AT233018B - Verfahren zur Herstellung von neuen Iminodibenzylderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Iminodibenzylderivaten

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Iminodibenzylderivaten 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen mit wertvollen pharmakologischen Eigenschaften. 



   In einem Benzolring durch einen disubstituierten Sulfamoylrest substituierte Iminodibenzylderivate sind bisher nicht bekanntgeworden. Es wurde nun gefunden, dass solche Verbindungen der allgemeinen   Formel I    
 EMI1.1 
 in der   R und R-niedere   Alkylreste, welche unter sich direkt   (1)   oder über ein Sauerstoffatom (2) verbunden sein können,
Z einen geradkettigen oder verzweigten Alkylenrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen, und Am eine niedere Alkylaminogruppe bedeuten, wobei der Alkylrest von Am direkt mit dem Alkylenrest Z (3) verbunden sein kann, wertvolle pharmakologische Eigenschaften, insbesondere antiallergische, antiemetische und sedative Wirksamkeit besitzen, sowie auch die Wirkung anderer Arzneistoffe, insbesondere von Narkotica, potentzieren.

   
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 n-Propyl oder n-Butylreste verkörpert oder bilden zusammen mit dem anliegenden Stickstoffatom z. B. den 1-Pyrrolidinyl-, Piperidino- oder 4-Morpholinylrest. Z ist beispielsweise ein Äthylen-, Propylen-, Trimethylen-, 1-Methyl-trimethylen-, 2-Methyl-trimethylen-, 1, 3-Dimethyl-trimethylen-, 2, 2-Dimethyl-trimethylen-, Tetramethylen-, Pentamethylen oder Hexamethylenrest, und Am   z. B.   ein Methylamino-, Äthylamino-, n-Propylamino-,   Isopropylamino- oder   n-Butylaminorest. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Zur Herstellung von neuen Verbindungen der allgemeinen Formel I lässt man auf eine Verbindung der allgemeinen Formel II 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 tel einwirken.

   Beispielsweise lässt man auf Verbindungen der allgemeinen Formel II, worin   Am1   einen Arylmethylrest wie den Benzylrest enthält, Wasserstoff in Gegenwart von Raney-Nickel bei Temperaturen bis zirka   800 und Drücken   bis zirka 50 Atmosphären einwirken, bis eine im wesentlichen äquimolare Menge Wasserstoff aufgenommen ist. Die hydrolytische Abspaltung eines in der Gruppe   Am1   befindlichen Acylrestes, beispielsweise eines Formyl-, Acetyl-, Benzoyl-, Carbomethoxy-, Carbäthoxy-, Chlorcarbonyl-,   Cyano- oder   Methansulfonylrestes, kann z. B. durch Behandlung mit Alkalimetallhydroxyden bei erhöhter Temperatur in höhersiedenden hydroxylhaltigen organischen Lösungsmitteln, wie z.

   B. Äthylenglykol oder Diäthylenglykol oder deren niederen   Monoalkyläthern,   oder in niederen Alkanolen, in diesem Fall vorzugsweise im geschlossenen Gefäss, erfolgen. 



   Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel II sind nach verschiedenen Verfahren erhältlich. Beispielsweise lassen sich reaktionsfähige Ester von Verbindungen der allgemeinen Formel III 
 EMI2.4 
 in der   R. R   und   Z die   oben angegebene Bedeutung haben, mit niederen N-Arylmethylalkylaminen oder mit Alkalimetallderivaten von   N-Alkylamiden   von geeigneten Carbonsäuren oder Sulfonsäuren umsetzen. 



  Ferner erhält man Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel II durch Umsetzung von Verbindungen der allgemeinen Formel IV 
 EMI2.5 
 in der   R und R   die oben angegebene Bedeutung haben, mit reaktionsfähigen Estern von niederen N-Arylmethylalkylaminoalkanolen   oderN-Carbalkoxy-alkyl-aminoalkanolen inGegenwart   eines basischen Kondensationsmittels.

   Im weiteren entstehen Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel II, in denen Am einen Acylrest enthält, bei der Umsetzung von Verbindungen der allgemeinen Formel V 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 worin Am, eine niedere Dialkylaminogruppe bedeutet und   R,   Rz und Z die oben angegebene Bedeutung haben, mit   organischen Säurehalogeniden oder-anhydriden,   insbesondere mit Kohlensäurealkylesterhalogeniden   (Chlorameisensäurealkylestern),   Phosgen oder Bromcyan. Die so erhaltenen Ausgangsstoffe enthalten als Acylreste in der Gruppe    Am,   insbesondere eine Carbalkoxygruppe, wie vorzugsweise die Carbomethoxy-oder Carbäthoxygruppe, die Chlorcarbonylgruppe bzw. die Cyanogruppe. 



   Die nachfolgenden Beispiele sollen die Herstellung der neuen Verbindungen näher erläutern. Teile bedeuten darin Gewichtsteile ; diese verhalten sich zu Volumteilen wie g zu   cm.   Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



     Beispiel 1: 6,5   Teile   3-Dimethylsulfamoyl-5- (2'-methyl-benzylamino-äthyl)-iminodibenzyl,   100 Teile Dioxan, 5 Teile Wasser und 10 Teile Raney-Nickel werden während 2 h bei 800 und 30 atm Druck hydriert. Die Reaktionslösung wird vom Katalysator getrennt und eingedampft. Nach der Überführung der rohen Base ins Hydrochlorid und zweimaligem Umkristallisieren aus Äthanol/Äther schmilzt das 3-Dimethylsulfamoyl-5-(2'-methylamino-äthyl)-iminodibenzyl-hydrochlorid bei   2560.   



   Beispiel 2 : 3 Teile   3-Dimethylsulfamoyl-5- (3'-carbäthoxy-methylamino-propyl)-iminodiben-   zyl werden mit 1, 2 Teilen Kaliumhydroxyd in 60 Vol. -Teilen Carbitol 6   hunter Rückfluss   gekocht. Aus dem basischen Anteil des Reaktionsproduktes wird nach üblicher Aufarbeitung das 3-Dimethylsulfamoyl- -5-(3'-methylamino-propyl)-iminodibenzyl-hydrochlorid erhalten, Smp. 1330. 



   In analoger Weise, wie dies in den vorstehenden Beispielen beschrieben ist, können auch die folgenden Verbindungen hergestellt werden :   3-Dimethylsulfamoyl-5-(5#-methylamino-ss-methylpropyl)-iminodibenzyl,   dessen Oxalat bei 2160 schmilzt,   3-Dimethylsulfamoyl-5- (3'-methylamino-propyl)-iminodibenzyl,   dessen Hydrochlorid bei 1330 schmilzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Iminodibenzylderivaten der allgemeinen Formel I EMI3.2 in der R und H niedere Alkylreste, welche unter sich direkt oder über ein Sauerstoffatom verbunden sein können, Z einen geradkettigen oder verzweigten Alkylenrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen und Am eine niedere Alkylaminogruppe bedeuten, wobei der Alkylrest von Am direkt mit dem Alkylenrest Z verbunden sein kann, dadurch gekennzeichnet, dass man auf eine Verbindung der allgemeinen Formel II EMI3.3 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 der Bedeutung vom Am, katalytisch aktivierten Wasserstoff bzw. ein hydrolysierendes Mittel einwirken lässt.
AT664462A 1961-04-08 1962-04-06 Verfahren zur Herstellung von neuen Iminodibenzylderivaten AT233018B (de)

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