DE369449C - Apparat zum Abzapfen abgemessener Fluessigkeitsmengen - Google Patents
Apparat zum Abzapfen abgemessener FluessigkeitsmengenInfo
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- B67D7/00—Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
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Description
- Apparat zum Abzapfen abgemessener Flüssigkeitsmengen.
Den Gegenstand der !Erfindung bildet :eine Vorrichtung zum Abzapfen albgemessener Flüssiggkeitsmnemgen, b @eispiielswieise einer be- stimmten. Menge Benzin aus :einem feuerfesten Tank .in das Reservoir eines Automobils, wo- bei .die Flüssigkeit ein Meßggefäß idurchließt, in welchem ein am. .sich bekannter Schwimmer m:it Vorrichtung zur Steuerung eines Du..rch- lassies vorgesehen .ist. Der Einlaß' der Flüs- sigkeit aus der Zulußleitung in das Meß- gefäß und ihr Auslaß zur Abgabestelle erfolgt durch Vermittlung eines an sich ebenfalls be- kannten Dreiweghaihnes, der von Hand um- gestellt wird. Wesentlich bei der Erfindung ist, d'aß zwischen diiesiem, D'reiweghahn und dem Gefäß ein 4urch den Schwimmer geschlos- sen gehaltenes :bzw.ausgelöstes Feder- oder gewichtsbelastetes Absehlu!ßwentil vorgesehen ist, durch das beim Erreichen eines gewissen Flüssiagikeitsstandes das Meßgefäß von der Zu;flußleitu:ng abgeschlossen wird, ;ohn:e daß der Dreiwegh:ahn umgestellt werden muß. Hierdurch, wird der Fülldruck vom .Gefäß ferngehalten. Infolge der selbsttätigen. Stewe- ru.ng durch das Ventil kann die Flüssigkeit im Gefäß niemals zu hoch: steigen, und das Ge- fäß braucJht deshalb, nichtluftdicht verschlos- sen zu werden. Das- Ventil:, -das unter der Federbelastung stets :bestrebt .ist, @di:e Leitung geschlossen -zu halten, ist mit dem Schwim- mer in solcher Weise vereinigt, @daß, -es frei- gegeben wird, wenn der Schwimmer einen ,bestimmtem Höchststand erreicht hat, wäh- rend es beim @S.inken des Schwimmers durch das Ventil 5 stets in seinen Sitz zu drücken und .dadurch die Öffnung im Boden des Gefäßes i zu schließen.eine Hemmungsfläche in der geöffneten Stel- 1u;ng gehalten wird. Zwecks Vereinfachung der Biedienung dieses -Apparates kann das Ventil gemäß der Erfindung derart mit dem Küken des Dreiweghahnes ;gekuppelt sein, daß es von seinem Sitzabgehoben wird, wenn durch den @Hahn eine Verbindung zwischen Gefäß und Abbzapfleitung hergestellt wird. Eine sehr zweckmäßige Einrichtung ist die- jenige, bei welcher an. dem Küken eine Exzen- terscheibe sitzt, deren Ring mit einer Stange verbunden ist, die .nadhldem site durch Bewe- gung -in der tin :en Richtung das Ventil von sei- nem Sitz .entfernt hat, in der anderen Rich- tung :einen: gewissen iSpi-elraum in bezug :auf dieses Ventil besitzt. Die Zeichnung zeigt im Längsschnitt, teil- weise in. Ansicht, einen Apparat nach der Er- findung, der alle o!bengenannten :erkmal:e in sich vereinigt. Ein Gefäß, r ist an der Unterseite an eine Speiseleitung z mit darin angebrachtem D,rei- ,#v@eghahn 3 :angeschlossen. Der :Dreiweghahn ist gleichfalls mittels Flansch 4 an .die Ab- zapfleitung angeschlossen; -die Leitung a 'kann beispielsweise :mit einem unterirdischen Tank in Verbindung stehlen, in welchem Benzin unter. Druck unter :einem Schutzaus (Stick- stoff) aufbewahrt .wird-. Durch Iden Dr:ei- -,vegihahn 3 kann man das Gefäß nach Belie- ben mit der 'Sp:eiseleitung a oder mit,der Aib- zapfleitung in Verbindung bringen. In der Leitung zwischen Hahn 3 und Gefäß r befin- rl.a+ cirfh ai,n ZTam.+il e# ,Ainla FPr1,Pr h trarlitrt - .Das Ventil trägt eine Spinde17, welche sich bis innerhalb des Gefäßes i erstreckt. An einer im Deckel 8 des Gefäßes vertikal geführten Stange.g ist ein Schwimmer io befestigt; das untere Ende der Stange g ist mit dem Arm i i einer Gabel oder eines Bügels 12 scharnierartig gekuppelt, welcher Arm um einen festen Bolzen 13 drehbar ist. Bei dem in der Zeichnung wiedergegebenen Stand, d. h. wenn das Gefäß bis zum erforderlichen Niveau gefüllt ist und der @Schwimmer schwimmt, .reicht die Ventilspinde17 mit ihrem Oberende frei zwischen den Beinen der Gabel 12 heraus; zwischen :den Außenenden der Gabelbeine befindet sich ein stählernes Messer 1d., welches, wenn das Ventil 5 entgegen der Wirkung der Feder 6 hinuntergezogen wird und dier Schwimmer io von seinem höchsten Stand sinkt, gerade auf der (j)aerflädhe der Spindel 7 zu ruhen kommt und somit das. Ventil 5 hindert, .sich wieder zu schließen; die Stange g ruht dann mit ihrem Unterende a-m Boden des Gefäßes.
- Die außerhalb des Gehäuses des Hahnes 3 reichende Kükenstange 15 trägt eine Exzenterscheibe 16, deren Ring 17 scharnierartig mit einer Stange i8 verbunden ist. Diese Stange besitzt an ihrem O'beren.deeinen. Kragen ig, der sich innerhalb einer Aussparung 2o des Ventils (bzw. -eines damit verbundenen Teiles) in der Achserrichtung verschi,eiben kann. Blei einer niedergehenden Be-weg ung der Stange 18 nimmt diese vermittels ihres Kragens ig das Ventil 5 mit; eine nach oben gerichtete Bewegung dieser Stange ist möglich, ahne daß ihr das Ventil 5 folgt.
- Wie gesagt veranschaulicht die Zeichnung den: Zustand, in -welchem .das Gefäß i vollkommen gefüllt ist; .der Schwimmer ist mit der Flüssigkeit mit aufgestiegen und -das Messer 1d. liat di.e Spindel 7 freigegeben, wodurch das V enti@1!:5; vermittels der Feder 6 zuged:rüdkt ist. Diese Aufwärtsbewegung, des Ventils nwa.r dadurch möglich, @daß die Exz.enterscheibe 16, so lange der Hahn auf »Füllen« steht, ihren höchsten Stand einnimmt, einen Stand, in welchem zwischen -der Unterseite des Kragens ig und der Bodenoberfläche des. Raumes 2o noch ein kleiner Spielraum vorhanden ist.
- Dreht man nun das Küken. des Hahnes 3 derart, daß zuerst ;die Verbindung zwischen Gefäß i und Speiselaitung 2 geschlossen wird und hierauf eine Verbindung zwischen Gefäß i und Abzapfleitung zustande kommt, dann wird infolge des D.rehens =des Exzenters 16 das Ventil 5 geöffnet, nachdem,die Speiseleitung abgeschlossen ist. .Das Gefäß i läuft nun durch die Zapfleitunig leer, der Schwimmer sinkt, und Idas Messer 14 sperrt das Ventil 5 in seinem offenen Stand.
- Wird- der Hahn 3 nachher wieder auf »Füllen« gestellt, so bewegen sich, die Exzenterscheiben 16 und die Exzenterstange 18 auf-' wärts; das Ventil 5 wird hierbei jedoch nicht mitgenommen. Die Flüssigkeit strömt also Unbehindert ein, Abis das Gefäß auf das erforderliche Maß gefüllt ist und der Schwimmer zu. schwimmen beginnt. In diesem Augenblick bewegt sich das Messer 14 bis 1 außerhalb :der Bahn der Ventilspindel 7, das Ventil 5 schließt ab und .der Apparat befindet sich wieder in seiner ursprünglichen: Lage.
- Der Dreiweghah n wird vorzugsweise mit einer Zähleinrichtung, idie die Anzahl der Füllungen angibt, verbunden. Um zu verhindern, d'aß mehr Flüssigkeit abgezapft werden kann, als die Zähleinrichtung registriert, -mu,ß Jiese letztere derart mit denn D.reiweghahn gekuppelt sein, daß die kleine Verdrehung des Hahnikükens zwischen dem Schließen .der einen, und dem Offnen: .der anderen Veri bin@dung hinreichend ,i,st, um das Zählwerk mit I Sicherheit zu betätigen.
Claims (1)
- PATENT -AN SPRÜCHE: r. Apparat zum Abzapfen arbgemessener Müssib°keitsmengen, bestehend aus einem Gefäß miit einer vom Boden ausgehenden Leitung, in welcher sich unter dem Gefäß :ein. Dreiweghalin mit Anschlüssen für die Einlaß- und Auslaßleitung des Gefäßes befindet, dadurch gekennzeichnet, daß :zwischen Dreiweghahn und Gefäß ein feder- oder gewichtsbelastetes, mit einem Schwimmer im Gefäß gekuppeltes Ventil angeordnet ist, das, wenn der Schwimmer eine bestimmte Höchstlage erreicht, ausgelöst wird und in die Schließlage schnappt, während es nach .weder erfolgter Öffnung und bei entsprechender Senkung des Schwimmers von einer Eem@mungsfläche (i4) offen ,halten wird.. a. Apparat nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Küken, des Dreiweghahnes eine Exzenterscheibe sitzt, .deren Ring einer Stange (i8) angelenkt ist, welche durch eine Bewegung in der einen Richtung das Ventil öffnet, in der :anderen Richtung aber einen gewissen Leerhab (2o) in bezug .auf das Ventil hat.
Applications Claiming Priority (1)
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