AT293362B - Verfahren zur Herstellung von N-substituierten β-Aminopropiophenonen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-substituierten β-Aminopropiophenonen

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von N-substituierten ss-Aminopropiophenonen 
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von N-substituierten ss-Aminopropiophenonen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 deren Salzen sowie deren optisch aktiven Isomeren bzw. Diastereomeren, wobei   R1, Rz   und R3 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, eine niedrigmolekulare Alkyl-, eine niedrigmolekulare Alkoxyoder eine Hydroxygruppe bedeuten und R4 Wasserstoff oder eine niedrigmolekulare Alkylgruppe ist. 



   Bei den niedrigmolekularen Alkyl-bzw. Alkoxygruppen handelt es sich jeweils um solche, die 1 bis 5 Kohlenstoffatome enthalten. 



   Diese Verbindungen sind pharmazeutisch wirksam,   u. zw.   insbesondere bei Herz- und Kreislaufkrankheiten (s. belgische Patentschrift   Nr. 630296).   



   Das neue Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man ein ss-Aminoacrylophenon der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 worin    R1,     R,R und R   die oben genannten Bedeutungen haben, in einem organischen Lösungsmittel, ausgenommen die rein aliphatischen Alkohole, hydriert. 



   Die Hydrierung wird in Gegenwart von edelmetallhaltigen, insbesondere platinhaltigen Katalysatoren, beispielsweise Platin, Platinoxyd oder Platin auf Kohle, bei leicht erhöhter Temperatur vorgenommen. Im allgemeinen kommt ein Temperaturbereich zwischen 30 und   700C   in Frage. Besonders günstig sind Temperaturen zwischen 30 und   50 C.   Der Druck, unter dem die Hydrierung durchgeführtwird, kann zwischen Normaldruck und 20 atü liegen, im allgemeinen genügt Normaldruck. 



   Das verwendete Lösungsmittel ist vorzugsweise polar. Es wird so lange hydriert, bis die zur Sättigung einer Doppelbindung erforderliche theoretische Menge Wasserstoff aufgenommen ist. 



   Die erhaltenen Verbindungen können in an sich bekannter Weise in ihre Säureadditionssalze über- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 geführt werden. 



   Die erhaltenen Verbindungen, die optisch aktive Kohlenstoffatome enthalten und in der Regel als Racemate anfallen, können in an sich bekannter Weise,   z.   B. mittels einer optisch aktiven Säure, in die optisch aktiven Isomeren gespalten werden. 



   Es ist aber auch möglich, von vornherein optisch aktive bzw. auch diastereomere Ausgangsstoffe einzusetzen, wobei dann als Endprodukt eine entsprechend reine optisch aktive Form bzw. diastereomere Konfiguration erhalten wird. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren für die Herstellung von Verbindungen der angegebenen allgemeinen Formel I ist überraschend, denn es ist allgemein bekannt, dass vinyloge Säureamide, d. h. Verbindungen von der Struktur der Ausgangsverbindungen der Formel II, bei der katalytischen Hydrierung nicht an der Doppelbindung hydriert werden, sondern in das entsprechende Amin und das gesättigte Keton gespalten werden. So werden beispielsweise bei der Hydrierung von   ss-Anilinocrotonphenon   nur Anilin und   Butyrophenon erhalten (s. hiezu I. Am. ehem.   Soc. 68 [1046], S. 2009bis2011). 



   Die Ausgangsstoffe der Formel II können beispielsweise nach folgendem Analogieverfahren hergestellt werden :
Ein Benzoylacetaldehyd der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 bzw. dessen Alkalienolat der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 wobei   R   und   R   obige Bedeutung haben und Me ein Alkalimetall bedeutet, wird mit einem Phenylalkanolamin der allgemeinen Formel 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 stoff hydriert. Dann wird vom Katalysator abfiltriert, das Filtrat mit isopropanolischer   HCI   angesäuert, das   HCl-Salz   mit Äther ausgefällt und aus Äthanol umkristallisiert. 



     F. : 195 C, Ausbeute : 2, 7   g. 



   Herstellung der Ausgangssubstanz : a) 34 g (0, 2 Mol) Benzoylacetaldehyd-Natriumenolat (hergestellt durch Kondensation von Aceto - 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 phenon mit Äthylformiat in Gegenwart von Natrium) werden in 250 ml Wasser gelöst und mit einer Lösung von 37, 4 g (0, 2 Mol) t-Norephedrin. HCl in 250 ml Wasser versetzt. Das beim Stehen über Nacht ausgefallene Produkt wird im Exsiccator   über Calciumchlorid   getrocknet und aus   Essigsäureäthylester um-   kristallisiert. 
 EMI3.1 
 
131oC, Ausbeute :(0, 05 Mol) i-Norephedrin in 50 ml Äther getropft und 4 h bei derselben Temperatur gerührt. Das auskristallisierte Produkt wird wie oben gereinigt. 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 : 131 C,spiel 1 hydriert und aufgearbeitet. Das   HCl-Salz   wird aus Methanol umkristallisiert. 



  F. : 192 bis 194oC,   Ausbeute : 2, 5   g. 



   Herstellung der Ausgangssubstanz :
Die Lösungen von 30 g (0, 15 Mol) 3-Methoxybenzoylacetaldehyd-Natriumenolat in 300 ml Wasser und 28, 2 g   (0, 15 Mol) ; -Norephedrin.   HCl in 150 ml Wasser werden vereinigt und über Nacht stehengelassen. Das sirupös anfallende Produkt wird über eine Kieselgelsäule mit Chloroform-Äthanol (95 : 5) chromatographiert und nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels aus Diisopropyläther umkristallisiert. 



  F. : 98 bis 99 C, Ausbeute : 15 g. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von N -substituierten I3-Aminopropiophenonen der allgemeinen For- EMI3.5 EMI3.6 worin Rj, R und R3 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, eine niedrigmolekulare Alkyl-, eine niedrigmolekulare Alkoxy- oder eine Hydroxygruppe bedeuten und R4 Wasserstoff oder eine niedrigmolekulare Alkylgruppe ist, sowie von deren Salzen und optisch aktiven Isomeren bzw.
    Diastereomeren, dadurch gekennzeichnet, dass man auf ein ss-Aminoacrylophenon der allgemeinen Formel EMI3.7 worin R1 bis R4 die oben angegebene Bedeutung haben, in einem organischen, vorzugsweise polaren Lösungsmittel, ausgenommen die rein aliphatischen Alkohole, 1 Mol Wasserstoff in Gegenwart eines edelmetallhaltigen Katalysators bei Temperaturen von 30 bis 70 C einwirken lässt und gewünschtenfalls die erhaltenen Basen in ihre Salze überführt bzw. daraus freimacht und/oder erhaltene Racemate in die <Desc/Clms Page number 4> optisch aktiven bzw. diastereomeren Verbindungen trennt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass optisch aktive bzw. diastereomere Ausgangsstoffe eingesetzt werden.
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