DE466127C - Giessrinne mit Stuetzvorrichtung fuer Schleuderguss von zylindrischen Hohlkoerpern - Google Patents

Giessrinne mit Stuetzvorrichtung fuer Schleuderguss von zylindrischen Hohlkoerpern

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DE466127C
DE466127C DES75482D DES0075482D DE466127C DE 466127 C DE466127 C DE 466127C DE S75482 D DES75482 D DE S75482D DE S0075482 D DES0075482 D DE S0075482D DE 466127 C DE466127 C DE 466127C
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DE
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casting
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pressure medium
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Expired
Application number
DES75482D
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Metallurg D Aubrives & Villeru
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Metallurg D Aubrives & Villeru
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/10Accessories for centrifugal casting apparatus, e.g. moulds, linings therefor, means for feeding molten metal, cleansing moulds, removing castings
    • B22D13/107Means for feeding molten metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

Die Anwendung von Schleudergußmaschinen mit gegenseitiger Längsbewegung zwischen Form und Gießrinne wird schwierig, sobald man beabsichtigt, zylindrische Hohlkörper herzustellen, deren Innendurchmesser im Verhältnis zur Länge gering ist.
Um die hierbei notwendigerweise auftretenden Durchbiegungen der Gießrinne zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, die Gießrinne über das Ausflußende hinaus zu verlängern und durch entsprechende Lagerung der Verlängerung außerhalb der Gußform eine von Durchbiegungen freie Führung der Gießrinne zu ermöglichen.
Die Lagerung des freien Endes der Gießrinne durch eine mit der Gießrinne starr verbundene und im Innern der umlaufenden Form anliegende Vorrichtung ist in den Fällen nicht möglich, in denen die umlaufende
ao Form an ihrem Ende einen Ring besitzt, der das Ausfließen des geschmolzenen Metalls aus der Form verhindert. Durch diesen Ring kann das vollständige Austreten von Gießrinne und Stützvorrichtung unter Umständen unmöglich gemacht werden.
Im Gegensatz zu einer derartigen Vorrichtung ist die gemäß der Erfindung ausgebildete Anordnung der Gießrinne dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorrichtung der
Gießrinne derart beweglich an der Rinne angeordnet ist, daß die Vorrichtung sich entweder auf die Innenoberfläche der Form stützen und so die Gießrinne tragen oder sich im Gegenteil von der Innenfläche der Form abheben und frei über den Endring der Form hinweggehen kann, so daß die Gießrinne vollständig aus der Form herausgezogen werden kann.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine Form, deren Merkmal darin besteht, daß die Stützvorrichtung der Gießrinne eine Kugel enthält, die nur in einem Punkt auf der Innenoberfläche der drehbaren Form aufliegt, so daß die Stützvorrichtung vollkommen frei den Unregelmäßigkeiten folgen kann, die auf der Innenoberfläche der drehbaren Form nach einer gewissen Betriebszeit entstehen.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf andere, weiter unten beschriebene Merkmale und ihre verschiedenen Kombinationen.
Auf den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsformen von Gießformen gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι ist ein teilweiser Längsschnitt der drehbaren Form, welcher das Ende der Gießform erkennen läßt, die mit einer Stützvorrichtung gemäß der Erfindung versehen ist.
Abb. 2 ist teils ein Querschnitt nach Linie 2-2 in Abb. 1 und teilweise eine Endansicht der Gießrinne. 6p
Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch die Gießrinne, der eine andere Ausführungsform der Erfindung erkennen läßt.
Abb. 4 ist teils ein Querschnitt nach Linie 4-4 in Abb. 3 und teils eine Endansicht der Gießrinne.
Abb. 5 zeigt im Längsschnitt schematisch einen Teil einer Schleudergußmaschine, die mit der in Abb. 3 und 4 dargestellten Stützvorrichtung versehen ist, in dem Augenblick, wo die Gießrinne aus der Form entfernt werden soll.
Abb. 6 ist ein Grundriß der Maschine, wobei die Gießrinne entfernt ist. Abb. 7 ist eine schematische Seitenansicht der Maschine teilweise im Schnitt, wobei die Gießrinne vollständig aus der drehbaren Form herausgezogen ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 1 und 2 wird die Gießrinne 1 von einer Kugel 2 getragen, die in einem Halter 3 sitzt, dessen Boden mit kleinen Kugeln 4 versehen ist. Die Kugel 2 stützt sich auf die Innenoberfläche der drehbaren Form 5. Die Anordnung dieser Kugel gestattet, daß die drehbare Form gleichzeitig Drehbewegungen und axiale Verschiebungen gegenüber der Gießrinne ausführt. Es besteht nur ein einziger Berührungspunkt zwischen der drehbaren Form und der Unterstützung der Gießrinne. Die Stützvorrichtung kann sich also allen Unregelmäßigkeiten anpassen, die sich auf der Innenoberfläche der Form nach einer gewissen Betriebsdauer zeigen. Der Halter 3 ist an einer Traverse 6 be- - festigt, an der zwei Kolben 7 angeordnet sind, die sich in zwei Zylindern 8 verschieben. Auf diese Kolben/ wirkt der Druck eines Druckmittels, z. B. Luft, Wasser, Öl usw., ein, welches durch die Leitung 9 zugeführt wird. Hierdurch wird die Unterstützung des Endes der Gießrinne gesichert, indem man den Druck des den Kolben zugeführten Mittels dem Gewicht der mit geschmolzenem Metall gefüllten Rinne 1 anpaßt.
Wenn die Mündung der Gießrinne sich nahe dem Ende der drehbaren Form 5 befindet, so genügt es, den auf die Kolben 7 wirkenden Druck aufzuheben. Die Kugel 2 wird durch die Wirkung der Feder 10 angehoben und kann frei über den Ring ι χ hinweggehen, der am Ende der drehbaren Form angeordnet ist.
Die in den Abb. 3 und 4 dargestellte Vorrichtung ist eine abgeänderte Ausführungsform der oben beschriebenen Anordnung. Die Kugel 2 und der Halter 3 sind an einer Traverse 12 befestigt, die mit zwei Stangen 13 verbunden ist, die um Zapfen 14 schwenkbar sind. Die Stangen 13 besitzen an ihren Oberenden Gabeln 15, zwischen deren Schenkel Zapfen 16 greifen, die an Stangen 17 befestigt sind. Diese Stangen besitzen an dem einen Ende Kolben 7, die in waagerecht angeordneten Zylindern 8 gleiten. Die Stangen 17 sind in Führungen 18 verschiebbar, die mit der Gießrinne 1 fest verbunden sind. Der Druck des den Zylindern 8 zugeführten Druckmittels schiebt die Stangen 17 vor; die Stangen 13 stellen sich infolgedessen senkrecht, und die Kugel 2 stützt sich auf die drehbare Form 5.
Wenn der Druck beseitigt wird, so ziehen die Federn 19 die Stangen 17 zurück; die Stangen 13 nehmen alsdann eine geneigte Lage 13' ein, die in punktierten Linien in Abb. 3 angedeutet ist. Die Kugel 2 befindet sich hierbei in der Stellung 2', sie ist also genügend weit abgehoben, um über den Ring 11 hinwegzukommen. Die Kolben 8 können genügend weit von dem Ende der Gießrinne entfernt angeordnet sein, so daß sie nicht in unmittelbarer Nähe des geschmolzenen Metalls liegen.
Die Abb. S und 6 zeigen eine Schleudergußmaschine, die mit einer der oben beschriebenen Vorrichtungen versehen und durch eine Einrichtung, welche eine selbsttätige Einstellung der Kugel 2 gestattet, und durch eine Vorrichtung vervollständigt ist, welche die Durchbiegung der Gießrinne verhindert, wenn die Kugel 2 angehoben ist.
Die Abb. 7 zeigt die Maschine, wenn das Gießen beendet ist und die. drehbare Form sich am Ende des Hubes befindet.
Ein Dreiweghahn 21 (Abb. S bis 7) ist in die Leitung 9 eingeschaltet. Eine Feder 22 hält ihn gewöhnlich in einer solchen Lage, daß die Verbindung zwischen der Druckmittelquelle und dem Zylinder 8 hergestellt ist. Wenn die Kugel 2 im Begriff ist, den Ring ϊ ι zu überschreiten, so dreht eine auf den Daumen 24 einwirkende Steuerfläche den Hahn 21 derart, daß die Leitung 9 durch die Leitung 2 5 mit der Außenluft in Verbindung gesetzt wird. Die Kugel 2 wird alsdann unter der Wirkung der Feder 19 von der Form 5 abgehoben.
In diesem Augenblick kommt eine Anzahl von Rollen 26, die sich in der Längsrichtung mit der drehbaren Form verschieben, zur Berührung mit einer abgerichteten Tragfläche 20, die sich an der Gießrinne 1 befindet. Diese ist also stets in der Nähe ihres freien Endes unterstützt, selbst wenn die Kugel 2 von der Gießform 5 abgehoben ist. Der Überschuß des in der Gießrinne befindlichen flüssigen Metalls kann durch die Leitung 27 abfließen, die zu diesem Zweck angeordnet ist. Wenn das Gießen beendet und das Gußstück aus der Form herausgenommen ist, so bewegt man die Form für einen neuen Gießvorgang
zurück. Sobald das Ende der Gießrinne in die drehbare Form gelangt ist, nimmt der Hahn 21 seine Anfangsstellung wieder ein, das Druckmittel gelangt von neuem in die Zylinder 8, und die Kugel 2 kommt wieder zur Berührung mit der umlaufenden Form 5 und unterstützt von neuem das Ende der Gießrinne.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. An der Gießrinne angebrachte, sich während des Gießvorganges auf das Innere der Schleudergußform aufsetzende Stützvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorrichtung beweglich an der Gießrinne angebracht ist, und zwar derart, daß die Stützvorrichtung sich während des Gießvorganges auf die Innenfläche der Form stützt, bei Beendigung des Gieß\rorganges sich jedoch von der Gießform abheben und frei über den Endring der Form hinweg bewegen läßt, so daß die Gießrinne vollständig aus der Form herausziehbar ist.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütz- \-orrichtung (2) einerseits durch eine Feder (10, 19) und andererseits durch Kolben (7) beeinflußt wird, die unter dem Druck eines Druckmittels stehen, wobei die Stützvorrichtung die eine oder die andere Stellung einnimmt, je nachdem das Druckmittel zu dem Kolben geleitet oder von ihm abgesperrt wird.
3. Die Kombination von Vorrichtungen gemäß Anspruch 1 oder 2 mit Steuervorrichtungen (23, 24), die selbsttätig die Stützvorrichtung (2) der Gießrinne einstellen, wenn diese Stützvorrichtung in die Nähe des Endringes (11) gelangt.
4. Ausführungsform der Schleudergußform nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaßhahn (21, 24) für das Druckmittel am Ende des Hubes der Gießrinne (1) mit einer Steuerfläche (23) zum Eingriff kommt, die den Austritt des Druckmittels bewirkt und das Abheben der Stützvorrichtung (2) von der Form hervorruft.
5. Ausführungsform der Schleudergußform nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießrinne (1) bei abgehobener Stützvorrichtung (2) auf einer Tragvorrichtung ruht, die aus Rollen (26) o. dgl. besteht und außen an der Form fest angeordnet ist.
6. Ausführungsform der Schleudergußform nach Anspruch 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorrichtung für die Rinne eine Kugel (2) besitzt, welche die Innenoberfläche der umlaufenden Form nur an einem Punkt berührt,
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DES75482D 1926-07-20 1926-07-30 Giessrinne mit Stuetzvorrichtung fuer Schleuderguss von zylindrischen Hohlkoerpern Expired DE466127C (de)

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FR466127X 1926-07-20

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FR2415504A1 (fr) * 1978-01-27 1979-08-24 Pont A Mousson Support reglable pour ensemble d'alimentation de machine a couler les tuyaux par centrifugation
FR2459698A1 (fr) * 1979-06-25 1981-01-16 Pont A Mousson Procede et installation de coulee centrifuge

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GB274830A (en) 1927-10-13
BE341924A (de)
FR632349A (fr) 1928-01-07

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