CH190853A - Schaltungsanordnung für die Herstellung von Fernsprechverbindungen mittels Vierdrahtleitungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für die Herstellung von Fernsprechverbindungen mittels Vierdrahtleitungen.

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CH190853A
CH190853A CH190853DA CH190853A CH 190853 A CH190853 A CH 190853A CH 190853D A CH190853D A CH 190853DA CH 190853 A CH190853 A CH 190853A
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Cecil De Vries Willem
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Cecil De Vries Willem
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Description


  Schaltungsanordnung für die Herstellung von Fernsprechverbindungen  mittels     Vierdrahtleitungen.       Die Erfindung     bezieht    sich auf eine  Schaltungsanordnung für die Herstellung  von     Fernsprechverbindungen        zwischen    ver  schiedenen, aus     Zweidrahtleeitungen    bestehen  den     .Systemen    (zum Beispiel Orts- oder     Fern-          systemen)    mittels     Vierdrahtleitungen    (zum       Beispiel    Fern- oder     Weitverkehrs-Vierdralht-          leitungen).    Die Erfindung gibt die Möglich  keit,

   eine     .Schaltungsanordnung    mit einem  möglichst einfachen und kleinen Aufwand  an     Schaltmitteln,    im besonderen was Gabel  schaltungen und Signalempfänger betrifft,  zu schaffen.  



  Entsprechend :der Erfindung wird dies  erreicht mittels     Vierdrahtleitungen,    welche  im Gegensatz zu den bis jetzt bekannten  Schaltungen an -den Enden nicht mit einer       Gabelschaltung    versehen sind und     mittels          Koppelleitungen,    die versehen sind mit einer  Gabelschaltung, wobei die     Vierdra.htleitun-          t;

  en    bei     Ilerstellung    einer     FernsprecUverbin-          dung    der eingangs erwähnten Art über die  unter Einfluss von durch Nummernwahl ein-         gestellten    Wähler, sowohl     untereinänder,    als  auch mit den Koppelleitungen von     und    nach  den     Zweidrahtsystemen    mit     getrennter    Rin  und Rückleitung     vierdrähtig    .durchverbunden  werden.  



  In     Fig.    1 ist ein Ausführungsbeispiel  einer     Schaltungsanordnung    nach der Erfin  dung im Prinzip     dargestellt.    .  



  I,     II,        III    und IV sind vier beliebige       Ämter    eines Fernsprechsystems, wobei die       Ämter    mittels Fern- oder     Weitverkehrs-Vier-          drahtleitungen    miteinander verbunden sind.  Diese     Vierdrahtleitungen    können mit einer  beliebigen Anzahl von Verstärkern versehen  sein.  



       Jedes    Amt     ist        mittels        Koppelleitungen     verbunden mit einem zu dem Gebiet -dieses  Amtes     ,gehörenden    Orts- oder     F'ernzweidraht-          system.     



  Die     Vierdrahtleitungen    sind an den Enden  nicht abgeschlossen durch eine     Gabelschal-          tung,sondern    sie .sind nur versehen mit     einer         Anzahl. Relais zum Zwecke der     !Signali-          sierung.     



  An den ankommenden Enden sind die       Vierdrahtleitungen    mit getrennter Hin- und  Rückleitung verbunden mit den Armen eines       Vierdrahtwählers.     



  Die an dem ankommenden Ende der Vier  drahtleitungen empfangenen Zeichen für .die  Nummernwahl werden in einem     #Signal-          empfänger    umgesetzt in die für den Wähler  benötigten Gleichstromzeichen, so dass dieser  Wähler auf die gewählte Richtung ein  gestellt wird und darnach automatisch eine  freie Leitung .dieser Richtung aufsucht, um  damit die     Durchschaltung    zu ermöglichen.  



  Die Art und Weise, auf welche die Ein  stellung     dieses    Wählers erfolgt, ist lediglich  abhängig von     dem    verwendeten System  (Direkt- oder     Registersystem).     



  Wenn es aus konstruktiven Gründen .ge  wünscht oder notwendig ist, kann der     Vier-          drahtwäh.ler    auch aus     zwei    elektrisch gekop  pelten normalen     Zweidrahtwählern    bestehen.  



  Jeder Wähler kann, abhängig von der  Nummernwahl, sowohl eine Verbindung her  stellen mit einer andern     Vierdrahtleitung,     als auch mit einer mit einer Gabelschaltung  versehenen Koppelleitung es zu dem betref  fenden Amt .gehörenden     Zweidra-htsystems.     In .diesem letzteren Falle dient .der am an  kommenden Ende der     Vierdraktleitung    be  findliche Signalempfänger auch zum Um  setzen der weiteren Zeichen, welche notwen  dig sind zur Einstellung der zu dem Zwei  drahtsystem gehörenden Wähler.  



  Die von .dem     Zweidrahtsystem    kommende,  ebenfalls mit einer Gabelschaltung versehene  Koppelleitung ist verbunden mit den Armen  eines Wählers, dessen Ausgänge (Kontakte)  parallel geschaltet sind mit denen von Wäh  lern, welche mit den     ankommenden    Enden  der     Vierdrahtleitungen    verbunden sind.  



       Betrachten    wir nun eine Verbindung des       Zweidrahtsystems    des     Amtes    mach dem       Zweidrahtsystem    des     Amtes    IV, dann läuft  diese Verbindung vom Punkt X über eine  Gabelschaltung für Übergang auf Vierdraht  verkehr, einen     Vierdrahtwähler    im Amt I,    eine     Vierdrahtleitung    zwischen den Ämtern I  und     1I,    einen     Vierdrahtwähler    im Amt     II,     eine     Vierdra.htleitun.g    zwischen den Ämtern       II    und     III,

      einen     Vierdrahtwähler    im  Amt     III,    eine     Vierdrahtleitung    zwischen den  Ämtern     III    und IV, einen     Vierdrahtwähler     im Amt IV und über eine     Gabelsehaltung     für Übergang auf     Zweidrahtverkehr    nach  Punkt Y. Zwischen den zwei Gabelschal  tungen bei X und Y ist die Verbindung also  ausschliesslich     vierdrähtig    mit vollkommen  getrennter Hin- und Rückleitung.  



  Die übliche     rü.ekwä.rtige        Signalisierung,     wie das Antworten und die     @Schlusszeichen-          gabe    des angerufenen Teilnehmers werden  über die Rückleitung der     Vierdrahtleitung     unmittelbar vom     de@r        Gabelschaltung    bei Y  nach der Gabelschaltung X     übertragen    und  dort in einem     Signalempfänger        umgesetzt    in  die für den vorhergehenden     Zweidrahtteil        -der     Verbindung benötigten     Kriterien.     



  Aus dem vorhergehenden folgt,     dass    auf  den Signalempfänger für rückwärtige Signale  am abgehenden Ende .der     Vierdrahtleitungen     für diesen Zweck also     verzichtet    werden  kann,     dies    im 'Gegensatz zu den bekannten  Schaltungen für die     Durchverbindung    von       Vierdrahtleitungen,    welche an ,den     Enden     mit einer     ,Gabelschaltung    versehen sind, weil  in diesem Fall     jede,Gabel        ,

  den        Übergang    von  einer     Zweidrahtleitung    auf     eine        Vier.dra.ht-          leitung    bilden kann und dann     @Signa@l-          empfänger    zur Umsetzung der Signale in die  für den vorhergehenden     Zweidrahtteil    be  nötigten     Kriterien    erforderlich sind.  



  Der     Signalempfänger    am abgehenden  Ende einer     Vierdrahtleitung    hat in den be  kannten Schaltungen     meistens    auch noch eine  zweite     Funktion    zu erfüllen beim Auslösen  der Verbindung, nämlich die,     das        abgehende     Ende der     Vierdrahtleitung    gesperrt zu hal  ten, bis das ankommende Ende wieder voll  ständig frei ist;

   aber durch     eine    besondere       Schaltung,der    abgehenden und ankommenden  Übertrager und die     Möglichkeit,    Hin- und  Rückleitung ;gleichzeitig in verschiedenen  Richtungen für die Übertragung von Signa  len     auszunutzen,    lässt sich die     Auslösung    so      durchführen, dass auch ohne diesen Signal  empfänger doch .eine vollkommen betriebs  sichere rückwärtige Sperrung der Vierdraht  leitungen erreicht wird.  



  Da     idie,Signalempfänger    - im besonderen  diejenigen für Tonfrequenzen - teuer     -sind,     wird mit dem Wegfall der     ,Signalempfänger     an den abgehenden Enden der Vierdraht  leitungen eine sehr erhebliche Ersparnis er  zielt.  



  Mit Hilfe der     Fi,g.    2, 3, 4, 5, 6 und 7  soll die Schaltung nach     Fig.    1 näher erläutert  werden.  



       Fi,g.    2 ist das 'Schema des     ankommenden     Endes einer     Vierdrahtleitun.g;          Fig.    3     zeigt    einige Einzelheiten eines       Vierdrahtwählers;          Fig.    4 ist das Schema des abgehenden  Endes einer     Vierdrahtleitung    ;

         Fig.    5 ist das Schema einer     abgehenden          Gabelschaltung    (für Übergang von Zwei-     auf          Vierdrahtverkehr);          Fig.    6 ist gleich der     Fi@g.3;          Fi.g.    7 ist     ras        ,Schema    einer ankommenden  Gabelschaltung (für Übergang von Vier- auf       Zweidrahtverkehr).     



  Anhand dieser Schemas soll die in     Fig.    1'  angegebene     Verbindung    vom Punkt X im  Amt I nach Punkt Y im Amt IV näher be  schrieben werden.  



  Nachdem durch einen Teilnehmer oder  eine Beamtin die Verbindung in dem zum  Amt I gehörenden     Zweidrahtsystem    auf be  kannte Weise aufgebaut     ist,    kommt die Ver  bindung im Amt I bei X auf einer abgehen  den     Gabelschaltung    an     (Fig.    5).  



  Da     der    mit     dieser    abgehenden Gabelschal  tung verbundene     Vierdrahtwähler        (Fig.    6)  sich in der Ruhelage befindet, so ist über den  Kopfkontakt<I>r</I> dieses Wählers das Relais<I>N</I>       betätigt,    so dass die     c-Ader    der     abgehenden     Gabelschaltung über Kontakt     n111    geschlos  sen ist.  



  Die Belegung erfolgt von dem vorher  gehenden     Zweidrahtwähler    durch das An  legen von Erde an die     c-Ader,    wodurch das  Relais C anzieht     (Fig.    5). Über den Arbeits  kontakt von     cI    wird daraufhin Relais D er-    regt, welches mit Kontakt     d11    Erde an die  abgehende     c-Ader    anlegt.  



  Die Impulsgabe erfolgt von den vorher  gehenden     Zweidrahtwählern    aus durch das  Anlegen von Erde an .die     d-Ader,    wodurch       Relais    J .im Impulsrhythmus anzieht und mit  Kontakt     i1111    über Kontakt     culdiese    Impulse       über        die        d-Ader        nach    dem     Vierdrahtwähler     weitergibt     (Fig.    6).  



  Da die Artdes     Vierdrahtwählers    und die  Art der     Nummernstromstossgabe    ohne Bedeu  tung für den Gegenstand der vorliegenden  Erfindung ist, so     :sind    in     Fig.    6 nur     einige.     bei jeder Art von Wählern vorhandene Ein  zelheiten     gezeigt.     



  Das Relais C, welches erregt wird über  Kontakt     dIl    von der abgehenden Gabelschal  tung aus, bringt ,den Wähler in den Besetzt  zustand.  



  Mit     Hilfedes        A-Relais        wird    der Wähler       entsprechend    der     gewählten    Ziffer (Amt     II)          eingestellt.     



       Sobald    der Wähler :die Ruhestellung     ver-          lässt,    öffnet sich Kontakt r,     Relais    N wird  stromlos;     Relais    C der abgehenden Gabel  schaltung hält sich     aber    über den Arbeits  kontakt von     c111        (Fig.    5).  



  Nach Ablauf ,der Nummernwahl sucht  der Wähler     automatisch    ,eine freie Vierdraht  leitung nach .dem Amt     II    auf, dabei     wird     der Wellenkontakt o umgeschaltet. Ist eine  freie     Leitung    gefunden, dann spricht das       Relais    T an, und über dessen Kontakte     wird     die     Vierdrahtseite    ,der abgehenden     -,Gabel-          schaltung    mit den Wählerarmen verbunden.  



  Bei der Belegung des abgehenden Endes  der     Vierdrahtleitung    nach Amt     II    zieht, in  Reihe mit     Relais    T des Wählers, das Re  lais C an und über den rechten Arbeitskon  takt von     cV,das        Relais    F     (Fig.    4).  



  Das     Relais    P     wird    erregt über die Lei  tung     a2/b2    und     Jie    Drosselspule     8m2        (Fig.    5)  und hält sich über eine zweite Wicklung,  Kontakt     plfI        und    rechten Arbeitskontakt von       cv.    Über die Kontakte     plII        und    f V spricht  darnach     Relais        Q    an.  



  Durch die     Relais    P und Q werden die       künstlichen    Dämpfungen (heitungsverlänge-           rungen),    welche bei der     unmittelbaren    Durch  schaItung von zwei     Vierdrahtleitungen    not  wendig sind,     ausgeschaltet.     



  Die nun folgenden     Stromstossreihen    wer  den von -der     abgehenden        Gabelochaltung    aus  durch das     Relais    J     (Fig.    5) durch die Kon  takte     il    und     iV    unmittelbar über die     Hin-          leitung    der     Vierdrahtleitung    nach Amt     II          iveiterg        eleitet.     



  Im Amt     II    ist das ankommende Ende       (Fig.    2) der     Vierdrahtleitung    verbunden mit  einem     Vierdra.htwähler        (Fi.g.    3), welcher voll  kommen     gleich        ist    dem mit der abgehenden  Gabelschaltung     verbundenen        Vierdrahtwä-hler          (Fig.    6).  



  Da dieser Wähler sich in der Ruhelage  befindet,     ist    über dessen Kopfkontakt r .das  Relais N     angezogen,,so        dass        durch    Kontakt     n1     der Stromkreis für das     Relais   <B>8</B>     unterbrochen     ist     (Fig.2).     



  Die über die Leitung     allbl    ankommenden  Stromstösse     -werden    in einem (nicht :gezeich  neten) mit den Adern     s1    und s2 verbun  denen Signalempfänger in Gleichstrom um  gesetzt und als Erdimpulse über die Ader s3       zurüekgegeben.     



  Mit Hilfe der Relais     J,    H und G werden  diese ]Stromstösse, nachdem sie auf bekannte  und hier nicht näher     beschriebene    Weise auf  die richtige Länge     korrigiert    sind, ,durch  Kontakt     iV    über die     d-A.der    nachdem Vier  drahtwähler weitergegeben     (Fig.3).     



  Beim erstmaligen Anziehen von Relais J  ist zugleich über Kontakt     iIII    das     Relais    G  erregt worden, welches sich daraufhin über  Kontakt     gIII    hält     (Fig.    2). Zwar wird dieses       Relais    während der weiteren Stromstösse  durch Kontakt     gV    jedesmal kurzzeitig kurz  geschlossen, doch ist das Relais derart ver  zögert,     -dass    es dabei     angesprochen    bleibt.  



  Das Arbeiten des     Vierdrahtwählers    ist  schon früher :beschrieben worden.  



  Sobald ,der Wähler die     Ruhestellung    ver  lässt, fällt das Relais N ab, doch da der  Ruhekontakt     eI    :geöffnet ist, bleibt der Strom  kreis für     Relais        S'        unterbrochen.     



  Auch das Aufsuchen einer freien Vier-         dralitleitung    nach dem Amt     III    erfolgt auf  dieselbe Weise wie bei Amt I     beschrieben.     



       Dabei    sei noch bemerkt, dass     es    nicht  nötig ist,     dass    der     Vierdrahtwähl.er    eine  direkte     Verbindung    herstellt mit dem ab  gehenden Ende     einer        Vierdrahtleitung,    son  dern     dass    die Verbindung auch noch zuvor  über andere Wähler verlaufen kann. Dies  können sowohl Mischwähler sein zur Ver  besserung der     Leitungsausnutzung,    als au-eh  Wähler, welche durch die folgende Num  mernwahl eingestellt werden.

   In diesem letz  teren Fall erfolgt deren Einstellung ebenfalls  über die     d-Ader,    über den umgeschalteten  Kontakt o und     weiter    über den     d-Arm    des       ersten!    Wählers     (Fig.    3).  



  Bei der Belegung :des abgehenden     Endes          (Fig.    4) der     Vierdrahtleitung    nach Amt     III     werden jedoch - im Gegensatz zu der im  Amt I beschriebenen -     sodann,die        Relais    P       und    Q nicht betätigt, da. sich in dem ankom  menden Ende der vorhergehenden     Vierdraht-          leitung    keine     Drosselspule    in der     Leitung          a21b2    befindet und wodurch die künstlichen  Dämpfungen     (Leitun.gsverlängerungen)    also  in der Verbindung eingeschaltet bleiben.

    Diese Dämpfungen sind bei der unmittel  baren     Durchschaltung    von zwei     Vierdraht-          leitungen    notwendig, um die Restdämpfung  der ganzen     Vierdrahtverbindung    wieder auf  den richtigen Wert zu bringen.  



  Die nun folgenden     Stromstossreihen    wer  den wiederum über die Hinleitung der     Vier-          drahtleitun:g        unmittelbar    nach     hem    Amt     III     weitergegeben.  



  Im Amt     III    ist die     Arbeitsweise    der An  ordnungen vollkommen die gleiche wie im  Amt     II,    und es wird also eine freie Vier  drahtleitung nach Amt IV belegt.  



  Im Amt IV sucht der     Wähler,        nachdem     er unter dem     Einf@luss    von Nummernstrom  stössen eingestellt worden     ist,    eine freie an  kommende Gabelschaltung     (Fig.    7) auf.  



  Da der mit     dieser    ankommenden     Gabel-          schaltung    verbundene     Zweidrahtwähler    sich  in der Ruhelage     befindet,    ist das Relais N  betätigt, so dass die     c-Ader    der ankommenden      Gabelschaltung geschlossen ist über Kon  takt     n111.     



       Bei    der     Belegung    der ankommenden       Gabelschaltung    zieht in Reihe mit     Relais    T  des Wählers das Relais C an und über den  rechten Arbeitskontakt von     cV    das Relais F       (Fig.    7). Dieses Relais gibt mit Kontakt     fII     Erde auf die     c-Ader        nach    :dem nächsten       Zweidrahtwähler,    wodurch dieser belegt wird  und schliesst mit Kontakt f IV .die     :d-Ader.     



  Die Impulsgabe für die zu dem Zwei  drahtsystem des Amtes IV .gehörenden Wäh  ler erfolgt durch Relais J     (Fig.    7),     welches     über die     d-Ader    vom ankommenden Ende  aus     (Fig.    2) :der vorhergehenden Vierdraht  leitung erregt wird und mit     Kontakt        i111     die Stromstösse über die     d-Ader        nach    den  folgenden     Zweidrahtwählern    weitergibt.  



  Sobald der     angerufene    Teilnehmer aus  hängt, wird     :dies    über die     Zweidrahtwähler     zurücksignalisiert, und es kommt in der an  kommenden Gabelschaltung über die     d-Ader     das Relais     S    kurzzeitig zum Ansprechen       (Fig.   <B>7).</B> Dieses Relais gibt mit den Kon  takten     sl    und     sV        :diesen    Antwortimpuls durch  zur Leitung     a2/b2    und bringt ausserdem mit  Kontakt     s1II    ;das     Relais    E, welches sich :dar  nach über Kontakt     eIII    und über :

  den rechten       Arbeitskontakt    von     cIV    hält. Relais E ver  bindet mit :den Kontakten     eI    und     eV    die     Lei-          tung        allbl    mit :dem     Vierdrahteingang    der  G     abelschaltung.     



  Die Unterbrechung :der     Hinleitung    wäh  rend :der Wahl hat -den Zweck, zu verhin  dern,     :dass    die Wählimpulse - mit Rücksicht,  auf die Unterbrechung der     Zweidrahtleitung          a/b    - die Rückleitung beeinflussen können,  während hiermit ausserdem     da=s    Pfeifen (die  Rückkopplung) der     Vierdrahtverbindung    ver  mieden wird.  



  Der im Amt IV durch     Relais        S        (Fig.    7)  gegebene rückwärtige Impuls wird über die  Rückleitung der aufgebauten     Vierdrahtver-          bindung    unmittelbar     weitergeleitet    nach der  abgehenden Gabelschaltung im Amt I und  im Signalempfänger in Gleichstrom um  gesetzt.

   Durch :den auf die Ader s3 ;gege  benen Erdimpuls spricht nun das Relais     S            (Fig.-5)    kurzzeitig an, welches durch Kon  takt     sIV    den     Antwortimpuls    nach dem vor  hergehenden     Zweidrahtteil    der Verbindung       weitergibt.    Zugleich wird über Kontakt     slI     das     Relais    V erregt, welches sich :

  darnach  über     Kontakt        v1111    und über den rechten       Arbeitskontakt    von     d111    hält.     Relais    V schaltet  mit ,den     Kontakten        v12    und     vV2    die Drossel  spule     Sm2    von der     Leitung        a2/b2    ab, wäh  rend durch Kontakt     v1112    die Leitung     al/bl     durchverbunden wird.  



  Die Unterbrechung der     Leitung        allbl     ä,<B>1</B> der Wahl hat d :en Zweck, zu     ver-          w        hrenc     hindern, dass die sich .in der Hinleitung be  findenden     @Signalempfänger    unmittelbar von  der     Zweidrahtleitung    aus beeinflusst werden  könnten.  



  Da also .dann sowohl in :der     ankommenden     Gabelschaltung     (Fig.    7) im Amt IV, als     in     der abgehenden Gabelschaltung     (Fig.5)    im  Amt I die Hinleitung :der     Vierdrahtverbin-          dung    durchgeschaltet ist, kann :das Gespräch  seinen Anfang nehmen.  



  Nach Beendigung des Gespräches wird  durch den anrufenden Teilnehmer oder durch  die Beamtin die Auslösung :der Verbindung  eingeleitet.  



  Nachdem die     verschiedenen,    in dem       Zweidrahtsystem    des Amtes I belegten Wäh  ler und     Orts-    oder Fernleitungen nachein  ander, :der Reihenfolge des Aufbaues ent  sprechend, ausgelöst sind, wird auch die ab  gehende     Gabelschaltung    ausgelöst durch Ab  schaltung :der Erde von der     c-Ader.     



  Dadurch fällt Relais C ab, worauf über  den linken Ruhekontakt von cl und Kon  takt     vul    das Relais 0 anspricht     (Fig.    5).  Durch .das     Offnen    :des     Arbeitskontaktes    cl       wird    :der     ;Stromkreis    für     Relais    D     unter-          brochen.    Dieses Relais     ist    jedoch verzögert  abfallend, so     dass    über     Kontakt        dul    :

  desselben  und den rechten     Ruhekontankt    von cl     das          Relais    J über eine     zweite    Wicklung an  sprechen kann. Nach Abfall des Relais D       bleibt,das    Relais J erregt über     Kontakt    oll  des inzwischen angezogenen Relais 0.  



       Relais    J     ,gibt    mit den     Kontakten        iI    und       iV    einen     ununterbrochenen        ;Signalstrom    (Aus-           lösestrom)    auf die Hinleitung,     wodurch    das       Auslösen,der        Vierdrahtyerbindung    in den an  dern Ämtern eingeleitet wird.  



       Relais    0 schaltet mit den Kontakten     oVl     und     oV2    eine Drosselspule     Sml        zwischen    die       al/bl-LLeitung,    während durch Kontakt     oIII     an die Stelle von     Relais    S eine zweite Wick  lung von Relais V mit dem     Signalempfänger     S. 0. verbunden wird.  



  .Sobald     in    den andern     Ämtern    das     Aus-          lösekriterium    empfangen ist, wird unmittel  bar .Sperrstrom über die Rückleitung :gesandt,  und dieser Sperrstrom hält,     nachdem    er im  Signalempfänger S.0.     (Fig.    5) in     -Gleich-          strom        umgesetzt        ist,    die zweite Wicklung  von     Relais    V erregt.  



  Nachdem     Relais    D verzögert abgefallen  ist, wird durch das Öffnen des     rechten          Arbeitskontaktes    von     dIII    der     .Stromkreis    für  die erste Wicklung von Relais V unter  brochen und, da aber auch das     Relais    V     Ab-          fallverzögerung    besitzt, so kommt .das     Relais     infolge des vorher über die     zweite    Wicklung  hergestellten Haltekreises nicht zum Abfall.  



  Das Relais V gibt mit     Kontakt        vII    Erde  an die abgehende     c-Ader    zum     Vierdrakt-          wähler,    wodurch .dieser Wähler also auch  nach Abfallen von Relais D belegt bleibt.  



  Der     Zustand.    in der abgehenden Gabel  schaltung     (Fig.    5) in diesem     Stadium    der  Auslösung ist nun so,     dass    durch den zurück  kommenden Sperrstrom das     Relais    V erregt       gehalten        wird,    während über Kontakt     vvI     das     Relais    0 und über Kontakt     oII        :

  das    Re  lais J erregt bleibt,     weloh        letzteres        Relais     mit den Kontakten     iI    und     iV    den     Auslöse-          strom    auf der Hinleitung aufrecht erhält.  



  Dieser     Auslösestrom    hat     inzwischen    an  den ankommenden Enden     (Fig.    2) der Vier  drahtleitungen in den Ämtern     II,        III    und IV  folgendes bewerkstelligt:  Nach der Impulskorrektur ,durch die Re  lais<I>J, H</I> und G bleibt das     Relais    G über  Kontakt     gI    angezogen.  



  Über Kontakt     gIII    und den rechten  Arbeitskontakt von     6V    ist das     Relais    V er  regt, welches mit Kontakt     vV    Erde an die  abgehende     c-Ader    anlegt.

      Infolge des     trregtbleibens    des     Relais        G     wird über den     Arbeitskontakt    von     gV    das       Relais    C sodann     kurzgeschlossen,    so dass  dieses nach     einiger    Zeit (150 bis 200     ms)        ab-          f        ällt.     



  Über den rechten Ruhekontakt von     ei    und  Kontakt     n1    kommt nun, in     Reihe    mit einer  zweiten Wicklung von     Relais    G, das     Relais    S  zum Ansprechen, welches     mit,den    Kontakten       sII    und     sV    Sperrstrom über die Rückleitung  nach dem vorhergehenden Amt     .gibt.     



  Ferner kommt über den     linken    Ruhekon  takt von     cl    und den Kontakt     vI    des nach  dem Relais C     verzögert    abfallenden Relais V  das     Relais    0 zum     Ansprechen.    Dieses     Relais     schaltet mit den     Wechselkontakten        ol    und     oV     die Adern     s1    und s2 des Signalempfängers       um    von der Leitung     allbl    auf die Leitung       a2/b2,

      während durch Kontakt     oIII    die Ader       s3    vom Signalempfänger     umgeschaltet    wird  von     Relais    G auf     eine    zweite     Wicklung    von  Relais V.  



  Aus dem vorhergehenden folgt, dass, was  .die Ämter     II    und     III        betrifft,    das     Relais    V  angezogen bleiben wird, weil der     [Sperrstrom,          herstammend    von dem ankommenden Ende  der     Vierdrahtleitung        bezw.    in den     Ämtern          III    und IV,     nach.    Umsetzung indem Signal  empfänger in Gleichstrom, die     zweite    Wick  lung,des     Relais    V erregen wird.  



  Der .durch das     ankommende    Ende der       Vierdmahtleitung    im Amt     II        ausgesandte     Sperrstrom hält in der abgehenden Gabel  schaltung     (Fig.    5) im Amt I - wie bereits       beschrieben    - auf entsprechende Weise das  dort ebenfalls vorhandene     Relais    V erregt.  



  Die Folge des     Erregtbleibens    des     Relais    V  ist, dass der     Vierdrahtwähler        (Fig.    3 und 6)  und damit auch das abgehende Ende der       V.ierdrahtleitungen        (Fig.    4) in den     Ämtern    I,       1I    und     III    belegt gehalten bleibt.  



  Am abgehenden Ende der Vierdraht  leitungen in diesen Ämtern     ist    inzwischen  folgendes geschehen:  Durch die Drosselspule, welche durch Re  lais 0 in der abgehenden     Gabelschaltung          (Fig.    5)     bezw.    an den ankommenden Enden  ,der     Vierdrahtleitungen        (Fig.    2),     zwischen    die           Leitung        a1/b1    .geschaltet ist,     ist    das     Relais    X       (Fig.    4) erregt worden.

   Durch die     Kontakte          kl    und     kV    wird der     Auslösestrom    für die an  kommenden Enden .der     Vierdrahtleitungen     aufrecht erhalten, während mit Kontakt     kIII     der Stromkreis für     Relais    F unterbrochen  wird, so dass :dieses Relais verzögert abfällt.  



  Betrachten wir sodann die ankommende  Gabelschaltung     (Fig.    7) im Amt IV. Durch  die Zwischenschaltung ,der Drosselspule am       ankommenden    Ende     (Fig.    2) der vorher  gehenden     Vierdrahtleitung    ist auch hier     das     Relais     1i    erregt worden. Durch Öffnen von  Kontakt     kII    werden die     Relais    E und F zum  Abfallen gebracht.  



  Das     Relais    F öffnet durch Kontakt f Il  die     c-Ader        nach    dem nächsten     Zweidraht-          wähler,    so dass die weiteren     Zweidrahtteile          :der    Verbindung ausgelöst werden.  



  Hierbei sei noch bemerkt,     dass    der Vier  drahtteil der Verbindung in .diesem Stadium  der     Auslösung    noch nicht unterbrochen ist,  weil - wie bereits beschrieben - jedes an  kommende Ende einer     Viedrahtleitung    das  ankommende Ende der vorhergehenden Vier  drahtleitung     (bezw.    der abgehenden Gabel  schaltung) mittels des Sperrstromes belegt  hält.  



  In der ankommenden     Gabelschaltung          (Fig.    7) ist nach Abfall von Relais F     durch     Kontakt f IV die abgehende     d-Ader    geöffnet,  so dass der Stromkreis für     Relais        S        endgültig          unterbrochen    ist und somit kein     :Sperrstrom     auf die     Leitungen        a2/b2    gegeben werden  kann.  



  Dies hat zur Folge,     @dass    am ankommen  den Ende     (Fig.    2) der     Vierdrahtleitung    im  Amt     IV    die zweite     Wicklung    von Relais     l'     nicht erregt wird. Das Relais     V    fällt daher  nach Relais C mit einiger Verzögerung ab  und unterbricht durch Kontakt     vV    :die     c-Ader     zum     Vierdrahtwähler        (Fig.3).     



  Durch Öffnen des     Kontaktes        vl    ist     auch     das Relais 0 verzögert abgefallen, und da  durch werden die Adern     s1    und s2 des  Signalempfängers über die Ruhekontakte von       oI    und     oV    wieder mit der Leitung     allb;l    ver  bunden, während über     :d:en    Ruhekontakt von         olll    und den Arbeitskontakt     von.        gI    (das     U,e-          lais    G     ist    erregt :

  geblieben über die zweite       Wicklung    in     Reihe    mit Relais     S)    das Re  lais G wieder     mit    der Ader s3     verbunden     wird.  



  Auf :der     Leitung        al%bl    steht noch immer  der von ,dem abgehenden Ende der Vierdraht  leitung im Amt     III    aus gegebene     Auslöse-          etrom,    welcher also,     nach        Umsetzung    .im  Signalempfänger in Gleichstrom, über Kon  takt     gI    :die erste Wicklung von Relais G  wieder erregt.  



  Wenn :der     Vierdrahtwähler,    welcher nach  Abfall ,der Relais C und T ausgelöst wurde,  die Ruhelage erreicht hat, kommt über Kon  takt<I>r</I>     (Fig.    3) das Relais<I>N</I>     (Fig.    2)     wieder     zum     Ansprechen.    Durch Öffnen des Kon  taktes     nI    fällt     Relais        S    ab (Relais G bleibt  erregt über die erste     Wieklung),        so,dass    also  .der über die Rückleitung nach Amt     III    :ge  sandte Sperrstrom aufhört.  



  Die vorstehend     beschriebenen    :Schaltvor  gänge in den Übertragern zeigen, in welcher  Weise die Verbindung     abschnittweise    vom  Ende zum Anfang der     Vierdrahtleitung    aus  gelöst wird.  



  Im Amt     III    findet das Folgende statt:  Am ankommenden Ende     (Fig.    2) der vom  Amt     II    kommenden     Vierdrahtleitung    fällt  durch     :das    Aufhören des vom Amt IV ge  sandten Sperrstromes das     Relais        V    :ab. Da  durch wird der     Vierdrahtwähl.er    ausgelöst,  welcher :daraufhin das     abgehende    Ende       (Fig.    4) der     Vierdrahtleifung    nach Amt IV  auslöst.

   Nachdem hierin Relais     K        abgefallen     ist, hört der     Auslösestrom    nach Amt IV auf,  und die     Vierdrahtleitung    ist wieder frei .für  eine neue     Verbindung.     



  Im Amt IV     ist    am ankommenden Ende       dieser        Vierdrahtleitungdurch        :das    Aufhören  des vom Amt     III        ,gesandten        Auslösestromes          .das    Relais G abgefallen, wodurch im Amt IV  .der     Zustand    wieder normal ist.

       -          Nachdemder        Vierdrahtwähler    im Amt     III     die Ruhelage erreicht hat, erfolgt die Aus  lösung der     Verbindungseinrichtungen    im  Amt     II    auf     vollkommen        entspreohende    Weise  wie im Amt     III.              Nachdem    im Amt     T    .in der abgehenden       Gabelschaltung        (Fig.    5)

       .durch    das Aufhören  des vom Amt     II        gesandten        3Sperrstromes    die  Relais     V    und 0 abgefallen sind, fällt durch  Öffnendes     Kontalktes        oIl    auch das     Relais    J  ab. Wenn der     Vie.rdrahtwählerdie    Ruhelage  erreicht hat, spricht das Relais N an, worauf  die abgehende     Gabelschaltung    für eine neue       Verbindung    wieder frei ist.  



  Um auch bei Störungen eine betriebs  sichere     Auslösung    der nicht     gestörten    Teile  .der     Vierdrahtverbindung        zu    erreichen, sind  am abgehenden Ende der     Vierdrahtleitungen     einige besondere Vorkehrungen getroffen.  



  In     erster        Linie        dient    hierfür das     Relais        K          (Fig.    4). Dieses     Relais    überwacht im Augen  blick der     Auslösung    die     Leitung        al/bl    von  der Drosselspule am ankommenden     Ende    -der  vorhergehenden     Vierdrahtleitung    an (gege  benenfalls von der     Drosselspule    in der ab  gehenden Gabelschaltung an).

   Die Möglich  keit besteht nämlich,     dass    dieser .Stromkreis  während des     Betriebszustandes    durch eine       Störung    (zum Beispiel das Durchschmelzen  ,einer Sicherung des Wählers oder der Vier  drahtleitungen)     unterbrochen    wird, wodurch  beim Auslösen der     Auslösestrom    das ankom  mende Ende der     Vierdrahtleitun.g    nicht er  reichen kann.  



  Ist dies -aber der Fall, so     zieht    auch das       Relais    h nicht an, so dass der Stromkreis für       Relais    F durch Kontakt     klIl    nicht unter  brochen wird. Die Folge davon ist, dass bei  Abfallen des     Relais    C das     verzögerte    Re  lais F sich über den Ruhekontakt von     cV    und  den     Arbeitskontakt    von f     III    über eine zweite  Wicklung hält.

   In Reihe mit -der     letzteren     befindet sich aber eine zweite Wicklung des  Relais     K,    wodurch dieses     Relais    dann auch  noch anzieht und mit den Kontakten     k1    und       kV        Auslösestrom    nach dem ankommenden  Ende -der     Vierdrahtleitung    sendet.  



  Nach einiger Zeit wird das parallel mit  den Relais F und     K        geschaltete        Thermorelais          Thl    betätigt,     welches    mit Kontakt     thl    die  Wicklung des     Relais    F kurzschliesst, so     dass     dieses abfällt. Nach Öffnendes     Arbeitskon-          taktes    von     fIII    fällt auch das Relais     K    ab,    wodurch der     Auslösestrom    aufhört und die       Vierdrahtleitung    wieder frei ist für eine  neue Verbindung.  



  Für .den Fall, dass der Sperrstrom zu  lange     d-auert,        beispielsweise        dadurch,,dass    .der       mit,dem    ankommenden Ende der Vierdraht  leitung verbundene Wähler durch eine     #Stö-          rung    nicht innerhalb der dazu benötigten  Zeit in die Ruhelage zurückgekehrt     ist,    wird  das in Reihe mit der ersten Wicklung des  Relais     K    geschaltete     Thermorelais        Th2    be  tätigt     (Fig.    4).  



  Dieses Relais     erregt    mit seinem Kontakt       th2    eine zweite Wicklung des     Relais   <I>Q</I> in  Reihe mit der zweiten Wicklung des (bereits  angezogenen) Relais     II_.    Durch Kontakt     qIII     (in Reihe mit Kontakt f V des bereits ab  gefallenen Relais F) wird nun die Leitung       a2/b9    völlig kurzgeschlossen, was zur Folge  hat,     @dass    das ankommende Ende der vorher  gehenden     Vierdrahtleitung        (bezw.    die ab  gehende 'Gabelschaltung) den Wähler, und  dieser wieder das abgehende     Ende    der Vier  drahtleitung, auf normale Weise auslöst.  



  Nach Abfallendes Relais C     (Fig.    4) hält  sich     Relais    Q über Kontakt     qIII    und die  Ruhekontakte von f     III,        ,$'p    und     cV    in Reihe  mit der zweiten     Wieklung    des     Relais        K,     während das     Thermorelais        Th2    nach einiger       Zeit    wieder abfällt. Dadurch,     @dass    Kontakt       kIII    ,die     c-A@der    geöffnet hält, ist die Vier  drahtleitung sodann dauernd .gesperrt.

   Wenn  die Störung am ankommenden Ende der       Vierdrahtleitung    behoben ist, wird der Sperr  schlüssel     Sp    kurzzeitig gedrückt, wodurch  die Relais<I>Q</I> und     K    abfallen und die Vier  drahtleitung für eine neue Verbindung wie  der frei wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für die Herstellung von Fernspreehverbindungen über Wähler zwischen verschiedenen aus Zweidrahtleitun- gen bestehenden ,Systemen mittels Vierdraht leitungen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Vierdrahtleitungen an ihren Enden nicht mit einer Gabelschaltung versehen sind und da.ss bei Herstellung einer Fernsprechverbindung der obengenannten Art die VierdraUtleitun- gen über die unter dem Einfluss von durch Nummernwahl eingestellten Wähler sowohl untereinander,
    als auch mit den mit einer Gahelschaltung versehenen Koppelleitungen von und na-eh den Zweidraktsystemen mit .ge trennter Hin- und Rückleitung vierdrähtig durchverbunden werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Ver bindung von zwei Vierdrahtleitungen unter sich sowohl in der Hin- als .in der Rück leitung künstliche Dämpfungen einge- schaltet sind, während bei der Verbindung einer Vierdrahtleitung mit einer Koppel leitung von oder nach einem Zweidraht systemdiese künstlichen Dämpfungen nicht in der Verbindung eingeschaltet sind.
    L). Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, dassdiese künst lichen Dämpfungen angeordnet sind am abgehenden Ende der Vierdrahtleitungen und dass die Ausschaltung dieser künst lichen Dämpfungen erfolgt bei der Ver- bindung einer Vierdrahtleitung mit einer vorhergeheniden Koppelleitung. 3. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch :
    gekennzeichnet, @dass nicht die ab gehenden Enden der Vierdrahtleitungen, wohl aber die Koppelleitungen mit einem Signalempfänger für rückwärtige Signale versehen sind.
    .l. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für,die Aus lösung -der Verbindung von der abgehenden Gabelschaltung aus ein Signal über ,die Hinleitung zur ankommenden Gabelschal tung übertragen wird, welche in Abhängig keit vom Empfang des Auslösesignals durch Unterbrechung des über die Rück leitung fliessenden :Sperrstrom, welcher von den Übertragern abschnittweise zum Anfang der Verbindung hin wiederholt wird, die Auslösung vom Ende zum An- fang,der Verbindung hin einleitet. 5.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch d, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Auslösung einer Verbindung vom an rufenden Ende aus gegebenes Signal am ankommenden Ende jeder Vierdrahtleitung eine Umsehaltung bewirkt, wodurch .der Signalempfänger von der Hinleitung ab- geschaltet wird und an die Rückleitung angelegt wird. 6.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Umschaltung zugleich :Sperrstrom über,die Rückleitung gesandt wird nach dem an kommenden Ende der vorhergehenden Vierdrahtleitung und wodurch das ankom mende Ende jeder Vierdrahtleitung besetzt gehalten wird, bis der .durch das ankom mende Ende der nächsten Vierdrahtleitung zurückgesandte Sperrstrom aufhört.
    <B>7.</B> Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass, falls der durch das ankommende Ende einer Vier drahtleitung zurückgesandte Sperrstrom eine bestimmte Dauer überschreitet, bei spielsweise dadurch, dass der mit .diesem ankommenden Ende verbundene Wähler infolge einer Störung nicht innerhalb der dafür benötigten@Zeit in die Ruhelage zu rückgekehrt ist, das abgehende Ende dieser Vierdrahtleitung in einen besonderen ge sperrten Zustand gebracht wird mit Unter drückung des Sperrstromes,
    wodurch die vorhergehende Vierdrahtleitung auf nor male Weisse ausgelöst wird. B. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass, falls bei der Auslösung die Verbindung vom an kommenden Ende einer Vierdrahtleitung über den Wähler zum abgehenden Ende der darauffolgenden Vierdrahtleitung der art ,gestört ist, dass .das Auslösekriterium das ankommende Ende dieser letzteren Vierdrahtleitung nicht erreichen kann,
    da.s abgehende Ende dieser Vierdrahtleitung selbst dieses Auslösekriterium gibt, zum Zwecke, die Auslösung des weiteren Teils ,der Verbindung zu sichern.
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