DE248370C - - Google Patents
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- DE248370C DE248370C DENDAT248370D DE248370DA DE248370C DE 248370 C DE248370 C DE 248370C DE NDAT248370 D DENDAT248370 D DE NDAT248370D DE 248370D A DE248370D A DE 248370DA DE 248370 C DE248370 C DE 248370C
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- sleeve
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- wheel
- ring
- axis
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M11/00—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
- B62M11/04—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
- B62M11/14—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Transmissions (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 248370 -,'./ KLASSE 63#. GRUPPE
Freilauf nabe, für Fahrräder mit Umlauf räderwechselgetriebe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. November 1910 ab.
Es sind bereits Freilaufnaben für Fahrräder mit Umlaufräderwechselgetriebe bekannt geworden,
bei denen das Sonnenrad bei der einen Übersetzung an der Radachse festgestellt
wird und bei der anderen Übersetzung sich mit derselben Winkelgeschwindigkeit wie der
Umlaufräderträger umdreht.
Die Erfindung wird darin gesehen, daß ein mit dem Antriebsrad umlaufender Reibungshemmkörper
durch vom Fährer aus bewirkte, achsiale Verschiebung in und außer Reibungsberührung mit einer Schraubenmutter gebracht
werden kann, die auf einem undrehbar zur Radachse angebrachten Gewinde sitzt und bei
ihrer Drehung und hierbei erfolgender achsialer Verschiebung die Kupplung und Entkupplung
des Sonnenrades gegenüber der Radachse bewirkt. Hierdurch wird ein äußerst sanftes
Aus- und Einrücken der Kupplung erzielt.
Es ist zwar früher bei Freilaufnaben bekannt
geworden, den Wechsel der Übersetzung durch Änderung der auf Schraubenteile wirkenden
Reibung zu bewirken. Bei diesen wird jedoch der achsiale Kupplungsdruck auf Kugellager
as der Nabe übertragen, während die beim Erfindungsgegenstande
vorgesehene feste Verbindung des Gewindes mit der Achse die Aufnahme
des Kupplungsdruckes zwischen feststehenden Teilen ermöglicht.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung in
Fig. ι in einem Längsschnitt und in
Fig. ι in einem Längsschnitt und in
Fig. 2 in einem Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und in
Fig. 3 in einem Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 1 dargestellt.
Die feste Achse α (Fig. 1) ist mit einem steilgängigen Schraubengewinde b versehen. Auf
ihr sitzt mittels Gewindes befestigt der Konus c für das Kugellager, welches die innere
.Nabenhülse d auf der rechten Seite trägt. Ferner ist mit der Achse die Bremsschale e
fest verbunden, die zum Festhalten des Bremsringes f dient. Lose auf der Achse α ist
zwischen dem Schraubengewinde b und dem Konus c ein Zahnrad g gelagert, welches durch
achsiale Verschiebung der auf dem Schraubengewinde δ geführten und unter der Wirkung
einer Torsionsfeder i stehenden Muffe h mit
dec Achse α fest gekuppelt oder von dieser
gelöst werden kann.. Zu diesem Zwecke ist die Muffe h auf ihrer Außenseite zum Teil
kegelförmig gestaltet, und zwar entsprechend einem mit dem Zahnrad g verbundenen Hohlkonus.
Die Kupplung des Zahnrades mit der Achse α findet dadurch statt, daß das Zahnrad
von der Muffe A gegen die Endfläche des Konus c gedrückt wird. Ein Bund k der
Achse α begrenzt die Verschiebung der Muffe h auf der Schnecke b nach links.
Die Verschiebung der Muffe h erfolgt unter Vermittlung eines dieselbe an ihrem linken
Ende übergreifenden, federnden Kupplungsringes«, einer diesen Ring tragenden Muffem
und einer durch die teiis hohl ausgeführte Achse α hindurchgeführten Stange r, die an
einen in einem Schlitz der Achse geführten und in Durchbrechungen der Muffe m teilweise
eintretenden Stift q (Fig. 2) angreift.
Der Stift q steht unter der Einwirkung einer innerhalb der Muffe m um die Achse a
gelegten und bei t an dieser befestigten Druckfeder s, so daß bei Aufhebung der durch eine
Linksverschiebung der Muffe m eintretenden Spannung der Feder s letztere die Muffe m
selbsttätig in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage zurückbringt, in welcher eine Kupplung des
Zahnrades g mit der festen Achse stattfindet.
Das Zahnrad g steht mit den um Stifte v. des Antreibers d sich drehenden Planetenrädern u,
und diese stehen mit dem inneren Zahnkranz w der äußeren Nabenhülse χ in stetigem
Eingriff. Die Muffe m ist mit Vorsprüngen ζ
(Fig. ι und 2) · versehen, die in achsiale Schlitze y der inneren Nabenhülse d eingreifen,
so daß die Muffe m gezwungen ist, der Umdrehung der Hülse d zu folgen, jedoch in den
Schlitzen y zum Zwecke der Kupplung und Entkupplung des Zahnrades g in achsialer
Richtung verschoben werden kann.
Das linke Ende der Muffe m weist Einschnitte 8 (Fig. 3) auf, die zur Einwirkung
auf die Vorsprünge 7 der in Ausbohrungen 3 der Hülse 2 liegenden Körper p kommen.
Diese Körper sind um Zapfen 4 der Hülse 2 drehbar und mit exzentrischen Vorsprüngen 5,
welche auf den Bremsring f einwirken können, sowie mit anderen entgegengesetzt verlaufenden
Vorsprüngen 6 versehen, welche mit einer zylindrischen Fläche der äußeren, die Speichen
tragenden Nabenhülse χ zusammenwirken. Die Vorsprünge 5 und 6 erstrecken sich nur über
ungefähr die Hälfte der Länge des Körpers^ in achsialer Richtung.
Wenn man die Tretkurbel nach vorwärts tritt und dadurch das Kettenrad vorwärts
dreht, bewirkt die Drehung der Hülse d und der Muffe m, daß die die Einschnitte 8 begrenzenden
Zähne 9 die Vorsprünge 7 beeinflussen und die Körper p um ihre Zapfen 4 in
solcher Richtung drehen, daß die Vorspränge 6 sich gegen die zylindrische Fläche in der
äußeren Nabenhülse χ anlegen und diese durch Reibung mitnehmen. Tritt man alsdann rückwärts,
so beeinflussen die Vorsprünge 9 die Vorsprünge 7 und drehen die Körper p in der
entgegengesetzten Richtung; die Vorsprünge5 legen sich gegen den Bremsring f an und
spreizen diesen, so daß eine Bremswirkung eintritt.
Die Hülse 2 wird von zwei Kugellagern getragen, von denen das eine eine Reihe von
Kugeln 10 besitzt, die in der äußeren Nabenhülse χ rollen, während das andere eine Reihe
von Kugeln 11 hat, die zwischen einem Kegel auf der Bremsschale β und einem Ringe 12
rollen. Dieser Ring 12 ist an den Enden der zwischen den Körpern p hervorstehenden Teile
der Hülse 2 befestigt.
Die Wirkungsweise der Geschwindigkeitswechselvorrichtung ist folgende:
In · der gezeichneten "Stellung der Teile ist das Zahnrad g an der stillstehenden Achse a
festgekuppelt. Durch die Umdrehung der inneren Nabenhülse d mittels des Kettenkranzes
werden die Zahnräder w gezwungen, um das feste Rad g zu rollen. Die Bewegung der'
Räder wird durch den inneren Zahnkranz w auf die äußere Nabenhülse mit erhöhter Geschwindigkeit
übertragen. Die Körper p, die von der Muffe m beeinflußt werden und, bei
der Umdrehung des Kettenkranzes. die äußere Nabenhülse x' zum Antrieb zu beeinflussen
streben, kommen in diesem Falle nicht zur Wirkung, weil die Nabenhülse χ von dem
Zahngetriebe g, u, w mit erhöhter Geschwindigkeit vorwärts getrieben wird.
Wenn man nun beim Vorwärtsfahren die Tretkurbel und damit den Kettenkranz und
die innere Nabenhülse d stillhält, so wird die Bewegung von dem Zahnkranz w durch die
Triebe u auf das Rad g übertragen, welches hierdurch in Rückwärtsrichtung gedreht wird.
Durch· die Reibung zwischen den konischen Flächen der Muffe h und des Rades g wird
die Muffe h etwas mit herumgeführt und nach links verschoben, wodurch die Kupplung zwischen
ihr und dem Rade g gelöst wird. Tritt man alsdann wieder vorwärts, so dreht die
innere Nabenhülse d durch die Vorsprünge ζ ebenfalls die Muffe m u'nd hiermit den daran
festsitzenden Ring n, welcher die Muffe h zum erneuten Eingriff in das Rad g vorschraubt.
Wenn man nun bei Freilauf des Rades, während dessen also die Muffe K außer Eingriff mit
dem Rade g gekommen ist, die Stange r nach links schiebt, so wird hierdurch mittels des
Stiftes q die Muffe m nach links gegen die Feder s geschoben. Der .Ring η wird hierdurch
so weit von der Muffe h fortgeschoben, daß er jene freigibt, wonach die Feder i die
Muffe h zurückdreht, bis dieselbe durch Anstoß gegen den Bund k festgehalten wird. Bei
erneutem Vorwärtstreten kann somit der Ring« die Muffe h nicht zum Eingriff in das Rad g
vordrehen und dieses an der Achse feststellen; infolgedessen kann auch kein Abrollen der
Plänetenräder stattfinden, die Zahnradübersetzung läuft also leer. Die Bewegung wird
jetzt durch die innere Nabenhülse d, die Muffe m und die Körper p unmittelbar, und
zwar mit der Geschwindigkeit des Antriebskettenkranzes auf die äußere Nabenhülse χ
übertragen. Gibt man die Stange r frei, so bewegt die Feder s den Stift q und damit die
Muffe m und den Ring η nach rechts, so daß
letztere wieder die Muffe h beeinflußt, wonach die größere Übersetzung, wie beschrieben, eingeschaltet
wird. Das Anziehen der Bremse kann bei beiden Übersetzugen durch Rückwärtstreten
erfolgen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Freilauf nabe für Fahrräder mit Umlaufräderwechselgetriebe, dessen Sonnenrad bei der einen Übersetzung an der Radachse festgestellt wird und bei der anderen Übersetzung sich mit derselben Winkelgeschwin digkeit wie der Umlauf räderträger umdreht, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Antriebsrad umlaufender Reibungshemmkörper (n) durch vom Fahrer aus bewirkte achsiale Verschiebung in oder außer Reibuhgsberührung mit einer Schraubenmutter (H) gebracht werden kann, die auf einem undrehbar zur Radachse angeordneten Schraubengewinde (b) sitzt und bei ihrer Drehung und hieraus folgender achsialer Verschiebung die Kupplung und Entkupplung des Sonnenrades (g) gegenüber der Radachse bewirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE248370C true DE248370C (de) |
Family
ID=507088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT248370D Active DE248370C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE248370C (de) |
-
0
- DE DENDAT248370D patent/DE248370C/de active Active
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