DE28680C - Neuerungen an Schmiervorrichtung gen - Google Patents

Neuerungen an Schmiervorrichtung gen

Info

Publication number
DE28680C
DE28680C DENDAT28680D DE28680DA DE28680C DE 28680 C DE28680 C DE 28680C DE NDAT28680 D DENDAT28680 D DE NDAT28680D DE 28680D A DE28680D A DE 28680DA DE 28680 C DE28680 C DE 28680C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
oil
pipe
steam
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT28680D
Other languages
English (en)
Original Assignee
S. REID in Chicago, Grafsch. Cook, Illinois, V. St. A.; Verteter: G. DITTMAR in Berlin S., Kommandantenstr. 56
Publication of DE28680C publication Critical patent/DE28680C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1884 ab.
Die Neuerungen betreffen Schmiervorrichtungen, in welchen behufs Ueberwindung des auf den Oelabflufs einwirkenden Dampfdruckes eine Wassersäule oder überhaupt ein Wasserdruck verwendet wird. Diese Schmiervorrichtungen sind mit einem Flüssigkeitsstandanzeiger versehen, an welchem die Menge des aufgebrauchten Oeles leicht ersehen werden kann. Die Neuerungen haben den Zweck, in den Flüssigkeitsstandanzeiger Prefsluft in geeigneter Weise einzuschliefsen, so dafs das Glasrohr beständig rein und durchsichtig erhalten wird und vermöge der Spannkraft der Luft in dem Flüssigkeitsstandanzeiger ungeachtet der bedeutenden Aenderungen des Dampfdruckes das Gleichgewicht des Druckes erhalten wird. Ein fernerer Zweck der Neuerungen besteht in der Herstellung einer Schmiervorrichtung, bei welcher das Ventil und Ausflufsrohr zwischen Oelbehälter und Flüssigkeitsstandanzeiger so gebaut sind, dafs verstopfte Ausflufsrohre leicht entfernt werden können, und endlich besteht ein Zweck der Neuerungen auch darin, den Kolben der Luftpumpe, durch welche die Prefsluft in den Flüssigkeitsstandanzeiger gepumpt wird, so einzurichten, dafs er dieses Glasrohr gleichzeitig abschliefst.
Der cylindrische Oelbehälter A ist in seinem oberen Theil mit einem kurzen, senkrechten Zuführungsrohr 1 versehen, welches oben durch einen Pfropfen 2 geschlossen ist, zum Einfüllen dient und mittelst eines· Zweigrohres 3 die Verbindung des Oelbehälters mit dem Beobachtungsrohr herstellt.
An einer Seite und ungefähr in der Mitte des Oelbehälters tritt ein cylindrischer Theil B ein, welcher mit von einander unabhängigen Kanälen 4 und 5 versehen ist. Der Kanal 4 kommt aus dem Rohr des Condensators C und ist andererseits mit dem beinahe bis an den Boden des Oelbehälters reichenden Rohr 6 verbunden. Durch diesen Kanal 4 sammt Rohr 6 wird in den Oelbehälter A Wasser eingeleitet, wodurch das OeI beständig gehoben und durch den hierzu bestimmten Kanal dem Dampfrohre zugeleitet wird. Der Wasserzuflufs in den Oelbehälter A wird durch das Ventil D geregelt,
Fig· 3· Der cylindrische Theil B ist an seinem äufseren Ende mit Schraubengewinde versehen, auf welches ein kurzes Rohr 7 mittelst der an einem Ringwulst angegossenen Hülse 8 aufgeschraubt ist, wobei diese Hülse eine passende Packung enthält. Das kurze Rohr 7 verbindet die Schmiervorrichtung mit dem Dampfrohr und bildet eine Kammer für das Oelrohr 9, welches eine Fortsetzung des Oelkanales 5 ist.
Der Kanal 5 erstreckt sich nach unten, dann nach oben zum Oelrohr, was den Zweck hat, dort ein Niederschraubventil C1 anbringen zu können. Dieses Ventil regelt den Zuflufs des Oeles in das Oelrohr, dient jedoch besonders dazu, bis zum Bewegen der Pumpe, welche die erforderliche Menge Luft in den Flüssigkeitsstandanzeiger einfuhrt, den Eintritt des Dampfes zu verhindern, und andererseits, um erforderlichenfalls die OeI-kanäle auszublasen, den Eintritt des Dampfes in dieselben zu gestatten. Dieses Ventil ist mittelst einer Dichtungskapsel 10 mit entsprechender Liderung abgedichtet.
Den cylindrischen Theil B durchziehen ferner zwei in das kurze Rohr 7 und folglich in das
Dampfrohr mündende Kanäle 11 und 12, Fig. 4, von welchen letzterer in Fig. 1 punktirt ist. Von diesen Kanälen erstrecken sich zwei Röhren 13 und 14 in den Innenraum des Condensators C, Fig. 3, und steigen aufwärts bis in die Kugel desselben, wobei jedoch das obere offene Ende des Rohres 13 höher als das des Rohres 14 zu stehen kommt. Diese Anordnung hat den Zweck, den Wasserabflufs durch das Rohr 14 zu ermöglichen und dessen Einströmen in das Rohr 13, wodurch eine Störung in der Wirkung der Vorrichtung eintreten würde, zu verhindern.
Das Rohr 14 wirkt so lange als Dampfzuführungsrohr, bis die Wassersäule im Condensator die Ausmündung desselben erreicht hat, worauf das Wasser infolge seines Eigengewichtes und des Druckes des aus der Röhre 13 ausströmenden Dampfes in das Dampfrohr 7 oder in eine andere entsprechende Vorrichtung abfliefst, von welcher es abgeleitet wird. Durch diese Anordnung wird im Condensator eine Dampfkammer gebildet, deren Dampf die Druckkraft der Wassersäule erhöht und die Fortbewegung des Oeles im Oelbehälter fördert.
Im Boden des Oelbehälters ist ein mit Längsbohrung versehener Pfropfen E befestigt. Eine Aushöhlung dieses Pfropfens bildet den Sitz für ein Ventil F. Dieses ist mit einem Querkanal 15, einem Längskanal 16 und in der Höhe des Querkanales 15 mit einer ringförmigen Nuth 17 versehen, um vor der Wiederfüllung des Behälters mit OeI das Wasser aus demselben ablassen zu können. Der Pfropfen E dient dazu, den im Behälter sich bildenden Bodensatz zu entfernen.
Das Gufsstück, in welches der Kanal 3 gebohrt ist, hat, wenn es von dem Rohr 1 getrennt wird, T-Form, ist innen ausgehöhlt und an seinem unteren Ende mit Schraubengewinde versehen, auf welches die entsprechend abgedichtete Kapsel 18 aufgeschraubt ist. Diese Kapsel bildet eine dichte Verbindung für ein Glasrohr G, welches den Flüssigkeitsstandanzeiger bildet. Eine ähnliche Kapsel 19 mit entsprechender Packung verbindet in derselben Weise das untere Ende des Glasrohres G mit dem oberen Ende eines in den Oelbehälter A hineinreichenden und dort mit dem cylindrischen Theil B verbundenen Rohres H1 dessen innerer Hohlraum die Fortsetzung des Kanales 5 bildet und in das untere Ende des Hohlraumes des Flüssigkeitsstandanzeigers mündet.
Das untere Ende des Rohres H ist bei 20 so ausgebohrt, dafs zwischen dieser Höhlung 20 und dem Flüssigkeitsstandrohr eine mit 21 bezeichnete Metallwand stehen bleibt. Das ausgehöhlte untere Ende des Rohres H ist mit einem Muttergewinde versehen, in welches der Stiefel 2 2 einer Luftdruckpumpe / eingeschraubt ist. Diese hat einen mit schwalbenschwanzförmiger Liderung 23 versehenen Kolben, dessen Stange 24 an ihrem äufseren Ende mit einem in den Sperrhaken 26 passenden Stift 25 versehen ist. Der Sperrhaken 26 ist an der Verschlufskapsel 27 befestigt, welche an das untere Ende des Pumpenstiefels 22 geschraubt ist, denselben von unten abschliefst und gleichzeitig eine Führung der Kolbenstange 24 bildet.
Die Verschlufskapsel 27 ist auf dem Pumpenstiefel verstellbar befestigt, so dafs nach Einpumpen einer genügenden Luftmenge in das Flüssigkeitsstandrohr und Einlegen des Stiftes 2 5 in den Sperrhaken 26 die Kapsel aufwärts geschraubt und der Pumpenkolben fest an den im oberen Ende des Pumpenstiefels angebrachten Dichtungsring f gedruckt werden kann. Hierdurch wirkt der Kolben in Vereinigung mit dem Ventil b als Abschlufsvorrichtung zur Verhinderung des Austrittes der Prefsluft aus dem Flüssigkeitsstandrohre.
Zur Einbringung der Prefsluft in das Flüssigkeitsstandrohr dient ein mit dem ausgehöhlten Theil oder der Kammer 20 des Rohres H^ verbundenes Rohr a, welches in das Flüssigkeitsstandrohr eindringt, und dessen oberes Ende genügend hoch hinaufreicht, um keine Störung in dem Ausströmen des Oeles zu verursachen und das Bespritzen der inneren Fläche des Beobachtungsrohres zu vermeiden. Am oberen Ende des Pumpenstiefels ist ein Absperrventil b angebracht, und der Lufteintritt erfolgt durch die Oeffnung c.
In den oberen Theil des T-förmigen Gufsstückes, welches den Kanal 3 enthält, ist ein Pfropfen K eingeschraubt oder auf eine andere Art befestigt. Ein in diesem Pfropfen K angebrachter Kanal verbindet den Kanal 3 mit der Höhlung des Fliissigkeitsstandrohres. Die innere Höhlung des Pfropfens K ist mit einem Muttergewinde versehen, in welches die Spindel eines Ventils L eingeschraubt ist, während das obere Ende des Pfropfens äufserlich ein Schraubengewinde zum Aufschrauben einer abgedichteten Verschlufskapsel 2 7 hat. Durch diese Anordnung wird ein dichter Anschlufs des Pfropfens an die Ventilspindel hergestellt.
Das Ventil L dient dazu, den Oelzuflufs aus dem Behälter A durch das Flüssigkeitsstandrohr zum Dampfrohr oder sonstigen Maschinentheil abzuschliefsen und zu regeln. Durch eine Verlängerung dieses Ventils L wird ein in das Flüssigkeitsstandrohr hineinreichendes Abflufsrohr M gebildet, welches mit zwei Kanälen, einem senkrechten Kanal 29 und einem denselben kreuzenden Querkanal 28, Fig. 1 und 2, versehen ist und in das Beobachtungsrohr G so tief hinunterreicht, dafs man das Ausfliefsen des Oeles aus demselben durch die Glasrohre G deutlich beobachten kann.
Wenn das Ventil L wie in Fig. 1 geschlossen ist, steht der Querkanal 28 nicht mit dem OeI-
Zuführungskanal 3 in Verbindung. Sobald.aber das Ventil gehoben wird, setzt der waagrechte Kanal das Ausflufsrohr mit dem Kanal 3 in Verbindung, so dafs das aus dem Oelbehälter A hinausgedrückte OeI durch den waagrechten und senkrechten Kanal treten und dann durch das Flüssigkeitsstandrohr nach dem Kanal 5 tropfen kann, aus welchem es seiner weiteren Bestimmung zugeführt wird.
Da das Ausflufsrohr mit dem Ventil fest verbunden ist, werden diese beiden Theile im Falle der Verstopfung gleichzeitig herausgenommen, wodurch eine Ersparnifs an Zeit und Arbeit erzielt wird. Die Anordnung eines mit dem Ausflufsrohr verbundenen Ventils kann auch bei Vorrichtungen anderer Art angewendet werden.
Um die Schmiervorrichtung in Thätigkeit zu setzen, werden zuerst nach vorhergegangener Füllung des Behälters A mit OeI die Ventile C1 und L geschlossen und das Ventil D geöffnet. Der Dampf strömt durch die Kanäle 11 und 12 und durch die mit letzteren verbundenen Rohre 13 und 14 in den Condensator, schlägt sich dort nieder und tritt als Wasser durch den Kanal 4 und das nahe dem Boden des Oelbehälters A mündende Rohr 6 in diesen Oelbehälter ein und drängt das OeI aufwärts in den Kanal 3, falls dieser Kanal nicht bereits mit OeI gefüllt ist. Dann wird die Luftpumpe in Thätigkeit gesetzt und. in das Glasrohr G eine genügende Menge Luft eingepumpt, dafs der.Druck dieser Luft einerseits dem Druck des auf die Oelsäule im Glasrohr G durch Kanal 5 wirkenden Dampfes und andererseits dem Druck der Wassersäule im Condensator C und des im Condensator befindlichen Dampfes in solcher Weise nahezu oder gänzlich das Gleichgewicht hält, dafs aus M kein Ausflufs stattfinden kann. Das Flüssigkeitsstandrohr G mufs immer eine kleine Menge OeI enthalten, welche beim Füllen des Behälters A durch den Kanal 3 dahin abfliefst. Dann wird zuerst das Ventil C1 und danach das die Oelzuströmung regelnde Ventil L geöffnet. Infolge dessen wird, falls der Oelkanal 5 und das Oelrohr 9 leer waren, die in denselben enthaltene. Luft durch den Dampfdruck gegen den Flüssigkeitsstandanzeiger getrieben. Da jedoch der Drück der Prefsluft und der OeI-schicht gröfser als der des Dampfes ist, so verhindert das OeI den Eintritt des Dampfes in das Glasrohr G. Infolge des Bestrebens der Luft, in die Höhe zu steigen, und der geringeren Druckkraft des Dampfes im Vergleich zu dem Druck der Oelschicht wird die im Kanal 5 enthaltene Luft in den Raum, in welchem die Schmiervorrichtung angebracht ist, zurückgedrängt, oder mit anderen Worten: während die Schmiervorrichtung in voller Thätigkeit ist, befindet sich in dem Oelkanal 5 keine Luft. Die Elasticität der im Flüssigkeitsstandanzeiger enthaltenen Prefsluft bewirkt, dafs ungeachtet der Schwankungen des Dampfdruckes im Flüssigkeitsstandanzeiger ein Druckgleichgewicht erhalten wird; denn sobald der Dampfdruck sich vermindert, dehnt sich die Luft in dem Flüssigkeitsstandanzeiger aus, während bei eintretender Erhöhung des Dampfdruckes die Luft im Glasrohr verdichtet wird. Wenn auch in das Glasrohr keine Luft hineingedrückt worden wäre, würde die Spannung der in demselben bereits vorhandenen Luft für eine gewisse Zeit genügen, falls der Druck der Oelschicht und des Dampfes nicht so grofs ist, dafs die Luft in den Raum oberhalb der Düse getrieben wird, da in diesem Falle das OeI im Rohr steigen und die Ausströmungsöffnung der Düse bedecken würde. Der Innenraum des Flüssigkeitsstandanzeigers mufs also, um das Glas frei von Oelzu erhalten, auch unterhalb der Düse theilweise mit einer zur Herstellung des Druckgleichgewichtes genügenden Menge Luft gefüllt sein.
Da beim Durchgang der Oeltropfen durch den Flüssigkeitsstandanzeiger Lufttheilchen aufgesogen und mit fortgeführt werden und an den Verbindungsstellen des Rohres ein Ausströmen der Luft erfolgt, so ist zur vollkommen regelmäfsigen und erfolgreichen Wirkung der im Flüssigkeitsstandanzeiger enthaltenen Luft die Zuführung eines Ueberschusses an Luft in das Rohr erforderlich, welcher Ueberschufs in dasselbe künstlich eingeprefst werden mufs. Nachdem eine solche Luftabsaugung und Luftaus-, strömung bis zu einem gewissen Grade stattgefunden haben, kann ein geringer Theil des unteren Endes des Glasrohres mit OeI gefüllt sein; es sind jedoch in diesem Falle einige Pumpenstöfse ausreichend, um eine zum Verdrängen dieses Oeles genügende Luftmenge in den Flüssigkeitsstandanzeiger einzupumpen.
Die im Flüssigkeitsstandanzeiger enthaltene Luftsäule verhindert keineswegs die Durchströmung des Oeles, erhält aber die Innenseite der Glasrohre in einem trockenen und reinen Zustande, indem das OeI verhindert wird, den ganzen Innenraum des Flüssigkeitsstandanzeigers auszufüllen. Auch kann der Dampf nicht in das Glasrohr gelangen, und schliefslich kann weder durch den Dampf noch durch das OeI die Temperatur des Flüssigkeitsstandanzeigers in bedeutendem Mafse geändert werden, so dafs die Möglichkeit eines durch diese Temperaturveränderungen hervorgerufenen Berstens des Glasrohres ausgeschlossen ist.
Statt der dargestellten Luftpumpe können auch andere Mittel angewendet werden, z. B. kann mittelst eines durch eine Röhre von bedeutender Länge geleiteten Dampfstrahles eine gewisse Menge Luft in einem Rohr verdichtet und in den Flüssigkeitsstandanzeiger eingeprefst werden. Ein noch bequemeres Mittel zur Einleitung von Prefsluft ist in Fig. 5 gezeigt. Hier ist die Pumpe durch eine Hohlkugel oder Kam-
mer N ersetzt, der Kanal 5 steht mit einem beinahe bis zu dem Boden der Kammer JV hinuntersteigenden Rohr d in Verbindung und die Luftzuführung in die Kammer geschieht mittelst des Hahnes oder Ventils e. Bei dieser Anordnung wird durch den geöffneten Hahn e Luft in die Kammer N und in den Flüssigkeitsstandanzeiger eingelassen, wonach der Hahn e wieder geschlossen wird. Das Ventil C1 wird alsdann geöffnet, der Dampf tritt durch den Kanal 5 und das Rohr d in die Kammer N, schlägt sich dort nieder und steigt als Wasser in der Kammer N empor. Hierdurch wird die Luft aus der Kammer in den Flüssigkeitsstandanzeiger gedrängt. Sobald nun das Ventil L geöffnet wird, gelangt das ausströmende OeI durch das Glasrohr in die Kammer N, drängt das in demselben niedergeschlagene Wasser zurück durch das Rohr d und den Kanal 5 in das Dampfrohr und strömt dem Maschihentheil zu.
Der vollständige Verbrauch des Oeles ist daraus zu ersehen, dafs durch die Prefsluft im Flüssigkeitsstandanzeiger statt des Oeles Wasser durchzuströmen anfängt. Man kann auch seitlich am Oelbehälter Flüssigkeitsstandanzeiger gebräuchlicher Einrichtung anbringen.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Eine stetig und selbstthätig wirkende Schmiervorrichtung, bestehend aus einem geschlossenen Oelbehälter A, welcher einerseits durch ein nahe an seinem Boden ausmündendes Rohr 6 mit einem höher stehenden, Niederschlagwasser undDampf enthaltenden Raum C, andererseits mittelst eines von oben abgehenden Rohres 1, 3 mit dem oberen Ende eines Behälters G in Verbindung steht, in welchem die Luft mittelst einer Luftpumpe / verdichtet werden kann, und von dessen unterem Ende ein enges Rohr 5, 9 nach dem zu schmierenden dampferfüllten Raum 7 führt, wobei die Verbindungsrohre 13, 14 zwischen Wasserraum C und Dampfraum, sowie 1, 3 zwischen Oelbehälter A und Kammer mit Prefsluft G, endlich die Rohre 5, 9 zwischen letzterer und dem zu schmierenden Raum 7 Hähne oder Ventile DLC1 besitzen.
    Bei Schmiervorrichtungen der unter 1. angegebenen Einrichtung eine aus einer aufrechten starkwandigen Glasröhre G gebildete Kammer für Prefsluft, wodurch die Beobachtung des regelmäfsigen Wirkens ermöglicht wird.
    Bei Schmiervorrichtungen der unter 1. und 2. angegebenen Einrichtung eine unterhalb der Glasröhre angebrachte Luftverdichtungspumpe / mit in der höchsten Stellung feststellbarem Kolben 23, von welcher Pumpe ein dünnes Rohr α bis unter das obere Ende des Glasrphres reicht, während umgekehrt ein vom Hahn L zwischen Oelbehälter A und Luftbehälter G ausgehendes dünnes Oelabflufsrohr M auf eine gewisse Entfernung abwärts reicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT28680D Neuerungen an Schmiervorrichtung gen Active DE28680C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE28680C true DE28680C (de)

Family

ID=304910

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT28680D Active DE28680C (de) Neuerungen an Schmiervorrichtung gen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE28680C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE28680C (de) Neuerungen an Schmiervorrichtung gen
DE1148832B (de) UEberfuellsicherung fuer OEltanks
DE2047815A1 (de) Entlüftungsventil
DE2357023A1 (de) Vorrichtung zur reinigung von bierzapfanlagen
DE814259C (de) Selbsttaetig arbeitende Fuellvorrichtung fuer Behaelter
DE88446C (de)
DE693870C (de) Vorrichtung zum Anschliessen von Behaeltern an Fuellanlagen fuer unter Druck stehende verfluessigte Gase
DE257871C (de)
DE906875C (de) Luftabsperrventil bei Saugrohren zum Entleeren von Behaeltern mit einer schwimmfaehigen Kugel
DE515362C (de) Zentralschmiervorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE39160C (de) Verschlufsvorrichtung für Wasserpfosten und Strafsenbrunnen
DE577605C (de) Abtrittspuelkasten
DE705271C (de) Verschluss fuer Gasleitungen
AT50832B (de) Hydrostatische Schmiervorrichtung.
DE735181C (de) Regner mit selbsttaetiger, absatzweiser Wasserabgabe
DE328523C (de) Dampfwasserableiter
DE742C (de) Selbstregulirender Luftdruckerzeuger mit Kühlung der komprimirten Luft zum Heben von Getränken
DE82678C (de)
DE14087C (de) Neuerungen an Schmiervorrichtungen
DE629724C (de) Selbsttaetiger, stossweise arbeitender Druckgasfluessigkeitsheber
DE720130C (de) Selbsttraenkebecken
DE369449C (de) Apparat zum Abzapfen abgemessener Fluessigkeitsmengen
DE2408718A1 (de) Dosiervorrichtung fuer eine duschanlage
DE882917C (de) Einrichtung zum Regeln des Fluessigkeitsstandes bei technischen Baedern
DE641790C (de) Mit Fuellhoehenbegrenzer versehener Fuellkopf zum Fuellen von Behaeltern, Tanks u. dgl. mit Fluessigkeiten