DE200412C - - Google Patents

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DE200412C
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DE
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ramming
mold
attached
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/16Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes
    • B28B7/166Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes for oblong articles, e.g. hollow masts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/04Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

K.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200412 KLASSE 80«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Stampfform mit lösbaren Seitenwänden und beweglichem, als Stampfer dienendem Kern zur Herstellung hohler Betonbalken.
Stampfformen zur Herstellung hohler Betonkörper mit lösbaren Seitenwänden und beweglichem Kern sind allgemein bekannt. Der Gegenstand der Erfindung unterscheidet sich jedoch von diesen bekannten Einrichtungen
ίο durch die eigenartige und neue Verbindungsweise der Seitenwände, durch die Führung des Stampfkernes, durch die zweckmäßige Einfüllvorrichtung des Stafnpfgutes und durch Vorrichtungen, welche gestatten, den Kern sowie die Seitenwände sofort nach Feststampfen des Betonbalkens ohne dessen Beschädigung abzuheben.
Diese Mittel gestatten eine rasche und sichere Herstellung von Betonbalken mit nur einer Form, indem sämtliche Formteile nach Feststampfen des Betons ohne Verzug losgelöst und zur Herstellung eines neuen Balkens verwendet werden können.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch die Form, deren Hohlraum hier beispielsweise die Gestalt eines U-förmigen Balkens besitzt, Fig. 2 einen Teil des Längsschnittes und einen Teil der Seitenansicht,
Fig. 3 einen Grundriß,
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Form mit aufgesetztem Einfülltrichter,
Fig· 5 einen Teil des Längsschnittes durch die gefüllte Form mit aufgesetztem Ausheberahmen,
Fig. 6 einen diesbezüglichen Querschnitt,
Fig. 7 einen Teil des Grundrisses mit aufgesetztem Hebel zum Verschieben und Lösen der Seitenwände,
Fig. 8 einen Querschnitt durch die gefüllte Form mit den in die Seitenwände gesteckten Bolzen zum Festlegen der Verstärkungsdrähte.
Zwei Seitenwände b sind zur Aufnahme des durch Eiseneinlagen verstärkten Betons parallel zueinander und rechtwinklig zum Fußboden aufgestellt und, um ein seitliches Ausweichen beim Stampfen des Betons zu verhindern, mittels Bolzen e zusammengehalten. Diese Bolzen e haben an einem Ende ein Gewinde mit Schraubenkurbel, während das andere Ende einen quadratischen Querschnitt sowie einen Kopf besitzt, wodurch beim Anziehen der Kurbeln f ein Drehen der Bolzen um ihre Längsachse sowie ein Durchschlüpfen durch die Formwände verhindert wird. Um die Seitenwände b stets in einem unveränderlichen Abstande und parallel zueinander festzuhalten, werden zwischen sie die Gasrohre d und an den beiden Enden je ein Kopfstück c eingelegt.
Nachdem zwischen die so aufgestellten Seiten wände die untere Betonlage mit den Verstärkungsdrähten eingebracht worden ist, wird der Kern α zwischen die Seitenwände eingelassen und durch Heben und Fallenlassen des Kernes der Beton festgestampft. Auf dem. Kern α sind zu diesem Zwecke durch Stiftschrauben die mit Handgriff ν versehenen Anschläge g befestigt. Durch Aufschlagen der Anschläge g auf die Seitenwände der Form wird die Dicke der unteren Betonlage
bestimmt. Damit sich ferner beim Stampfen des Betons der Kern α stets senkrecht und in gleichen Abständen von den gegenüberliegenden Seitenwänden bewegt, sind Führungen / mit Führungsstangen i angebracht, wodurch die Anschläge des Kernes α und hierdurch dieser selbst geführt werden. An den Stellen, wo der Kern α beim Stampfen auf die Gasrohre d aufschlagen würde, ist er
ίο mit entsprechenden Aussparungen versehen, wie Fig. 2 zeigt, so daß eine Beschädigung der Gasrohre oder des Kernes beim Stampfen vermieden wird.
Zum Einfüllen des Betons zwischen die Seitenwände und den Kern der Form wird zweckmäßig gemäß Fig. 4 ein Einfülltrichter k von prismatischem Rauminhalt und gleicher Größe wie die Balkenform verwendet. Dieser Rahmen wird auf die Balkenform aufgesetzt und durch die Führungen ä festgehalten; alsdann wird in den Rahmen ein Brett m schräg hineingelegt, so daß der Beton durch Hinwerfen auf dieses Brett zwischen die Seitenwände und den Kern der Form gelangt und mit dem Brett m, welches mit Handgriffen versehen ist, festgestampft werden kann. Damit die oberen Verstärkungsdrähte 0 in ihrer Lage festgelegt sind, werden entsprechend Fig. 8 durch die Seitenwände b mehrere Bolzen h hindurchgesteckt, welche vor dem Ausschalen des Balkens entfernt werden.
Um den Kern, welcher durch das Feststampfen des Betons sowie durch Anhaften an ihm festsitzt, leicht herausnehmen zu können, wird ein Rahmen nach Fig. 5 und 6 auf die Form gesetzt. Die Seitenwände η und q des Rahmens passen in den Raum zwischen den Seitenwänden und dem Kern der Form. Um den Kern zu lösen, wird an jedem Ende ein Hebeisen r zwischen den Handgriff ν des Anschlages g des Kernes a und einen Querträger p, welcher ebenfalls aus einem Gewindebolzen mit darüber gestecktem Gasrohr besteht, wie -die Formquerträger d, e des Rahmens eingeführt und durch Herabdrücken des- längeren Hebelarmes der Kern gehoben; durch das Aufdrücken des Rahmens auf den Beton wird eine Beschädigung der Seitenwände, des Betonbalkens und insbesondere das Mitreißen von Betonteilen verhindert.
Nachdem der Kern α, die Bolzen e und h sowie die Kopfstücke c entfernt worden sind, wird zwischen die Führungseisen i entsprechend Fig 7 ein Hebeisen u eingelegt, und durch einen Druck auf den längeren Hebelarm werden die Seitenwände vom Beton gelöst und entfernt. Sämtliche Teile der Form können nach Fertigstellung eines Balkens entfernt und sofort zur Herstellung eines neuen Balkens verwendet werden.
Damit bei Benutzung von Holz für die Form und die Rahmen kein Wasser eindringen kann, können diese Teile in üblicher Weise mit Blech belegt sein. Auch können Teile aus Metall hergestellt werden.

Claims (5)

Paten t-An Spruch E:
1. Stampf form zur Herstellung hohler Betonbalken mit lösbaren Seitenwänden und beweglichem, als Stampfer dienendem Kern, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Formseitenwände (b) durch Rohrstücke (d) bestimmt wird, welche mittels durchgehender Bolzen (e) zwischen den Seitenwänden (b) parallel zueinander befestigt sind.
2. Ausführungsform der Stampfform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stampf kern mittels an ihm befestigter Querträger (g) an Stangen (i) geführt wird, welche ausziehbar an den Seitenwänden befestigt sind, so daß der Kern leicht abgehoben und entfernt werden kann.
3. Ausführungsform der Stampf form nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Einfülltrichter ein lösbares Leitbrett (m) zur Führung des Stampfgutes angebracht ist, welches zum Einstampfen der Seitenwände des Betonbalkens verwendet werden kann.
4. Ausführungsform der Stampfform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Rahmen (k), dessen Seitenwände (n) und (q) in den Raum zwischen den Seitenwänden und dem Kern der Form hineinpassen und durch ein Hebeisen (r), das zwischen dem Handriff (v) des Kernquerträgers (g) und eine Querstange (p) des Rahmens (n) eingeführt wird, so daß beim Herabdrücken des längeren Hebelarmes des Hebeisens zum Heben des Kernes der Rahmen auf den Betonbalken einen Gegendruck ausübt. .
5. Ausführungsform der Stampf form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände der Form mittels eines Hebels (u), der zwischen die Führungsstangen (i) eingeführt wird, in der Längsrichtung verschoben und so vom fertiggestampften Betonbalken gelöst werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3833257A (en) * 1971-11-19 1974-09-03 Teleflex Ltd Vehicle seats, especially for aircraft seats

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US2966717A (en) * 1956-09-21 1961-01-03 Northern Virginia Construction Apparatus for casting concrete elements

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FR379316A (fr) 1907-11-05

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