DE1069210B - Schaltungsanordnung für mit Wählern ausgerüstete Verbindungseinrichtungen zur Zusammenschaltung jeweils zweier in Übertragungen endender Verbmdungsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanäagen - Google Patents

Schaltungsanordnung für mit Wählern ausgerüstete Verbindungseinrichtungen zur Zusammenschaltung jeweils zweier in Übertragungen endender Verbmdungsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanäagen

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DE1069210B
DE1069210B DENDAT1069210D DE1069210DA DE1069210B DE 1069210 B DE1069210 B DE 1069210B DE NDAT1069210 D DENDAT1069210 D DE NDAT1069210D DE 1069210D A DE1069210D A DE 1069210DA DE 1069210 B DE1069210 B DE 1069210B
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contact
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DENDAT1069210D
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Inventor
München Georg Finsterwalder
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Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Publication of DE1069210B publication Critical patent/DE1069210B/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/60Semi-automatic systems, i.e. in which the numerical selection of the outgoing line is under the control of an operator
    • H04M3/62Keyboard equipment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Schaltungsanordnungen, bei denen Verbindungsleitungen in Übertragungen enden und jeweils zwei Verbindungsleitungen über mit Wählern ausgerüstete Verbindungseinrichtungen zusammengschaltet werden sollen.
Ist bei derartigen Anordnungen die Zahl der Ausgänge eines Wählers größer oder gleich der Zahl aller Verbindungsleitungen, so sind nur zwei Wähler erforderlich, und diese beiden Wähler werden bei der Zusammenschaltung zweier Verbindungsleitungen angelassen, stellen sich auf die beiden durch je einen Markierschalter markierten Verbindungsleitungen ein, und die Verbindung wird über die Wähler durchgeschaltet. Sind jedoch mehr Verbindungsleitungen vorhanden als ein Wähler Kontaktausgänge hat, so sind in jeder Verbindungseinrichtung auch mehrere Wähler erforderlich. Die Verbindungsleitungen werden dann zweckmäßig entsprechend der Zahl der beschaltbaren Ausgänge der Wähler in Gruppen zusammengefaßt, und jeder Wähler wird mit einer solchen Gruppe von Verbindungsleitungen beschaltet. Sollen nun zwei Verbindungsleitungen zusammengeschaltet werden, die in der zweiten Gruppe angeordnet sind, so wurde bisher bei der vom Aufsichtsplatz aus veranlaßten, durch eine Prüfeinrichtung erfolgten Belegung der Verbindungseinrichtung zuerst der Wähler der ersten Gruppe angelassen, und wenn dieser die ihm zugeordnete Verbindungsleitung erfolglos gesucht hatte, wurde der Wähler für die zweite Gruppe angelassen, um sich auf die in seiner Kontaktbank angeordnete Verbindungsleitung einzustellen und diese zu belegen. Bei dieser bisherigen Technik war die Abnutzung der Wähler der ersten Gruppe infolge ihres oft unnötigen Laufes sehr groß. Ferner waren die Vermittlungszeiten zur Zusammenschaltung zweier Leitungen nicht unbedeutend.
Die Erfindung vermeidet nun die Nachteile der bisher bekannten Schaltungen dadurch, daß die den Leitungen zugeordneten Markierschalter zusätzlich Stromkreise für in der Prüfeinrichtung angeordnete Schaltmittel schließen, die die Gruppenzugehörigkeit der markierten Leitungen kennzeichnen und nach erfolgter Belegung der Verbindungseinrichtung in dieser vorgesehene Steuerschaltmittel derartig beeinflussen, daß diese den Anlauf nur derjenigen beiden Wähler veranlassen, an deren Kontaktbank die beiden markierten Leitungen angeschlossen sind.
Die in der Prüfeinrichtung vorgesehenen Schaltmittel sind als Umschalterelais ausgebildet, von denen ein erstes bei Zusammenschaltung zweier Verbindungsleitungen der ersten Gruppe, ein zweites bei Zusammenschaltung zweier Verbindungsleitungen der zweiten Gruppe und je ein erstes und zweites bei Zusammenschaltung einer Verbindungsleitung der ersten Gruppe
Schaltungsanordnung
für mit Wählern ausgerüstete
Verbindungs einrichtungen
zur Zusammenschaltung jeweils zweier
in Übertragungen endender
Verbindungsleitungen in Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechanlagen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Georg Finsterwalder, München,
ist als Erfinder genannt worden
mit einer Verbindungsleitung der zweiten Gruppe erregt werden.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt darin, daß zwei der vier Umschalterelais bei belegter Prüfeinrichtung über in einer zweiten Abfragereihe angeordnete Markierschalter vorbereitend einstellbar sind und nach Freischalten der Prüfeinrichtung die Steuerschaltmittel der Verbindungseinrichtung über eine Zweitwicklung einschalten können.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Alle nicht zur Erklärung der Erfindung erforderlichen Schaltungseinzelheiten sind der besseren Übersicht wegen weggelassen worden. Das Ausführungsbeispiel beschränkt sich auf die Darstellung der Schaltungseinzelheiten, die zur Zusammenschaltung zweier vierdrähtiger Verbindungsleitungen erforderlich sind. Werden eine vierdrähtige und eine zweidrähtige Verbindungsleitung zusammengeschaltet, so ändern sich die im folgenden beschriebenen Schaltvorgänge nicht. Das gleiche gilt für die Zusammenschaltung zweier zweidrähtiger Verbindungsleitungen.
Fig. 1 zeigt ein Übersichtsschaltbild für eine Anordnung, auf die sich die Erfindung vorteilhaft anwenden läßt. Die näheren Schaltungseinzelheiten dieser Anordnung sind in den Fig. 2 bis 5 dargestellt.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, sind die Übertragungen Ue 1 bis Ue 100 über die Leitungen L1 bis L100 mit den Verbindungseinrichtungen VEl bis VEx verbunden. Weiterhin sind die Übertragungen UeI bis
909 649/86
Ue 100 über Markierleitungen MLl bis MLlOO mit einem Aufsichtsplatz Pl verbunden. Das gleiche gilt sinngemäß für die Übertragungen UeIOl bis Ue 200. In den Verbindungseinrichtungen VEl bis VEx sind je vier achtarmige Wähler Wl bis WA angeordnet. Je zwei Wähler, nämlich Wl und WZ, haben Zugang zu den Übertragungen Ue 1 bis UeIOO, und die beiden anderen Wähler W2 und WA können mit den Übertragungen UeIOl bis Ue200 verbunden werden.
Vom Aufsichtsplatz PL wird durch Betätigen der Verbindungstaste VTl oder VT 2 die Prüfeinrichtung PE belegt, die sich über den c-Arm eines Drehwählers an eine freie Verbindungseinrichtung VE anschaltet, um über diese die gewünschte Verbindung zwischen zwei Leitungen herzustellen.
Der in der Prüfeinrichtung PE vorhandene Drehwähler wird bei jeder Erregung seines Drehmagneten D (Fig. 4) um einen Schritt weitergeschaltet. Gleichzeitig werden die Drehmagnetkontakte 173 d, 178 d umgelegt.
Die zur Erklärung der Erfindung erforderlichen Schaltungseinzelheiten der Übertragungen sind in Fig. 2, die der Verbindungseinrichtung VE 1 in Fig. 3 und 4, die der Prüfeinrichtung PE ebenfalls in Fig. 4 und die des Aufsichtsplatzes PL in Fig. 5 dargestellt. Der besseren Übersicht wegen sind in Fig. 2 und 3 jeweils die vier Sprechadern und die zwei Signaladern der Vierdrahtverbindung einpolig dargestellt.
Die in Fig. 3 dargestellten Schaltarme der Wähler Wl bis WA werden durch je zwei räumlich um 90° versetzte Feldspulen (Mal und ilia 2 in Fig. 4 für Wähler W1) angetrieben, in deren Achsenschnittpunkt ein Anker drehbar gelagert ist, der durch die in den Feldspulen abwechselnd erzeugten Magnetfelder in Umdrehung versetzt wird. Die Drehbewegung des Ankers wird durch ein Zahnradgetriebe auf die Wählerwelle und damit auf die daran befestigten Wählerarme übertragen. Die Feldspulen werden durch von der Ankerwelle gesteuerte Nockenkontakte 45 ma 1 und 46 ma 2 in Fig. 4 für Wähler W1) abwechselnd eingeschaltet. Wenn beide Feldspulen erregt sind, wird der Anker gebremst und der Wähler stillgesetzt. Die dem Wähler Wl zugeordneten Feldspulen sind mit Mal, Ma2 und die Nockenkontakte mit 45mal, 46ma2 bezeichnet. Die Feldspulen des Wählers W2 sind mit MbI, Mb2, die des Wählers W3 mit Md, Mc2, und die des Wählers WA mit MdI, Md2 bezeichnet. Entsprechendes gilt für die von der Ankerwelle gesteuerten Nockenkontakte. Ferner besitzen die Wähler sogenannte Ruhelagekontakte, die in der Zeichnung mit dem Buchstaben η und je nachdem, welchem Wähler sie zugeordnet sind, mit den Buchstaben a, b, c oder d bezeichnet sind. In den Figuren sind die Ruhelagekontakte in der Stellung gezeichnet, die sie in der Ruhelage des Wählers haben. Ferner enthalten die Wähler Durchdrehkontakte 44 da, 113 da bzw. 58 db, 114 db, 67 de, 115 de oder 81 dd, 116 dd, die bei Erreichen des Durchdrehschrittes, d. h. wenn der Wähler die gesamten Leitungen überstrichen hat, umgelegt werden. Beispielsweise wird Kontakt 44 da geschlossen und 113 da geöffnet. 6a
Wird z. B. die Übertragung Ue20 ankommend belegt und in nicht dargestellter Weise gekennzeichnet, so schaltet sich die Beamtin des Aufsichtsplatzes durch Betätigen des Markierschalters 1 Mj 20 α, b in bekannter, nicht dargestellter Weise an diese Übertragung an, um abzufragen, welche weiterführende Verbindung gewünscht wird. Es sei angenommen, daß der anrufende Teilnehmer eine Verbindung mit der Übertragung Ue 70 wünscht. Hierauf betätigt die Beamtin z. B. in der Abfragereihe ArI ihres Platzes den Markierschalter IMs 70 a, b. Über die α-Kontakte der Markierschalter IMs20a, b und lMs70a, b und die Leitung 205 u 1 wird Relais U1 in der Prüf einrichtung PE (Fig. 4) erregt:
L+, 1Ms20a, 205,1, 1711,-
lMs70a
Anschließend betätigt die Beamtin die Verbindungstaste VTl und bringt hierdurch Relais Vl zum Ansprechen :
2. +, VTl, 200anll, 184?/2, Vl, —.
Relais Vl schaltet durch Schließen seines Kontaktes 193 ν 1 Erde an die Markierader 203 m 1 und über die geschlossenen Markierschalter IMs 20 b und IMs 70 b an die Markierleitungen ML 20 und ML 70, so daß in den Übertragungen Ue 20 und Ue 70 die Relais 20 A und 7OA in folgenden Stromkreisen ansprechen können:
3. +,193z/1,203ml, 1 Mj 20 &, ML 20, 20 ^, -.
4. Λ- ,193vl,203ml,lMs70b,ML70,70A, -.
Über Kontakt 182z/l wird Relais V3 (Fig. 4) erregt:
5. + ,182wl, V3, -.
Relais Vl hält sich unabhängig von der Betätigung der Verbindungstaste VT1 über seinen Kontakt 186 ν 1 in folgendem Stromlauf:
6. +,185^3,186ül, Fl, -.
Relais V2 wird durch öffnen des Kontaktes 190wl von der Anlaßleitung 201anl2 abgeschaltet, so daß bei einem Betätigen der Verbindungstaste VT2 Relais V2 nicht ansprechen kann.
Nach Anzug von Relais V 3 wird durch Kontakt 176ν3 der Drehmagnet des Drehwählers D und danach durch Kontakt 178 d Relais DW erregt. Durch Kontakt 177 dw wird der Erregungskreis des Drehmagnets D unterbrochen, nachdem die Schaltarme des Drehwählers um einen Schritt weitergeschaltet wurden. Durch das Wechselspiel zwischen den Kontakten 177 dw und 178 dw wiederholt sich die Fortschaltung der Schaltarme des Drehwählers so lange, bis der Prüf arm 155 c eine freie Verbindungseinrichtung erreicht; im gezeigten Beispiel sei es der dritte Schritt. In diesem Fall spricht das Relais PP an, das durch Kontakt 179 dw an Erde angeschaltet worden war, über:
7. +, 182t/l, 179dw, PP, 155c-Arm (Stellung 3), 144c-Ader. 121c. 120 h, H, 116 dd, 115 de, 114 db, 113da, lllnd, llOnc, 109nb, 108na, 107pu2,
und unterbricht durch öffnen des Kontaktes 175 pp endgültig den Ansprechkreis für den Drehmagnet D. Ferner wurde bei Ansprechen des Relais V3 über Kontakt 191 z> 3 eine Besetztlampe am Arbeitsplatz eingeschaltet :
8. + , BL, 202 W, 191 ν 3, 198Wi, —
sowie der Haltestromkreis für Relais Vl durch öffnen des Kontaktes 185 z> 3 unterbrochen (vgl. Stromlauf 6). Relais Vl bleibt infolge seiner Abfallverzögerung angezogen und wird bei jedem Ansprechen von Relais DW durch Kontakte 189 dw erneut erregt und wird nach Ansprechen von Relais PP und Abfall von Relais DW durch Kontakt 188pp weiter gehalten.
Das Sperrelais Sp wird über Kontakt 197pp erregt:
9. +,197pp, Sp,-.
tesl2/>l wird das Prüf hilf srelais PH1 parallel zur Wicklung II des Prüfrelais Pl geschaltet und spricht an. Durch Sehließen seiner Kontakte 6 phl und llphl schließt das Prüfhilfsrelais PiTl folgenden Haltekreis:
19. +, 20a, £20-Ader, £l~Arm, Z pul, 4c, 6phl,
10
Bei Ansprechen des Relais PP wird Relais Ul über seine Wicklung II unabhängig von der Betätigung der Markierschalter IMs 20a, b und lMs70a,b am Aufsichtsplatz Pl (vgl. Stromlauf 1) gehalten:
10. + ,172/>/>, 162 ίί 1,161 Fl, 158 k 1, Ulli, -.
Ferner wird bei Schließen des Kontaktes 172pp Relais G1 in der Verbindungseinrichtung VE erregt:
11. +, 172 pp, 162 iil, 161 Vl, 158 M1,156 κ 2,
150al-Arm (Stellung 3), 140öl-Ader, GlI, -
Bei Ansprechen des Relais TT in der Verbindungseinrichtung VE (vgl. Stromlauf 7) wird der Kurzschluß für Relais C durch öffnen des Kontaktes 120 h unterbrochen, und Relais C spricht an. Relais C öffnet *5 seinen Kontakt 121 c und verhindert hierdurch einen Kurzschluß seiner Wicklung bei Abfall von Relais TT. Ferner werden über Kontakt 112 c die Ruhelagekontakte 108wa, 109w&, HOwc und 111 rad überbrückt, so daß die Relais iT, C und PP in folgendem Stromkreis gehalten werden:
12. +, 182^1, 180pp, PP, 155c-Arm (Stellung3), 144c-Ader, C, H, 116 dd, 115 de, 114 dl·, 113 da, 112c, 107pu2, -.
25
Relais C schaltet Relais K durch Schließen seines Kontaktes 106 c ein. Relais K spricht an und hält sich in folgendem Stromkreis:
30
Relais K schaltet durch Schließen seines Kontaktes 104£ das Anlaßrelais TJl des Wählers Wl ein:
14. +, 104&, 103£, 91pu2, 90phl, 87g2, DlI, -.
Über den Kontakt 47 d 1 wird der Wähler W1 angelassen. In der gezeigten Ruhelage wird die Feldspule Ma 1 erregt:
15. +, 47dl, 45mal, Mal, —.
Der Anker des Motorwählers wird von der Feldspule Ma 1 angezogen. Hierdurch wird der durch die Ankerwelle betätigte Motorkontakt 45 ma I geöffnet und der Motorkontakt 46 ma 2 geschlossen. Über letzteren wird die Feldspule Ma2 erregt:
16. +,47dl, 46wa2, Ma2, -.
Bei öffnen des Kontaktes 45 ma 1 wird die Wicklung II des Anlaßrelais D1 in folgendem Stromkreis erregt :
17. +,47dl, 48dl, DlIl, Mal, -.
In diesem Stromkreis kann die Feldspule Mal den Anker nicht anziehen, da die Erregung der niederohmigen Feldspule infolge der hochohmigen Wicklung II des Anlaß relais Dl sehr niedrig ist.
Bei Ansprechen des Relais D1 wird über Kontakt 49 dl der Kontakt 51 pl des Prüf relais Pl in Brücke zu den beiden Feldspulen Ma 1 und Ma2 geschaltet, um den Motorwähler bei Erreichen einer markierten Leitung durch gleichzeitige Erregung beider Feldspulen stillzusetzen. Sobald der Prüfarm k 1 des Wählers W1 die markierte Kennleitung k 20 der Übertragung Ue 20 erreicht (Fig. 3), zieht das Prüf relais Pl in folgendem Stromkreis an:
18. +, 20a, £20-Ader, &1-Arm, 3pul, 4c, 7dl,
9Gr, WWi, Pill, PlI, -.
Relais P1 setzt, wie bereits erwähnt, durch Schließen Kontakt 98ph2 unterbricht den Ansprechkreis von
seines Kontaktes 51^1 den Wähler Wl durch Erregen Relais D 3 (vgl. Stromlauf 20, Fig. 4), das infolge beider Feldspulen still. Durch Schließen des Kontak- 70 Kurzschluß seiner Wicklung II über den Motorkontakt
llphl, -^PlI, -.
Durch Einschalten der niederohmigen Wicklung des Prüf hilf srelais PiTl wird die £20-Ader der Übertragung Ue20 niederohmig geschaltet, so daß der zweite anlaufende Wähler auf diese Leitung nicht mehr aufprüfen kann.
Bei Ansprechen des Prüfhilfsrelais PiTl wird durch öffnen des Kontaktes 90 ph 1 der Anlaßkreis für Relais Dl unterbrochen (vgl. Stromlauf 14; Fig. 4). Relais D1 fällt infolge Kurzschluß seiner Wicklung II über den Motorkontakt45mal bzw. über den Motorkontakt 46 ma 2 und den Kontakt 51 pl des Prüf relais Pl verzögert ab.
Es sei an dieser Stelle nachgeholt, daß bei Ansprechen des Anlaßrelais Dl Relais TT durch Schließen des Kontaktes 119dl kurzgeschlossen wurde und hierdurch verzögert abfällt. Dieser Kurzschluß des Relais TT wird, bevor Kontakt 119 dl bei Abfall des Relais Dl öffnet, durch Schließen des Kontaktes 117 phl des Prüf hilf srelais PiTl aufrechterhalten. Sobald Relais TT abfällt, wird durch Schließen des Kontaktes 99 h das Anlaß relais D 3 des Wählers W 3 erregt:
20. +, 104k, 100pu2, 99h, 98ph2, 96gl, 94g2, D3I, -.
Relais D 3 schaltet über seinen Kontakt 7Od 3 den Wähler W3 in ähnlicher Weise ein, wie es bereits für den Wähler Wl beschrieben wurde. Die beiden Feldspulen McI und Mc 2 werden abwechselnd in folgenden Stromkreisen erregt:
21. +,70d3, 68»cl, McI,-.
22. +, 70d3, 69wc2, Mc2, -.
Der um die Abfallzeit des Relais TT verzögerte Anlauf des Wählers W3 ist erforderlich, damit nicht beide Wähler gleichzeitig auf die gleiche markierte Leitung aufprüfen und auf dieser stillgesetzt werden. Die Abfallzeit des Relais TT ist so bemessen, daß der Wähler Wl die erste in der Kontaktbank markierte Leitung bereits gesperrt hat, bevor der Wähler W 3 diese Leitung erreicht. Sobald der Wähler W3 die zweite markierte Kennleitung k 70 der Übertragung Ue70 erreicht, zieht das Prüfrelais P2 in folgendem Stromkreis an:
18 h
23. +, 70a, £70-Ader, &3-Arm, 17pul,
21 d3, 25Gr, 26Wi, P2II, P21, — (Fig. B).
Das Prüf relais P 2 schaltet über seinen Kontakt 74 p 2 beide Feldspulen des Wählers W3 ein und setzt den Wähler hierdurch still. Ferner wird über Kontakt 28 p 2 das Prüf hilf srelais PiT 2 erregt, das über seinen Kontakt 20^>Ä2 und 27ph2 folgenden Haltekreis schließt:
24. +, 70a, £70-Ader, £3-Arm, 17pul, 19phl,
65
68 mc 1 bzw. über den Motorkontakt 69 mc 2 und den Kontakt 74/> 2 des Prüf relais P 2 verzögert abfällt. Nach Ansprechen des Prüf hilf srelais PH 2 wird Relais G1 über seine Wicklung III gehalten:
25. +, ITAphl, 125ph2, VZZgI, GlIII, -.
Ferner wird das Prüfumschalterelais PUl in folgendem Stromkreis erregt:
26. +, 124/ι/ι 1,125/i/i2, PfJl, -.
10
Das Prüf Umschalterelais P Ϊ71 schaltet Relais PU 2 ein:
27. +, ITAphl, 125ph2,126pul, PU2, -.
Ferner werden über den Kontakt 126pul die An- ig druckmagnete Ada und Ade der Wähler Wl und W 3 eingeschaltet. Abhängig von der Stellung der Umschaltekontakte 127ada und 131 ade wird entweder der Andruckmagnet für den oberen oder unteren Schaltarmsatz der beiden Wähler erregt:
28. +, 124/Λ1, I25ph2,126pul, I36pu2,146£2,
128 ada, Adao
oder Adan, 127ada '
29. -K 124 ph 1,125 ph 2,126 /nt 1,136 pu 2,139 g 2,
132 flifc, A dco g 'ÄdcuT
25
Bei Ansprechen der Andruckmagnete werden die Sprechadern durchgeschaltet (Fig. 3). Gleichzeitig werden bei Ansprechen des Prüfumschalterelais PC71 über dessen Kontakte 13pul die Signaladern der beiden Übertragungen miteinander verbunden. Ferner wird über Kontakt 2pul der Haltekreis für das Prüf- und Prüfhilfsrelais Pl und PH1 an die g-20-Ader der belegten Übertragung geschaltet. Kontakt 3 pn I unterbricht gleichzeitig den bisherigen Haltekreis. Entsprechend werden das Prüfrelais P2 und das Prüfhilf srelais PH2 durch öffnen des Kontaktes 17pul von der £70-Ader abgeschaltet und über Kontakt 16pul an die g-70-Ader angeschaltet. Die Prüf- und Prüfhilfsrelais werden in folgenden Stromkreisen gehalten :
30. +, 20ff, gf20-Ader, g-l-Arm, IWi, 2pul, 5ph2, 6phl, llphl, PHl, PlI, -.
31. +, 70h, g-70-Ader, g-3-Arm, 15 Wi, 16pul, 19phl, 20ph2, 27ph2, PH2, P2I, -.
Bei Ansprechen des Prüfumschalterelais PU2 wird durch öffnen des Kontaktes 136 pu2 der Widerstand 135 Wi in den Haltekreis der Andruckmagnete zur Stromersparnis eingeschaltet (Fig. 4). _,
Kontakt 107/w2 unterbricht den Haltekreis für Relais C und Relais PP (vgl. Stromlauf 12), die beide abfallen. Relais C schaltet durch öffnen seines Kontaktes 106c Relais K aus, das infolge Kurzschluß seiner Wicklung II verzögert abfällt.
RelaisPP unterbricht durch öffnen seines Kontaktes 172 pp den Haltekreis für Relais Ul (vgl. Stromlauf 10). Ferner wird Relais Vl durch Öffnen des Kontaktes 188/>/> ausgeschaltet. Das Sperrelais Sp hält sich nach öffnen des Kontaktes 197 pp in folgendem Stromkreis:
32. +, 195 sp, 196 ν 3, Sp, -. 6S
Nach dem verzögerten Abfall des Relais Vl wird Relais V3 ausgeschaltet. Durch öffnen des Kontaktes 193ίΊ wird der Haltekreis für Relais 20.4 in der Übertragung Ue20 und Relais 70 A in der Übertragung Ue 70 unterbrochen. Beide Relais fallen ab (vgl. Stromlauf 3 und 4). Sobald Relais V3 abfällt, wird durch öffnen des Kontaktes 196 ν 3 das Sperrelais Sp ausgeschaltet. Nach dem verzögerten Abfall dieses Relais schaltet der Kontakt 192sp die Besetztlampe BL am Aufsichtsplatz PL aus. Die Beamtin kann die Prüfeinrichtung erneut belegen.
Bevor die Prüfeinrichtung PB nach Abfall des Sperrelais Sp frei ist, kann die Beamtin jedoch eine zweite Verbindungsherstellung vorbereiten. Soll beispielsweise die Übertragung Ue 120 mit der Übertragung Ue 170 verbunden werden, so betätigt die Beamtin in der Abfragereihe Ar 2 ihres Aufsichtsplatzes die Markierschalter 2 Ms 120 a, b und 2 Ms 170 a, b. Hierdurch wird Relais t/4 in der Prüfeinrichtung PE erregt:
33. +, 2Msl20a, 208ii4-Ader, L/41, -.
34. +, 2Ms 170a, 208u4-Ader, fJ41, -.
Durch das Ansprechen des Relais £74 werden in der Prüfeinrichtung PE vorerst keine weiteren Schaltvorgänge ausgelöst.
Sobald die Beamtin durch Erlöschen der Besetztlampe BL mitgeteilt bekommt, daß die Prüfeinrichtung frei ist, betätigt sie die Verbindungstaste VT 2 und belegt hierdurch die Prüfeinrichtung. Bei Betätigen der Verbindungstaste VT2 spricht Relais V2 in der Prüfeinrichtung PE an:
35. +, VT2, 20IaM 12,19Or/1, Vl, -.
Relais V2 bildet sich durch Schließen seines Kontaktes 187^2 einen vom Ansprechkreis unabhängigen Haltekreis:
36. +, 185τ/3,1871/2, V2, -.
Durch Schließen des Kontaktes 194ν2 werden die Relais 120A in der Übertragung Uel20 und 170^4 in der Übertragung Ue 170 zum Ansprechen gebracht.
37. +, 194w2, 204w2, 2Msl20b, ML120,120.4,—.
38. +, 194Z/2, 204ml, 2Msl70b, ML170,170A1-.
Relais 120^4 legt über seinen Kontakt 120 a an die Kennleitung k 120 Ansprechpotential für das Prüfrelais eines Wählers. Ebenso wird über Kontakt 170 a Ansprechpotential für das Prüfrelais des anderen Wählers an die Kennleitung k 170 gelegt.
Bei Ansprechen des Relais V2 wurde Relais VZ eingeschaltet.
39. +, 1831/2, V 3, -.
Relais V3 schaltet über seinen Kontakt 191 v3 (vgl. Stromlauf 8) am Aufsichtsplatz die Besetztlampe BL ein. Ferner wird durch Öffnen des Kontaktes 185 ν 3 der Haltekreis für Relais V 2 unterbrochen. Durch Schließen des Kontaktes 176 ν 3 wird der Drehmagnet des Wählers erregt, und die Wählerarme werden um einen Schritt weitergeschaltet. Wie bereits beschrieben, wird bei Ansprechen des Drehmagnets D Relais DW erregt, das seinerseits durch öffnen des Kontaktes 177 dw den Drehmagnet D ausschaltet und anschließend abfällt. Hierdurch wird der Drehmagnet D erneut erregt, und die Schaltarme werden um einen Schritt weitergeschaltet. Dieses Wechselspiel zwischen Drehmagnet D und Relais DW wiederholt sich, bis der Prüfarml55c auf eine freie Verbindungseinrichtung VE aufprüft. In diesem Falle zieht das Prüfrelais PP an und unterbricht durch öffnen seines Kontaktes 175 pp den Ansprechkreis für den Drehmagnet D end-
gültig. Das Prüfrelais PP spricht nach Stromlauf 7 an, in welchem sinngemäß Kontakt 182 z/1 durch ν 2 zu ersetzen ist.
Analog zu den Vorgärten, die durch das Drücken der Markierschalter IMs 20 a, b und IAIs 70 a, b sowie der Verbindungstaste Vl ausgelöst und oben beschrieben wurden, erfolgen nacheinander die folgenden Vorgänge:
Ansprechen des Relais H nach Stromlauf 7 mit Kontakt 183 ρ 2 anstatt 182 vl, Halten des Relais V2 über Kontakte 188 pp und 187 z/ 2,
Erregung des Sperrelais Sp nach Stromlauf 9,
Halten des Relais UA über Kontakt 172 pp analog Stromlauf 10, Einschalten der Relais Gl und G 2 analog Stromlauf 11,
Einschalten des Relais C durch Aufheben des Kurzschlusses,
Erregung von Relais K nach Stromlauf 13, Einschalten des Anlaßrelais D 2 des Wählers W2 analog Stromlauf 14,
Anlassen des Wählers, Erregung der Feldspulen MbI und Mb2 analog Stromlauf 15 und 16,
Erregung des Prüfrelais Pl analog Stromlauf 18, Stillsetzen des Wählers,
Einschalten des Prüfrelais PH1,
Unterbrechen des Ansprechkreises für das Anlaßrelais D2 durch öffnen des Kontaktes 90phl,
verzögertes Abfallen von Relais D2, Kurzschließen des //-Relais durch Kontakt 118d2, verzögerter Abfall von Relais H,
Erregung des Anlaßrelais D 4 des Wählers WA analog Stromlauf 20,
Anlassen des Wählers WA durch Kontakt 84a*4,
Erregung der Feldspulen analog Stromlauf 21 und 22,
verzögerter Anlauf von Wähler WA durch Abfallzeit des Relais H,
Ansprechen des Prüf relais P 2 analog Stromlauf 23,
Stillsetzen des Wählers WA durch Kontakt 74p2. Einschalten des Prüfhilfsrelais PH2 über Kontakt 28 p 2,
Ausschalten des Anlaßrelais DA und verzögerter Abfall,
Halten von Relais Gl und G2 über deren Wicklung III gemäß bzw. analog Stromlauf 25,
Ansprechen des Prüfumschalterelais PUl gemäß Stromlauf 26, Einschalten des Prüfumschalterelais PU2 gemäß Stromlauf 27,
Erregung der Andruckmagnete Adb und Add der Wähler W2 und WA analog Stromlauf 28 und 29, Umschalten der Haltekreise für Prüf relais Pl und Prüf hilf srelais PHl von der M20-Ader auf die g-120-Ader, und für Prüf relais P 2 und Prüfhilf srelais PH2 von der &170-Ader auf die g 170-Ader analog Stromlauf 30 und 31, durch Kontakte2pul und 16pul.
Unterbrechen des Haltekreises für Relais C und Prüfrelais PP,
Ausschalten von Relais K,
. Freischalten der Verbindungeinrichtung.
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Soll nun eine Übertragung aus dem ersten Hundert, z. B. Ue70. mit einer Übertragung aus dem zweiten Hundert, z. B. Ue 120, verbunden werden, so sprechen, falls die Beamtin die Verbindung über die Abfragereihe ArI herstellt, nach Betätigen der Markier-
35
45
60 schalter 1 Ms70a, b und IMs 120a, b die Relais U1 (nach Stromlauf 1) und UI (über die 206w2-Ader) in der Prüfeinrichtung an.
Nach Betätigen der Verbindungstaste VTA werden bei Ansprechen des Relais Vl über Kontakt 193 vl und 203ml-Ader Relais 70^4 in der Übertragung Ue 70 und Relais 120 A in der Übertragung Uel2Q erregt. Über die Kontakte 70a und 120a wird Ansprechpotential für die Prüfrelais an die Kennleitungen Ä'70 und K120 gelegt.
Wie bereits beschrieben,
schaltet Relais Ul Relais V3 ein,
zieht das Prüfrelais PP an, sobald der Prüfarm 155 c auf eine freie Verbindungseinrichtung aufgeprüft hat,
spricht Relais H an analog Stromlauf 7,
hält der Wähler an, weil Kontakt 175 pp den Ansprechkreis für den Drehmagnet D unterbricht,
wird über Kontakt 191V3 die Belegtlampe eingeschaltet,
wird über Kontakt 197ρp das Sperrelais Sp erregt, werden Relais Ul über seine Wicklung II nach Stromlauf 10 und Relais [72 über seine Wicklung II analog zu Stromlauf 10. jedoch über Kontakt 160 u 2 gehalten.
Da die Kontakte 158ul und 197u2 geschlossen sind, werden in der Verbindungseinrichtung VE die Relais Gl und G 2 nicht erregt.
Weiterhin laufen die nachfolgend angegebenen Vorgänge ab, wie bereits beschrieben:
Erregung des Relais C im Haltekreis von Relais H durch Öffnen von Kontakt 120 h.
Einschalten des Relais K durch Kontakt 106 c,
Einschalten des Relais Dl durch Kontakt 104 K eingeschaltet (nach Stromlauf 14)
Anlassen des Wählers Wl nach Stromlauf 15,
Erregung der Feldspulen Mal und Ma2 nach Stromlauf 15 und 16,
Kurzschluß der Wicklung des Relais H, so daß es verzögert abfällt.
Erregung des Anlaßrelais Z)4 analog Stromlauf 20, Anlassen des Wählers WA durch Kontakt 84^4, Erregung des Prüf relais P 2 nach Erreichen der markierten Kennleitung /vl20 analog Stromlauf 23,
Stillsetzen des Wählers WA durch Kontakte 74p2 und 760*4,
Einschalten des Prüf hilf srelais PH 2 über Kontakt 28 p 2,
Abschalten des Anlaßrelais D 4,
Erregung des Prüf relais Pl, sobald der Prüf arm Kl des Wählers Wl die Markierleitung K70 erreicht hat, analog Stromlauf 19. jedoch über Kontakt 7 rf I,
Stillsetzen des Wählers Wl durch Kontakt 51 p\. Einschalten des Prüfhilfsrelais PHl durch Kontakt 12 pl,
Abfall des Anlaßrelais D1 durch Kontakt 90phl, Einschalten des Prüfumschalterelais PUl nach Stromlauf 26,
Einschalten des Prüfumschalterelais PU2 nach Stromlauf 27,
Einschalten des Andruckmagnets für den Wähler Wl nach Stromlauf 28 und
Einschalten des Andruckmagnets für den Wähler WA analog Stromlauf 28, jedoch über Kontakt 149^1,
Durchschalten der Sprechadern,
SOS 649/86
Verbinden der Signaladern der beiden Übertragungen,
Abfall des Prüfrelais PP und des Relais C,
Abschalten des Relais K,
Freischalten der Prüfeinrichtung PE.
Es sei an dieser Stelle nachgeholt, daß, wenn ein Wähler keine markierte Leitung findet, er bei Erreichen des Durchdrehschrittes über einen in dieser Stellung geschlossenen Durchdrehkontakt stillgesetzt wird. Gleichzeitig wird über einen weiteren Durchdrehkontakt der Haltekreis für das Relais C und das Prüfrelais PP unterbrochen, so daß die Prüfeinrichtung PE ausgelöst wird. Nach Abfall des Relais C und den von diesen Relais abhängigen Abfall des Relais A' fällt das Prüf- und Prüfhilfsrelais des Wählers ab, der auf eine markierte Kennleitung aufgeprüft hat, da der Haltekreis für das Prüf- und Prüfhilfsrelais nach Abfall der Relais C und K jeweils über einen Kontakt des anderen Prüfhilfsrelais geöffnet ist. Nach Abfall der Prüfrelais werden die Wähler in nachstehend beschriebener Weise in Ruhelage zurückgestellt.
Fällt nach Beendigung einer Verbindung das in der Übertragung angeordnete Übertragungsrelais ü ab, so wird über dessen Kontakt der Haltekreis für das zugeordnete Prüf- und Prüfhilfsrelais unterbrochen. Es sei im folgenden angenommen, daß die Übertragung Ue20 mit einer anderen Übertragung zusammengeschaltet ist und der Teilnehmer der Übertragung Ue 20 zuerst auflegt. Hierdurch fällt das Überwachungsrelais 20 Ü ab und unterbricht durch öffnen seines Kontaktes 20 ü den Haltekreis für das Prüf relais P1 und das Prüf hilf srelais PiTl (vgl. Stromlauf 30). Durch den Abfall des Prüfrelais Pl werden keine Schaltvorgänge ausgelöst. Fällt jedoch das Prüfhilfsrelais PHl ab, so werden durch öffnen des Kontaktes 19ph 1 das Prüfrelais P2 und das Prüfhilfsrelais PH2 abgeworfen. Das Prüfhilfsrelais PHl unterbricht durch öffnen seines Kontaktes 124 ph I den Haltekreis für das Prüfumschalterelais PUl (vgl. Strornlauf 26), für das Prüfumschalterelais PU2 (vgl. Stromlauf 27) und die Haltekreise für die Andruckmagnete (vgl. Stromlauf 28, 29). Ferner wird der Haltekreis für die Relais Gl und G2 (vgl. Stromlauf 25) geöffnet.
Es seien zuerst die Schaltvorgänge beschrieben, die sich beim Rücklauf des Wählers Wl in seine Ruhestellung abspielen. Nach Abfall des Prüfumschalterelais PU2 wird über dessen Kontakt 91 pn2 Relais Z)1 zum Ansprechen gebracht:
40. + ,92na, 91pu2, 90phl, 87g2, DU, -.
Durch Schließen des Kontaktes 47 ei 1 wird, wie bereits beschrieben, der Wähler Wl angelassen. Bei Erreichen der Ruhelage wird der Kontakt 41rea geschlossen, und über diesen und über den Kontakt 42 k wird durch Erregen beider Feldspulen der Wähler stillgesetzt. Ferner wird bei Erreichen der Ruhelage der Kontakt 92 na geöffnet, der Relais Dl ausschaltet.
Wurde statt des Wählers Wl der Wähler W2 zur Verbindungsherstellung benutzt, so werden bei Schließen des Kontaktes 91pu2 die Anlaßrelais Dl und D2 in folgendem Stromkreis erregt:
41. + ,93nb,91pu2, 90phl,
87?2, DlI
89nb, D21
läuft nicht an. Bei Ansprechen des Relais D 2 wird über Kontakt 61 d 2 der Wähler W 2 angelassen. Erreicht dieser Wähler die Ruhelage, so wird über den geschlossenen Kontakt 56 k und den bei Erreichen der Ruhelage geschlossenen Kontakt 55 nb der Wähler W2 durch Erregung beider Feldspulen stillgesetzt. Ferner wird bei Erreichen der Ruhelage durch Öffnen des Kontaktes 93 nb der Haltekreis für die Relais D1 und D 2 unterbrochen, die infolge Kurzschluß ihrer ίο Wicklung II verzögert abfallen.
Wurde die Verbindung über den Wähler WZ durchgeschaltet, so werden bei Abfall des Prüfumschalterrelais PU2 über dessen Kontakt 100pu2 die Anlaßrelais D3 und D4 erregt:
97 nc, Z) 31
Bei Ansprechen des Relais Dl werden über Kontakt 47c? 1 beide Feldspulen des Wählers Wl erregt, da dieser Wähler sich in der Ruhelage befindet und sein Kontakt 41 wo geschlossen ist. Der Wähler Wl
42. +, 101 nc, 100/m2, 99h, 98ph2,
138gl, Z)4I '
Durch Schließen des Kontaktes 7Od 3 wird der Wähler PF3 angelassen. Bei Erreichen der Ruhelage
«ο werden über Kontakt 65 c und den in der Ruhelage geschlossenen Kontakt 64rar beide Feldspulen des Wählers W 3 erregt und der Wähler wird stillgesetzt. Ferner wird durch öffnen des Kontaktes 101 wc der Haltekreis für die Anlaßrelais D 3 und D 4 unterbrochen, die infolge Kurzschluß ihrer Wicklung II verzögert abfallen. Während der Ansprechzeit des Relais Z) 4 wurden über die Kontakte 78 nd und 79 c beide Feldspulen des Wählers Wi erregt und dieser in der Ruhelage gehalten.
Wurde statt des Wählers W 3 die Verbindung über den Wähler PF4 durchgeschaltet, so wird bei Abfall des Relais PU2 das Anlaßrelais Z)4 in folgendem Stromkreis erregt:
43. +, 102nd, 100^*2, 99h, 98ph2,138g-1. D4I,
Relais Z)4 läßt den Wähler durch Schließen seines Kontaktes 84 c? 4 an. Bei Erreichen der Ruhelage werden über den in der Ruhelage geschlossenen Kontakt 78 nd und den Kontakt 79 c beide Feldspulen des Wählers erregt und dieser stillgesetzt. Ferner wird durch öffnen des Kontaktes 102 nd Relais Z) 4 ausgeschaltet, das infolge Kurzschluß seiner Wicklung II verzögert abfällt.
Befinden sich die bei einer Verbindungsherstellung benötigten Wähler wieder in der Ruhelage, so ist über die diesem Wähler zugeordneten Ruhelagekontakte 108na, 109nb, 110wc, lllnd der Belegungsstromkreis für diese Verbindungseinrichtung geschlossen (vgl. Stromlauf 7), und die Verbindungeinrichtung
5" kann zur Herstellung einer neuen Verbindung über die Prüfeinrichtung PE erneut belegt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für mit Wählern ausgerüstete Verbindungseinrichtungen zur Zusammenschaltung jeweils zweier Verbindungsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, bei der diese Leitungen entsprechend der Zahl der beschaltbaren Ausgänge der Wähler in Gruppen zusammengefaßt und für jede dieser Gruppen zwei Wähler vorgesehen sind und bei der eine Aufsichtsplatzbedienung die beiden zusammenzuschaltenden Leitungen durch Betätigen eines diesen zugeordneten Markierschalters markiert und vom Aufsichtsplatz aus eine Prüfeinrichtung zur Belegung einer der Verbindungseinrichtungen veranlaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierschalter (... Ms .. . a) zusätzlich Stromkreise für in der Prüfeinrichtung (PE) angeordnete Schaltmittel (U 1 und/oder U 2 bzw. U 3
und/oder £74) schließen, die die Gruppenzugehörigkeit der markierten Leitungen kennzeichnen und nach erfolgter Belegung der Verbindungseinrichtung (VE) in dieser vorgesehene Steuerschaltmittel (Gl, G2) derartig beeinflussen, daß diese den Anlauf nur derjenigen beiden Wähler (Wl, W<i; Wl, W3 oder W2, WV) veranlassen, an deren Kontaktbank die beiden markierten Leitungen angeschlossen sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Prüfeinrichtung (PE) Umschalterelais (Ul1 U2, [73, [74) angeordnet sind, von denen bei Zusammenschaltung zweier Verbindungsleitungen der ersten Gruppe ein erstes Umschalterelais (Ul bzw. U3), bei Zusammenschaltung zweier Verbindungsleitungen der zweiten Gruppe ein zweites Umschalterelais (UI
bzw. [74) und bei Zusammenschaltung einer Verbindungsleitung der ersten Gruppe mit einer Verbindungsleitung der zweiten Gruppe je ein erstes und ein zweites Umschalterelais (Ul und U2 bzw. U 3 und U 4) erregt werden.
3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalterelais (U3 und f/4) bei belegter Prüfeinrichtung über in einer zweiten Abfragereihe angeordnete Markierschalter vorbereitend einstellbar sind.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach Freischalten der Prüfeinrichtung die Umschalterelais ([73 und U4) Stromkreise zur Erregung der Steuerschaltmittel der Verbindungseinrichtung (Steuerrelais Gl, G2) über deren Wicklung II schließen können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
> 909 649/86 11.59
DENDAT1069210D Schaltungsanordnung für mit Wählern ausgerüstete Verbindungseinrichtungen zur Zusammenschaltung jeweils zweier in Übertragungen endender Verbmdungsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanäagen Pending DE1069210B (de)

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