CH86223A - Hydraulische Formmaschine mit drehbarer Modellplatte. - Google Patents

Hydraulische Formmaschine mit drehbarer Modellplatte.

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CH86223A
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CH
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model plate
hydraulic
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Inventor
Zimmermann Maschinenfab Gustav
Original Assignee
Zimmermann Maschf Gustav
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  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description


      Hydraulische    Formmaschine mit     drehbarer    Modellplatte.         Gegenstand    der Erfindung ist eine mit       drehbarer    Modellplatte versehene hydrau  lische Formmaschine, die sich dadurch aus  zeichnet. dass der Kolben eines an     cler    Modell  platte befestigten     Druckzylinders    sowohl den       Pressholm    betätigt, als auch mit     den        Abliebe-          sliften    für den     Formbasten    sich kuppeln  lässt.  



  Dies bringt den Vorteil, dass die Maschine  sich nicht nur als einfache Wendeform  maschine. sondern auch als     Stiftenabliebe-          maschine    ohne weiteres benutzen lässt. Die  Maschine kann also in der     Weise    arbeiten.  dass sowohl das     Verdichten    des Formsandes  mittelst des     Pressholmes,    wie auch das Ab  lieben des fertigen Formkastens mittelst der       Abhebcstifte    durch denselben     Presskolben    be  wirkt wird.

   Je nachdem die zu     formenden          Modelle        schwierig    oder leicht     aus    dem Form  kasten zu bringen sind, kann mit oder ohne  den     bekannten'        Abstreifkamm    gearbeitet  werden.

   Dabei bietet die neue Formmaschine  auch den Vorteil.     class    nach den     versehieden--          sten    Methoden hergestellte Modellplatten,  gleichgültig. ob es     Reservier-    oder einfache         Modellplatten    sind, ohne     Schwierigkeit        ver-          wendet        werden        können.    Besonders vorteil  haft harn eine solche Maschine dann arbeiten,       Zvenn    zum Formen eines     11lodelles    Ober- und       Unterkasten        ;

  getrennt    auf zwei     Modellplatten          -cordnet    sind,     von    denen die eine Kasten  <B>,</B> an:'       hälfte    ganz flach geformt wird, also leicht       von    der     3fodellplatte    abzuheben ist, dagegen.  die andere mit hohen Ballen oder Kernen     aus-          zuforinen        und    dadurch bedeutend     schwieri-          ger    vom     Modell    zu entfernen ist.

   Die Ma  schine kann     dann    einerseits als     hvdrauliscli          wirlzeiicle        StiftabhAemaschine,    anderseits     da-          g(        geit    als     hydraulische        -Vendeplattenform-          maschine    arbeiten.

   Die Maschine     kann    auch  so     ausgebildet    sein, dass die     3Iodellplatte    in  kurzer Frist von jedem ungelernten Arbeiter       ausgewechselt        werden        kann    und somit die       lla3cliine    auch dann mit vollem Erfolge     ver-          wendl)ar    ist, wenn die Formen für verschie  dene, in kleineren Mengen zu liefernde     Ge-          genstände,    und zwar von fünfzig Stück     axi     aufwärts, hergestellt werden sollen.

   Auf der       Zeichnung    ist ein     Ausführungsbeispiel    der       vorliegenden        -Maschine    dargestellt, und zwar      ist Fis. 1 eine Vorderansicht und     Fig.     eine     Seitenansicht    der Maschine, während  die     Fig.    3 und 1 eine Einzelheit zeigen.  Die dargestellte Maschine besitzt eine in       eisernen        Böehen    B drehbar gelagerte Modell  platte A. an der eine     Press-,    Dreh- und     Ab-          hebe-vIrrichtung    angebracht ist.

   Der     Arbeits-          zylinder    C ist starr, aber lösbar mit der  Modellplatte verbunden. Mit dem Kolben B  ist die     Quertra7:        erse    E verbunden, an der  die     '>.'erbindnii:;aangen    F drehbar gelagert  sind.

   Diese     trajf#n    den     Pressliolm    C mit der       Pressplatte        H.    Weiter sind an der Modell  platte<B>A</B> unter dem     Drucke    von Federn     J          stehende        Abliebestifte        K    angeordnet, die       dureli.    Einstellmuttern L oben und unten  genau     einstellbar    gemacht sind.

       Die'        Wi.der-          lager        T    für     dir-        Verbindungsstangen    F sind  mit der     Quertraverse    E verbunden und kön  nen mit     letzterer    auf- und     abwärtsbew@gt          iverdE=n.    An     der    Traverse E ist eine Platte     R     verschiebbar     @@ulagert,    die in der einen       Endla2-e    in der     Bewegungsbahn    der Stifte     IL     liegt,

   so dass     diese    dann gestützt werden,  während in der andern Endlage die Stifte K  sich an der Platte     R        vorbeibewegen    können.       1),-,r        Arbeitsvorgang    ist folgender:

         Nachdem    die Formvorrichtung in die in       Fig.    2 gezeichnete Anfangsstellung gebracht  ist, die das     auflegen    des Formkastens 31  und des     Auffüllrahmens        N    gestattet, wird  die     --.nügende    Menge Sand eingefüllt und  der     Pressholm        C        senkrecht    gestellt, wobei die  an den     Verbindungsstangen    F angeordneten       Zugfedern    O die Hauptarbeit verrichten.

    Dann     wird    das seitlich angeordnete Ventil     P          (Fig.    1) mit Hilfe des Hebels Q betätigt,  so dass     Presswas,er    in den     obern    grossen Zy  linderraum eintritt, und beim Niedergehen  des Kolbens der Sand im Formkasten ver  dichtet     -wird.    Die Modellplatte mit     Press-          und        Abhebevorrichtung    wird dann     gewendet.     Nun zieht man die für die     Abhebestifte        K     an der Quertraverse angeordnete Kuppel  platte     R    nach vorn,

       wodurch    sie unmittelbar  über die     Abhehestifte    zu liegen kommt.  Drückt man     .)atzt    den Hebel Q zurück, so  senkt sich der Formkasten, durch die Ab-         hebestifte    nachgedrückt, in mit der Modell  platte paralleler Ebene. Hierdurch erübrigt  sich das Abstreichen der Form nach erfolgter  Pressung. Ist die tiefste Stellung des Kol  bens erreicht, so drückt man die Kuppel  platte     R    zurück, damit die     Abhebestifte    an  der Platte P sich     vorbeibewegen    und durch  die Federn J in ihre ursprüngliche     Lage    zu  rückgeschoben werden können.

   Jetzt wird     der          Formlasten    entfernt, die     Hodellplatte    zeit       Press-    und     Abhebevorrichtung        -wieder        ye-          weiidet    und der     Pressholm    C     ausgeseliivenl@t.          wodurch    die     Anfangsstellen-,        wieder    erreicht  wird.

   Damit beim Wenden der     Auffüll-          rahmen    nicht abfällt, wobei die Modellplatte  beschädigt werden könnte, wird er beim     Zu-          ritckwenden    von zwei Haken     L'        festgehalten.     



       Werden        schwieri-    auszuhebende     31ode112          seformt,    so dass das     Abheben    mit Hilfe des  bekannten     Abstreifkammes        S        notwendig    ist.  so     wird    dieser auf die Modellplatte gelegt.

         wobei    die     Hodellteile    durch ihn in     belann-          ter    Weise     hindurchtreten.    Der     Abstreif-          kamm    wird dann mit dem     Formkasten    zu  sammen durch die     Abhebestifte        h    in der  oben beschriebenen 'Weise abgehoben.  



  Beim Formen leicht abzuhebender Modelle  ist das Wenden     der    Modellplatte nicht     nötig-:     die     Maschine    arbeitet dann als     Stiftabhebe-          oder        Durchzugmaschine.    indem mittelst     der     Platte     R    die Traverse E mit den Stiften     i1     nach dem Pressen verbunden wird, so     class     beim     Rückgange    des Kolbens     D    nach oben  der     Basten    durch die Stifte.     I-    abgehoben  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Formmaschine, bei der die Pressvorrichtung mit einer drehbaren Modell platte verbunden ist, dadurch gehennzeieh- net, dass unmittelbar an der einen Seite der Modellplatte ein hydraulischer Zylinder an gebracht ist,
    dessen Kolben in der einen Druckrichtung den auf der andern Seite der Modellplatte befindlichen Pressholin betätigt und für seine Bewegung in der andern Druckrichtung durch ein Zwischenglied mit Abhebestiften für den Formkasten sich kup peln lässt. <B>UNTERANSPRUCH</B> Hydraulische Formmaschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der in einem Gestelle (B) drehbar ge- Liberten Modellplatte<I>(A)</I> Abhebestifte <I>(K)</I> verschiebbar und der hydraulische Druck zylinder (C) fest angeordnet sind, dessen Kolben (D)
    eine Quertraverse (E) trägt, die mittelst Stangen den Pressholm (G) und eine Kuppelplatte (R) trägt, die unter die Abhebestifte sich schieben lässt.
CH86223D 1917-08-04 1918-09-24 Hydraulische Formmaschine mit drehbarer Modellplatte. CH86223A (de)

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DE86223X 1917-08-04

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CH86223A true CH86223A (de) 1920-08-02

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CH86223D CH86223A (de) 1917-08-04 1918-09-24 Hydraulische Formmaschine mit drehbarer Modellplatte.

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