DE422171C - Pressformmaschine mit Abhebevorrichtung und Wendeplatte - Google Patents

Pressformmaschine mit Abhebevorrichtung und Wendeplatte

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DE422171C
DE422171C DEV19346D DEV0019346D DE422171C DE 422171 C DE422171 C DE 422171C DE V19346 D DEV19346 D DE V19346D DE V0019346 D DEV0019346 D DE V0019346D DE 422171 C DE422171 C DE 422171C
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DE
Germany
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plate
insert
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lifting device
press
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DEV19346D
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VER MODELLFABRIKEN BERLIN LAND
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VER MODELLFABRIKEN BERLIN LAND
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C17/00Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
    • B22C17/08Moulding machines with mechanisms to turn over the pattern plate or the mould around a horizontal axis
    • B22C17/10Turning-over pattern plate and flask only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung stellt eine Neuerung an einer Wendeplattenformmaschine mit hydraulischer Pressung dar, die sowohl als Presse zur Herstellung von Kernen als auch zur Herstellung von Sandformen verwendet werden kann. Bei den bekannten Maschinen dieser Art erfolgt entweder die Sandverdichtung durch hydraulischen Druck urid die Aushebung des Formlinge von Hand bzw. "durch
ίο einen von Hand betätigten. Hebel oder aber die Sandverdichtung und die Aushebung des Modelles mittels Druckwassers, wozu bereits für beide Bewegungen ein einziger Zylinder benutzt wurde. Aber auch hierbei war für die Aushebung des Modelles eine besonders zu betätigende Vorrichtung erforderlich.
Demgegenüber erfolgt bei der vorliegenden Neuerung die Umschaltung von der Preßstellung in die Abhebestellung selbsttätig durch das Ausschwenken des Querhauptes mittels einer mit demselben verbundenen Einrichtung.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Abb. 1 zeigt die Maschine im Aufriß, wobei durch das Maschinenunterteil ein Schnitt nach A-B der Abb. 2 geführt ist. Abb. 2 zeigt einen nach C-D geführten Schnitt der Abb. I3 Abb. 3 einen Seitenaufriß der Maschine, und Abb. 4 stellt einen Schnitt E-F der Abb. 1 dar. Abb. 5 zeigt die Maschine im Aufriß, genau wie Abb. 1, jedoch in Abhebestellung der Wendeplatte, Abb. 6 einen Schnitt Q-H der Abb. S.
In dem Maschinenständer 1 ist der Preßzylinder 2 mit dem Kolben 3 gelagert, welch letzterer eine Aussparung 4 und an seinem oberen Ende zwei Führungsleisten besitzt, in denen die Umschaltplatte 5 geführt wird. In dem Ständer 1 bewegt sich ferner in den
Führungen 6 die Abhebetraverse 7, welche durch die Stangen 8 die Wendeplatte 9 trägt. Die Preßplatte io mit dem Preßstempel 11 wird ebenfalls durch die Führungen 6 geführt. Die Zahnstange 12, die durch die Führungsstifte 13 mit der Umschaltplatte 5 verbunden ist, kämmt mit dem auf der drehbaren Tragstange 14 festsitzenden Zahnrad 15.
Die Gegenpreßplatte 16 ist mit der Tragstange 14, welche erstere trägt und ermöglicht, daß dieselbe um 180'-" gedreht werden kann, wodurch ein Abnehmen des Formkastens und ein ungehindertes Sandaufgeben gestattet wird, fest verbunden. Die Tragstange 14 ist in am Maschinenständer angebrachten Augen gelagert; auf ihr ist an ihrem unteren Ende das Zahnrad 15 aufgekeilt. Beim Ausschwenken des Querhauptes 16 wird das Zahnrad 15 gedreht und damit die Zahnstange 12, die mit ihrem gabelförmigen Ende unter Vermittlung der Stangen 13 die Umschaltplatte 5 in Pfeilrichtung nach Abb. 1 bewegt, wodurch die Stellung, wie in Abb. 6 darge-'stellt, entsteht. Dies ist die Stellung der Umschaltvorrichtung beim Ausheben der Modelle. Die Umschaltplatte 5 besitzt eine Aussparung 17, welche bei ausgeschwenkter Gegenpreßplatte über der Aussparung 4 des Preßkolbens 3 zu stehen kommt. Beim Hochgehen des Preßkolbens 3 kann der Preßstempel 11 durch beide Aussparungen hindurchtreten und wird infolgedessen die Preßplatte 10 nicht angehoben. Dagegen wird die Traverse 7 durch den hochgehenden Preßkolben 3 und damit die Wendeplatte 9 angehoben (Abb. 5).
Iu Abb. ι bis 4, also bei eingeschwenkter Gegenpreßplattenstellung, wird die Aussparung 4 durch die eingeschwenkte Umschaltplatte 5 verdeckt (Abb. 4), so daß beim Hochgehen des Preßkolbens 3 der Preßstempel 11 nicht mehr in die Aussparung 4 treten kann und infolgedessen mit hochgenommen, wird, wodurch der in der Wendeplatte 9 und damit auf der Preßplatte 10 befindliche Formkasten 18 gegen die Gegenpreßplatte 16 gepreßt und der Sand verdichtet wird.
Die Zahnstangengabel 12 verbindet die Umschaltplatte 5 mit dem auf der Tragstange 14 befindlichen Zahnrad 15. In der Zahnstangengabel 12 sind außerdem zwei Führungs stifte 13 angebracht, an denen die Umschaltplatte 5 beim Hochgehen in der Preßstellung geführt wird, da ja die Umschaltplatte 5 beim Pressen durch, den Preßkolben 3 mit angehoben wird. Die Bewegung des Preßkolbens 3 wird durch ein Steuerventil 19 in bekannter Weise bewirkt. Die an der Gegenpreßplatte befindlichen Zugstangen 20 übertragen beim Pressen den Gegendruck auf den Maschinenständer.
Aus Vorstehendem geht hervor, daß in eingeschwenkter Stellung der Gegenpreßplatte durch die Umschaltungsplatte 5 der Preßstempel 11 zur Sandverdichtung angehoben wird, während bei ausgeschwenkter Gegenpreßplatte durch die Aussparung in der Umschaltplatte ein Anheben des Preßstempels beim Hochgehen des Preßkolbens nicht stattfindet, sondern nur die Traverse 7 zum Anheben der Wendeplatte durch den Preßkolben 3 nach oben gedrückt wird.
Eine fertige Form kann nun auf folgende Weise hergestellt werden:
Man füllt den auf die Modellplatte 21 ge- ' setzten Formkasten 18 mit Sand, wobei zur ungehinderten Aufgabe desselben die Gegenpreßplatte 16 ausgeschwenkt ist. Hierauf wird letztere eingeschwenkt und das Ventil 19 geöffnet, wodurch die Preßplatte samt Wendeplatte und Formkasten gegen die Gegenpreßplatte gedrückt wird. Nach dem Zurückgehen des Preßkolbens wird die Gegenpre'ßplatte ausgeschwenkt und der Formkasten abgestrichen. Bei abermaliger Betätigung des Ventils wird nur die Wendeplatte mit dem Formkasten angehoben, und es werden in bekannter Weise die Modelle aus der Form gebracht. Die Maschine wird auch als Kernpreßformmaschine für größere Kerne gleich gut verwendet. Es treten hier an Stelle des Formkastens mit Modellplatte ein Paar Ke'rnpreßplatten. Im übrigen ist der Formvorgang derselbe.
Als besondere Vorteile der Erfindung.seien erwähnt: Ersparnisse an Zeit durch die gleichzeitige Umschaltung von der Preßstellung in die Abhebestelhing beim Ausschwenken der Gegenpreßplatte sowie an Materialgewicht bei der Bemessung der Abhebevorrichtung, weil diese durch den Preßdruck infolge der automanschen Umschaltung bei fahrlässiger Handhabung der Maschine niemals belastet werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Preßformmaschine mit Abhebevorrichtung und Wendeplatte sowie ausschwenkbarer Gegenpreßplatte, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Ausschwenken der Gegenpreßplatte gleichzeitig eine automatische Umschaltung von der Preßeinstellung in die Abhebeeinstellung erfolgt, und . umgekehrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEV19346D 1924-07-17 1924-07-17 Pressformmaschine mit Abhebevorrichtung und Wendeplatte Expired DE422171C (de)

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DEV19346D DE422171C (de) 1924-07-17 1924-07-17 Pressformmaschine mit Abhebevorrichtung und Wendeplatte

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DE422171C true DE422171C (de) 1925-11-25

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DE (1) DE422171C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161661B (de) * 1960-01-07 1964-01-23 Buderus Eisenwerk Formmaschine mit um eine senkrechte Achse kontinuierlich umlaufendem Drehtisch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161661B (de) * 1960-01-07 1964-01-23 Buderus Eisenwerk Formmaschine mit um eine senkrechte Achse kontinuierlich umlaufendem Drehtisch

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