DE136010C - - Google Patents

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DE136010C
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levers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
    • B41B7/02Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices
    • B41B7/04Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices for casting individual characters or spaces, e.g. type casting machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte Ausführungsform der im Anspruch 6 des Haupt-Patentes geschützten Vorrichtung zum Entkuppeln der Letternmetallpumpe in denjenigen Zeiten, in welchen die Bewegungen der Einstellvorrichtung für den Maternrahmen nach Patent 113906 (Ansprüche 1 bis 5) dazu dienen sollen, die Ausschlieisung für den Guis der nächstfolgenden Zeile zu bestimmen.
Nach der Beschreibung des Haupt-Patentes wurde der Antrieb der Pumpe durch einen oscillirenden Hebel 45 vermittelt, welcher mit einem zweiten, auf derselben Achse gelagerten Hebel 47 durch eine Klinke 50 gekuppelt wurde, wenn die Thätigkeit der Pumpe verlangt wurde. Wenn aber die Hebel 67 der Fig. 19 des Patentes 113906 und der Fig. 9 des Haupt - Patentes ausschlugen, um die Ausschliefsungskeile zu verstellen, so wurde ein besonderes Hebelwerk in Thätigkeit gesetzt, welches die Klinke aushob. So lange sie in der ausgehobenen Lage gehalten · wurde, führte der treibende Hebel 45 seine Schwingungen leer aus.
Im Wesentlichen ist die vorliegende Vorrichtung auf dieselben Vorgänge aufgebaut.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in einer Seitenansicht in Verbindung mit dem Pumpwerk und Fig. 2 ist eine perspectivische Ansicht ihrer wesentlichen Theile.
Auf der Welle 1 ist eine Hülse 2 drehbar aufgesetzt, welche zwei Hebelarme 3 und 4 trägt. Der Hebel 3 ist durch die Pleuelstange 5 mit dem Winkelhebel 60 des ersten Zusatz-Patentes verbunden und überträgt die Schwingungen der Hülse 2 auf die Schubstange 38 des Pumpwerkes. Hebel 4 ist der getriebene Hebel 47 des Haupt-Patentes. Fest auf die Welle ι aufgekeilt ist ein dritter Hebel 6, welchem durch eine in Fig. 2 punktirt angedeutete Pleuelstange von der Hauptantriebswelle der Maschine aus eine oscillirende Bewegung ertheilt wird. Der Hebel 4 ist mit einem Anschlag 7 ausgestattet, gegen den das Ende des Hebels 6 anstöist, wenn er sich dem Ende seines Vorwärtshubes nähert. Die Gestalt der Hebel 4 und 6 ist aus der Fig. 3 zu entnehmen. Auiserdem ist am Ende des Hebels 4 die Kuppelungsklinke 8 angelenkt, die mit einem über ihren Drehpunkt hinaus verlängerten Schwanz 9 versehen ist. In einem festen Rahmentheil 10 längsverschiebbar ist eine
*) Frühere Zusatzpatente: 133920 und 134989.
Schubstange 11 angeordnet, welche einen Bund 12 trägt und durch eine Feder 13 beständig derart zurückgezogen wird, dais der Bund sich fest an den Tragarm 10 anlegt und daher seitwärts von der Schwingungsebene des Schwanzes 9 der Klinke 8 bleibt. Wird aber unter Ueberwindung des Federzuges die Schubstange 11 vorgeschoben, so gelangt der Bund 12 in die Schwingungsebene des Schwanzes 9 und die Klinke 8 wird daher beim nächsten Vorwärtshub ausgehoben.
Die beiden Schwanzenden 67 der Ausschliefserhebel des Haupt-Patentes sind in Fig. 2 punktirt angedeutet. Sie werden durch die beiden Enden eines Wagebalkens 14 zurückgezogen, der auf einem Arm eines zweiarmigen Kopfes 15 gelagert ist. Das freie Ende des zweiten, nach unten ragenden Armes des Kopfes 15 stützt sich gegen einen Stift 16, welcher in einem Glied 17 vorgesehen ist. Das obere Ende dieses Gliedes ist an einem festen Ealimentheil der Maschine angelenkt und das untere Ende trägt das freie Ende der Stange 11. Der Kopf 15 ist auf einer ebenfalls längsverschiebbaren, in festen Rahmentheilen 18 und 19 geführten Stange 20 befestigt.
In der Ruhelage zieht also die Feder 13 sowohl die Stange 11, wie die Stange 20 zurück und drückt dadurch die Enden des Wagebalkens 14 gegen die Schwänze der Ausschliefserhebel 67.
Diese letztere Einrichtung hat folgende Bedeutung. Die Endstellung der Zeilenausschliefsung erfordert in der Regel die Verstellung erst des einen und dann des anderen Ausschliefsungskeiles, unter Umständen auch nur die Verstellung des einen, wobei indessen dieser eine nicht immer ein bestimmter von beiden, sondern je nach Bedürfnifs der eine oder andere sein kann. Die Vorrichtung mufs also in der Weise wirken, dafs bei jedem Ausschlag, sei es des einen, sei es des anderen der beiden Hebel 67, die Schubstange 11 verschoben wird. Diese Aufgabe erfüllt der Wagebalken 14. Schlägt nämlich der eine Hebel 67.aus, so führt der Wagebalken eine Schwenkung um den Schwanz des anderen Hebels 67 als Drehpunkt aus, wobei der Kopf 15 und mittelbar also auch die Schubstange 11 und der Anschlag 12 um denjenigen Betrag mitgenommen wird, um welchen sich bei dieser Schwenkung des Wagebalkens sein Mittelpunkt bewegt und wobei der Zug der Feder 13 überwunden wird. Schlägt dagegen der andere Hebel 67 aus, so führt .der Wagebalken eine Schwenkung im umgekehrten Drehungssinne um den Schwanz des ersten Hebels 67 als festen Stützpunkt aus. Sein Mittelpunkt und somit auch der Kopf 15 macht aber dieselbe Bewegung und die Feder 13 hat dabei die Wirkung, jeglichen todten Gang aus den Uebertragungstheilen auszuschalten.
Um ein vollständig sicheres Einkuppeln zu gewährleisten, wenn die Pumpe ihre Thätigkeit wieder aufnehmen soll, ist an dem Hebel 4 noch ein federnder Stift 21 vorgesehen, welcher auf einen festen Anschlag an dem Rahmentheil 10 trifft, wenn sich der Hebel 4 dem Ende seines Vorwärtshubes nähert. Diese Einrichtung hat zur Folge, dafs der Hebel 6 sich am Ende jedes A^orwärtshubes fest an den Anschlag 7 anlegen mufs, auch dann, wenn vorher die beiden Hebel nicht mit einander gekuppelt waren. Dadurch werden also am Ende jedes Vorwärtshubes beide Hebel stets mit Sicherheit in die gegenseitige Kuppelungslage gebracht, und es kann also nicht vorkommen, dafs das Einfallen der Klinke, welches lediglich eine Folge ihres Eigengewichtes ist, unvollkommen stattfindet und dafs auf diese Weise Unregelmäfsigkeiten eintreten.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 6 des Patentes 113878 geschützten Vorrichtung zum Auskuppeln der Letternmetallpumpe von Typengiefs- und Setzmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs durch den Ausschlag eines der Ausschliefserhebel (67 des Haupt - Patentes) ein fester Anschlag (12) in die Schwingungsebene des die Kuppelungsklinke (8) tragenden Hebels (4) gerückt wird, so dafs das Schwanzende (9) der Klinke beim nächsten Hub dagegen. stöfst und die Klinke dadurch ausgehoben wird.
2. ■ An einer Kuppelungsvorrichtung nach Anspruch ι eine Einrichtung zur Sicherung des Einkuppeins, wenn die Pumpe wieder in Thätigkeit gesetzt werden soll, dadurch gekennzeichnet, dafs der getriebene Hebel (4) mit einem federnden Anschlag (21) versehen ist, welcher ihm nur unter dem Druck des treibenden Hebels (6) gestattet, die Endstellung" seines Vorwärtshubes einzunehmen, so dafs der treibende Hebel seinen Rückwärtshub nicht beginnen kann, bevor beide Hebel in die gegenseitige Kuppelungslage gebracht worden sind.
3. An einer Entkuppelungsvorrichtung nach Anspruch 1 eine Vorrichtung zur Uebertragung des Ausschlages der Aus-, schliefsungshebel (67 des Haupt-Patentes) auf den Anschlag (12), der die Kuppelungsklinke aushebt, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden Enden eines Wagebalkens (14) durch eine Feder (13) an
die Schwänze (67) der Ausschliefserhebel angedrückt werden, welche Feder mittelbar an seinem Drehpunkt angreift und gleichzeitig den besagten Anschlag (12) aus der Schwingungsebene der Kuppelungsklinke (8) herauszuziehen strebt, zum Zweck, dem Anschlag (12) immer dieselbe Bewegung zu ertheilen und jeglichen todten Gang auszuschlieisen, obgleich entweder der eine oder der andere der beiden Ausschliefserhebel ausschlagen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4566826A (en) * 1984-02-17 1986-01-28 Dickinson Lawrence C Adjustable insert support

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