DE224313C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE224313C DE224313C DE1908224313D DE224313DD DE224313C DE 224313 C DE224313 C DE 224313C DE 1908224313 D DE1908224313 D DE 1908224313D DE 224313D D DE224313D D DE 224313DD DE 224313 C DE224313 C DE 224313C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- chopping
- frame
- rein
- connection
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B35/00—Other machines for working soil
- A01B35/02—Other machines for working soil with non-rotating tools
- A01B35/04—Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power
- A01B35/06—Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power with spring tools or with resiliently- or flexibly-attached rigid tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Guiding Agricultural Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 224313 KLASSE 45«. GRUPPE
HERMANN KINTLEIN in HALBERSTADT.
Hackmaschine mit Vorderkarre. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1908 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Hackmaschine mit freipendelnd getragenen
Messerrahmen, bei der mit der Führung der Hackmesser eine Steuerung beider Radgestelle stattfindet. Von den bekannten
Maschinen dieser Art unterscheidet sie sich dadurch, daß der Messerrahmen zur Erzielung
einer leichteren seitlichen Verschiebung und Einstellung des Tiefganges an zwei Seitenrahmen
beweglich aufgehängt ist, die sich um lotrechte Säulen des Hintergestelles pendelnd
bewegen und die Ausrückketten nicht an den Messerrahmen, sondern an den die Säulen des
Gestelles umfassenden Lagern der Seitenrahmen in Wirkung treten, und daß die Verbindung
des Vordergestelles mit dem Hintergestell der Maschine durch ein in der Mitte beider Gestelle drehbar gelagertes Verbindungs-.
stück hergestellt ist, auf dem eine mit den Sterzen verbundene Hebelverbindung. derartig
angebracht ist, daß beim Steuern der Maschine beide Gestelle und ein mit der Vorderkarre
verbundener Zügelhebel in die Reihenrichtung einlaufen, wobei die Bewegung der Vorderkarre
und des Zügelhebels oder die des letzteren auch allein beliebig geändert werden kann.
Auf den Zeichnungen ist die Hackmaschine beispielsweise dargestellt. Es zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Maschine,
Fig. 2 die Maschine von oben gesehen,
Fig. 3 dieselbe Ansicht bei Abweichen der Zugrichtung,
Fig. 3 dieselbe Ansicht bei Abweichen der Zugrichtung,
Fig. 4 und 5 eine teilweise hintere Ansicht des Hinter- bzw. Vordergestelles,
45
Fig. 6 das das Vorder- und Hintergestell verbindende Gelenkstück.
Das Vordergestell der Maschine besteht aus einer Räder 1 tragenden Achse 2, an welcher
das Rahmengestell 3 befestigt ist, auf dem drehbar um den Bolzen 4 eine wagerechte
Führungsscheibe 5 gelagert ist. Eine zur Befestigung der Scherbäume 6 dienende Schiene 7
lagert mit der daran befestigten Führungsscheibe 8 über der Führungsscheibe .5. Über
der Führungsschiene 7 ist drehbar der mit dem Führungshebel 9, den Hebeln 10, 11 versehene,
beide Gestelle verbindende Balken 12 gelagert, über den noch ein zum Befestigen zweier besonderer
Zügelstücke mit zwei Klemmvorrichtungen 13 ausgestatteter Hebel 14 vorgesehen
ist; dieser ist durch ein Winkelstück 15 fest mit der Führungsscheibe 5 verbunden. Es sind
daher das Rahmengestell 3, die Scherbäume 7, der Verbindungsbalken 12 sowie der Zügelhebel
14. in Verbindung mit der Führungsscheibe 5 beweglich um den Bolzen 4 gelagert.
Ein am Winkelstück 15 drehbar gelagerter Hebel 16 wird durch Umlegen mit dem Zapfen
des Bolzens 4 sowie mit dem Zapfen 17 des Hebels 11 verbunden und stellt hierdurch die
Beeinflussung dieses Hebels auf den Zügelhebel 14 her; soll gleichzeitig auch das Radgestell
des Vorderwagens mit unter diese Hebelwirkung gebracht werden, so wird ein am Rahmen
3 vorgesehenes Gelenkstück 18 über ein an der Führungsscheibe 5 vorgesehenes Zungenstück
19 gelegt.
Beim Fahren von und nach der Arbeitsstelle wird die Hebelverbindung ausgeschaltet
und die Scherenschiene 7 durch zwei Stifte 20 direkt mit dem Rahmen 3 verbunden. Das
Hackgestell besteht aus einer Räder 21 tragenden Achse 22, über welche zwei Tragstücke
23 mit den lotrechten runden Säulen 24 und den oberhalb gebogenen Rahmenstücken 25
befestigt sind. Zwei wagerechte Schienen 26,27 stellen eine Querverbindung der Rahmenstücke
25 her und dienen zur Auflage des beide Gestelle verbindenden Balkens 12 sowie
der mit diesem durch Strebe 28 verbundenen gleichlaufenden Schiene 29; die Verbindung
selbst wird durch den Bolzen 30 hergestellt.
Um die Säulen 24 sind drehbar und in der Höhenvorrichtung verschiebbar die Seitenrahmen
31 gelagert, von denen die oberen Lager noch mit eingelegten, mit Ansatz versehenen
Rundstücken ausgestattet sind, an welchen der Ausrückhebel 33 durch die Welle 34, die Kettenräder
35 und die Ketten 36 angreift und ein Heben oder Senken der Seitenrahmen 31 bewirkt.
. Die die Messerbalken 37 tragenden Rahmenstücke 38 sind durch die lotrechten Achsen 39 an der frei hängenden Seite der
Seitenrahmen 31 ebenfalls drehbar und lotrecht verschiebbar gelagert. Die Höhenverstellung
der Messerbalken 37 wird durch die Stellringe 40 begrenzt und hierdurch sämtliche
Messer gleichzeitig in die gewünschte Schnitthöhe eingestellt, während die Tiefenbewegung
der an den Ketten 36 hängenden Seitenrahmen 31 durch die Stellringe 401 begrenzt wird.
Der in beiden Gestellen drehbar gelagerte, zur senkrechten Versteifung der Gestelle noch
mit Strebe 28 und der Schiene 29 versehene Verbindungsbalken 12 ist nach oben mit dem
Zapfen 41,42 sowie mit dem zapfenartigen Kopfstück der Verbindungsbolzen 30 ausgestattet,
welche zur Lagerung der Hebel 11, 9, 10
dienen. Ein mit der Querschiene 27 des Hintergestelles verbundenes Bogenstück 43 mit in
Schlitzführung des Hebels 11 liegenden Zapfen 44 dient zur Drehung des Hintergestelles um
den Verbindungsbolzen 30.
Der im Zapfen 42 gelagerte Hebel 9 ist mittels der Kette 45 mit den Säulen 39 des Messerrahmens
verbunden und trägt am hinteren Ende die Führungsgabel 46. Dieser Hebel greift mit dem am vorderen kurzen Schenkel
befestigtem Zapfen 47 in eine Schlitzführung des Hebels 10, während dieser wiederum mit
Zapfen 48 in die Schlitzführung des Hebels 11 greift. Der zur Verbindung des Hebels 11
und des Armes 16 dienende Zapfen 17 ist zur Regulierung der Drehbewegung des Zügelhalters
14 bzw. des Vordergestelles in der Schlitzführung des Hebels 11 verschiebbar gelagert
und erhält seine Führung durch ein an einem Winkelstück 50 des Hebels 11 um den
Zapfen 51 gelagertes Hebelpaar 52, das durch eine Zugstange 53 von dem hinter der Gabel
46 gehenden Führer beeinflußt werden kann. Beim Arbeiten mit der Maschine wird zunächst
die Höhe des Messerrahmens durch die Stellringe 40, 40' eingestellt. Die ohne jede Gewichtsbelastung
in den frei seitlich pendelnden Seitenrahmen schwebenden Messerarme gestatten dabei eine äußerst leichte Führung und ein
leichtes Arbeiten der Maschine, ■ sodann werden von jeder Seite des Zugtieres je ein Zügelstück
in den Klemmen 13 des Hebels 14 befestigt. Hat der Führer ein Zugtier, das gut der Leitung
folgt, so genügt es, wenn durch Umlegen des Hebels 16 über den Zapfen 17 die Hebelverbindung
mit dem Zügelhebel 14 hergestellt wird, umso mehr, da die Bewegung dieses Hebels
durch Verschieben des Zapfens 49 vermittels der Handstange 53 verstärkt werden kann; im anderen Fall wird durch Herausnehmen
der Stifte 20 die feste Verbindung der Scherenschiene ,7 mit dem Gestellrahmen 3 gelöst
und dieser durch Gelenk 18 und Zunge 19 gleichzeitig mit dem Zügelhebel 14 vermittels
des Hebels 16 an den Hebel 11 angeschlossen,
während die Scherenschiene 7 frei beweglich bleibt. Weicht nun das Zugtier aus der Reihenrichtung
ab, so hat der Führer durch Drehen des Hebels 9 die Hackmesser nur in der Reihenrichtung
zu halten; der am Hebel 9 befestigte Zapfen 47 dreht dabei gleichzeitig den Hebel 10,
dieser mittels Zapfen 48 den Hebel 11 und letzterer mittels Zapfen 49 den Hebel 16. Da
in der Schlitzführung des Hebels 11 vor dem Zapfen 48 aber auch der an der Bogenschiene
43 befestigte Zapfen 44 mit bewegt wird, so stellt sich bei jeder abweichenden Bewegung
mit der Verschiebung des Messerrahmens auch das Hintergestell parallel zur Reihenrichtung
ein und ermöglicht durch seinen parallelen Gang ein leichtes Halten der Messer in den
Saatreihen; da aber auch gleichzeitig durch den Hebel 16 der Zügelhebel 14 bzw. das ganze
Vordergestell in Parallelstellung zu der Reihenrichtung bzw. in eine derartige Neigung gestellt
wird, daß es bestrebt ist, wieder in der erforderlichen Normalrichtung zu laufen, während
das Zugtier einesteils durch Zügelwirkung vermittels des Zügelhebels 14, andererseits
durch wesentlich erhöhte Kraftanstrengung auf den Fehler aufmerksam wird, so reguliert sich
mit dem Halten der Messer in den Saatreihen selbsttätig auch die Führung der Maschine
und des Zugtieres in die erforderliche Bewegungsrichtung.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Hackmaschine mit Vorderkarre, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung beider Gestelle durch ein in der Mitte beider Gestelle beweglich gelagertes Verbin-dungsstück hergestellt ist und die zur Führung der Hackvorrichtung dienenden Sterzen durch eine Hebelverbindung sowohl mit dem Hauptgestell als auch mit der Vorderkarre und einem an dieser angeordneten Zügelhebel derart verbunden sind, daß beim Steuern der Hackmesser durch die Sterzen das Hauptgestell und die Vorderkarre und ein mit letzterer verbundener Zügelhebel oder dieser allein zum Einlaufen in die ursprüngliche Bewegungsrichtung eingestellt werden.
- 2. Hackmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung durch die Hebel (9, 10, 11), die auf den Verbindungsstangen (12,29) des Vorder- und Hintergestelles drehbar gelagert sind, von den die Hackmesser beeinflussenden Sterzen auf die Vorderkarre oder den Zügelhebel übertragen wird, und daß der Grad der Abweichung der Vorderkarre und des mit dieser verbundenen Zügelhebels (14) oder des letzteren allein durch Verschieben des Verbindungsbolzens (17) der Hebel (11, 16) durch einen Handarm (53) und einen an diesen angelenkten Hebel (52) verändert werden kann.
- 3. Hackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hackgestell mittels zweier senkrechter Achsen (39) in zwei Seitenrahmen (31) gelagert ist, die an zwei Säulen (24) des Hintergestelles wagerecht pendelnd angeordnet sind, und daß durch Anordnung der das Ausheben vermittelnden Ketten an den Lagern der Seitenrahmen das durch Feststellen der Stellringe (40, 40') in seiner Tiefstellung eingestellte Hackgestell ohne Gewichtsbelastung und in der Aushebestellung ohne Seitenzug durch die Aufhängeketten vollkommen freischwebend gehalten wird, zum Zweck der ' Erzielung einer leichteren Seitenbewegung des Hackgestelles durch die Führungssterzen (46).
- 4. Hackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (16) zum Lenken der Vorderkarre oder des Zügelhebels gelenkig als Überwurfhebel ausgebildet ist, um die Verbindung der Hebel (16) und (11) leicht lösen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE224313T | 1908-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224313C true DE224313C (de) | 1910-07-18 |
Family
ID=34558837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908224313D Expired DE224313C (de) | 1908-12-24 | 1908-12-24 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224313C (de) |
-
1908
- 1908-12-24 DE DE1908224313D patent/DE224313C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE837329C (de) | Tragdrehpflug mit seitlichem Zugpunkt | |
| DE224313C (de) | ||
| DE632686C (de) | Einrichtung zur regelbaren Befestigung landwirtschaftlicher Geraete hinter einem Schlepper | |
| DE15281C (de) | Neuerungen an Pflügen | |
| DE207140C (de) | ||
| DE915397C (de) | Vielfachgeraet | |
| DE259163C (de) | ||
| DE344921C (de) | Kehrpflug, dessen Pflugschare durch einen quer zur Fahrtrichtung verschwenkbaren Doppelhebel im Gleichgewicht gehalten und verstellt werden | |
| DE14955C (de) | Dampfrübenheber | |
| AT214185B (de) | Landwirtschaftliches Wechselgerät bzw. Wechselpflug | |
| DE151023C (de) | ||
| DE326778C (de) | Mit Sterzenfuehrung versehener, auf dem Trommelrad ausbalancierter Motorpflug | |
| DE835081C (de) | Pflug | |
| DE103675C (de) | ||
| DE375629C (de) | Aushebevorrichtung fuer die Arbeitswerkzeuge an Kartoffelkultur- und anderen Iandwirtschaftlichen Maschinen | |
| AT32530B (de) | Maschine zum Köpfen von Rüben und ähnlichen Wurzelfrüchten. | |
| DE966042C (de) | Geraet fuer die Bestellung, Pflege und Ernte von Feldfruechten, wie Kartoffeln, Rueben, Getreide usw., zum Anbau an mit Krafthebearm versehene Schlepper und mit Sitz fuer die Bedienungsperson | |
| DE229416C (de) | ||
| DE188069C (de) | ||
| DE110223C (de) | ||
| DE733187C (de) | Pflanzlochmaschine | |
| DE1096835B (de) | Planiergeraet | |
| DE349044C (de) | Hebeeinrichtung fuer den Fingerbalken von Maehmaschinen | |
| DE423623C (de) | Hackmaschine mit Vorderwagen | |
| DE273626C (de) |