DE226604C - - Google Patents
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- DE226604C DE226604C DENDAT226604D DE226604DA DE226604C DE 226604 C DE226604 C DE 226604C DE NDAT226604 D DENDAT226604 D DE NDAT226604D DE 226604D A DE226604D A DE 226604DA DE 226604 C DE226604 C DE 226604C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B1/00—Producing shaped prefabricated articles from the material
- B28B1/04—Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi: 226604 KLASSE 80«. GRUPPE
Zusatz zum Patente 168435 vom 10. Januar 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1909 ab. Längste Dauer: 9. Januar 1920.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der Vorrichtung zum
Stampfen hohler Gegenstände aus Beton o. dgl. nach Patent 168435.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Kern c und die Stampferplatte d
durch eine zwischen beiden eingeschaltete Kupplung so miteinander verbunden sind,
daß ein schnelles Lösen beider Teile stattfinden kann. Der mit der Trennung beider Teile
verfolgte Zweck ist, den Kern während des eigentlichen Stampfvorganges in Ruhe zu erhalten.
Erst nach Beendigung der Stampfarbeit erfolgt wieder die Zusammenkupplung
des Kerns mit der Stampferplatte zwecks Entfernung des Kerns aus der Form. Da. der
Kern während des Stampfens ruhig in der Form steht, wird jegliche Verletzung oder
ungleiche Pressung der inneren Wandungen des Formstückes, wie sie bei auf- und abgeführten
Kernen leicht eintritt, vermieden.
Nun sind zwar auch schon Stampfvorrichtungen zur Herstellung hohler Gegenstände
aus Beton o. dgl. mit ringförmigem Stampfer bekannt, bei welchen der ringförmige Stampfer
vollkommen unabhängig vom Kern arbeitet, jedoch muß bei diesen Einrichtungen der Kern
von Hand in die Form gesetzt und wieder entfernt werden. Gegenüber diesen Ausführungen
sind gemäß der Erfindung Stampferplatte und Kern mit einer Kupplungsvorrichtung versehen, mit deren Hilfe sie jederzeit
leicht miteinander verbunden und voneinander gelöst werden können.
Es sind allerdings auch schon Stampfervorrichtungen bekannt, bei welchen die Stampferplatte
und der Kern aus zwei Teilen bestehen, die miteinander verbunden sind. Die Verbindung der Stampferplatte und des Kerns
erfolgt dort jedoch durch Schraubenbolzen, so daß eine achsiale Verschiebung und Drehung
beider Teile gegeneinander möglich ist. Diese Einrichtung bezweckt, daß der Kern nur
beim Hochgehen des Stampfers mit emporgezogen wird, bei der Abwärtsbewegung, also
beim Stampfen, dagegen stehen bleibt. Eine vollständige Trennung des Stampfers von der
Kernhülse kann jedoch nur durch Lösen des Schraubenbolzens erfolgen, nachdem die Stampfarbeit
unterbrochen ist und Kern und Stampfer vollständig aus der Hohlform herausgezogen
sind.
Die von außen leicht zugängliche Kupplungsvorrichtung gemäß der Erfindung gestattet
jedoch jederzeit ein leichtes und schnelles Lösen und Verbinden der Stampferplatte mit
dem Kern.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht der gesamten Vorrichtung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Kern mit Ansicht der inneren Teile,
Fig. 3 den Grundriß des Kerns und
Fig. 4 einen Querschnitt des Kerns im größeren Maßstabe.
Der Stampfer besteht aus einem Rahmen d, dessen Grundfläche übereinstimmt mit dem
Grundriß des zu erzeugenden Formstückes. Da dieses Formstück ein Hohlkörper ist, so
wird der Hohlraum von einem Kern c gebildet, welcher mittels einer leicht lösbaren
Kupplung mit dem Stampferrahmen verbunden ist. In dem Ausführungsbeispiel ist der
Kern mit einer Stange g verbunden, die an ihrem oberen Ende eine öse, Haken o. dgl.
trägt. Die Stange ist in einem Ausschnitte eines Versteifungskreuzes im Innern des Kernmantels
frei beweglich gelagert. Durch die öse der Stange wird ein Rundeisenstab s hindurchgesteckt,
welcher mit seinen Enden auf dem Stampferrahmen d aufliegt. Wenn der Kern sich in der Form befindet und die Maschine
in Betrieb gesetzt werden soll, wird die Verbindung von Kern und Stampfer durch Herausziehen des Rundeisenstabes s gelöst.
Der Kern c, welcher als Hohlkörper ausgebildet ist und aus mehreren Teilen besteht,
ist in bekannter Weise so gestaltet, daß beim Aufziehen sein Querschnitt sowohl in der
Längsrichtung, als auch in der Breite kleiner wird. Zu diesem Zwecke befindet sich in
jeder Wandfläche des Hohlkernes ein keilförmig gestalteter Schieber a, welcher sich in
einem Falz an den Seitenteilen auf und ab bewegen kann. Der Falz ist mit einem schrägen
Schlitzloch versehen, in welchem sich ein am Schieber α angebrachter Anschlagstift t bewegt.
Wird der Schieber α hochgezogen, so werden die Seitenteile durch den Stift t an
den Schieber herangezogen, bis der Stift am oberen Ende des Ausschnittes anlangt, worauf
der ganze Kern c mitgenommen wird.
Durch Aufziehen des keilförmigen Schiebers α verjüngt sich also der Querschnitt des
Kerns der Länge und Breite nach, und dadurch kann der durch das Stampfen eingepreßte
Kern ohne Beschädigung des hergestellten Formstückes leicht entfernt werden,
wenn der Kern auch noch so groß ist.
Zur gleichmäßigen Verteilung des herunterfallenden Formgutes ist der Kern in ebenfalls
bekannter Art mit einem prismenförmigen Deckel I versehen. Der Deckel hat so viel
Rutschflächen, wie das herzustellende Formstück Seitenteile besitzt.
Der Stampfer kann mit einer Rollenübersetzung durch einen Hebelarm gehoben und
fallen gelassen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ausführungsform der Vorrichtung zum Stampfen hohler Gegenstände aus Beton o. dgl. nach Patent 168435, bei welcher der Kern und Stampferplatte miteinander verbunden werden können, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kern und Stampfer eine Kupplungsvorrichtung vorhanden ist, die ein leichtes Verbinden oder Lösen beider Teile von außen bei in der Form befindlichem Kern gestattet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE226604C true DE226604C (de) |
Family
ID=487144
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT226604D Active DE226604C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE226604C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2932075A (en) * | 1957-08-28 | 1960-04-12 | Joseph W Knight | Molds |
| US2941276A (en) * | 1957-09-17 | 1960-06-21 | William L Goodlad | Concrete core form |
| US2946111A (en) * | 1958-01-27 | 1960-07-26 | Thomas Steel Forms Inc | Collapsible core form |
-
0
- DE DENDAT226604D patent/DE226604C/de active Active
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|---|---|---|---|---|
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| US2941276A (en) * | 1957-09-17 | 1960-06-21 | William L Goodlad | Concrete core form |
| US2946111A (en) * | 1958-01-27 | 1960-07-26 | Thomas Steel Forms Inc | Collapsible core form |
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