DE534751C - Anhaengepflug fuer Zugmaschinen - Google Patents

Anhaengepflug fuer Zugmaschinen

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DE534751C
DE534751C DEI38756D DEI0038756D DE534751C DE 534751 C DE534751 C DE 534751C DE I38756 D DEI38756 D DE I38756D DE I0038756 D DEI0038756 D DE I0038756D DE 534751 C DE534751 C DE 534751C
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. OKTOBER 1931
-REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M534751 KLASSE 45 a GRUPPE
International Harvester Company in Chicago, 111., V. St. A.
Anhängepflug für Zugmaschinen Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1929 ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf Pflüge, die an Zugmaschinen bekannter Systeme angehängt werden sollen.
Es ist bereits vielfach versucht worden, Pflüge mit Zugmaschinen zu kuppeln. Im einen Fall hat man versucht, den Pflug starr mit der Zugmaschine zu verbinden. Abgesehen davon, daß sich hierdurch die Zugmaschine nur schwer für andere Zwecke benutzen läßt, da jeweils größere Umbauarbeiten erforderlich sind, hat sich eine solche Ausführung auch deshalb nicht als geeignet herausgestellt, weil man bei starrer Verbindung von Pflug und Zugmaschine eine genaue Pflugtiefe kaum einhalten kann. Diese Übelstände sollten deshalb dadurch beseitigt werden, daß man die Zugmaschine und den Pflug gelenkig miteinander verbindet, derart, daß eine Bewegungsmöglichkeit der beiden Teile
ao zueinander sowohl in waagerechter als auch in senkrechter Richtung möglich ist. Auch eine solche Anordnung hat aber den Nachteil, daß es hierbei schwer ist, eine genaue Pflugrichtung einzuhalten, was .für ordnungsmäßiges Arbeiten aber unbedingt erforderlich ist.
Der Erfindung liegt also die Erkenntnis zugrunde, daß nur dann ein zufriedenstellendes Arbeiten möglich ist, wenn man den Pflug mit der Zugmaschine derart verbindet, daß sie gewissermaßen eine starre Einheit bilden, um die Pflugrichtung genau einzuhalten, daß sie aber trotzdem in senkrechter Ebene zueinander beweglich sind, so daß ein genaues Einhalten der Pflugtiefe möglich ist und die Pflugtiefe nicht durch die Höhenstellung der Zugmaschine beeinträchtigt wird. Demzufolge besteht also die Erfindung darin, daß der für die Verbindung von Zugmaschine und Pflug an sich bekannte Rahmen aus. an jeder Seite der Maschine angebrachten, untereinander durch'Querverbindungen verbundenen Gelenkrahmen besteht, deren Basis durch am vorderen Ende der Zugmaschine starr befestigte, etwa senkrechte Träger, gebildet wird, die durch Gelenkstangen mit ebenfalls etwa senkrecht stehenden Stützen verbunden sind, welche etwa in der durch die Hinterräder der Zugmaschine gegebenen Ebene laufende Räder tragen und so die Höhenstellung der Schare entsprechend der jeweiligen Bodenhöhe regeln. Die Verbindung dieser Gelenkrahmen mit den Scharhaltern erfolgt zweckmäßig durch einen Rahmen, der an Bügelpaaren einstellbar die Scharhalter trägt und zwischen den Bügelpaaren mit einem weiteren Hilfsrahmen für ein Gehäuse versehen ist, welches die Kupplungseinrich-. tung zum Heben und Senken der Scharhalter trägt. In ' diese Verbindung wird ferner zweckmäßig eine Einrichtung eingeschaltet, Welche es'ermöglicht, jeweils genaue Pflugtiefe einzustellen. Außerdem ist es nach der Erfindung von Wichtigkeit; daß die Scharhalter so ausgebildet sind, daß sie einen möglichst weit vorn und möglichst tief gelegenen Befestigungspunkt an der Zugmaschine auf-
weisen, so daß eine wirklich gute Zugübertragung erfolgt.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel für einen Pflug nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Draufsicht mit dem Pflug nach der Erfindung am hinteren -Ende der Zugmaschine,
Abb. 2 eine Seitenansicht zu Abb. ι unter ίο Fortlassung des einen Zugmaschinenrades.
Abb. 3 ist eine Hinteransicht zu Abb. i, wobei die Scharhalter nach der Linie 3-3 in Abb. ι geschnitten sind.
Abb. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch die Kupplungsvorrichtung, die zum Heben und Senken des Pfluges dient; der Schnitt ist nach Linie 4-4 in Abb. 5 geführt.
Abb. 5 ist ein Längsschnitt durch die Kupplungseinrichtung, und zwar nach Linie 5-5 in Abb. 4.
Abb. 6 ist eine Einzelheit, welche das ununterbrochen umlaufende Glied der Kupplungseinrichtung zeigt.
Abb. 7 ist eine Seitenansicht des Teiles nach Abb. 6.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß der Pflug an eine Zugmaschine angehängt ist, die eine sich quer erstreckende Hinterachsenkonstruktion mit einem waagerechten Achsengehäuse aufweist, von dem nach unten senkrechte Verlängerungen 11 an jedem Ende abstehen. Die Räder 12 sind an der Außenseite der Teile 11 angeordnet und werden in gewöhnlicher Weise durch Differentialgetriebe in den Gehäusen 10 und 11 in Bewegung gesetzt.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist eine nach oben gekrümmte Achsenkonstruktion angenommen mit weit auseinander stehenden Rädern. Die Zugmaschine besitzt auch einen verhältnismäßig kleinen, sich nach vorn erstreckenden Teil 14, welcher den nicht dargestellten Motor trägt und in der Hauptsache aus Seitenträgern 15 besteht. Dicht vor der Achse und zwischen den Trägern 15 ist ein Getriebegehäuse 17 angeordnet, welches sich als zweites Gehäuse 18 bis unter die Träger 15 erstreckt. In diesem Gehäuse befindet sich ein Getriebe, das in eine nach hinten gerichtete, in der Längsmittelebene liegende Antriebswelle 19 ausläuft, die aber unterhalb der quer verlaufenden Achsenkonstruktion liegt.
An diese Zugmaschine soll nun der Anhängepflug angehängt werden. Die Pflugschare 37 sind, wie es bei Zweiscnarflügen bekannt ist, unabhängig voneinander heb- und senkbar. Für jedes Schar ist ein Scharhalter vorgesehen, der aus mehreren Gliedern zusammengesetzt sein kann, die nach hinten auseinanderlaufen, um für die Schare 36 und "37 genügende Stützpunkte zu schaffen. Zu den Scharhaltern gehören auch die nach unten gerichteten Glieder 38 und nach vorn gerichtete Glieder 39, die als Gabel ausgebildet sind und unter und sogar vor der Achse der Zugmaschine liegen, wie es sich aus Abb. 2 ergibt. Diese vorderen Enden der Scharhalter sind auch noch nach unten gebogen, so daß sich auf jeden Fall ein sehr weit vorn und tief liegender Angriffspunkt für die Zugverbindung ergibt. Diese Zugverbindung für die Scharhalter besteht zunächst aus einer mittels Zapfen 47 an die nach unten hängenden Gehäuse 11 der Achsenkonstruktion der Zugmaschine angeschlossenen, sich nach vorn erstreckenden U-förmigen Zugstange 46. Der Querteil 48 dieser Stange liegt somit eingutes Stück vor der Achsenkonstruktion und wird zweckmäßig von den unteren Enden senkrechter Stangen 27 gestützt, die am Rahmen 15 der Zugmaschine angeklemmt sind und später noch weiter erwähnt werden. An dem Querteil 48 der Zugstange sind Zugeisen 49 angebracht, an die je eine Zugstange 50 angeschlossen ist. Diese Stangen wiederum sind gelenkig bei 51 mit je einem vorderen Ende eines Scharhalters verbunden. Um eine Ausrichtmöglichkeit für die Scharhalter zu schaffen, ist ferner je eine Gelenkstange 52 vorgesehen, die zweckmäßig aus zwei Teilen besteht, die durch ein Spannschloß zusammengehalten werden.
Diese Pfluganordnung muß nun außerdem irgendwie gestützt werden, so daß ein Heben und Senken der Pflugschare bzw. ein Einstellen der Pflugtiefe möglich ist. Hierzu dient folgende Konstruktion: _ An den bereits obenerwähnten, am Maschinenrahmen 15 angeklemmten senkrechten Stangen 27 sind gelenkig nach hinten verlaufende Stangenpaare 29 und 30 vorgesehen, die jeweils über und unter der Achskonstruktion hindurchgehen und nach hinten etwas auseinanderlaufen. Die hinteren Enden dieser Stangen 29 und 30 sind gelenkig an etwa senkrechte Stützen 21 angeschlossen, die sich nach oben bis über die Querteile der Achse erstrecken und unten (Abb. 3) in Lagern 22 enden, in denen eine Querachse 23 mit Laufrädern 24 sitzt. Die Räder 24 liegen also etwa in gleicher Ebene mit den Laufrädern der Zugmaschine und werden deshalb den Gelenkrahmen 27, 29, 30, 21 stets in einer der Bodenhöhe entsprechenden Lage halten. An "5 diese Gelenkrahmen ist -nun ein Rahmen 20 angeschlossen, der zweckmäßig aus Profileisen zusammengesetzt ist und eine etwas nach hinten geneigte Stellung einnimmt, derart, daß, wie es sich aus Abb. 2 ergibt, der vordere Teil unter der Achse liegt. Durch Gelenkstangen 26 ist dieser Rahmen 20 mit
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den Stützen 21 verbunden und wird daher zu dem Gelenkrahmen in einer bestimmten Stellung gehalten.
Durch die Benutzung der Gelenkrahmen wird aber eine Beweglichkeit nur in senkrechter Richtung ermöglicht.
An den Stützen 21 sind ferner sich nach hinten erstreckende Bügelpaare 40 angeordnet, die aus je einem äußeren Arm 41 und einem inneren Arm 42 bestehen, welcher an einem der Arme eines sich nach vorn und unten erstreckenden U~förmigen Gliedes 43 sitzt. Dieser U-förmige Teil 43 bildet den mittleren Teil des Rahmens 20 und ist mit diesem starr verbunden. Die nach unten und vorn sich erstreckenden Schenkel der Teile 43 stützen sich auf die Achse 23. An den Bügelpaaren 40 sitzen weitere Bügelteile 44 mit Hülsen 45, auf denen, wie es sich insbesondere aus Abb. 2 ergibt, die Scharhalter aufliegen. Es ergibt sich hieraus, daß eine Höhenverstellung der Bügel 40 ohne weiteres auch eine Höhenverstellung der Scharhalter und damit der Schare herbeiführt. Wie diese Verstellung erfolgt, ergibt sich aus dem ■ Nachfolgenden:
Jeder Bügel 40 ist an einen Kurbelmechanismus angeschlossen, der auf dem oberen Querteil des Rahmens 20 angebracht ist. Der Kurbelmechanismus besteht aus einer Schwingwelle 55, die in geeigneten Lagern am Rahmen 20 liegt und entgegengesetzt gerichtete Kurbelarme 56, 57 besitzt. Der Kurbelarm 57 ist nach vorn gerichtet und trägt einen Gleitblock 58, der in der Längsrichtung auf dem Arm 57 einstellbar ist. Die Einstellvorrichtung für den Gleitblock 58 besteht aus einer Schraubenwelle 59, die bei 60 an der Welle 55 gelagert ist und am oberen Ende eine Handkurbel 61 trägt. Ein Schraubengewinde in einem Auge 62 des Gleitblockes 58 nimmt die Schraube auf. Eine Drehbewegung der Welle 59 wird demzufolge den Block 58 auf dem Arm 57 verschieben. Der Block 58 ist drehbar mittels eines Gelenks 63 mit dem Bügel 40 verbunden und, da sich das Gelenk während der Einstellung mit dem Block 58 bewegt, kann eine feste Einstellung des Bügels 40 und des mit ihm verbundenen Pflugschars zwecks Einstellung der Pflugtiefe erfolgen. Zum Heben und Senken jedes Bügels 40 mit der Pflugeinheit durch Schwenken der Welle 55 ist ein Motor vorgesehen, der eine Kraftübertragungsvorrichtung treibt und seine Triebkraft selbst von der Kraftwelle 19 erhält. Diese Übersetzung besteht aus einem Gehäuse 65, das auf nach hinten gerichteten, von einander entfernt stehenden Trägern 66 angeordnet ist. Diese Träger sind an den Seiten des Gehäuses befestigt und mit den Armen des mittleren LJ-förmigen Rahmengliedes 43 an der Vorderseite verbunden. Stangen 67 verbinden die Stangen 66 mit dem oberen Teil des Rahmengliedes 43 und bilden demzufolge eine starre Aufhängung für das Gehäuse 65·
Dieses Gehäuse sitzt demzufolge zentrisch zum Rahmen 20 und etwa in genauer Verlängerung der Kraftwelle 19. Das Gehäuse 65 ist zwecks Aufnahme von Schmiermitteln vollkommen geschlossen und mit Lagern für eine längs hindurchgehende Welle 70 .versehen (Abb. S), deren vorderes Ende aus dem Gehäuse herausragt und durch eine ausdehnbare und biegsame Welle 71 mit der Kraftwelle 19 verbunden ist. Die Verbindung erfolgt mit Hilfe von Universalgelenken. Das Gehäuse 65 ist ferner mit Lagern für eine Querwelle 72 versehen, die um einen geringen Betrag aus dem Gehäuse herausragt. Innerhalb des Gehäuses und zentral zur Welle ist ein Schneckenrad 73 angeordnet, welches mit einer Schnecke 70 in Eingriff steht. Das Schneckenrad 73 ist mit breiten Flanschen 74 versehen, die bei 75 genutet sind. Jedes Elide der Welle 72 trägt lose ein Kupplungsglied 76. Jedes Glied 76 besteht aus einem Nabenteil 77 auf der Welle 72. Am äußeren Ende ist an der Nabe ein Kurbelteil angeordnet, der aus dem Gehäuse 72 herausragt und einen Kurbelzapfen 79 trägt. Innerhalb des Gehäuses hat jeder Kupplungsteil eine entgegengesetzt genutete Scheibe 80, die auf der Nabe 77 befestigt ist und mit einer Seite einem offenen Teil des Schneckenrades 73 gegenüberliegt. Die Scheibe 80 hat an der dem Schneckenrad abgekehrten Seite einen Hebelteil 82, der bei 81 gelagert ist. Die entgegengesetzt gerichteten Arme dieses Hebelteils 82 enden an Nuten in der Scheibe 80 für Finger 83= Der Hebelteil 82 trägt ferner eine Kupp- ■ lungsrolle 84, die durch einen Schlitz 85 in der Scheibe 80 in den hohlen Raum der einen Seite des Schneckenrades 83 greift und der genuteten Innenfläche der Flanschen 74 gegenüberliegt. Eine Feder 85' zieht die Rolle 84 gewöhnlich in die Nuten 75 hinein. Die auf beiden Seiten des Schneckenrades angeordneten Kupplungsteile sind unabhängig voneinander. Die Steuerung1 für die Hebel 83 besteht aus je einem Hebel 86, der nach oben aus dem Gehäuse herausragt, so daß er leicht von dem bedienenden Arbeiter erreicht werden kann. Jeder Hebel 86 hat einen nach innen gekrümmten Teil 87 (Abb. 4), der im oberen Teil des Gehäuses 65 gelagert ist. Daran befestigt ist wiederum etwa ein Kurbelarm 88 mit einer Rolle 89, welche am Umfang der Scheibe 80 anliegt und in die gegenüberliegenden Nuten einfallen kann. Eine Feder 90 (Abb. 2) verbindet Hebel und Gehäuse und dreht den Hebel stets so, daß die
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Rolle in die" Nuten'der Scheibe 80 eingreifen muß, so daß dann der Hebelteil 82 entgegen der Wirkung der Feder 85' so gedreht wird, daß seine Rolle 84 mit "den Nuten 85 am Schneckenrad nicht in Eingriff steht Die Kurbelzapfen 79 jedes Kupplungsteils sind durch Gelenkstangen 91 mit dem Kurbelarm 56 der Schwingwelle 55 verbunden. Die Kurbelteile 78 der Kupplungen sind so an den Antriebsmechanismus angeschlossen, daß sie etwa mit den Stangen 91 die Totpunktlage einnehmen, wenn nach jeder halben Umdrehung die Entkupplung erfolgt.
Es ergibt sich hieraus, daß jede dem Hebel 86 erteilte Schwingbewegung die Rolle 89 aus dem Sitz im Kupplungsteil 80 hebt, so daß dadurch der Hebelteil 82 freigegeben wird und seine Rolle 84 in die Nuten 75 des Schneckenrades einstellen kann. Da die Drehung des Schneckenrades in der Richtung des Pfeils in Abb. 5 erfolgt, wird der Kupplungsteil 76 vom Schneckenrad mitgenommen, bis die Rolle 89 bei ihrem Wege auf der Umfangskante der Scheibe 80 in die gegenüberliegende Nut einfallen kann. Dadurch wird dann auch der Hebelteil 82 wieder bewegt und seine Rolle 84 aus den -Nuten 75 herausgezogen. Es findet dann also Entkupplung statt. Da die beiden Kupplungsteile an den entgegengesetzten Seiten des Gehäuses unabhängig voneinander durch das dauernd umlaufende Rad 73 bewegt werden können, ist also auf diese Weise ein Mittel zum Heben und Senken der einzelnen Schareinheiten geschaffen. Selbstverständlich können aber auch beide Schareinheiten durch Betätigung beider Hebel 86 gleichzeitig bewegt werden.
Das angegebene Ausführungsbeispiel zeigt deutlich, wie ein Anhängepflug mit der Zugmaschine so dicht gekuppelt werden kann, daß er mit der Zugmaschine gewissermaßen eine Einheit bildet, ohne daß aber die Tiefenstellung der einzelnen Schareinheiten beeinflußt wird.
Selbstverständlich können Änderungen vorgenommen werden, ohne daß das Wesen der Erfindung irgendwie beeinträchtigt wird.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Anhängepflug für Zugmaschinen mit Aufhängung der Scharhalter an einem Rahmen, der nur eine senkrechte Bewegung der Schare gegenüber der Zugmaschine zuläßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus an jeder Seite der Maschine angebrachten, untereinander durch Querverbindungen verbundenen Gelenkrahmen besteht, deren Basis durch ' am "vorderen Ende der Zugmaschine starr befestigte, etwa senkrechte Träger gebil· det wird, die durch Gelenkstangen mit ebenfalls etwa senkrechten Stützen verbunden sind, welche etwa in der durch die Hinterräder der Zugmaschine gegebenen Ebene laufende Räder tragen und so die Höhenstellung der Schare entsprechend der jeweiligen Bodenhöhe regeln.
  2. 2. Anhängepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkstangen zur Verbindung der vorderen Träger mit den Radstützen einerseits oberhalb und andererseits unterhalb der Achskonstruktion der Zugmaschine ver-
    . laufen»
  3. 3. Anhängepflug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den senkrechten Radstützen (21) ein Rahmen (20) angeordnet ist, der an Bügelpaaren (40, 44) einstellbar die Scharhalter trägt, während er zwischen den Bügelpaaren (40, 44) mit einem weiteren Hilfsrahmen
    (43) für ein Gehäuse (65) versehen ist, welches die Kupplungseinrichtung zum Heben und Senken der Scharhalter trägfe *
  4. 4. Anhängepflug nach Anspruch 3, da-· durch gekennzeichnet, daß jeder einen Scharhalter tragende Bügel (44) an einem Bügel (40) gelenkig aufgehängt ist, der sich vom Rahmen (20) nach hinten erstreckt und mit dem oberen Querteil dieses Rahmens durch einstellbare Gelenkstangen
    ' . (63, 91) verbunden ist.
  5. 5. Anhängepflug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkstange (63) an der äußeren Seite des Bügels einstellbar so mit dem Rahmen (20) verbunden ist, daß der Bügel (40) und demzufolge der Scharhalter auf verschiedene Pflugtiefe eingestellt werden kann, während die Gelenkstange (91) mit dem Rahmen (20) durch eine Kurbel (56) verbunden ist, welche als Hebel den Bügel (40) hebt und senkt und wobei das andere Ende der- Gelenkstange (91) mit einem Kurbelarm (79) verbunden ist, der mit der von der Kraftquelle der Zugmaschine getriebenen Kupplung im Gehäuse. (65) gesteuert wird.
    .
  6. 6. Anhängepflug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Scharhalter etwa in seiner Mitte von dem Bügel
    (44) getragen wird und sich unter der Zugkonstruktion der Zugmaschine hindurch bis in die Nähe des vorderen Endes derselben erstreckt, wo ein Anschluß an den Zugmaschinenrahmen hergestellt ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEI38756D 1929-05-29 1929-07-23 Anhaengepflug fuer Zugmaschinen Expired DE534751C (de)

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US366814A US1817085A (en) 1929-05-29 1929-05-29 Tractor plow

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US1817085A (en) 1931-08-04

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