CH96883A - Tabellenschreibvorrichtung an Schreibmaschinen. - Google Patents

Tabellenschreibvorrichtung an Schreibmaschinen.

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CH96883A
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Leidenroth Gustav
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Leidenroth Gustav
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/02Key actions for specified purposes
    • B41J25/18Tabulating

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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description


  Tabellenschreibvorrichtung an Schreibmaschinen.    Den Gegenstand der Erfindung bildet eine  Tabellenschreibvorrichtung an Schreibmaschi  nen, die sich durch besonders zweckmässige  Anordnung und leichtere Herstellbarkeit ihrer  Einzelteile auszeichnet.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht, und zwar zeigt:  Fig. 1 einen Längsschnitt der Tabellen  schreibvorrichtung; einzelne Teile sind weg  gebrochen,  Fig. 2 den Schnitt nach 2-2 der Fig: 1,  von rechts gesellen, nebst den     benachbarten     Teilen einer Schreibmaschine, und  Füg. 3 einen Teil der Fig. 2 von rechts ge  sehen.  



  Der Papierwagenrahmen, von dem in  Fig. 2 nur die eine Seitenwand B und ein die  beiden Seitenwände verbindender Balken b1  dargestellt ist, kann mittelst Rollen b2 auf  Schienen a1 laufen, die vom Schreibmaschi  nengestell A getragen sind (Fig. 2). Der Pa  pierwagenrahmen steht dabei in an sich be  kannter Weise unter der Wirkung einer (nicht  dargestellten) Feder, die ihn stets im Sinne    des Pfeils x (Fig. 1) zu verstellen sucht.  Eine solche Verstellung wird bei der Ruhe  stellung der einzelnen Teile durch eine (nicht  dargestellte)     ausrückbare    Sperrvorrichtung  verhindert.

   Auf einer am     Papierwagenrahmen     sitzenden, und zwar auf der dem Schreiben  den zugekehrten Seite liegenden Stange     bz     sind in an sich bekannter Weise Reiter C ver  stellbar, die in Zahnlücken einer am     Papier-          w        agenrahmen    angeordneten Zahnstange     b4     einzugreifen vermögen und hierdurch festge  stellt werden können.

   Die Reiter C bilden so  mit einstellbare Anschläge des Papierwagen  rahmens, die zusammen mit am Maschinen  gestell angeordneten Anschlägen den Laufdes  Papierwagens nach dem Ausrücken der er  wähnten Sperrvorrichtung     za    begrenzen     ver-          mögen.        Die        am     vorgesehe  nen Anschläge werden bei dem Ausführungs  beispiele durch zehn einander gleiche zwei  armige Anschlaghebel D gebildet, die in  einem am Maschinengestell A leicht abnehm  bar befestigten Gehäuse E auf einer Achse e'  in Typenbreite     nebeneinander    angeordnet  sind und mit ihrem einen Ende aus dem Ge-      häuse E herausragen.

   In diesem Gehäuse  sind zwecks leichten Anbringens und des bes  seren Schutzes wegen auch die übrigen Teile  der Tabellenschreibvorrichtung untergebracht.  Bei der auf der Zeichnung dargestellten  Ruhelage der einzelnen Teile befinden sich  die Anschlaghebel D unter der Einwirkung  je einer Blattfeder F ausserhalb der Bahn der  Reiter C (Fig. 2). Die Anschlaghebel D sind  entgegen der Wirkung der Blattfedern F der  art schwenkbar, dass sie mit den aus dem Ge  häuse E herausragenden Enden in die Bahn  der Reiter C gelangen können. An ihrem im  Gehäuse E liegenden Ende sind die An  schlaghebel D je mit einer Nase d1 versehen.  Die Nasen d1 liegen je in der Bahn einer  Schrägfläche g1 eines Sektors G.

   Die Sektoren  G, deren seitliche Begrenzungsflächen g2 und  g3 je in eine für alle Sektoren gemeinsame  Ebene fallen, sind in Typenbreite nebeneinan  der auf einer im Gehäuse E leicht drehbaren  Welle J befestigt und durch sektorförmige  Zwischenscheiben H in ihrer Lage gesichert.  Sie bilden zusammen das im Patentanspruch  genannte Übertragungsglied. Die Welle J  sucht unter der Wirkung einer Schrauben  feder K stets die auf der Zeichnung darge  stellte Lage beizubehalten.

   Die Sehrägflächen  g1 der Sektoren G vergrössern sich von links  nach rechts (Fig. 1), und zwar ist die Anord  nung so getroffen, dass die Schrägfläche g1  des in Fig. 1 am weitesten links liegenden  Sektors G die Nase d1 des zugehörigen An  sehlaghebels D gerade berührt, während zwi  schen demjenigen Teile der Schrägfläche g1  der übrigen Sektoren G, der mit der Nase d1  des zugehörigen Anschlaghebels D in Be  rührung zu kommen vermag, und der Nase d1  des zugehörigen     Anschlaghebels    D ein von  links nach rechts (Fig. 1) oder von rück  wärts gesehen (Fig. 3) von rechts nach links  wachsender Abstand sieh befindet. Auf der  Welle J sind ausser den Sektoren G zehn mit  einem Kurbelzapfen in' versehene Kurbel  arme M befestigt, die fortlaufend gegenein  ander gleichmässig versetzt sind.

   Die Kurbel  zapfen in' liegen je in der Bahn eines An  satzes n1 einer im Gehäuse E entgegen der    Wirkung einer Feder P verschiebbaren Taste  N. Der in Fig. 1 am weitesten links liegende  Kurbelzapfen in' steht in der Ruhestellung  der einzelnen Teile in Berührung mit dem  Ansatze n1 der zugehörigen Taste N, wäh  rend sich zwischen den übrigen Kurbelzap  fen in' und den zugehörigen Tastenansätzen  ein von links nach rechts (Fig. 1) gleich  mässig wachsender Abstand befindet. Der  Hub sämtlicher Tasten N ist gleiehgross, und  zwar ist er um einen gewissen Betrag grösser  als der Abstand des in Fig. 1 am weitesten  rechts liegenden Kurbelzapfens in,' von dem  zugehörigen Tastenansatze n1.

   Zweekmässig  stehen die Tasten N in an sich bekannter  Weise mit der oben erwähnten     Sperrvorriech-          tung    für den Papierwagenrahmen so in Ver  bindung, dass jede Taste N bei ihrer Verschie  bung kurz vor Beendigung des Hubes die  Sperrvorrichtung ausrückt und damit die  Freigabe des     Papierwagens    herbeiführt.  



  Sollen mit der erläuterten Vorrichtung  mehrstellige Zahlen beliebiger Grösse in Reihen  untereinander geschrieben werden, so     wird     zunächst einer der Reiter C durch Verschie  ben auf der Stange b3 an diejenige Stelle ge  bracht, die zur Aufnahme des Kommas der  zu schreibenden Zahl dient. Ist die erste zu  schreibende Zahl zum Beispiel eine vor dem  Komma neunstellige Zahl, so drückt man  nach der Einstellung des Reiters C auf die  erste Taste von links. Durch Vermittlung  des Ansatzes n und der Kurbel M nu1 werden  die Welle J und mit ihr die Sektoren G von  Beginn bis zur Beendigung des Hubes der  Taste N gedreht.

   Bei dieser Drehung wird  zunächst durch die Sehrägfläche g1 des in       Fig.    1 am, weitesten links liegenden Sektors  G die Nase     d'    des     zuaehöri,gen,    also     g1eicli-          falls    am weitesten links liegenden     AnschIaa-          hebels    D im Sinne des Pfeils     y        (Fim.    2) be  wegt,

   so dass das aus dem Gehäuse E heraus  ragende Ende dieses Anschlaghebels D in die  Bahn des eingestellten     Reiters    C     gelaneet.        1Tn-          mittelbar    hierauf     kommt,    die     Sehrädläche        n'     des zweiten Sektors G von links zur     Anlame     an die Nase d' des entsprechenden Anschlag  hebels D, so     class        -bei    weiterer     Drehung    der      Welle<I>J</I> auch der zweite Anschlaghebel<I>D</I>  von links mit seinem aus dem Gehäuse E  herausragenden Ende in die Bahn des Rei  ters C kommt.

   Bei dieser weiteren Drehung  der Welle J schleift die Spitze der Nase d1  des zuerst geschwenkten Anschlaghebels D  auf der Kreisfläche des zugehörigen Sektors  G. Das geschilderte Spiel wiederholt sich bei  den übrigen Sektoren G, und es werden daher  sämtliche Anschlaghebel D nacheinander,  von links beginnend, mit ihrem aus dem Ge  häuse E herausragenden Ende in die Bahn  des Reiters C gebracht. Kurz vor Beendigung  des Hubes der Taste N, und zwar kurz  nachdem der in Fig. 1 am weitesten rechts  liegende Anschlaghebel D mit dem obern  Ende in die Bahn des Reiters C gebracht  worden und die Spitze seiner Nase d1 auf die  Kreisfläche des Sektors G gelangt ist, wird  durch die Taste N die Sperrvorrichtung des  Papierwagens ausgerückt.

   Infolgedessen läuft  dieser nunmehr unter der Wirkung seiner Fe  der im Sinne des Pfeils x (Fig. 1), bis der  Reiter C zur Anlage an den in Fig. 1 am  weitesten rechts liegenden Anschlaghebel D  kommt. Sobald dies geschehen ist, wird die  Taste N freigegeben, so dass sie unter der  Wirkung der Feder P in ihre Ruhestellung  zurückkehrt. Auch die übrigen Teile der Vor  richtung gelangen - unter der Wirkung der  Federn F und K - wieder in ihre Anfangs  lage, insbesondere treten die Anschlaghebel  D aus der Bahn des Reiters C heraus. Ehe  jedoch der am weitesten rechts liegende An  schlaahebel D sich     aus    der Bahn des Reiters  C entfernt, wird die mehrerwähnte Sperr  vorrichtung eingeriickt, so dass der Papier  wagen in seiner Lage festgehalten wird.

   Bei  dieser Lage des Papierwagens liegt die erste  zu schreibende Ziffer um neun     Typenbreiten     vor der Stelle, die für das Komma     bestimmt     ist. Werden nun durch Anschlagen der Zif  ferntasten der Schreibtastatur die neun Zif  fern     dorr    neunstelligen Zahl geschrieben, so  gelangen die Ziffern, da der Wagen nach dem  Schreiben ieder Ziffer um eine Tynenbreite  im Sinne des Pfeils r (Fig. 1) weiterrückt.  an die Stellen, die um die jeweils entspre-    chende Anzahl Typenbreiten vor der Stelle  liegen, die zur Aufnahme des Kommas dient.  Das Komma     wird    sodann durch Anschlagen  der     Kommataste    der Schreibtastatur geschrie  ben und daran anschliessend etwaige hinter  dem Komma stehende Ziffern.

   Sobald die  zu schreibende Zahl fertig     geschrieben    ist,  wird der Papierwagen im entgegengesetzten  Sinne des Pfeils x herausgezogen -und die  Papierwalze um eine Zeile weitergeschaltet.  Soll in der neuen Zeile eine Zahl     geschrieben     werden, die nur Dezimalstellen besitzt, so  wird die in     Fig.    1 am weitesten rechts lie  gende Taste N niedergedrückt.

   Diese gelangt  erst nach Vollendung des grössten Teils ihres  Hubes mit ihrem Ansetze     na'    zur Anlage an  den zugehörigen Kurbelzapfen     m'.    Die hier  nach einsetzende Drehung der Welle J ist  nur so gross, dass lediglich der in     Fig.    1 am  weitesten links liegende Sektor G mit seiner  Schrägfläche     g'    die Nase     dl    des zugehörigen,  also am weitesten links liegenden Anschlag  hebels D aus seiner Bahn     verdrängt.    Infolge  dessen wird nur dieser mit seinem aus dem  Gehäuse E herausragenden Ende in die Bahn  des Reiters C gebracht.

   Kurz vor Beendigung  des Hubes der Taste N wird der Papierwagen  wieder freigegeben, so dass er unter der Wir  kung seiner Feder im Sinne des Pfeils x läuft,  bis der Reiter C zur Anlage an den in seine  Bahn ragenden, also am weitesten links lie  genden Anschlaghebel D kommt. Nunmehr  nimmt der Papierwagen eine Stellung ein.  bei der das erste zu schreibende Zeichen an  der Stelle liegt, die für das Komma bestimmt  ist.     Die-oFs    wird, nach     Freigrabe    der Taste N.  durch Anschlagen . der     gommataste    der  Schreibtastatur geschrieben und daran an  schliessend die hinter dem Komma stehenden  Ziffern.  



  Die Wirkungsweise der erläuterten Vor  richtung beim Anschlagen einer     zwischen    den  beiden äusseren     Tasten    liegenden Taste N ist  nach dem Vorstehenden ohne weiteres ver  ständlich.

Claims (1)

  1. <B>PATENT</B> ANSPRI;ICA Tabellenschreibvorrichtuna an Schreib maschinen, bei der durch Tasten verstell- bare, nebeneinanderliegende Anschläge in die Bahn eines am Papierwagen vorgesehenen Anschlages gebracht werden können, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen den Tasten und den durch diese verstellbaren Anschlägen eingeschaltetes Übertragungsglied mit An schlagflächen versehen ist, in deren Bahn ein Teil je einer der verstellbaren Anschläge hin einragt, wobei sich zwischen den einzelnen Anschlägen und den zugehörigen Anschlag flächen ein stufenweise wachsender Abstand befindet. UNTERANSPRÜCHE : 1.
    Tabellenschreibvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasten mit dem auf einer Welle sitzenden Übertragungsgliede durch Vermittlung von auf dieser Welle befestigten Kurbeln in Verbindung treten können, deren Zapfen in der Bahn eines Ansatzes der zuge- hörigen Tasten liegen und von diesem An- satze einen stufenweise wachsenden Ab stand haben, so dass der Hub sämtlicher Tasten gleichgross gehalten werden kann. 2. Tabellenschreibvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbaren An schläge durch zweiarmige Hebel gebildet tverden, die je mit einer Nase in der Bahn der entsprechenden Anschlagfläche des Übertragungsgliedes liegen.
    3. Tabellenschreibvorriehtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und ?, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Teile der Vorrichtung in einem besonderen, an dem Schreibmaschinengestell abnehm bar befestigten Gehäuse gelagert sind.
CH96883D 1920-09-08 1921-06-13 Tabellenschreibvorrichtung an Schreibmaschinen. CH96883A (de)

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