DE109337C - - Google Patents

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DE109337C
DE109337C DENDAT109337D DE109337DA DE109337C DE 109337 C DE109337 C DE 109337C DE NDAT109337 D DENDAT109337 D DE NDAT109337D DE 109337D A DE109337D A DE 109337DA DE 109337 C DE109337 C DE 109337C
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eccentric
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/06Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1899 ab.
Die Erfindung hat eine selbstthätige Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge zum Gegenstande, bei welcher der Kuppelkopf am oberen Theile eine um eine waagrechte Achse drehbare Klappe hat, die beim Zusammenfahren der zu kuppelnden Fahrzeuge durch einen in den Kuppelkopf eindringenden Kuppelschaft mit verstärktem Kopfe angehoben und sodann durch ein von Gegengewichten beeinfiufstes, im Kuppelkopfe gelagertes Excenter verriegelt wird, um das Austreten des Kuppelschaftes aus dem Kuppelkopfe zu verhüten, während behufs Entkuppeins die Kuppelkopfklappe durch Drehen des Excenters von Hand aus entriegelt wird, so dafs der Kuppelschaft aus dem Kuppelkopfe (unter Anhebung der Klappe) herausgezogen werden kann, wobei ein federnder Stofsbolzen das Excenter in der Anfangslage feststellt; dieser Bolzen wird durch den Kuppelschaft beim Zusammenfahren selbstthätig zurückgedrückt, um das Excenter freizugeben. Zwecks Entkuppeins wird das Verriegelungsexcenter von Hand aus gedreht, was durch Ketten und Wellen von der Seite des Wagens aus erfolgen kann.
Die Zeichnung zeigt einen senkrechten Schnitt der Kupplung.
Der Kuppelschaft α mit verstärktem Kopfe b tritt beim Zusammenfahren der zu kuppelnden Wagen in den Kuppelkopf c, in dessen Oberteil die Klappe d um den Bolzen e drehbar ist. Ueber der Klappe ist im Kuppelkopfe ■ein Excenter f gelagert, an dessen Achse mit Gegengewicht η ausgestattete Arme m aufgekeilt sind, die das Bestreben haben, das Excenter so zu drehen, dafs die Stelle vom gröfsten Halbmesser der Klappe gegenübersteht. In der Anfangslage wird diese Drehung dadurch verhindert, dafs ein im Kuppelkopf geführter, unter der Einwirkung einer Feder i stehender Stofsbolzen k durch seine Feder vorgeschoben ist und ein daran befestigter Sperrriegel / in einen Ausschnitt g des Excenters tritt. Wenn nun durch Zusammenfahren der Wagen der Kupplungsschaft α in den Kupplungskopf c geschoben wird, so hebt zunächst sein verstärkter Kopf b die Klappe d an und schiebt dann den Stofsbolzen k zurück. Der Sperrriegel / wird hierdurch aus dem Ausschnitte g des Excenters/ gerückt, das Excenter wird frei und dreht sich unter der Einwirkung der belasteten Arme m so, dafs seine Stelle vom gröfsten Halbmesser sich der Klappe d gegenüberstellt und sonach diese Klappe in der Kuppellage verriegelt. Der Kopf b des Kupplungsschaftes kann daher aus dem Kupplungskopfe nicht austreten, und die Wagen sind durchaus verläfslich gekuppelt.
Will man die Wagen entkuppeln, so hebt man die Arme m durch Ketten und Wellen von der Seite des Wagens aus in die Anfangslage, bei der die Klappe d entriegelt ist, indem das Excenter f ihr seine Stelle vom kleinsten Halbmesser zukehrt. Der Kupplungsschaft a kann somit ohne Weiteres aus dem Kupplungskopfe (unter abermaligem Anheben der Klappe) gezogen werden. Dabei folgt ihm der Stofsbolzen k und stellt durch den Sperrriegel / das Excenter fest, so dafs die Theile zum Kuppeln wieder bereit sind. Sollen die Wagen längere Zeit ungekuppelt bleiben, so ist, um den Sperrriegel / zu entlasten, am Excenter
noch eine Einkerbung h vorgesehen, in die eine am Kuppelkopfe eingelenkte federnde Sperrklinke ο einfällt, wenn die Arme m etwas weiter gehoben werden, als dies in der Zeichnung gezeigt ist, und dann das Excenter feststellt, ohne dafs der Sperrriegel / belastet wäre.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs der Kuppelschaft (a) beim Zusammenfahren der Fahrzeuge unter Anhebung einer im Obertheile des gegenüberliegenden Kuppelkopfes drehbar angeord neten Klappe (d) einen unter der Wirkung' einer Feder stehenden Stofsbolzen (k) und gleichzeitig einen mit demselben verbundenen, ein Excenter (f) abstützenden Sperrriegel (I) derart verschiebt, dafs sich das Excenter unter dem Einflüsse eines Gegengewichtes (ή) drehen kann und hierdurch die Klappe (d) des trichterförmigen Kuppelkopfes (c) in der Verschlufslage verriegelt wird, während zum Zwecke des Entkuppeins das Excenter in die Anfangslage zurückgedreht und in dieser Stellung nach Zurückführung des Kuppelschaftes (a) durch den zurückfedernden Sperrriegel (I) festgestellt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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