DE180475C - - Google Patents

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DE180475C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/02Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
    • B28B3/08Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form with two or more rams per mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 180475 — KLASSE 80«. GRUPPE
Firma TH. GROKE in MERSEBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Presse zur selbsttätigen Herstellung von Formsteinen, bei welcher zwei gekuppelte, an ihrer unteren Seite durch einen Preßstempel abgeschlossene Preßrahmen vorgesehen sind, von denen sich der eine Rahmen während der Füllstellung des anderen in der Preßstellung befindet. Pressen der genannten Art sind bereits bekannt; das kennzeichnende
ίο Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß das Ausstoßen des Preßlings aus dem Preßrahmen während der Bewegung des letzteren aus der Preßstellung in die Füllstellung selbsttätig in der Weise stattfindet, daß am Preßrahmen angeordnete Ansätze " unter feststehende, an den Führungen der Arbeitstische angebrachte Leisten treten, wodurch der Preßrahmen gegenüber dem Preßstempel bis zum vollständigen Freilegen des Preßlings verschoben wird, und das ferner während des Preßvorganges und während der Bewegung des Preßrahmens aus der Preßstellung in die Füllstellung zwei oder mehrere, ■ am Preßstempel angeordnete federnde Hebel gleichzeitig in entsprechende, an einander gegenüberliegenden Seiten des Preßrahmens befindliche Aussparungen einklinken und denselben dadurch entgegen der Wirkung von Federn festhalten, so daß er nicht mehr durch die Federkraft gegenüber dem Unterstempel nach abwärts bewegt werden kann. Das gleichzeitige Einklinken der federnden Hebel in einander gegenüberliegende Aussparungen am Preßrahmen hat gegenüber den bisher bekannten, nur auf einer Seite des Preßrahmens befindlichen Einklinkvorrichtungen den Vorteil, daß ein Verkanten oder Einklemmen des Unterstempels im Preßrahmen ausgeschlossen ist, wodurch ein ungestörter Betrieb der Presse gesichert ist.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung, dargestellt.
Fig. ι stellt die Presse im Aufriß dar, während die
Fig. 2 und 3 denselben Querschnitt des Preßrahmens bei verschiedener Stellung des Unterstempels q veranschaulichen.
Fig. 4 dient zur Veranschaulichung der gegenseitigen Verschiebung des Preßrahmens gegen den Unterstempel beim Ausstoßen des Preßlings.
In einem hydraulischen Zylinder a (Fig. 1) bewegt sich ein Preßkolben b, der an seinem oberen Ende einen Preßtisch c trägt. Zu beiden Seiten des Zylinders α sind die Arbeitstische d, rf1, die mit seitlichen Führungen e, e1 versehen sind, angeordnet. Des weiteren ' sind zwei Preßrahmen f, f1 vorhanden, die mittels eines schwingenden Hebels g hin- und 'herbewegt werden und so miteinander verbunden sind, daß sich der eine Preßrahmen/ auf dem Arbeitstische rf befindet, sobald der andere Preßrahmen /' auf dem Preßtische c steht und umgekehrt, daß der Preßrahmen/1
auf dem Arbeitstisch d' steht, sobald sich der andere Preßrahmen f auf dem Preßtisch c befindet.
Die Einrichtung der Preßrahmen ist bekannt und geht aus den Fig. 2 und 3 hervor. Der Hebel g, der mit der Kupplungsstange der beiden Preßrahmen verbunden ist, erhält seine Bewegung von einer Kurvenscheibe h, die infolge ihrer Form einen längeren Stillstand des Hebels g in seinen Totlagen bewirkt, in welchen die Füllung der Preßrahmen und das Pressen stattfindet. Die Kurvenscheibe h kann natürlich durch jeden anderen Mechanismus, der dieselbe Bewegung des Hebels g hervorzubringen vermag, ersetzt werden.
Um die Pressung mittels Druckwassers bewirken zu können, ist ein Ventilkörper i vorgesehen, der durch ein Preßrohr k mit dem Zylinder α verbunden ist. Die an dem Ventilkörper i angebrachten Ventile werden mit Hilfe einer Daumenscheibe I und eines Hebels in bewegt. Sowohl die Kurvenscheibe h als auch die Daumenscheibe / werden von der Antriebsscheibe η in Bewegung gesetzt.
Die Anwendung der vorliegenden Erfindung geschieht in folgender Weise:
Während der Preßrahmen f auf dem Arbeitstisch d gefüllt wird, befindet sich der bereits gefüllte Preßrahmen f1 auf dem Preßtisch c. Sobald die Daumenscheibe / den Hebel m hebt und dadurch das Druckwasser durch den Ventilkörper i und Preßrohr k in den Zylinder α eintritt, wird der Preßkolben b mit dem Tisch c und dem darauf befindlichen, den Preßrahmen f1 tragenden Unterstempel q gehoben, wobei sich der erstere gegen den Holm ο anlegt und dadurch abgeschlossen wird. Bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Preßkolbens b verbleibt der Preßrahmen y1 (Fig. 2) in seiner Stellung, während der Unterstempel q sich weiter nach oben bewegt, wodurch das in dem Preßrahmen befindliche Formgut zusammengepreßt wird. Hierbei gleiten die beiden federnden, im Unterstempel q angebrachten Riegel r an den Seitenwänden des Rahmens entlang. Falls es erforderlich sein sollte, das Wasser aus dem Preßzylinder zwecks Entlüftung des zu pressenden Formguts teilweise abzulassen, bewirken die den Preßrahmen tragenden Federn ρ ein teilweises Zurückehren bezw. Heben des Rahmens in seine Anfangsstellung, so daß sich der Rahmen beständig an den Holm 0 leicht anlegt und dennoch das Austreten der zwischen dem zu pressenden Formgut und dem Holm 0 vorhandenen Luft gestattet, da der durch die Federn ausgeübte Druck gegen den Holm nicht so stark ist, daß er ein Entweichen der innerhalb des Preßrahmens komprimierten Luft verhindert.
Erst nach Zurücklegung eines bestimmten Weges, der kurz vor der Endstellung des Unterstempels endet, die dieser nach erfolgter Pressung einnimmt, treten die beiden Riegel r teilweise in die entsprechenden Aussparungen des Preßrahmens/1 ein und verbinden dadurch Rahmen und Unterstempel so miteinander, daß die den Rahmen tragenden Federn j> jetzt nicht mehr imstande sind, den Rahmen gegenüber dem Unterstempel nach aufwärts zu verschieben, während sowohl der Aufwärtsbewegung des Unterstempeis im Rahmen durch den Preßkolben b behufs weiterer Zusammenpressung des eingefüllten Formguts als auch der später erfolgenden Abwärtsbewegung des Rahmens gegen den Unterstempel zwecks Ausstoßens des Preßlings nichts im Wege steht. Die ■ die Riegel r beeinflussenden Federn kommen also erst in dem Augenblick, in welchem die Riegel in die Aussparungen des Preßrahmens eintreten, zur Wirkung, wobei sie lediglich verhindern, daß eine Aufwärtsverschiebung des Rahmens gegen den Unterstempel durch die Federn ρ stattfindet. Die Anwendung von zwei gegenüberliegenden Riegeln ist erforderlich, weil nur dadurch die leicht ineinander beweglichen Unterstempel und Rahmen so miteinander verriegelt werden können, daß ein Ecken oder Einklemmen des Unterstempels im Preßrahmen ausgeschlossen ist. t
Durch die weitere Drehung der Daumenscheibe / senkt sich der Hebel m wieder und schließt dadurch den Zufluß des Druckwassers aus dem Ventilkörper i nach dem Zylinder α ab, während gleichzeitig durch ein entsprechendes, nicht dargestelltes Hebel- und Daumenscheibengetriebe irgend ein Abflußventil geöffnet wird, das mit dem unter dem Preßkolben b befindlichen Zylinderraum in Verbindung steht. Infolge der Druckverminderung senkt sich der Preßkolben b mit dem Preßrahmen f1 und nimmt schließlich seine ursprüngliche Lage wieder ein, ohne daß die gegen ,den Preßrahmen drückenden Federn ρ imstande sind, den jetzt mit dem Unterstempel verriegelten · Rahmen zu heben, in dessen Aussparungen die Riegel r noch nicht vollständig, sondern nur teilweise eingetreten sind. Da also durch die Federn ρ eine Verschiebung des Rahmens nach oben gegenüber dem Unterstempel infolge der Verriegelung nicht stattfinden kann, so ist auch die Bildung eines Luftpolsters zwischen Unterstempel und Preßling ausgeschlossen.
Der Hebel g wird hierauf durch die Kurvenscheibe h in die entgegengesetzte Stellung gebracht, so daß der Preßrahmen f1 auf den Arbeitstisch d1 und der Preßrahmen/ auf den Preßtisch c gelangt. Bei dieser Bewegung treten die Ansätze s1 des Preßrahmens fl unter die Führungsteile i1 an der Führung e1, wobei die sich berührenden Flächen von schiefen Ebenen gebildet werden, so daß eine weitere gegenseitige Verschiebung des Preßrahmens fl gegen den Unterstempel q erfolgt. Die Höhe dieser Verschiebung entspricht ungefähr der Größe χ (Fig. 4) bezw. der Stärke des Preßlings u, um ein vollständiges Freilegen desselben zu erreichen. In dieser Endstellung sind die Riegel r in die Aussparung vollständig eingetreten (Fig. 3).
Nach Entfernung des Preßlings u werden die Riegel r mittels der Griffe zurückgezogen, so daß der Rahmen f1 nunmehr infolge der Spiralfedern ρ gehoben wird, ohne daß jedoch ein Klemmen oder Verkanten erfolgen kann, da die gegenüberliegenden zwei Riegel r den Rahmen gleichzeitig freigeben. Der Preßrahmen wird dadurch wiederum für die Füllstellung bereit gemacht, während inzwischen die Pressung in dem auf dem Preßtisch c befindlichen Preßrahmen f in derselben Weise erfolgt wie zuvor in dem Preßrahmen f1.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    von Formzwei gekuppelte
    Presse zur Herstellung
    steinen, bei welcher
    Preßrahmen, die unten durch einen Preßstempel geschlossen sind, angeordnet sind, von denen sich der eine Rahmen während der Füllstellung des anderen in der Preßstellung befindet, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausstoßen des Preßlings aus dem Preßrahmen während der Bewegung des letzteren aus der Preßstellung in die Füllstellung selbsttätig 'stattfindet, in der ' Weise, daß am Preßrahmen angeordnete Ansätze (S1J unter feststehende, an den Führungen der Arbeitstische angebrachte Leisten (tl) treten, wodurch der Preßrahmen gegenüber dem Preßstempel bis zum vollständigen Freilegen des Preßlings verschoben wird, und daß ferner während des Preßvorganges und während der oben erwähnten Bewegung zwei oder mehrere, am Preßstempel angeordnete federnde Hebel (r) gleichzeitig in entsprechende, aneinander gegenüberliegenden Seiten des Preßrahmens befindliche Aussparungen einklinken und diesen dadurch entgegen der Wirkung von Federn (p) festhalten, so daß er nicht mehr gegenüber dem Unterstempel nach aufwärts bewegt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT201900012783A1 (it) * 2019-07-24 2021-01-24 G M F S R L Macchina per la formatura di manufatti cementizi, e relativo stampo di formatura
EP4032673A1 (de) 2021-01-22 2022-07-27 G.M.F. S.R.L. Maschine zur formung von zementartefakten und zugehörige gussform und verfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT201900012783A1 (it) * 2019-07-24 2021-01-24 G M F S R L Macchina per la formatura di manufatti cementizi, e relativo stampo di formatura
EP4032673A1 (de) 2021-01-22 2022-07-27 G.M.F. S.R.L. Maschine zur formung von zementartefakten und zugehörige gussform und verfahren

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