DE490762C - Vorlage zum Aufhalten von Explosionen in Gasleitungen, insbesondere an Apparaten zum autogenen Schweissen - Google Patents
Vorlage zum Aufhalten von Explosionen in Gasleitungen, insbesondere an Apparaten zum autogenen SchweissenInfo
- Publication number
- DE490762C DE490762C DES87373D DES0087373D DE490762C DE 490762 C DE490762 C DE 490762C DE S87373 D DES87373 D DE S87373D DE S0087373 D DES0087373 D DE S0087373D DE 490762 C DE490762 C DE 490762C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gas
- liquid
- template
- explosions
- stopping
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000003466 welding Methods 0.000 title claims description 5
- 238000004880 explosion Methods 0.000 title claims description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 22
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 11
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 8
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 claims description 8
- 238000007654 immersion Methods 0.000 claims description 4
- 238000009736 wetting Methods 0.000 claims description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 2
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 claims 1
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 2
- 241000167857 Bourreria Species 0.000 description 1
- HSFWRNGVRCDJHI-UHFFFAOYSA-N alpha-acetylene Natural products C#C HSFWRNGVRCDJHI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 125000002534 ethynyl group Chemical group [H]C#C* 0.000 description 1
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C4/00—Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
- A62C4/02—Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave in gas-pipes
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
- Vorlage zum Aufhalten von Explosionen in Gasleitungen, insbesondere an Apparaten zum autogenen Schweißen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufhalten von Explosionen in Gasleitungen, insbesondere an Apparaten zum autogenen Schweißen, und besteht darin, daß eine Vorlage vorgesehen ist, bei welcher der übliche Verschluß mittels Wassers durch einen in der Verbindungsleitung eingebauten, eine nicht netzende Flüssigkeit, z. B. Quecksilber, enthaltenden Verschluß ersetzt ist und die außerdem beim Eintreten eines Flammenrückschlages durch einen Wasserabschluh gesichert ist." Dadurch wird das an der Verbrauchsstelle ä. B. in einem Brenner zu verwendende Gas derart geführt, daß der Flüssigkeitsabschluß nur im Falle von hohem Gegendruck, z. B. bei Rückzündungen, in Wirkung tritt, dagegen bei normaler Strömungsrichtung vom Gas nicht durchströmt wird, indem der die nicht netzende Flüssigkeit enthaltende Verschluß derart eingestellt ist, daß im Normalbetrieb der dem Gas sich entgegensetzende Widerstand kleiner ist als der beim Durchfluß des Wasserabschlusses zu überwindende Widerstand.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
- Abb. i ist ein Schnitt durch den Flüssigkeitsabschluß einer Gasleitung.
- Abb. 2 zeigt den Abschluß von der Seite. Abb. ; zeigt den Abschluß von oben.
- Das für das Schweißen zu verwendende Gas, z. B. Acetylen, gelangt aus einer nicht gezeichneten Gasquelle durch die Leitung i in ein U-förmiges Gefäß a, welches teilweise mit einer Flüssigkeit 3, z. B. mit Wasser, gefüllt ist. Durch die Leitung q. tritt das Gas zum nicht gezeichneten Brenner über. In den Schenkels des Flüssigkeitsabschlusses ist ein Rohr 6 eingeführt, welches in ein Gefäß 7 einmündet, das durch eine Leitung 8 mit dem untern Teil des Flüssigkeitsabschlusses in Verbindung steht.
- Nach der Erfindung ist außer dem Flüssigkeitsabschluß eine Umlaufvorrichtung vorgesehen, die aus einem Gefäß 9 besteht, welches einerseits, durch ein Rohr i o mit derer gaserfüllten Raum des Schenkels 5, andererseits durch ein Rohr i i mit dem gas7-erfüllten Raum des Schenkels 12 des Flüssigkeitsabschlusses in Verbindung steht. Das Rohr i i reicht bis nahe auf den Boden des Gefäßes 9 und ist durch Quecksilber 1 3 abgeschlossen.
- Der Boden 16 des Gefäßes 9 ist verschiebbar angeordnet und kann höher oder tiefer gestellt werden. Dadurch wird die Eintauchtiefe des Rohres i i in das Quecksilber und damit der dem durch das Rohr i i strömenden Gas entgegengesetzte Widerstand verändert. Die Veränderung 'des Widerstandes könnte natürlich auch durch Verschieben des Rohres i i bewirkt werden.
- Die Abfüllung der Vorrichtung mit Absperrwasser erfolgt durch die Leitung i.1, die Entleerung durch den Ablaß 15. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Abb. i zeigt den Flüssigkeitsabschluß im Zustand relativer Ruhe, d. h. wenn der Gasdurchfluß abgestellt ist. Die Flüssigkeitssäule des Absperrwassers befindet sich in der Höhe a-a, diejenige des Quecksilbers. im Behälter 9 in der Höhe b-b.
- Innormalem Betrieb, d. h. wenn Gas durchströmt, wird durch dessen Druck die Flüssigkeitssäule 3 in die in Abb. i punktiert eingezeichnete Lage c-c verschoben, so daß dem durch die Leitung i zuströmenden Gas ein durch die Säule h gegebener Widerstand entgegensteht. Nach der Erfindung kann nun das Gas durch die Verbindungsleitung i i, i o in die zum Brenner führende Leitung q. strömen, indem die Quecksilbersäule 13 derart eingestellt ist, daß ihr Widerstand hl kleiner als derjenige der Wassersäule h ist.
- Wenn. z. B. während des Betriebes die Druckhöhe k gleich 5o mm beträgt, wird die Eintauchtiefe lt.. - des Rohres i i statt auf 3,6 mm Quecksilbersäule auf 3,o mm eingestellt, so daß dem in nomaler Richtung strömenden Gas von der Abschlußvorrichtung der Umlaufleitung ein kleinerer Widerstand entgegengesetzt wird als vom Fl.üssigkeitsabschluß 3. Die Druckhöhe lt der Flüssigkeitssäule 3 hängt natürlich vom Gasdruck ab, der den besonderen Verhältnissen entsprechend von Fall zu Fall anders ist. Dieser veränderlichen Einstellung des Gasdruckes entsprechend wird bei einer Vergrößerung des Widerstandes das Rohr i i tiefer, bei einer Verkleinerung weniger tief in das Quecksilber eingetaucht, und Zwar dadurch, daß der Boden 16 höher oder tiefer geschraubt wird.
- Wenn z. B. infolge einer Rückzündung ein starker Gegendruck entsteht, wird das Quecksilber im Behälter 9 in das Rohr i i gedrückt und versperrt dem durch das Rohr i o rückströmenden Gas den Durchtritt durch das Rohr i i. Gleichzeitig wird die Flüssigkeitssäule 3 in die in Abb. i punktiert angedeutete Lage d-d gedrückt, versperrt dadurch das Rohr i und schließt die Gaszufuhr aus diesem Rohr ab. Das bei der Rückwärtsbewegung der Säule 3 gegebenenfalls in das Rohr 6 gedrückte Wasser wird vom Gefäß y aufgenommen und durch die Leitung 8 in. den Flüssigkeitsabschluß z zurückgeführt.
- Durch die Erfindung wird der den bisher verwendeten Flüssigkeitsabschlüssen anhaftende Nachteil, daß das Gas ständig durch die Flüssigkeit strömen muß, dadurch nicht nur Feuchtigkeit aufnimmt, sondern auch Wasser mitreißt, das beim Brennen verdampft und wieder aus der Apparatur entfernt werden muß, vermieden, wobei gleichzeitig die Sicherheit bei etwa auftretenden Rückschlägen erhöht wird.
Claims (1)
- PATEN TANSPRÜCFIE: i. Vorlage zum Aufhalten von Explosionen in Gasleitungen, insbesondere an Apparaten zum autogenen Schweißen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindungsleitung zwischen den Schenkeln des üblichen Wasserverschlusses einen Flüssigkeitsverscbluß mit nicht netzender Flüssigkeit, z. B. Quecksilber, enthält, der dem Gasstrom einen Widerstand bietet als im Wiasserverschluß. z. Vorlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Verbindungsleitung eingebaute Flüssigkeitsabschluß als Gefäß ausgebildet ist, in welches das das. Gas zuführende Rohr hineinragt, und daß dessen Eintauchtiefe in die Sperrflüssigkeit regelbar ist. 3. Vorlage nach. Anspruch Z, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Regelung der Eintauchtiefe durch Aufundabbewegen des Bodens des Gefäßes erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES87373D DE490762C (de) | 1928-09-12 | 1928-09-12 | Vorlage zum Aufhalten von Explosionen in Gasleitungen, insbesondere an Apparaten zum autogenen Schweissen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES87373D DE490762C (de) | 1928-09-12 | 1928-09-12 | Vorlage zum Aufhalten von Explosionen in Gasleitungen, insbesondere an Apparaten zum autogenen Schweissen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE490762C true DE490762C (de) | 1930-01-31 |
Family
ID=7513706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES87373D Expired DE490762C (de) | 1928-09-12 | 1928-09-12 | Vorlage zum Aufhalten von Explosionen in Gasleitungen, insbesondere an Apparaten zum autogenen Schweissen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE490762C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113357416A (zh) * | 2021-06-29 | 2021-09-07 | 鞠长军 | 一种水封式回火防止机构 |
-
1928
- 1928-09-12 DE DES87373D patent/DE490762C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113357416A (zh) * | 2021-06-29 | 2021-09-07 | 鞠长军 | 一种水封式回火防止机构 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE490762C (de) | Vorlage zum Aufhalten von Explosionen in Gasleitungen, insbesondere an Apparaten zum autogenen Schweissen | |
| DE1508560A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von Schmelz- oder Warmhalteoefen | |
| DE488614C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Kuehlen von Absperrvorrichtungen fuer heisse Gasleitungen, insbesondere von Heisswindschiebern, mit Hilfe von in Kreislauf gefuehrtem Kuehlwasser | |
| DE557962C (de) | Sicherheitsvorrichtung fuer Acetylen-Schweissanlagen | |
| CH135065A (de) | Vorrichtung für Gasleitungen, insbesondere von Apparaten zum autogenen Schweissen. | |
| DE589718C (de) | Rueckschlagsicherung | |
| DE547722C (de) | Wasch- und Reaktionstuerme | |
| DE420021C (de) | Sicherheitsventil fuer Rauchgasvorwaermer u. dgl. | |
| DE348031C (de) | Auslassventil | |
| DE447251C (de) | Gasventil | |
| DE683878C (de) | Mit Schwimmer arbeitender Druckminderer | |
| DE571873C (de) | Selbsttaetig sich schliessendes Spuelventil mit in dem Ventilkoerper eingebautem Anhebe- und Auslaufstutzen | |
| DE713350C (de) | In einer Gaskammer angeordnetes federbelastetes, von aussen zu oeffnendes Gasdoppelventil | |
| DE478091C (de) | Acetylenentwickler | |
| DE408530C (de) | Giessmaschine mit Gasdruck | |
| DE834059C (de) | Vorrichtung an Flaschenfuellern | |
| DE600548C (de) | Vorrichtung zum Heben, Senken und Schwenken einer zum Abschluss des Tauchrohres in Teervorlagen dienenden Tauchtasse | |
| DE531709C (de) | Wasservorlage | |
| DE630071C (de) | Wasservorlage fuer Gasleitungen | |
| DE544699C (de) | Kontinuierlicher Absorptionskaelteapparat | |
| AT209038B (de) | Kocher mit einem Gasbehälter | |
| AT56118B (de) | Ausmeßvorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere an Ausschankapparaten. | |
| DE512133C (de) | Staubalken | |
| DE409590C (de) | Hoch- und Niederdrucksteuerung fuer hydraulische Pressen u. dgl. | |
| DE449575C (de) | Selbsttaetiger Abfuellheber |