DE137046C - - Google Patents

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DE137046C
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shaft
machine
core
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/06Permanent moulds for shaped castings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

ΰ Siai-A&i-ücfic-vl· !
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Giefsen von Massenartikeln, welche eine Lä'ngsstellung der Form nicht erforderlich machen und ohne Weiteres aus der Form ausgestofsen werden können. Es können mit der Maschine besonders solche Massenartikel gegossen werden, welche plattenförmige. Gestalt haben und eine Bohrung besitzen oder auch voll sind.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die Maschine in zwei verschiedenen Ausführungsformen, und zwar die eine Ausführung in
Fig. 1 in Seitenansicht und in
Fig. 2 in Stirnansicht, während
Fig. 3 einen Sondertheil der Maschine darstellt.
In Fig. 4 ist eine zweite Ausführung der Maschine zur Darstellung gebracht, und
Fig. 5 veranschaulicht einen Einzeltheil dieser Maschine.
Die Maschine besitzt zwei oder mehr Giefsformen a, welche an ihrer inneren Seite durch Deckel b abgeschlossen sind. Die Deckel b sind auf einer verschiebbaren Welle c angeordnet, derart, dafs bei einer Verschiebung der Welle nach links die linksseitige Form für den Gufs geschlossen wird, die rechtsseitige Form dagegen sich für das Ausstofsen des Gufsstückes öffnet; wird die Welle nach rechts verschoben, so öffnet sich die linksseitige Giefsform a, während die rechtsseitige sich schliefst, so dafs in letzterer der Gufs und aus ersterer das Ausstofsen erfolgen kann.
Die Enden d der Welle c können gleichzeitig die Kerne für die Gufsstücke bilden.
Eine Verschiebung der Welle c kann durch einen Arm e, einen zweiarmigen Hebel f, Zugstange g und Fufstritte h oder auch durch andere geeignete Vorrichtungen nach der einen oder andern Richtung bewirkt werden.
Wenn die linke Form benutzt werden soll, so ist diese durch den Deckel b geschlossen (Fig. i, 3 und 4). Bildet das vordere Ende der Welle gleichzeitig den Kern für das Gufsstück, so ruht dieser in der Form, und es findet ein Umgiefsen desselben durch Einfüllen des flüssigen Metalles von oben statt. .
Wenn nun ein Zurückziehen der Welle c erfolgt, so haftet das fertige Gufsstück auf dem Kern d und folgt dessen Bewegung. Um nun das Gufsstück von dem Kern abzustreifen, ist der Verschlufsdeckel b verschiebbar auf dem Kern angeordnet. Bei der Bewegung der Welle c nach rechts (Fig. 1 und 3) legt sich der Verschlufsdeckel b gegen das Lager i. Er erleidet beim weiteren Verschieben der Welle nach rechts eine Verschiebung auf dem Kern d, und zwar so weit, dafs er das auf dem Kern vor ihm festsitzende fertige Gufsstück abstreift.
In - Fig. 4 ist eine Maschine für solche Massenartikel, bei welchen der Kern in eine hintere Bohrung der Form nicht eintritt, das Gufsstück an einer Seite also vollständig geschlossen ist, veranschaulicht. Bei dieser Ausführung sitzt der Verschlufsdeckel b fest auf der Welle c. Das Gufsstück verbleibt beim · Zurückziehen der Scheibe b in der Form a, und um dasselbe aus der Form herauszustofsen, ist die folgende Einrichtung getroffen:
Der Theil k ist mit einer Aussparung Z versehen, durch welche der Arm e, welcher die Welle c bethätigt, hindurchtritt. Bei der
Drehung des Armes e erfolgt auch eine Ver- I Schiebung des Theiles k. Um die Reibung zwischen dem Theil k und dem Arm e zu verringern, sind die Rollen m vorgesehen, welche sich an den Arm anlegen. Der Theil k trägt an seinem Ende die Böcke n, in welchen die einstellbaren Stofsstangen ο befestigt sind. Jede Stofsstange ο tritt durch eine Oeffnung der Form α von hinten in dieselbe ein, und zwar so weit, dafs die Oeffnung von der Stange ο vollständig ausgefüllt ist. Wird nach erfolgtem Gufs eine der Zugstangen g (Fig. 4) niederbewegt und z. B. eine Drehung des Armes e nach rechts veranlafst, so hebt sich der Deckel b von der linken Form a ab. Gleichzeitig erfährt aber auch die Stofsstange 0 eine Verschiebung nach rechts, wodurch das Gufsstück aus der Form herausgedrückt wird. Bei dieser Verschiebung stellen sich gleichzeitig die Theile b d 0 der rechtsseitigen Form in ihre Arbeitslage ein.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zum Giefsen von Massenartikeln, dadurch gekennzeichnet, dafs die Verschlufsdeckel (b) für die beiden Formen (a) an einer in ihrer Längsrichtung verschiebbaren Welle (c) angeordnet sind, derart, dafs bei einer Wellenverschiebung nach links die linke Form für den Gufs geschlossen und die rechte Form für das Ausstofsen geöffnet wird, während bei der Wellenverschiebung nach rechts der umgekehrte Fall eintritt.
    Bei der unter 1. beanspruchten Maschine die Anordnung der Deckel (b) verschiebbar auf der Welle (c) bezw. dem Kern fdj, derart, dafs bei einer Verschiebung der Welle (c) die Deckel (b) gegen die Lager (i) stofsen und eine Verschiebung auf dem Kern (d) zu dem Zwecke erfahren, das fertige Gufsstück von dem Kern abzustreifen.
    Bei der unter 1. beanspruchten Maschine die Anordnung einer Ausstofsvorrichtung für das Gufsstück, bestehend aus einer von hinten in die Form eintretenden Stofsstange (o),' welche bei einer Verschiebung der Welle (c) ebenfalls eine Verschiebung erfährt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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