DE736888C - Sicherungseinrichtung fuer Stromabnehmer an Strassenbahnwagen - Google Patents

Sicherungseinrichtung fuer Stromabnehmer an Strassenbahnwagen

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Publication number
DE736888C
DE736888C DEG104257D DEG0104257D DE736888C DE 736888 C DE736888 C DE 736888C DE G104257 D DEG104257 D DE G104257D DE G0104257 D DEG0104257 D DE G0104257D DE 736888 C DE736888 C DE 736888C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
tube
driving rod
spring
driving
Prior art date
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Expired
Application number
DEG104257D
Other languages
English (en)
Inventor
Gottfried Greulich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOTTFRIED GREULICH
Original Assignee
GOTTFRIED GREULICH
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Filing date
Publication date
Application filed by GOTTFRIED GREULICH filed Critical GOTTFRIED GREULICH
Priority to DEG104257D priority Critical patent/DE736888C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736888C publication Critical patent/DE736888C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/04Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using rollers or sliding shoes in contact with trolley wire
    • B60L5/12Structural features of poles or their bases
    • B60L5/14Devices for automatic lowering of a jumped-off collector

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Sicherungseinrichtung für Stromabnehmer'an Straßenbahnwagen Die ErfLudung betrifft eine Sicherungseinrichtung an Straßenbalmwagen o.dgl. gegen HochwInellen der Fahrstange beim Herausspringen der Fahrrolle aus dem Fahrdraht. Es ist dabei ein auf dem Wagendach in der Schwingebente der Fahrstange liegend angeordnetes, durch die Wirkung einer Feder gegen das Fahrstangenende verschiebbares Fahrstangenabfangorgan vorgesehen.
  • Bei einer bekannten Sicherungseinrichtung dieser Art wird die Fahrstange beim Entgleisen und Hochschwingendurch Anschlagen an die Fangstange von der Fahrstangenfeder abgekuppelt, so daß sie dur# ihr Gewicht bis zu einer gewissen Tiefe unter den Fahrdraht herabsinkt. Zu ihrem Wiederhochhewegen, bis zu bestimmter Höhe über dem Fahrdraht, ist dabei eine besondere Druckmitteleinrichtung erforderlich, deren Inbetriebsetzen zugleich das Wiederkuppeln der Fahrstange mit der Eahrstangenfeder herbeiführt, worauf die Fahrstange mittels der Zugleine heruntergezogen und von unten her wieder an den Fahrdraht angelegt wird.
  • Gegenüber dieser bekannten Einrichtung ist gemäß der Erfindung an die gewöhnlich verrastete, durch die Anschlagwirkung der Fahrstange sichdagegen unter Freigabe ihrer Feder entrastende und mittels letzterer die Fahrrolle unter die Fahrdrahthöhe herabdrükkende Fangstange der eine Arm eines fest gelagerten, beim Entrasten und dem Niedergehen der Fahrstange eine Schwenkbewegung er£ahrenden Hebels angelagert-, dessenanderer Arm beim anschließenden Herabziehen der Fahrstangenzugleine durch ein ihn mit dem Fahrstangenunterende verbindendes Zugglied zurückbewegt wird und dadurch die Fangstange in ihre anfänglich verrastete Lage zurückführt, bei der die Fahrstano»e wieder an den Fahrdraht angelegt werden kann.
  • Bei dieser Einrichtung wirddie Fahrstange beim Entgleisen nicht von ihrer Feder abgekuppelt, vielmehr durch die Fangstangenfeder nur so weit unter den Fahrdraht herabgedrückt, bis sich zwischen den einander entgegengerichteten Wirkungen der Fangstangenfeder und der Fahrstangenfeder ein Gleichgewichtszustand gebildet hat. Sodann braucht die Fahrstange mittels,der Zugleine nur noch weiter niedergezogen zu werden, um die Fangstange in ihre wieder verrastete Stellung t' Z> zurückzuführen und die Fahrrolle nun wieder von unten an den Fahrdraht federnd anlegen zu können. Die Druckmittelanlage der bekannten Einrichtung entfällt dabei also unter wesentlicher Vereinfachung der Einrichtung. Außerdem unterscheidet sich die Einrichtung der Erfindun- von der bekannten vorteilhaft dadurch, daß sie an jeder gewöhnlichen vorhandenen Fahrstanggeneinrichtung, zusätzlich und unschwer mit Aufwand geringer Kosten angebracht werden kann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Es zeigen: Fig. i eine Gesamtseitenansicht der Fahrstange und der Siclierungseinrichtung in der Fahrstellung, Fig. 2 einen vergrößerten Längsschnitt durch die Siclierungseinrichtung in gleicher Stellung.
  • Die Fahrstange i ist in üblicher Weise an ihrem unteren Ende mittels Zugstangen 2 an das verschiebbare Widerlager3 einer starken Druckfeder 4 angeschlossen, welche die Fahrstange mit der an ihrem oberen Ende angeordneten FahrrOlle 5 von unten her federnd an den Fahrdraht 6 drückt. Oben an der in üblicher Weise um -eine senkrechte, auf dem Fahrzeugdach 7 gelagerte Achse drehbaren Fahrstangentraghülse 8 ist ein Gehäuse 9 be- festigt, in dessen Stirnwänden i o und i i verschiebbar ein Rohr 12 ruht, das von einer ebenfalls im Gehäuse liegenden Druckfeder 13 umschlossen ist. Letztere stützt sich mit dem einen Ende gegen die vordere Gehäusestirnwand io, mit dem anderen gegen ein auf dem Rohr 12 befestigtes scheibenförmiges Widerlager i e# ab. Gewöhnlich, d. h. beim Anliegen der Fahrstange am Fahrdraht, kann die Feder durch ihre Druckwirkung auf das xyViderlag er 14 aber das Rohr, das samt dem Gehäuse in der Bewegunggsebene der Fahrstange liegt, nicht in Richtung gegen letzteres vorschieben, da es daran durch eine Verriegelungseinrichtung gehemmt ist.
  • Diese besteht aus zwei in die hintere Gehäusestirnwand eingebauten Federriegeln 15, die durch Bohrungen 16 des Rohres 12 in dessen Inneres und damit in keilförmige Aus--sparungen 17 eines Bolzens 18 einspringen, der längs verschiebbar und gegen die Fahrstange vorstehend im hinteren Endedes Rohres 12 gelagert ist. An seinem inneren Ende ist dieser Bolzen mittels einer kleinen Druckfeder 19 mit einer Querwand 2o des Rohres verbunden. An seinem Außen#ende besitzt er eine Längsaussparung 2 1, in die .eine am Hint,erende des Rohres 12 angeordnete Schraube 22 einspringt, die den Bolzen gegen e Z> uligewolltes Drehen sichert und seine Beu%-egung nach innen und außen begrenzt.
  • An (las Rohr 12 ist mittels eines -esclilitzten Armes 23 ein in der Gehäusewand in einem Lager24 drehbarer Hebe123,25 angelenkt, dessen oberer Arm25 mittels eines ZuggliedeS26 an einen vom Fahrstaiig(,iiunterende nach vorn vorstehenden Anschlag-ZD b0C1,-27 angeschlossen ist.
  • Wenn die Fahrstange i am Falirdraht 6 mittels der Rolle 5 anliegt, hat ihr Anschlagbock 27 Abstand von dem gegen ihn vorstehenden Ende des Bolzens 18. Wenn nun die fahrrolle aus dem Fahrdraht herausspringt, schnellt die Fahrstange unter der Wirkung ihrer Feder 4 nach oben. Dabei schlägt der Fahrstangenbock 27 an den Bolzen 18 an, der dadurch mittels seiner keilförmigen Aussparungen 17 die Federriegel 15 so weit nach außen drückt, daß diese ganz aus dem Bereich der keilförmi-en Bolzenaussparungen herauskommen, wodurch das Rohr 12 eritrastet wird und sich unter der Wirkung seiner Feder 13 gegen die Fahrstange verschiebt. Es nimmt dabei den Bolzen 18, der vorher am gänzlichen Hineinschieben in das Rohr durch seine Aussparung 2 1 begrenzt war bzw. dauernd ist, anfangs über die Druckfeder ig und darin mittels eines inneren Rohrabsatzes 28 mit. Der Bolzen bzw. das, Rohr fangen dabei die Fahrstange ab und drücken sie mit der Fahrrlolle 5 unter die Höhe des Fahrdrahtes 6 herunter, so weit nämlich, bis die einander entgegengesetzten NNTirkungen der Federn 13 und 4 auf die Fahrstange sich ausgleichen. Dadurch wird der Eintritt von Schäden der eingangs genannten Art ausgeschlossen. Gleichzeitig mit dem Verschieben des Rohres gegen die Fahrstange wird der Hebel 25 inach vorn verschwerikt und die Kette 26 nahezu gestrafft.
  • Weiter bedarf es nun der Wiederherstellung der anfänglichen Lage der Teile, um die Fahrstange wieder an den Fahrdraht anlagern zu können. Zu diesem Zwecke wird die Fahrstange mittels der üblichen, nicht gezeichneten Zugleine nach unten gezogen, wo- bei der Hebel 25 mittels der Kette 26 nun in ent- gegengesetzter Richtung geschwenkt wird und das Rohr 12 wieder in seine Angslage zurückführt, in der es durch die Federriegel 15 verrastet ist. Diese Verrastung wird dadurch möglich, daß der Bolzen iS beim Zurückbewegen des Rohres 12 durch seine Feder ig Dach außen gedrückt, also ebenfalls in seine Anfangslage zurückgeführt wird.
  • An Stelle von zwei Federriegeln 15 genügt auch nur einer. Auch sonst kann die Verrastungseinrichtung anders ausgebildet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherungseinrichtung für Stromabnehmer an Straß:enbahnwagen o. dgl. gegen Hochschnellen der Fährstange beim Herausspringen der Fahrrolle aus dein Fahrdraht, mit einem auf dem Wagendach in der Schwingebene der Fahrstange liegend angeordneten, durch die Wirkung einer Feder gegen das Fahrstangenunterende verschiebbare Fährstangenabfangorgan, dadurch gekennzeichnet, daß an die ge--wöhräich. verrastete, durch die Anschlagwirkung der Fahrstange (i) sich dagegen unter Freigabe ihrer Feder (13) entrastende und mittels letzterer die Fahrrolle(5) unter die Fahrdrahthöhe herabdrückende Fangstange (12) der eine Arm (23) eines fest gelagerten, beim Entrasten und dem Niedergehen der Fahrstange eine Schwenkbewegung erfahrenden Hebels angelagert ist, dessen anderer Arm (25) beim anschließenden Herabziehen der Fahrstangenzugleine durch ein ihn mit dem Fahrstangenunterende verbindendes Zugglied (26) zurückbe-wegt wird und dadurch die Fangstange(i2) in ihre anfänglich verrastete Lage zurückführt, bei der die Fahrstange wieder an den Fahrdraht angelegt werden kann.
  2. 2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangstange als Rohr ausgebildet ist, in dessen dem Fahrstangenunterende zugewendeten Ende verschiebbar und gegen die Eahrstange vorstehend ein Fahrstangenabfangbolzen (18) gelagert ist, der gewöhnlich mittels durch Bohrungen (16) des Rohres in keilförmige Aussparungen (17) des Bolzens vorspringender Federriegel (15) das Rohr verrastet, beim Anschlagen der Fahrstange dagegen unter Zurückdrängen der Riegel das Rohr freigibt und -bei dessen Zurückführen in die verrastete Anfangslage auch selbst durch .eine besondere Druckfeder (ig) in seine Anfangslage zurückgeführt wird.
DEG104257D 1941-10-25 1941-10-25 Sicherungseinrichtung fuer Stromabnehmer an Strassenbahnwagen Expired DE736888C (de)

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DE736888C true DE736888C (de) 1943-07-01

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ID=7141820

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DE (1) DE736888C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046090B (de) * 1954-07-31 1958-12-11 Thyssen Huette Ag Sicherungsvorrichtung fuer Stromabnehmer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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