AT63405B - Wechselgetriebe für Automobile, Motorboote und dgl. - Google Patents
Wechselgetriebe für Automobile, Motorboote und dgl.Info
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Description
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Wechseigetriebe für Automobile, Motorboote und dgl.
Die Erfindung betrifft ein Wechselgetriebe für Automobil, Motorboote und dz.
Die Anordnung besteht hauptsächlich darin. dass eine mit zwei Universalgelenken versehene. verlängerhare und mittels der gewöhnlichen konischen Friktionskupplung durch die Motorwelle getriebene Schwingwelle mit ihrem freien Ende in einem längs einer festen Achse verschiebbaren und um dieselbe schwingbaren Arm gelagert ist, so dass ein auf dem freien Ende der Schwing- welle vorgesehenes Treiborgan (Zahnrad oder Friktionsscheibe) mit einer Anzahl auf eine andere Welle konachsial angeordneter derartiger Organe (Zahnkränze oder Reibungsringe) in Eingriff gebracht werden kann.
Das auf dem schwing- und verschiebbaren Arm vorgesehene Lager für die Schwingwelle ist fest angeordnet.
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Fig 2 ein wagerechter Schnitt bzw. eine Oberansicht nach Abheben des Deckels des Gehäuses : Fig. 3 ein senkrechter Querschnitt und Fig. 4 eine Stirnansicht oder zum Teil senkrechter Quer- schnitt. Fig. 5 bis 8 zeigen Details.
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Armes a entlang und um die feste Achse c mit jeden der auf der Welle 15 konachsial angeordneten inwendigen Zahnkränze 77 in Eingriff gebracht werden kann. Die Welle 15 ist an dem anderen Ende des Gehäuses gelagert und überträgt die Bewegung auf das Automobil oder auf den Propeller des Bootes.
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\\'t'l1" 9-10) und gleichzeitig den Arm nach rechts (Fig. 3) dreht.
Zur Begrenzung dieser Bewegungen, so dass das Getriebe 13 in richtiger Lage hinsichtlich der Zahnkränze der Welle 7J stehen bleibt, hat der Arm a einen zur Welle 12 senkrecht stehenden Zapfen d, der an den profilierten (d. h. mit Ecken oder Ausschnitten versehenen) Rand (einer hoffnung 18) einer im Gehäuse befestigten, zylindermantelsegmentförmigen und mit der festen Achse c konzentrischen Platte h sich'xu lehnen hat.
Das Drehen und Verschieben des Armes a gegen den Druck der Feder. f wird mittels Handhebel oder Pedale bewirkt, die derart angeordnet sind, dass die Konuskupplung sich löst, ehe das Rad 13 seine vorhandene Arbeitslage verlässt. In dem dargestellten Beispiel sind ein Pedal 1@ und ein Handhebel j vorgesehen, von welchen jenes durch ein auf eine Rolle zugeführtes Stahl- band 1 mit dem Arm derart verbunden ist, dass der Arm beim Druck auf dem Pedal eine Drehung nach links (Fig. 3) erfährt. Der Handhebel betätigt eine in Führung 61 gelagerte Stange m, die mit einer bogenförmigen, mit der festen Achse c konachsialen und in achsialen Führungen 62
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betätigt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, greift das untere gegabelte Ende des Pedalhebels einen Zapfen 30 eines in eine Ringnute der Welle 4 gelagerten Ringes 31, so dass die Friktionsscheibe 3 beim Betätigen des Pedals ausgerückt wird. Damit dieses Ausrücken vor dem Ausrücken des Rades 13 stattfinden muss, hat die Kurbel v einen Totgang, ehe sie die Stange w mitnimmt. Die Zugstange t hat veränderliche Länge, um bequemes Justieren z. B. mittels einer rechts-und linksgängigen Mutter 66 zu ermöglichen.
Eine andere Justierungsanordnung ist in Fig. 2 ersichtlich, wo das Stahl band 1 mit einer auf das entsprechend geschnittene Ende der Stange w geschraubten Mutter < 35 verbunden ist, deren justierte Lage mittels Klemmutter 37 gesichert wird. Falls die Kurbel t das Drehen der Stange w zulässt, wird solches Drehen durch einen in eine Länganute 68 der Stange greifenden Schraubenstift 67 verhindert. Nach Lösen der Mutter 37 und Schraube 67 erfolgt das Justieren durch Drehen der Stange M'.
Das Ineingriffbringen des Rades 13 kann erfolgen entweder derart, dass man das Rad zunächst in radialer Richtung einstellt und es sodann in achsialer Richtung in den entsprechenden Zahnkranz 17 einschiebt oder auch derart, dass man es zunächst in achsialer Richtung einstellt und sodann das Einlegen in den Zahnkranz durch radiale Bewegung bewirkt. Im letzteren Falle kann die Platte k Vorsprünge 19 haben, die ein Ausrücken des Rades 13 in achsialer Richtung verhindern. Sind diese Vorsprünge vorhanden, muss das Rad 13 beim Einstellen auf einen grösseren Zahnkranz zunächst radial nach links (Fig. 3) sodann achsial und endlich radial nach rechts
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Rades 13 bei Vorwärtsgang entsprechen.
In allen diesen Ecken oder Lagen wird der Zapfen d durch den Druck der Feder f festgehalten, indem diese Feder bestrebt ist, den Arm a sowohl zu verschieben wie auch zu drehen. Der rechte Rand der Öffnung 18 hat zwei Ecken 28, 29 (Fig. 5) für den Zapfen d, die der Ruhelage und der Arbeitslage für Rückwärtsgang entsprechen. In diesen Lagen wird der Zapfen d festgehalten durch die bewegliche Platte n, die ein achsiales Verschieben verhindert, während die erwähnten Ecken ein radiales Verschieben verhindern. Die Platte M wird in der eingestellten Lage dadurch gesichert, dass der am Handhebel verschiebbar angeordnete
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dritten Zahnkranz 17.
Obgleich die Feder f allem meistens genügt zum Festhalten des Zapfens d in den ver- schiedenen Arbeitstagen beim Vorwärtsgang des Automobiles, kann man. falls erwünscht, auch eine an der Stange w starr befestigte und somit nur in achsialem Sinne bewegliche Riegelplatte 40 (Fig. 5 x) benutzen. die eine Entkupplung absolut verhindert.
Diese in Fig. 5 mit feinen Linien angedeutete Riegelplatte ist ebenfalls gekrümmt und mit Achse f konachaial und kann zweck-
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Verwendung einer solchen Riegelplatte wird die Stange ? entsprechend länger gewählt und die Riegelplatte auf dem schraubenförmigen Teil der Stange zwischen zwei Muttern festgeklemmt,
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anliegen kann), die Stange w und die Riegelplatte nach links (Fig. 2) zu verdrehen sucht, so dass der linke Rand der Riegelplatte stets gegen den Zapfen anliegt. Die achsialen Ränder . 23, 26 (Fig. 5x) verhindern dabei radiale Entkupplung des Rades 13, indem diese Ränder den Weg des Zapfens d absperren.
Eine radiale Entkupplung kann also erst nach achsialem Vorschieben der Platte 40 erfolgen. welches Verschieben mittels des Pedals i bewirkt wird. Da dieses Pedal aber zugleich die Entkupplung bewirken soll, muss das Stahlband derart justiert sein, dass es in der Ruhelage der Platte- 40 genügend schlaff ist, so dass die Platte 40 den Zapfen d freigibt, ehe das Band 1 gespannt wird.
Der Rückwärtsgang des Automobiles wird durch ein Zwischenrad 41 vermittelt. Dieses ist auf einem mit festem Teil verbundenen Bock derart gelagert, dass das Rad 13 in Eingriff mit demselben gebracht werden kann, wobei das Rad 41 in z. B. den grössten Zahnkranz 17 greift, 80 dass dieser und somit die Welle 15 rückwärtsgedreht wird.
In dem dargestellten Beispiel besteht der Lagerbock aus einem schwingbaren. eventuell gegabelten Arm 43, dessen Drehzapfen 44 in dem Ende der Achse c befestigt isst. Eine Feder 45
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für gewöhnlich nicht berührt und nur durch das Rad 13 in Eingirff mit demselben gebracht wird.
In dem dargestellten Beispiel ist die Platte h mittels Schrauben il. Bolzen oder dgl. an einem Flansch 72 eines bogenförmigen Halters e befestigt, wobei die Enden des Halters als Böcke 46 gestaltet und an auf der Innenseite des Gehäuses vorgesehene Warzen 73 mittels Bolzen 74 befestigt sind. Die feste Achse c ist in Böcken 47 befestigt, die ebenfalls mittels Bolzen 75 an Warzen 76 an der Innenseite des Gehäuses festgespannt sind. Der Teil des Gehäuses, der diese Warzen 73, 76 enthält, ist als ein Zylindermantel geformt, so dass sämtliche Warzen und die entsprechenden Flächen der Böcke 46, 47 abgedreht werden können, was die Arbeit wesentlich erleichtert und genaues Zusammenpassen ermöglicht.
Das Stahlband 1 ist am Arm a bei 89 drehbar befestigt. Damit die Rolle k ihre Lage den verschiedenen Lagen des Bandes 1 anpassen kann, ist sie in dem gegabelten Ende eines in einem
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festapannbare Ringklemme 48, durch deren Drehen bzw. Verschieben und Festklemmen die Spannung der Feder f in beiden Richtungen reguliert werden kann.
Selbstredend kann man die Feder f derart anordnen, dass sie nur in einer Richtung arbeitet.
Will man z. B. die Feder nur für die Drehung des Armes a benutzen und das achsiale Verschieben des Armes a in beiden Richtungen mittels des Hebels j bewirken. so kann man die Feder f auf eine Hülse wirken lassen. die auf die rohrförmige Nabe b gesteckt und mit dieser durch Keil und Nut verbunden wird, so dass die Nabe an der Drehung der Hülse teilnimmt und vice versa. die Hülse und Feder aber die achsiale Verschiebung der Nabe nicht mitnehmen müssen.
Beim Einstellen des Rades 13 auf einen grösseren Zahnkranz kann es eintreffen. dass dieser infolge seiner grösseren Peripheriegeschwindigkelt zunächst treibend auf das Rad 13 und die mit diesem verbundene Scheibe J zu wirken kommt, so dass diese bremst oder hemmt, was einen Stoss
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achsiale Zapfen leicht drehbar gelagert. so dass sie durch die Zentrifugalkraft auswärtsgeschleudert werden und somit den Zahnring 53 festspannen und mitnehmen. wobei die Länge der Mitnehmer so bemessen ist, dass sie auch in der Arbeitslage schrägen Winkel mit einem durch ihre Drehachse gezogenen Radius bilden, damit sie sofort nachgeben können, wenn der Zahnring strebt, mit grösserer Geschwindigkeit als die Welle 12 zu rotieren.
Eine auf dem Radkörper aufgeschraubte Mutter-M verhindert das Wegfallen der Zapfen ; l und des Zahnringes M. Das unbeabsichtigte Losschrauben der Mutter wird dadurch verhindert.
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Um ein Versagen der Mitnehmer sicher zu vermeiden, kann man in einer in denselben vorgesehenen Rinne oder Schlitz 58 Federn 59 derart einlegen, dass sie die Mitnehmer in die Arbeitstage bringen, w'l'pi eine Feder für zwei Mitnehmer gemeinsam sein kann.
Fig. 8 zeigt, dass anstatt des Rades die Welle mit einer solchen Anonuug versehen sein (d. h. nur in einer Richtung wirkende gegenseitige Drehbarkeit aufweisen kann, wobei eine Flanach- lutter 60 die Teile zusammenhält. Die Zahnkränze 17 sind mittels Schrauben oder Bolzen an
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von Staub. Das linke Ende der Fig. l und 2 zeigt eine Bremsvorrichtung.
Die Schubstange m ist in einer auf der Platte ei befestigten Mutter eingeschraubt, so dass das Justieren durch Drehen der Spange erfolgen kann. wobei, falls der Hebel j ei'1 Drehen der
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Claims (1)
- e) ne verlängerbare und mittels der gewöhnlichen konischen Friktionskupplung durch die Motorwell getriebene, mit ihrem frein Ende in einem längs einer festen Achse verschiebbaren und um diese Achse schwingbaren Arm gelagerte Schwingwelle mit doppeltem Universalgelenk ver- <Desc/Clms Page number 4> sehen ist, so dass ein auf dem freien Ende der Schwingwelle vorgesehenes Treibprgan (Zahnrad oder Friktionsscheibe) mit einer Anzahl auf einer anderen Welle konachsial angeordneter dec- EMI4.1 am Plattenrand vorhandene, den Zapfen (d) aufnehmende Ecken oder Ausschnitte den ver- schiedenen Arbeitslagen des Treibrades (13) entsprechen.3. Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine bogenförmige, mit der festen Achse (c) konachsiale, in achsialer Richtung verschiebbare und mit einem den Zapfen (d) aufnehmenden Schlitz (o) versehene Platte (n) mit dem Handhebel (j) mittels einer Sehubstange (m) verbunden ist, zwecks achsialer Verschiebung des Armes (a) und des Rades (13).4. Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Arm (a) mittels eines über Rolle (k) geführten Stahlbandes (I) verbundene Schubstange (to) mittels geeigneter Zwischenglieder durch ein mit der Konuskupplung (2, 3) verbundenes Pedal (i) betätigt wird, um den Arm (a) entgegen der Wirkung der Feder (f) verschwenken zu können. falls das Rad (13) ausgerückt werden soll.5. Wechselgetriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlband (l) mit einer auf der Stange (w) aufgeschraubten Mutter (J) verbunden ist, damit durch Drehen der Stange (w) die Länge der Verbindung zwischen Arm (a) und Pedal (i) derart justiert werden kann, dass die Konuskupplung , sich löst, ehe das Rad (13) ausgerückt wird.6. Wechselgetriebe nach Anspruch 1. 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Festhalten des Zapfens (d) in den richtigen Lagen am Rande der Platte (h) mittels einer bogenförmigen. mit der festen Achse konachsialen, an der Stange (w) starr befestigten und somit in achsialer Richtung verschiebbaren Riegelplatte (40) erfolgt, die achsiale Ränder 23, 26) besitzt, die sich in die Bahn des Zapfens (d) legen und dessen Entfernung von der festen Platte (h) verhindern, wobei die Länge des Stahlbandes (l) so bemessen ist, dass beim Druck auf dem Pedal (i) die durch Federkraft in der Verschlussstellung gehaltene Riegelplatte zunächst ausgerückt wird, ehe das Band (l) das Rad (13) ausrückt.7. Wechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnkranz (oder Friktionsring) des Treibrades (J) auf dem Radkörper lose angebracht ist und durch Mitnehmer oder dgl. mitgenommen wird, welche gestatten, dass der lose Kranz oder Ring mit grösserer Geschwindigkeit als der Radkörper rotieren kann.8. Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle des Treibrades oder eine der Wellen zwischen diesem und der Konuskupplung aus zwei Teilen besteht. die derart miteinander verbunden sind, dass der eine Teil an der Rotation des anderen teilnimmt, aber frei ist, eventuell mit grösserer Geschwindigkeit als dieser zu rotieren. EMI4.2 ist, wenn es nicht in Anspruch genommen wird.10. Wechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein bogenförmiger Halter (e) der festen Platte (h) mit Böcken (46) endet, die auf an der Innenseite des Gehäuses vorgesehenen Warzen 7' befestigt sind, und dass Böcke (47), die als Halter der festen Achse (c) dienen, auf Warzen (76) befestigt sind, die ebenso wie die Warzen (76) auf einem zylindrischen Teil des Gehäuses angeordnet sind, so dass die entsprechenden Flächen zwecks bequemen Zusammenpassens tier Böcke und Warzen abgedreht werden können.11. Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet. dass eine als Lager für die Führungsrolle (k) des Bandes (l) dienende Gabel mittels eines Zapfens (87) in einem festen EMI4.3
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