DE343799C - Von der Seite zu bedienende Eisenbahnkupplung - Google Patents

Von der Seite zu bedienende Eisenbahnkupplung

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DE343799C
DE343799C DE1920343799D DE343799DD DE343799C DE 343799 C DE343799 C DE 343799C DE 1920343799 D DE1920343799 D DE 1920343799D DE 343799D D DE343799D D DE 343799DD DE 343799 C DE343799 C DE 343799C
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Germany
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bolt
disc
eyelet
coupling
shaft
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Application number
DE1920343799D
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CARL REININGER
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CARL REININGER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

,. -Die Erfindung bezieht sich auf eine von der Seite zu bedienende Eisenbahnkupplung. Gemäß der Erfindung geschieht das Einlegen und" Ausheben der Kupplung mittels einer auf einer Querwelle aufgekeilten" Anhebevorrichtung. Diese: besteht aus zwei Wangen, in denen zwei miteinander fest verbundene, drehbare und yerriegelbare Scheiben.gelagert sind. Die eine Scheibe ist durch ein Zwischerigestänge mit- der 'Kuppelöse verbunden,
■- während die zweite Scheibe dazu dient, bei bestimmter Lage der Kuppelglieder während des Aushebens der Kupplung die erste Scheibe festzuhalten.
in der Zeichnung zöigt
Abb. i. die Kupplung in der Ruhelage.
Abb^2 die Kupplung während des Einlegens und- - ■
Abb. S die Kupplung'in der Gebrauchslage.
- Abb. 3; 4, 6 und 7 sind Einzelheiten.
.-Am Zughaken des. Eisenbahnwagens sind die Kuppellaschen i". mittels des Bolzensa angelenkt und durch den Bolzen 3 mit der Kuppelöse 4 verbunden. - Die Steuerung der Kup-
pelglieder geschieht mit Hilfe einer von beiden Seiten des Wagens aus zu bedienenden Welles. Auf dieser sitzt aufgekeilt eine Hülse 6" mit zwei Wangen 7 und 8, deren jede einen Anschlag 9 trägt> welcher zum Anheben
des Gestänges 1 dient;'In den Wangen 7 und 8 ist- ein Bolzen 10 drehbar gelagert, auf den außerhalb der Wange 7 eine Scheiben und außerhalb' der:,Wange8-eine Scheibe 12 fest aufgekeilt ist. In die Wange 7.ist ein Stift 13 eingelassen, der durch einen halbkreisförrmgen Schlitz 14 der Scheibe hindurchtritt, so daß" diese eine Drehung um i8o° auszuführen vermag, wobei der Stift 13 in den Endstellungen als Anschlag dient. Weiterhin ist am Rande der Scheibe ein Einschnitt 15 für einen"' 40* Riegel 16 vorgesehen, 'der in an der Wange 7 angebrachten Bügeln 17 geführt ist und mit-; tels einer- Feder in den Einschnitt 16 gedruckt wird. Das andere Ende des Riegels tritt ϊη den Längsschlitz eines ,Lenkers-18 ein, der in einem von der Pufferbohle getragenen Lager 19 um den Punkt 20 drehbar ist. Weiterhin ist an der Scheibe 11 im Punkte 21 ein ausziehbares Gestänge 22, 23 angelehkt, das' im Punkte 24 mit zwei Stangen 25 und 2,6 ge- 5« lenkig verbunden ist. Die Stange 25 greiftmit ihrem" anderen Ende im "Drehpunkt 27 an das Lager 19 an, während die Stange 26 mittels eines Längsschlitzes einen Bolzen 28 der Kuppelöse 4 umgreift. Die an der Außenseite der Wange 8 gelagerte Scheibe 12 (Abb. 3, 4, 6) hat gleichfalls einen Einschnitt 29 (Abb. 4) zum Eintritt -für einen Riegel 30, der in-an der Wange 8 angebrachten Bügeln 3 r verschiebbar ist und mittels einer Feder gegen die Scheibe 12 gedruckt wird. Ein federbeeinflußter Sperrhaken 32, dessen Nase sich vor einen Bund des Riegels 30 setzt (Abb. 3), kann das Einschnappen des letzteren in· den Einschnitt 29 der Scheibe 12 verhäng 65" dein·., -Ein-Bolzen 33 an; der Scheibe is-karro
den Sperrhaken 32 fortdrücken, so daß der Riegel 30 gegen die Scheibe 12 vorschnellt. Das Ende desRiegels 30 wird von einem Kniehebel 34 beeinflußt, dessen freier. Hebelarm am Ende winkelförmig über die· Wange 8 hinweg gebogen ist, so daß das Ende bei zurückgezogenem Riegel 30 unmittelbar auf der Wange 8 aufliegt (Abb. 3), bei vorgeschnelltem Riegel aber von der Wange 8 absteht (Abb. 4), so daß der Hebel in dieser Stellung bei einer bestimmten Lage der Wange 8 gegenüber der zugehörigenKuppellasche.i.von der letzteren beeinflußt wird.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt:
Bei der in Abb. 1 gezeigten Ruhelage der Kupplung wird'die Scheibe 11 einmal durch den in den Einschnitt 15 eingetretenen Riegel 16 und außerdem durch den Bolzen 13 festgehalten, während die Scheibe 12 gegen-
ao über der Wange 8 die in Abb. 3 dargestellte Lage einnimmt, in welcher der Riegel 30 aus dem Einschnitt 29 herausgezogen ist. Beim Drehen der Welle 5 greifen die Anschläge 9 der Wangen 7,8 unter die Kuppellaschen 1 und drücken sie nach oben, wobei auch die öse 4 durch das Gestänge 22, 23, 25, 26 über den Zughaken des zu kuppelnden Wagens gehoben wird. Bei diesem Hochschwenken der Wangen 7, 8 ist unter dem Einfluß des Lenkers 18 der Riegel 16 aus der Rast 15 der Scheibe 11 herausgezogen worden, wodurch die letztere frei wird (Abb. 2). Unter der Wirkung des Eigengewichtes der öse 4 sowie des mit der Scheiben verbundenen Gestänges 22, 23 wird die Scheibe aus der in vollen Linien gezeichneten Lage der Abb. 2 in die punktierte Lage gedreht, wobei der Zapfen 13 bis an das andere Ende des bogenförmigen Schlitzes 14 gleitet und die öse 4 in den gegenüberliegenden Haken einfällt.
Mit der Scheibe 11 dreht sich auch der Bolzen 10 nebst der Scheibe 12 aus der Lage nach Abb. 3 in diejenige nach Abb. 4, wobei der auf der Scheibe sitzende Bolzen 33 den Sperrhaken 32 zurückdrückt. Hierdurch wird der Riegel 30 frei und legt sich gegen den Rand der Scheibe 12, dabei das Ende des Kniehebels 34 von der Wange 8 abhebend (Abb. 4). Wird jetzt die Welle 5 nebst den Wangen 7, 8 in die Lage nach Abb. 1 zurückgedreht, so wird das Gestänge 22, 23 ausgezogen, und die Kuppelglieder gelangen in die Lage nach Abb. 5. Zu gleicher Zeit tritt eine Schraubenfeder 35 in Wirkung (Abb. 7), welche um den Bolzen 10 geschlungen ist und diesen nebst den Scheiben 11, 12 so weit dreht, bis die in ihnen vorgesehenen Einschnitte 15, 29 den zugehörigen Riegeln 16, 30 gegenüberzuliegen kommen, in welcher Lage auch der 6a Zapfen 13 wieder seine ursprüngliche Endstellung im Schlitz einnimmt Ist diese Lage erreicht, so fallen die Riegel in die Rasten ein und sichern damit die Scheiben und zugleich die Kupplung (Abb. S und 6).
Zwecks Entkuppeins werden mittels der Welle 5 die Wangen 7 und 8 hochgedreht, ihre Anschläge 9 legen sich unter das Gestänge 1, und im weiteren Verlauf der Drehung der Welle wird die öse 4 aus dem Zughaken heraus in die Lage nach Abb. 2 gehoben. Durch das infolge des Drehens der Wange 7 bewirkte Zurückziehen des Riegels 16 wird die .,Scheibe 11 wieder frei, und die Kuppelglieder könnten wie vorher wieder in die punktierte Lage herabfallen, wenn die Scheibe 11 sich wie beim Einlegen der Kupplung frei drehen könnte. Sie kann sich jedoch nicht drehen, da die mit ihr verbundene Scheibe 12 noch verriegelt ist (Abb. 6). Jetzt wird die Welle 5 zurückgedreht, bis die Kupplung die in Abb. 1 gezeigte Ruhelage eingenommen hat, wobei auch der Riegel 16 unter der Wirkung des Lenkers 18 wieder in die Rast 15 hineingeschoben worden ist. Im Verfolg der Abwärtsbewegung hat sich der Abstand zwisehen dem Gestänge 1 und der Wange 8 immer mehr verringert, wodurch das abstehende, winkelförmig abgebogene Ende des Kniehebels 34 von der zugehörigen Kuppellasche ι gegen die Wange 8 gedruckt worden ist. Dies bewirkt das Herausziehen des Riegels 30 aus dem Einschnitt 29 der Scheibe 12 sowie das Festlegen des Riegels durch den Sperrhebel 32 (Abb. 3), wodurch die kuppelbreite Lage wiederhergestellt ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Von der Seite zu bedienende Eisenbahnkupplung, bei welcher die in den Zughaken des gegenüberliegenden Wagens einzulegende öse mit Hilfe eines an einer Querwelle befestigten Hebels nach oben gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die öse (4) mit einem am Wagen festen Lager (19) durch eine zweiteilige Stange (26, 25) verbunden ist, deren Gelenk (24) durch eine ausziehbare Druckstange (23, 22) mit einer auf der von der Querwelle (5) getragenen Anhebevorrichtung (7, 8) drehbar gelagerten, verriegelbaren Scheibe (11) derart verbunden ist, daß beim Anheben der Kuppelglieder mittels der Querwelle die öse (4) über den gegenüberliegenden Zughaken gehoben wird, in welcher Stellung die Verriegelung (16) der Scheibe (11) selbsttätig aufgehoben wird, so daß die öse in den Zughaken einfallen kann.
  2. 2. Anhebevorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei auf -die Quer-• welle (5) aufgekeilte Wangen (7, 8), in
    denen ein Bolzen (io) mit zwei verriegelbaren Scheiben (n, 12) drehbar gelagert ist, von denen die eine Scheibe (11) unter dem Einfluß eines federnden Riegels (16) steht, an den ein um einen Festpunkt (20) drehbarer Lenker (18) greift, während der die andere Scheibe (12) beeinflussende federnde Riegel (30) mit einem auf der zugehörigen Wange (8) drehbar gelagerten Winkelhebel (34) verbunden ist, der, von der einen Kuppellasche (i) gesteuert werden kann. ,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920343799D 1920-10-21 1920-10-21 Von der Seite zu bedienende Eisenbahnkupplung Expired DE343799C (de)

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