AT225246B - Schaltungsanordnung für große Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnetze, bei denen die Verbindungen über mahrere gleich- oder verschiedenartige Leitungsabschnitte in Reihe verlaufen - Google Patents

Schaltungsanordnung für große Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnetze, bei denen die Verbindungen über mahrere gleich- oder verschiedenartige Leitungsabschnitte in Reihe verlaufen

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AT225246B
AT225246B AT402561A AT402561A AT225246B AT 225246 B AT225246 B AT 225246B AT 402561 A AT402561 A AT 402561A AT 402561 A AT402561 A AT 402561A AT 225246 B AT225246 B AT 225246B
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Description


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   Schaltungsanordnung für grosse Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnetze, bei denen die Verbindungen über mehrere gleich- oder verschiedenartige Leitungsabschnitte in Reihe verlaufen 
In grossen Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnetzen wird es sich bei der Herstellung von Selbst- wählfernverbindungen gegenwärtig und auch in der nächsten Zukunft nicht vermeiden lassen, dass ver- schiedene Arten von Leitungsabschnitten über   Zweidraht- oder   Vierdrahtwege hintereinander geschaltet sind. 



   Die   Zeichenuberuagung   für die Herstellung der Verbindungen über diese Verbindungsleitungen erfor- dert eine Vielzahl an verschiedenartigen, meist sehr aufwendigen Relaisübertragungen, da diese jeweils abhängig sind von dem jeweiligen Übertragungssystem und damit von den Zeichenübertragungsmitteln der jeweiligen Leitung. Als Träger für die Zeichen kommen für öffentliche Netze je nach dem Vermis lungssystem in Frage : Gleichstrom, 50 Hz-Wechselstrom, Tonfrequenz, Trägerfrequenz, Kanalwahl. 



   Ausserdem müssen die Übertragungen den Leitungen individuell zugeordnet sein. Ihre Ausnutzung ist im
Verhältnis zur Gesamtbetriebszeit sehr gering. 



   Diese Mängel gelten auch dann, wenn bei Verbindungen nur gleichartige Verbindungen, z. B. nur niederfrequent oder tonfrequent betriebene Leitungen, zusammengeschaltet sind. 



   Ferner ist diesen Fernsprechsystemen eine verhältnismässig langsame Zeichenübertragung eigen, da nicht alle Arten der gegebenenfalls in Reihe zu schaltenden Verbindungsleitungen für die schnelle Tonfrequenzwahl, in Sonderheit die sogenannte Mehrfachfrequenzen-Codewahl einrichtbar sind, welche es erlauben würden, die Zeichen ohne Umsetzung in die einzelnen Leitungsabschnitte zu übertragen. 



   Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einerseits die individuell aufzuwendenden Leitungsrelaissätze möglichst zu vereinfachen und damit zu verbilligen, anderseits eine schnelle Zeichendurchgabe in allen Leitungsabschnitten, unabhängig von deren Leitungsart zu erreichen. 



   Gelöst wird diese Aufgabe gemäss der Erfindung dadurch, dass den leitungseigenen   Übertragungsrelais-   sätzen an den abgehenden und bzw. oder ankommenden Enden der einzelnen Leitungsabschnitte einer Verbindung der Aufnahme von systembedingten Vorbereitungszeichen dienende Empfänger individuell und der anschliessenden Aufnahme von systemunabhängigen Steuerzeichen dienende Tonfrequenzempfänger gemeinsam zugeordnet sind. 



   Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung wird abhängig von der Anschaltung des zentralisierten Sen-   der/Empfängers   am ankommenden Ende ein Quittungszeichen rückwärts zum sendenden Ende gegeben, welches dort die Anschaltung des zentralen Gliedes anfordert unter gleichzeitiger Abschaltung des Vorbereitungszeichens und Aussendung des entsprechenden tonfrequenten Steuersignals. Dabei kann das Quittungszeichen als leitungseigenes Kriterium oder als Tonfrequenz, letztere aber verschieden von der Frequenz der Steuerzeichen,   übertragen   werden. 



   Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht ferner darin dass im Durchgangsverkehr den Übertragungen Schaltmittel zugeordnet sind, welche es erlauben, das Vorbereitungszeichen jeweils in den einzelnen Abschnitten nacheinander zu übertragen, dagegen das tonfrequente Quittungszeichen und die tonfrequenten Steuerzeichen ohne Umsetzung in den Durchgangsämtern zwischen den beiden Enden der 

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 haben konnte, dass die ersten Worte des sich meldenden gerufenen Teilnehmers verstümmelt wurden. Diese Zeitspanne wird durch die Erfindung auf einen Bruchteil, etwa auf 250 ms, verkürzt, da das Beginnzeichen sehr kurz sein und schlagartig in sämtliche Leitungsabschnitte einer Verbindung gegeben werden kann. 



   An Hand der Fig. 1-3 seien Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Es soll zunächst eine Endverbindung zwischen zwei Ämtern und sodann eine Durchgangsverbindung über mehrere Ämter und Leitungsabschnitte verlaufend betrachtet werden. Die Verbindungseinrichtungen dieser Verbindungen sind in den Figuren, nur soweit sie für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind, dargestellt und beschieben. 



   Fig. 1 (aus den beiden Teilfiguren la und   1b   durch Nebeneinanderlegen zusammenzusetzen) zeigt eine abgehende Fig. 2 (aus den Teilfiguren 2a und 2b zusammenzusetzen) eine ankommende Übertragung an einer Vierdrahtleitung. Fig. 3a zeigt schematisch als Blockschaltbild die Verbindungseinrichtungen für eine Durchgangsverbindung über die Ämter A, B, C, D hinweg, die durch die Leitungen L1 (Zweidraht), L2 (Vierdraht) und L3 (Vierdraht) miteinander verbunden sind. Hervorgehoben sind in der Figur die Wähler in den Ämtern und die abgehenden und ankommenden Leitungsrelaissätze Ug, Uk. An den Übertragungen sind die zentral durch Koppler KP bzw. KPZ anzuschaltenden kombinierten Tonfrequenzsignal-Sender/Empfänger TSEg bzw. TSEk angedeutet.

   Fig. 3b zeigt ein Zeitdiagramm, das die Schaltvorgänge bei Herstellung der Durchgangsverbindungen anschaulicher gestalten soll. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen die Schaltungen der gehenden bzw. kommenden Übertragung Ug bzw. Uk einschliesslich der zentralen Glieder für Senden und Empfang der tonfrequenten Steuerzeichen, soweit sie für das Verständnis der Erfindung nötig sind. Für das Beispiel einer Endverbindung, z. B. zwischen den Ämtern B und C, verbunden durch die Leitung L2, sind die Übertragungen der Fig. 1 und 2, wie in Fig. 4 dargestellt, aneinanderzureihen. Dagegen sind für das Beispiel einer Durchgangsverbindung die Fig. 1 und 2, wie in Fig. 5 dargestellt, aneinanderzureihen. 



   Allgemein ist vorauszuschicken, dass die Übertragungen über Koppler, die als Relaiskoppler oder elektronische Schalter oder Wähler ausgebildet sein können, mit zentralen   Tonfrequenzsignalsendern/   Empfängern TSEg (gehende Übertragung) bzw. TSEk (kommende Übertragung) verbunden werden. Diese zentralen Glieder enthalten besondere, auf die Tonfrequenzen   f0,   fl, f2, f3, abgestimmte Tonfrequenzsender TSg bzw. TSk sowie Tonfrequenzempfänger TEg bzw. TEk. Ausserdemsind diesen kombinierten 
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 ausgeführten Schaltungen können, ohne den Erfindungsgedanken zu berühren, durch entsprechende elektronische Schaltungen ersetzt werden. 



   Die Erfindung ist beispielsweise an Hand einer Vierdrahtverbindung über Leitung L2 dargestellt, die als leitungseigene   Zeichen tonfrequenzen   verwendet, aber auch Trägerfrequenzen verwenden könnte. Selbstverständlich kann die Erfindung auch auf Zweidrahtleitungen Anwendung finden mit   z. B.   niederfrequentem Wechselstrom von 50 Hz oder Gleichstrom als Zeichenträger und entsprechenden Übertragungs-und Auswertemitteln. In dem letzteren Fall gehen die von den zentralen Gliedern gesendeten tonfrequenten Steuerzeichen an den niederfrequenten Wechselstromempfängern und-sondern vorbei. Die Steuerzeichen werden in diesem Fall für die Vorwärtsrichtung und Rückwärtsrichtung verschieden sein, während sie bei Vierdrahtleitungen gleich sein können. 



   Als Kriterien in Vorwärtsrichtung einer Verbindung werden beschrieben :
1. Belegen : Erde auf c-Ader, Übertragung durch leitungseigene Mittel. 



   2.   Auslösen : Abschaltung   der Erde von der c-Ader, übertragen als Vorbereitungszeichen durch leitungseigene Mittel und die nachfolgende Steuerfrequenz   fl.   



   3. Aufschalten bzw. Nachrufen (Anfang) : Erde auf d-Ader, übertragen als leitungseigenes Vorbereitungszeichen und Steuerfrequenz f3. 



   4. Aufschalten und Nachrufen (Ende) : Abschaltung der Erde von der d-Ader, übertragen durch leitungseigenes Vorbereitungszeichen und Steuerfrequenz f2. 



   Als Kriterien in Rückwärtsrichtung werden beschrieben :
1. Gesprächsbeginnzeichen, Erde auf   e-Ader,   übertragen durch leitungseigenes Vorbereitungszeichen und Steuerfrequenz   f2.   



   2. Schlusszeichen des Gerufenen durch Abschaltung der Erde von der e-Ader, übertragen als leitungseigenes Vorbereitungszeichen und Steuerfrequenz f3. 



   3. Quittungszeichen für die Auslösung (Entsperren), übertragen als leitungseigenes Vorbereitungszeichen und Steuerfrequenz fl. 



   Grundsätzlich wird nach Aufnahme des Vorbereitungszeichens im zentralen Sender/Empfänger ein 

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Quittungszeichen mit   derTonfrequenz fOnach   rückwärts zum sendendenEnde übertragen, welches dort das
Vorbereitungszeichen beendet und die Aussendung des Steuerzeichens anfordert. Die Steuerzeichen sollen entsprechend dem Ausführungsbeispiel mit verschiedenen Frequenzen - oder gegebenenfalls auch mit   Frequenzkombinationen-übertragen werden.    



   Grundsätzlich ist ein Quittungszeichen nicht erforderlich, wenn man das Anschalten der zentralen
Glieder während der Dauer des dann zeitlich begrenzten Vorbereitungszeichens sicherstellen kann. Um derartige Forderungen an die Anschaltzeit nicht unnötig zu verschärfen, wird   ein rückwärtiges Quittungs-   zeichen für das Vorbereitungszeichen   eingeführt,   das bei Anschalten des Empfängers entweder mit den
Mitteln   der Leitung odereinerTonfrequenz ausgesendet wird. DiesesQuittungszeichen   wird beendet, wenn der zentrale Empfänger das aufgenommene Steuerzeichen ausgewertet hat und die dadurch bestimmte In- ¯formation an denLeitungsrelaissatz oder gegebenenfalls direkt zum Amt gegeben hat.

   Mit dem Ende des
Quittungszeichens wird auch die Aussendung des Steuerzeichens beendet und damit die zentralen Glieder freigeschaltet. Es sei zunächst die Übertragung der wesentlichen Zeichen bei einer Endverbindung,   z. B.   zwischen dem Amt B und C, im einzelnen beschrieben. 



   1. Belegen :
Die gehende Übertragung Ug wird über die ankommende   c-Ader   durch Anschaltung von Erde belegt. 



   Dabei spricht Relais Cg   an :     1) +,   c-Ader, ch2, kg2, Cgll,-. 



   Relais Cg schaltet das anzugverzögerte Relais Ch ein :
2) +, cg7,   ChU.-.   



   In der Ansprechzeit des Relais   Ch   wird   über :     3) +, cgI, chI    ein kurzer Erdimpuls als Anreiz in den leitungseigenen Zeichensender ZSg gegeben, welcher diesen Be- legungsimpuls als leitungseigenes Signal, in diesem Fall mit Tonfrequenz, über die Leitung L2 zur kommenden Übertragung Uk über den   oberen Zweidrahtkreis überträgt. Relais   Ch beendet durch Öffnung seines Kontaktes   chl   die Zeichensendung. Relais Cg bindet sich nachAnsprechen des Relais Ch über seinen eigenen Kontakt cg2 und die ankommende   c-Ader     4) +,   c-Ader,   cg2, CgI, CgII, -.   



  Relais   Ch   bindet sich über eigenen Kontakt :
5) +, ch4, kg4,   ChII, -.   



   In der kommenden Übertragung Uk wird durch das leitungseigene Belegungssignal im leitungseigenen   Zeichenempfänger ZEk   ein nicht gezeigtes Tonfrequenzempfangsrelais Jk kurz erregt. Durch dessen Kontakt ik wird Relais KK in der Übertragung Uk erregt :   6) +, ik, ckl, KKI.-.    



  Relais KK hält sich unabhängig von Relais Ck über eine Zweitwicklung :
7) +, tk2, gh4, dk2, ck9, kk5, KKII,-. 



  Relais KK lässt über dieAnlassleitung anll den Koppler KPR zurAnschaltung eines nicht gezeigten Ziffern-   speichers "Reg" an :      8) +,   kk7, ck7, anll,   X,-.   



   Der Koppler KPR kann   ein Relaiskoppler   oder auch ein elektronischer Wähler sein. Durch die Kontakte x2, x3, x4, x5 wird der   Ziffemspeicher"Reg"an   die Sprechadern der Vierdrahtleitung angeschaltet. Er nimmt, wie nicht dargestellt ist, in bekannter Weise die von einem Speicher des Abgangsamtes gesendeten Wahlziffem in der Form von Frequenzkombinationen auf und wertet sie für die Einstellung der nach der Übertragung Uk   folgenden Wähler des Amtes auf irgendeine Weise, z. B. durch   Markierung, aus. Nachdem die Wähler zu der gewünschten Leitung durchgeschaltet haben, wird das Belegungsrelais Ck in der Über- 
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 Abfall des Relais KK weiter gehalten :
10)   +,   ck4, kk4,   CkII,-.   



   Nach Abfall des Relais KK wird die Anlassleitung anll unterbrochen. Relais X fällt ab und damit ist der Ziffemspeicher wieder freigegeben. Verläuft die Verbindung, wie angenommen, nur zwischen den Ämtern B und C über die Vierdrahtleitung L2, so kann der Aufbau der Verbindung durch die Auswertung der Ziffern des Ziffernspeichers beendet sein. 



   2. Aufschalten bzw. Nachrufen im Fernverkehr :
DasAufschaltekriterium als Vorwärtszeichen im Fernverkehr wird vom Abgangsamt der Verbindung 

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 durch Erde an der ankommenden d-Ader in der Übertragung Ug gekennzeichnet. Dadurch wird Relais Ag erregt :   11) +,   d-Ader, dg2,   Ag,-.   



   Relais Ag gibt den Anreiz zur Anschaltung eines zentralen Tonfrequenzsenders/-empfängers, indem es Erde als das Anlasskriterium für einen Relaiskoppler KP (oder auch wiederum einen elektronischen Umlaufwähler) an die Anlassleitung anl2 anschaltet. Dadurch wird ein Relais KP erregt :
12) +,   ag1,   ahl,   anl2,   KP,-. 



   Relais KP schaltet über seine Kontakte   kpl - kp12   die Adern I - XII von der Übertragung Ug zum zentralen Sender/Empfänger TSEg durch. Über Kontakt kp13 wird Relais C2 des zentralen Senders/Empfängers erregt :
13) +, kp13, eh2,   C2, -.   



   Relais C2 gibt einen Anreiz zum leitungseigenen Zeichensender ZSg :
14) +, dgzl, eh2, c2b,   kpl,   Ader I, ZSg. 



   Dieser sendet als Folge ein Vorbereitungszeichen als leitungseigenes Dauerzeichen über die oberen Sprechadern der Vierdrahtleitung zur kommenden Übertragung Uk. 



   Der Zeichenempfänger ZEK der Übertragung Uk erregt das leitungseigene Empfangsrelais JK. Dieses erregt das anzugverzögerte Relais TK der Übertragung Uk :
15) +, ik, ck2, kk8, Wil, tk9,   TKI,-.   



   Nach Relais TK spricht über dessen Kontakt Ak 3 das Relais KK   an :  
16) +, ik, ck2, kk8, Wil, tk3,   KKI,-.   



   Die Anzugverzögerung für die Relais TK und KK wird durch den   Para1lelwiderstand   Wi2 nur bei Tonwahl als leitungseigenes Kriterium wegen der Sprachbeeinflussung benötigt, bei andern Systemen genügen normale Ansprechzeiten. Nach Ansprechen des Relais TK wird folgender Haltekreis für Relais TK hergestellt :
17) +, ik, ck2, CKI,   tkl,     TKI,-.   



   Es sei nachgeholt, dass beim Ansprechen des Relais TK durch Schliessen der Kontakte tk5 und tk6 die   ankommenden beiden Sprechzweige   kurzgeschlossen,   d. h.   dass   die weiterführenden Sprechzweige   abgetrennt werden. Relais KK bewirkt wiederum denAnreiz eines Kopplers, diesmal aber des Kopplers KPZ, zur Anschaltung des zentralen Senders/Empfängers   TSEk.   Es wird Erde als Anreiz auf die Anlassader   an13   gegeben :
18) +, kk7, ck8, tk4, anl3,   Y, -,  
Relais Y schaltet durch seine Kontakte   y1 - y12   die Adern I - XII von der Übertragung Uk zum zentralen Sender/Empfänger durch. Über Kontakt   y13   wird das Belegungsrelais   Rl   des zentralen Gliedes erregt :

  
19) +, y13, bhl, qhl,   R1, -,  
Relais R1 veranlasst die Aussendung eines tonfrequenten Quittungszeichens mit der Frequenz fO aus dem Tonfrequenzsender TSk :
20) +, q6,   dgzl,   rlb,   SO,-.   



   Relais SO sendet über seine nicht gezeigten Kontakte und die Kontakte y4, y5, Adern IV, V und die unterenSprechadern an dem Zeichensender ZSK vorbei zur gehenden Übertragung, am Zeichenempfänger ZEg vorbei, über die Adern II, III, Kontakte kp2, kp3 zum zentralen Tonfrequenzempfänger TEg das Quittungszeichen. Ein nicht dargestelltes, auf diese Frequenz abgestimmtes Relais NO wird hier erregt. 



  Dadurch wird Relais E eingeschaltet :
21) +,   nO,     E,-.   



   Relais E schaltet Relais Eh ein :
22)   +, c2a, qhl, e4, Eh,-.   



   Ferner wird in der Übertragung Ug Relais Ah eingeschaltet :
23) +, e3, ml, c2c, kp12, XII, ag4, Ah,   Wi,-.   



   Vor Erregung des Relais E hatte das hochohmig Relais A des   Senders/Empfängers   über seine Wick-   tung I   den Zustand der Leitung abgetastet und festgestellt, dass es sich um den Anfang des Aufschaltezustandes handelt. Dabei war Relais A erregt worden :   24) +, AI,   e2, ml, c2c, kp12, XII, ag4, Ah,   Wi,-.   



   Relais A hat sich gehalten :
25) +, c2a, a3,   All,-.   



   Relais Ah wird zunächst im Stromkreis 24) infolge des Vorschaltwiderstandes Wi nicht erregt. Die Erregung des Relais A bereitet die Aussendung eines tonfrequenten Steuerzeichens mit der Frequenz f3 

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 vor. Relais Eh hat sich unabhängig von Relais E gehalten :
26) +, c2a, qhl, eh3, Eh,-. 



   NachErregung des Relais Eh wird die Tonfrequenz f3 als Steuerzeichen ausgesendet, indem Sender- lais S3 im zentralen Sender TSg erregt wird :   27) +,   eh5, e6, m7, a2,   S3, -.   



   Relais S3 sendet durch nicht gezeigte Kontakte über die Kontakte kp4, kp5, Adern IV, V und die oberen beiden Sprechadern das tonfrequente Steuerzeichen an den leitungseigenen Zeichensendern und   - empfängem   vorbei zur Übertragung Uk, wo es von dem über II, III,   y2,   y3 angeschalteten zentralen   Tonfrequenzempfänger   TEk aufgenommen wird. Ein nicht gezeigtes Empfangsrelais N3 spricht dabei an und erregt, in Reihe mit Relais B, im zentralen Glied Relais Ak der Übertragung Uk :   28) +, n3, dkz2,   BI,   yl0,   X,   AkI, -.   



   Relais Ak bindet sich :
29) +, ck4, akl, AkI, -. 



   Dabei wird Relais B, welches kurz angesprochen hatte, wieder kurzgeschlossen :
30) +, ck4, X, ylO, BI, dkz2, n3, +. 



   Dadurch fällt Relais B wieder ab. Vorher ist Relais Bh erregt worden :
31) +, rla,   bl,   Bh,-. 



   Relais Bh hält sich unabhängig von Relais B :
32) +, rla,   bh3,   Bh,-. 



   Durch Abfall des Relais B wird Kontakt b2 wieder geöffnet, durch Ansprechen des Relais Bh wird
Kontakt bhl geöffnet. Dadurch wird der Stromkreis für Relais   Rl   des zentralen Gliedes unterbrochen, das abfällt. Die Unterbrechung dieses Stromkreises hat auch die Auslösung des Kopplers KPZ zur Folge. Da- durch kommt Relais Y zum Abfall ; dessen Kontakte schalten den zentralen   Sender/Empfänger   wieder von der Übertragung Uk ab. Damit wird auch die Aussendung des Quittungszeichens mit der FrequenzfO be- endet. Es sei hier nachgeholt, dass durch Ansprechen des Relais Ak in der Übertragung Uk Erde als Auf-   schaltkriterium an   die abgehende d-Ader angelegt wurde :
33) +,   ak2,   dkl,   d-Ader....   



   Das Ende der Quittungsfrequenz f0 veranlasst in dem zentralen Empfänger TEg des Abgangsamtes den Abfall   des'tonfrequentenEmpfangsrelais NO   und damit auch den Abfall des Relais E. Damit wird, da nunmehr die Kontakte el und eh2 geöffnet sind, der Stromkreis für Relais C2 unterbrochen. Die Unterbrechung dieser Halteader bewirkt auch gleichzeitig die Auslösung des Kopplers KP ; dessen Relais trennt die Adern   I-XII   auf und schaltet damit den zentralen Sender/Empfänger TSEg frei. Damit ist auch die Aussendung der Steuerfrequenz f3 beendet. 



   Ist die Aufschaltung beendet, so verschwindet die Erde auf der ankommenden d-Ader in der Übertragung Ug. Relais   Ag.   fällt ab. Relais Ah wird nach Abfall des Relais Ag weiter gehalten :
34)   +,   cg5, ah3, Ah, Wi, -. 



   Der Abfall des Relais Ag unter gleichzeitiger Erregung des Relais Ah bewirkt wiederum einen Anreiz   zuranschaltung   des   zentralensenders/Empfängers.   Dies wiederum hat zur Folge, dass ein leitungseigenes Vorbereitungszeichen, gefolgt von der Steuerfrequenz f2 als Steuerzeichen nach vorwärts ausgesendet wird. 



   Über Erde, ag2, ah2 wird ein Anreiz auf die Anlassleitung anl2 gegeben, welche veranlasst, dass der Koppler KP die Adern I - XII von der Übertragung Ug zum zentralen Glied TSEg durchschaltet. Gleichzeitig wird über Kontakt   kp13   wiederum das Relais C2 des zentralen Gliedes erregt. Relais C2 gibt über seinenKontakt c2b, Ader I einen Anreiz in den leitungseigenen Sender ZSG ; als Folge davon wird wieder ein Vorbereitungszeichen über die Adern Fab ausgesendet, welches in der Übertragung Uk mit dem leitungseigenen Empfangsrelais des Empfängers ZEK aufgenommen wird. 



   Es sei hier nachgeholt, dass nach Durchschaltung zum zentralen Glied TSEg das hochohmige Relais A des zentralen Gliedes wiederum den Zustand der Übertragung   Ug prüft ;   die Wicklung AI kann über die Ader XII und Kontakt ag3, Widerstand Wi nicht erregt werden, da das Relais infolge der Parallelschaltung des Relais Ah über cg5, ah3, Erde nicht genügend Strom erhält. 



     . In   der Übertragung Uk werden durch das leitungseigene Vorbereitungszeichen wiederum, wie schon beschrieben, die Relais TK und KK erregt. Diese bewirken wie früher, die Anschaltung des zentralen Gliedes TSEk und die Aussendung des Quittungszeichens mit der Frequenz fO nach rückwärts. Nach Durchschaltung derübertragung Uk durch den Koppler KPZ zum zentralen Glied TSEk wird wiederum Relais RI im zentralen Glied erregt. Dieses bewirkt die Aussendung der Frequenz fO als Quittungszeichen. 



   ImAbgangsamt wird durchAufnahme der Frequenz fO wiederum die Erregung des Relais E des zentra- 

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 len Gliedes TSEg bewirkt. Anschliessend wird wieder Relais Eh eingeschaltet. Nach Ansprechen des Re- lais E wird Relais Ah der Übertragung Ug kurzgeschlossen :
35) +, e3, ml,   c2c,   kp12, XII, ag3, Ah, ah3, cg5, +,
Relais Ah fällt ab. Da Relais A im zentralen Glied nicht erregt ist, wird nunmehr das Senderelais S2 eingeschaltet   :  
36) +, eh5, e6, m7, al,   S2, -.   



   Relais S2 sendet anschliessend an das Vorbereitungszeichen die Steuerfrequenz f2 aus,   u. zw.   wie- derum über den oberen   Zweidrahtweg Fab der Vierdrahtleitung   zur Übertragung Uk und von dieser zum zentralen Glied TSEk. In diesem wird sie von einem nicht gezeigten Relais N2 des Tonfrequenzempfän- gers TEk aufgenommen. Kontakt n2 schaltet eine Gegenwicklung des Relais Ak der Übertragung Uk   ein :  
37)   +,   n2, dkz3,   BII,   yll, XI, ak3,   AMI,-.   



   Relais Ak kommt zum Abfall. Im Erregungskreis der Gegenwicklung AkII hat Relais B des zentralen
Gliedes kurz angesprochen ; denn dieser Stromkreis wird durch Kontakt ak3 wieder unterbrochen. Relais B hatte Relais Bh wieder eingeschaltet. Relais Bh hatte sich über Kontakt bh3 gehalten. Der Zustand, Re- lais B abgefallen, Relais Bh erregt, hat die Halteader für Relais Rl unterbrochen, wodurch der Koppler
KPZ auslöst. Relais Y des Kopplers kommt zum Abfall, wodurch das zentrale Glied wieder freigeschal- tet wird. 



   Durch die Abschaltung der Frequenz f0 im Sender TSk des Endamtes kommt im Abgangsamt Relais NO des zentralen Empfängers TEg zum Abfall. Dies hat den Abfall des Relais E zur Folge. Da Relais Eh noch erregt ist, wird nunmehr der Haltekreis für Relais C2 an den Kontakten el, eh2 zum Koppler KP2 unter- brochen. Dadurch wird der Koppler KP ausgelöst und dies hat zur Folge, dass das zentrale Glied TSEg freigegeben wird. 



   3. Auslösen und Entsperren :
Die Auslösung wird im Abgangsamt in der üblichen Weise durch Abschaltung von Erde an der an- kommenden c-Ader gekennzeichnet. Dadurch fällt Belegungsrelais Cg in der Übertragung Ug ab. Der
Zustand, Relais Cg abgefallen und Relais   Ch   erregt, bewirkt die Anschaltung des zentralen Gliedes   T5Eg.   



  Dies erfolgt dadurch, dass an die Anlassleitung anl2 zum Koppler   KP   Erde über die Kontakte cg6, ch6 an- gelegt wird. Im Koppler KP werden die Kontakte   kpl - kp13 geschlossen,   wodurch, wie schon des öfteren beschrieben, Relais C2 im zentralen Glied erregt wird. Dessen Kontakt c2b gibt einen Anreiz zum lei-   tungseigenen   Zeichensender ZSg, der mit der leitungseigenen Stromart das Vorbereitungszeichen über die Leitung Fab zur kommenden Übertragung Uk sendet. 



   Im leitungseigenen Empfänger ZEk spricht, wie ebenfalls schon beschrieben, das Empfangsrelais JK an. Dieses schaltet über seinen Kontakt ik die Relais TK und KK der Übertragung Uk ein. Dadurch wird über die Anlassleitung anl3 Relais Y des Kopplers KPZ erregt, welches seine Kontakte   yl - y13   schliesst. 



  Durch diese wird das zentrale Glied TSEk an die Leitung angeschaltet. Im zentralen Glied spricht Belegungsrelais Rl an. Relais Rl bewirkt durch Schliessen des Kontaktes rib die Aussendung der Quittungfrequenz f0 aus dem Sender TSk nach rückwärts zum Abgangsamt. 



   Durch diese Frequenz wird im Abgangsamt Relais NO des Empfängers TEg erregt. Dies hat die Erregung der Relais E, Eh zur Folge. Das zentrale Glied TSEg hatch den Zustand, Relais Cg abgefallen, Relais Ch erregt, den Auslösezustand erkannt. Als Folge-davon wird Relais M erregt :
38) +, cg4, eh5, X, kplO, gl,   M,-.   



   Nach Erregung des Relais Eh wird das Senderelais Sl des Senders TSg erregt !   39) +,   eh5, e6, m6,   Sol,-.   



   Relais   S l   sendet die Tonfrequenz f1 als Steuerzeichen nach vorwärts über den oberen Sprechweg zum   Endamt, in   welchem sie vom zentralen Empfänger TEk aufgenommen wird. 



   In diesem wird das nicht gezeigte Relais NI erregt. Dies hat zur Folge, dass im zentralen Glied TSEk Relais Q anspricht :
40) +, nl, Q,-. 



   Dessep Kontakt q4 öffnet und unterbricht dadurch den Haltekreis des Belegungsrelais CK der   Übertra-   gung   Uk :  
40a) +, q4, qh3, ya, IX, kk3,   CKII, -.   



   Es sei hier vorwegnehmend bemerkt, dass bei der   Schlusszeichengabe, d. h.   Einhängen des Handappa-   ratesdesgerufenen TeilnehIl1ers nachAnschaltung   des zentralen Gliedes, folgender Haltekreis für Relais KK gebildet wurde :
40b) +, bh2, y6, VI, gk5, gh7, kkII, -. 



     Relais CK   fällt ab und trennt durch Öffnung des Kontaktes ck3 die Belegungserde von der abgehenden 

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 nommen wird. Dessen Kontakt n2 schliesst folgenden Stromkreis für die Relais Bg des zentralen Gliedes   T5Eg   und Relais Gg der Übertragung Ug :
66) +, n2, BgI, kpll, XI,   GgI, -.   



   Relais Gg legt Erde über seinen Kontakt ggl an die ankommende e-Ader als Beginnzeichen zur vorgeordneten Verbindungseinrichtung. Relais Gg wird örtlich gehalten :
67) +,   cg5,   gg2, Ggl,-. 



   Über dieKontakte   cg5,   gg2 wird Relais Bg des zentralen Gliedes kurzgeschlossen und fällt wieder ab. 



  Vorher hat es jedoch Relais Bhg erregt :
68) +,   de,   bg4, Bhg, -. 



   Nach Öffnung des Kontaktes bg4 hält sich Relais Bhg über seinen Parallelkontakt bhg4. Der Zustand : Relais Bg abgefallen. Relais Bhg erregt, bewirkt durch Öffnung der Kontakte bg5, bhgl Unterbrechung des Haltekreises des Relais Cl zum Koppler KP hin. Dadurch wird einerseits der Koppler KP ausgelöst und anderseits das zentrale Glied abgeschaltet. Alle Relais des zentralen Gliedes fallen ab. Auch wird dadurch die Aussendung der Quittungsfrequenz f0 beendet. 



   Die Beendigung der Frequenz fO hat im ankommenden Amt den Abfall der Relais NO und Ek zur Fol- 
 EMI10.1 
 lais Ghz und Gz sind die Kontakte ek3, ghz5, gzl offen, wodurch der Haltekreis des Relais R2   um   Koppler KP unterbrochen wird. Relais R2 fällt ab. Gleichzeitig wird der Koppler KP ausgelöst, der seinerseits wieder das zentrale Glied TSEk freigibt. 
 EMI10.2 
 erregt sind, wird wiederum Relais Z des Kopplers   KP   erregt :
69) +, ck6, gk3, gh6, anl2,   Z,-.   



   Relais Z bewirkt die Erregung des Relais Y des Kopplers KP, wodurch das zentrale Glied   TSEk   wieder an die Übertragung Uk angeschaltet wird. Da Relais Gk in der Übertragung Uk abgefallen ist und die Ader XII dadurch amKontakt gk2 unterbrochen ist, kannRelais GZ des zentralen Gliedes nicht ansprechen, wodurch sich der Schlusszeichenzustand in der Übertragung Uk kennzeichnet. In der Übertragung Uk wird Relais KK erregt :
69a) +, bh2, y6, VI, gk5, gh7, KKII,-. 



   Relais Ck wird in folgendem Kreis weitergehalten :
69b) +,   q4,   qh3, y9, IX, kk3,   Ckn, -.   



   Im zentralen Glied   T5Ek   wird wieder Relais R2 erregt. Dies bewirkt durch Anreiz über Kontakt   r2a   die Aussendung eines leitungseigenen Vorbereitungszeichens nach rückwärts, das im Empfänger ZEG des Abgangsamtes aufgenommen wird. 



   Hiedurch werden wieder die Relais Tg und Kg der Übertragung Ug erregt, welche die Anschaltung des zentralen Gliedes TSEg über den Koppler KP herbeiführen. Im zentralen Glied spricht Relais Cl an, das die Erregung des Senderelais SO bewirkt. Der zentrale Sender TSg bewirkt die Aussendung der Quittungsfrequenz   f0   nach vorwärts zum ankommenden Amt. Es wird dort vom zentralen Empfänger TEk aufgenommen und erregt Relais NO ; anschliessend wird Relais Ek erregt. Relais Ek schaltet wiederum Relais Ghz ein. Anschliessend wird Relais Ch erregt. Da Relais GZ nicht erregt ist, wird das Senderelais S3 im zentralen Sender TSk eingeschaltet : 
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Relais S3 sendet die Steuerfrequenz f3 nach rückwärts zum Abgangsamt, wo sie vom Relais N3 des zentralen Empfängers TEg aufgenommen wird.

   Relais G im zentralen Glied TSEg wird erregt :
71) +, n3, m4,   G, -.   



   Relais G erregt über die Ader X eine Gegenwicklung des Relais Gg   der Übertragung Ug :  
72) +,   BgII,   g2, kplO, X, gg3,   GgII, -.   



   Relais Gg in der Übertragung Ug wird zum Abfall gebracht. Damit fällt auch Relais Bg des zentralen Gliedes, das vorher in Reihe mit Relais G erregt wurde, wieder ab, Relais Bg hatte vorher aber Relais Bh erregt. Dieser Zustand der Relais Bg, Bh bewirkt die Unterbrechung der Verbindung zwischen zentralem Glied und Koppler, wodurch die beiden Glieder ausgelöst werden ; damit wird auch die Aussendung der Quittungsfrequenz fO aus dem Abgangsamt beendet. 



   Die Unterbrechung der Frequenz f0 auf der Leitung L2 hat im Endamt den Abfall der Relais NO und Ek zur Folge. Anschliessend fällt Relais Ghz ab,   so dass die Kontakte ghz5, ek3 geöffnet sind. Da aber   

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Kontakt   gzl   geschlossen ist, wird der Stromkreis über Relais R2 zum Koppler KPZ nicht unterbrochen,   d.   h. das zentrale Glied wird in diesem Fall nicht freigegeben. Die Relais R2, Ghz, Ch bleiber erregt
Die Freigabe erfolgt vielmehr erst, wenn von vorne das Auslösezeichen eintrifft. Trifft dies jedoch inner- halb einer gewissen Zeit,   z. B.   2-3 Minuten, nicht ein, so wird über eine Zeitschalteinrichtung ZSS des zentralen Gliedes Relais Qh erregt :
72a) +, ghz9, gz3, ZSS,   QMII.-.   



   Relais Qh unterbricht am Kontakt qh4 den Haltekreis des Belegungsrelais Ck (II), das abfällt und durch Öffnung des Kontaktes ck3 den nachfolgenden Verbindungsweg auslöst. Meldet sich der gerufene
Teilnehmer innerhalb   dieser Zeit durchAbnehmen seines Handapparates   nochmals, so wird dieser Zustand in der gleichen Weise wie das erste   Gesprächsbeginnzeichell   nach rückwärts übertragen. Zu diesem Zweck wird, wenn Relais Gk in der Übertragung Uk wieder anspricht, das bisher noch erregt gehaltene Relais Ghz im zentralen Glied   TSGk   durch Gegenerregung der Wicklung   GhzHI   über Wicklung   GhzII   zum Abfall ge- bracht :
72b) +, ck4, gh3, gk2, XII,   y12,   r2b, ghz4, 
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 gehenden Übertragung gesendet.

   Abhängig von diesem wird aus dem zentralen Glied TSEg der abgehenden Übertragung die Quittungsfrequenz f0 nach vorwärts zur ankommenden Übertragung gegeben. Als Folge davon spricht im   zentralen Empfänger TEk   wieder Relais NO an, Kontakt n0 erregt Relais Ek ; dessen Kontakt ekl schaltet wieder das Relais Ghz, Wicklung I, ein. Nach Erregung des Relais Ghz wird Relais Gz über eigenen Kontakt gz2 und seine Wicklung III örtlich erregt gehalten. Während der Erregung der Relais Ek, Ghz, Gz wird Relais S2, wie schon beschrieben, eingeschaltet, Relais S2 überträgt aus dem Sender TSk die tonfrequente Steuerfrequenz f2 als Meldezeichen des gerufenen Teilnehmers nach rückwärts zur abgehenden Übertragung. Abhängig von der Aufnahme der Steuerfrequenz im zentralen Glied wird am abgehenden Ende die Quittungsfrequenz f0 abgeschaltet.

   Dies hat im zentralen Glied auf der ankommenden   Leitungsseite   den Abfall der Relais   NO,   Ek zur Folge. Als Folge davon fällt das Senderelais S2 ab, welches die Aussendung der Steuerfrequenz f2 beendet. Nach Abfall des Relais Ek ist Kontakt ek3 ge- öffnet ; ausserdem sind die Kontakte ghz5, gzl offen. Dies hat die Unterbrechung des Stromkreises zum Koppler KPZ zur Folge, der damit auslöst. Im zentralen Glied TSEk fällt Relais R2 ab, womit die Freigabe des zentralen Gliedes wieder herbeigeführt ist. 



   Selbstverständlich können ausser den vorgenannten Zeichen noch weitere Zeichen, z. B. das Zeichen für Trennen einer Verbindung im Fernverkehr nach vorwärts oder auch z. B. Wahlendezeichen nach rück-   wärts, in   der gleichen Weise übertragen werden. 
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In Fig. 3a ist an Hand eines Blockschaltbildes schematisch eine Durchgangsverbindung dargestellt. 



  Sie möge vom Ausgangsamt A über die Durchgangsämter B und C zum Endamt D verlaufen. Das Amt A ist mit dem Amt B beispielsweise über eine Zweidrahtleitung Ll, die mit Gleichstrom oder niederfrequen-   tem Wechselstrom betrieben sein kann, verbunden.   Das Amt B ist mit dem Amt C über eine Vierdrahtlei- 
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    L2, ebenso das AmtC mit dem Endamtauch mit Trägerfrequenz, vorzugsweise inform   der sogenannten Kanalwahl, betrieben sein können. In den Ämtern sind die Leitungsübertragungen Ug auf der gehenden, Uk auf der kommenden Seite jeweils einer Leitung angedeutet. Ebenso sind an den Übertragungen die zentralen Glieder, welche zur Aussendung der tonfrequenten Steuer- und gegebenenfalls Quittungszeichen dienen, angedeutet.

   An den abgehenden Übertragungen werden über die als   Wähler symbolisch angedeuteten Koppler KP die   zentralen   Tonirequenz-Sender/Empfan-     ger TSEg,   an die ankommenden Übertragungen über die Koppler KPZ die   zentralen Sender/Empfänger TSEk an-   geschaltet. Die leitungseigenen Zeichensender und -empfänger in den Leitungsübertragungen sind der Übersichtlichkeit wegen nicht angedeutet. Schliesslich sind zwischen den Amtsübertragungen Uk und Ug auch die   Amtswähler angedeutet. ZuFIg.   3a gehört ein Zeitdiagramm gemäss Fig. 3b. An Hand dieses Diagramms soll die übertragung des Auslösezeichens nach vorwärts und des anschliessend nach   rückwärts übertragenen Quit-   tungszeichens (Entsperrung) später näher dargelegt werden.

   Unter   den Übertragungen lnFig. 3a der Durchgangs-     verbindung sind für das Auslösezeichenin   Vorwärtsrichtung die Funktionen angegeben, welche den Übertragungen zukommen ; so für die gehende Übertragung Ug des Ausgangsamtes   A"Senden"   ("Send") des Vor- 
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 <Desc/Clms Page number 12> 

 ("VZ")Übertragungen Uk der Durchgangsämter B, C haben zu empfangen das Vorbereitungszeichen und Steuer- zeichen ; ferner ist für sie wesentlich die Anschaltdauer des zentralen   Gliedes"S/E" (Sender/Empfänger).  
In der kommenden Übertragung Uk des Endamtes D ist zu empfangen das Vorbereitungszeichen, das
Steuerzeichen ; nach rückwärts zu senden das Quittungszeichen ;

   ausser der Dauer dieser Zeichen ist we- sentlich die Anschaltdauer des zentralen Gliedes, gekennzeichnet durch die vertikale   Linie"S/E".   



   Die Schaltungseinzelheiten, welche für das Verständnis der Erfindung im Falle einer Durchgangs- verbindung von Bedeutung sind, seien wiederum an Hand der Fig. 1 (Ug) und 2 (Uk) beschrieben. Jedoch sind für diesen Fall die beiden Figuren nicht mehr, wie in Fig. 4 dargestellt, aneinanderzureihen, sondern, wie Fig. 5 zeigt,   zusammenzufügen. Das heisst, links   liegt die Übertragung Uk, rechts die Übertragung Ug entsprechend der Folge dieser Verbindungseinrichtungen in den Durchgangsämtern ; allerdings sind dabei derübersicht halber die zwischen den Übertragungen liegenden Amtswähler, welche den Verbindungsweg durchschalten, ausser Betracht gelassen. 



   Es ist noch vorauszuschicken, dass bei einer Durchgangsverbindung die Übertragungen Uk und Ug, nachdem der Durchgangsweg der Verbindung durchgeschaltet ist, in bekannter Weise ein sogenanntes Durchgangskriterium empfangen, welches über die durchgeschalteten   Sprechadem,   hier die Ib-Ader, verläuft. Durch dieses werden in den Übertragungen Uk Relais Dk und in den Übertragungen Ug die Relais Dg erregt. Entsprechend der Erregung dieser Kennzeichnungsrelais in den Übertragungen werden in den zentralen Gliedern nach der Anschaltung über die Ader VII   die Kennzeichnungsrelais   Dkz (kommende Seite) und Relais Dgz (gehende Seite) erregt, welche In Verbindung mit denDurchgangs-Kennzeichnungsrelais der Übertragungen die erfindungsgemäss bei Durchgangsverbindungen erforderlichen Umschaltungen der Stromkreise vornehmen. 



   Um in den Durchgangsämtem, in denen zwei Leitungen miteinander verbunden werden, zur Beschleunigung der Zeichenübertragung eine Umsetzung der Zeichen zu vermeiden, gleichgültig ob die Leitungen   zwei- oder vierdrähtig   sind, oder ob sie mit Gleichstrom, niederfrequentem Wechselstrom, Tonfrequenz oder Trägerfrequenz (Kanalwahl) betrieben werden, wird durch das zwischen den beiden Leitungsübertragungen eines Durchgangsamtes ausgetauschte Durchgangskennzeichen veranlasst, dass die Auftrennung der Leitungen nicht wie im   Endverkehr - durch   die Relais Tg bzw. Tk gesteuert-erst nach Freigabe jeweils der in Anspruch genommenen zentralen   Sende/Empfangseinrichtungen,   sondern sofort nach Anschaltung dieser zentralen Glieder erfolgt.

   In jedem Amt wird aber jeweils nur dort das zentrale Glied angeschaltet, wo das mit den Mitteln der jeweiligen Leitung übertragene   Vorbereitungszeichen er-   kannt wird, d. h., in den   Durchgangsämtern   wird für die Zeichen der Vorwärtsrichtung nur das zentrale Glied der ankommenden Seite, für die Zeichen der Rückwärtsrichtung dagegen nur das zentrale Glied der abgehenden Seite angeschaltet.

   Ferner werden die Vorbereitungszeichen ohne zeitliche Bewertung,   d. h.   ohne die Auswertzeit bestehend aus der Ansprechzeit der Relais TK und KK, abzuwarten, auf besonderen Wegen-vorwärts über eine d-Ader,   rückwärts   über die   Ib-Sprechader-,   die durch die Durchgangskennzeichnungsrelais vorbereitet sind, sofort zum Sender der Gegenübertragung des eigenen Amtes weitergeleitet ; letzterer gibt das Zeichen sofort zum andern Amt weiter, von wo es dann bis zum Endamt   durchläuft.   Damit ist erreicht, dass das Vorbereitungszeichen schnellstens bis zum Zielamt durchlaufen kann.

   Sobald sich die jeweils angeforderten zentralen   Sende/Empfangseinrichtungen   angeschaltet haben, werden die Sprechwege wieder durchgeschaltet, so dass das Quittungszeichen, das mit der Tonfrequenz fO vom letzten Amt des Leitungszuges, dem Endamt D, nach rückwärts ausgesendet wird, durchlaufen kann bis zum Abgangsamt A, vorausgesetzt allerdings, dass bereits sämtliche zentralen Glieder der Zwischenämter angeschaltet sind. Ist letzteres noch nicht der Fall, z. B. weil bisher noch kein zentrales Glied frei war, so steht das Quittungszeichen in dem betreffenden Zwischenamt so lange an, bis auch dort das zentrale Glied angeschaltet worden ist, und läuft dann erst weiter zurück bis zum Abgangsamt. 



  In den Durchgangsämtern senden dementsprechend die zentralen Glieder kein eigenes Quittungszeichen aus. Wenn das Quittungszeichen im Ausgangsamt eintrifft, ist sichergestellt, dass alle benötigten zentralen Sende/Empfangseinrichtungen des Leitungszuges angeschaltet sind. Mit dem Empfang des Quittungzeichens wird die Aussendung des eigentlichen Steuerzeichens veranlasst, das nun gleichzeitig in allen Ämtern aufgenommen und ausgewertet werden kann. Die Zeichen, die in dieser Weise übertragen werden, sind beispielsweise folgende :
In   Vorwärtsrichtung : Auslösung.   



   In   Rückwärtsrichtung : Auslösequittung (Entsperren).   



   Gesprächbeginnzeichen und Schlusszeichen durch den Gerufenen. 



   Auf diese Weise ist erreicht, dass sowohl bei der Auslösung als auch bei   Gesprächsbeginn- und   Schlusszeichen in allen Ämtern schnellstens der jeweilige Zustand erkannt wird. 

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   Im einzelnen spielen sich bei einer Durchgangsverbindung in   einem Durchgangsamt, z. B. dem   Amt C, folgende Schaltvorgänge   ab :  
Wird die ankommende Übertragung Uk von seiten einer   Fernleitung,   in dem Beispiel der Vierdraht- leitung L2 belegt, so trifft über den oberen Zweidrahtsprechweg das leitungseigene Belegungszeichen ein, das vom Zeichenempfänger ZEk aufgenommen wird. Dessen Empfangsrelais Jk spricht an und erregt Re- lais KK :
73) +, ik, ckl,   KKI, -.   



   Das Relais hält sich über eine Zweitwicklung :
74) +, tk2, gh4, dk2, ck9, kk5,   KKII,-.   



   ÜberKontakt kk7 und die Anlassleitung anll wird der Koppler KPR angereizt, welcher einen Ziffern- speicher "Reg" an den Verbindungsweg anschaltet. Die Ziffern werden mit leitungseigenen Zeichenträ- gern, hier   Ton-oder Trägerfrequenz,   offen oder codiert übertragen und vom Ziffernspeicher aufgenom- men, der sie für die Einstellung der Amtswahler auswertet. Wenn die Wähler bis zur Übertragung Ug auf der abgehenden Seite der Leitung L3 durchgeschaltet haben, wird, wie schon beschrieben, aus dem Kopp- ler KPR das Belegungsrelais Ck der Übertragung Uk erregt :
75)   +,     x6,   kk3, CkII, -. 



   Durch Öffnung des Kontaktes ck9 wird der Haltekreis des Relais KKII unterbrochen. Das Relais fällt ab. Belegungsrelais Ck hält sich jedoch   ortlich :  
76) +, ck4, kk4, CkII, -. 



   Anschliessend wird der Koppler KPR und der zentrale Ziffemspeicher wieder freigegeben. 



   Nach Durchschaltung der Verbindung zur Übertragung Ug werden die   Durchgangskennzeichnungs-   relais beiderseits in den Übertragungen erregt :
77) +, Dk, Drl, Sprechader IIb, Dr3,   DgI, -.   



   In der Übertragung Ug wird das Belegungsrelais Cg erregt :
78) +, ek3, c-Ader, ch2, kg2,   CgII,-.   
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 Wicklungen I und II in Reihe über die ankommende c-Ader. Relais Cg gibt den Belegungsanreiz über seinen Kontakt cgl in den leitungseigenen Zeichensender ZSg, der das Belegungszeichen sofort zum nächsten Amt weitergibt. Dieser Anreiz wird durch Öffnung des Kontaktes   chl   beendet. 



   Die Wählziffern für die Einstellung der Wähler des Endamtes D werden unmittelbar mit Tonfrequenz über den Sprechweg seitens des Ziffemspeichers des Ausgangsamtes übertragen. 



   Ist die Verbindung bis zum gewünschten Teilnehmer durchgeschaltet und meldet sich dieser in der üblichen Weise durch Abheben seines Handapparates, so wird vom Endamt D aus das Gesprächsbeginnzeichen nach rückwärts übertragen, u. zw. erfindungsgemäss wiederum als leitungseigenes Vorbereitungszeichen mit anschliessendem tonfrequentem Steuerzeichen f2. Das Vorbereitungszeichen erregt im Zeichenempfänger ZEg der Übertragung Ug das Relais Jg. Über Kontakt ig wird nun einerseits die Anschaltung   der-zentralen Sende/Empfangseinrichtung TSEg   veranlasst, anderseits wird im Gegensatz zu einer Endverbindung das Vorbereitungszeichen sofort unmittelbar in den nächsten Leitungsabschnitt nach rückwärts übertragen, in dem es auf folgendem Weg ein Anreizkriterium In den Zeichensender ZSk gibt :
80) +, ig, dgl, Dr4, Sprechader Ib, Dr2, dk6, ZSk. 



   Der Zeichenempfänger gibt das Vorbereitungszeichen als leitungseigenes Signal sofort nach rückwärts in den nächsten Leitungsabschnitt ; dies wiederholt sich, so dass es auf diese Weise schnell in das Ausgangsamt gelangt. Parallel zu der Durchgabe des Vorbereitungszeichens läuft in jedem Amt die Anschaltung der zentralen Glieder. Vom leitungseigenen Empfänger ZEg her wird Relais Tg der Übertragung Ug erregt :   81) +, ig,   kg8, Wil, tg9, TgI, -. 



   Nach Ansprechen des Relais Tg wird parallel zu diesem über Kontakt tg3 Relais   Kg - Wicklung I - er-   regt. Nach Ansprechen des Relais Kg hält sich dieses in folgendem Kreis :
82) +, ig, kg2, KgI, -. 



   Relais Tg wird in Reihe mit Relais Ch gehalten : 
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   Relais Ch spricht in diesem Stromkreis ebenfalls an. Wie schon beschrieben, wird nach Erregung der Relais Kg und Tg über die Anlassleitung anll der Koppler KP angereizt, welcher das zentrale Glied TSEg an die Verbindung anschaltet. In diesem wird Relais Cl erregt. Nach Anschaltung des zentralen Gliedes 

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 wird in diesem das Durchgangskennzeichnungsrelais DGZ erregt :   8.   +, dg4, VII, kp7, qh2, DGZ, -. 



   Die Öffnung des Kontaktes dgz3 verhindert die Aussendung eines Quittungszeichens nach vorwärts. 



   Die Öffnung des Kontaktes dgzl verhindert die Aussendung eines Vorbereitungszeichens nach vorwärts. i Sobald das Vorbereitungszeichen sämtliche Zwischenämter durchlaufen hat und im Ausgangsamt A eingetroffen ist, wird in dessen Übertragung Ug, an welche ebenfalls das zentrale Glied angeschaltet wur- de, das tonfrequente Quittungszeichen mit der Frequenz fO nach vorwärts ausgesendet, wobei zu bemer- ken ist, dass im Ausgangs- und Endamt kein Durchgangskennzeichen aufgenommen wurde. Das Quittung- zeichen läuft unmittelbar, d. h. ohne Umsetzung, durch alle Zwischenämter nach vorwärts zum Endamt D, vorausgesetzt, dass inzwischen alle zentralen Glieder des Leitungszuges angeschaltet worden sind.

   Die
Aussendung der Quittungsfrequenz fO im Ausgangsamt A erfolgt dadurch, dass nach Ansprechen des Re- lais Cl im zentralen Glied TSEg tiber Kontakt   cla   das Senderelais SO des Tonfrequenzsenders TSg erregt wird. Relais SO sendet über den oberen Sprechweg die Frequenz fO nach vorwärts aus. Diese Frequenz läuft durch bis zum Endamt D und wird dort in dessen zentralen Tonfrequenzempfänger TEk aufgenom- men. Dessen Empfangsrelais NO schaltet Relais Ek ein. 



   Es sei hier nachgeholt, dass in der Übertragung Uk des Endamtes bei Aufnahme des Gesprächsbeginn- zeichens dessen Relais Gk erregt wurde und abhängig von diesem das zentrale Glied TSEk angeschaltet wurde. Da in diesem zentralen Glied infolge Aufnahme des Gesprächsbeginnzeichens von der nachgeord- neten Verbindungseinrichtung her Relais GZ erregt ist, wird nunmehr das Senderelais S2 des Senders TSk eingeschaltet :
85)   +,   ek6, qh4, dkz7, ghz6, gz8, S2,-. 



   Nachgeholt sei   weiter, dass durch Relais   Ek über dessen Kontakt ekl das Hilfsrelais Ghz eingeschaltet wurde :
86) +, r2c,   ekl-, GhzI,-.   



   Das Senderelais S2 sendet die Steuerfrequenz f2 nach rückwärts über den unteren Sprechweg. Auch diese Frequenz wird ohne jede Umsetzung in den Zwischenämtem durchgegeben bis zum Ausgangsamt A. 



   Sie wird dort vom zentralen Tonempfänger TEg aufgenommen und erregt das Empfangsrelais N2. Dies hat zur Folge, dass die Relais Bg und Gg eingeschaltet werden :   87) +,   n2,   Bgl,   kpll, XI,   GgI, -.   



   Relais Gg wird örtlich weiter gehalten und gibt das   Gesprächsbeginnzeichen   durch Anschaltung von
Erde über seinen Kontakt ggl nach rückwärts über die ankommende e-Ader zur vorgeordneten Verbin- dungseinrichtung. Relais Bg, welches in Reihe mit Relais Gg erregt wurde, fällt nach Schliessung des Kon- taktes gg2 ab ; es hat aber vorher das Relais Bhg eingeschaltet über Kontakt bg4, welches sich unabhän- gig von Relais Bg über eigenen Kontakt bhg4 weiter hält. Der Zustand, Relais Bg abgefallen, Relais Bhg erregt, unterbricht, wie schon des öfteren beschrieben, den Haltekreis vom Relais Cl zum Koppler KP hin, wodurch der Koppler ausgelöst und anschliessend das zentrale Glied freigegeben wird. Damit wird auch die Quittungsfrequenz fO abgeschaltet. 



   Dies bewirkt im zentralen Empfänger TEk des Endamtes D den Abfall der Relais   NO,   Ek und Ghz. 



  Während derAbfallzeit desRelais Ghz-Relais Ek bereits   abgefallen-ist derHaltekreis des Relais   R2 zum Koppler KPZ hin an den Kontakten ghz5, ek3 unterbrochen. Der Koppler löst infolgedessen aus und gibt das zentrale Glied frei. 



   Nach Beendigung des Gesprächs wird das Schlusszeichen des gerufenen Teilnehmers gegeben, indem dieser seinen Handapparat auflegt. Das Schlusszeichen wird in analoger Weise vom Ende der Verbindung nach rückwärts zum Ausgangsamt übertragen, d. h., zuerst wird ein leitungseigenes Vorbereitungszeichen vom Endamt D aus nach rückwärts schnellstens zum Ausgangsamt übertragen.

   Dieses löst anschliessend im Ausgangsamt die Aussendung eines tonfrequenten Quittungszeichens nach vorwärts aus, das unmittelbar und ohne Umsetzung durch die Zwischenämter hindurch zum Endamt D gegeben wird und in diesem einerseits die Sendung des Vorbereitungszeichens unterbricht, anderseits die Aussendung der Steuerfrequenz f3 einleitet, die wieder unmittelbar durch alle Zwischenämter hindurch nach rückwärts zum Ausgangsamt A übertragen wird, worauf die Aussendung der Quittungsfrequenz fO dort beendet und anschliessend die Aussendung der Steuerfrequenz f3 im Endamt beendet wird. 



     InanalogerWeiseerfolgtnachBeendigungdesGesprächsdieÜbertragungdes   Auslösesignals seitens des rufenden Teilnehmers, wenn dieser seinen Handapparat auflegt, vom Ausgangsamt A zum Endamt D. 



  Sie sei nochmals etwas eingehender an Hand des Zeitdiagramms nach Fig. 3b beschrieben. 



   Bei   der Auslösung fällt   in der Übertragung Ug des Ausgangsamtes A (wie bei der Endverbindung schon beschrieben) das Belegungsrelais Cg ab, da von der ankommenden c-Ader die Erde weggenommen wird. 

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 :des Vorbereitungszeichens von der Übertragung Uk zur Übertragung Ug des gleichen Amtes erfolgt auf folgendem   Weg :  
96) +, ik, dk4, d-Ader, dg3, ZSg. 



   Nach Anschaltung des zentralen Gliedes TSEk wird dessen Relais Rl erregt. Ferner wird das Durch- gangskennzeichen Relais DKZ erregt :
97) +, dk3, VII, y7, DKZ,-. 



   Die Erregung des Relais SO wird durch Öffnung des Kontaktes dkzl unterbrochen. Nach Anschaltung des zentralen Gliedes wird Relais Tk durch Gegenpolung abgeworfen :
98) +, tk7, dk9,   Tkn,     Vin,   y8,   dkz7,-.   



   Relais Tk der Übertragung Uk fällt ab und hebt die Sperrung der Sprechwege an den Kontakten tk5, tk6 auf, so dass die nachfolgenden tonfrequenten Zeichen ungehindert durchlaufen   können. Relais   Ck wird noch aus dem zentralen Glied gehalten :   99)   +, dkz5, qh3, y9, IX, kk3,   Ckn.-.   



   Ebenso wird Relais KK aus dem zentralen Glied erregt gehalten :
100) +, bh2, y6, VI, ck5, kk5, KKII, -. 



   In den Übertragungen Ug der Zwischenämter B und C erfolgt in diesem Stadium der Verbindung nichts. 



   Durch   das rückwärts   vom Endamt übertragene Quittungszeichen fO wird in den   zentralen Empfängern  
TEk   derdurchgangsämter   Relais NO und Ek erregt. was jedoch in diesem Stadium ohne Auswirkung bleibt. 



   Die annähernd gleichzeitige Aufnahme der Frequenz   fO   in allen   Ämtern   ist jedoch nur möglich, wenn be- reits durch das vorhergehende vorwärts gerichtete Vorbereitungszeichen alle zentralen Glieder angeschal- tet und abhängig davon die Relais Tk der Übertragungen Uk abgeworfen waren, welche dadurch die Auf- trennung bzw. Kurzschluss der Sprechadern wieder aufgehoben hatten. Ist dies in einem Zwischenamt noch nicht der Fall, so kann die Quittungsfrequenz fO dort noch nicht aufgenommen werden. Sie steht auf denSprechadern der Übertragung Uk des betreffenden Amtes an, bis ein freies zentrales Glied angeschaltet ist.

   Sobald dies der Fall ist, fällt Relais Tk in der betreffenden Übertragung Uk ab und gibt den Sprechweg frei, so dass die Quittungsfrequenz f0 weiter nach rückwärts bis zum nächsten und schliesslich zum Ausgangsamt übertragen werden kann. 



   In der Übertragung Ug des Ausgangsamtes A bewirkt die Quittungsfrequenz f0 Einschaltung der Relais NO, E, Eh, Sl. Relais Eh beendet die Aussendung des Vorbereitungszeichens. Relais SI sendet die Steuerfrequenz fl nach vorwärts aus, die mit einer der Laufzeit entsprechenden geringen zeitlichen Verschiebung in die übrigen Ämter gelangt. Das zentrale Glied ist noch nicht ausgeschaltet. 



   Die Steuerfrequenz fl wird nun von allen Übertragungen Uk der Ämter B, C, D aufgenommen. Im zentralen Glied eines Durchgangsamtes wird durch die aufgenommene Frequenz fl Relais NI erregt, welches Relais Q einschaltet. Dieses kann jedoch Belegungsrelais Ck der Übertragung Uk noch nicht zum Abfall bringen, da es über Kontakt dkz5 noch gehalten wird. Erst wenn abhängig von der Aufnahme der Steuerfrequenz   f1   im Endamt D die Quittungsfrequenz f0 im Endamt und abhängig davon die Steuerfrequenz   f1   im Ausgangsamt auf der Leitung verschwindet, fällt Relais   N1   ab. Nach Abfall des Relais N1 werden die Relais Q und Qh über Kontakt q7 in Reihe erregt gehalten.

   Nunmehr fällt auch Relais Ck der Übertragung Uk infolge Öffnung des Kontaktes qh3 ab und leitet durch Öffnung seines Kontaktes   ck3   die Auslösung des nachfolgenden Abschnittes ein. Das zentrale Glied TSEk bleibt jedoch nach wie vor angeschaltet. Dadurch dass in den   Durchgangs mtern die endgültige Auslösung   erst am Ende des Steuerzeichens fl erfolgt, ist sichergestellt, dass die nachfolgenden Abschnitte schon ausgelöst haben. 



   Jedoch wird im Endamt schon bei Beginn der eintreffenden Steuerfrequenz fl ausgelöst, da hier nach Erregung des Relais Q sofort der Haltekreis des Relais Ck der Übertragung Uk unterbrochen wird ; aber auch hier bleibt das zentrale Glied weiter angeschaltet. 



   An Hand der vorstehenden Ausführungen soll das Schaubild gemäss Fig. 3b näher erläutert werden. Als Abszisse sind die vier Ämter der Reihenschaltung der Leitungen mit ihren Übertragungen angenommen, Ordinate soll die Zeit t sein. Die senkrechten Linien SIE stellen die Belegungsdauer der zentralen Glieder dar, die senkrechten Linien VZ die Dauer des Vorbereitungszeichens sende-und empfangsseitig, die Linien Ik/KK die Erregung der Relais Ik und KK, die Linie Tk die Erregungsdauer der Trennrelais Tk. Die Wellenlinie fO im Endamt D stellt die Anschaltdauer des nach rückwärts übertragenen Quittungszeichens der Frequenz   fO   dar, durch zwei umhüllende, strichlierte Linien, die schräg nach links unten geneigt sind, lässt sich ihr Auftreten in den Ämtern C, B, A erkennen.

   Die senkrechte Linie E im Amt A entspricht der Anschaltung des vom Eintreffen der Steuerfrequenz abhängigen Relais E, welche das Vorbereitungszeichen beendet und die Steuerfrequenz   einschaltet. Die Wellenlinie fl   im Amt A stellt die Dauer 

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 der Steuerfrequenz fl dar ; durch zwei strichpunktierte umhüllende Linien, die schräg nach rechts unten geneigt sind, lässt sich ihr Auftreten in den Ämtern B, C, D erkennen. Den Linien Q/Qh in den Zwischen- ämtern und im Endamt D entspricht der Dauer der Beeinflussung des Relais Q durch die Steuerfrequenz fl ; 
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 lais Qh anspricht und dadurch den nachfolgenden Abschnitt auslöst. Im Endamt D dagegen wird die Auslösung bereits bei Beginn der eintreffenden Steuerfrequenz fl durch Ansprechen des Relais Q bewirkt.

   Die schnelle Übertragung des leitungseigenen Vorbereitungszeichens durch die Zwischenämter hindurch vom
Ausgangsamt A zum Endamt D ist durch eine horizontale, schwach nach rechts unten geneigte, mit zwei
Pfeilen versehene Linie gekennzeichnet. Bei der Übertragung des rückwärtigen Quittungszeichens   fO   ist in der Übertragung Uk des Amtes C an der Linie S/E zu erkennen, dass das zentrale Glied bei Eintreffen des
Quittungszeichens noch nicht angeschaltet war.

   Zwar war der Anreiz zur Anschaltung desselben durch die
Relais Jk, KK und Tk bereits gegeben, allein Relais Tk war bei Eintreffen des Quittungszeichens immer noch   erregtjdleQuittungsfrequenz fO   musste daher auf der Leitung warten, was sich durch eine etwas stär- ker nach links unten geneigte strichlierte Linie zu erkennen gibt, bis das zentrale Glied S/E angeschaltet war und Relais Tk abgeworfen hatte. Die Strecke x auf der Linie Tk stellt die zeitliche Verzögerung bei der Übertragung des Quittungszeichens durch das relativ späte Anschalten des'zentralen Gliedes dar ge- genüber der   ungehindertenübertragung, z.   B. im Durchgangsamt B, wo das zentrale Glied S/E längst an- geschaltet   war. DiezentralenGlieder S/E derübertragungen   Uk bleiben auch nach   der Auslösung   noch an- geschaltet.

   Sie werden erst durch das   Auslösequittungszeichen   ("Entsperren") abgeschaltet. Letzteres wird in jedem Abschnitt getrennt übertragen, da die Verbindung schon ausgelöst ist. Zu diesem Zweck werden an die Übertragungen Ug die zentralen Glieder wieder angeschaltet, was vorher nicht der Fall war. Die
Schaltvorgänge dafür - in Fig. 3b der Übersichtlichkeit wegen nicht angedeutet-sind folgende :
In den zentralen Gliedern, die den Übertragungen Uk - sowohl der Ämter B, C als auch   D - zugeord-   net sind, sind nach Beendigung des Steuerzeichens der Frequenz   f1   die Relais Q und Qh erregt. Dadurch wird in derübertragung Uk,   z.

   B.   des Endamtes D, über Kontakte ql,   qh2,   yl Erde an die Ader I als Anreiz für die Übertragung eines leitungseigenen Vorbereitungszeichens zum Zeichensender ZSk angelegt. 



  Dieses Vorbereitungszeichen wird im Empfänger ZEg des Amtes C aufgenommen und erregt hier nacheinander die Relais Tg, Kg. In der Übertragung Ug Ist Relais Cg abgefallen, aber Relais Ch noch gehalten über:
101) +, ch4, kg4,   ChI,-.   



   Dadurch ist auch das Durchgangskennzeichen Relais Dg örtlich gehalten worden :
102) +, ch3, dg7,   DgII,-.   



     Die Relais Tg, Kg   geben, wie schon früher des öfteren beschrieben, über die Anlassleitung anll einen Anreiz zum Koppler KP, welcher das zentrale Glied TSEg an die Verbindung anschaltet. Im zentralen Glied wird Relais Cl erregt. Über Kontakt cla wird Relais SO des zentralen Senders TSg erregt und gibt die Frequenz f0 als Quittungszeichen nach vorwärts zur Übertragung Uk des Amtes D. Das Quittungszeichen wird im zentralen Empfänger TEk des Amtes D aufgenommen. Relais Ek wird erregt :
103) +,   nO,   Ek,-. 



   Relais Ek erregt Relais Sl im zentralen Sender TSk :
104) +, ek6, qh5,   Sil,-.   



   Relais Sl sendet die Steuerfrequenz fl nach rückwärts zur Übertragung Ug des Amtes C. Relais Ek unterbricht am Kontakt ek4 den Haltekreis der Relais Q und QhI. Relais Qh wird jedoch über eine Zweitwicklung weiter gehalten :
105) +, ek5, qh8,   QhII,-.   



   In der Übertragung Ug des Amtes C ist nach Anschaltung des zentralen Gliedes TSEg das Kennzeichnungsrelais Dgz erregt worden, welches durch Öffnung des Kontaktes dgzl die Aussendung eines Vorbereitungszeichens nach vorwärts verhindert ; denn über Kontakte   cg6,   ch6, anl2 ist ein Anreiz zum Relais C2 gegeben, das wiederum seinen Kontakt c2b geschlossen hat. Relais Tg der Übertragung Ug wird nach Ansprechen des Relais Dgz durch Gegenpolung über seine Wicklung Il und die Ader VI abgeworfen. Die eintreffende Steuerfrequenz fl erregt die Relais N1 und Qg. Durch Öffnung des Kontaktes qgl wird über die Ader IX Relais Ch der Übertragung abgeworfen. Der Zustand, Relais M abgefallen, Relais Qg erregt, hat die Öffnung des Haltekreises für Relais Cl an den Kontakten m9, qg3 zur Folge. Relais Cl fällt ab, da- 
 EMI17.2 
 dieser aus.

   Dies hat die Freigabe des zentralen Gliedes zur Folge, wodurch auch die Quittungsfrequenz fO abgeschaltet wird. 



   In der Übertragung Uk des Amtes D fallen durch Wegfall der Frequenz fO die Relais   NO,   Ek ab. Da- 

 <Desc/Clms Page number 18> 

 durch fällt Relais Qh verzögert ab. Der ZustÅand Relais Ek abgefallen, Relais Q abgefallen, Relais Qh noch kurz erregt, bewirkt die Unterbrechung des Haltekreises des Relais R1 zum Koppler KPZ. Dadurch wird der Koppler ausgelöst und gleichzeitig das zentrale Glied TSEk freigegeben. 
 EMI18.1 
 gen Uk des Amtes C und Ug des Amtes B sowie den Übertragungen Uk des Amtes B und Ug des Amtes A ab. 



   Damit sind sämtliche Verbindungseinrichtungen ausgelöst. 



   Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass das Aufschaltezeichen unmittelbar vom Ausgangs- amt zum Endamt signalisiert wird. Dies erfolgt dadurch, dass bei Eintreffen des Steuerzeichens mit der
Frequenz f3 in den Übertragungen Uk der Durchgangsämter das vorbereitend angeschaltete zentrale Glied sofort freigeschaltet wird. Dies erfolgt dadurch, dass bei Eintreffen der Steuerzeichenfrequenz f3 (Beginn der Aufschaltung) sofort Relais Bh erregt wird :
106) +, n3, dkz8, Bh,-. 



   Relais Bh unterbricht am Kontakt bhl den Haltekreis für Relais Rl des zentralen Gliedes zum Kopp- ler KP, wodurch Koppler und zentrales Glied freigegeben wird. 



   In gleicher Weise wird das Ende des Aufschaltezeichens unmittelbar durchsignalisiert, dies dadurch, dass nach Eintreffen der Steuerfrequenz f2 im zentralen Glied TSEk des Durchgangsamtes wiederum Relais
Bh erregt wird :
107) +, n2, dkz4,   Bh,  
Es könnten gegebenenfalls auch andere Zeichen, z. B. Trennen, über den ganzen Leitungszug durch- signalisiert werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schaltungsanordnung für grosse Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnetze, bei denen die Verbindungen, vorzugsweise Selbstwählfernverbindungen, über mehrere gleichartige oder verschiedenartige (Zweidraht oder Vierdraht) Leitungsabschnitte mit verschiedenen Zeichenübertragungsmitteln (Gleichstrom, niederfrequenter Wechselstrom, Tonfrequenz, Trägerfrequenz, Kanalwahl) hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass den leitungseigenen Übertragungsrelaissätzen (Ug, Uk) an den abgehender und bzw. oder ankommenden Enden der einzelnen. Leitungsabschnitte einer Verbindung der Aufnahme von systembedingten Vorbereitungszeichen dienende Empfänger (ZEg, ZEk) individuell und der anschliessenden Aufnahme von systemunabhängigen Steuerzeichen dienende Tonfrequenz-Empfänger (TEg, TEk) gemeinsam zugeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass den leitungseigenen Übertragungsrelaissätzen (Ug, Uk) an den abgehenden und bzw. oder ankommenden Enden der einzelnen Leitungsabschnitte einer Verbindung der Aussendung von systembedingten Vorbereitungszeichen dienende Sender (ZSg, ZSk) individuell und der anschliessenden Aussendung von systemunabhängigen Steuerzeichen dienende Tonfrequenz-Sender (TSg, TSk) gemeinsam zugeordnet sind.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsamen Tonfrequenz-Sender (TSg, TSk) und die gemeinsamen Tonfrequenz-Empfänger (ESg, ESk) jeweils in einer zentralen Einrichtung (TSEg, TSEk) zusammengefasst sind.
    4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass den leitungseigenen Übertragungsrelaissätzen (Ug, Uk) unter dem Einfluss der Vorbereitungszeichen stehendeRelais (KP, Y) zugeordnetsind, die der Anschaltung der zentralen-Tonfrequenz-Empfänger (TEg, TEk) und bzw. oder der zentralen Tonfrequenz-Sender (TSg, TSk) an die Übertragungsrelaissätze dienen.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass den zentralen Tonfrequenz-Sendern (TSg, TSk) Relais (Cl, Rl) zugeordnet sind, die zur Steuerung der zentralen Tonfrequenz-Sender (TSg, TSk) zwecks Abgabe eines ein aufgenommenes Vorbereitungszeichen quittierenden Zeichens (Quittungszèichens) dienen.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass den zentralen Tonfre quenz- Empfängern (TEg, TEk) nach Aufnahme eines Quittungszeichens wirksame Relais (E, Ek) zugeordnet sind, die der Abschaltung des Vorbereitungszeichens dienen.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass den leitungseigenen Übertragungsrelaissätzen (Ug, Uk) in Abhängigkeit von den Vorbereitungszeichen betätigte Relais (Tg, Tk) zugeordnet sind, deren Kontakte (tgl, tg2, tk5, tk6) in den Verbindungswegen liegen und zur Verhinde- rung der Weiterleitung von Signalen dienen. <Desc/Clms Page number 19>
    8. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die leitungseigenen Übertragungsrelaissätze (Uk, Ug) eines Durchgangsamtes über der Übertragung der Vorbereitungszeichen dienende Hilfsadern (c, d) miteinander verbunden sind.
    9. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass den leitungseigenen Übertragungsrelaissätzen (Ug, Uk) eines Durchgangsamtes Relais (Tk) zugeordnet sind, die der Aufrechterhaltung der Zeichengabe dienen, bis der folgende Leitungsabschnitt für diese Zeichen aufnahmebereit ist.
AT402561A 1960-07-25 1961-05-23 Schaltungsanordnung für große Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnetze, bei denen die Verbindungen über mahrere gleich- oder verschiedenartige Leitungsabschnitte in Reihe verlaufen AT225246B (de)

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