CH370798A - Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin-Derivaten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin-DerivatenInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin-Derivaten Es wurde gefunden, dass man zu neuen Hydrazin Derivaten der Formel I, EMI1.1 worin A eine Alkylengruppe, R1 und R2 eine niedere Alkylgruppe bedeuten, wobei die Gruppen A, R, und R zusammen mindestens 5 Kohlenstoffatome enthalten, gelangen kann, indem man ein acyliertes Isopropyliden-hydrazin der Formel II, EMI1.2 worin Acyl für einen aliphatischen Säurerest steht, reduziert und desacyliert. Das Verfahren wird beispielsweise wie folgt ausgeführt: Die Lösung eines l-Dialkylaminoalkyl-l- acyl-isopropyliden-hydrazins der Formel II in einem organischen Lösungsmittel, wie beispielsweise l-Di methylamino-isopropy1- 1 -acetyl-2-isopropyliden-hydra- zin in Eisessig, wird in Gegenwart von Platinoxyd bei Zimmertemperatur und Normaldruck mit Wasserstoff geschüttelt. Nach Beendigung der Hydrierung wird vom Katalysator filtriert und das Lösungsmittel im Vakuum abgedampft. Zur Abspaltung der Acylgruppe wird der Rückstand mit wässerigem Chlorwasserstoff während mehrerer Stunden in einer Stickstoffatmosphäre auf etwa 1200 erwärmt. Das gewünschte Endprodukt wird nach bekannten Methoden isoliert und durch fraktionierte Destillation gereinigt. Die als Ausgangsprodukte zur Verwendung gelangenden acylierten Isopropyliden-hydrazine der Formel II werden hergestellt, indem man ein l-Dialkylaminoalkyl-hydrazin mit Aceton umsetzt und das entstandene 1-Dialkylaminoalkyl-2-isopropyliden- hydrazin in l-Stellung acyliert. Die erfindungsgemäss hergestellten neuen Hydrazin-Derivate sind bei Zimmertemperatur flüssig und lassen sich im Vakuum unzersetzt destillieren. Die neuen Hydrazin-Derivate besitzen therapeutisch verwertbare pharmakodynamische Eigenschaften, die sie zu wertvollen Medikamenten machen. So zeichnen sie sich beispielsweise durch eine starke Monoamin-oxydase-Hemmwirkung aus. Ferner sind die erfindungsgemäss hergestellten Hydrazin-Derivate auch als Oxydations-Inhibitoren von Treibstoffen für Otto-Motoren verwendbar, indem sie die Lagerbeständigkeit der Treibstoffe beträchtlich erhöhen. Ausserdem werden die verfahrensgemäss hergestellten Hydrazin-Derivate als Zwischenprodukte für die Herstellung von Medikamenten verwendet. Ihre Umsetzung mit reaktionsfähigen mono- oder disubstituierten Malonsäure-Derivaten führt zu 3,5-Dioxopyrazolidin-Derivaten, die sich durch antiphlogistische Wirkung auszeichnen und deshalb bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen angewendet werden. In den nachfolgenden Beispielen sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben. Beispiel 1 Man schüttelt eine Lösung von l-(l'-Dimethyl amino-butyl-3 )- 1 -acetyl-2-isopropyliden-hydrazin in Eisessig mit 0,5 g Platinoxyd und Wasserstoff, bis kein Wasserstoff mehr aufgenommen wird. Dann wird der Katalysator abfiltriert und der Eisessig im Vakuum abgedampft. Der Rückstand wird in einem Gemisch von 200 cm3 Wasser und 200 cm3 konz. Salzsäure gelöst und 6 Stunden in einer Stickstoffatmosphäre auf 1200 erwärmt. Dann dampft man die Lösung im Vakuum ein, löst den zähen Rückstand in wenig Wasser, versetzt unter Kühlung mit überschüssiger gesättigter Kaliumcarbonatlösung und schüttelt dreimal mit Chloroform aus. Die über Kaliumcarbonat getrocknete Chloroformlösung wird eingedampft und der Rückstand fraktioniert destilliert. 1 -(1'-Dimethylamino-butyl-3 )-2-isopropyl-hydra- zin destilliert bei l2mmHgbei 85-87"; n2,5 =1,4402. Beispiel 2 Die Lösung von 29,3 g 1-Dimethylamino-isopro- pyl-l-acetyl-2-isopropyliden-hydrazin in 150 cm3 Eisessig wird mit Platinoxyd und Wasserstoff geschüttelt, wobei in kurzer Zeit 1 Mol Wasserstoff aufgenommen wird. Man filtriert dann den Katalysator ab und dampft das Filtrat im Vakuum unter Stickstoff ein. Der Rückstand wird in einem Gemisch von 150 cm3 konz. Salzsäure und 150 cm3 Wasser gelöst und 6 Stunden in einer Stickstoffatmosphäre auf 120 erwärmt. Darauf wird die Salzsäure im Vakuum abdestilliert, der Rückstand mit Kaliumcarbonatlösung und Chloroform durchgeschüttelt, die Chloroformlösung über Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird über eine Vigreux-Kolonne fraktioniert, wobei l-Dimethyl amino-isopropyl-2lsopropyl-hydrazin bei 12 mm Hg bei 64-65o als farblose Flüssigkeit destilliert; n2D = 1,4349. Das Dipikrat kristallisiert aus Aceton oder wasserhaltigem Methanol in Pnismen, die bei 163 bis 1659 unter Zersetzung schmelzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin Derivaten der Formel I, EMI2.1 worin A eine Alkylengruppe, Rt und R2 eine niedere Alkylgruppe bedeuten, wobei die Gruppen A, Rt und R2 zusammen mindestens 5 Kohlenstoffatome enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein acyliertes Isopropyliden-hydrazin der Formel II, EMI2.2 worin Acyl für einen aliphatischen Säurerest steht, reduziert und desacyliert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH168963A CH370798A (de) | 1958-08-08 | 1958-08-08 | Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin-Derivaten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH168963A CH370798A (de) | 1958-08-08 | 1958-08-08 | Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin-Derivaten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH370798A true CH370798A (de) | 1963-07-31 |
Family
ID=4216292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH168963A CH370798A (de) | 1958-08-08 | 1958-08-08 | Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin-Derivaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH370798A (de) |
-
1958
- 1958-08-08 CH CH168963A patent/CH370798A/de unknown
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