DE704585C - Fahrrad mit Hilfsmotorantrieb - Google Patents

Fahrrad mit Hilfsmotorantrieb

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Publication number
DE704585C
DE704585C DEW103438D DEW0103438D DE704585C DE 704585 C DE704585 C DE 704585C DE W103438 D DEW103438 D DE W103438D DE W0103438 D DEW0103438 D DE W0103438D DE 704585 C DE704585 C DE 704585C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rear wheel
driver
clutch
drive
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW103438D
Other languages
English (en)
Inventor
George Chambeau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Joh Winklhofer Beteiligungs GmbH and Co KG
Original Assignee
Wanderer Werke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Wanderer Werke AG filed Critical Wanderer Werke AG
Priority to DEW103438D priority Critical patent/DE704585C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE704585C publication Critical patent/DE704585C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M9/00Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Fahrrad mit Hilfsmotorantrieb Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrrad mit Hilfsmotorantrieb, bei dem die Tretkurbel mittels einer aus einem Walzenklemmgetriebe und einem Klinkengetriebe bestehenden Kupplung beim Vorwärtsbewegen auf ein vom Hilfsmotor antreibbares, zum Hinterrad führendes Kraftübertragungsmittel einwirkt und beim Rückwärtsbewegen eine am Hinterrad angeordnete Bremse betätigt. Zweck der Erfindung ist, eine einfach und billig herstelibare und. von außen leicht zugängliche Anordnung der Kupplung zu schaffen. Dies wird im wesentliche. dadurch erreicht, daß die für Antrieb und Bremsung des Hinterrades vorgesehenen Glieder der Kupplung in einem gemeinsamen, mit dem Kettenrad für den Hinterradantrieb verbundenen Gehäuse untergebracht sind, das als Klemmkranz für das Walzenklemmgetriebe ausgebildet ist.
  • In den Abbildungen ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach @ Linie 2-2 in Fig. i, Fig.3 eine Seitenansicht des Tretkurbellagers, teilweise im Schnitt, Fig. q. eine Seitenansicht des Tretkurbel Lagers und der Hinterradnabe eines Motorfahrrades mit der erfindungsgemäßen - Antrieb- und Bremsvorrichtung.
  • Am Rahmen r eines Motorfahrrades ist ein getriebeloser Motor 2 befestigt, dessen Antriebbewegung durch Ritzel 3 und Triebkette q auf das Kettenrad 5 übertragen wird. Das Kettenrad 5 ist auf einer Lagerhülse 6 mittels Mutter 7 befestigt. Die Lagerhülse 6 sitzt lose auf einer auf der Tretkurbelwelle 8 angeordneten Büchse 9, die mit zwei Eindrehungen i o zum Einlegen von Dichtungsringen i i versehen ist. Die Lagerhülse 6 ist außerdem zwischen den Rollenlagern. 12, 13 gelagert. Das Rollenlager 12 sitzt auf der Tretkurbelwelle 8, das Rollenlager 13 in der Lagerbüchse 14. Die Lagerbüchse 14 *ist in das Getriebegehäuse 15 eingeschraubt und hat eine Eindrehung j6, in die eis Die@aungsring eingelegt ist. Die Lagerhülse 6 ist fest mit einem Stirnrad 18 verbunden, das -lose auf einer Hülse ig läuft. Die Hülse ie> ist zwischen den Rollen 20, 21 gelagert und auf ihrem mittlerer: Teil -als Sternkeilwelle ausgebildet. Das Rollenlager 2o ist in einer i11 der Tretkurbelwelle 8 vorgesehenen Ausspa: ung 22 allgeordnet. Das gegenüberliegende Rollenlager a i sitzt in einer r..agerbüchse 23. Diese ist in das Getriebegehäuse i 5 eingeschrau'ut und mit einer Eindrehung 24 verselier., die zum Einleben eines Dichtungsrirges 25 dient. Auf der sternkeilförmigen Hülse ig gleitet der e.ntsprechenc :usgehildete, sich mit, der Hülse ig drehende Kupplungskärrer 26, dessen r;eiderseitige Ansätze 27 beim Schalten in die auf der Hülse ig lose laufenden Geiriebewechselräder 18 bzw. 28 eingreifen, die ehenfalls mit passenden sternkeilförmigen Nuten 29, 30 versehen sind. Die Getriebewechselräder 18, 28 stehen dauernd mit einem vorzugsweise aus einüri Stück hergestellten Vorgelege 31, 32 ins Eingriff-. Das Vorgelege 31, 32 ist auf einer Steckachse 33 gelagert, die gegen Verdrehen durch einen Stift 34 gesicbert ist.
  • Am Ende der sternkeilförmigen Hülse 19 sitzt eine Kapsel 35, auf der das die Antriebbewegung auf das Hinterrad 36 übertragende Kettenrad 37a befestigt ist. bitt dem Kettenrad 37a ist ein Mitnehmergehäuse 38 verbunden, in das ein Antreiber 39 hineinragt, der auf der Tretkurbelwelle 8 befestigt ist. Der Antreiber 39 ist an seinem Umfange in bekannter Weise als Walzerklemmgesperne ausgebildet. Zu diesem Zwecke sind in diem Antreiber 39 Aussparungen 40 vorhanden, die mit schrägen Steigbahnen 41 versehen sind. In den Aussparungen 40 liegen zweckmäßig als Kugeln oder Rollen ausgebildete Klemmkörper 42, die beim Vorwärtsbewegen des Antreibers 39 bzw. der Tretkurbelwelle 8 die schrägen Steigbahnen 41 hinaufgleiten und der. Antreiber 39 mit dem Mitnehmergehäuse 38 bzw das Kettenrad 37a kuppeln. Beim Rückwärtsbewegen der Tretkurbelwelle 8 bzw. des Antreibers 39 gleiten die Klemmkörper 42 auf den schrägen Steigbahnen 41 an die tiefste Stelle der Aussparungen 40 zurück und geben das Mitnehmergehäuse 38 bzw. das Kettenrad 37a wieder frei.
  • Im Antreiber 39 ist ein Mitnehmer 43 untergebracht. Dieser ist in Kugellagern 44, 45 geführt, die durch eine Lagermutter 46 einstellbar sind. Die Lagermutter 46 wird durch eine Gegenmutter 47 in der eingestellten Lage gehalten. Der .Mitnehmer 43 ist in bekannter Weise als Klinkenschaltgesperre aus- gebildet. Zu diesem Zwecke ist sein innerer Rand mit Sperrzähnen 48 versehen, in die zwei Sperrklinken 49, 50 eingreifen. Die Sperrklinken -49, 5o sind in den Aussparungen 39" des Antreibers 39 gelagert und stehen unter Einwirkung einer Feder 51. Am Mitn T ehrrer43 ist ein Dkeckel S2 angeschraubt.
  • Dieser hat einen hebelartigen Ansatz 53, an dem ein vorzugsweise starr ausgebildetes Schaltglied 54 aasgelenkt ist.
  • Beim Vorwärtsbewegen des Antreibers 39 bzw. der Tretkurb,ItvellP 8 gleiten die in dem Antreiber 39 gelagerten Sperrklinken 49, 50 lose über den Rücken der Sperrzähne 48 hinweg. Ei-im Rückwärtsbewegen der Tretkurbelwelle 8 bzw. des Antreibers 39 greift die Sperrklinke 49 bzw 5o in die Sperrzähne 48 des Mitnehmers 43 ein und verschiebt dadurch den Zahnkranz 43 in der gleichen Bewegungsrichtung. Der mit dem Mitnehmerzahnkranz 43 verbundene Deckel 52 bzw. dessen hebelartiger Ansatz 53 wird hierbei im gleichen Drehsinne bewegt. Dadurch wird eine am Ende des Ansatzes 53 aasgelenkte Stange 54 verschoben, die eine auf der Hinterradnabe 55 angeordnete Innenbacken-Trommelbremse 56 betätigt.
  • Das Walzenklemmgesperre 38, 39, 40, 41, 42 und das Klinkenschaltgesperre 39, 43, 48, 49, 5o. 51 haben also einen gemeinsamen Hauptkörper, nämlich den Antreiber 39.
  • Je nach den Anforderungen und dem Verwendungszweck kann bei dem erfindungsgemäßen kombinierten Gesperre das Walzenklemmgesperre 38, 39, 40, 41, 42 an Stelle des Klinkenschaltgesperres 39, 43, 48. 49, 50, 51 treten und umgekehrt.
  • Die erfindungsgemäße Gestaltung vereinigt alle Teile der den Antrieb und die Bremsung des Hinterrades betätigendenKupplung in einem gemeinsamen, mit dem Kettenrad verbundenen Gehäuse. Durch diese Gestaltung sind alle Teile der Kupplung gegen Verschmutzung und Beschädigung geschützt, so daß ein einwandfreies und zuverlässiges Arbeiten der Kupplung und dadurch eine höhere Fahrsicherheit gewährleistet ist. Außerdem ist die Kupplung einfach und leicht zugänglich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrrad mit Hilfsmotorantrieb, bei dem die Tretkurbel mittels einer aus einem Walzenklemmgetriebe und einem Klinkengetriebe bestehenden Kupplung beim Vorwärtsbewegen auf ein vom Hilfsmotor antreibbares, zum Hinterrad führendes Kraftübertragungsmittel einwirkt und beim Rückwärtsbewegen eine am Hinterrad an- geordnete Bremse betätigt, dadurch gehenuzeichnet, daß die für Antrieb und Bremsurig des Hinterrades vorgesehenen Glieder der Kupplung- (39 bis Si) in einem gemeinsamen, mit denn Kettenrad (37a) für den Hinterradantrieb verbundenen Gehäuse (38) untergebracht sind, das ,als Klemmkranz für das Walzenkiemmetriebe (39 bis 42) ausgebildet ist.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß in denn an dem Kettenrad (37a) befestigter,- Gehäuse (33) eine auf der 'f':.-ethurbev@elle (S) festsitzende Scheibe (39) angeordnet äst, die an ihrem Umzange Aussparungen (4a) für die hlenink®rper (42) des ',7Jalzenklennuz-.getriebes (33, 39) aufweist und ferner an ihrer nach der Tr^z#l-urb:wl zugekehrten Seitenfläche mit g agerstellen (39a) für die Sperrklinken (49, 5r®) des Klinkengetriebes (39' 43, 48 bis §a) versehen ist.
DEW103438D 1938-05-03 1938-05-03 Fahrrad mit Hilfsmotorantrieb Expired DE704585C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003620B (de) * 1955-09-08 1957-02-28 Porsche Kg Wechselgetriebe fuer Viertakt-Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Motorfahrraeder
DE967668C (de) * 1952-04-10 1957-12-05 Nsu Werke Ag Getriebeanordnung
DE1045833B (de) * 1955-08-26 1958-12-04 Frieda Kuechen Geb Gebhard Triebwerksanordnung fuer Motorfahrraeder
US6352131B1 (en) * 2000-01-25 2002-03-05 Jung-Te Lin Bicycle's power train

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DE1003620B (de) * 1955-09-08 1957-02-28 Porsche Kg Wechselgetriebe fuer Viertakt-Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Motorfahrraeder
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