DE378635C - Ausstossvorrichtung fuer glatte Kernspindeln und Modelle aus Gussformen - Google Patents

Ausstossvorrichtung fuer glatte Kernspindeln und Modelle aus Gussformen

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DE378635C
DE378635C DESCH64068D DESC064068D DE378635C DE 378635 C DE378635 C DE 378635C DE SCH64068 D DESCH64068 D DE SCH64068D DE SC064068 D DESC064068 D DE SC064068D DE 378635 C DE378635 C DE 378635C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals
    • B22D7/06Ingot moulds or their manufacture
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D29/00Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Ausstoßvorrichtung für glatte Kernspindeln und Modelle aus Gußformen. Um aus abgegossenen Blockformen die Kernspindeln zu entfernen, wurden sie bisher mit Formkasten und Kernspindel mit Hilfe eines Krans von der Bodenplatte abgehoben und die Kernspindel von zwei Arbeitern mit Hämmern herausgeschlagen. Diese Arbeitsweise ist durch die Belästigung infolge der Hitze und der unbequemen Stellung der Arbeiter sehr beschwerlich und zeitraubend, was sich vornehmlich im Sommer bis zur Unerträglichkeit steigert. Auch werden die Spindeln hierhei oft so beschädigt, daß sie nach wenigen Abgüssen unbrauchbar sind Die angeführte Arbeitsweise führt auch nicht immer zum Ziel, z. B. dann nicht, wenn zwischen dem Abguß der Blockform und der Entfernung der Kernspindel ein größerer Zeitraum - etwa 3 und mehr Stunden - liegt. Dann ist die Blockform schon sehr geschrumpft und die Spindel gewachsen, und es muß zu Maßnahmen geschritten werden, die häufig den ganzen Formkasten beschädigen.
  • Diese Übelstände sollen durch die neue Ausstoßvorrichtung beseitigt werden, um Zeit und Arbeitslöhne zu sparen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt und Abb. 2 eine Ansicht.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem oberen Querhaupt a, einem unteren Rahmen b und einer mit beiden fest verbundenen Führung c, die aus Winkeleisen hergestellt ist und an der unteren Seite eine geschlossene Aufschlagleiste d für ein Fallgewicht besitzt. Der kahmen b ist haubenartig ausgebildet, so daß der auf dem Formkasten s liegende Sand kein Hindernis für das gerade Aufsetzen der Vorrichtung auf den Formkasten bildet. In dem Fallgewicht e ist ein pilzförmiger Vorsprung f eingegossen, unter den eine Zange g greifen kann. Diese Zange g ist mit einer Zugstange h erbunden, welche dicht oberhalb der Zange g einen Bund i. und an ihrem oberen Ende eine Öse h besitzt, welche zur Aufnahme des Kranhakens d dient. An jedem Ende des Querhauptes a ist eine Lastkette nt, die durch eine Klaue yt in ihrer Länge verstellbar ist, befestigt. Ferner ist an dem Querhaupt a eine Ausklinkvorrichtung mit Hebel, Feder und Nocken angebracht.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender: Die Ausstoßvorrichtung wird, an einem Kran hängend, auf den zu entleerenden Förmkasten s gesenkt, wobei sich der Rahmen b gleichmäßig auf den Formkasten auflegt. Sodann werden die Lastketten .vt um Nocken t des Formkastens gelegt, worauf der Kranhaken l mit der Zugstange h etwas gesenkt wird, so daß die Zange g unter den Pilz f greift. In dieser Stellung werden die Zangen-Schenkel durch eine Feder o zugehalten. Es wird nun die Zugstange h, welche oben durch das Querhaupt a und unten durch einen Führungsring p geführt ist, mit dem anhängenden Fallgewichte in die Höhe gezogen, bis sich der Bund i unter das Querhaupt a legt, worauf bei weiterem Hochziehen der Formkasten s vom Boden abgehoben wird. Ist der Formkasten etwa 11, m hochgehoben, so zieht ein Mann an dem Griff der Kette it, wodurch durch Hebelübertragung auf die Ausklinkvorrichtung derart eingewirkt wird, daß Nocken r die Schenkel der Zange g einwärts drücken und diese öffnen, wodurch das Gewicht e ausgelöst wird, so daß es niederfallend die Kernspindel v ausstößt. Die Aufschlagleiste d soll hierbei das Hinausrutschen des Fallgewichtes e aus der Führung c verhindern. Der Formkasten wird nun über die Spindel hinweggezogen und kann weiterbenutzt werden.
  • Es ist klar, daß diese Ausstoßvorrichtung auch für andere Zwecke benutzt werden kann.

Claims (3)

  1. PATEN T-ANSPRL CHE i. Vorrichtung zum Ausstoßen von glatten Kernspindeln und Modellen aus Gußformen, insbesondere von Kernspindeln aus abgegossenen Blockformen, gekennzeichnet durch ein Fallgewicht (e), das an einer zum Anheben des Formkastens geeigneten Vorrichtung auslösbar angebracht ist und durch freien Fall auf die Kernspindel (v) diese aus dem Formkasten herausstößt.
  2. 2. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beginn des Anhebens zunächst nur das Fallgewicht (e) angehoben und nach Erreichen seiner Arbeitsstellung beim weiteren Anheben der Formkasten mitgenommen wird.
  3. 3. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem mit dem Formkasten zu verbindenden Querhaupt (a) durch Führungen (c) ein haubenartiger Rahmen (b) verbunden ist, der auf den Formkasten aufgesetzt werden kann und das Fallgewicht trägt, das bei seinem Anheben gegen das Querhaupt (a) stößt und es zwecks Anhebens des Formkastens mitnimmt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3123876A (en) * 1964-03-10 maring

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US3123876A (en) * 1964-03-10 maring

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