AT123123B - Multiplikationsmaschine. - Google Patents

Multiplikationsmaschine.

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AT123123B
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Description


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    Es gibt bereits Multiplikationsmaschinen, in welchen ein Reihensatz von Multiplikatortasten und ein Reihensatz von Multiplikandentasten angeordnet ist, die entsprechend der zu lösenden Aufgabe angeschlagen werden, um die Teilprodukte in Empfänger einzutragen, in welchen dann diese Teilprodukte entsprechend zueinander addiert werden. In früheren Maschinen dieser Art wurden, wie in der Erfindung,   
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 waagrechte Verschiebung die zum betreffenden Problem gehörigen Eintragstücke aus dieser Gruppe mit verschiebt. Dabei ist für jede Stelle des Multiplikators eine den Werten von 1 bis 9 entsprechende Gruppe von Eintragstücken angeordnet, deren Glieder den Multiplikationsprodukten der betreffenden Ziffer mit 1 bis 9 entsprechen.

   Erst durch den Anschlag der Multiplikandentaste werden nun aus der durch die Multiplikatortaste bestimmten Gruppe jene Glieder mit den Empfängern gekuppelt, die dem Wert der Multiplikandentaste entsprechen. Es sind demnach auch die Kupplungen für die Empfänger selbst in Gruppen angeordnet und jede Gruppe von Kupplungen enthält eine Kupplung für jeden Satz von Eintragstücken. Entsprechend der Tatsache, dass die meisten aus zwei einstelligen Zahlen berechneten Produkte zweistellige Zahlen sind, sind die   Eintragstücke   in den Gruppen in Sätzen von Paaren angeordnet, und in Übereinstimmung mit dieser paarweisen Anordnung der Eintragstücke sind auch die Kupplungen in ihren Gruppen ebenfalls in Sätzen von je zweien angeordnet.

   Die Kupplungen werden von waagrecht gleitbaren Schiebern getragen, die entsprechend dem Anschlag der Multiplikandentasten ausgewählt und verstellt werden, und die Bewegung der   Eintragstücke   durch die ausgewählten Kupplungsglieder verbindet diese Eintragstücke mit den in Sätzen angeordneten Empfängern. Letztere sind schräge mit Bezug auf die Gruppen von   Eintragstücken   verlegt. Es ist also jeder Gruppe von Eintragstücken für jede Stelle des Multiplikanden eine Kupplung zugeteilt, und diese Kupplung wird in Übereinstimmung mit dem Wert des Multiplikanden verschoben, um die Elemente mit den entsprechenden Empfängern zu kuppeln. Bei Verschiebung aller Elemente der Gruppe werden dann nur die damit gekuppelten Empfänger verschoben.

   Diese Gruppe von Empfängern sitzt auf einer gemeinsamen Welle, und durch Drehung der Welle wird der ganze Empfängersatz in Drehung versetzt, wobei, wie bei andern Dreh-   meehanismen,   eine Addition der Einer und Zehner herbeigeführt wird. Um bei dieser der Addition dienenden Zusammenstellung eine Zehnerschaltung   möglich   zu machen, hat einer der Empfänger Anschläge in nachgiebigem Eingriff mit einer zu seiner Verschiebung dienenden Vorrichtung. 



   Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar : Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine solche Maschine, Fig. 2 ist eine Vorderansicht, Fig. 3 eine Rückansicht, Fig. 4 eine Seitenansicht von rechts, Fig. 5 eine Seitenansicht von links, Fig. 6 ist ein Schnitt nach 6-6 der Fig. 1, u.   zw.   ist der untere Teil dieses Schnittes längs einer der Empfängerwellen genommen, Fig. 7 ist eine Draufsicht auf die mit den einzelnen Tastenreihen zusammenarbeitenden Schienen unter Darstellung einzelner Tasten, Fig. 8 ist ein Schnitt nach   8-8   der Fig. 6 unter Darstellung der Multiplikatorreihen im Aufriss, Fig. 9 zeigt eine 
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 zur Darstellung jener Gestängeteile, durch welche die Maschine auf die Normalstellung   zurückgeführt   wird, Fig.

   11 zeigt schaubildlich einen Mechanismus zur   Rückführung   solcher Tasten, die nicht vollständig angeschlagen wurden, Fig. 12 ist schaubildlich eine Einzelheit einer Taste nach Fig. 11, Fig. 13 ist eine Darstellung der verschiedenen   Eintragstücke, durch welche   die Teilprodukte getrennt eingestellt werden, Fig. 14 ist schaubildlich eine Einzelheitsansicht einer Zusammenstellung von Gruppen solcher   Eintragstueke   und gibt die in Fig. 6 links dargestellten Zusammenstellungen sehaubildlieh wieder, Fig. 15 ist eine Draufsicht auf die mit den   Eintragstüeken   zusammenhängenden und von ihnen in Bewegung gesetzten Verbindungen, Fig. 16 ist eine ähnliche Draufsicht zur Darstellung der Verbindungsstücke zwischen den in Fig. 15 gezeigten Teilen und dem Empfänger, Fig.

   17 ist die Darstellung einer Einzelheit jener Teile, durch welche die   Eintragstüeke   nach Fig. 13 mit den Empfängern vereinigt werden, Fig. 18 ist eine Draufsicht auf die Empfängerteile und auf die Schaltungsteile, Fig. 19 zeigt schaubildlieh eine derartige Zusammenstellung von Verbindungsstücken in grösserem Massstabe, Fig. 20 zeigt sehaubildlieh und teilweise im Schnitt   Empfängerschaltungsteile   und den Aufspeicherungsmechanismus, Fig. 21 und 22 sind Aufrisse von Einzelheiten nach Fig. 20, Fig. 23 ist ein Schnitt durch den zweiten Satz von Empfängern von rechts in Fig. 18 aus gerechnet, Fig. 24 ist teilweise Aufriss und teilweise Schnitt des Betriebsgestänges 
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 mechanismus, Fig. 26 ist eine Einzelheitsansicht einer Kupplung, Fig.

   27 zeigt einen Papierstreifen mit der   ReihevonAuftragungen,   wie sie in der Maschine erzeugt werden, Fig. 28 zeigt schematisch den Mechanismus zur Erzeugung und Abtrennung eines Produktes, bestehend aus einem einstelligen Multiplikator und einem einstelligen Multiplikanden, Fig. 29 zeigt   ähnlich   die Teile zur Herstellung eines Produktes aus einem einstelligen Multiplikanden und einem zweistelligen Multiplikator, Fig. 30 zeigt   ähnlich   die Darstellung zur Erzeugung eines Produktes aus einem zweistelligen Multiplikanden und einem zweistelligen Multiplikator. 



   Allgemeine Beschreibung. 



   Die Hauptmechanismen der Maschine, die in einem bestimmten Zusammenhang miteinander stehen und bei Benutzung der Maschine zusammenwirken, sind die folgenden :
Betriebsmeehanismus zur wahlweisen Betätigung ;
Mechanismus zur Einstellung der Teilprodukte ;
Mechanismus zur Trennung der Teilprodukte ;
Mechanismus zur Aufspeicherung der Teilprodukte ;
Mechanismus zur Eintragung und Abdruckung derselben ;
Eintragmechanismus und   Rückführungsmechanismus.   



   Der Betriebsmechanismus zur wahlweisen Betätigung besteht bei der vorliegenden Erfindung aus einem Tastenbrett mit zwei Sätzen, einem Multiplikatorsatz und einem Multiplikandensatz. Jeder   Satz umfasst mehrere Reihen von Tasten, u. zw. entspricht die Anzahl dieser Reihen der Anzahl der Stellen der grössten, miteinander zu multiplizierenden Zahlen. Man kann also in das Tastenbrett einen   vielstelligen Multiplikator und einen vielstelligen Multiplikanden einstellen. Bei Betätigung der Tasten wird dann ein Mechanismus in Bewegung gesetzt, der die Eintragmeehanismen für die Teilprodukte auslöst. 



   Nach der Erfindung sind Mittel angeordnet, welche von dem Multiplikatormechanismus über- wacht werden, um jene Teilprodukte einzutragen, die aus der Multiplikation der verschiedenen Stellen des Multiplikators erhalten werden. Andere Mittel werden durch den Multiplikandenmechanismus überwacht, um aus den verschiedenen Teilprodukten jene auszuwählen, welche dem Multiplikanden entsprechen. 



   Es sind zu diesem Zweck Elemente in Gruppen angeordnet. Diese Gruppen entsprechen der
Anordnung des Multiplikators,   d.   h. den Reihen von Multiplikatortasten. Jede Gruppe hat ihre Elemente wiederum in Reihenanordnung, entsprechend der Stellenzahl des Systems. Diese Elemente sind paar- weise vorhanden und jedes Paar ist mit Schultern versehen. Diese Schultern entsprechen den Teil- produkten, welche sich aus der Multiplikation der Stellen ergeben, die durch das vom Multiplikator eingetragene Paar ersichtlich sind. Mit jeder Gruppe wirkt ein Anschlagglied zusammen und dieses
Anschlagglied ist entsprechend den Stellen des Multiplikators verlegt.

   Dieses Anschlagglied ist fernerhin so angeordnet, dass es alle Elemente der Gruppen einstellt und demnach alle Teilprodukte, die sich aus der Multiplikation der verschiedenen Stellen des eingestellten Multiplikators ergeben, einträgt. Ver- bindungsmechanismen oder Kupplungen sind ebenfalls in Gruppen vorhanden, u. zw. entsprechend der Stellenzahl des Multiplikanden. Jede Gruppe hat Kupplungsmittel, bestehend aus einem Paar von
Kupplungsteilen für jede Gruppe von Elementen. Jedes Paar dieser Kupplungsteile kann wahlweise mit einem Paar von Elementen in Verbindung gebracht werden, und diese Kupplungsteile werden entsprechend der Eintragung der Stellenzahl des Multiplikanden verschoben, um so jene Teilprodukte auszuwählen, die den eingestellten Multiplikanden entsprechen. 



   Der   Aufspeicherungsmechanismus   umfasst eine Reihe von Empfängern. Diese Empfänger sind wieder in Gruppen entsprechend dem Wert des Endproduktes, d. h. seiner Stellenzahl entsprechend, 

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 angeordnet. Diese Empfänger können in Übereinstimmung mit den Teilprodukten eingestellt werden.
Die Kupplungsteile sind so angeordnet, dass sie wahlweise die richtigen Elemente mit den richtigen
Empfängern in Verbindung bringen, um die verschiedenen Teilprodukte in die passenden Empfänger derselben Ordnung einzutragen. Es werden also die Teilprodukte voneinander getrennt und die Teilprodukte derselben Ordnung werden einzeln in derselben Gruppe oder Reihe eingestellt, so dass die Eintragungen der verschiedenen Gruppen oder Reihen von Empfängern aufgespeichert werden können. 



   Dieser Aufspeicherungsmechanismus gestattet die Aufspeicherung der Eintragung der verschiedenen Reihen von Empfängern, um sie in die Eintragvorrichtung oder Abdruckvorrichtung für das Endprodukt einzutragen. Zu diesem Zweck ist ein Mechanismus angeordnet, der die Eintragungen in jeder der verschiedenen Reihen von Empfängern zerlegt, und die in einer Reihe im Überschuss vorhandene Eintragung wird in die nächst höhere Reihe übertragen. Zu diesem Zweck sind   Zehnersehaltungsempfänger   angeordnet. 



   Es ist auch ein Mechanismus angeordnet, wodurch der Multiplikator, der im Tastensatz des   Taatenbrettes   eingestellt worden ist, wiederholt benutzt werden kann für verschiedene Multiplikanden, ohne dass es notwendig wäre, die ganze Maschine auf Null zurückzuführen. 



   Schliesslich ist ein Mechanismus angeordnet, um nicht nur das ganze Tastenbrett wieder auf die ursprüngliche Lage zurückzubringen, sondern auch jene einzelnen Reihen von Tasten entsprechend zurückzuführen. 



   Betriebsmechanismus zur wahlweisen Betätigung. 



   Die Maschine hat zwei Tastenbretter, von welchen das linke Tastenbrett die Multiplikatortasten, Fig. 1, 2,6 und 7-12, das rechte die Multiplikandentasten   enthält.   In jedem Brett sind die Tasten in
Reihen angeordnet und in jeder Reihe sind sie von 1 bis 9 mit Ziffern bezeichnet. 



   Unter der Einertaste befindet sich in jeder Reihe eine besondere Taste, die dazu dient, die Ein- stellung in der betreffenden Reihe wieder zunichte zu machen. Links von dem Tastensatz für den Multi- plikator und rechts von dem Tastensatz für den Multiplikanden befindet sich je eine Taste, die zur Rück- führung aller Tasten des betreffenden Bretts in die Nullage dient. Ferner ist links von dem Satz von
Multiplikatortasten eine Wiederholungstaste angeordnet ; sie dient dazu, die Einstellung der Tasten in diesem Satz aufrechtzuerhalten, auch wenn die des Multiplikandenbretts wieder in die ursprüngliche
Lage zurückgeführt werden, so dass der Multiplikator eingestellt bleibt. Rechts von dem Satz der
Multiplikandentasten befindet sich eine Schaltschiene 3 zur Inbetriebsetzung des Motors 4. 



   Die Seitenplatten 2 am vorderen und rückwärtigen Ende der Tastensätze sind durch Quer- platten   3. und   6 miteinander verbunden, Fig. 6-11. Auf ihnen ruhen die Tastenbretter auf. Jede Tasten- reihe bildet eine Einheit, die als solche eingeführt und herausgenommen werden kann. Sie hat nach
Fig. 6 und 9 eine obere   Abschlussplatte   7, eine senkrechte Wand 8 und einen Boden   9,   so dass das Gehäuse dieser Zusammenstellung trogförmig ausgebildet ist   (Fig.   10). Die obere Abschlussplatte 7 ist an den beiden Enden etwas verlängert und ruht auf Flanschen der Querplatten 5 und 6 auf, Fig. 9. Sie ist an diesen Flanschen vorzugsweise durch Schrauben befestigt, um die Einfügung oder das Herausnehmen einer solchen Tastreihe zu erleichtern.

   Sowohl in der oberen Abschlussplatte 7 als auch in dem Boden 9 sind Schlitze zur Führung der   Tastenschäfte   10 angeordnet. Diese Tastenschäfte gleiten neben längs- weise verlaufenden Führungsstangen 11, Fig. 10, die von dem Boden 9 mittels Augenlagern unterstützt werden. Ausserdem führen sich die   Tastenschäfte   10 dadurch, dass sie längs der Seitenwand 8 der nächsten
Tastenreihen gleiten, Fig. 10. 



   Die   Tastenschäfte   10 werden in ihrer Hochstellung durch Federn 12, Fig. 9, gehalten und in dieser
Lage gegen Anschläge 13 gedrückt, die aus der senkrechten Wand 8 herausragen, Fig. 10. Eine Halte- schiene 14 erstreckt sich längs der Tastenreihe und ist nahe ihrer unteren Kante schwingbar unterstützt, so dass sie mit ihrer oberen Kante auf Schultern oder Nasen 15 eingreift, welche an den   Schäften   der betreffenden Reihe in der gleichen Höhe angeordnet sind. Durch diese Halteschiene 14 wird jede angeschlagene Taste in ihrer Tiefstellung verriegelt. Wird eine zweite Taste in der gleichen Reihe angeschlagen, so drückt auch deren Schulter oder Nase 15 gegen die obere Kante der Halteschiene 14 und drückt diese wieder beiseite, so dass die erst angeschlagene Taste freigegeben wird.

   Die Einstellung der Sperrschiene in diese Haltelage erfolgt durch die aus Fig. 6 und 9 ersichtliche Feder 35. 



   An jedem Tastenschafte 10 ist zwischen dem oberen und unteren Ende ein Finger 16 schwingbar befestigt, der durch eine Feder 17 in eine Lage gebracht wird, Fig. 12, in welcher das untere Ende dieses Fingers seitlich über den zugehörigen Tastenschaft hinausragt. Wird eine Taste angeschlagen, so wird das obere Ende dieses Fingers 16 durch den Eingriff mit der Kante der Sperrschiene 14 etwas ausgeschwungen und das untere Ende des Fingers tritt dann von dieser Ausgangsstellung zurück. 



   Unter jedem Tastenbrett befindet sich ein Gestell, das die in   Längsrichtung   der Tastenreihe verlaufenden Schienen 18 aufweist, Fig. 11. Dieses Gestell kann sich an den ebenfalls in Längsrichtung der Tastenreihe verlaufenden Stangen 20 etwas nach oben und unten verschieben und es führt sich dann an den Querplatten   5   und 6 der Tastensätze. Wird dieses Gestell angehoben, so stossen seine Stangen 18 gegen jeden Finger 16 eines Tastenschaftes, der nur zum Teil angeschlagen worden ist, und dadurch 

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 wird die betreffende Taste wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt. Ist jedoch eine Taste vollständig angeschlagen worden, so ragt das untere Ende des Fingers 16 nicht mehr über den Tastenschaft seitlich hinaus und die Schienen 18 des Gestells wirken auf diesen Tastensehaft nicht mehr ein. 



  Das Gestell dient demnach als ein Mittel, wodurch solche Tasten, die nicht vollständig angeschlagen worden sind, wieder in ihre   ursprüngliche   Lage zurückgebracht werden, während alle jene Tasten, die vollständig angeschlagen worden sind, durch die Halteschiene 14 gehalten werden, und Tasten, die überhaupt nicht angeschlagen worden sind, von diesen Vorrichtungen, nämlich dem Gestell und der   Sperrschiene,   nicht beeinflusst werden, sondern in ihrer   Hochstellung   verbleiben. Zur Anhebung des in Fig. 11 gezeigten Gestells dienen die Arme 19 auf den Schwingstangen 20. Diese Arme sind durch eine Verbindungsschiene 21 miteinander verbunden, und sie werden in Bewegung gesetzt, wenn die Motortaste 3   herabgedrückt wird.   



   Nach Fig. 6 und 9 befindet sich unter jeder Tastenreihe eine in   Längsrichtung   der Reihe verlaufende Schiene 22 mit   Anschlägen   23, die seitlich von der Maschine wegragen (s. auch Fig. 7 und 8). Diese Schienen 22 werden in geradliniger Bewegung durch Querstangen 24 geführt, die zu diesem Zweck mit Nuten versehen sind und die an den Seitenplatten 2 in bekannter Weise unterstützt werden. Bei Auslösung der Schienen 22 verschieben sie sich also längsweise und werden angehalten, wenn einer ihrer Ansätze 23 gegen einen   niedergerdrückten     Tastenschaft   stösst. In der senkrechten Wand 8 jeder Tasten- 
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 in der Bahn eines der Ansätze 23 und hält auf diese Weise die Schiene 22 der betreffenden Reihe von Tasten in ihrer Nullstellung.

   Der Anschlag 25 ist jedoch mit einer   Längsschiene   26 verbunden, und diese   Längsschiene   wird von parallelen Gliedern 27 ebenfalls an der senkrechten Wand 8 unterstützt, aber für 
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 der betreffenden Reihe wird die Schiene 26 entgegen der Spannung der Feder 28 heruntergedrückt, wodurch auch der Anschlag   25,   der sich an der senkrechten Wand 8 führt, unter die Ebene der Ansätze 23 gesenkt wird, so dass die betreffende   Längssehiene   22 sich nunmehr frei verschieben kann. 



   Es wurde oben darauf hingewiesen, dass durch Anschlag einer zweiten Taste in einer Reihe, die in derselben Reihe vorher angeschlagene Taste in die Hochstellung zurückgebracht wird. Die Rückführung dieser angeschlagenen Taste in die   Hochstellung   kann jedoch auch dadurch herbeigeführt werden, dass die unterste Taste in jeder Reihe, d. h. die Taste unter der Einertaste, angeschlagen wird. Jede   Sperrschiene 14   ist nämlich mit einem Stift 29 ausgerüstet, und dieser Stift befindet sich in der Bahn eines Ansatzes 30 einer Querschiene 31. Letztere   erstreckt sieh quer zu   einem Tastensatz, d. h. quer zu den Reihen des Multiplikatorsatzes oder des   Multiplikandensatzes.   Nach Fig. 10 wird diese Schiene 31 durch Federn 32 in einer bestimmten Lage gehalten.

   Die Schienen 31 in jedem dieser Sätze sind nun den Querreihen der   Rüekführungstaste   zugeteilt. An ihr befinden sich   Ansätze 33,   an welche Nasen oder Schultern 34 der   betreffenden Rückführungstasten   anstossen. Wird also eine solche Rückführungtaste in irgendeiner Reihe angeschlagen, so. wird die   Sperrsehiene   14 des betreffenden Satzes um ihre Schwingzapfen ausgesehwungen und alle vorher angeschlagenen Tasten in diesem Satze werden dadurch freigegeben und hochgestellt. 



   Die Schienen   31   werden durch ein Glied   36   in Bewegung gesetzt, Fig. 8 und 10, dessen Anordnung weiter unten beschrieben wird. Die Verbindung zwischen dem Glied 36 und jener Schiene 31, die zum 
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 ist und unter den Ansatz 30 an der andern Schiene 31 greift. Zur Verbindung der   Multiplikatorrüekführ-   schiene 31 mit dem Glied 36 dient die aus Fig. 7 ersichtliche Kupplung 37. Sie erstreckt sich durch eine Führung an der einen Schiene   31   und durch einen Schlitz in dem Verbindungsglied 36. Dieser Schlitz ist genügend lang, um der Schiene 31 Bewegungsfreiheit zu gewähren, wenn sie durch die zugehörige   Rückführungstaste   angeschlagen wird   (s.   Fig. 10).

   Die Wiederholungstaste hat nach Fig. 10 einen Arm 38, derin einen Schlitz der Kupplung 37 eindringt. Auch hier ist die Verbindung nur eine lose, und die Kupplung führt sich zwischen zwei Stiften 39 an der nachstehenden, senkrechten Wand 8 einer Reihe von Tasten. 



  Es kann also die Rückführschiene 31 vor-und rückwärtsgleiten. Solange die Rückführtaste nicht angeschlagen ist, geht die Kupplung   37   in den Schlitz des Verbindungsgliedes 36 hinein und es wird dann die   Rüekführschiene     31   durch das Verbindungsglied 36 in Bewegung gesetzt ; Wird jedoch die 
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 dann das Verbindungsglied 36 in Bewegung gesetzt wird, so findet eine entsprechende Bewegung der   Rückführschiene   31 nicht statt. Die Wiederholungstaste kann nach Fig. 10 dadurch in ihrer argeschlagenen Stellung gesichert werden, dass nahe ihrem Kopf eine Kerbe 40 eingeschnitten ist, welche in die Kanten der oberen Abschlusswand 7 eingreift, wenn diese Taste nach dem Herunterdrücken etwas zur Seite geschwungen wird.

   Sobald also die Wiederholungstaste niedergedrückt ist, wird in dem Satz von Multiplikatortasten die vorher eingetragene Einstellung aufrechterhalten. Wie die   EinsteIIunssstaü'n JO   
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 wie aus Fig. 7 hervorgeht. Nach Fig. 10 haben ferner die   Rückführungstasten     Sdmltern : J50 im   Weg der Stangen 20 des in Fig. 11 dargestellten Gestelles. Wenn also dieses Gestell angehoben wild, kann ein Herunterdrücken der   Rückführungstasten   auch nicht stattfinden. 

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   Vorrichtungen zum Eintragen der Teilprodukte. 



   Nach Fig. 1, 2, 6,13 und 14 umfassen die Vorrichtungen zum Eintragen der Teilprodukte eine
Reihe von Gruppen von Einzelelementen, deren Anordnung mit dem Multiplikator in einem bestimmten
Zusammenhang stehen. Die Elemente der verschiedenen Gruppen sind soweit einander gleich, dass eine
Beschreibung einer einzigen Gruppe genügen wird, um die Wirkungsweise aller Gruppen verständlich zu machen. 



   Jede Gruppe umfasst 17 einzelne   Elemente oder Eintragstucke, wie   aus Fig. 13'ersichtlich. 



   Sie sind in neun Paaren angeordnet, entsprechend den Zahlen von 1-9, da bei der Multiplikation die
Ziffer Null nicht durch eine besondere Eintragung, sondern durch Verschiebung zum Ausdruck gebracht wird. Es ist jedoch leicht einzusehen, dass die Maschine sich auch auf ein Rechnungssystem anwenden lässt, das mit dem Dezimalsystem nichts zu tun hat, beispielsweise auf das britische Münzsystem. In den Elementenpaaren befindet sich immer ein Einer-und ein Zehnerelement. Dabei ist jedoch zu berück- sichtigen, dass wiederum das   dem Einen Zehner"entsprechende   Element nicht notwendig ist, weil eben auch dies durch Verschiebung ausgedrückt werden kann. Es fehlt also in Fig. 13 jenes Eintrag- stück, das dem einen Zehner entsprechen würde.

   In der Gruppenanordnung dieser Elemente steht neben dem einen Einerelement ein Zweizehnerelement, neben dem Zweizehnerelement ein Zweieiner- element, es folgt dann ein Dreizehnerelement usw. 



     Jedes dieser Eintragstüeke   oder Elemente hat eine Schiene 45 und einen Kopf 46. An dem Kopf sind Schultern47 angeordnet, und diese Schultern sind an zwei Kanten des Kopfes gleichartig vorhanden. 



  Die Schultern wirken einerseits mit einem   Anschlussstück   48 und anderseits mit einem Begrenzungsstück 480 zusammen. Unter der Reihe von Schultern befindet sich an jedem Kopf ein Schlitz 49 und von der einen Kante dieses Schlitzes ragt ein Ansatz 50 in den Raum, welcher durch die Schultern an den beiden Seiten begrenzt ist. Die von diesen Köpfen 46 ausgehenden Schienen 45 sind mit Schlitzen versehen, wie besonders in Fig. 6 und 14 gezeigt ist. Durch diese Schlitze erstrecken sich die Querstangen 51, um die Schienen während ihrer Verschiebung zu führen. Dabei ist eine seitliche Verschiebung der einzelnen Schienen mit Bezug aufeinander dadurch unmöglich gemacht, dass zwischen je zwei solcher Schienen auf den Querstangen 51 Ringe oder Kragen 52 (Fig. 6) sitzen.

   Auch die Köpfe 46 erhalten ihre Führung durch eine Querschiene   53,   welche ihrerseits an den Seitenplatten 63 befestigt ist und mit Kerben versehen ist, um so durch die Ränder dieser Kerben auf die äusseren Elemente jeder Gruppen einzuwirken und die Verschiebung der Elemente seitlich voneinander weg unmöglich zu machen. Die   Längsschienen   45 haben ganz in der Nähe der vorderen Kanten der Köpfe 46 Kerben 56, Fig. 6,13 und 14 und nach Fig. 6 und 14 ragt in diese Kerben 56 der Rand einer Querschiene 54, die ihrerseits an der Querstange 55 schwingbar unterstützt ist. Wird diese Querschiene 54 nach aufwärts in die in Fig. 6 oder 14 gezeigte Lage geschwungen, so werden dadurch alle Elemente von der Seite gesehen zur Deckung gebracht.

   Auch die   Querschiene   56 hat Kerben in ihrer Eingriffskante, um auf die äusseren Eintragstücke oder Elemente jeder Gruppe ordnend einzuwirken. 



     Aus Fig. 13   geht hervor, dass jedes Paar dieser.   Eintragstücke   der Stelle eines Multiplikanden entspricht. So befinden sich in den Einerelementen oder Eintragstücken immer zehn Schultern oder
Stufen je in Doppelanordnung entsprechend den zehn Grundzahlen des Dezimalsystems. Auch die
Zehnerelemente jedes Paares haben gewissermassen je zehn Stufen, nur gehen einzelne dieser Stufen in manchen der Zehnerelemente geradlinig in eine oder mehrere andere Stufen über, so dass einzelne dieser Zehnerelemente oder   Eintragstücke   aussehen, als ob sie weniger Stufen hätten. Diese Stufen- anordnung ist bei solchen   Multiplikationsmaschinen   sehr wohl bekannt, und eine   nähere Beschreibung   erübrigt sich.

   Es sei nur hervorgehoben, dass die Stufen 47 den Teilprodukten entsprechen, die dadurch erhalten werden, dass irgendein einstelliger Multiplikand mit einem einstelligen Multiplikator multipliziert wird. Nimmt man beispielsweise das Multiplikatorelement   8,   so sieht man, dass in der Sechserstellung dieses Elementes die Stufen den Ziffern 4 und 8 entsprechen, so dass durch diese Sechserstellung des Aehterelementes das Teilprodukt 6 x 8 = 48 zum Ausdruck gebracht wird. Die Anzahl der Gruppen entspricht der Anzahl der Stellen des Multiplikators, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, da bei einer solchen Maschine für einen sechsstelligen Multiplikator sechs solcher Gruppen aus je siebzehn Elementen bestehend, vorhanden sind. 



   Befinden sich die Teile der Maschine in ihrer Ruhelage, so liegen die Anschläge oder Mitnehmer 48 in der in Fig. 13 gestrichelt angedeuteten Lage in einem Abstand von den Schultern, und in dieser Lage sind sie auch in Fig. 6 und 14 gezeigt. Die an die Köpfe 46 einheitlich angeschlossenen Schienen 45 befinden sich ebenfalls dann in der Stellung nach Fig. 6,13 und 14. Sie werden durch die Querschiene 54 von der Seite gesehen in Deckung gehalten. Die Mitnehmer 48 und die Anschläge 480 befinden sich dann in ihrer tiefsten Stellung, die ebenfalls in Fig. 6 und 14 angedeutet ist und der Ziffer Null entspricht. Dabei ist also zwischen den Schultern 47 und diesen   Anschlägen   ein Spielraum vorhanden, so dass sich   dieAnschlägeundBegrenzerfreiinderSenkreehtenbewegenkönnen.

   DieMitnehmer48undAnschläge480   sitzen am Fussende von senkrechten Schienen 57,   58,   Fig. 28, und sie bewegen sich in der Senkrechten in Führungen 60 bzw. 59, welche von   Quersehienen   61 und 62 oben und unten gehalten werden, Fig. 14. Die Quersehiene 61 für die Begrenzer 480 sind dabei an den Seitenplatten 63 fest angebracht, und die 

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 senkrechten Teiles 58 ein Stift 65 angeordnet ist, welcher in einen Schlitz eines Querarmes 66 des senkrechten Teils 57 eindringt. Dieser Arm 66 ist nach Fig. 28, an einen Winkelhebel 67 angelenkt und dieser Winkelhebel schwingt um eine Welle 68 zwischen den beiden Seitenplatten 63 aus.

   Der andere Arm des Winkelhebels 67 hat jedoch auch eine Stiftverbindung mit der   Längsschiene   22 der zugehörigen Tastenreihe, da diese   Längsschiene   nach Fig. 6 und 9 an ihrem vorderen Ende einen zur Aufnahme dieses Stiftes bestimmten Schlitz aufweist. 



   Aus Obigem geht hervor, dass   L1 bei Anschlag einer Taste, beispIelsweise   der Achtertaste im Multi- plikator, der   Tastenschaft   10 so eingestellt wird, dass er die Bewegung der Längsschiene 22 begrenzt, wenn der betreffende Ansatz 23, Fig. 7, an dieser Längsschiene gegen ihn anstösst. Die Längssehiene 22 kann sich also bis zu einer bestimmten Stelle verschieben. Infolge ihrer Verbindung mit dem Winkelhebel 67 und der Verbindung dieses Winkelhebels 67 mit dem Querarm 66 der senkrechten Teile 57, 58,
Fig. 28, der Mitnehmer 48 und des Anschlages 480, werden auch diese beiden Stücke 48 und 480 in eine der Achterstellung entsprechende Lage verschoben. Diese Verschiebung findet statt, während sich der Mitnehmer 48 nahe der betreffenden Schulter 50 des Eintragstückes befindet.

   Wird nunmehr der Mitnehmer 48 nach links verschoben, Fig, 6 oder 14, so werden alle Eintragelemente dieser Gruppen ebenfalls mit nach links verschoben, bis die Platten oder Eintragstüeke 46 mit ihrer Aehtersehulter gegen den Anschlag 480 anstossen, der nicht verschoben wird. In allen andern Gruppen, in welchen die Anschläge sich in der Nullage befinden, wird eine Verschiebung der   Eintragstücke   und ihrer Schienen 45 nicht stattfinden. 



   Die Einstellung der Mitnehmer und Anschläge, beispielsweise eines Mitnehmers 48 und zugehörigen Anschlages 480 in die achte Lage und die Verschiebung der Schienen 45 verursacht nun die zugehörigen Schienenpaare jene Stellung einzunehmen, welche sich aus dem Teilprodukt von 8 mit irgendeiner Zahl zwischen 1 und 9   einschliesslich   ergibt. Es müssen also Mittel vorgesehen werden, um in den vorläufig eingestellten Gruppen ein Paar von Schienen 45 so zu verschieben, wie es der Multiplikand erfordert. Zu diesem Zweck ist die Längsschiene 22 in jeder Tastenreihe des Multiplikandensatzes durch einen Winkelhebel70, Fig. 28 und Fig. 17, mit einem Lenker 71 verbunden, und dieser Lenker führt zu einem Schlitten 72, Fig. 19, welcher in dem Gestell 73 geradlinig geführt ist. Eine Reihe solcher Schlitten ist angeordnet, wie in Fig. 7 gezeigt.

   Sie erstrecken sich quer zu den Schienen 45, und jeder Schlitten hat mehrere Paare von gleitbaren   Kupplungsstücken     74,   u. zw. ist jeder Gruppe von Eintragelementen ein solches Paar von Kupplungsstücken zugeordnet, so dass also sechs solcher Paare von Kupplungsstücken vorhanden sind, Fig. 17. Jedes Kupplungsstück hat einen senkrecht nach oben gehenden Ansatz 75, um in eine Kerbe 76 der Schiene 45 einzugreifen, Fig. 13. Diese Kerben decken sich sowohl bei den Einereintragstücken als auch bei den   Zehnereintragstücken.   Die Kerben in den Einereintragschienen 45 sind dazu bestimmt, von den Ansätzen 75 des rechten Kupplungsstücks 74 jedes Paares erfasst zu werden, Fig. 17, während die Kerben in den Zehnereintragschienen 45 mit den   Ansätzen 75   der linken Kupplungsstücken zusammenarbeiten.

   Die Schienen 45 sind in der Nähe dieser Kerben 76 verstärkt, um bessere Eingriffsflächen darzubieten, wie aus der Anordnung der im Schnitt gezeichneten Schienen 45, Fig. 17, hervorgeht. Die Ansätze 75 an den   Kupplungsstücken   sind nun mit Bezug aufeinander so verlegt, dass, wenn der eine Ansatz sich in der Kerbe der Einerschiene befindet, der andere Ansatz an der Kerbe der zugehörigen Zehnerschiene sein muss, mit Ausnahme der Multiplikanden 0 oder   l.   In der Nullage werden nämlich die Ansätze 75 für Zehnerund Einerschienen durch Klauen 78 festgehalten, welche von ortsfesten Platten 79 herausragen, Fig. 17. 



  In der Einerlage werden die Ansätze 75 der Zehnerkupplungsstüeke durch die Klauen 78 festgehalten, 
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 Durch Querverschiebung des Schlittens 72, Fig. 17, kann ein Paar von Kupplungsstücken 74 so eingestellt werden, dass es mit irgendeinem Paar von Schienen 45 zusammenarbeitet. Die Schlitten 72 stehen nach Fig. 7 und 28 unter dem Einfluss von Federn 77, die die Schlitten verschieben, wenn diese ausgelöst werden ; die Verschiebung der Schlitten wird durch den Anschlag der Multiplikandentaste begrenzt. 



   Unter Bezugnahme auf Fig. 28 ergibt sich also dann, dass beispielsweise zuerst die Multiplikatortaste 8 angeschlagen wurde und daraufhin die Mulitplikandentaste 6. Durch den Anschlag dieser Multiplikandentaste wird der zugehörige Schlitten 72 unter Vermittlung der Feder 77 verschoben, so dass die Ansätze 75 der   Kupplungsstücke   74 in die Sechserlage geraten. Wenn nun die Schienen 45 in ihrer Längsrichtung verschoben werden, so werden die Kupplungsstüeke 74 so weit verschoben, als dies durch die Einstellung der Zehner und Einerschultern der   Achtereintragstücke ermöglicht wurde. Nach   Fig. 28 wurde der Mitnehmer 48 und Anschläge 480 in die Achterstellung gebracht, und es werden deshalb die Kupplungsstücke 74 für Einer und Zehner in die   Vierer-bzw.

   Achterstellung gebracht werden.   Bei Verschiebung der Schlitten 72   werden natürlich   alle darauf sitzenden Kupplungsstücke 74 mit verschoben, u. zw. auf die gleichen Stellungen, so dass unter allen Gruppen von Eintragelementen diese Kupplungs- 
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 in der Nullage sind, so werden diese   Kupplungsstücke   mit Bezug auf den Schlitten 72 nicht verschoben.
Es geht ferner aus dem Obigen hervor, dass jeder der Schlitten 72 unabhängig auf irgendeine Stellung entsprechend der angeschlagene Tasten im Multiplikanden eingestellt werden kann.

   In der neutralen oder Nullage des Schlittens 72 befindet sich das Paar von Ansätzen 75 der Kupplungsstücke 74 in solcher
Lage, dass es auf die Schienen 45 und deren Kerben 76 nicht eingreifen kann, sondern im Gegenteil, dass es von den Klauen 78 der Platten 79 zwischen den Gruppen festgehalten wird. Während nach
Fig. 2 sechs Gruppen von Eintragstücken entsprechend der Anzahl der Stellen des Multiplikators angeordnet sind, zeigt Fig. 6 sechs Schlitten 72 entsprechend der Stellenzahl des Multiplikanden in dieser Maschine. Fig. 17 zeigt, wie erwähnt, dass jedem Schlitten sieben solcher Paare von Kupplungsstücken 74 zugeteilt sind, entsprechend den sechs Gruppen der Eintragstücke oder Schienen 45 und den sechs
Stellen des Multiplikators.

   Befinden sich Mitnehmer 48 und Anschlag 480 in ihren neutralen oder Nullstellungen, so führen die Schienen 45 der betreffenden Gruppen keine Bewegung aus, selbst wenn ein Paar von Kuppplungsstücken 74 in diese Gruppen hineingezogen wird. Wenn aber ein Schlitten 72 in seiner Nullage ist und sich die Ansätze 75 eines Paares von Kupplungsstücken zwischen den Klauen 78 befinden, dann werden trotz der Verschiebung des betreffenden Schlittens diese Kupplungsstücke nicht verschoben. 



   Aus dieser Beschreibung ist ersichtlich, dass bei Anschlag einer Multiplikatortaste der Mitnehmer   48   und Anschläge 480 für jene Gruppen von Eintragschienen 45, die der betreffenden Reihe der angeschlagene Taste entspricht, eingestellt werden, um eine Eintragung aller Teilprodukte in der betreffenden Gruppe zu   ermöglichen.   Die Teilprodukte in der betreffenden Gruppe ergeben sich aus der Multiplikation der Zahl der betreffenden Taste mit irgendeiner Zahl zwischen 1 und 9.

   Das gleiche findet natürlich statt, wenn die nächste Multiplikatortaste angeschlagen wird, Bei Anschlag einer Multiplikandentaste werden die Kupplungsstücke 74 an dem Schlitten, der mit der betreffenden Taste verbunden ist, eingestellt, um mit einem Paar von Schienen 45 in der vorher ausgewählten Gruppe in Zusammenwirkung zu treten, u. zw. in Zusammenwirkung entsprechend der Zahl der Multiplikandentaste. Das Ergebnis dieser Vorgänge ist, dass diese Teile aus jeder erst ausgewählten Gruppe das betreffende Teilprodukt entsprechend der Zahl der Multiplikandentaste eintragen, während die andern, gleichfalls zur Verfügung gestellten Teilprodukte in dieser Gruppe nicht mit ins Spiel treten. 



   Der Mechanismus zum Trennen der Teilprodukte. 



   Aus Fig. 6,   15-20,   23 und 28 geht hervor, dass die einzelnen Kupplungsstücke 74 auf dem zu- gehörigen Schlitten 72 durch Stifte geführt werden, welche in Schlitze des Schlittens eindringen und an dem herausragenden Ende aufgestaucht sind, um so ein Abfallen der   Kupplungsstücke   von dem Schlitten zu verhüten. Nach Fig. 19 hat ein solcher Stift einen Fortsatz 81 mit einem in Achsrichtung verlaufenden diametralen Schlitz oder einer Kerbe. Vermittels dieser Kerbe reitet der Stift auf einer Schiene 82, welche sich quer erstreckt und an einen Schieber 83, Fig. 17, fest angebracht ist. Der Schieber 83 sitzt seinerseits auf einer Platte   84   und führt sich auf dieser Platte infolge der Ansätze 85.

   Fig. 15 zeigt die Anordnung dieser Schieber, u.   zw.   sind sie in Querreihen verlegt, wobei die Anzahl der Querreihen der
Stellenzahl des Multiplikanden entspricht, und sie sind ausserdem in Längsreihen angeordnet, wobei die Längsreihen den Multiplikatoren entsprechen. Diese Schieber 83 sind paarweise, und jedes Glied eines Paares kann durch eine Schiene 45 eines   Eintragstückes   46 verschoben werden, indem die Einerschiene 45 das eine Glied des Paares, die Zehnerschiene 45 das andere Glied des Paares beeinflusst. Das Querstück 82 am Ende jedes Schiebers 83 gestattet die Verschiebung der Kupplungsstücke 74 mit dem
Schlitten 72, wobei jedoch die Verbindung mit den Schienen 45 aufrechterhalten wird. Jedenfalls wird infolge der dargestellten Anordnung ein Paar von Schiebern 83 immer durch ein Paar von Schienen 45 verschoben. 



   Nach Fig. 17 hat jeder solcher Schieber zwischen seinen Enden einen Querschlitz 86. In diesen Schlitz ragt ein Stift 87 hinein, und dieser Stift setzt sich nach Fig. 19 euh durch einen Führungsschlitz 88 in der Platte   84   fort. An dem aus dieser Platte herausragenden Ende ist der Stift 87 mit einem Arm 89 verbunden. Dieser Arm hat wieder einen Stift 90, der sich durch einen andern Schlitz 88 derselben Platte 84 erstreckt. Fig. 19 zeigt ferner, dass der Stift 87 eine Umfangsnut hat, um den Arm 89 in Stellung zu halten. Die Schlitze 88 der Platte 84 verlaufen nach Fig. 16 schräg mit Bezug auf die Bewegungsrichtung der Schieber   83,   so dass an jeden dieser Schieber ein solcher Arm 89 angeschlossen ist. Aus Fig. 16 geht ferner hervor, dass die Anordnung der Arme 89 der Anordnung der Schieber 83 entspricht.

   Sie sind sowohl in Längsreihen als auch in Querreihen verlegt. Infolge der   eigentümlichen   Führung durch diese Stifte und Schlitze können die Arme 89 verschoben werden, u.   zw.   in einem Winkel mit Bezug auf die daran angeschlossenen Schieber und die an diese Schieber mittelbar angeschlossenen Schienen 45. 



   Unter der Platte   84,   deren Abstand von der Grundplatte aus Fig. 6 und 14 ersichtlich ist, befinden sich nun die besonders in Fig. 18 dargestellten Wellen 91. Die Richtung dieser Wellen entspricht im wesentlichen der Richtung der Bewegung der Arme 89. Auf jeder Welle 91 ist ein Empfänger 93 oder deren mehrere verlegt, und die Wellen selbst drehen sich in den Lagerböcken 92. Die Anordnung der Empfänger auf diesen Wellen ergibt sich besonders aus Fig. 20. Jeder Empfänger 93 besitzt abgestufte 

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 Schultern   94,   die sich in der Umfangsrichtung und auch in der   Achsrichtung   erstrecken und die mit einem Glied   95   zusammenwirken.

   Das Glied 95 sitzt auf einer Hülse 97, welche die Welle 91   umschliesst,   und ragt durch einen Schlitz 96 nach innen, so dass der nach innen gerichtete Ansatz dieses Gliedes auf die Schultern der   Empfängerhülse einwirken kann ; Auch   hat die Hülse 97 auf der Aussenseite eine Umfangsrippe   98,   die dazu bestimmt ist, sich zwischen die Zinken einer nach unten gerichteten Gabel an einen Arm 89, der zu dem betreffenden Zeiger gehört,   hindurchzudrehen   (s. Fig. 19). Die Empfänger 93 
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 Empfängers 93 verschoben, so kann der Empfänger im Innein dieser Hülse eine Drehung ausführen und die Grösse dieser Drehung hängt von dem Wert des Teilproduktes ab, das durch Verschiebung der Schienen 45 eingestellt wird. 



   Aus Fig. 15,16 und 18 ist ersichtlich, dass die schräg unter der Platte 84 verlaufenden Wellen 91 Empfänger tragen, welche in Anzahl bzw. in ihrer Verlegung den Armen 89, Fig. 16, oder Schiebern 83, Fig. 15, entsprechen. Es sind also auch die Empfänger 93 in Reihen angeordnet, entsprechend der Anordnung der verschiedenen Teilprodukte, so dass die Teilprodukte gleicher Anordnung in Empfänger der gleichen Reihe eingetragen werden. Es muss dann ein Mechanismus zur Trennung der Teilprodukte vorhanden sein. Aus Fig. 30 geht beispielsweise hervor, dass die aus der Multiplikation von 76 mit 98 
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 in die zweite Reihe, 5-5-3 in die dritte Reihe und 6 in die vierte Reihe eingetragen. 



   Aufspeicherungsmechanismus oder Mechanismus zum Zusammenzählen. 



   Nach Fig. 20 ist jede Welle 91 hohl und enthält eine Feder   100 (Fig. 23), welche an diese Welle 91   durch ein Kupplungsstück 101 angeschlossen ist. Diese Feder umgibt einen Stab   102,   der sieh nach Fig. 23   längsweise   durch die Hohlwelle 91 erstreckt und in dem   KupplungsstÜck 101   drehbar ist. Das andere Ende des Stabes 102 sitzt fest in einem Zapfen   103,-welcher sich durch   das Lagerböckchen 92 für die Welle 91 erstreckt, da dieses einen nach oben ragenden Flansch 104 besitzt. Das aus diesem 
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 den mit der Feder und dem Stab 102 fest verbundenen Zapfen   103 verdrehten   und dadurch die Spannung der Federn verändern. 



   Der Empfänger   9. 3   in der ersten Reihe und der   rechte Empfänger   in der zweiten Reihe werden nach Fig. 23 sowie nach Fig. 18 durch je einen Stift 931 gegen Drehung festgehalten, da der Stift 931 aus dem Empfänger 93 heraus in eine entsprechende Bohrung der Grundplatte   1   hineinragt. Der Empfänger in der ersten Reihe und der vorderste Empfänger in jeder andern Reihe werden von einer Hohlwelle 107 umschlossen, die einen Schlitz 96 für den Zeiger 95 aufweist. Diese Hohlwelle ist links, Fig. 23, in einem   Lagerteil 108 unterstützt,   der auf der inneren Hohlwelle 91 befestigt ist.

   Nach Fis. 21 hat dieser Lagerteil einen zylindrischen Flansch mit einem aus diesem Flansch einwärts ragenden Ansatz oder einer Zunge   932   und das Lagerstück 108 einen Ansatz   933.   Zwischen diesen Zungen bzw. Ansätzen 
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 ergibt sich, dass die Schlitze 96 für die Zeiger 95 an den ersten und zweiten   Empfänger angeordnet   und dass diese Empfänger ineinander verschiebbar sind, indem der erste   Empfänger   in die Hohlwelle 107 einschiebbar ist, während der zweite Empfänger in dem ersten, der dritte Empfänger in dem zweiten verschiebbar ist. Die gleiche Anordnung findet sieh auch bei den Empfängern in der dritten, und vierten Reihe, usw. und nur der Empfänger 93 an dem oberen Ende, Fig. 18, ist anders ausgebildet.

   Nach Fig. 21 hat ferner jede Hohlwelle oder Hülse 107 eine nach innen ragende Zunge   93a, die   dazu bestimmt ist, auf einen Ansatz   9 : 35   des ersten Empfängers aufzugreifen. Wenn dieser Eingriff stattfindet, so befindet sich zwischen der Kante936 des betreffenden Empfängers und dem Zeiger 95 etwas Spielraum, und das Glied 95 kann sieh dann in Achsrichtung der Welle 91 verschieben. Ein   ähnlicher   Ansatz 934 ist an jedem Empfänger mit Ausnahme des oberen vorderen Empfängers, Fig. 18, in allen Reihen angeordnet, und die Ansätze 935 sind ebenfalls entsprechend vorhanden. 



   Wird also eine Anzahl von   Empfängern   auf einer Welle 91 eingestellt und wird dann die Welle der Kraft der Feder 100 überlassen, so wird diese Feder die Welle 91 in Drehung versetzen, bis die 
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 die verschiedenen Einstellungen der Empfänger auf dieser Welle an. Es findet also eine   Drehung der   Welle statt, bis diese Drehung der Summe   der Einzelstellen jenerTeilprodukte entspricht,   deren Kolonne durch die betreffende Welle ausgedrückt wird. Die Wellen sind demnach in jener Vielfachanordnung vorhanden, wie sie den Stellen der   Teilprodukte entsprechen.

   Die Eintragung   der Teilprodukte in die zuständigen Empfänger findet durch den oben beschriebenen   Trennungsmpcl1anismus   statt und dadurch wird die Summe der Teilprodukte in jeder Kolonne zusammenzählbar. 

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   Nach Fig. 18 und 23 hat auch jede Welle 91 einen Kopf   IM   mit zehn Anschlägen oder Stufen 111, Fig. 6, entsprechend den Zahlen 1 bis 10 in der betreffenden Kolonne von Teilprodukten ; hier muss natürlich eine besondere Schulter für die Ziffer Null vorhanden sein. Es kann demnach auch durch die Lage des Kopfes 110 die Einstellung der betreffenden Welle 91 angezeigt werden. Da jedoch bei Zusammenzählung der Teilprodukte in Kolonnen die Summen vielleicht mit Ausnahme der ersten Kolonnen gewöhnlich über neun hinausgehen, muss   natürlich   jede Welle M mit Ausnahme der ersten Welle mehr wie eine volle Umdrehung durchmachen. Es ergibt sich daraus, dass ein besonderer Mechanimus für die Zehnerschaltung zur Übertragung eines   solchen 1J'òerschusses Über   zehn in die nächst höhere Reihe angeordnet sein muss. 



   Nach Fig. 18,20 und 22 hat jede Welle mit Ausnahme der ersten Welle 91 einen   Hubansatz H2,   bestehend aus einem die Welle   umschliessenden   Ring mit einer davon seitlich etwas abgebogenen   Zunge l13.  
Dieser Ring mit seiner Zunge greift auf einen Zahnsektor 114 ein, welcher auf der Grundplatte aussehwingbar sitzt. In Verbindung mit diesem Zahnsektor 114 befindet sich ein zweiter Zahnsektor   115,   welcher in Eingriff mit einer Zahnstange 117 steht, Fig. 22. Diese Zahnstange kann längs der Grundplatte gleiten und hat einen nach oben gerichteten Lappen 118, der sich gerade unter der Welle 91 der nächst höheren Ordnung befindet. Dieser Lappen erstreckt sich durch einen Schlitz in einer Winkelstütze 119, Fig. 22, die auf der Grundplatte befestigt ist.

   Der letzte Empfänger auf der Welle dieser nächst höheren Ordnung ist in Fig. 20 bei 930 angedeutet. An jener Kante, welche den Schultern 94 gegenüberliegt, hat dieser Empfänger   930   andere Schultern 940, die dazu bestimmt sind, mit dem Lappen 118 als Zeiger zusammenzuwirken. Nach Fig. 22 sind die Zahnsektoren 114, 115 durch eine Feder 116 verbunden, so dass Ansätze 937 an diesen Sektoren beständig in Eingriff miteinander gehalten werden. Wird demnach der Sektor 114 in Uhrzeigerriehtung bewegt, so wird der Sektor 115 zwangsläufig mitbewegt. Wird jedoch der Sektor 114 entgegen der Uhrzeigerrichtung bewegt, so gibt die Feder 116 nach und wird nur angespannt, solange der Zahnsektor 115 gegen Bewegung festgehalten wird. 



   Die eben beschriebene Anordnung stellt die Vorrichtung für die Zehnerschaltung für Einerreihen   für die nächst höhere Reihe dar. Um wieder auf das Beispiel nach Fig. 30 zurückzugreifen, sei angenommen,   dass in die Empfänger der zweiten Reihe die Einstellungen 4-6-4 erhalten würden. Die Summe dieser 
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 gedreht, so wird der Hubring 112 den gezahnten Sektor 114 um eine Zahnteilung weiterdrehen, wodurch der Lappen 118, der als Zeiger dient, um einen Schritt nach rechts, Fig. 20 und 22, verschoben wird. 



   Dadurch wird der Welle 91 in der nächst höheren Reihe die Möglichkeit gegeben, einen zusätzlichen
Schritt, d. h. eine Zehntelumdrehung weiterzugehen. Die Viererstufen an dem Kopf 110 der Welle 91 der zweiten Reihe bleibt in der richtigen Lage. Die andern Schaltmechanismen arbeiten natürlich' entsprechend. Es sei auch hervorgehoben, dass infolge der Ausbildung des Hubgliedes 112 auf jeder
Welle in Gestalt eines Flansches oder Ringes der gezahnte Sektor 114 beständig gegen Bewegung gesichert wird, wenn nicht die Zunge   IM   des Hubteiles 112 einen Schritt um den Drehzapfen herbei- führt.

   Der als Zeiger dienende Lappen 118 wird fernerhin selbsttätig wieder   zurückgezogen,   infolge der Anordnung der Feder 116, die ins Spiel tritt, wenn der   Hubteil112   nach der entgegengesetzten
Richtung gedreht wird, und diese Drehung nach der entgegengesetzten Richtung Endet bei   Rückführung   der ganzen Maschine in die Nullage statt. 



   Aus Fig. 30 geht hervor, dass bei Einstellung eines Multiplikators und eines Multiplikanden in die Tastensätze des Tastenbrettes nicht nur die Teilprodukte in die Empfänger eingetragen werden, sondern dass diese Eintragung in den richtigen Empfänger in   Übereinstimmung   mit der Reihenfolge und der Anordnung dieser Teilprodukte stattfindet. Die Teilprodukte werden getrennt eingetragen und   zusammengezählt, wobei der Überschuss   in jeder Kolonne auf die nächst höhere Kolonne übertragen wird. Die Schultern 111 an den abgestuften Köpfen 110 der   Empfängerwelle M   lassen also nach der Einstellung und Eintragung der Teilprodukte den Wert der betreffenden Stelle des Gesamtproduktes ohne weiteres ablesen.

   Durch die Anordnung von Ziffern neben diesen Stufen, wie aus Fig. 20 ersichtlich, wird diese Ablesung unmittelbar an den Köpfen 110 ermöglicht. Es sind jedoch auch noch Zählwerke und Anzeigewerke vorgesehen, durch welche das Endprodukt, wie auch die Faktoren der Rechnungarbeit ohne weiteres unmittelbar abgelesen werden können. 



    Eintrage-und Druckwerk.   



   Nach Fig. 6 und 28 ist in Verbindung mit jedem der Köpfe 110 auf den Wellen 91 eine verschiebbare Schiene   120 angeordnet, Sie führt sich nach Fig,   6 in einem Gestell 121 und hat bei 122 eine Nase, welche gegen die Schultern 111 des zugehörigen Kopfes 110 durch eine Feder   123 gedrängt   wird. Für   gewöhnlich   befindet sich jedoch diese Nase 122 in einem Abstand von diesen Stufen. Fig. 6 zeigt auch, dass an jede dieser Schienen120 eine Feder   124   angelenkt ist und diese Feder dient als nachgiebiges Verbindungsglied, um durch Anlehnung der Leisten 122 an diese Stufen entsprechende Stellungen des Armes 126 hervorzurufen.

   Ein Teil dieses nachgiebigen Verbindungsgliedes   124   führt sieh in der   Röhre   125 des Gestelles 121. 
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 Walze 131 durch die in Fig. 6 angedeutete Feder   132   gehalten, und gleichzeitig befindet sieh der Typenträger in einer Lage, in welcher die Type 0 unterhalb der Druckstelle auf der Walze ist. 



   Die eben beschriebene Anordnung bezieht sich auf die Typenträger zum Abdrucken des Gesamtproduktes. Nach Fig. l ist dieser Satz von   Typenträgem   und Typen rechts an dem Druckwerk angeordnet, u. zw. sind zwölf solcher Typenträger in diesem Satz zum Abdrucken des Produktes vorhanden. 



   Die Typenträger 133 zum Abdrucken des Multiplikators und des Multiplikanden sind in Fig. 1 und 2 sowie in Fig. 28 besonders gezeigt. Ihre Fussenden sind an Arme 134 angelenkt, welche ebenfalls aus-   schwingbar auf der Welle 127 sitzen, und an jeden dieser Arme 134 schliesst sich ein nachgiebiges, ausdehn-   bares Glied in Gestalt einer eng gewickelten   Schraubenfeder J, ähnlich   der Schraubenfeder 124, an. 
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 oder Multiplikators in dem Tastensatz die Einstellung der Typenträger 133 gleichzeitig stattfinden muss. Nach Fig. 1 und 2 befinden sich diese Typenträger in zwei getrennten Sätzen rechts von dem Satz der   Typenträger für   das Endprodukt. Beim Abdrucken wird also nicht nur das Endprodukt, sondern 
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 ersichtlich. 



   Die Typenträger 128   bzw. 233 stehen   unter dem Einfluss von   Druckhämmern 242.   Die Gesamtzahl dieser Hämmer sitzt lose auf der Welle   143,   und jeder Hammer steht unter dem Einfluss einer Feder 144, wobei das ganze   Druekgestell 24S   an der Querplatte 6 befestigt ist, wie Fig. 6 zeigt. Für gewöhnlich werden alle Hämmer durch die   Querschiene   145 gesichert gehalten. Eine Leiste dieser Querschiene 
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 der Hämmer sitzt anderseits auf zwei Armen   147,   die im   Gestell142   schwingbar unterstützt sind, und diese Arme werden durch die in Fig. 6 angedeuteten Federn 148 mit ihrem oberen Ende nach rechts hin gezogen, um die Sperrung aufrechtzuerhalten.

   Die Arme 147 sind ferner an ihren unteren Enden durch Lenker 149 an andere Arme 150 angeschlossen. Diese Arme 150 sitzen fest auf einer Querwelle 151 und sind an ihren unteren Enden durch eine Quersehiene 152 verbunden. Die eine Kante dieser Querschiene 152 ist etwas zugeschärft, um in die Kerbe eines Bogenstüeks 153 einzutreten. Je ein solches Bogenstüek ist am Vorderende jedes Armes 126 bzw.   134   angeordnet. Während also die Schiene 145 ein Sperrwerk für die Gesamtzahl der Hämmer bildet, ist auch noch jeder Hammer unter dem Einfluss eines besonderen Sperrwerks in Gestalt einer Klinke   154,   die an dem oberen Ende mit einem Haken einer Schulter des   zugehörigen Hammers 141   umfasst und in diese Lage durch die Feder 155 gehalten wird.

   Das untere Ende jeder Klinke   155   hat bei 156 eine seitliche Erweiterung. Diese Erweiterung liegt in der Bahn des gekerbten segmentförmigen Kopfes 153 am zugehörigen Arm 126 bzw.   134,   wie in Fig. 28 gezeigt, so dass bei Ausschwingen des Armes ein Zahn dieses Kopfes gegen die Erweiterung 156 stossen und die Klinke auslösen muss. 
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   der Wellen 91   eingestellt, so schlagen die oberen Zähne 153 dieser segmentförmigen Köpfe gegen die seitlichen Ansätze 156 der zugehörigen Klinken. Die Einzelklinken werden dadurch ausgelöst, während die nicht angeschlagene Klinken noch in der Sperrstellung verbleiben. 



   Jede dieser Einzelklinken   154   hat an ihrer   rückwärtigen   Kante nach Fig. 6 einen andern Ansatz 157, der zum Einwirken auf die   Auslöseklinke   für die nächst höhere Stelle bestimmt ist. Wie in andern Druckwerken wird also auch hier eine Auslösung der entsprechenden Klinken vorgenommen, um den ganzen Hammersatz in Richtung gegen die Druckplatte schwingen zu lassen, dabei jedoch nur einen Abdruck jener Werte zu erzeugen, die zum Ablesen der richtigen Zahlen notwendig sind. 



    Wird die Welle 151 der Arme 150 für die Schiene 152, Fig. 6, in einer dem Uhrzeiger entgegen-   gesetzten Richtung ausgesehwungen, so wird durch das Paar von Lenkern 149 die gemeinsame Sperrschiene 145 aus dem Sperreingriff auf den ganzen Hammersatz entfernt. Jene Hämmer, die vorher durch die Klinke 154 entsperrt wurden und alle Hämmer niedrigerer Stellenwerte werden dadurch vollständig freigegeben. Ehe jedoch diese Freigabe der Hämmer infolge der Aussehwingung der gemeinsamen   Sperrschie, ne 145   stattfindet, hat sich die Querschiene 152 mit ihrer   zugesehärften   Kante in die Kerben der zugehörigen Segmentköpfe   153   eingeschoben, so dass auf diese Weise eine richtige, seitliehe Deckung aller Teile und damit ein geradliniger Abdruck aller Zahlen stattfindet.

   Gerade durch diese Aussehwingung der Schiene 152 werden jene Typenträger, die keine Verschiebung erfahren hatten, sieh aber rechts von einem verschobenen Typenträger befinden, genügend angehoben, um ihre Nullentypen in Druckstellung zu bringen. 

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   Die Zuführung des Papierstreifens, die Schaltung des Farbbandes und andere, zum Druckwerk gehörigen Vorrichtungen, können beliebiger Art ausgebildet sein. Es sei hier nur erwähnt, dass der Papierstreifen von einer Spule 158, Fig. 6, abgewunden und um die Walze 131 von unten herumgelegt wird. 



  Ein Schaltwerk bekannter Art mag die Walze und damit den Papierstreifen schrittweise weiterschalten. 



  Nach Fig. 5 dient dazu z. B. eine Klinke 159 in Verbindung mit einem Arm   160,   und dieser Arm wird durch den auf der Querwelle 127 angeordneten Arm 161, Fig. 6, entsprechend in Bewegung gesetzt. Die Farbbandspulen sind bei 162 angedeutet, und der Schaltmechanismus für diese Farbbandspulen ist in Fig. 3 bei 163 angezeigt und wird nach Fig. 24 durch den Hebel 164 bedient. Doch bilden diese Einzelheiten, wie gesagt, nicht den Gegenstand der Erfindung und sie sind deshalb nur kurz angedeutet. 
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 findet also bei einem Druck auf die Motorsehaltsehiene 3 eine abermalige vollständige Hin-und Herbewegung des Schlittens 180 nicht mehr statt. 



   Der Schlitten hat nach Fig. 5 und 24 eine seitlich wegstehende Rolle 200, die sich gewöhnlich zwischen den Zinken eines Hebels 201, Fig. 24, befindet, der auf einer Querwelle 202 befestigt ist. An das andere Ende dieses Hebels setzt sich nach Fig. 25 ein schräg gestelltes Verbindungsglied 204 an, das mit einem abgesetzten Zapfen oder Ende den einen Arm eines   Winkelhebels 203 erfasst. Dieser   Winkelhebel ist an der Seitenplatte 2 gelenkig befestigt und steht durch eine   Quersehiene   292 mit einem Arm   293   auf der Welle 20 in Verbindung, eine Anordnung, die besonders aus Fig. 11 hervorgeht.

   Bewegt sich also der Schlitten 180 von der Anfangsstellung (Fig. 24, links) nach rechts, so wird der gfgabelte Hebel 201 in die gestrichelt angedeutete Lage ausgeschwungen und infolge seiner Verbindung durch das Glied   zu   den Winkelhebel 203 und die Schiene 292 wird das Gestell M angehoben. Durch die Anhebung dieses Gestells,   Fig. 11, werden alle   jene Tasten, die nicht vollständig angeschlagen wurden, hochgehoben und in ihrer hochgehobenen Stellung wieder gesperrt. 



   An der Querwelle 202, die diesen gegabelten Hebel 201 trägt, sitzt auch nach Fig. 25 ein Arm 205, der bei Ausschwingung dieses Hebels und der dadurch herbeigeführten Aussehwingung der Welle 202 gegen einen Fortsatz 206 eines Hebels 207 stösst. Dieser Hebel ist auf der Querplatte 5 ausschwingbar 
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 zuerst die tote Bewegung zurück, wobei die Feder 208 gespannt wird. Der Ansatz am Arm 205 der Welle 202 bewegt sich auf die gegenüberliegende Seite des Ansatzes 206 am Hebel 207 und gestattet der Feder 208 den Hebel wieder in die in Fig. 25 gezeigten Lage zurückzuziehen.

   Geht nun der Schlitten 180 von der Lage rechts, Fig. 24, wieder in die Lage links zurück, so trifft die Rolle 206 wieder gegen den   Hebel 201 und schwingt dadurch den Arm20o zurück, und infolge des Eingriffs dieses Armes mit dem   Ansatz 206 des Hebels 207 wird nun die   Querschiene   36, Fig. 25 und 10, verschoben,   u.   zw. in Fig. 25 nach rechts und in Fig. 10 nach links, um die vorher niedergedrückt Taste auszulösen. 



   Gleich nachdem der Schlitten 180 die Ursprungsstellung, Fig. 24. links verlassen hat, trifft die   Rolle 200 an diesem Schlitten gegen die Hubkante 209 des Winkelhebels MC. Dieser Winkelhebel ist   durch den Lenker 211 mit einem Arm 212 verbunden, der von einer Querwelle   27. 3 getragen ist. Der   
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 in Eingriff mit der Hubkante eines Hebels 218, welcher an seinem unteren Ende durch den Lenker 219 an einen Arm SU angeschlossen ist. Dieser Arm ist fest an der Querwelle 55 ganz vorne an der Maschine befestigt, und wenn   die Welle 55   in Richtung des Uhrzeigers ausgesehwungen wird, wie in Fig. 24 gezeigt, 
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   Die Bewegung des Lenkers 219 und die Bewegung des Lenkers 211 finden entgegen den Zugspannungen der Federn 296,295 statt. Bei einem   Niederdruckes   der Motorschaltschiene 3 und der dadurch ein- geleiteten   Schlittenbewegung   werden also die Hebel210 und 218 etwas   ausgeschwungen, wodurch nicht   nur die Längsschienen 22 entriegelt, sondern auch die Mitnehmer 48 und   Anschläge   480, sowie die
Schlitten 72 und deren   Kupplungsstücke   74 in eine Lage gebracht werden, die dem Wert der angeschlagene
Taste entsprechend verschieden sein kann. Auch die Schienen 45 der Eintragstüeke werden dann aus- gelöst, da ja die Halteschiene 54 in die gestrichelt angedeutete Lage nach Fig. 24 bewegt wird. 



   Bewegt sich nun der Schlitten noch weiter aus der Anfangsstellung, Fig. 24, so trifft die Rolle 220 auf einen Hebel 222, der zu ihrer Führung an dem einen Arm eine Hubnut 221 aufweist. Der andere Arm dieses Hebels   222   ist durch den Lenker 223 mit einem Arm 224 verbunden, der an der Welle 225 ganz vorne an der Maschine befestigt ist. An dieser Welle befinden sich auch die in Fig. 14 angedeuteten
Hubarme 297, durch welche die Gestelle 64 für die   Eintragstüeke   46 verschoben werden. Es erfolgt dadurch die Einstellung der Mitnehmer und Anschläge gegen die entsprechenden Stufen 47 dieser   Eintragstücke,   wie in Fig. 28 gezeigt. Entsprechend dieser Einstellung werden dann diese Werte in die Empfänger eingetragen. 



   An dem Schlitten 180 sind auch zwei Rollen 226 so angebracht, dass sie in der Nut 239 einer andern
Längswelle 227 eingreifen können. Die Welle 227 hat an dem einen Ende, Fig. 5, das Sehneckenrad 228 
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 drehbar, in bezug auf die Welle   230   angeordnet ist. Die Verbindung zwischen dieser Hülse 233 und dem zugehörigen Zahnrad 231 erfolgt nach Fig. 20 durch ein   Scl. raubengewinde.   Die Nabe des Zahnrades 231 stösst gegen einen geteilten Ring 236, und dieser Ring dringt in eine   Umfangsnut   237 der Welle ein. Ein 

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Kragen 238 ist auf das Ende der Nabe 235 des Zahnrades aufgeschraubt. Das Zahnrad hat ferner eine aus seiner Stirnfläche herausragende Zunge   234,   Fig. 20, auf die ein Ansatz 297 der Hülse 233   anstösst.   



   Dreht sich jedoch die Welle 230 mit der Hülse 233 dann um eine volle Umdrehung in einer bestimmten
Richtung, so gerät infolge der Wanderung der Hülse in der Achsrichtung, herbeigeführt durch die Ver- schraubung auf der Nabe, der Ansatz 297 ausser   Eil1griffstellung   mit der Zunge 234 und es kann sich die Welle 230 in der entgegengesetzten Richtung drehen, ohne das Zahnrad 231   mitzuverdrehen, während   sich die Hülle   233 längsweise   auf der Nabe   236   des Zahnrades verschiebt. Wenn dann die Drehung in der entgegengesetzten Richtung einsetzt, so wird der Ansatz 297 wieder auf die Zunge 234 aufstcssm, nachdem eine bestimmte Umdrehung zurückgelegt ist. Die unter der Welle 177 angeordnete Welle 227 hat zwei Führungsnuten 239, eine Gewindenut 240 und eine geradlinig verlaufende Nut 241.

   Die Rollen 226 an dem Schlitten 180 fuhren sich in diesen geradlinigen bzw. Sehraubennutenteilen auf der Welle 227. 



   Wenn die Rollen 200 des Schlittens 180 vom Hebel 221 wegbewegt sind und die Teilprodukte in die Empfänger 93 eingetragen sind, so treten die Rollen 226 des Schlittens in die Schraubennuten 240 der Welle 227 ein, verdrehen diese Wellen bei der Bewegung des Schlittens, und diese Welle erteilt der
Querwelle 230 eine Drehung in einer bestimmten Richtung und auch in einem bestimmten Umfang, d. h. die   Drehungszahl   ist entsprechend der   Schraubennut   eine ganz bestimmte. Die Welle 230 macht vierundeinhalb Umdrehungen. Dadurch werden die Federn 100 in den Wellen 91, Fig. 23, in den Stand gesetzt, diese Wellen in Drehung zu versetzen, u.   zw.   entsprechend der Einstellung der betreffenden Empfänger auf diesen Wellen, d. h. bis die Empfänger durch die Anschläge 95 begrenzt werden.

   Diese Begrenzer oder Anzeiger für die Empfänger der ersten und zweiten Ordnung werden durch die Empfänger selbst angestossen. Die Empfänger in den andern Reihen werden jedoch durch die Anschläge 118 angehalten, wie in Fig. 20 gezeigt. Diese Anschläge stehen in Verbindung mit den Zehnerschaltmeehanismen und deren Empfänger 930. Nachdem die ganze Reihe von Wellen 91 auf diese Weise angehalten ist, kann die Welle 230 ihre Bewegung doch noch etwas weiter fortsetzen infolge der Verbindung des Zahnrades 231 mit der Welle durch die Vorsprünge   234,   297. Auf diese Weise werden die Einstellungen der   Empfänger   93 aufgespeichert, zusammengezählt und die Schaltung wird besorgt.

   Das Endprodukt liesse sich an dem Kopf 110 ablesen. 
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 freigegeben worden sind, so dass sie nunmehr gegen die   Typenträger sehlagen   und den Abdruck auf dem Papier liefern. Letzteres zeigt dann den Multiplikanden, den Multiplikator und das Endprodukt. 



   Damit wäre die Reehenarbeit beendigt und die Maschine ist nun auf die ursprüngliche Null-   stellung zurückzuführen. Bei Beendigung der Rechnungsarbeit befindet sich der Schlitten. MC am   linken Ende, Fig. 5, bzw. am rechten Ende, Fig. 24, seines Hubes und wird nun selbsttätig wieder zurückgebracht. Bei dieser Rückführung finden dieselben Schritte, aber in umgekehrter Reihenfolge statt. 



    Die Rollen 200 am Sehlitten bringen zuerst den Arm 242 von dpr in Fig. 24 gestrichelt gpzeigten Lage   in die in vollen Linien gezeigte. Dadurch werden die Hämmer durch die Querstange 262 wieder von dem   Typenträger zurückgedrängt, und sie   werden alle sofort durch die ihnen gemeinsame Sperrsehiene 145 verriegelt, so dass die Federn   132,   Fig. 6, die Typenträger wieder in die Nullage bringen können. Der
Querstift 251, Fig. 6, wird wieder nach unten   gedrückt   und bringt dadurch die obersten Enden der Typenträger unter die Drucklage. 



   Bei dieser Rückbewegung des Schlittens 180 gehen die Rollen 226 erst durch den geraden Nutenteil 241 und treten dann in die Schraubennute 240 über. Während der Bewegung durch die Schraubennut 240 werden nun die Empfänger   93 auf   ihre Normallage zurückgebracht, bis die Anschläge 269, Fig. 20, gegen die   Winkelstütze   119 anstossen. Solche   Anschläge   sind an allen Wellen 91 mit Ausnahme der ersten und zweiten Welle vorhanden. An diesen ersten beiden Wellen 91 sind solche   Anschläge   deswegen nicht notwendig, weil die am Ende der Wellen gelegenen Empfänger 930 gegen Verdrehung durch die Stifte   931   gesichert werden, Fig. 23.

   Während der Rückdrehung der Wellen 91 haben die Kragen oder Ringe 112 das Bestreben, die Sektoren   114, Fig.   22, für die Zehnerschaltung in Drehung zu versetzen und die entsprechenden   Anschläge   118 nach links zu bewegen, Fig. 20. Da jedoch in einzelnen dieser   Empfängersätze vielleicht   eine   Sehaltvorriehtung   überhaupt nicht in Bewegung gesetzt wurde, sind die Federn 116 angeordnet, Fig. 22, welche dem Sektor 114 gestatten, sich unwirksam zu verdrehen und dabei nur die Federn 116 anzuspannen. Sobald die   Sehaltungsempfänger   sich bewegen, geraten deren Stufen unter   die Anschläge 118,   und diese   Anschläge   bewegen sieh dann schrittweise in ihre ursprüngliche Lage zurück. 



   Die Rückführung der   Empfängerwellen   91 findet infolge der Drehung der Welle 230 in der   ent-   
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 dieser Wellen aufgezogen, so dass sie sieh unter Spannung befinden und bei der   nächsten   Rechnungarbeit wieder benutzt werden können. Am Schlusse der   Rückführung   der Empfänger stossen die Ansätze 934, Fig. 23, gegen die Ansätze 935, Fig. 21, und dies bedeutet, dass die Empfängerwellen wieder auf ihre   ursprüngliche   oder Nullstellung zurückgeführt worden sind.   Um Unregelmässigkeiten   in den Verbindungen zwischen der Querwelle   230   und den verschiedenen   Empfängerwellen   91 auszugleichen, sind die in Fig. 20,21 und 23 gezeigten federnden Verbindungen vorhanden.

   Wenn nämlich die Ansehläge 934 gegen die   Anschläge   935 anstossen, gestatten die Federn 109 noch eine   zusätzliche   Bewegung, um die   Rückführungen   in die Nullstellung zu vervollständigen. 



    Nach dem Durchgang der Rollen 226 des Schlittens 180 durch die Spiralnut 240 dpr Welle 227   treten diese Rollen in die geradlinigen Nuten 239 ein, und anderseits stösst nunmehr die Rolle 200 des Schlittens.   180 gegen den Arm 221,   Fig. 24, und infolge des Anhubes dieses Armes werden die beweglichen Mitnehmer 48 wieder seitlich gegen die festen Anschläge hin verschoben. Während dieser Verschiebung greifen die Gestelle 62, Fig. 6 und 14, auf die Ansätze 50 an den Eintragschienen 45 ein und bringen dadurch diese Ansätze zum Anstoss gegen die unteren festen Teile 61 des Gestelles, so dass die Schienen   45   
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 besorgt und gleichzeitig werden die Kerben 76 in den Schienen 45 in Deckung zueinander gebracht. 



   Nunmehr stösst die Rolle 200 gegen den Arm 209, wodurch der Stift 217 so ausgeschwungen wird, dass er den Arm 218 in Bewegung setzt. Dieser Arm ist durch den Lenker 219 an die   Hauptsehiene   54 angeschlossen, so dass diese Schiene in die in vollen Linien gezeigte Lage, Fig. 24, zurückgebracht wird und die Eintragstücke nunmehr in der Endstellung sichert, wie in Fig. 6 und 14 gezeigt. Durch diese Verschiebung des Armes   218   wird auch die tote Bewegung zwischen dem Lenker 211 und dem Arm 212 aufgenommen. 



   Beim Weiterbewegen des Schlittens verursacht die Rolle 200 die   Rückführung   der   Längsschienen   22 der verschiedenen Tastenreihen in die ursprüngliche Lage, da die Quersehiene   215,   die allen Tastenreihen angehört,   zurüekbewegt wird. Dadurch werden nicht nur die Mitnehmer 8, sondern auch die Begrenzer480   auf ihre ursprüngliche Stellung gebracht und die Schlitten 72 werden auch in die ursprüngliche Lage   zurückgeschoben.   



   Nunmehr stösst die Rolle 200 des Schlittens 180 gegen den gegabelten Hebel 201, und da dieser Hebel durch den Arm 203 mit dem in Fig. 11 gezeigten Gestell verbunden ist, so wird dieses Gestell gesenkt. Die Hubkante   205 stösst   dann gegen den Stift 206 (s. Fig. 25) und die Quersehiene 36 wird dabei längs der Querplatte 5 verschoben. Die Verschiebung dieser   Quersehiene   hat die Auslösung aller angeschlagene Tasten zur Folge. Diese Auslösung kann aber nur dann stattfinden, wenn die Taste links neben dem linken Tastensatz, durch welchen die wiederholte Eintragung desselben Multiplikators 

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 besorgt wurde, nicht angeschlagen gewesen war.

   War jedoch diese Taste   niedergedrückt,   so wird durch die Verschiebung der Schiene 36 eine Rückführung der Tasten im Multiplikatorsatz nicht besorgt. 



   Schliesslich ist nunmehr der Schlitten 180 in seiner ursprünglichen Lage, Fig. 5, angelangt, und die Maschine befindet sich in Bereitschaftsstellung für eine neue Rechnungsarbeit. In der obigen Beschreibung wurde der Mechanismus zur Weitersehaltung des Papiers und Farbbandes nicht erwähnt. 



   Nach Fig. 24 und 25 wird der gegabelte Arm 201 in der gestrichelt angedeuteten Lage gegen einen Anschlag 300 gedrückt, da das eine Ende dieses Armes in gelenkiger Verbindung mit der Stossstange 204 steht. Auch der Arm 242 nahe dem andern Ende der Maschine wird in der gestrichelt angedeuteten Lage festgehalten, da der mit ihm verbundene Arm 244 sich gegen einen Anschlag 301 abstützt und anderseits an den Lenker 245 angeschlossen ist, der bei dieser Verstellung der Arme 244, 245 nach Art eines Kniehebelgelenkes wirksam ist. Der Arm 267, an der Welle 151 befestigt, legt sich gegen einen Anschlag 302 unter dem Einfluss der Feder   268,   und der Arm 210, dessen Lenker 211 die Querstange 215 für die   Längsschienen   22 überwacht, legt sich in seiner ausgezogenen Stellung gegen den Anschlag 310. 



   Nach Fig. 20 und 23 werden die Empfängerwellen 91 gegen längsweise Bewegung in den Lager- 
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 die an entgegengesetzten Enden dieser Wellen gegen   Längsverschiebung   durch Muttern 303, Fig. 23, gesichert sind. 



     Die Fig. 28-30 zeigen schematisch   die Einstellung verschiedener Teile der Maschinen bei verschiedenen Rechnungsarbeiten. Unter kurzer Bezugnahme auf diese Abbildungen sei folgendes ausgeführt :
In dem linken Tastensatz wird der gewünschte Multiplikator, in dem rechten Tastensatz der gewünschte Multiplikand eingestellt. Wird die   Motoreinsehaltschiene   3   heruntergedrückt,   so wird der Motor 4 eingeschaltet. Daraufhin werden die verschiedenen Teilprodukte aus der Multiplikation des Multiplikators mit dem Multiplikanden in die dargestellten Vorrichtungen eingetragen.

   Diese Teilprodukte werden dann ihren Stellungswerten entsprechend in den verschiedenen Empfängern getrennt und Teilprodukte desselben Stellenwertes werden in dieselbe Reihe eingetragen.   Schliesslich   lässt sich 
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 Finger 120 tasten gewissermassen die Werte, auf welche die Köpfe 110 eingestellt worden sind, ab und tragen die abgetasteten Werte in die Typenträger 128 ein. In die andern Typenträger 133 wurde jedoch der Wert des Multiplikanden und des Multiplikators entsprechend der Verschiebung der   Längsschienen   22 in jedem Satz eingetragen. Die zugehörigen Hämmer   141,   die entsprechend der Einstellung der verschiedenen Typenträger einzeln von ihrer Verriegelung ausgelöst worden sind, werden freigegeben und schlagen die Typenträger gegen die Papierwalzen.

   Dadurch entsteht ein Abdruck des Multiplikators und des Multiplikanden sowie ein Abdruck des Produktes in einer Zeile, u. zw. sind die verschiedenen Werte genügend voneinander getrennt, Fig. 27, um die Ablesung zu erleichtern. Durch den Druck auf die Motoreinschaltschiene 3 wird der Motor genügend lange in Bewegung erhalten, so dass der Schlitten 180 wieder in seine Nullage zurückgebracht wird, wodurch die Maschine selbsttätig wieder als Ganzes in ihre ursprüngliche Lage   zurückgeführt   wird, wobei die eben erwähnten Vorgänge in der umgekehrten Reihenfolge stattfinden.

   Sollte es jedoch   erwünscht   sein, denselben Multiplikator für verschiedene   Rechnungsarbeiten   mehrere Male zu benutzen, so   drückt   der Beamte auf die entsprechende Taste links von dem Satz der Multiplikatortasten und die Multiplikatortasten werden dadurch an der   Rückführung   in die ursprüngliche Stellung verhindert. Abgesehen davon kann jedoch jeder einzelne Tastensatz durch Herunterdrücken entsprechender Rückführtasten des ganzen Satzes in die Nullage gebracht werden oder aber die in jeder Reihe angeschlagene Tasten können durch die zur Reihe gehörigen untersten Rückführungstasten unabhängig in die Normalstellung gebracht werden. 



   In der obigen Beschreibung wurde hier nur auf Multiplikation Bezug genommen. Es ist jedoch leicht ersichtlich, dass die Maschine auch Divisionen ausführen kann, denn die Division ist ja nichts anderes als Multiplikation mit dem reziproken Wert. Es sei dies hinzugefügt, um klarzumachen, dass die Maschine sich nicht auf den Gebrauch der Multiplikationsmaschine beschränkt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Multiplikationsmaschine mit mehreren Reihen von Multiplikatortasten und mehreren Reihen von Multiplikandentasten und Vorrichtungen zum Einstellen der Teilprodukte in Empfängern, durch die Einer und Zehner der Teilprodukte addiert werden und von denen das Endprodukt abgegriffen wird, dadurch gekennzeichnet, dass entsprechend der Einstellung des Multiplikators, d. h.
    entsprechend dem Anschlag einer Taste der Multiplikatortastengruppe ein Mitnehmer (48) und ein Begrenzungsanschlag (480) lotrecht eingestellt werden, während durch die waagrechte Verschiebung jenes Mitnehmers (48) die der betreffenden Gruppe zugehörigen, die Einmaleinsprodukte verkörpernden Eintragsstücke (46) mit verschoben werden, und dass für jede Stelle des Multiplikators eine den Werten von 1 bis 9 entsprechende Gruppe von Eintragstücken (45, 46) angeordnet ist, deren sämtliche Glieder entsprechend den Einmaleinsprodukten der betreffenden Multiplikatorziffern bewegt werden, wobei aber mit den Empfängern fez nur diejenigen Glieder dieser Gruppe gekuppelt werden, die der Einstellung der Multiplikandentasten entsprechen.
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    2. Multiplikationsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungen (74) für die Empfänger (93) in Gruppen angeordnet sind, entsprechend den Stellen des Multiplikanden, und dass jede Gruppe von Kupplungen (74) eine Kupplung für jede Gruppe von Eintragstüeken (45, 46) enthält. EMI16.1 in den Gruppen in Sätzen von Paaren angeordnet sind und dass die Kupplungen (74) in ihren Gruppen ebenfalls in Sätzen von je zweien angeordnet sind.
    4. Multiplikationsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger der Kupp- EMI16.2 schiebbar sind, um die Kupplungen wahlweise mit diesen Eintragstücken zu verbinden und die Bewegung der Eintragstücke durch die Kupplungsglieder (74) an die zugehörigen Empfänger (93) weiterzugeben, wobei aber die Empfänger (93) in Sätzen angeordnet sind, die schräg mit Bezug auf die Gruppen von Eintragstücken (45, 46) verlegt sind.
    5. Multiplikationsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Unterstützung eines ganzen Satzes von Empfängern (93) je eine Welle (91) angeordnet ist, durch deren Verdrehung der ganze auf ihr gelegene Satz von Empfängern behufs Addition der Einer und Zehner der Teilprodukte in Drehung versetzt wird.
    6. Multiplikationsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen Empfängern (93) zugeteilten stufenförmigen Anschläge (94) die Drehung der Empfänger bestimmen, EMI16.3 baren Anschlag (118) zusammenwirken, wobei zwischen dem Anschlag (118) und der zu seiner Verschiebung dienenden Vorrichtung (114) eine nachgiebige Kupplung (116) eingeschaltet ist.
    8. Multiplikationsmasehine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Gruppe von Eintragstücken , für jede Stelle des Multiplikanden eine Kupplung (74) zugeteilt ist und dass diese Kupplung (74) in Übereinstimmung mit der Einstellung des Multiplikanden verschoben wird. um die Elemente mit den entsprechenden Empfängern zu kuppeln, so dass bei Verschiebung aller Elemente dieser Gruppe nur die damit gekuppelten Empfänger verschoben werden.
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