DE104848C - - Google Patents
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- DE104848C DE104848C DENDAT104848D DE104848DA DE104848C DE 104848 C DE104848 C DE 104848C DE NDAT104848 D DENDAT104848 D DE NDAT104848D DE 104848D A DE104848D A DE 104848DA DE 104848 C DE104848 C DE 104848C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
- B28B3/02—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80: Thonwaaren-, Stein-, Cementindustrie.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. März 1898 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Vertheilen und
gleichzeitigen Pressen des in den Rahmen einer gewöhnlichen Cement-Dachplattenpresse — wie
sie z. B. durch die Patentschriften Nr. 86793 oder 90370 bekannt geworden sind — eingeführten
Cementmaterials.
Bei den bis jetzt üblichen Cement-Dachplattenpressen
klopft man das auf das Formblech aufgetragene Cementmaterial fest und streicht dasselbe glatt, worauf die Bildung der
oberen Ueberdeckungsfalze vorgenommen wird. Falls aber das Formblech nicht ganz gleichmäfsig
aufliegt, wird der bereits festgeklopfte Cementmörtel durch die Erschütterung des
Formbleches wieder gelockert.
Um dies zu vermeiden, soll gemäfs der vorliegenden Erfindung der in dem Rahmen α auf
dem Formblech befindliche Cementmörtel nicht mehr geklopft, sondern durch eine in der Form
der herzustellenden Cement - Dachplatte begrenzte Prefsplatte vertheilt und mit derselben
geprefst werden.
Zu diesem Zweck wird seitlich von der gewöhnlichen Cement-Dachplattenpresse ein Ständer
b aufgestellt, welcher mit einem schwingenden Arm c versehen ist, dessen freies Ende den
Prefsstempel trägt.
In der beiliegenden Zeichnung istl diese
Stampfpresse durch Fig. 1 in der Seitenansicht und theilweisem Schnitt dargestellt.
Fig. 2 zeigt die Prefsvorrichtung in der Stirnansicht und theilweisem Schnitt, während
Fig. 3 die untere Ansicht des Prefsstempels veranschaulicht.
In dem freien Ende des schwingenden Armes c ist die Führungsstange d des eigentlichen
Prefsstempels gelagert. Die Auf- und Abbewegung dieser Führungsstange wird vermittelst
des in dem Kopf des schwingenden Armes c um den Bolzen f schwingenden
Hebels g herbeigeführt, indem dieser durch, den Bolzen h mit der Führungsstange d in Verbindung
steht. Das untere Ende der Führungsstange d trägt zwei Platten i und k. Die erste
ist mit der Führungsstange starr verbunden, während sich die letztere um das untere,
zapfenartig gestaltete Ende dreht. Beide Platten' werden durch einen auf der Platte k schwingend
angeordneten, unter Federdruck stehenden Sperrhebel / mit. einander gekuppelt. Die untere
Seite der Platte k ist, wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich, gerillt.
Da bei der herzustellenden Platte χ bei |
und y zwecks Herstellung der Aufhängenase und der Ueberdeckungsleisten das Cementmaterial
eine gröfsere Höhe besitzt, mufs an diesen Stellen die Pressung naturgemäfs auch
stärker sein. Aus diesem Grunde ist die untere Fläche der Prefsplatte k, wie dies die Fig. 3
ergiebt, an der Stelle, wo bei der Platte die Aufhängenase ^ und die Ueberdeckungsleistenj^
gebildet werden, mit Ansätzen 5 und 6 versehen.
Der gegabelte Hebel g ist mit Ausgleichsgewichten e versehen und trägt am vorderen
Ende einen widerhakenartig geformten Greifer o, welcher in der höchsten Stellung der Prefsplatte
k in an dem Kopf r des schwingenden Armes c befestigte Schnappfedern s einschnappt,.
(2. Auf lage j ausgegeben am 24. Mär\ igoo. J
so dafs der Prefsstempel in seiner höchsten Stellung festgehalten wird. Will man den
Greifer ο von den Schnappfedern frei machen, dann zieht man kräftig an dem Hebel g.
Der Arm c kann auf dem verticalen Zapfen 7 des Ständers b dadurch am geeignetsten
schwingend angeordnet werden, dafs er den Zapfen mit den beiden Muffen 8 umgreift und
eine in den Arm eingesetzte Körnerschraube 9, die in eine Vertiefung des Zapfens eingreift, als
Spurlager dient.
Soll nun die Stampfpresse in Thätigkeit treten, dann füllt man in üblicher Weise den
Rahmen a, nachdem man auf die Matrize m derselben das Formblech 10 gelegt hat, mit
Cementmörtel an und senkt vermittelst des Hebels g den Prefsstempel kid nach abwärts.
Ehe aber die Platte k in den Rahmen α tritt, drückt man den Sperrhebel I nach abwärts,
so dafs beide Platten i und k entkuppelt sind und die Platte k um das untere Ende der
Führungsstange d gedreht werden kann, wodurch eine gleichmäfsige Vertheilung des in
den Rahmen α geschütteten Materials herbeigeführt wird. Ist die Vertheilung vollzogen,
dann läfst man den Sperrhebel / wieder los, so dafs er in die entsprechende Einkerbung
der Platte i einschnappt und beide Platten nunmehr als gemeinsamer Prefsstempel verwendet
werden können. Man bewegt die Platte vermittelst des Hebels g auf und ab
und stampft dadurch das Cementmaterial auf dem Formblech fest. Ist dies geschehen, dann
hebt man die als Prefsstempel dienenden Platten i und k vermittelst des Hebels g wieder
hoch und schwingt den Arm c seitwärts, um auf die so hergestellte Cement-Dachplatte die
oberen Ueberdeckungsfalze in bekannter Weise aufsetzen zu können. Dadurch, dafs die untere
Seite der Platte k, wie aus Fig. 3 ersichtlich, gerillt ist, erreicht man eine bedeutend bessere
Vertheilung des Cementmaterials und ein günstigeres Pressen, weil beim Pressen die in
dem Cementmaterial befindliche Luft durch die Rillen besser entweichen kann und dadurch
auch ein bedeutend günstigeres Pressen herbeigeführt wird.
Die Auf- und Abbewegung des Prefsstempels kann auch noch in beliebig anderer Weise erfolgen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine an einem waagrecht schwingenden Arm angeordnete Hebelpresse für Thon- und Mörtelkörper, gekennzeichnet durch eine mehrtheilige, an ihrem unteren Ende eventuell gerillte Prefsplatte, welche behufs gleichmäfsiger Vertheilung des Prefsgutes in dem Formrahmen um ihre Führungsstange waagerecht gedreht werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE104848C true DE104848C (de) |
Family
ID=375179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT104848D Active DE104848C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE104848C (de) |
-
0
- DE DENDAT104848D patent/DE104848C/de active Active
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