DE148374C - - Google Patents
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- DE148374C DE148374C DENDAT148374D DE148374DA DE148374C DE 148374 C DE148374 C DE 148374C DE NDAT148374 D DENDAT148374 D DE NDAT148374D DE 148374D A DE148374D A DE 148374DA DE 148374 C DE148374 C DE 148374C
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- hub
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- wedge
- brake
- coupling blocks
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- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 10
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 10
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62L—BRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
- B62L5/00—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
- B62L5/10—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub
- B62L5/12—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub the brakes being of expanding brake-bushing type
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Bremsvorrichtung für Fahrräder mit Freilauf, die
innerhalb der Nabe des Treibrades untergebracht ist und einen durch einen Keil spannbaren
Bremsring aufweist. Die Bremsvorrichtung wird nur dann in Tätigkeit gesetzt,
wenn die Antriebsvorrichtung rückwärts bewegt wird, und zwar wird letztere hierbei
mit einer Hülse gekuppelt, die mittels eines ίο Keiles den Bremsring spannt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt beispielsweise durch eine mit einer Bremsvorrichtung
nach vorliegender Erfindung in Verbindung mit einer geeigneten Antriebsvorrichiung versehene
Fahrradnabe.
Fig. 2 und 3 zeigen in Richtung der Pfeile gesehene Querschnitte nach Linien 2-2 bezw.
3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 und 5 eine End- und eine Seitenansicht eines Kupplungsklotzes.
Da die Art der Antriebsvorrichtung nicht Gegenstand vorliegender Erfindung ist, so
soll die in den Fig. 1, 2, 4 und 5 gezeigte Ausführungsform nur kurz beschrieben werden,
um den Zusammenhang einer solchen Vorrichtung mit der den Gegenstand vorliegender
Erfindung bildenden Bremsvorrichtung klarzulegen. Es könnte auch irgend eine andere geeignete Antriebsvorrichtung zur
Verwendung gelangen.
Die Antriebsvorrichtung nach den Fig. 1, 2, 4 und 5 umfaßt ein Kettenrad g, das auf
dem auf der Achse α frei drehbaren, an einem Ende der Nabe sitzenden, treibenden
Teile sitzt, ferner die gebräuchliche, zwischen dem treibenden Teil f und der Achse α befindliche
Lagerung mittels in einer Kugelbahn q befindlichen Kugeln h. Passende
Lager sind ferner, wie bei e angedeutet, zwischen der Nabe b und dem treibenden
Teil f vorgesehen, welche sich unabhängig voneinander drehen können. Der treibende
Teil f, welcher eine Manschette um die Achse α bildet, besitzt Aussparungen j (Fig. 2),
in welche die mit Schlitzen η versehenen, durch den Ring r verbundenen Kupplungsklötze m eingreifen. In der Nabe b sitzt ein
Ring 6 fest, dessen ringförmiger Flansch k durch je einen der Schlitze jedes Klotzes m
hindurchgeht und Zahne I trägt, die mit den Zähnen der Kupplungsklötze m zusammen
eine Greifervorrichtung zwischen Flansch und Kupplungsklötzen bilden. Diese Zahne sind
jedoch so angeordnet, daß das Greifen nur dann stattfindet, wenn, wie in Fig. 2 dargestellt,
die Antriebsvorrichtung vorwärts bewegt wird und die Kupplungsklötze in Richtung
des Uhrzeigers antreiben. Ein zweiter ringförmiger Flansch 0, der an der Bewegungsvorrichtung der Bremse befestigt ist, greift
in den anderen Schlitz der Kupplungsklötze ein und ist ebenfalls mit Zähnen versehen,
die mit Zähnen der Kupplungsklötze eine Greifervorrichtung zwischen Flansch und Kupplungsklötzen bilden. Aber die Zahne
sind so angeordnet, daß der Eingriff nur dann stattfindet, wenn die Antriebsvorrichtung
rückwärts bewegt oder wenn die Klötze mit
Bezug auf Fig. 2 sich in entgegengesetzter Richtung des Uhrzeigers bewegen.
Die Bremse selbst ist mit einem längsgeschlitzten Ring u (Fig. 3) versehen, der durch
Vortreiben eines Keiles / gespreizt und fest gegen die innere Fläche der Nabe b gedrückt
werden kann. Der Bremsring wird von dem Bolzen ν einer Platte w getragen und gegen
Drehung gesichert. Die Platte paßt auf das quadratische Ende der in dem einen Ende
der Nabe angeordneten Buchse x, die samt dem Ringe u durch einen am Fahrradgestell
befestigten Armj^ an der Drehung verhindert
ist. In diesem Ende der Nabe b sind zwisehen dieser und der Buchse χ Kugellager t
für die Nabe vorgesehen. Zwischen dem Bremsringe ic und den Kupplungsklötzen m
ist zum Spreizen des Ringes die exzentrische Hülse j>
auf der Achse α drehbar angebracht.
Diese Hülse α wird beim Rückwärtsdrehen der Treibkurbeln mittels der am Flansche 0
der Hülse angreifenden Kupplungsklötze gedreht und treibt den erwähnten Keil / nach
außen, so daß der Ring 11, der einen nur etwas kleineren Durchmesser als die Innenfläche
der Nabe b hat, gespreizt wird und die Nabe bremst. Die Endflächen ^ des
Ringes sind so gegeneinander geneigt, daß der Keil unter dem Druck des in seinen ungespannten
Zustand zurückgehenden Ringes nach innen gegen die exzentrische Scheibe ρ
getrieben wird und letztere in ihre ursprüngliche Lage (Fig. 3) zurückführt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Fahrzeugbremse mit einem gegen Drehung gesicherten, geschlitzten Bremsringe, der durch einen an seiner Schlitzstelle eingelegten, radial nach auswärts bewegten Keil gespreizt und dadurch gegen die Nabeninnenfläche des Laufrades des Fahrzeugs gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Keiles unmittelbar durch ein drehbares Exzenter bewirkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148374C true DE148374C (de) |
Family
ID=415469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT148374D Active DE148374C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148374C (de) |
-
0
- DE DENDAT148374D patent/DE148374C/de active Active
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