DE600548C - Vorrichtung zum Heben, Senken und Schwenken einer zum Abschluss des Tauchrohres in Teervorlagen dienenden Tauchtasse - Google Patents

Vorrichtung zum Heben, Senken und Schwenken einer zum Abschluss des Tauchrohres in Teervorlagen dienenden Tauchtasse

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DE600548C
DE600548C DES106711D DES0106711D DE600548C DE 600548 C DE600548 C DE 600548C DE S106711 D DES106711 D DE S106711D DE S0106711 D DES0106711 D DE S0106711D DE 600548 C DE600548 C DE 600548C
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DE
Germany
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SILAMIT INDUGAS GASWERKSOFENBA
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SILAMIT INDUGAS GASWERKSOFENBA
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/06Conduit details, e.g. valves

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Heben, Senken und Schwenken einer zum Abschlug des Tauchrohres in Teervorlagen dienenden Tauchtasse Bei modernen Ofen zur Erzeugung von Gas und Koks ist es üblich, daß jeder Gaserzeugungsraum, Retorte oder Kammer, mit einer Vorrichtung versehen ist, um das zugeordnete Gasabführungsrohr von dem Gassammelraum der Teervorlage nach Belieben abzusperren. Bei einer bekannten Ausführungsform geschieht dies durch Verlängerung des Tauchrohres mittels eines beweglichen Rohrstückes, welches durch Schieben, Klappen oderDrehen unter das Tauchrohr zu dessen Verlängerung gebracht werden kann. Das eigentliche Tauchrohr endet kurz über dem Wasserspiegel in der Teervorlage, wird aber durch- das Verlängerungsstück zur Tauchung gebracht. Der gasdichte Anschlug des Verlängerungsstückes an das Tauchrohr geschieht entweder mittels einer Schneide oder in sicherer Weise durch einen Tauchverschluß, indem das Verlängerungsstück mit einer ringförmigen Tauchtasse versehen ist.
  • Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß von unten gegen das Tauchrohr eine Tauchtasse gebracht wird, die das Tauchrohr von außen umfaßt und beim Durchtritt durch die Absperrflüssigkeit sich mit dieser füllt.
  • Ein Nachteil der bekannten Ausführungen besteht darin, daß sich die Tauchtasse ohne Störung des Betriebes nicht einwandfrei reinigen und ausbauen läßt. Die Ausbaumöglichkeit ist aber zur Vornahme etwaiger Reparaturen erwünscht. Man hat daher vorgeschlagen, die Teervorlage in ihrer ganzen Länge durch eine Tauchwand zu teilen, wodurch ein vorderer, gasgefüllter und ein hinterer, mit der Außenluft in Verbindung stehender Raum entsteht. In den hinteren Raum wird ein Gestänge eingebracht, an welchem die Tauchtasse mittels eines Armes befestigt ist und mit dem sie gehoben, gesenkt und unter die Tauchwand hindurchgeschwenkt werden kann.
  • Diese bekannte Einrichtung gestattet also, die Tauchtasse während des Betriebes zu reinigen und auch auszubauen. Sie besitzt aber einen doppelten Nachteil. Einmal ist der Gasraum sehr klein, weil durch die Tauchwand ein ziemlich großer Teil des Vorlageraumes abgetrennt werden muß, wenn sich das Gestänge zweckmäßig einbauen lassen soll. Dadurch geht die Vorlage heiß und neigt zur Dickteerbildung. Ziun anderen ist die Oberfläche des Wasserspiegels im Gasraum kleiner oder zum mindesten nicht wesentlich größer als die Wasseroberfläche im hinteren, luftgefüllten Raum. Wenn sich nun der Druck im Gasraum erhöht, z. B. bei Stillstand des Gassaugers, so wird sich der Wasserspiegel im Gasraum stark senken. Bei gleicher Wasseroberfläche im vorderen und hinteren ,Teil der Vorlage senkt sich der Wasserstand im Gasraum um die Hälfte des Druckanstieges, also z. B. bei einem Behälterdruck von Zoo mm um ioo mm. Infolgedessen muß die Tauchwand im Betriebszustand eine sehr große Tauchung haben, damit für solche Fälle eine genügende Sicherheit vorhanden ist und das Gas ;nicht unter der Tauchwand durchschlagen kann. Eine tiefe Tauchwand bedingt aber wieder :eine tiefe und dadurch unhandliche und teuere Vorlage, ferner ein langes Gestänge für die Tauchtasse und damit eine Erschwerung ihrer Bedienung.
  • Diese Nachteile werden durch die Einrichtung gemäß der Erfindung vermieden, ohne daß die Vorteile einer leichten Reinigungs-und Aushaumöglichkeit während des Betriebes aufgegeben würden.
  • Nach der Erfindung ist zur Führung des die Tauchtasse tragenden Gestänges jedem Tauchrohr ein Tauchkasten zugeordnet. Dieser hat einen solchen Querschnitt, daß das Gestänge zur Bewegung der Tauchtasse in das Innere der Vorlageeingebracht werden kann. An dem hakenförmig nach oben gebogenen inneren Ende des Gestänges läßt sich die Tauchtasse leicht ahnehmbar befestigen.. Im hinteren Teil der Vorlage ist zwischen je zwei Tauchrohren ,ein Putzkasten angeordnet, welcher in den Wasserspiegel eintaucht und dessen Querschnitt nur so groß ist, daß man die Tauchtasse auf das nach hinten geschwenkte hakenförmige Ende des Gestänges aufsetzen kann, und zwar entweder direkt oder unter Zwischenschaltung eines Halteringes, der seinerseits auf das hakenförmige Ende des Gestänges aufgesteckt ist. Die Tauchtassen der einem Putzkasten benachbarten beiden Tauchrohre lassen sich nach Absenkung unter diesen Putzkasten einschwenken und hier reinigen oder abnehmen.
  • Bei dieser Einrichtung wird .das Volumen des Gasraumes gegenüber den üblichen Vorlagen nicht nennenswert verkleinert, da die Tauchkästen sehr schmal ,gehalten werden können. Auch ist die Oberfläche des Wasserspiegels im Gasraum sehr groß im Verhältnis zur Oberfläche des Wasserspiegels in den Tauch- und Putzkästen, so daß bei einer Drucksteigerung im Gasraum nur eine geringe. Absenkung des Wasserstandes in diesen stattfindet.
  • In der Zeichnung stellt Abb. i einen Querschnitt durch eine Teervorlage mit der Einrichtung nach der Erfindung dar und Abb. 2 einen horizontalen Schnitt Linie A-B der Abb. i. Das Tauchrohr i ragt in das Innere der Teervorlage z hinein und endet kurz oberhalb des Spiegels 3 der Absperrflüssigkeit, die im allgemeinen aus Ammoniakwasser besteht. Die Tauchtasse 4 taucht in ihrer Schließstellung mit dem unteren Ende in die Absperrflüssigkeit ein und stellt die Tau-Chung her. Sie ist auf dem hakenförmig nach oben gebogenen Ende 5 des Gestänges 6 abnehmbar befestigt, und zwar entweder unmittelbar oder durch Zwischenschaltung eines Tragringes. Das Gestänge 6 ist in Führungen 7 -und 8 derartig gelagert, daß es sich auf und nieder bewegen und auch drehen läßt. Die untere Führung 7 sitzt herausnehmbar in dem Tauchkasten 9. Dieser ist in der lichten Breite nicht viel weiter als der Durchmesser der Stange 6 bzw. der Führung 7 und besitzt eine lichte Länge b, welche etwas größer ist als der äußere Abstand a zwischen der Stange 6 und ihrem hakenförmig umgebogenen Ende 5, so daß man also die Stange 6 durch den Kasten 9 hindurch ausbauen kann.
  • Durch Senken der Stange 6 läßt -sich die Tauchtasse aus ihrer Schließstellung 4 in die Lage io bringen und weiter durch Drehung der Stange 6 in die Putzstellung i i unter dem Putzkasten 12, welcher in die Absperrflüssigkeit ebenso tief wie der Tauchkasten 9 eintaucht. Die Längsachse des Putzkastens 12 liegt in der 11Ette zwischen den Steigrohren 13 und 14. Seine Länge ist so bemessen, daß man sowohl die dem Rohr 13 wie die dem Rohr 14 zugeordnete Tauchtasse unter den Putzkasten schwenken kann, so daß beide Tauchtassen durch den Putzkasten hindurch zugänglich sind. Im Betriebszustand werden sämtliche Tauchtassen so weit gedreht, daß sie von dem von den Tauchrohren i herabtropfenden Teer nicht getroffen werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Heben, Senken und Schwenken einer zum Abschluß des Tauchrohres in Teervorlagen dienenden Tauchtasse, die auf dem Ende eines hakenfärmigen Gestänges abnehmbar aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des die Tauchtasse (4) tragenden Gestänges (6) jedem Tauchrohr (i) ein Tauchkasten(9) zugeordnet ist. z. Vorrichtung nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei benachbarten Tauchrohren ein Putzkasten (i2) zugeordnet ist, unter den die Tauchtassen geschwenkt werden können.
DES106711D 1932-10-21 1932-10-21 Vorrichtung zum Heben, Senken und Schwenken einer zum Abschluss des Tauchrohres in Teervorlagen dienenden Tauchtasse Expired DE600548C (de)

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DE600548C true DE600548C (de) 1934-07-25

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DE (1) DE600548C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE819306C (de) * 1949-11-15 1951-10-31 Otto & Co Gmbh Dr C Vorlage fuer Koksoefen, Gaserzeuger usw.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE819306C (de) * 1949-11-15 1951-10-31 Otto & Co Gmbh Dr C Vorlage fuer Koksoefen, Gaserzeuger usw.

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