DE210979C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE210979C DE210979C DENDAT210979D DE210979DA DE210979C DE 210979 C DE210979 C DE 210979C DE NDAT210979 D DENDAT210979 D DE NDAT210979D DE 210979D A DE210979D A DE 210979DA DE 210979 C DE210979 C DE 210979C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- core
- parts
- mast
- recesses
- wedge
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000011150 reinforced concrete Substances 0.000 claims description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 239000004567 concrete Substances 0.000 description 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/28—Cores; Mandrels
- B28B7/30—Cores; Mandrels adjustable, collapsible, or expanding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Kern zur Herstellung von Eisenbetonhohlmasten mit Aussparungen
in den Seitenwänden.
Bisher wurden zur Herstellung von Hohlmasten jeder Ausführung lange Kerne verwendet,
welche nach der Verformung des Mastes in dessen Längsrichtung herausgezogen werden mußten. Die Handhabung solcher
Kerne ist äußerst schwierig, umständlich und
ίο zeitraubend. Auch werden diese Kerne beim
Herausziehen aus dem Mast leicht beschädigt, so daß sie sich sehr schnell abnutzen und
immer wieder durch neue ersetzt werden müssen, daher ist die Herstellung von Hohlmasten
aus Eisenbeton bisher immer noch verhältnismäßig sehr teuer.
Gemäß der Erfindung ist der Kern für den Hohlmast aus einzelnen kurzen Teilen zusammengesetzt,
deren Abmessungen kleiner sind als die Abmessungen der in den Seitenwänden des Hohlmastes vorhandenen Aussparungen,
so daß man die Kernteile nach Fertigstellung des Mastes einzeln durch die Aussparungen
aus dem Maste herausnehmen kann. Dadurch geht das Entfernen des Kernes aus dem Mast
äußerst schnell vonstatten, denn die Handhabung der kurzen Kernteile ist sehr bequem.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil ergibt sich aber noch daraus, daß die einzelnen Kernteile
infolge ihres geringen Umfanges massiv hergestellt werden können, ohne daß dadurch
ihre Handhabung erschwert wird, wodurch die Haltbarkeit des Kernes und somit seine Verwendungsdauer außerordentlich erhöht wird.
Diese Ausführung des Kernes gestattet es ferner, die zur Herstellung der Aussparungen
in den Wandungen des Mastes erforderlichen Kernstücke in fester Verbindung mit dem
Hauptkern zu belassen, indem in einfacher Weise diejenigen Teile des Hauptkernes, welche
an den Aussparungen liegen, entsprechend verbreitert werden. Es bietet dies insofern
einen weiteren großen Vorteil dem Bekannten gegenüber, als die für die Aussparungen erforderlichen
Kernstücke nicht mehr wie bisher bei jedem Ein- und Ausformen eines Mastes
immer wieder an- und abgeschraubt zu werden brauchen.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen.
Fig. ι zeigt einen Teil eines Eisenbetonmastes mit dem neuen Formkern, wobei die
Kernteile durch Dübel miteinander in Verbindung stehen.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach I-I der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt schaubildlich einzelne Teile des
Kernes zusammengesetzt und
Fig. 4 dieselben auseinandergenommen.
Fig. 5 zeigt einen Teil eines Betonmastes nebst einem Formkern mit ineinanderschiebbaren
Kernteilen im Längsschnitt.
Fig. 6 stellt teilweise eine Seitenansicht und teilweise einen Schnitt nach H-II der Fig. 5
dar, während
Fig. 7 einen der zusammenschiebbaren Kernteile schaubildlich zur Darstellung bringt.
Bei der Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes nach Fig. 1 bis 4 bestehen die.
Kernteile, die gleichzeitig die Kernstücke zur Herstellung der Aussparungen α bilden, aus
drei. Teilen b, c, d, von denen der mittlere Teil c als Keil ausgebildet ist. Der zwischen
den Aussparungen liegende Teil des Mastes wird, je nach seiner Länge, durch zwei oder
mehr Kernteile e, f ausgefüllt. An den Kernteilen e sind die Dübel g, h angebracht, von
denen die Dübel g in entsprechende Aussparungen der Kernteile d eingreifen, währenddie
Dübel h zur Zentrierung der Kernteile f dienen. Die Kernteile f besitzen wiederum
Dübel i, die in entsprechende Aussparungen k der Kernteile b passen. Durch diese Dübel
werden alle Kernteile d, e, f und b stets in ihrer richtigen Lage zueinander gehalten, so
daß der Mast beim Einstampfen oder Gießen auch an allen Stellen die richtige Wandstärke
erhält.
Die Feststellung der Kernteile gegeneinander erfolgt durch das Eintreiben der Keile c.
Die Kernteile b, c, d springen vor den Tei-
. len e und f so weit vor, daß sie gleichzeitig
die Kernstücke für die Aussparungen im Maste bilden.
Ist der Mast eingestampft und soll der Kern entfernt werden, so treibt man die Keilteile
c in Richtung des Pfeiles A heraus, schiebt, wie in den Fig. 1 und 2 im unteren
Teil zu erkennen ist, die Kernteile b an die Kernteile d heran, wobei sie sich von den
Dübeln i abheben, und zieht sie schließlich aus den in den Wandungen entstandenen Aussparungen
α in Richtung des Pfeiles B heraus.
Es ist selbstverständlich, daß die schmale Seite des Keiles mindestens gleich der Höhe
der Dübel g sein muß.
Man kann alsdann nacheinander die Kern-. teile d, e und f ohne weiteres durch die seitliehen
Aussparungen α aus dem Maste herausnehmen.
Bei der Ausführungsform des Kernes nach Fig. 5 bis 7 sind die Kernteile I so gestaltet,
daß sie gleichzeitig die Kernstücke für die Aussparungen in den Seitenwänden des Hohlmastes
bilden, und die Kernstücke m und η sind in dem Kernteil / so verschiebbar gelagert,
daß sie in letzteren hineingezogen und zugleich mit diesem nach der Herstellung des Mastes
aus dessen seitlichen Aussparungen herausgenommen werden können.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel haben die Teile m und η die halbe Länge des
Teiles I, jedoch könnte man auch in jedem Teile I nur einen Teil m oder n, aber von
doppelter Länge anbringen. Vorteilhaft wird der eine der verschiebbaren Teile, nach Fig. 7
der Teil m, an seinem vorderen Ende bei 0 so abgesetzt, daß er sich in den Teil η des
nächsten Kernstückes hineinschiebt, so daß die einzelnen Teile zusammengesetzt wiederum
festen Halt aneinander finden.
Ist die Länge des zwischen zwei Aussparungen befindlichen Teiles des Mastes größer
als die Länge des Kernteiles I, so ist natürlieh
das Einsetzen eines entsprechend langen Zwischenstückes erforderlich.
- Die Verschiebung der Teile m und η erfolgt
vorteilhaft durch Handgriffe p und q, welche djirch entsprechende Schlitze der Formteile I
hindurchragen.
Für die Erfindung ist es gleichgültig, ob die Aussparungen in dem Maste nur einseitig oder,
wie auf der Zeichnung dargestellt ist, auf beiden Seiten angebracht sind. Auch könnten
sie in beiden Fällen versetzt im Mast liegen, ohne daß dies die Wirkung des Erfindungsgegenstandes beeinträchtigen würde.
Claims (5)
1. Kern zum Formen von mit Aussparungen in den Wandungen versehenen
Eisenbetonhohlmasten, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einzelnen Teilen von
solchen Abmessungen zusammengesetzt ist, daß sie einzeln durch die Aussparungen aus dem Hohlmast herausgenommen werden
können.
2. Kern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß einzelne Teile des Kernes für den Mast gleichzeitig die Kernstücke zur Herstellung der Aussparungen
in dem Mast bilden.
3. Kern nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch keilförmige Einsatzteile (c), die ■ ein leichtes Auseinandernehmen des Kernes
ermöglichen.
4. Kern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmigen Einsatzteile
(c) gleichzeitig Teile der zur Herstellung der Aussparungen im Mast dienenden
Kernstücke sind.
5. Kern nach Anspruch 1 und 2, da-· durch gekennzeichnet, daß die Kernteile
fm und n) sich-in dem die Aussparungen des Mastes bildenden Teile (I) verschieben
lassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE210980T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210979C true DE210979C (de) |
Family
ID=32602314
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210980D Active DE210980C (de) | |||
| DENDAT210979D Active DE210979C (de) |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210980D Active DE210980C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE210979C (de) |
-
0
- DE DENDAT210980D patent/DE210980C/de active Active
- DE DENDAT210979D patent/DE210979C/de active Active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE210980C (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH658219A5 (de) | Vorrichtung zum bilden einer ausnehmung in kalt zu giessenden werkstuecken. | |
| DE2612934A1 (de) | Siebartige auskleidung fuer formen zum pressen von kaesebloecken | |
| DE210979C (de) | ||
| AT314323B (de) | Preß- bzw. Stanzwerkzeug od.dgl. und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| AT41294B (de) | Kern zum Formen von mit Aussparungen in den Wandungen versehenen Hohlmasten aus Eisenbeton oder dgl. | |
| DE626058C (de) | Hydraulische Blechbiegepresse | |
| DE2166661A1 (de) | Vorrichtung zum herstellen von poren- oder gasbetonbloecken | |
| DE4023007A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum herstellen eines ziegels | |
| DE2156871C3 (de) | Druckstempel für Indirekt-Metallstrangpresse | |
| DE422989C (de) | Giessform zur Herstellung von Durchschuessen und Linien | |
| DE2250641C3 (de) | Formkern zur Herstellung von Entwässerungsblöcken aus Beton | |
| DE114030C (de) | ||
| DE447121C (de) | Vorrichtung zum Herstellen langgestreckter, mit Aussparungen in den Wandungen versehener Hohlkoerper aus plastischer Masse, wie Beton o. dgl. | |
| DE273749C (de) | ||
| AT47365B (de) | Letterngieß- und Setzmaschine. | |
| DE19860316B4 (de) | Ballenpresse | |
| DE194432C (de) | ||
| DE282599C (de) | ||
| AT227136B (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Blöcken aus Leichtbeton | |
| DE950057C (de) | Haltevorrichtung fuer Bewehrungseinlagen bei der Herstellung von bewehrten Platten aus Leichtbeton | |
| AT205398B (de) | Vorrichtung zur Herstellung von vorzugsweise einsenarmierten, mit Hohlräumen versehenen Betontafeln bzw. Platten | |
| DE277603C (de) | ||
| DE404881C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kernen | |
| AT119635B (de) | Maschine zur Herstellung allseitig geschlossener, sowie auf einer oder mehreren Seiten ganz oder teilweise offener Holsteine u. dgl. | |
| DE450602C (de) | Formvorrichtung zur Herstellung von Baukoerpern verschiedener Groesse aus Beton mit schieberartigen, in Rinnen einer feststehenden und einer beweglichen Formwand gefuehrten Zwischenwaenden |