CH96848A - Azetylengasgenerator. - Google Patents

Azetylengasgenerator.

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CH96848A
CH96848A CH96848DA CH96848A CH 96848 A CH96848 A CH 96848A CH 96848D A CH96848D A CH 96848DA CH 96848 A CH96848 A CH 96848A
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CH
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gas generator
acetylene gas
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Salzmann Rudolf
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Salzmann Rudolf
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H21/00Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description


      Azetylengasgenerator.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein     Azetylengasgenerator,    welcher speziell  zur Speisung von Schweissbrennern     bestimmt     ist. Gegenüber bekannten Ausführungen  zeichnet sich der Erfindungsgegenstand durch       Regulierbarkeit    des Gasdruckes und Er  zielung von kaltem, sowie gereinigtem Gas  aus.  



  Gemäss der Erfindung     wird    der Azetylen  gasgenerator gebildet aus einem mit Wasser  gefüllten, einen Sammelraum aufweisenden  Behälter, der mit der Wasservorlage in Ver  bindung steht. In dem Behälter lagert ein  Hohlkörper, der ein in das Wasser des letztge  nannten Behälters führendes Rohrstück besitzt,  wobei in dem Hohlkörper ein Wassergefäss  und über demselben ein     Karbidbehälter    ruht.  Letzterer ist mit einer 'Abgabevorrichtung  versehen, welche je nach dem eingestellten  Druck die Austrittsquantität reguliert. Das  Ganze ist derart, dass das Azetylengas durch  den Hohlkörper und Rohrstück in das Was  ser zwecks Abkühlung, sowie Reinigung ge  führt und alsdann in den     Sammelraum    geför  dert werden     kann.     



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist der    Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen  Ausführungsform zur Darstellung gebracht,  und es zeigt von derselben:       Fig.    1 einen Längsschnitt, und       Fig.    2 einen     Schnitt    nach der Linie     A-A     der     Fig.    1.  



       ic    bezeichnet den     Sammelbehälter,    welcher  auf den Füssen     a1    steht und mit Wasser b  teilweise angefüllt ist, wodurch ein     Sammel-          raum        b'    gebildet wird. c ist ein in den Be  hälter     a    eingesetzter Hohlzylinder, der. an  seinem untern Ende mit einem Rohrstück d  versehen ist, das in das Wasser b ragt. In  dem Hohlzylinder c lagert konzentrisch und  in einem     Abstande    das Wassergefäss e.

   Der  zwischen dem     Hohlzylinder    c und dem Was  sergefäss e gebildete Zwischenraum f dient  zum Durchziehen des Gases in das Rohr  stück d. Über dem Wassergefäss e ist der       Karbidbehälter        g    angeordnet, welcher an sei  nem untern Ende mit einer     Ausgangsöffnung          g1    versehen ist. Unter dem Ausgangsloch     g'     des     garbidbehälters    ist der     Verschlusskegel        h     angeordnet, der auf der     Halterstange    i be  festigt ist.

   Das freie Ende der rechtwinklig  umgebogenen Stange i     durchdringt    der      Führungsstift     il,    welch letzterer am     Karbid-          hehälter        g    montiert ist.

   In letzterem ist die  Hülse     k.    eingesetzt, in welcher der vertikal  stehende Schenkel der Führungsstange     da     lagert.     l    ist ein auf der Stange i befestigter  Abdichtungskolben, und steht die vor  genannte Stange unter Wirkung der Schrau  benfeder in, welche durch den Deckel 1c1 und  den Scheibenring     ra    abgestützt wird, so     dass     dieselbe stets das Bestreben hat, sich. nach  unten zu bewegen. Die Kraft der Feder in  ist möglichst klein zu halten, so dass eine  Rückbewegung bei Hebung des Scheiben  ringes     resp.    der Stange     i.    gewährleistet wird.

    Nahe dem     Verschlusskegel        h    ist auf der  Stange i ein Dorn o vorgesehen, welcher in  den     Karbidbehälter        g    ragt und zur Ver  hinderung des Verstopfens der :Austritts  öffnung     g1    dient. Der Hohlzylinder c ist  durch den Deckel     h    abgeschlossen, der durch  die in dem Drehbügel q gelagerte Schrauben  spindel     r-    fest auf die Deckwandung s des  Behälters a. gedrückt wird. In der Deckwan  dung<I>s</I> sitzt der Manometer<I>t,</I> mittelst wel  chem der vorherrschende Druck im     Sammel-          raum        b1    gemessen werden kann.

   In     de-m     Deckel     1)    ist eine Öffnung für den Karbid  einwurf, die durch einen     Verschlusspfropfen        ic     verschlossen ist.     v    bezeichnet den     Ablass-          hahnen    für das Wasser b.

   Der Sammel  rahm     b1    steht durch die Rohrstücke     ?v    mit  der an sieh     bekannten    Wasservorlage x in  Verbindung, die an der Aussenwandung des  Behälters     cr.    vorgesehen ist und zur Ver  hinderung von Explosionsgefahr beim Rück  schlagen der Flammen von den Brennern  dient.     J    ist der Hahnen, an welchen man  den Sehlauch des Schweissbrenners an  schliesst.  



  Beim Gebrauch fallen die     Karbidstücke     aus dem Behälter g in das Wassergefäss e,  wodurch Azetylengas entwickelt wird. Das  Gas steigt nun auf und zieht durch den  Zwischenraum<I>f</I> in das Rohrstück<I>d</I> ab, von  -wo     da-gselbe    in das Wasser b geführt wird  und dann in den Sammelraum     bi    aufsteigt.  Bei     Passierung    des Wassers b wird das Gas  abgekühlt und gereinigt. Entwickelt sieh zu    viel Gas, so hebt der sich dabei bildende  Druck Abdichtungskolben     l.,    wodurch der  selbe in Richtung der Austrittsöffnung     g1     des     Karbidbehälters        g    bewegt wird.

   Der  Innenraum der Hülse     Ic    ist am zweckmässig  sten luftleer gehalten, um eine grössere Ge  samtkraft zur Schliessbewegung des Kegels     h.     zu gewährleisten. Dabei kann nicht mehr  dieselbe Quantität Karbid nach unten fallen,  und infolgedessen geht die Gasentwicklung  zurück und damit der Druck, wodurch der       Verschlusskegel        h.    infolge Einwirkung der  Feder in,- auf die Stange i wieder nach un  ten geht, so dass wieder mehr Karbid durch  fallen kann.

   Dieses Bewegungsspiel vollzieht  sich beim Gebrauch anhaltend und infolge  der jeweiligen     11Iitbew        egung    des Dornes o  wird das Karbid in der Öffnung     Al    geschürt  und dadurch einer Verstopfung vorgebeugt.  Je mehr nun der Scheibenring     n    nach oben  oder unten auf der     Halterstange    i eingestellt  wird und dabei die Schraubenfeder in.     an-          oder    entspannt, um so mehr oder weniger  Druck braucht es, um den     Verschlusskegel        la.     zu heben. Durch Verstellung der Spann  kraft der     Schraubenfeder    m lässt sich der  Druck des Gases also regulieren.

    



  Der Entwicklungsbehälter ist so aus  zubilden, dass derselbe hermetisch von aussen  abgeschlossen wird und damit eine Mischung  des Azetylengases mit Luft ausschliesst.  Durch die Erfindung ist ein Hartlöten und  Weichlöten     etc.    mit einem und demselben  Brenner möglich, wobei nur der Druck der  Schraubenfeder     resp.    des Gases entsprechend  einzustellen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Azetylengasgenerator, gekennzeichnet durch einen mit Wasser gefüllten, einen Sammelraum aufweisenden Behälter, der mit der Wasservorlage in Verbindung steht, wo bei in dem Behälter ein Hohlkörper lagert, de-r ein in das Wasser des letztgenannten Be hälters führendes Rohrstück besitzt, wobei in dem Hohlkörper ein Wassergefäss und über demselben ein Karbidbehälter ruht, und fer ner, dass letzterer mit einer Abgabeeinrich- tung versehen ist, welche je nach dem ein gestellten Druck die Austrittsquantität re guliert, das Ganze derart,
    dass das Azetylen gas durch den Hohlkörper und Rohrstück in das Wasser zwecks Abkühlung und Reini gung geführt und alsdann in den Sammel- raum gefördert werden kann. UNTERANSPRüCHE: 1. Azetylengasgenerator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohl körper Zylinderform hat, in welchem kon zentrisch und mit Abstand das Wasser gefäss angeordnet ist, so dass die Gase in dem durch den Abstand gebildeten. Zwi schenraum in das Rohrstück abziehen können.
    N. Azetylengasgenerator nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Karbidabgabeeinrichtung ein auf einer Halterstange unterhalb der Austrittsöffnung des Karbidbehälters an geordneter Verschlusskegel ist, wobei die Halterstange unter Wirkung einer in der Spannkraft verstellbaren Schraubenfeder steht, welche dieselbe stets nach unten, gegen das Wassergefäss, zu bewegen be stimmt ist.
    3. Azet3-lengasgenerator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterstange rechtwinklig abgebogen ist, wobei auf dem horizontalen Schenkel der Verschlusskegel ruht, während der vertikal stehende, mit einem Abdichtungskolben versehene Schen kel in einer luftleeren Hülse lagert, wobei die Schraubenfeder um den vertikalen Schenkel der Führungsstange gelagert und durch einen verstellbar auf derselben angeordneten Scheibenring und die Hülse abschliessenden Deckel abgestützt wird, das Ganze derart, dass die vom Wasser gefäss aufsteigenden Gase den Abdich tungskolben bei anwachsendem Druck in die Hülse eindrücken,
    den Verschlusskegel daher heben und dadurch die Austritts menge verringern können. 4. Azetylengasgenerator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Karbidbehälter mittelst eines mit Verschlusspfropfen ver- sehenen Deckels abgeschlossen wird, der durch eine in einem Drehbügel gelagerte Schraubenspindel fest angedrückt werden kann.
    5. Azetylengasgenerator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehbügel auf der Deckwandung des Behälters vorgesehen und ferner, dass in derselben ein Mano meter angeordnet ist. G. Azetylengasgenerator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass nahe dem Verschluss- kegel auf der Halterstange ein in die Austrittsöffnung des Karbidbehälters ein greifender Dorn sitzt, wobei den horizon talen Schenkel der Halterstange ein Füh rungsstift durchdringt.
CH96848D 1921-06-25 1921-06-25 Azetylengasgenerator. CH96848A (de)

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