DE915397C - Vielfachgeraet - Google Patents

Vielfachgeraet

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Publication number
DE915397C
DE915397C DEM539D DEM0000539D DE915397C DE 915397 C DE915397 C DE 915397C DE M539 D DEM539 D DE M539D DE M0000539 D DEM0000539 D DE M0000539D DE 915397 C DE915397 C DE 915397C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control rod
control
piece
tool carrier
multiple device
Prior art date
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Expired
Application number
DEM539D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinrich Kremer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CRAMER MASCHF
Original Assignee
CRAMER MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CRAMER MASCHF filed Critical CRAMER MASCHF
Priority to DEM539D priority Critical patent/DE915397C/de
Priority to DEM17116A priority patent/DE933178C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE915397C publication Critical patent/DE915397C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B69/00Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
    • A01B69/003Steering or guiding of machines or implements pushed or pulled by or mounted on agricultural vehicles such as tractors, e.g. by lateral shifting of the towing connection
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B35/00Other machines for working soil
    • A01B35/02Other machines for working soil with non-rotating tools
    • A01B35/04Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power
    • A01B35/06Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power with spring tools or with resiliently- or flexibly-attached rigid tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

(WiGBI. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 22. JULI 1954
M539 III/45 a
Vielfachgerät
Landwirtschaftliche sogenannte Vielfachgeräte, wie sie zur Bestellung und Pflege im Kartoffel- und Rübenanbau verwendet werden, stellen ganz besonders große Anforderungen an die Steuerung und an die Einfachheit der Bedienung. Vor allem ist es wichtig, daß die Umstellung von einem Arbeitsgang zum anderen, der häufig mehrmals am Tag erfolgen muß, leicht und schnell zu bewerkstelligen ist. Bei der Umstellung ist nicht nur die Änderung in der Werkzeugausrüstung zu berücksichtigen, sondern es muß auch die Steuerung umgestellt werden, z. B. wird bei den Bestellungsarbeiten mit dem Rad nach der Radspur der vorhergehenden Reihen gesteuert, während bei dem Zudecken und den folgenden Pflegearbeiten nach den vorhandenen Pflanzreihen gesteuert werden muß. Für den einen Fall ist also eine Radsteuerung, z. B. eine Karrensteuerung oder eine Achsschenkelsteuerung, zweckmäßig, für den anderen Arbeitsgang eine Steuerung durch Verschieben der Werkzeugschiene. Auch eine Kombination zwischen Achsschenkelsteuerung und Steuerung durch Verschiebung der Werkzeugschiene ist bereits bekannt. Dabei werden bei der Verschiebung der Werkzeugschiene gleichzeitig die Räder in die betreffende Richtung eingeschlagen.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Vielfachgerät zu schaffen, das einfacher in der Umstellung von einem Arbeitsgang zum anderen und leichter in der Bedienung ist als bisher.
Erreicht wird dieses Ziel durch die Verwendung verschiedener neuer Merkmale. Diese Merkmale hängen zwar zusammen, können aber auch jedes einzeln schon eine gewisse Verbesserung bringen. Bei diesen Merkmalen handelt es sich einmal um die Art der Steuerung. Bei der erfindungsgemäßen Maschine wird beim Lochen eine an sich bekannte Karrensteuerung verwendet; beim Zudecken und bei
den Pflegearbeiten wird die Karrensteuerung beibehalten, zusätzlich wird die Steuerstange aber mit der Werkzeugschiene so gekuppelt, daß diese bei Seitenbewegungen der Steuerstange mit zur Seite genommen wird. Zur Umstellung von der reinen Radsteuerung zur kombinierten Steuerung durch Verschieben der Werkzeugschiene und gleichzeitiger Karrensteuerung ist dann nur noch eine Kupplung zwischen Steuerstange und Werkzeugträger zu betätigen.
Die S teuer stange dient gleichzeitig zum Ausheben und ist deshalb auch nach oben und unten frei beweglich und natürlich zum Steuern zur Seite verschwenkbar. Beim Ausheben soll die Werkzeugschiene mit hochgehoben werden und ist deshalb in dieser Richtung mit der Steuerstange gekuppelt. Die Steuerstange ist also je nach der gewünschten S teuer art wahlweise seitlich frei über der Werkzeugschiene, z. B. in einer Führung beweglich, oder a° seitlich mit der Werkzeugschiene gekuppelt; in der vertikalen Ebene besteht zum Zweck der Aushebung immer eine Kupplung.
Zur Erleichterung sind zwischen der Steuerstange und einem beim Hochheben der Steuerstange seine Höhenlage nicht ändernden Teil Zugfedern angeordnet. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die nicht mit der Steuerstange verbundenen Enden der Federn mit einem Steuerzwischenstück verbunden sind, das die Seitenbewegungen der Steuerstange mitmacht, seine Höhenlage beim Ausheben aber nicht ändert.
Dadurch wird eine Erschwerung der Steuerung durch die Federn vermieden. Die Verwendung von Federn zur Erleichterung des Aushebens ist vor allem bei schweren Hackmaschinen schon seit langem bekannt. Neu ist hier die besonders einfache Anordnung von zwei Federn zu beiden Seiten der Steuerstange.
In den Abb. 1 bis 3 ist ein Gerät gemäß der Erfindung dargestellt, wobei
Abb. ι das Gerät von oben und Abb. 2 einen Schnitt, von der Seite gesehen, darstellt;
Abb. 3 zeigt den Werkzeugträger mit dem Bügel +5 zur Führung und die Klappe zur seitlichen Festlegung der Steuerstange.
Die Steuerstange d ist mit dem Steuerzwischenstück e über das Doppelgelenk H, G in vertikaler Richtung gelenkig verbunden. Das Steuerzwischenstücke dreht sich um den Zapfen c des Deichselrahmens α. Die Achse b' dreht sich um den Zapfen k des Deichselrahmens α und wird durch den Bolzen / im Steuerzwischenstück e in die gewünschte Lage gebracht. Die Steuerstange d ist bei reiner Radlenkung über dem Werkzeugträger m frei seitlich bewegbar. Um ein bequemes Ausheben zu erreichen, ist am Werkzeugträger m ein Bügel A angebracht. Bei der Umstellung von einer reinen Radlenkung, z. B. beim Pfianzlochen, auf eine kombinierte Hackrahmensteuerung—Radlenkung, z. B. beim Zudecken, wird nur die Steuerstange mit der Klappe F in der Mitte des Werkzeugträgers gehalten. Bei einer Verschiebung der Steuerstange d nach einer Seite wird der Werkzeugträger m zur gleichen Seite geschoben und die Achse b' nach der gleichen Richtung eingeschwenkt.
An der Steuerstange d ist in dem Ausführungsbeispiel ein Querstück C angeschweißt, und in diesem sind zwei Federn E eingehängt. Die anderen Enden der Federn sind in einem mit dem Steuerzwischenstück e fest verbundenen Querstück B eingehängt.
Um eine stabile Lage der Steuerstange zu erreichen, ist der Drehpunkt zwischen der Steuerstange d und dem Steuerzwischenstück e als Doppelgelenk G, H ausgebildet (s. Abb. 2). Beim Heben der Steuerstange findet ein Drehen um den oberen Drehpunkt H statt. Bei tiefer Lage der Steuerstange dreht sich diese um den Drehpunkt G.
Die Tiefe der Arbeit durch Verstellen des Anhängepunktes einzustellen, ist bekannt. Durch Verdrehen der Achse selbst oder von Muffen, die drehbar auf der Achse angebracht sind, wird dies in einfacherer Form erreicht als bisher.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Vielfachgerät, bei dem auch die nach der seitlich angrenzenden Reihe zu steuernden Werkzeuge an einem Werkzeugträger befestigt g0 sind, der über zwei Lenker in waagerechter und senkrechter Ebene bewegbar gelenkig mit der Radachse des Gerätes verbunden ist, und bei dem wahlweise als Steuerung eine Radlenkung oder eine Hackrahmenlenkung verwendbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (b') der Radachse mittels senkrechter Gelenke (K und 0 sowohl an einem Zwischenstück (e) als auch an dem Deichselrahmen (a) gelagert ist, wobei das Zwischenstück (e) seinerseits vorn mit dem Deichselrahmen (a) mittels senkrechten Gelenkes (c) verbunden ist, während es hinten die Steuerstange (d) trägt, welche ihrerseits mit dem Werkzeugträger (m) kuppelbar ist.
  2. 2. Vielfachgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Achsmittelteil (&') eine Achse (b") dreh- und feststellbar gelagert ist, wobei an der Achse die Anschlußpunkte für die Lenker (n) so angebracht sind, daß sie beim Drehen der Achse hoch und tief gestellt werden.
  3. 3. Vielfachgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß rechts und links der Steuerstange (d) an einem mit der Steuerstange (d) in einigem Abstand vom Gelenk (H, G) zur Handhabe hin verbundenen Querstück (C") je eine oder zwei Federn (E) angehängt sind, deren andere Enden an einem beim Ausheben seine Höhe nicht ändernden Querstück (B) befestigt sind, welches in einigem Abstand vom Drehpunkt (H, G) in entgegengesetzter Rieh- iao tung wie die Steuerstange (d) am Zwischenstück (e) angeschlossen ist, wobei das Steuerzwischenstück (e) und damit das Querstück (B) zwar die Seitenbewegungen, nicht aber die Höhenbewegungen der Steuerstange (d) mitmachen.
    §15
  4. 4- Vielfachgerät nach Anspruch ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung zwischen Steuerstange (d) und Steuerzwischenstück (e) bei etwas erhobener S teuer stange (d) um den höher gelegenen Drehpunkt (H) des Doppelgelenkes (G, H), bei herabgedrückter Stellung der Steuerstange um den tiefer gelegenen Drehpunkt (G) erfolgt und daß dazwischen eine Ruhelage für die Steuerstange liegt.
  5. 5. Vielfachgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Werkzeugträger (m) eine Führung (A) verbunden ist, in der die Steuerstange (d) wahlweise frei seitlich über dem Werkzeugträger (m) zu bewegen ist oder gegen seitliche Bewegungen gegenüber dem Werkzeugträger (m) z. B. mit einer Klappe (F) festgesetzt werden kann, wobei in beiden Fällen zwischen Steuerstanige (d) unidWerkzeugträger in vertikaler Richtung Kraftschhiß vorhanden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 9530 7.54
DEM539D 1949-11-14 1949-11-14 Vielfachgeraet Expired DE915397C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM539D DE915397C (de) 1949-11-14 1949-11-14 Vielfachgeraet
DEM17116A DE933178C (de) 1949-11-14 1953-01-24 Vielfachgeraet

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM539D DE915397C (de) 1949-11-14 1949-11-14 Vielfachgeraet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE915397C true DE915397C (de) 1954-07-22

Family

ID=7290753

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DEM539D Expired DE915397C (de) 1949-11-14 1949-11-14 Vielfachgeraet

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