzungsfälle die günstigste Eingrifftiefe der Messer zu erzielen.
Zu diesem Zweck wurde bereits eine Belastung des Hackmesserrahmens durch wal-
zenförmige und sich selbsttätig zwischen veränderliche Anschläge einstellende Laufgewichte \Orgeschlagen, die in der einen Endstellung den Rahmen belasten, in der anderen ihn aber entlasten und ausgehoben halten. Doch hat diese Einrichtung den Nachteil des schweren Gangs wegen der zu bewegenden toten Gewichte und den weiteren Nachteil, daß beim Verstellen der Laufgewichte und ίο besonders beim plötzlichen Überkippen des ganzen Rahmens in die Aushebestellung harte Schläge in der !Maschine auftreten.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wurden ferner andere Konstruktionen vorgeschlagen, bei denen an Stelle der Gewichte ein unter regelbarer Federwirkung stehendes und verschieden einstellbares Sperrhebelsystem verwendet ist, welches in der Arbeitsstellung eine regelbare Belastung des Messertragrahao mens bewirkt und nach Auslösung der Sperrung ein leichteres Ausheben des Rahmens aus der Arbeitsstellung ermöglicht.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine besonders einfache Konstruktion einer solchen Hackmaschine, bei welcher nicht nur die Hackmesser höhenverstellbar und federnd gehalten sind, sondern auch die Verbindung zwischen den einzelnen Hackmessern und ihrem gemeinsamen Hackmessertragrahmen, als auch die Verbindung zwischen diesem Tragrahmen und dem Fahrgestell höhenverstellbar ist und unter Zwischenschaltung λ'οη Federn verschieden einstellbarer Normalspannung erfolgt, und bei welcher endlich auch der Hackmesserrahmen während der Fahrt quer zur Fahrtrichtung hin und her geschoben werden kann. Die Höhersteilbarkeit der Hackmesser und des Häckmessertragrahmens ermöglicht es, die Eindringtiefe der Hackmesser dem Erfordernis der verschiedenen zu bearbeitenden Hackfrüchte anzupassen; die Verstellbarkeit der Federkraft der verschiedenen Spannfedern ferner ermöglicht es, die von der Maschine aufgewendete Kraft dem Arbeitswiderstand anzupassen, der bei verschiedener Natur des Bodens und bei dem verschiedenen Zustand desselben Bodens zu verschiedenen Zeiten wechselnd ist; die seitliche Verstellbarkeit des Hack-So messerrahmens endlich ermöglicht es, bei der Benutzung der Maschine einzelnen ausnahmsweise nicht reihenständigen Hackfrüchten während der Fahrt aus dem Wege gehen zu können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, an Hand dessen die Wirkungsweise leicht verständlich sein wird. Abb. 1 zeigt die Hackmaschine im Längsschnitt und Abb. 2 in Oberansicht.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Hackmaschine trägt das Fahrgestell F auf zwei seitlichen Böcken 2 eine drehbare Vierkantwelle W, welche mittels des im Bo-. gen schwingbaren Schalthebels A gedreht werden kann. Mit Hilfe der am einen Tragbock festen segmentförmigen Klinken- oder Zahnscheibe B und des unter Federdruck ; stehenden Sperriegels P, der von dem knie- ! artigen Klinkengriff K mittels des Zug-
organs Z ausgerückt werden kann, wird die 1 Scheibe B mit der Vierkantwelle in der ge-' wünschten Lage fixiert oder auch beim Aus- : heben des Sperriegels P für eine Drehung
freigegeben. Die Vierkantwelle W trägt mittels der seitlichen Hebelarme C und der Len- : kerstangen L den Hackmesser tragrahmen E.
Die Lenkerstangen werden dabei von End-
! gabeln G (Abb. 2) der Hebelarme C gehalten
und besitzen mehrere Bohrungen für verf schiedenes Einstecken der Verbindungsbol-I zen, damit die wirksame Länge der Lenkerstangen L nach Bedarf verändert werden kann. Ihr Unterende ist mit einem längeren Führungsschlitz L versehen, durch welchen der Bolzen D 'des Hackmessertragrahmens E hinidurchtritt. Die unteren Hälften der Lenkerstangen L sind von Schrauhenfedern / j umgeben, deren untere Enden sich auf den ' Hackmessertragrahmen E stützen, während I die oberen Enden sich gegen die Anschlag- ! scheiben O stützen, die im mittleren Teil der Lenkerstangen L in beliebiger Stellung be- : festigt werden können. Ein weiterer, an der . Vierkantwelle W fester Hebelarm H dient mit einem der verschiedenen Löcher b als An- : lenkpunkt der Schraubenfeder S, deren andei res Ende vermittels der Spannschraube s ■■ und der Schraubenmutter m an dem Fahrgestell F befestigt ist. Durch Anziehen oder ί Nachlassen der Stellmutter m wird die Vor- spannung der Feder S eingestellt; durch Ein- : hängen der Feder 5 in ein anderes Loch b ! des Hebels H wird das Drehmoment der ge-1 spannten Feder S vergrößert oder verkleinert. 1 Auf der am Fahrgestell festen Ouerwelle R ist mittels einer Buchse drehbar getragen die Muffe 3, welche in einer vertikalen Bohrung das Ende 4 des Steuerhebels 5 hält, das in ein ; gegabeltes Hinterende mit Handgriffen ό aus- u0 läuft. Der Hackmessertragrahmen E umgreift mit einer hinteren Strebe 7 mit oberer Führungsöse 8 den Steuerhebel 5. Bei den an den Handgriffen 6 bewirkten leichten seitlichen Pendelbewegungen des Steuerhebels 5 u5 um seine Drehachse 4 wird der Hackmessertragrahmen E ebenfalls leicht seitlich hin und her geschoben, wobei seine vorderen Enden auf der sie stützenden Ouerwelle 7? ebenfalls gleiten können. Diese seitliche Pendelmöglichkeit des Hackmessertragrahmens mit den Hackmessern hat den Zweck, daß der hinter

Claims (2)

der Maschine gehende und sie steuernde Arbeiter sie so steuern kann, daß die Hackmesser einzelnen ausnahmsweise nicht in Reihe stehenden Pflanzen aus dem Wege gehen, ohne die Pflanzen zu verletzen. Bei völlig ebenen Bodenverhältnissen würde es genügen, die Hackmesserstiele starr mit dem Hackmessertragrahmen zu verbinden. Meist aber zeigt selbst im flachen Terrain ίο der Boden mehr oder weniger große Unebenheiten. Um zu verhüten, daß die einzelnen Hackmesser über Vertiefungen weggleiten, ohne einzudringen, oder daß sie bei Erhöhungen zu tief gehen, sind zunächst die Hackmesser am Tragrahmen E mittels Gelenkvierecken U gelagert. Diese dürfen aber, um die Wirkung der Federn / nicht wieder teilweise aufzuheben, kein freies Spiel haben; sie stehen ihrerseits unter dem Einfluß von an sich bekannten Schraubenfedern i, welche um am Gelenkviereck U angreifende Bolzen d herumgelegt sind und sich oben gegen Bügel / legen, «lie einen Schlitz ρ zum Durchgang des zugehörigen Bolzens d aufweisen und an Führungen ν des Rahmens E in verschiedener Höhe feststellbar sind. In der in Abb. 1 dargestellten Lage der einzelnen Organe, wo die Hackmesser M in den Boden richtig eingreifen, ist die als Zugfeder wirkende Feder .9 auseinandergezogen und gespannt, während die als Puffer oder Druckfedern wirkenden Federn / zusammengepreßt sind und auf den Messertragrahmen E drükken, so daß die Hackmesser M in das Erdreich so tief eingreifen, wie es die den Boden berührende Führungsrolle Q zuläßt. Die Federn / sind dabei gleichfalls mehr oder weniger gespannt. Falls bei härterem Boden der Druck der Federn 7 nicht ausreicht, die Messer im Boden zu halten, wird der Stellhebel A unter Auslösung des Riegels P nach oben verstellt, wobei erforderlichenfalls die Zugfeder durch Entspannen mehr oder weniger entlastet werden kann. Die Hebelarme C bewegen sich dabei mit den Lenkern L abwärts, so daß die Druckfedern 7 weiter zusammengepreßt werden, der Druck auf den Messerrahmen E also verstärkt wird. Gegebenenfalls können auch die Federn i nachgespannt werden. Endlich kann im Bedarfsfalle auch die wirksame Länge der Lenkerstangen L durch Befestigen der Arme C an einem anderen höheren Loch der Lenker vergrößert werden. Wenn der nötige Druck erreicht ist, so wird der Hebel Λ durch den Riegel P im Segment B festgestellt. Während also jetzt die Federn 7 den erforderlichen allgemeinen Rahmendruck aufrechterhalten, führen im Zusammenwirken damit die Federn i den Ausgleich des Tiefganges der einzelnen Messer bei vorkommenden Bodenunebenheiten herbei. Es ergibt sich dabei ein ständiges wechselseitiges Spiel der Rahmen- und Messerhebelfedern, wodurch ein völlig stoßfreier Gang der Maschine und ein gleichmäßiger Tiefgang aller Messer erzielt wird. Um den Hackmessertragrahmen bzw. die Messer leichter ausheben zu können, was gegebenenfalls auch vorübergehend während der Arbeit, z. B. beim Auftreffen auf größere Steinbrocken, schnell möglich sein soll, hält man die Feder .S1 während der Arbeit gespannt. Es genügt dann zum Ausheben der Messer bisweilen schon die bloße Auslösung des Sperriegels P, um zunächst unter der gemeinsamen Wirkung der Zug- und Druckfedern die Lenker L mit den Hebelarmen C aufwärts, den Stellhebel A also um ein entsprechendes Stück abwärts zu bewegen, und. alsdann den Hebel A durch die Zugfeder ^ unter leichter Nachhilfe von Hand vollends nach unten zu bewegen und den am Fahrgestell F um die Welle R schwingbaren Messerrahmen auszuheben und in der Hochstellung durch den Sperriegel P gegebenenfalls wieder festzustellen. P Λ Τ E N T - A N S P R Ü CII E:
1. Hackmaschine mit durch Federn regelbarer Belastung des Hackrahmens und der Hackmesserparallelogramme, dadurch gekennzeichnet, daß die Hackmesser (M) an einem quer zur Fahrtrichtungverschiebbaren Hackmesserrahmen (E) befestigt sind, welcher an dem Fahrgestell vermittels eines verschieden einstellbaren gekröpften doppelarmigen Hebels (A, C) und von diesem zum Hackmesserrahmen reichenden, auf verschiedene Länge einstellbaren Lenkerstangen (L) mit in an sich bekannter Weise diese umgebenden Pufferfedern (7) einstellbarer Spannung getragen wird.
2. Hackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte, zwischen das Fahrgestell und das den Hackmesserrahmen tragende Hebelsystem eingeschaltete, verschieden stark anspannbare Zugfeder (S) an einem von der Achse des Doppelarmhebels (A, C) ausgehenden Arm (H) verschieden groß einstellbarer Hebellänge angreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM77284D 1922-04-04 1922-04-04 Hackmaschine Expired DE417290C (de)

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DE417290C true DE417290C (de) 1925-08-10

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ID=7317566

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DE (1) DE417290C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933178C (de) * 1949-11-14 1955-09-22 Cramer Maschf Vielfachgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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