DE590009C - Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge

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DE590009C
DE590009C DESCH98589D DESC098589D DE590009C DE 590009 C DE590009 C DE 590009C DE SCH98589 D DESCH98589 D DE SCH98589D DE SC098589 D DESC098589 D DE SC098589D DE 590009 C DE590009 C DE 590009C
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QUIRIN SCHREIBER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/01Traction couplings or hitches characterised by their type
    • B60D1/02Bolt or shackle-type couplings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Es sind Anhängerkupplungen für Kraftfahrzeuge bekannt, bei denen der in senkrechter Richtung verschiebbare und unter der Wirkung eines Kraftspeichers (z. B. Feder, Gewicht) stehende Kupplungsbolzen durch einen Sperrhebel in der angehobenen Stellung gehalten wird, der .beim Einführen der Kupplungsöse unmittelbar durch ein oder mehrere Zwischenglieder ausgelöst wird, so daß er den Kupplungsbolzen freigibt und die Kupplung bewirkt.. Man hat auch bereits den Sperrhebel so ausgebildet, daß er'nach erfolgtem Kuppeln den Bolzen in der Kupplungsstellung verriegelt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anhängerkupplung mit Gewichtshebelbelastung, bei der die Teile der Sperr- und Auslösevorrichtung so miteinander verbunden sind, daß bei einfachster Bauart ein besonders hohes Maß von Betriebssicherheit gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß sind Sperr- und Auslösehebel der Kupplung durch einen Zwischenhebel so miteinander verbunden, daß beim Einführen der Kupplungsöse in das Kupplungsgehäuse die drei Glieder der Sperrvorrichtung eine gemeinsame Drehung ausführen, bis der Sperrhebel den Gewichtshebel freigibt, der beim Niederfallen auf den Zwischenhebel drückt und dadurch die Verbindung zwischen Auslösehebel und Sperrhebel aufhebt, so daß sich letzterer über den Gewichtshebel legt und ihn in der Kupplungsstellung verriegelt.
Die Erfindung ist in einer Ausführungsform in der Zeichnung veranschaulicht. Abb. 1 zeigt die Kupplung nach der Erfindung in der Vorderansicht, Abb. 2 von der Seite und Abb. 3 von oben. Abb. 4 zeigt die Sperrvorrichtung und die wesentlichen Teile der Kupplung vor und Abb. 5 nach dem Kuppeln. Abb. 6 zeigt den Auslösehebel und Abb. 7 den Sperrhebel in Vorder- und Seitenansicht. Abb. 8 ist eine Einzeldarstellung des Zwischenhebels.
Das Kupplungsgehäuse besteht aus zwei Blechen aa' und ist zwecks bequemer Einführung der Zugöse trichterförmig nach außen erweitert. Die beiden Bleche werden durch Zwischenstücke bl·' in einem gewissen Abstand gehalten. Von dem Gehäuse ragen nach oben und unten Gleithülsen dd', in denen der Kupplungsbolzen e geführt ist. Auf der einen Seite trägt das Gehäuse einen kleinen Lagerbock f, an dem mittels zweier Gelenkglieder g der Gewichtshebel h drehbar befestigt ist. Der Gewichtshebel ist mit dem Kupplungsbolzen durch einen Zapfen i gelenkig verbunden. In der angehobenen Stellung wird der Gewichtshebel mit dem Kupplungsbolzen durch die Nase k des Sperrhebels I gestützt, der bei m an dem Gehäuse drehbar gelagert ist. Eine Feder η (Abb. 2) drückt den Sperrhebel gegen den Bolzen e. Unterhalb des Sperrhebels I ist bei 0 der Auslösehebel p gelagert, der mit einem Vorsprung q in die hintere Öffnung des Kupplungsgehäuses hineinragt. Beide Hebel sind U-förmig (vgl. Abb. 6 und 7), wodurch die Sperrvorrichtung eine erhöhte Festigkeit und Betriebssicherheit erhält. An dem Auslösehebel p ist bei r der Zwischenhebel s gelagert. Er ist an seinem oberen Ende mit einer winkel-
förmigen Aussparung I versehen, in die sich in der Entkupplungsstellung ein. Stift u des Sperrhebels I legt. Der Stift ist an einer Seite nach unten gebogen (Abb. 7), um gleichzeitig als. Führung für den Zwischenhebel s zu dienen. Eine-Feder ν drückt auf den unteren Arm des Hebels s und drückt damit auch den Auslösehebel p nach unten.
Die Kupplung wirkt folgendermaßen (vgl.
Abb. 4 und 5):
Beim Einführen der Zugöse w in das Gehäuse stößt diese mit ihrem Ende gegen den Vorsprung q des Auslösehebels ft, der sich dadurch etwas hebt und bei der Drehung durch Vermittlung des Zwischenhebels s, in dessen Aussparung t der Stift u liegt, auch den Sperrhebel / nach hinten drückt, auf dessen Nase k der Gewichtshebel h mit dem daran hängenden Kupplungsbolzen e ruht. Letztere verlieren dadurch ihren Stützpunkt, so daß der Bolzen unter der Last des Gewichtshebels in die Qse'w einfällt. Der niederfallende Gewichtshebel drückt auf den Zwischenhebel s, so daß sich dieser um den Punkt r dreht und die Verbindung zwischen dem Auslösehebel und dem Sperrhebel I aufhebt (Abb. 5). Unter dem Druck der Feder η dreht sich nun der Sperrhebel I und legt sich mit dem Vorsprung k über den Gewichtshebel h, so daß sich dieser nicht von selbst — etwa infolge der beim Fahren auftretenden Erschütterungen — heben kann. Auf diese Weise ist die Kupplung gegen ein ungewolltes Öffnen gesichert. Erst nach Zurückschwenken des Sperrhebels I kann der Gewichtshebel Ji gehoben und dadurch die Kupplung gelöst werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Anhängerkupplung für Kraftfahrzeuge, bei der der in senkrechter Richtung verschiebbare und unter Gewichtshebelbelastung stehende Kupplungsbolzen sowohl in der angehobenen als auch in der ■Kupplungsstellung durch einen mit einem Auslösehebel zusammenarbeitenden Sperrhebel gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperr- (I) und der Auslösehebe] (ft) in der Bereitschaftsstellung durch einen Zwischenhebel (s) miteinander verbunden sind, derart, daß berm Einführen der Kupplungsöse (n) in das Kupplungsgehäuse (a) die drei Glieder der Sperrvorrichtung (/, s, φ) eine gemeinsame Drehung ausführen, bis der Sperrhebel (/) den Gewichtshebel (h) freigibt, der beim Niederfallen auf den Zwischenhebel (s) drückt, und dadurch die Verbindung zwischen dem Auslösehebel (ft) und dem Sperrhebel (I)- aufhebt, so daß sich letzterer über den Gewichtshebel legt.
2. Anhängerkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenhebel (s) mit dem Auslösehebel (ft) gelenkig verbunden ist und an seinem oberen Ende eine Ausnehmung (t) hat, in die sich in der Bereitschaftsstellung ein mit dem Sperrhebel verbundener Stift (u) legt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH98589D 1932-08-14 1932-08-14 Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE590009C (de)

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