DE557962C - Sicherheitsvorrichtung fuer Acetylen-Schweissanlagen - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer Acetylen-Schweissanlagen

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DE557962C
DE557962C DEW87446D DEW0087446D DE557962C DE 557962 C DE557962 C DE 557962C DE W87446 D DEW87446 D DE W87446D DE W0087446 D DEW0087446 D DE W0087446D DE 557962 C DE557962 C DE 557962C
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container
water
gas
safety device
welding systems
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Expired
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DEW87446D
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GERTRUD WOLF GEB KUHLMANN
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GERTRUD WOLF GEB KUHLMANN
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C4/00Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
    • A62C4/02Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave in gas-pipes

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung für Acetylen-Schweißanlagen Bei allen bisher bekannt gewordenen Ausführungsarten von Sicherheitsvorrichtungen für Acetylen-Schweißanlagen bestand für die hierbei verwendeten Wasservorlagen der Übelstand, daß es oft unterlassen wurde, den Wasserstand jeden Tag mindestens einmal zu prüfen und zu regeln. Die Explosionsgefahr, welche hierdurch entstand, erhöhte sich noch, wenn Vorlagen verwendet wurden, bei denen sich der Wasserstand durch Ventile regeln sollte, welche durch Schwimmer betätigt wurden. Denn diese Schwimmer nebst der zu diesen gehörigen Mechanik waren leicht einem Versagen unterworfen.
  • Diese Mängel werden bei der Erfindung dadurch beseitigt, daß der Behälter der Wasservorlage und ein zweiter darin angeordneter, durch den das Gas in den äußeren Behälter tritt, mittels eines Rohres mit der Glocke des Acetylenentwicklers dicht unter der Decke verbunden sind.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Sicherheitsvorrichtung im Schnitt R-R nach Abb. a.
  • Abb. z zeigt eine Draufsicht derselben und Abb.3 einen Acetylenentwickler mit der eingebauten Vorlage.
  • a ist ein Wasserbehälter mit den daran befindlichen Abzweigstutzen a1, a2, a3; b ist ein Behälter, der mittels eines Rohrnippels b1 in der Wand des Wasserbehälters a befestigt ist. In dem Behälter b befindet sich dicht unter dem Rohrnippel b1 die mit kleinen Löchern versehene Zwischenwand c, unter dieser befindet sich, den Behälter b fast ganz ausfüllend, der Bremsblock e. Am unteren Ende ist der Behälter b durch die ebenfalls mit kleinen Löchernd versehene Platte/ abgeschlossen. g ist ein Entlüftungsventil. h ist ein Wasserstandregulierbahn. Pfeil O zeigt den Wasser- und Gaseintritt in die Vorlage. Pfeil P zeigt den Austritt des Gases in die Leitung zum Brenner. Die in der Vorlage gezeichneten kleinen Pfeile zeigen den Weg des Gases. l ist der Acetylenentwickler, m der Gasbehälter und it die Decke des letzteren. Nachdem die Vorlage, wie Fig.3 zeigt, in den Gaserzeuger eingebaut ist, wird der Hahn am Rohr k geöffnet und der Wasserbehälter so weit mit Wasser gefüllt, bis dasselbe mit der Decke des Gasbehälters in gleicher Höhe steht. Dadurch läuft das Wasser auch in die Vorlage. Nunmehr wird der Hahn an dem Rohr k geschlossen und Gas in bekannter Weise unter den Gasbehälter geleitet. Dadurch wird das Wasser aus dem Gasbehälter verdrängt und der Wasserstand in dem Wasserbehälter gehoben. Dadurch wird das Gas mit Druck in die Vorlage getrieben. Nun wird zuerst das in der Vorlage zuviel befindliche Wasser durch Öffnen des Hahnes k abgelassen, und wenn kein Wasser mehr aus demselben abläuft, ist der Normalwasserstand der Vorlage gegeben. Der Apparat ist also betriebsfertig. Erfolgt nun während des Betriebes eine Explosion, so entweichen die verbrannten Gase durch das Ventil g, und das dabei durch den Druck der Explosionsgase zurückgeschleuderte Wasser wird durch die Löcherd der Platten c und f und durch den Bremsblocke so stark zurückgehalten, daß die Flamme niemals in den Gasbehälter gelangen kann. Über dem Ventil g befindet sich eine Wassersäule, welche den Zweck hat, den Gasaustritt durch das Ventil bei Undichtwerden desselben zu verhüten. Da es ganz unmöglich ist, daß durch Öffnen des Hahnes h zuviel Wasser aus der Vorlage abgelassen werden könnte, so bleibt der Wasserstand derselben für lange Zeit der normale. Wenn das Gas aus dem Gasbehälter ganz verbraucht ist, dann füllt sich die Vorlage von neuem mit Wasser.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung für Acetylen. Schweißanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (a) der Wasservorlage und ein zweiter darin angeordneter Behälter (b), durch den das Gas in' den Behälter (a) austritt, mittels eines Rohres (i) mit der Glocke (m) des Acetylenentwicklers (l) dicht unter deren Decke (n) verbunden sind.
DEW87446D Sicherheitsvorrichtung fuer Acetylen-Schweissanlagen Expired DE557962C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2626860A (en) * 1949-07-21 1953-01-27 Union Carbide & Carbon Corp Backfire arrester
DE4126932A1 (de) * 1991-08-10 1993-02-11 Bayer Ag Vorrichtung zur verhinderung der rueckzuendung in brennbare gase fuehrenden rohrleitungen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2626860A (en) * 1949-07-21 1953-01-27 Union Carbide & Carbon Corp Backfire arrester
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