DE891037C - Vom Motor eines Schleppers angetriebene Egge mit hin und her beweglichen Zinken - Google Patents
Vom Motor eines Schleppers angetriebene Egge mit hin und her beweglichen ZinkenInfo
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Description
Die Erfindung· betrifft eine Motoiregge, d. h. eine
Egge, bei der die Eggenzinken vom1 Antriebsmotor
eines Schleppers relativ zu dessen. Fahrgestell in" Bewegung- versetzt werden, so daß heim' Bewegen
der "Motoreggiei über dein Acker die Schollen zusätzlich
zu der durch die Fahrbewegung der Motoregge bewirkten Zerkleinerung auch noch durch vorzugsweise
quer oder schräg zur Fahrtrichtung erfolgende ZinkenJbewegungeni zerkleinert werden.
Ein Nachteil bekannter Motoreggen ist, daß die Räder ihres Schleppers beim Eggen, über das gepflügte
Feld fahren;, so daß die Schollen zusammengedrückt «id im Acker Radspuren gebildet werden,
im denen die Eggsnzinken bei ihrer Arbeit einen ■unerwünscht hohen Widerstand finden bzw. der
Boden für die Aufnahme des Saatgutes unzureichend gelockert ist.
Zweck der Erfindung· ist, diese Nachteile zu beseitigein
und eine Fellbearbeitungsmaschine zu schaffen, die beim Gang· über das Feld nicht nur
dieses pflügt, sondern zugleich auch den im vorherigen Gang gepflügten Teil des Feldes so· vollständig1
eggt, daß eine weitere Nachbearbeitung des Ackers durch eine Egge nicht mehr erforderlich
ist, und dies alles, ohne im Acker eine den Boden in unerwünschter Weise verfestigende Radspur
des Schleppers zu hinterlassen.
Dies wird gemäß der Erfindung durch die Anordnung·
einer von. dam Motor des Schleppers angetriebenem,
mit hin und her beweglichen! Zinken versehenen Egge (Motoregge), seitlich außerhalb
der Radspur des Schleppers an einem an dessen Fahrgestell vorgesehenen Ausleger erreicht. Der
Ausleger kann in 'dar ■ Höhienrichtung verschwenk-
bar aim Fahrgestell -gelagert seita. Wird an einem,
solchen mit einiar Motoregge versehenen Schlepper
ein Pflug· angehängt, so· bewirkt die Motoraggel
beim Ziehen einer Furche mittels des Pfluges diei
vollständige Zerkleinerung der im vorhergehendem
Gang erzeugten Schollem).
Die seitliche Anordnung ieiner Egge an einen
Schlepper in dar Weise, daß beim1 Ziehen einiejr
Furche durch einen von dem Schlepper gleichzeitig geziogenen Pflug 'die Eggendnikem 'die im vorhergehenden
Gang erzeugten Sdhiollen zerkleinern, ist bekannt. Die hierbei verwendete Egge weist
jedoch keimen motorischem Antrieb für die Eggenziniken
auf, so idiaß! idiese lediglich vom Schlepper
über das Feld gezogen werden, was, selbst wenn· eine Scheibenegge Verwendung findet, insbesondere
bei mittelschweren und ganz schweren Biöden, ein niochmlaliges: Überfahren des ganzen Feldes mit
einer Scheiben- oder Spatenegge sowie ein mindestems
leininlaligieis Niacheggejn mit einer Zinkenegge
erfordert. Abgesehen von ider zusätzlichen:
Arbeit lund dem Zeitverlust entstehian schon bei einmaligem
Nacheggen im Acker (unerwünschte Radspuren; ferner ist das Nacheggen dadurch erschwert,
daß die Schölten; inzwischen teilweise ausgetrocknet
und damit erhärtet sind.
Die bisher bekannten· 'Motoreggen können ani
Schlepper nicht mit eimern Pflug kombiniert werden, da sie so ausgebildet sind, daß ibrei motorisch.
hin mod her 'bewegtein Eggenzinken nicht seitlich
des Schleppers, sondern hinter ihnx angeordnet werden. Sie sind idabetr wur für die Bearbeitung
eines bereits vollständig gepflügten Feldes geeignet.
Bei Benutzung eimer !Moitoregge nach der Erfkndlung
ist idiagegen das Feld in dem: Augenblick,
in dem1 es vollständig gepflügt Worden, ist, praktisch
auch vollständig geeggt, und zwar so gut geeggt, dlaß 'em Nacheggen nicht mehr erforderlich ist.
Die Anwendung dler Erfindung bietet daher gegenüber allem bekannten Feldbearbeitungsmaschinem
insbesondere folgende große Vorteile:
a) eine voilständigei Einspainung der zum Eggen
bisher benötigtem Arbeitszeit;
b) eine sehr hohe Brennstoffierspairnisaludhgegeioüber
'Motorpflügen mit seitlich angehängter gewöhnlicher Egge;
c) die vollständige Vermeidung von Radspuren im Acker bzw. von Pferdebufen iund Raideindrücken;
der Acker liegt vielmehr locker, glatt und unbefahren zum Säen bereit;
d) idfe Vermeidung des selbst bei lehmigem
Boden lästigem AuBteodknieniS' des Ackers;
e) die Ermöglichiung einer Zeitersparnis durch
bessere Anpassung der Feldbestellung an die Schönwetterperiode;
f) eine größere Lebensdauer 'dies Schleppers infolge
Wegfalls eines besonderen Arbeitsganges, daher geringere Abnutzung und weniger Reparatur.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß der -die
Eggenzinken tragende Ausleger zwecks- Anpassung der Arbeitstiefe 'der Zinken an die Furdbentiefef
parallel zum Feld in der Höhienriclhtuing versiteülbar
ist. Diajmit 'die Motoregge eine einwandfreie Betriebslage
gegenüber dem gepflügten Feld bat, ist der Ausleger an seinem freien Ende mit einem
Stützorgian, z. B. einer Rolle, einer Kufe od. 'dgl.,
versehein uinid so lajng laiUisgebdldet, 'daß 'das Stützorgajni
auf dem bereits geeggten- Felde läuft, wennj die der Ejgge benachbarten Räder des· Schleppers
in der vom dem Pflugi zuletzt gezogenen Furche).
laufen. Zur Erleichterung ider Höhermeinsitiellung der
Eggenziirifaem, ist es vorteilhaft, wenn das Stützorgan
aan1 freien Ende ides Auslegers gegenüber diesem in der Hömemrichtuing· verstellbar ist, während1 am
Ainlenlkuingseiiidie des Auslegers eine Höbeneinstiellvorrichtung
für dessen Schwenkzapfen vorgesehen ist.
in 'der Zeichnung· sind Ausfühnumgsbeispiele des
Erfinidungsgegenstandes darges?tellt. Es zeigt
Fig. ι einen Schlepper mit seitlich angeordneter
Motoregge im Schaubild,
Fig. 2 eine Ansicht des Schleppers von hinten,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Schlepper mit Anbaupflug und Moitoregge auf dem.1 Acker zur
VeTaniscbajulichiung seiner Arbeitsweise,
Fig. 4 die Motoregge in Seitenansicht in größerem
Maßstab,
Fig. 5 die Moitoregge in der Draufsicht,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der
Fig. 4,
Fig. 7 einen Schnitt nach 'der Linie V-V der
Fig. 5 in größerejn; 'Maßstab,
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der
Fig. 4,
Fig. 9 einen Teil eines anders ausgebildeten Auslegers
mit leinler Laufrolle im Längsschnitt in größerem Maßstab·,
Fig. 10 eine weitere abgeänderte Ausführungsform de-s Auislqgers im Längsschnitt,
Fig. 11 eine weitere abgeminderte Ausführungsform
des Auslegers im' Ansicht,
Fig. 12 einem Eggönzinken in Ansicht vom unten,
Fig. 13 einem- Teil eines Auslegers in Draufsicht,
Fig. 14 und 15 zwei Ausführungsf orraen des Auslegers
mit pendelnden Zinken in Ansicht von vorn,
Fig. 16 je eine; Tvteitene Ausfühiiutngsform des Auslegers
in perspiektivischer Ansicht,
Fig. 17 'eine Draufsicht a|uf einem Schlepper mit
an seinem hintenem Ende angeordneter seitlicher Moitoregge unid
Fig. 18 eine weitere AusfühiOngsform.1 'eines
Eggeimzinketais·.
Am Fahrgestell 1 eines Schleppers ist mittels
Schrauben 2 ein Träger 3 lösbar 'und in gewissen Grenzen in der Höhe einstellbar befestigt (Fig. i, 2,
4 bis 6). Der Träger 3 weist zu.· diesem Zweck eine
Platte 4 mit Schlitzen S auf, durch die die SchraJubem 2
geführt -sind. D'er Träigier3 läßt sich entsprechend;
der Länge dier Schlitzies in vertikaler Richtung
verstellen'. An der Plätte 4 ist ein Arm 6 !angeordnet,
der einen Rahmen 7 trägt. Platte 4 und Arm 6 sind durch eine Strebe 8 gegenseitig abgestützt. Im
Rahmen 7 sind zwei Zapfen 9 vorgesehen, auf welchem lein Bügel 10 schwenkbar gelagert ist. Der
Bügel 10 trägt ein Lagerauge 11, an dem ein
Lenker 12 aqgeleinkt ist, dessen freies Ende mit
einem Winfceleisen 13 in Verbindung· steht. Letzterer
ist aim einem1 Ansatz 14 des Trägierarmes 6 drehbar
gelagert. Am zweitem· Arm des Winkelhiebels 13
greift einia in inner Länge auf bekannte Art ein-;
stellbare Zugstange 15 an. Die' Stange 15 ist am
Arm: 16 eines am Fahrgestell schwenkbaren, vom
Führersitz 5 aus bedienbaren Handhebels 17 eingehängt.
Mit dem Bügel 10 ist eine Stange 20 fest verbunden
(Fig. 7), iaiuf der zwei Büchsein 22 befestigt
sind, auf welchen leim Riohr 24 verschiebbar angeordnet
ist. In den freien Raum 25 zwischen Stange,
Rohr 'und den -Büchsen) ist VOrZiUg1SWeISe1 Fett eingefüllt.
Damit letzteres nicht nach außen· treten· kann, sind auf den ,äußeren Seiten der Büchsen 22
Dichtungen 26 vorgesehen. Um das Verschieben der Büchsen 'und Dichtungen auf der Stange 20 zu verhindern,
sind sie mittels Schrauben 27 mit letzterer verbunden. Die Stange 20 und 'das Rohr 24 haben
vorzugsweise quadratischen Querschnitt (Fig. 6).
Am Rohr 24 sind Zinken 28, 29 befestigt, 'die zum Brechen der Erdschollen dienen. Die Ausbildung
der Zinken geht aas Fig. 7 bis 10 !und ,12 hervor;.
Die Schneidkanten 30 werden sehr scharf ausgebildet,
damit die Erdschollen leicht durchschnitten werden. Der ,äußerste Zinken 29 ist zweckmäßiger weise
kürzer, da er dort läuft, wo die Erdschollen) bereits gebrochiem. worden sind.
Das äußere Ende dies Rohres 24 ist abgeschlossen (Fijg. 5). Der zwischen Stangeniende und Rohrende
vorhandene freie luftgefüllte Raum· 56 wirkt beim
Hiniundherschiebeini idler Stange 20 als Dämpfung
für 'die Stöße, welche die Pleuelstange 40 in ihren beiden Totpuinkteni aushalten muß. Parallel zur
Stange 20 ist aim Bügel 10 ein Rohr 58 befestigt,
das an: seinem äußerem freien Ende einen segmentförmigein
Flansch 59 (Fig. 4, 5, 8) trägt. Im das Rohrende ist ein Zapfen 60 eines Kurbelarmes 61
gesteckt. Am letzterem: ist eine Laufrolle 21 frei
drehbar gelagert. Arm' 61 und Flansch 59 sind
mittels der Schraube 62 lösbar miteinander verbunden. Die Schnaube -62 kann durch weitere
Löcher 63 des Flansches 59 gesteckt und1 damit die
Höhenlage der Rolle 21 gegenüber dien Zinken verändert
werden (Fijg. 8). Diese Höhenverstellung ist zweckmäßig, ium die Eintauchtiefe) der Zinken in
den Boden auch bei verschiedener Härte des letzteren tungefähr konstant halten zu können.
Über dem' inneren), 'dem Bügel 10 zugekehrten
Ende des Rohres 24 (Fig. 7) liegt eine aus zwei Teilen bestehende, das Rohr auf mindestens drei
Seiten umgebende Manschette 35, 36, deren Teil 3 5 am Bügel 10 befestigt ist und deren Teil 3 6 sich
federnd auf dais Rohr 24 legt. Auf diese Weise wird im Verbindung mit der inneren Dichtung 26 verhindert,
daß Sand und feine Erde ziur Büchse 22
gelangen. An der Unterseite des inneren Rohrendes
ist ein Ansatz 38 fest angeordnet, der mit einem Kugelkopf 39 versehen ist. Am Kugelkopf greift
das entsprechend ausgebildete Ende einer Pleuelstange 40 am, die umfter dem Fahrgestell 1 hindurch
(Fig. 2) aluf 'die andere Seite des Schleppers ragt Das andere Ende der Pleuelstange ist mit einem
Lagenansatz 41 versehen, in welchen, ein Kurbelzapfen 42 eingreift. Letzterer ist an einer Kurbel-
scheibe 43 befestigt, die auf 'einer Welle 45 sitzt. Die Welle 45 wird vom Schleppermotor auf nicht
gezeichnete Art angetrieben. Die Kurbelscheibe 43 kann mittels eines Handhebels 46 auf in der Zeichnung
nicht dargestellte, an sieh bekannte Weise mit der Welle 45 gekuppelt oder von derselben ab- ·
gekuppelt werden.
Die Arbeitsweise ist folgende: Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, sind am Fahrgestell 1 die vorstehend
beschriebene Motoregge sowie ein Pflug P amgebracht. Letzterer ist hinten am' Fahrgestell befestigt
und arbeitet in üblicher Weise. Die Räder der einen Schlepperseite laufen dabei in der vorher
vom1 Pflug gezogenen Furche. Das Rohr 24 mit der inliegenden Stange 20 und der Laufrolle 21
sind, wenn sie nicht arbeiten^ senkrecht hochgestellt
(Fig. 2 strichpunktiert). Sobald zwei Furchen F durch den Pflug P gezogen sind (es können auch
deren drei oder vier sein), wird 'der Handhebel 17
im Laufrichtung nach vorn geschwenkt. Infolgedessen werden über 'die Stange 15, den Winkel-'
hebel 13, den Lenker 12 und den um: die Zapfen 9
drehbaren Bügel 10 'die Teile 24, 20, 21 herabgeschwenkt,
und zwar so weit, bis die Zinken 28 in die in Schollen liegende Erde eindringen. Beim
Ingangsetzen des Motors und mit Einschaltung der Kuirbelscheihe 43 mittels des Handhebels 46 beginnt
die Egge zu arbeiten. Durch 'die Drehung der Scheibe 43 wird über dem. Kurbelzapfen 42 die
Pleuelstange 40 in rasche hin und her gehende Bewegung versetzt. Diese Bewegung überträgt sich
von der Stange 40 auf 'den Ansatz 38 und dadurch ajuf das Rohr 24. Die Zinken vollführen also in
bezug auf den Schlepper eine Querbewegung, bezüglich der stillstehenden Erde, beim Fahren jedoch
eine Zickzackbewegung. Dabei werden die zum Teil !größerem Schollen durch die scharfen
Kanten 30 der Zinken verhältnismäßig stark zerkleinert. Der Weg des Rohres 24 auf der Stange
20 entspricht dem Durchmesser des vom Kurbelzapfen
42 bei seiner Drehung ausgeführten Kreises. Der äußerste kürzere Zinken 29 besorgt den Ausgleich
der in zwei verschiedenen Arbeitsgämgen geeggten Bahnen. Die Laufrolle 21 läuft immer auf
dem geeggten und daher verhältnismäßig ebenen Teil des Feldes -und dient als Stütze für dien aus'
den Teilen, 20, 22, 24, 26 gebildeten Ausleger. Letzterer wird also erst 'dann in seine Arbeitslage
gebracht, wenn bereits mindestens zwei bis vier Furchen umgepflügt sind. Durch Verschwenken des
. Handhebels 17 kann 'der Ausleger mit den Zinken
wieder hochgestellt werden.
Eine weitene Ausführungsform für 'die Abstützung des Auslegers 20, 24 zeigt Fig. 9. Das die Stange
20 umgebende> Rohr 24 reicht mit seinem abgesetzfceni
Ende in einen verlängerten, im Durchmesser größeren Teil 3 2 der Rollennabe 31, mit
der -die Rolle 21 auf dem äußeren Ende der Stange
20 gelagert ist. Der zwischen dem' Teil 3 2 und der Stange 20 verbleibende Raum 33 ist ebenfalls mit
Fett gefüllt. Der Außenimantel der Rolle stützt sich
mittels Rippen. 34 derart auf diet Nate 31- ab, daß
der durch den Ringspalt-3 5 gegebenenfalls in die Rolle eindringieinde Sand nach unten fällt luinid beim
Lauf der Rolle in Pfeürichtung (Fig. 9) selbsttätig mach außen geschafft -wind. Es ist demzufolge Dicht
möglich,, daß irgendwelche Verunreinigung in den
Raum 3 3 oder gar zur ,äußeren Büchse 22 gelangt,
. dia einerseits das im· Raum 33 vorhandene Fett und
nötigenfalls noch 'die äußere Dichtung· 26 dagegen
wirken.- ; . ""..'.
Eine andere Ausführungsform: der Laufrolle^ 21
zeigt Fig. ίο. Hier ist auf dem' äußersten Ende
des Rohres 24 eine Manschette 52 befestigt, 'die in die Rolle 21 hineinragt. Innerhalb" der Manschette
52 'und der Laufrolle 21 ist ein gewelltes Rohr 51
eingebaut, das dan Eintritt von Uneinigkeiten in den Raum125 verhindert und bei der Bewegung des
Rohres1 24 sich zusammendrücken läßt. Die mit Rippen 34 versehene Rolle 21 selbst ist wiederum
mittels der Nabe 31 auf dem Ende der Stange 20
frei 'drehbar gelagert. Die in den Ringspalt 3 5 eintretende Erde wird, wie bereits beschrieben, in
Pfeilrichtung weggeschafft.
Die von dem1 Rohr 24 bei seiner Bewegung, eingenommene
äußerste Lage ist in den Fig. 9 und 10
strichpunktiert dargestellt.
An Stelle eimer Laufrolle kann auf dem1 Rohr 24
selbst ein Gleitkörper 54 (Fig. 11) befestigt siein,
der auf dem Erdreich gleitet.
Ein .weiteres Ausführuingsbeispiel für die Abstützung·
des Auslegers auf dem Boden zeigt Fig,.i3. An Stelle der-Rolle 21 ist eine Kufe 66 vorgesehen,,
die an eimern Kurbelarm 67 derart gelagert ist, daß·
sie sich stets platt auf den Boden legt. Der; Arm167
ist in das geschlitzte Ende das Rohres 58 eingeistedkt
luinid gegen Verdrehung durch eine mittels: einer Schraube 68 zusammengezogene Schelle 69 gesichert.
Durch Lösen der Schraube 68 und Schwenken des Kurbelarmes 67 kann idie Kufe 66 höher
oder tiefer !gestellt rand damit die Höhenlage des die
Zinken tragenden Rohres 24 verändert werden.
■ In Fig. 14 und 15 sind zwei AusführuingsibeispieJe
dargestellt, bei welchen die Zinken pendelnd angeordnet sind. Gemäß Fig. 14 sind an dem"Anis-;
leger 75 Zinken 76 schwenkbar gelagert. Jeder Zinken
76 weist leinen nach oben über den Ausleger ragenden Arm177 auf, Alle Arme 77 sind mit einer
Schiene 78 gelenkig verbunden, an der-die Plauelstamigie
40 angreift, während der Ausleger 75 an einem am Schlepper befestigten Träger 80 ange-_
lenkt ist. Arn äußerien Ende trägt der Ausleger 75
eine Lauf rolle 21. Die Schiene 78 Wird von der Pleuelstange: 40 nasch hin und her bewegt. Dabei
erhalten die Zinken j6 eine -rasche pendelnde Be-.
wegung. -
Bei .der Bauart jgemäß Fig. 15 -sind die Zinken 28
auf einer Schiene 82 befestigt, die mit 'der Pleuelstange 40 in gelenkiger Verbindung steht. Die
Schiene 8 2 ist am Ausleger 7 S mittels Lenkern. 8 3
pendelnd aufgehängt und wird von der Pleuelstange! 4Q rasch hin und her bewegt. Der Ausleger stützt
sich ebenfalls mittels einer Laufrolle 2,1 auf der Erde ab.
Bei der.in-Fig. 16 gezeigten Bauart sind am Ausleger
85 Zinken 86 derart befestigt, daß, in Fahrtrichtunggesehen, zwei Zinken 86 hintereinianderliqgen.
Das äußere Ende des Auslegers 85 trägt eine Laufrolle 2i, während sieim· innieres Ende an
einem1 Träger angelenkt ist. D'em Ausleger 8 5 wird
eine solche Bewegung· 'erteilt, daß er um1 seinie.
Längsachse hin und her piendelt. Die Zinken 86 werden dabei parallel zur Fahrtrichtung hin und her
bewegt.
Bei allen Aiusführuingsbeispielein' sind Mittel vorgesehen·, um den Ausleger hochziehen und in un-
gefähr .senkrechter Lage feststellen zui können, wie
dies beim ersten Ausführungsbeispiel bereits beschrieben
wurde.
Die Motoregge kamm aluch, wie Fig. 17 sdhematiseh
zeigt, zwischen Schlepperenide und Pflug P seitlich angeordnet sein. Der Antrieb 'erfolgt in 'diesem Fall
von der hinten lajm Schlepper vorhandenen sogenannten
Zopf welle hius.
Der Ausleger kann auch anders als- gezeichnet,
ausgebildet, stein. .Statt den Zinken eine quer zur
Fahrtrichtung gerichtete Bewegung zu erteilen, kann lauch ein Antrieb vorgesehen sein, der die',
Zinken schräg zur Fahrtrichtung bewegt. Es können auch zwei oder mehr Ausleger, vorgesehen sein, die
in der Fahrtrichtung hintereinaniderrliegen, wobei die verschiedienen Ausleger eine verschieden große
Zahl Zinken aufweise» können.
Die Zinken können auch auf horizontalen, parallel zur Fahrtrichtung stehiepdien Zapfen p^endelnd
angeordnet wieirden, wobei sie mittels einer Kurbel od. dgl. hin und her geschwenkt werden. Die Form
der Zinken bleibt dainin dieselbe.
Es könnte außerdem 'diese Vorrichtung zum
Brechen der Schollen am hinteren Ende des Traktars zwischen Pflug 'und Traktor angebracht und'
angetrieben werden.,' wobei als Antrieb 'die sogenannte Zapfwelle zur Verwendung· käme. Ferner
könnte diese Vorrichtung direkt am Pflug eingebaut werden" und mittels Gelenkwelle durch die
Zapfwelle vom Traktor aus angetrieben werden.
Natürlich können auch zwei Laufrollen oder Kufen vorgesehen werden. Wie in Fig. 18 dargestellt
ist, köninen die Zinken 2.8 ' mit zusätzlichen,
schräg aufwärts ragenden Spitzen 90 versehen sein, die beim. Eggen vor dem Rohr 24 liegende Erdschollen
zerkleinern.
Die Zinken können elastisch gelagert oder selbst federnd !ausgebildet sein. Die Form der Zinken
wird so gewählt, daß der Widerstand beim Brechen der Schollen möglichst klein bleibt. _
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Die Anordnung einer von dem Motor eines Schleppers angetriebenen, mit hin und her beweglichen· Zinken versehenen Egge (Motoregge) seitlich außerhalb der Radspur des Schleppers an leinem am Fahrgestell des Schleppers vorgesehenen Ausleger.
- 2. Mo tor egge nach. Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger an dem Fahrgestell des Schleppers hoehsehwenikbar gelagert ist.
- 3. Motoregge mach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger zwecks Anpassung der Arbeitstiefe der Eggenziriken an die Furchentiefe parallel zur Bodenoberfiäche in der Höhe verstellbar ist.
- 4. Motoregge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger an seinem freien Ende mit einem Stützorgan (Rollen, Kufen iod. dgl.) versehen ist lund 'eine Länge aufweist, bei der das Stützorgan auf dem bereits giaeggten Feld läuft, wenn die der 'Motoregge benachbarten Räder des Schleppers in der von 'dem1 an 'den Schlepper angehängten Pflug zuletzt gezogenen Furcihe laufen.
- 5. Mo'tioregge nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützorgan an dem1 Ausleger und der Schwenkzapfen für den Ausleger an dem: Fahrgestell des Schleppers in der Höhe verstellbar sind.
- 6. M'O'toregge nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Motorbewegung auf die Eggenzinken durch ein im wesentlichen in der Längsrichtung des Auslegers hin und her bewegtes Gestänge erfolgt.
- 7. Motoregge mach den Ansprüchen 1 bis 6, 'dadurch gekennzeichnet, 'daß die Eggenzinkien auf einem vom Ausleger geradlinig geführten, hin und her bewegten Organ angeordnet sind.
- 8. 'Motoregge nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Eggenzinkien am Ausleger schwenkbar auifgehängt sind und durch das vom Motor angetriebene Gestänge hin und her bewegt werden.Angezogene Druckschriften:Schweizerische Patentschriften Nr. 145904,
164067;USA.-Patentschriften Nr. 1844455, 1544564, 1327424, 2168738;französische Patentschrift Nr. 786505; deutsche Patentschrift Nr. 470875.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen5427 9.53
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH876787X | 1940-04-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE891037C true DE891037C (de) | 1953-09-24 |
Family
ID=4544476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH3169D Expired DE891037C (de) | 1940-04-20 | 1940-10-29 | Vom Motor eines Schleppers angetriebene Egge mit hin und her beweglichen Zinken |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE891037C (de) |
| FR (1) | FR876787A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1014775B (de) * | 1954-10-19 | 1957-08-29 | Michael Astner | Ruettelegge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR876787A (fr) | 1942-11-17 |
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