DE735129C - Getriebe fuer Motorraeder - Google Patents

Getriebe fuer Motorraeder

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Publication number
DE735129C
DE735129C DER109159D DER0109159D DE735129C DE 735129 C DE735129 C DE 735129C DE R109159 D DER109159 D DE R109159D DE R0109159 D DER0109159 D DE R0109159D DE 735129 C DE735129 C DE 735129C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmission
axis
auxiliary
gear
gearbox
Prior art date
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Expired
Application number
DER109159D
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Riedel
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ARDIE WERK AKT GES
Original Assignee
ARDIE WERK AKT GES
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE735129C publication Critical patent/DE735129C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Getriebe für Motorräder, das aus einem gewöhnlichen Hauptgetriebe und einem mit diesem zusammengebauten, weitere Übersetzungen ermöglichenden Nebengetriebe besteht.
Bei einem bekannten derartigen Getriebe ist das Nebengetriebe irgendwo zwischen dem Hauptgetriebe und der Hinterradachse in die Kettenübertragung eingebaut. Es bildet daher das Nebengetriebe nicht ein mit dem Hauptgetriebe zusammengebautes Ganzes, vielmehr ist eine besondere Lagervorrichtung für das Nebengetriebe erforderlich, welche, wenn überhaupt, so nur sehr schwierig angebracht werden kann.
Nach einem andern Vorschlag ist der Getriebekasten des Hauptgetriebes mit einer angegossenen Flanschverdickung versehen, so daß durch Absägen eines Stückes des Getriebekastens eine Anbaumöglichkeit für das Gehäuse des Nebengetriebes geschaffen werden kann. Ein solcher Anbau des Nebengetriebes ist sehr umständlich vorzunehmen und auch deshalb' nachteilig, weil das angebrachte Nebengetriebegehäuse zusätzlichen Raum beansprucht. Mangelhaft ist ferner, daß die -abtreibende ■ Welle verlagert .wird, wodurch eine Änderung der Übertragungsglieder bedingt ist, denn diese Welle muß beim Anbau des Nebengetriebes ein erhebliches Stück nach unten versetzt werden.
Die Erfindung zielt demgegenüber dahin, ein Motorradgetriebe durch Ergänzung mit einem Nebengetriebe als Gruppengetriebe auszubilden, ohne daß die Teile des Motors und des Hauptgetriebes sowie die Kraftübertragurigsglieder eine bauliche Änderung oder eine Verlagerung zu erfahren brauchen. Außerdem soll kein zusätzlicher Raumbedarf notwendig werden.
Erfindungsgemäß ist dies dadurch erreicht, daß das Gehäuse des Xebengetriebes durch Auswechslung gegen die Kettenradabdeckung an den Getriebekasten anbaubar ist und daß die Kraftübertragung von einem vom Hauptgetriebe angetriebenen Schaftrad über dessen als Hohlwelle ausgebildeten Schaft zum X'ebengetriebe und von diesem zu dem seine Lage durch den Anbau des Xebengetriebes ίο nicht verändernden Abtriebsritzel erfolgt.
Die Schaltung des Xebengetriebes erfolgt durch axiale Verschiebung seiner Achse. Dabei dient eine an sich bekannte Verschiebehülse, die auf der Achse des Nebengetrieb;s ig drehbar und mit dieser axial verschiebbar ist, zugleich zu deren Lagerung. Die Achse des Nebengetriebes ist einmal unmittelbar mit dem Kettenrad, zum andern mit den Übersetzungsradsätzen kuppelbar. Durch die Erfindung ist der Fortschritt erzielt, daß das Gehäuse des Nebengetriebes • durch Auswechslung gegen die Kettenradabdeckung an dem Getriebekasten anbaubar ist. also auch an bereits im Betrieb befindliche Motorräder angebaut werden kann. Besonders vorteilhaft ist, daß das Abtriebsritzel seine ursprüngliche Lage beibehalten kann, mithin stets in der gleichen Lage verbleibt, mag nur das Hauptgetriebe vorhanden sein oder an dieses das Xebengetriebe angebaut sein.
Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung wird ferner für das Xebengetriebe kein besonderer Raum benötigt, da das Xebengetriebegehäuse an Stelle des Kettenkastendeckeis tritt. Erfindungsgemäß sind auch, da das Abtriebsritzel seine ursprüngliche Lage behält, keine baulichen Änderungen des Hauptgetriebes und seines Kastens und keine Änderungen in der Bauweise und in der Lagerung der Kraftübertragungsmittel nötig.
Das erfindungsgemäß ausgebildete Xebengetriebe zeichnet sich schließlich noch durch seine einfache und betriebssichere Bauweise aus und dadurch, daß es zu seiner Anbringung außer der Auswechslung der Kettenradabdeckung des Motorrades durch das Xebengetriebegehäuse nur des Ersatzes des die Kettenradachse antreibenden Schaftrades des Hauptgetriebes durch das entsprechende Schaftrad des Xebengetriebes bedarf.
Da das neue Xebengetriebe auf Leerlauf einstellbar ist, ist ein weiterer die Fahrzeugbedienung betreffender Vorteil erreicht. Im Gegensatz zu den nur mit einem gewöhnlichen Hauptgetriebe ausgestatteten Motorrädern, bei denen die Leerlaufstellung des Getriebes mittels eines Fußhebels eingestellt werden muß, was erfahrungsgemäß meist erst nach umständlichen Tastversuchen gelingt, kann bei dem Getriebe gemäß der Erfindung Leerlauf, durch Einstellung des Nebengetriebe- \ \ leerlaufs erreicht, mithin von Hand festgelegt werden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung au einem Ausführungsbeispäel in schematischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigt
Fig. ι eine Ansicht des Getriebekastens und des Kurbelgehäuses eines Motorrades,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Xebengetriebe,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Verstellbüchse und dieA'erschiebdrehhülse des Xebengetriebes.
An das Kurbelgehäuse 1 schließt in an sich bekannter Weise der Getriebekasten an, der auf der einen Seite durch die Kettenradabdeckung 2 geschlossen ist. Über das gewöhnliche Hauptgetriebe wird das Kettenrad 3 in Drehung versetzt, dessen Drehbewegung die Kette4 auf die Lauf räder überträgt._
Erfindungsgemäß wird, um das Getriebe als Gruppengetriebe auszubilden, mit dem Hauptgetriebe ein Nebengetriebe gekuppelt, wie ein solches in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Zu diesem Zweck wird die Ketteriradabdeckung 2 abgenommen und an ihrer Stelle das Gehäuse 5 des Nebengetriebes an den Getriebekasten angeschraubt. Gleichzeitig wird an Stelle des die Kettenradachse antreibenden go Schaftrades des Hauptgetriebes in dieses das Schaftrad 6 des Nebengetriebes eingesetzt.
Der hülsenartige Hals 7 des Schaftrades 6 ist innen mit Längsrippen 8 versehen, welche mit entsprechenden Gegenrippen der Achse 9 zusammenwirken, so daß diese zwar stets die Drehbewegung des Rades 6 mitmacht, jedoch in axialer Richtung in dem Hals 7 verschiebbar ist.
Die Achse 9 ist an ihrem freien Ende in einem Lager 10 drehbar, mit welchem eine Hülse 11 verbunden ist, die einen schrägen Schlitz 12 aufweist. In diesen greift der Bolzen 13 ein, der verstellbar im Gehäuse 5 sitzt und einen Schlitz 14 der im Gehäuse drehbaren Büchse 15 durchsetzt. Die Drehung dieser Büchse erfolgt mit Hilfe eines Handhebels 16.
Wird die Büchse 15 gedreht, so erfährt die Hülse 11, mithin die Achse 9, eine Verschie- no bung in axialer Richtung. Erfolgt diese in Richtung des Pfeiles x, so gelangen die Kupplungsklauen 17 der Achse 9 mit den Gegenklauen 18 des Zahnrades 19 in Eingriff mit der Wirkung, daß die Drehbewegung der Achse 9 über die Räder 19, 20, 21, 22 auf das Kettenrad 23 übertragen wird. Bei gegensätzlicher Drehung der Büchse 15, somit bei Verschiebung der Achse 9 in Gegenrichtung des Pfeiles x, wirken die Kupplungsrippen 24 der Achse 9 mit den Gegengliedern 25 zusammen. Die Übertragung der Drehbewegung
der Achse 9 erfolgt daher unmittelbar auf das Kettenrad 23.
Die Leerlaufstellung des Nebengetriebes entspricht der in Fig. 2 gezeichneten Lage seiner Teile. In diesem Falle sind weder die Kupplungsglieder 24, 25 noch die Kupplungsglieder 17, 18 in Eingriff. Aus diesem Grunde ist der Abstand der Kupplungsglieder 17, 18 so groß gewählt, daß bei Verschiebung der Achse in Richtung des Pfeiles χ die Kupplungsglieder 24, 25 außer Eingriff gelangen, ehe die Kupplungsglieder 17, 18 sich zwischeneinander einlegen.
Bei der obenerwähnten Ausführungsform
is ist der Schlitz 14 .der Verstellbüchse 15 als ■dem Schrägschlitz 12 der Verschiebehülse 11 entsprechender Schrägschlitz ausgebildet, weshalb die Verstellbüchse 15 bei ihrer Drehung zugleich die axiale Verschiebung der Hülse 11 mitmacht. Die Ausbildung kann aber auch so getroffen sein, daß der Bolzen 13 in der Büchse 15, aber nicht im Gehäuse 5 festsitzt und nur die Verschiebehülse 11 die mehrfach erwähnte Schrägführung besitzt. In
25. diesem Falle vollzieht die Büchse 15 nur eine Drehbewegung, die axiale Verschiebung wird nur von der A^erschiebehülse 11, mithin der Getriebeachse, ausgeführt. Damit die Hülse 11 dabei nicht gedreht, sondern nur längs verschoben werden kann, muß sie in Längsrichtung geführt sein, z. B. am Gehäuse,

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Getriebe für Motorräder, das aus einem gewöhnlichen Hauptgetriebe und einem mit diesem zusammengebauten, weitere Übersetzungen ermöglichenden Nebengetriebe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5) des Nebengetriebes durch Auswechslung gegen die Kettenradabdeckung (2) an den Getriebekasten anbaubar ist und daß die Kraftübertragung von einem vom Hauptgetriebe angetriebenen Schaftrad (6) über dessen als Hohlwelle ausgebildeten Schaft (7) zum Nebengetriebe und von diesem zu dem seine Lage durch den Anbau des Nebengetriebes nicht verändernden Abtriebsritzel (23) erfolgt.
2. Getriebe nach Anspruch 1, daduixh gekennzeichnet, daß die Schaltung des Nebengetriebes durch axiale Verschiebung seiner Achse (9) erfolgt.
3. Getriebe nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannte Verschiebehülse (11) zugleich zur Lagerung der Achse (9) des Nebengetriebes dient.
4. Getriebe nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (9) des Nebengetriebes einmal unmittelbar mit dem Kettenrad (23), zum andern mit ■ den Übersetzungsrädsätzen (19, 20, 21, 22) kuppelbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER109159D 1941-01-21 1941-01-21 Getriebe fuer Motorraeder Expired DE735129C (de)

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