DE460809C - Verfahren zum Setzen und Wiedergewinnen ausziehbarer Grubenstempel - Google Patents

Verfahren zum Setzen und Wiedergewinnen ausziehbarer Grubenstempel

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DE460809C
DE460809C DEM78111D DEM0078111D DE460809C DE 460809 C DE460809 C DE 460809C DE M78111 D DEM78111 D DE M78111D DE M0078111 D DEM0078111 D DE M0078111D DE 460809 C DE460809 C DE 460809C
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GERTRUD GIBBELS
MARIA AGNES GIBBELS
WILHELMINE LINA GIBBELS GEB HE
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GERTRUD GIBBELS
MARIA AGNES GIBBELS
WILHELMINE LINA GIBBELS GEB HE
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/58Devices for setting props or chocks
    • E21D15/585Devices for setting props or chocks by means of hydraulically operated devices for mechanical props, or hydraulic props in which the hydraulic part is not important
    • E21D15/586Devices for setting props or chocks by means of hydraulically operated devices for mechanical props, or hydraulic props in which the hydraulic part is not important the props being pre-loaded
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
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    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/50Component parts or details of props
    • E21D15/502Prop bodies characterised by their shape, e.g. of specified cross-section

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Description

  • Verfahren zum Setzen und Wiedergewinnen ausziehbarer Grubenstempel. Das bis jetzt im Grubenbetrieb übliche Verfahren, ausziehbare - Stempel durch Schläge gegen dieselben zwischen Hangendes und Liegendes zu pressen (zu setzen) und auch ebenso wieder zu entfernen, birgt die Gefahr in sich, bei gebrächem Hangenden eine Erschütterung desselben zu verursachen, wodurch die Möglichkeit eines Steinfalles in den Vordergrund rückt. Die wenigen im Bergbau verwendeten, durch Preßluft zwischen Hangendes und Liegendes geklemmten, ausziehbaren Stempel haben den Nachteil, (laß dieselben für den Betrieb zu teuer sind, da ein jeder Stempel hierfür besonders gebaut sein muß. Diesen jetzt bestehenden Übelständen abzuhelfen, dient das neue Verfahren, bei dem unter Benutzung des neuen Apparates, des Stempelsetzers, ausziehbare Stempel jedes Systems schlag- und stoßfrei zwischen Hangendes und Liegendes gepreßt und auch ebenso wieder entfernt werden können, wobei Erschütterungen des Hangen-(len und deren Folgen vermieden werden.
  • Der Erfindungsgegenstand, welcher dieser Anforderung entspricht, ist in den Abb. i Und 2, Wie er an einem Eisenstempel aufgehangen ist, dargestellt. Der Apparat ist durch dick ausgezogene Striche gegen den Eisenstempel mit schwach ausgezogenen Linien hervorgehoben. Abb. i zeigt die Vorder- und Abb. 2 die Seitenansicht des Stempelsetzers mit Eisenstempel. Die Bauart des Stempelsetzers ist beispielsweise wie nachfolgend beschrieben.
  • In dem Zylinder a, welcher oben seitlich den Stutzen c trägt, befindet sich der Kolben b ' mit Kolbenstange g. Letztere ist an ihrem unteren Ende durch die Traverse d ge- führt und wird hier durch die Schraubenmutter 1 in ihrer unbeweglichen Lage gehalten. Während der Lappen it am Zylinderdeckel =beweglich angeordnet ist, kann der auf dem Zylinderboden befindliche Lappen ii, um den Bolzen o hochgestellt werden.
  • An den beiden Enden der Traverse d sind die in ihrer oberen Hälfte mit den Schlitzen in versehenen Laschen e, ei scharnierartig befestigt. Am letzteren befinden sich noch die Klauen lt, lt., welche in Höhe der Traverse d bzw. gleich oberhalb des Lappens ni angeordnet sind, und der Haken f mit der entsprechenden Öse f, Die Anwendungs- und Wirkungsweise des Stempelsetzers ist folgende: Der zu setzende Stempel wird annähernd auf die erforderliche Länge auseinandergezogen und die beiden Teile dann leicht zusammengekeilt oder geklemmt, je nach System. Dann wird der Apparat an den in den Laschen e, ei befindlichen Schlitzeniii entweder direkt oder mittels eines durchgesteckten Bolzens auf die untere Stempelhälfte so aufgehangen, daß der Zylinder a oder einer der beiden Lappen n, n, unter die obere Stempelhälfte faßt. Ein Ab- oder Zurückfallen der Laschen e, e. wird durch Einlegen des Hakens f in die entsprechende Öse f, verhindert, Auch ein seitliches Ausweichen des Zylinders a. kann nicht eintreten, weil die Klauen li, hi die untere Stempelhälfte an zwei Stellen umfassen. Bei Eintritt eines Druckmittels (Preßluft oder Wasser' aus vorhandener Leitung an dem Stutzen c wird der Zylinder a über den Kolben b nach oben getrieben und drückt den auf ihm oder auf einem der beiden Lappen n oder % stehenden oberen Stempelteil k fest gegen das Hangende. Alsdann werden die beiden Stempelhälften, je nach System, durch den Keil p oder einen Klemmring fest zusammengeschlossen und der Stempelsetzer entfernt.
  • Soll der Stempel wiedergewonnen werden, wird der Apparat auf die untere Stempelhälfte wieder so aufgehangen, daß der Zylinder a uder :einer der beiden Lappen n, n, unter die obere Stempelhälfte k faßt, und läßt dann das Druckmittel bei c wieder eintreten.,Hierauf wird der Keil p oder der Klemmring, je nach System des. Stempels, gelöst-und der zwischen Druckleitung und Anschlußschlauch eingebaute Dreiwegehahn so eingestellt, daß das Druckmittel aus dein Zylinder langsam entweicht, wobei die obere Stempelhälfte an der unteren nach unten rutscht, wodurch der Stempel frei wird und aus gesicherter Entfernung hereingeholt werden kann.

Claims (2)

  1. PATFNTANSPR-ÜCIIE: i. Verfahren zum stoßfreien Setzen und-Wiederge-winnen ausziehbarer Steinpel jeglicher Bauart, dadurch gekennzeichnet, daß die ausziehbaren Stempel mittels eines Stempelsetzers durch Druckluft zwischen Hangendes und Liegendes gespannt und gelöst werden. ,
  2. 2. Druckluftstempelsetzen zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -der Druckluftzylirrder (a) am unteren Ende mit einem Querstück (d) sowie mit einem Lappen (n) und am oberen Ende mit einem Lappen (it,) versehen ist und an den beiden Enden des Querstückes (d) die Laschen (e, e,) mit den Klauen (h, hj und den Schlitzen (m) an ihren unteren. Enden gelenkig befestigt und an ihren oberen Enden durch den Haken (f) mit entsprechender Öse (f,) geschlossen gehalten sind.
DEM78111D 1922-06-17 1922-06-17 Verfahren zum Setzen und Wiedergewinnen ausziehbarer Grubenstempel Expired DE460809C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE901524C (de) * 1944-02-04 1954-01-11 Eisenwerk Wanheim G M B H Setzvorrichtung fuer Grubenstempel
DE971740C (de) * 1951-04-28 1959-03-19 Ringfeder Gmbh Grubenstempel
DE972591C (de) * 1943-08-01 1959-08-20 Rheinstahl Wanheim G M B H Grubenstempel
DE1085119B (de) * 1958-10-04 1960-07-14 Georg Bachmann Grubenstempel
DE1223791B (de) * 1958-08-29 1966-09-01 Karl Gerlach Hydraulisch zu setzender Grubenstempel

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