DE209245C - - Google Patents

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DE209245C
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Germany
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ploughshare
plow
power
carriage
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DENDAT209245D
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English (en)
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/02Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
    • A01B63/06Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated mechanically by tractor motor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45«. GRUPPE
ERNST DAN in MARIENBURG, Westpr. und M.BRENNER in BERLIN.
Bei Kraftpflügen strebte man bisher stets danach, den Pflugscharrahmen derart mit dem Wagengestell zu verbinden, daß nach einmaliger Einstellung des Pflugscharrahmens eine Bewegung desselben möglichst in jeder Beziehung vermieden wurde. Man hat auch bereits Pflugscharrahmen unterhalb des Wagengestelles an Ketten derart aufgehängt, daß beim Senken des einen Rahmens der andere
ίο gehoben wurde, und zwar hat man die Kettenaufhängung hierbei so gewählt, daß die Pflugscharrahmen im Gleichgewicht standen und eine Verminderung der erforderlichen Zugkraft für den Pflug eintreten konnte. Aber selbst bei dieser bekannten Art der Aufhängung der Pflugscharrahmen unterhalb des Wagengestelles war.man stets bestrebt, durch besondere Führungsleisten jede seitliche Bewegung des Pflugscharrahmens unmöglich zu machen, so daß auch bei der bekannten Aufhängung der Pflugscharrahmen an Ketten nur von einer starren Anbringung der Pflugscharrahmen am Wagengestell gesprochen werden kann. Vorliegende Erfindung bezweckt nun, den Pflugscharrahmen in jeder Richtung beweglich unter dem Wagengestell des Kraftpfluges anzubringen, so daß die Pflugschare nicht nur in bekannter Weise je nach der zu leistenden Arbeit in der Höhenlage verstellt werden können, sondern auch eine Bewegung des Pflugscharrahmens nach seiner Einstellung während des Betriebes nach oben und nach den Seiten möglich ist. Der Pflugscharrahmen ist also im Gegensatz zu bekannten Anordnungen nach vorliegender Erfindung nicht starr, sondern beweglich angebracht, und hierdurch vermag derselbe kleinen, beim Pflügen vorkommenden Hindernissen auszuweichen, so daß eine Beschädigung der Schare, wie dies bei dem starren System vorkam, nicht eintreten kann. Das Gewicht des Kraftpfluges wird trotz dieser beweglichen Aufhängung des Pflugscharrahmens in Verbindung mit der richtigen Einstellung des letzteren stets bewirken, daß bei normalen Verhältnissen im Felde die Schare in gerader Richtung ihre Arbeit verrichten. Befindet sich jedoch in dem zu pflügenden Felde ein Stein oder ein sonstiges Hindernis, so wird das auftreffende Schar nach oben oder nach der Seite ausweichen, ohne daß es hierbei vorkäme, daß die übrigen Schare ihre Arbeit aussetzen, was bei denjenigen Kraftpflügen der Fall sein muß, bei welchen beim Auftreffen eines Hindernisses, zwecks Vermeidung einer Beschädigung des Schars, der gesamte Pflugscharrahmen von Hand und durch mechanische Mittel angehoben werden muß. Der Kraftpflug nach vorliegender Erfindung ist trotz der beweglichen Aufhängung des Pflugscharrahmens so ausgestaltet, daß die Pflugschare für gewöhnlich bestrebt sind, nach unten in den Erdboden einzudringen, und ferner sind Vorkehrungen getroffen, um das Pflügen von Figuren zu ermöglichen. ' , In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Kraft-
pflug in Seitenansicht dargestellt, wobei alle die zum Antrieb des Motors nötigen Teile punktiert dargestellt und einige zum Verständnis der Erfindung nicht notwendige Maschinenteile weggelassen sind. Fig. 2 zeigt eine Oberansicht auf den Pflug nach Fig. i.
An dem Wagengestell ι des Kraftpfluges, welches den Motor und die Zubehörteile trägt, sind die Laufräder und Treibräder in bekannter Weise derart angebracht, daß die Radachsen beim Fahren auf ebenem Boden in gleichen Höhenlagen und beim Fahren auf dem Feld der Furche entsprechend in verschiedenen Höhenlagen liegen. An dem Wagengestell ι ist der Rahmen 2, der die Pflugschare 3 trägt, so angebracht, daß die Pflugschare zwischen den Rädern liegen. Der Rahmen 2 ist am hinteren Ende durch Kettenglieder 4 mit Zahnstangen 5 verbunden, welche senkrecht in die Höhe führen und in dem Wagengestell in geeigneter Weise geführt sind. Diese Zahnstangen greifen in Zahnräder 6, welche auf einer Welle 7 sitzen und vermittels eines Kettenradantriebes 8 von einem Reibungsrad 9 in Umdrehung gesetzt werden können. Dieses Reibungsrad 9 ist derart angeordnet, daß bei Einschaltung der Rückwärtsbewegung des Kraftpfluges das Reibungsrad 9 in Berührung mit der Scheibe 10 kommt, so daß gleichzeitig beim Rückwärtsgang des Pfluges immer das Hinterende des Pflugscharrahmens zwecks Vermeidung von Beschädigungen der Pflugschare gehoben wird. Das Vorderende des Rahmens 2 ist mit einem Zapfen 11 versehen, an welchen eine Kette 12 angelenkt ist. Diese über Führungsrollen 13 geführte Kette 12 ist an einem Hebel 14 angebracht, welcher an dem Wagenrahmen 1 drehbar sitzt und mit einer Klinke an einem Zahnsektor 15 verstellt werden kann, so daß je nach Stellung des Hebels 14 das Vorderende des Pflugscharrahmens 2 gehoben oder gesenkt wird. Der Hebel 14 ist in der Nähe des Führersitzes des Pfluges angebracht, und somit kann leicht das Vorderende des Pflugscharrahmens beim Vorhandensein irgendwelcher Findlinge gehoben werden. Vermöge der Anbringung des Pflugscharrahmens 2 mit Hilfe der Kettenglieder 4 und der Kette 12 besitzt der Rahmen eine gewisse Nachgiebigkeit oder Beweglichkeit, so daß beim Vorhandensein von Hindernissen in der Pflugbahn die Schare mit dem Rahmen ausweichen können. Trotz dieser Beweglichkeit muß aber der Pflugscharrahmen stets das Bestreben haben, die Pflugschare nach unten zu drücken, und aus diesem Grunde sind an einem Ständer 16 des Rahmens Ketten 17 angebracht, welche mittels Bolzen in Löchern der U-Eisen 18 verstellbar befestigt sind. Diese Ketten besitzen stets eine schräg nach unten gerichtete Lage und sind somit bestrebt, das Oberende des Ständers 16 und somit auch den Pflugscharrahmen nach unten zu ziehen. Dieser Abwärtszug kann durch Verstellung der Ketten in dem U-Eisen geregelt werden. Um zu ermöglichen, daß beim Figuren- oder Rundpflügen der Pflugscharrahmen 2 eine bestimmte Stellung zur Mittellinie des Wagengestelles einnimmt, ist an dem Zapfen 11 drehbar ein Hebel 19 befestigt, welcher mit seinem Vorderende zwischen senkrecht stehenden, am Wagengestell angebrachten Flacheisen 20 geführt ist. Das Hinterende dieses Hebels 19 überragt den Zapfen 11 und besitzt einen Längsschlitz, so daß durch diesen Hebel ein Bolzen eingeführt werden kann, welcher außer durch den Schlitz in Löcher 21 einer Schiene 22 des Pflugscharrahmens einzustecken ist. Bei Drehung des Hebels 19 wird das Vorderende des Pflugscharrahmens etwas zur Seite gedrückt und dann der erwähnte Zapfen durch den Schlitz am Hinterende des Hebels 19 und durch das entsprechende Loch 21 der Schiene 22 hindurchgesteckt. Der Pflugscharrahmen besitzt dann das Bestreben, sich in einer gewissen Schräglage zur Mittellinie des Wagengestelles einzustellen.
Die Kraftübertragung vom Motor 23 auf die Treibräder kann mittels Reibräder erfolgen. Das von dem Motor angetriebene Rgibrad 24 sitzt auf einer Welle 25, welche ein Reibrad 26 trägt. Dieses Reibrad kann in Eingriff mit dem Reibrad 27 oder dem Reibrad 10 gebracht werden, indem letztere beiden Räder auf einer mittels Handgriffes 28 verschiebbaren Hülse sitzen. Von der Welle 29, auf welcher die Hülse, Reibräder 27, 10 sitzen, wird der Antrieb der Treibräder des Kraftpfluges abgeleitet.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Kraftpflug mit beweglich aufgehängtem Pflugscharrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der Pflugscharrahmen nach oben und nach den Seiten beweglich unter dem Wagengestell angebracht ist, so daß die Pflugschare den auftretenden Hindernissen nach allen Richtungen hin ausweichen können.
2. Kraftpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorderende des Pflugscharrahmens an einer von dem Führersitz aus verstellbaren Kette hängt, während das Hinterende durch Kettenglieder mit Zahnstangen verbunden ist, welche beim Rückwärtsgang des Pfluges durch geeignete Getriebe zwangsweise in die Höhe bewegt werden.
3. Kraftpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der beweglich an dem Wagengestell aufgehängte Pflugscharrahmen vorn durch Ketten (17) nach unten
gezogen wird, welche einerseits an einem Ständer des Pflugscharrahmens angelenkt, andererseits verstellbar an Trägern des Wagengestelles angebracht sind.
4. Kraftpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Sicherung einer bestimmten Lage des Pflugscharrahmens zum Wagengestell an ersterem ein Hebel (19) angebracht ist, welcher mit dem einen Ende zwischen Führungsstangen des Wagengestelles geführt wird und mit dem anderen Ende in verschiedenen Stellungen zum Pflugscharrahmen festgestellt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT209245D Active DE209245C (de)

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DE (1) DE209245C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2456465A (en) * 1944-08-07 1948-12-14 Deere & Co Convertible disk plow
US5878520A (en) * 1998-01-20 1999-03-09 Bedford Industries Adjustable advertising band

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2456465A (en) * 1944-08-07 1948-12-14 Deere & Co Convertible disk plow
US5878520A (en) * 1998-01-20 1999-03-09 Bedford Industries Adjustable advertising band

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