DE936573C - Mulden-Chargier- und Stochmaschine - Google Patents

Mulden-Chargier- und Stochmaschine

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Publication number
DE936573C
DE936573C DED14295A DED0014295A DE936573C DE 936573 C DE936573 C DE 936573C DE D14295 A DED14295 A DE D14295A DE D0014295 A DED0014295 A DE D0014295A DE 936573 C DE936573 C DE 936573C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bumper
rod
head
machine
trough
Prior art date
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Expired
Application number
DED14295A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Dipl-Ing Dienenthal
Alois Ullrich
Theodor Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dango and Dienenthal KG
Original Assignee
Dango and Dienenthal KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Dango and Dienenthal KG filed Critical Dango and Dienenthal KG
Priority to DED14295A priority Critical patent/DE936573C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE936573C publication Critical patent/DE936573C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/0025Charging or loading melting furnaces with material in the solid state
    • F27D3/003Charging laterally, e.g. with a charging box

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Mulden-Chargier- und Stochmaschine Es ist bekannt, bei oben offenen Elektroöfen die Charge durch Stochmaschinen zu bearbeiten, um die um die Elektroden herum entstehenden Krusten zu durchstoßen und die Charge immer wieder nach den Elektroden hin in die Schmelzzone hinzuschieben. Die bekannten Stochmaschinen bestehen aus einem Fahrgestell, an dessen Kopfseite eine in senkrechter Ebene schwenkbare Stochstange angeordnet ist. Das Verteilen und Auflockern der Ofencharge geschieht durch Vor- und Zurückfahren der Maschine bei gleichzeitigem Senken und Wiederanheben der Stochstange.
  • Es ist ferner schon bekanntgeworden, eine Stochmaschine mit einer Mulden-Chargiermaschine zu kombinieren, bei der der Kopf des sogenannten Schwengels an der Kopfseite der Maschine derart ausgebildet ist, daß er sowohl eine Chargiermulde wie auch eine Stochstange aufnehmen kann. Diese wird in der gleichen Weise wie obe.nstehend beschrieben gehandhabt, während für das Entleeren der Chargiermulde ein besonderer Vorschubantrieb vorgesehen ist, durch den eine in die Mulde eingepaßte Abstreifplatte verschoben -,viird, die dabei die Charge aus der vorn offenen Mulde in den Ofen fördert. Der Vorschubantrieb für die Abstreifplatte ist mit einer im Schwengel geführten Stoßstange verbunden.
  • Nach der Erfindung werden nun derartige kombinierte Mulden-Chargier- und Stochmaschinen dadurch weiter ausgebildet und verbessert, daß die Stochstange mit der zum Vorschieben der Abstreifplatte dienenden Stoßstange kuppelbar ist. Die Chargiermulde wird wie bisher mit dem Schwengelkopf verbunden, so daß nur eine gleichartige Kupplungseinrichtung .am Stoßstangenkopf für die Abstreifplatte bzw. die nach dem Abnehmen der Mulde dafür auswechselbare Stockstange vorgesehen werden muß. Letztere kann wie bisher mittels des Schwengels angehoben und wieder gesenkt werden, während -ihr Vor- und Zurückbewegen in neuartiger Weise durch die Stoßstange erfolgt.
  • Diese neue Ausbildung der Maschine bringt wesentliche Vorteile mit sich. Zunächst braucht die Maschine beim Bearbeiten der Charge nicht mehr wie bisher vor- und zurückgefahren zu werden, .sondern sie kann in allen Fällen nach dem Vorfahren an den. Ofen, unbeweglich stehenbleiben. Dadurch wird der Fahrantrieb geschont und es wird ferner an Antriebskraft gespart, da viel kleinere Massen zu bewegen sind. Da der für das Ausstoßen der Muldencharge vorhandene Antrieb auch gleichzeitig für das Bearbeiters und Verteilen der Charge benutzt wird, erübrigt sich der Einbau zusätzlicher Antriebsmittel. Außerdem kann d.ie Stockstange jetzt wesentlich kürzer gehalten werden als bei den bekannten Maschinen, und zwar um den Betrag des Stoßstangenhubes. Damit verringert sich im gleichen Verhältnis die Gesamtbawlänge der Maschine, und die Maschine wird dadurch bedeutend wendiger. Schließlich bringt die Kürzung der Stockstange auch eine Herabsetzung des Gewichtes und der Herstellungskosten mit sich.
  • Die Verbindung der Stockstange mit der Stoßstange kann auf verschiedene Weise erfolgen. Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung .ist der Stoßstangenkopf als Haken mit nach oben offenem Maul ausgebildet, in das sowohl ein Querbolzen der Stockstange wie auch ein gleichartiger, mit der schon erwähnten Ab-streifplatte der Chargiermulde verbundener Querbolzen eingesetzt werden kann. Die in den Stoßstangenkopf eingesetzte Stockstange wird erfindungsgemäß noch durch einen von Hand -vorzuschiebenden Riegelbolzen in ihrer Gebrauchslage gesichert.
  • Der Stoßstangenkopf kann aber auch nach der Erfindung mit einer selbsttätig wirkenden Verriegelung für die Stockstange versehen sein. Bei dieser ist beispielsweise am Stoßstangenkopf eine bajonettverschlußartig wiirkende, nach oben hin offene Schlitzführung vorgesehen, in,die eire Quersteg der auf einen Bock gelegten Stockstange durch Anheben und geringes Verschieben der Stoßstange gegenüber der festgehaltenen Stochstange eingeklemmt wird. Eine weitere Verklammerung der zu verbindenden Teile erfolgt durch Nocken am Stoßstangenkopf, die sich beim Einklemmen des Quersteges in der Schlitzführung über ein Querhaupt der Stockstange schieben.
  • Zur unverrückbaren Feststellung der Verbindung zwischen Stoß- und Stockstange dient nach der Erfindung-ein vom Schwengelkopf gesteuerter, an der Stockstange angelenkter Hebel, der beim Vorschub der Stoßstange mittels eines in, den. Stoßstangenkopf eingreifenden Zapfens die genannten Teile verriegelt, dagegen beim Einziehen der Stoßstange wieder selbsttätig ausgehoben wird. An der Stockstange sind noch Artschläge zur Begrenzung ihrer Rückbewegung vorgesehen, wodurch beim weiteren Einziehen der Stoßstange der genannte Quersteg der Stockstange wieder in den offenen Teil der Schlitzführung sich verschiebt, .so daß dann die Stoßstange von der wieder auf einen Bock gelegten Stockstange gelöst werden bann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeiispiele der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i eine schematische Darstellung der neuen Maschine in Seitenansicht, Fig.2 und 3 eine erste Ausführungsform der Verbindung zwischen der Stoßstange und der Abstreifplatte bzw. der Stockstange im Längsschnitt in größerem Maßstab, Fig. q. bis 6 eine zweite Ausführungsform .der Verbindung zwischen Stoß- und Stockstange im gleichen Maßstab bei verschiedener Stellung der Verbindungsteile.
  • In Fig. i ist mit i das Fahrgestell der Maschine bezeichnet, an deren Kopfseite der in senkrechter Ebene schwenkbare Schwengel 2 angebracht ist. Im gezeichneten Falle ist die in diesem verschiebbare Stoßstange 3 mit der verhältnismäßig kurzen Stockstange 4 verbunden, die in den Verteiler- und Stochköpf 5 ausläuft. Wie in gestrichelten Linien angedeutet ist, kann die Stockstange bis in eine Entfernung vorgeschoben werden, die über das bisher mit einer unverschiebbaren langen Stockstange erreichbare Maß noch hinausreicht. ' Fig. 2 und 3 lassen die Befestigung der Mulde 6 bzw. der Stockstange 4 im einzelnen erkennen. Nach Fig. 2 wt'rd .die Mulde 6 wie bisher durch Aufschieben eines. Gleitstückes 7 über den schräg liegenden Schwengelkopf 8 befestigt, während die Abstreifplatte 9 mit der Stoßstange 3 verbunden wird. Diese ist am Ende mit einem Haken io versehen, dessen Maul i i nach oben hin offen isst. In den letzteren greift ein Querbolzen i2 der Platte 9 ein. Diese kann. durch die Stoßstange 3 bis in die strichpunktiert gezeichnete Lage vorgeschoben werden, wodurch die Charge im den Ofen gefördert wird.
  • Die Mulde 6 mit der Abstreifplatte 9 ist nach -Fig. 3 gegen die Stockstange 4 ausgewechselt worden. Zur Befestigung dieser Stange .mit der .Stoßstange 3 greift ein Querbolzen 13 in das .Maul i i des Hakens io ein, wobei die Verbindung durch einen von Hand einzuschiebenden Riegelbolzen 14 am Stochstangenkopf 15 gesichert wird.
  • Nach Fig. 4 biG 6 weist die Stoßstange 3 einen Kopf 16 mit einer bajonettverschlußartig wirkenden, nach oben hin .offenen Schlitzführung 17, 18 auf, in die ein Quersteg i9 des Stochstangenkopfes 2o eintreten kann. Zur Herstellung der Verbindung wird die Stockstange auf einen Bock 21 gelegt,-worauf -der in gesenkter Stellung befindliche Schwengel 2 mit der Stoßstange 3 und dem Stoßstangenkopf 16 so weit angehoben wird, bis die Teile 3, 4 koaxial zueinander liegen. Der Quersteg i9 ist. ,dann -im den Schlitzteil 17 eingetreten (Fig.4). Der Stoßstangenkopf 16 ist noch mit Nocken 22 und einer Aussparung 23 versehen, während der Stochstangenkopf 2o ein Querhaupt 24, Anschläge 25 und einen durch Gelenk 26 befestigten Hebel 27 aufweist, der einen Zapfen 28 und eine als Auflauffläche wirkende Verlängerung 29 aufweist, die mit dem Schwengelkopf 8 derart zusammenwirkt, daß der Hebel 27 bei völlig eingezogener Stoßstange 3 angehoben wird.
  • Wird die Stoßstange 3 aus der Stellung gemäß Fig. 4 in die Stellung nach Fig. 5 vorgeschoben, dann tritt der Quersteg i9 klemmend in den konischen Schlitzteil 18 ein, und die Nocken 22 schieben sich über das Querhaupt 24. Der Hebel 27 bleibt angehoben. Der Schwengel 2 hebt jetzt die Stichstange 4 von dem Bock 2i ab, und die Maschine fährt zum Ofen. Durch das weitere Vorschieben der Stangen 3, 4 gleitet die Verlängerung 29 des Hebels 27 vom Schwengelkopf 8 ab, worauf sich der Hebel 27 senkt und der Zapfen 28 in das Loch 23 eintritt (Fig. 6).
  • Es ist jetzt eine starre Verbindung der Stangen 3, 4 hergestellt, die die Stichstange für ihre Aufgabe der Bearbeitung der Ofencharge geeignet macht. Soll die Verbindung der Stangen 3, 4 wieder gelöst werden, dann wird die Stoßstange 3 völlig in die Stellung nach Fig.4 zurückgezogen, wobei die Verlängerung 29 des Hebels 27 auf den Schwengelkopf 8 aufläuft und der Zapfen 28 aus dem Loch 23 heraustritt, und wobei ferner durch das Auftreffen der Anschläge 25 an den Schwengelkopf der Quersteg i9 aus, dem Schlitzteil 18 heraustritt und die Nocken 22 vom Querhaupt 24 zurückgezogen werden. Nachdem die Maschine zum Bock 21 gefahren ist, kann dann durch Absenken des Schwengels 2 mit der Stoßstange 3 die Verbindung völlig gelöst werden. Es ist ersichtlich, daß sowohl die Herstellung wie die Lösung der Verbindung der Stangen 3,4 ohne zusätzliche Handgriffe vorgenommen werden kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mulden-Chargier- und Stichmaschine, insbesondere für Elektroöfen mit einer gegen eine Chargiermulde auswechselbaren Stichstange, dadurch gekennzeichnet, daß die Stichstange (4) mit der beim Chargieren die Abstreifplatte (9) ,in der Chargiermulde (6) verschiebenden, im Schwengel (2) der Maschine geführten Stoßstange (3) koppelbar ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßstangenkopf als Haken (io) mit nach oben offenem Maul (ii) ausgebildet ist, in das sowohl ein mit der Abstreifplatte (9) der Chargiermulde (6) verbundener Querbolzen (12) wie ein Querbolzen (13) der Stichstange (4) einsetzbar ist.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch einen von Hand vorzuschiebenden Riegelbolzen (14) am Stochstangenkopf (15), durch den die in diesen eingesetzte Sbochstange (4) in ihrer Gebrauchslage gesichert wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine bajonettverschlußartig wirkende, nach oben hin offene Schlitzführung (17, 18) am Stoßstangenkopf (16), in die ein Quersteg (i9) der dabei in einen Bock (21) eingelegten Stichstange (4) durch Anheben und geringes Verschieben der Stoßstange (3) gegenüber der festgehaltenen Stichstange (4) eingeklemmt wird.
  5. 5. Maschine nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßstangenkopf (16) mit Nocken (22) versehen ist, die beim Einklemmen des Quersteges (i9) in der Schlitzführung (17, 18) über ein Querhaupt (24) der Stichstange (4) greifen.
  6. 6. Maschine nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Querhaupt (24) der Stichstange (4) ein vom Schwengelkopf (8) gesteuerter Hebel (27) angelenkt ist, der beim Vorschub der Stoßstange (3) mittels eines in ein Loch (23) des Stoßstangenkopfes (16) eingreifenden Zapfens (28) die Teile (3, 4) selbsttätig verriegelt und beim Einziehen der Stoßstange (3) wieder selbsttätig ausgehoben wird.
  7. 7. Maschine nach -den Ansprüchen i und 4 bis 6, gekennzeichnet durch Anschläge (25) an der Stichstange (4) zur Begrenzung ihrer Rückbewegung, wodurch beim weiteren Einziehen der Stoßstange (3) der Quersteg (i9) in den offenen Teil der Schlitzführung (17, 18) sich verschiebt und die Stoßstange (3) wieder gelöst werden kann.
DED14295A 1953-02-07 1953-02-07 Mulden-Chargier- und Stochmaschine Expired DE936573C (de)

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DED14295A DE936573C (de) 1953-02-07 1953-02-07 Mulden-Chargier- und Stochmaschine

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DE936573C true DE936573C (de) 1955-12-15

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DED14295A Expired DE936573C (de) 1953-02-07 1953-02-07 Mulden-Chargier- und Stochmaschine

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DE (1) DE936573C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1190477B (de) * 1959-05-30 1965-04-08 Dango & Dienenthal Kommanditge Selbstfahrende Mulden-Chargiermaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1190477B (de) * 1959-05-30 1965-04-08 Dango & Dienenthal Kommanditge Selbstfahrende Mulden-Chargiermaschine

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