DE437564C - Hackmaschine - Google Patents
HackmaschineInfo
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- DE437564C DE437564C DEST40300D DEST040300D DE437564C DE 437564 C DE437564 C DE 437564C DE ST40300 D DEST40300 D DE ST40300D DE ST040300 D DEST040300 D DE ST040300D DE 437564 C DE437564 C DE 437564C
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B35/00—Other machines for working soil
- A01B35/02—Other machines for working soil with non-rotating tools
- A01B35/04—Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power
- A01B35/06—Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power with spring tools or with resiliently- or flexibly-attached rigid tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Operation Control Of Excavators (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
25. NOVEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 437564 KLASSE 45 a GRUPPE
fSt
40300 Ill\45a)
Hackmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. November 1925 ab.
Die Erfindung betrifft Hackmaschinen mit in der Arbeitslage in senkrechter Richtung fest
mit dem Gestell verbundenem, seitlich steuerbarem Hackrahmen, an dem die Werkzeuge
beweglich oder starr angebracht sind.
Bei bisherigen Maschinen dieser Art mußte bei einem plötzlich notwendig werdenden Ausheben
des Hackrahmens zuerst durch Betätigung eines besonderen Hebels o. dgl. bzw. durch
Betätigung eines Schnäppergriffes am Steuer-
hebel die Hackrahmenverriegelung gelöst werden, erst dann war die Aushebung des Hackrahmens
möglich. Hierdurch entstanden unliebsame Arbeitsunterbrechungen, wenn man ein Verhacken verhindern wollte.
Nach der Erfindung steht der Steuerhebel in vertikaler Richtung durch Kulisse o. dgl. in
loser Verbindung mit dem Hackrahmen, und zwar so weit, daß er während des durch diese
ίο lose Verbindung vermittelten toten Ganges das
den Hackrahmen mit dem Gestell verriegelnde Gesperre löst. Jetzt erst ist die Bahn für die
Höhenverstellung des Hackrahmens frei, dessen Gewicht durch Gegengewicht, Federn, Zugkraft
o. dgl. ausgeglichen sein kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist in vier Ausführungsbeispielen durch die Abb. 1 bis 6
dargestellt.
An dem durch die Laufräder getragenen, nach unten zeigenden Ausläufer des Gestells a
(Abb. 1) sind zwei parallele Stangen b in senkrechter und wagerechter Richtung bewegbar
angelenkt. Dieselben sind mit ihrem hinteren . Ende gelenkig mit dem Kopf c verbunden, in
welchem wieder in bekannter Weise gelenkig der Hackrahmen d mit den Parallelogrammen
angeordnet ist. Am Kopf c ist bei e gelenkig ' der Steuerhebel f angeordnet. Derselbe ist
aber durch den Schlitz g nur so weit gelenkig am Kopf c, daß er von der ausgezogenen Stellung
f in die Stellung fx gebracht werden kann.
Die parallelen Stangen b sind durch die Zugstange h mit der Kurbel i verbunden, die wie
die Kurbel k fest auf einer gemeinsamen Welle sitzt. Am Gestell ist bei I der eine Arm m
eines Kniehebels gelagert, der durch den anderen Kniehebelarm η mit der Kurbel k in gelenkiger
Verbindung steht. Der Kniehebelarm m bildet mit dem Arm 0 zusammen einen
4.0 zweiarmigen Hebel. In der Arbeitsstellung befindet sich der Kniehebel m, η in der ausgezogenen
Sperrlage, in welcher er durch den Anschlag χ gehalten wird.
Der Steuerhebel f besitzt einen Quersteg p, der beim Anheben des Steuerhebels gegen den
Arm 0 stößt, wobei sich der Steuerhebel f frei in dem Schlitz g bewegen konnte. Er ist hierbei
in Stellung fx gekommen, Hebel 0 in Stellung
O1 und das Kniegelenk m, η in Stellung
JM1, M1.
Das Kniegelenk hat jetzt seine Sperrlage überschritten, und dem Ausheben des Hackrahmens,
das durch die Steuerhebel f bei Unterstützung von Federn q bewirkt werden kann,
steht nichts mehr im Wege. Die Federn q können auch so stark gewählt werden, daß
durch diese allein der Hackrahmen gehoben wird.
In der ausgehobenen Stellung befindet sich der Arm 0 in Stellung oa, wo im Beispiel ein
Schnäpper den Arm 0 mit dem Gestell verriegelt.
Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 ähnelt dem nach Abb. 1. Hier ist ein Hebel r vorgesehen,
der mit seinem Bolzen s in einem Schlitz des Kulissenarmes t bewegt werden kann.
Dieser Schlitz hat eine solche Neigung, daß in der Sperrstellung der Bolzen s gegen das Ende
des Schlitzes gedruckt wird.
Am Kopf c ist, wie im vorigen Beispiel, der Hebel f bei e angelenkt, und durch die Enden
des Schlitzes g ist die Bewegung desselben zum Kopf c begrenzt. In der Arbeitsstellung befindet
sich das Sperrgetriebe und der Steuerhebel f in ausgezogener Stellung. Soll der
Hackrahmen ausgehoben werden, so wird der Hebel f in Stellung fx gebracht, wobei der
Arm 0 in Stellung O1 kommt und der Arm r in
Stellung rx. Dabei hat sich der Bolzen s in der Schlitzführung des Hebels t verschoben und
läßt jetzt ein Ausheben des Hackrahmens zu, bis der Arm t in Stellung t2 und Arm r in Stellung
r2 gekommen ist, in welcher Stellung sich
der Arm 0 mit dem Gestell α verriegelt, der Hackrahmen seine ausgehobene Lage hat.
Bei den Beispielen nach Abb. 1 und 2 kann auch die Verriegelung des Hackrahmens in der
Arbeitsstellung durch den am Hebel 0 vorgesehenen Schnäpper geschehen. Die Entriegelung
wird dann vorteilhaft bewirkt, indem man den Quersteg p gegen den Griff des Schnäppers
vom Hebel 0 stoßen läßt. Das in den Abb. 1 und 2 gezeigte Sperrgetriebe kann hierbei durch
ein ungesperrtes ersetzt werden. Evtl. kann auch der Hebel 0 direkt auf der Achse des Hebels
i sitzen.
Im Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 ist im Gestell α durch Lenker 1 der Hackrahmen d
steuerbar. Er ist an dem auf Lenker 1 befindlichen Gehäuse 3 angelenkt. Am Gehäuse 3
ist ferner das Gehäuse 2 angelenkt, welches den Steuerhebel f trägt. Oben am Gehäuse 3 befindet sich die Kniegelenkwelle 4, auf der Arm m
des Kniehebels m, η sitzt. Dieser ist durch den anderen Kniehebelarm η mit dem Hackrahmen d
gelenkig verbunden. Auf der Welle 4 sitzt die Nockenscheibe 5. Am Steuerhebel ist bei 6 eine
Stange 7 angelenkt. Dieselbe besitzt zwei Ansätze 8, 9. Der Steuerhebel f ist durch einen
Sattel 10 in seitlicher Richtung mit dem Hackrahmen verbunden. Die ausgezogenen Striche
zeigen den Kniehebel m, η in der Sperrlage. Hebt man jetzt den Steuerhebel f innerhalb
seines freien Spieles in Stellung ft, so drückt der Anschlag 8 gegen den Nocken 11 der Nockenscheibe
5 und bringt dieselbe in SteEung 12, den Kniehebel »,»in Stellung mL, %. Bei
weiterem Heben des Steuerhebels f wird der Hackrahmen d gehoben. Falls Gegengewichte
oder Federn vorhanden sind, können dieselben so angeordnet sein, daß der Hackrahmen d
durch dieselben gehoben wird, bis er die in Abb. 4 ausgezogene Stellung erreicht hat.
Um eine Sicherung gegen Herabfallen des Hackrahmens bei längerem Transport zu haben,
ist ein Schnäpper 14 vorgesehen, durch den die in vertikaler Richtung bestehende lose Verbindung
zwischen Steuerhebel f und Hackrahmen d aufgehoben werden kann. Für gewöhnlich
bei der Arbeit der Maschine mit ausgehobenem Hackrahmen bleibt der Schnäpper 14 vorteilhaft
außer Tätigkeit, da ein Herunterfallen des Hackrahmens während des Umlenkens der
Maschine usw. nicht zu befürchten ist.
Soll der Hackrahmen von der ausgehobenen in die Arbeitsstellung gebracht werden, so wird
der Steuerhebel f nach unten gedrückt, hierbei drückt der Ansatz 9 der Stange 7 gegen Nocken
13 der Nockenscheibe 5 und dreht dieselbe, wodurch der Weg für den Hackrahmen zu seiner
Arbeitsstellung hin frei wird.
Das Sperrgetriebe kann beispielsweise auch statt aus einem Kniegelenk aus einer Sperrklinke
gebildet sein.
Im Ausführungsbeispiel nach Abb. 5 läßt sich der Hackrahmen d auf der Führung 15
durch Betätigung des Steuerhebels f seitlich zwecks Steuerung verschieben. Der Steuerhebel
ruht in einer Nut eines Sattels 10, wodurch er in Steuerrichtung mit dem Hackrahmen
d sicher gekuppelt ist (Abb. 6).
In dem Gestell α (Abb. 5) ist die Welle 4 gelagert,
auf welcher eine Exzenterscheibe 16 angeordnet ist, in der bei 17 die Feder q angreift.
AvA der Welle 4 befindet sich der Hebel k. Zwischen ihm und dem Gestell α ist der Kniehebel
m, η angeordnet.
Weiter sitzt auf der Welle 4 ein Hebelarm 19, der durch eine Gelenkstange 20 an dem Hackrahmen
d angreift. Der Hebel m ist in bekannter Weise über seinen Drehpunkt nach unten verlängert.
Neu ist lediglich hier die Verbindung des unteren Endes von Hebel m mit dem über den
Drehpunkt 15 hinaus verlängerten Hebelarm des Steuerhebels f.
Um den Hackrahmen d von der Arbeitsstellung, in der er durch den geschlossenen Kniehebel
m, η in bekannter Weise starr mit dem Gestell α verbunden ist, in die ausgehobene
Stellung zu bringen, ist der Steuerhebel f in Stellung fx zu heben, dadurch kommt die Zugstange
18 in Stellung 21 und der Hebel m des
Kniehebels in Stellung mx und η in Stellung M1.
Der Kniehebel ist jetzt aus seiner Sperrlage heraus, die Kraft der Feder q dreht in bekannter
Weise die Exzenterscheibe 16 herum, dabei kommt die Kurbel k in Stellung k2, η in n2, die
Zugstange 18 in Stellung 22, Steuerhebel f in fs, Kurbelarm 19 in 23 und Zugstange 20 in
Stellung 24. Der Hackrahmen d befindet sich nunmehr in ausgehobener Stellung dx.
Claims (6)
1. Hackmaschine mit in der Arbeitslage in senkrechter Richtung fest mit dem Gestell
verbundenem, seitlich steuerbarem Hackrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel des Hackrahmens in vertikaler
Richtung mit dem Hackrahmen durch' eine Kulisse o. dgl. in loser Verbindung steht und
während des toten Ganges beim Beginn der Aufwärtsbewegung das den Hackrahmen mit dem Gestell verriegelnde Gesperre löst,
bei der weiteren Aufwärtsbewegung den Hackrahmen mitnimmt bzw. die Höhenverstellung
desselben zuläßt.
2. Hackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel
während seines toten Ganges gegen den einen Arm (0) eines Zweiarmhebels stößt, dessen
anderer Arm (m bzw. n) den einen Teil des Gesperres bildet (Abb. 1 und 2).
3. Hackmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß beim toten Gang des Steuerhebels (f) die in bekannter Weise
an ihm angelenkte Stange (7) gegen einen Nocken (11 bzw. 13) einer auf einer Kniegelenkwelle
(4) sitzenden Nockenscheibe (5) stößt und das zwischen Hackrahmen (d) und
Kniegelenkwelle geschaltete Kniegelenk (m, n) aus der Sperrlage bringt (Abb. 3
und 4).
4. Hackmaschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Kniegelenk
bildenden Arme {m, n) in ihren Längen so bemessen sind, daß sie in der Arbeitsstellung
des Hackrahmens mit der Summe, in der ausgehobenen Stellung in der Differenz
ihrer Längen die Sperrlage bilden (Abb. 3 und 4).
5. Hackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel
(f) über seinen Drehpunkt (15) hinaus verlängert und daselbst durch eine Stange
(18), Kette o. dgl. mit dem in bekannter Weise über seinen Drehpunkt verlängerten
einen Arm (m) des üblichen Kniegelenkes (m, n) verbunden ist (Abb. 5).
6. Hackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem
Haclirahmen in vertikaler Richtung in loser no Verbindung stehende Steuerhebel in der
Arbeitsstellung des Hackrahmens in eine Nut eines Sattels (10) des Hackrahmens
eintritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST40300D DE437564C (de) | 1925-11-14 | 1925-11-14 | Hackmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST40300D DE437564C (de) | 1925-11-14 | 1925-11-14 | Hackmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE437564C true DE437564C (de) | 1926-11-25 |
Family
ID=7463663
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST40300D Expired DE437564C (de) | 1925-11-14 | 1925-11-14 | Hackmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE437564C (de) |
-
1925
- 1925-11-14 DE DEST40300D patent/DE437564C/de not_active Expired
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