DE577605C - Abtrittspuelkasten - Google Patents
AbtrittspuelkastenInfo
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- F16K31/18—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float
- F16K31/20—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve
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- F16K31/26—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve with a transmission with parts linked together from a single float to a single valve with the valve guided for rectilinear movement and the float attached to a pivoted arm
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Description
Die Erfindung betrifft eine Abtrittspülvorrichtung, bei der zwischen dem in der gebräuchlichen
Weise beispielsweise mittels Zugkette von Hand zu öffnenden Auslaßventil und dem
S Zuflußhahn des Spülkastens eine kraftschlüssige Verbindung in solcher Weise geschaffen ist, daß
der Zuflußhahn zugleich mit dem Auslaßventil geöffnet und bei einer bestimmten Wasserfüllung
des Spülkastens durch den Druck des
ίο ihn durchfließenden Wassers bis zur nächsten
Betätigung des Auslaßventils geschlossen wird. Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei Abtrittspülkästen
das Zuflußventil mit dem Abflußventil in Verbindung zu bringen, so daß beim
öffnen des Abflußventils dasZuflußventil geöffnet
wird. Nachdem einen Vorschlag wird das Abflußventil von Hand geöffnet und dabei das Zuflußventil
in verwickelter Bauart durch einen mit Wasser gefüllten Eimer gesteuert, so daß es gegen
den Druck des ausströmenden Wassers geschlossen und erst geöffnet wird, nachdem der wassergefüllte
Eimer durch ein Heberrohr entleert worden ist. Nach einem zweiten Vorschlag wird das Zuflußventil durch einen Gewichtshebel
geöffnet, nachdem dieser durch einen Sperrhebel freigegeben worden ist. Ein Abflußventil
ist in diesem Fall nicht vorhanden, so daß der Spülkasten nach der Spülung leer
bleibt und der nächste Benutzer des Abtritts gezwungen ist, zunächst aufziehen und dann
warten zu müssen, bis der Kasten gefüllt ist, der sich dann selbsttätig entleert.
Beide Vorschläge sind mangelhaft insofern, als beim Spülen jedesmal der volle Kasteninhalt
entleert wird, was einer Wasservergeudung gleichkommt. Die Bauweise nach diesen Vorschlägen
eignet sich auch nicht zum Einbau in die allgemein gebräuchlichen Spülkasten.
Im Gegensatz zu den bekannten Bauweisen werden bei der Spülvorrichtung nach der Erfindung,
die ein durch den Leitungsdruck sich selbsttätig schließendes Zuflußventil verwendet,
das Abflußventil und das Zufluß ventil gleichzeitig von Hand geöffnet. Während sich das Abflußventil
beim Loslassen der die Spülvorrichtung in Tätigkeit setzenden Zugkette schließt, bleibt
das mit dem Abflußventil geöffnete Zuflußventil nach dem Spülen so lange geöffnet, bis ein bestimmter
Wasserstand im Spülkasten erreicht worden ist. In an sich bekannter Weise schließt
dann der Leitungsdruck das durch einen Schwimmergewichtshebel entlastete Zuflußventil,
indem der Ventilkörper auf und ab beweglich gelagert ist.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zwischen dem Abflußventil und dem Zuflußventil
eine kraftschlüssige Verbindung vorgesehen ist, durch die erreicht wird, daß die beiden
Ventile gleichzeitig1 geöffnet werden, das Zuflußventil
aber unabhängig von dem früheren oder späteren Schließen des Abflußventils geöffnet
bleibt, bis ein bestimmter Wasserstand im Spülkasten erreicht worden ist, worauf es sich
unter dem Leitungsdruck selbsttätig schließt. Die kraftschlüssige Verbindung wird dadurch
hergestellt, daß eine von dem Abflußventil ausgehende und über eine in der Nähe des
Kastenbodens ortsfest gelagerte Rolle geführte
Zugleitung an dem freien Ende des Schwimmerhebels des Zuflußventils angeschlossen ist.
Unter Nutzbarmachung der an sich bekannten Anordnung, daß das Zuflußventil einen auf
und ab beweglich gelagerten Ventilkörper hat, der unter dem Leitungsdruck gegen seinen Ventilsitz
geschlossen wird, weist die Erfindung das kennzeichnende Merkmal auf, daß das Ventilgehäuse
für das Zuflußventil um den senkrecht ίο auf und ab beweglichen Ventilkörper herum
kugelig erweitert ist, und daß eine mit einer Durchbohrung versehene Trennwand im rechten
Winkel zum Ventilkörper am Übergang von dem kugelig erweiterten Ventilgehäuse zum
Anschlußstutzen eingebaut ist. Erreicht wird damit, daß beim plötzlichen Schließen des Zuflußventils
die Rückschläge in dem kugelig erweiterten Ventilgehäuse abgefangen und unwirksam
gemacht werden. Erreicht wird ferner, daß das Quellen der Dichtungsscheibe des Ventilkörpers weder die Arbeitsweise des Zuflußventils
stören noch aufheben kann, weil die kugelförmige Erweiterung des Ventügehäuses diesem Quellen der Dichtungsscheibe Rechnung
trägt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung
gebracht worden.
Abb. ι "zeigt die neue Abtrittspülvorrichtung
in einem senkrechten Längsschnitt durch den Spülkasten.
Abb. 2 stellt im senkrechten Längsschnitt und im größeren Maßstab den neuartigen Zuflußhahn
dar.
Mit I ist der Spülkasten, mit 2 die den Boden des Spülkastens flüssigkeitsdicht durchsetzende
Abflußleitung, mit .3 das Auslaßventil des Spülkastens, mit 4 der die Wasserzufuhr
zum Spülkasten regelnde Zuflußhahn bezeichnet. Das Auslaßventil 3, das an dem mittels der
Zugkette 5 zu bedienenden, auf dem Rande des Spülkastens um die Achse 6 senkrecht drehbaren
Hebel 7 hängt, entspricht der üblichen Ausführung.
Der mittels des Stutzens 8 in an sich bekannter Weise an die Wasserzuflußleitung angeschlossene,
auf dem Rande des Spülkastens 1 festgelägerte Zuflußhahn 4, der bei den bisher
gebräuchlichen Spülkästen ähnlicher Art gegen den Druck des durch den Stutzen 8 zuströmenden
Wassers geschlossen werden mußte, ist gemäß der Erfindung so eingerichtet, daß er
unter diesem Druck des Wassers verschlossen und bis zur Bedienung des Auslaßventils 3
verschlossen gehalten wird, "ganz gleich, ob der Wasserspiegel im Spülkasten nach dem Füllen
desselben infolge Undichtigkeit am Auslaßventil 3 sinkt.
Das aus den beiden dicht verschraubbaren Teilen 9, 10 gebildete Gehäuse des Zuflußhahnes
4 nimmt in dem erweiterten Kopf 9 den tellerförmigen Ventilkörper 11 auf, der
mittels der leicht auswechselbaren Dichtungsscheibe Ί2 auf dem Ventilsitz 13 am oberen
Zapfenende des Gehäuseteiles 10 den dichten Ab Schluß unter dem Druck des durch den Stutzen 8
zuströmenden Wassers erreicht. Der Ventilkörper 11 mit der Dichtungsscheibe 12 ist an
einer in dem Gehäuseteil 10 geradlinig geführten Ventilspindel 14 angebracht, die an ihrem
unteren freien Ende durch ein daran aufgehängtes Gewicht 15 von etwa 75 g belastet
wird.
In einem Bocklager 16, am unteren Ende des Gehäuseteiles 10, ist um den Zapfen 17 ein
zweiarmiger Hebel 18 drehbar, dessen kürzerer Arm ig das untere Ende der Ventilspindel 14
anhebt, wenn bei der Betätigung des Auslaßventils 3 der Zuflußhahn 4 entgegen dem Druck
des durch den Stutzen 8 zufließenden Wassers und entgegen dem durch das Gewicht 15 ausgeübten
Zug zum Auffüllen des Spülkastens 1 geöffnet werden soll.
Der längere Arm des zweiarmigen Hebels 18 steht durch eine Zugleitung 20 mit dem Auslaßventil
3 in kraftschlüssiger Verbindung. Die Zugleitung 20 läuft auf dem Wege zum Auslaßventil
3 über eine Rolle 21, so daß bei der Betätigung des Auslaßventils der zweiarmige
Hebel 18 eine den Zuflußhahn 4 öffnende Drehung erfährt. Der die. Führungsrolle 21 lagernde
Halter 22 wird zwischen den beiden Gummidichtungen 23, 24 des Auslaßventils 3 zugleich
mit diesem festgeschraubt. Die über die Rolle 21 geführte Zugleitung, die zweckmäßig aus
einer kurzgliedrigen .Messingkette besteht, ist mit ihrem Ende an einer auf dem hebbaren
Teil des Auslaßventils 3 befestigten Schelle 25 angebracht.
An dem längeren Arm des zweiarmigen Hebels 18 ist ein Hohlkörper 26 aufgehängt, der
bei einem Gewicht von etwa 200 g einen Luftinhalt von etwa 20O ecm hat.
- Die Arbeitsweise der beschriebenen Abtrittspülvorrichtung ist wie folgt:
Das aus der Zuflußleitung durch den Stutzen 8
in den Hahn 4 strömende Wasser wirkt in dem erweiterten Kopf 9 gegen" den Ventilkörper ii
und drückt diesen mit der Dichtungsscheibe 12 gegen den Ventilsitz 13, so daß der Hahn verläßlich
geschlossen ist. Wird das Auslaßventil 3 aufgezogen, so veranlaßt die\ über die
Rolle 21 geführte Zugleitung 20 eine Drehung des zweiarmigen Hebels 18, durch welche mittels
des kürzeren Hebelarmes 19 die Ventilspindel emporgetrieben und infolgedessen der" Ventilkörper
11, 12 von dem Ventilsitz abgehoben, also der Hahn 4' für die Füllung des .Spülkastens
geöffnet wird.
Bei dem durch das Öffnen des Auslaßventils 3 veranlaßten Leerlaufen des Spülkastens 1
hält der an dem zweiarmigen Hebel 18 hän-
gende Hohlkörper 26 den Hahn 4 geöffnet, wenn das Auslaßventil 3 wieder geschlossen ist. Der
Spülkasten 1 läuft infolgedessen voll, bis der Hohlkörper 26 in die Wasserfüllung eintaucht
und als Schwimmkörper den Hebel 18 entlastet. Das durch den Stutzen 8 in den Hahn 4 strömende
Wasser in Gemeinschaft mit dem an der Ventilspindel ^hängenden Gewicht 15 drängt
dann den Ventilkörper 11 mit der Dichtungsscheibe 12 gegen den Ventilsitz 13 und führt
den dichten Schluß des Zuflußhahnes 4 herbei, der unabhängig von dem etwa nach dem Füllen
des Spülkastens eintretenden Sinken des Wasserstandes bis zur nächsten Betätigung des Auslaßventils
3 beibehalten wird.
Um Rückschläge beim plötzlichen Schließen des Hahnes 4 zu unterbinden, ist in dem Hahnkörper
9 eine Trennwand 27 mit einer etwa 3 mm großen Durchbohrung 28 an ihrem unteren Teil vorgesehen.
Gegenüber dem Darstellungsbeispiel der Zeichnung können Abänderungen in der
Ausführung und in den Maßverhältnissen der einzelnen Teile des Abtrittspülkastens vorgenommen
werden, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.
Claims (2)
1. Abtrittspülkasten, bei dem ein durch den Leitungsdruck sich selbsttätig schließendes
Zuflußventil mit dem Abfiußventil in kraftschlüssiger Verbindung steht, so daß beim Öffnen des Abflußventils gleichzeitig
das Zuflußventil geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß eine von dem Abflußventil (3) ausgehende und über eine in der Nähe des Kastenbodens ortsfest gelagerte
Rolle (21) geführte Zugleitung (20) an dem freien Ende des Schwimmerhebels (18) des
Zuflußventils (4) angeschlossen ist.
2. Ventilgehäuse für das Zuflußventil einer Abtrittsp ölvorrichtung nach dem Anspruch
i, dadurch gekennzeichnet, daß es um den senkrecht auf und ab beweglichen
Ventilkörper (11, 12) herum kugelig erweitert ist, und daß eine mit einer Durchbohrung
(28) versehene Trennwand (27) im rechten Winkel zum Ventilkörper am Übergang von dem kugelig erweiterten Ventilgehäuse
zum Anschlußstutzen (8) eingebaut ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE577605T | 1930-08-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577605C true DE577605C (de) | 1933-06-06 |
Family
ID=6570234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930577605D Expired DE577605C (de) | 1930-08-07 | 1930-08-07 | Abtrittspuelkasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577605C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3501780A (en) * | 1966-02-28 | 1970-03-24 | Dorino Marabese | Water-closet flush tank assembly |
-
1930
- 1930-08-07 DE DE1930577605D patent/DE577605C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3501780A (en) * | 1966-02-28 | 1970-03-24 | Dorino Marabese | Water-closet flush tank assembly |
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