AT143013B - Schaltungsanordnung zur Übertragung von Meldungen, die je aus einer Reihe von Einzelwerten bestehen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Übertragung von Meldungen, die je aus einer Reihe von Einzelwerten bestehen.

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AT143013B
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  Sehaltungsanordnung zur Übertragung von Meldungen, die je aus einer Reihe von Einzelwerten bestehen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung zur Übermittlung von Meldungen, die je aus einer Reihe von Einzelwerten zusammengesetzt sind, wobei auf der Empfangsseite Registriereinrichtungen für mehrere Meldungen vorgesehen sind, so dass deren zeitliche Reihenfolge erkennbar ist, oder Meldungen verschiedener Art durch die gleichen Symbole wiedergegeben werden können. Derartige Anordnungen können für die verschiedensten Signalzweeke Anwendung finden, z. B. als Zahlentelegraphen, wobei den Einzelwerten der Meldungen Zahlen entsprechen, die auf der Empfangsseite durch Zahlentrommeln eingestellt werden.

   Die Erfindung ist jedoch nicht hierauf   beschränkt,   sondern kann bei der Anzeige von Meldungen durch beliebige Symbole oder Signale angewendet werden, die   Grösse,   Art und Stellung der Einzelwerte einer Meldung erkennen lassen. 



   Es ist für die Mitteilung von   Börsenkursen   bereits ein Signalsystem bekannt, bei dem einer Reihe von Teilnehmern, z. B. Banken, je eine Anzeigevorrichtung zugeordnet ist, der für jeden interessierenden Kurs mehrere Reihen von Zahlentrommeln entsprechen, durch die die Werte, die der Kurs zu verschiedenen Zeiten besitzt, eingestellt werden können. Sowohl die Auswahl als auch die Einstellung der zu einem Kurs gehörigen Zahlentrommeln erfolgt von einer Zentralstelle aus, wobei mit Hilfe besonderer Umformereinrichtungen nach vorangegangener Einstellung durch Tastorgane entsprechende Impulsreihen erzeugt werden, die gleichzeitig über eine der Stellenzahl der Kurszahlen entsprechende Zahl von Leitungen nach den Empfangsstellen übermittelt werden.

   Die Einstellung der Zahlentrommeln in den Empfangsstellen erfolgt ebenfalls gleichzeitig über voneinandergetrennte Leitungen und über   Wählereinrichtungen.   Die verhältnismässig grosse Zahl der   Übertragungsleitungen   und die zur Herstellung der gleichzeitigen Impulsgabe notwendigen umfangreichen und kostspieligen   Umformereinriehtungen   bedeuten insbesondere bei kleineren Anlagen des hier gekennzeichneten Systems der   Meldungsübermittlung   einen Nachteil. 



   Durch die vorliegende Erfindung wird ein verhältnismässig einfacher und wirtschaftlicher Aufbau eines derartigen Systems dadurch erreicht, dass die den Einzelwerten einer Meldung entsprechenden Impulsreihen nacheinander von der Sendestelle abgegeben und dementsprechend die einstellbaren Einheiten, z. B. Zahlentrommeln, der zu der Meldung gehörenden Registriereinriehtung nacheinander in die geforderten Stellungen gebracht werden. Die Auswahl der zu den einzelnen Meldungen gehörenden Registriereinrichtungen erfolgt in bekannter Weise ebenfalls durch Wählereinrichtungen. 



   Um die genannten Einheiten der Registriereinrichtungen in der richtigen Reihenfolge beeinflussen zu können, ist erfindungsgemäss die Anordnung so getroffen, dass nach Ablauf einer Impulsreihe, die zur Einstellung einer Einheit führte, der oder die zur Einstellung der nächstfolgenden Einheit dienenden Stromkreise vorbereitet und die der eben geschalteten Einheit aufgetrennt werden, so dass bei der folgenden Impulsreihe nur die Schaltung der nächsten Einheit möglich ist. 



   Dies kann durch die Verwendung verzögerter   Sehaltmittel   geschehen, die während einer einlaufenden Impulsreihe den Stromkreis für die entsprechende Einheit aufrechterhalten und nach Ablauf der Impulsreihe den Steuerstromkreis der nächsten Einheit anschalten. Infolge der Verwendung zeitlich aufeinanderfolgender Impulsreihen kann eine derartige Anlage über eine gewöhnliche Doppelleitung oder einen entsprechenden Übertragungsweg, insbesondere über normale Leitungsnetze, z. B. Posttelephonleitungen   und-vermittlungsstellen,   betrieben werden. Die Erzeugung der Impulsreihen kann gemäss 

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 der Erfindung in einfachster Weise durch an sich bekannte Impulsgabemittel, z.

   B.   eine Xummernscheibe,   erfolgen, wobei beim Betrieb über Leitungen für den Selbstanschlussverkehr der normale Teilnehmerapparat bzw. dessen Nummernscheibe als Sendestelle verwendet werden kann. Die Empfangseinrichtung der erfindungsgemässen Anordnung kann derart zu einer Einheit zusammengefasst werden, dass sie wie ein gewöhnlicher Teilnehmerapparat an die Leitung angeschlossen werden kann. Weitere Einzelheiten der Erfindung sowohl konstruktiver als auch schaltungstechniseher Art gehen aus der nachfolgenden Beschreibung und der gezeichneten Darstellung eines Ausführungsbeispieles hervor. 
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 Ziffern vorgesehen ist, die sieh entweder auf einen Vorgang und dessen zeitliche Folge beziehen oder verschiedenen Vorgängen entsprechen können.

   Die einstellbaren Ziffern, in folgenden Zeilen genannt, sind   mit Zl bis Z4 bezeichnet,   u. z. entspricht die Zeile Zl einer vierstelligen, die Zeilen Z2 bis Z4 entsprechen je einer dreistelligen Zahl. Die Einstellung der Zeilen erfolgt durch elektromagnetisch gesteuerte Zahlentrommeln, von denen nur die Stromkreise der ersten Zeile   Zi   dargestellt sind. Die übrigen Zeilen Z2 bis   Z4   sind nur angedeutet. Natürlich können für die Einstellung von mehr als vier Ziffern weitere Zeilen vorgesehen sein. In der Figur ist die der Auswahl der Zeilen dienende Wahleinrichtung WL und der damit verbundene Schaltungsteil wiedergegeben. Der Wähler WL besitzt entsprechend den vier zu wählenden Zeilen vier   Wahlstellungen   1-4. 



   Von der Sendestelle werden die Wahl-bzw. Einstellimpulse durch eine   normale Nummernseheibe   abgegeben und der Empfangsstelle über eine Leitung zugeleitet, die, wie schon erwähnt, ganz oder teilweise eine Leitung des öffentlichen Verkehrs sein kann. Empfangsseitig ist dieser Leitung das Relais J 
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 für den Relaisanker erforderlich ist. Die Wechselimpulse können, wie für ähnliche Zwecke bereits vorgeschlagen ist, der Wicklung eines Transformators entnommen werden, bei dem eine zweite Wicklung von entsprechenden Gleichstromimpulsen durchflossen ist. Die Übertragung über die Leitung kann auch durch Wechselstromimpulse höherer Frequenz, z. B. Tonfrequenz, erfolgen, und es kann auf der Empfangsseite nach Gleichrichtung mit Gleichstromimpulsen oder aber mit Wechselimpulsen, die, wie eben erwähnt, hergestellt werden, weitergearbeitet werden.

   Im einzelnen spielen sich die   Schaltvorgänge   bei der Über- 
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Angenommen, es wird von der Sendeseite eine Meldung abgegeben, die in der ersten Zeile   Zi   der Empfangseinrichtung erscheinen soll. In der Ruhestellung der Empfangseinrichtung sind die Relais   8   und VW erregt, da in dieser Stellung des Zeilenwählers WL ein entsprechender Stromfluss über die beiden Wählerarme WLI und WLII hervorgerufen wird. Durch Schliessen des   Kontaktes Si   besteht für das Relais S ein Haltestromkreis weiter, solange sich der Anker des Impulsrelais J an der Ruheseite des Kontaktes i befindet : -, i, s1, S Wicklung I, +.

   Infolgedessen sind die Sekundärkreise (S Wicklung   II.   
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   Impulse folgender Stromweg über die Wicklung des Schrittmagneten DWL besteht : -, i. a2, VW2, DWL. +.   



  Nach dem ersten Impuls wird der Stromkreis für das Relais VW über den Dreharm WLII des Zeilenwählers WL unterbrochen. Infolge der verzögerten Wirkung des genannten Sekundärkreises hält es sieh aber über die Kontakte   VW2, a2, i,   bis die Impulsreihe abgelaufen ist. Darauf fällt das Relais ab, und der Kontakt vw2 nimmt die gezeichnete Lage ein. In dem betrachteten   Falle wird gemäss   der zu wählenden 
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 Zeilenwähler in die Stellung 1 bringt. Da der Kontakt   84   sich in der unteren Lage befindet und der   Kontakt m't   die gezeichnete Lage einnimmt, ist jetzt ein Stromkreis geschlossen, der die Erregung des 
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 in der Ruhestellung der die Zeilenelemente darstellenden Zahlentrommeln Schaltmittel erregt sind. die den einzelnen Zahlentrommeln zugeordnet sind.

   Für die die Tausender bezeichnende Zahlentrommel stellt das Relais VT1 dieses Sehaltmittel dar. Für das Relais VT1 ist z. B. eine Erregung in folgender Weise vorhanden   :-, zti, VT1 Wicklung I,   +. Ein gleicher Stromkreis besteht ebenfalls für die Relais der die Hunderter, Zehner und Einer bezeichnenden Zahlentrommeln. Dies hat zur Folge, dass die 
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 magneten   DWL   Strom erhält : -, WLI, s4, a4, u1, vw2, DWL, +. Der von dem Sehrittmagneten betätigte Kontakt dwl schliesst einen Stromkreis über das Relais U2, das den Stromfluss über die Wicklung des Relais   U1   bei   Ma   unterbricht. Infolgedessen wird der Schrittmagnet DWL wieder stromlos, das Relais U2 fällt ab und das Spiel wiederholt sich von neuem.

   Der Zeilenwähler wird so lange weiter geschaltet, bis der Fortschaltekreis über den Wählerarm WLI in der Ruhelage des letzteren unterbrochen ist. 



   Infolge der Erregung des A-Relais befindet sich der dem   Impulskontakt   i zunächst liegende Kontakt a2 in der rechten Stellung, so dass alle weiteren Impulse über den nunmehr geschlossenen Kontakt   ? ig zu   den Schaltkreisen der Zeile   Zi   geleitet werden. Die Zahlentrommeln sind derart angeordnet, dass sie durch einen Sehrittmagneten   ZT1   entgegen einer Federkraft gedreht werden und nach Auslösung durch einen Rückfallmagneten, z. B. RT1, in ihre Ruhelage zurückschnellen können. Es sind ferner je zwei Wellenkontakte für jede Trommel, z. B.   ti bzw.   für die Tausendertrommel, angeordnet, die beim Verlassen der Ruhelage aus der gezeichneten Stellung umgelegt werden. Ein dritter Kontakt, z.

   B. t13, der in sämtlichen Stellungen   einschliesslich   der Grundstellung geschlossen ist, dient dazu, eine Drehung über die Endstellung hinaus durch Abschalten des Sehrittmagneten zu verhindern. 



   Die auf der Auswahl der Zeile folgende erste Impulsreihe gelangt über Kontakt   r13 und   den Kontakt   t,   der infolge Erregung des Relais   VT,   sich in der linken Stellung befindet, über die Wicklung 
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 worden, aber infolge der verzögernden Wicklung des Kreises : VT1II, WVT1, vt13, bleibt das Relais VT1 während der Impulse in der Anzugsstellung und fällt erst nach Ablauf der Impulsreihe ab. Die entsprechenden Relais der übrigen Zahlentrommeln besitzen in gleicher Weise Verzögerungskreise, wie sie auch bereits oben bei den Relais S und VW genannt sind.

   Infolge des Abfallens des Relais   VTi   wird der Kontakt   vl",   in die gezeichnete Stellung gebracht, und die nächstfolgende Impulsreihe führt in ähnlicher Weise, wie eben beschrieben, zur Einstellung der Zahlentrommel, die dem Hundertwert entspricht. Nachdem auch nach Ablauf dieser Impulsreihe der Kontakt M4 umgelegt worden ist, wird in gleicher Weise die Zehner-   trommel und schliesslich die Einertrommel   eingestellt. 



   In Übereinstimmung mit der Einstellung der Zahlentrommeln und dem Umlegen der zuletzt er- 
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 gezeichnete Lage   zurückgeführt,   das Zeilenrelais R1 fällt infolgedessen ab und der Ruhezustand der Empfangseinrichtung ist wieder hergestellt, so dass die Übertragung einer neuen Meldung erfolgen kann. 



   Es werden jetzt die Vorgänge betrachtet, die beim   Löschen   einer Zeile stattfinden, wenn beispiels- weise die Neueinstellung einer Zeile vorgenommen werden soll. Als Beispiel sei wieder die Zeile Z1 gewählt. Wenn in dieser sämtliche Zahlentrommeln auf je einen Wert eingestellt sind, nehmen, wie bereits erwähnt, die Kontakte   Vtll   bis vell die linke Stellung ein. Bei der Erregung des   R1- Relais,   die der die Einstellung der Zeile Z1 bewirkenden Impulsreihe vorausgeht, wird infolgedessen ein Stromkreis nicht über das Relais A, sondern über die erwähnten Kontakte in Parallelschaltung und über das Lösehrelais L hervor- 
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 bewirkt wird. Sämtliche Zahlentrommeln schnellen in ihre Ruhestellung zurück, worauf die Relais VT1 usw. wieder anziehen.

   Der Stromkreis für das Löschrelais L wird infolgedessen bei den Kontakten vt11 bis   vell aufgetrennt,   so dass dieses abfällt, worauf in schon beschriebener Weise die Relais A und B wieder zum Anzug gelangen und die Zahlentrommeln durch entsprechende Impulsreihen von neuem eingestellt werden können. 



   Der im Stromkreis des   Löschrelais   angeordnete Kontakt b2 dient dazu, zu verhindern, dass während der Einstellung der Zahlentrommeln das Lösehrelais ausgelöst und eine eben bewirkte Einstellung wieder rückgängig gemacht wird. Aus den gleichen Gründen ist es zweckmässig, dass das Relais B erst nach dem Zeilenrelais   Ei   abfällt, was beispielsweise dadurch geschehen kann, dass der Stromkreis für das B-Relais über einen Kontakt des Zeilenrelais   r12 geführt   wird. 



   Falls der   Zeilenwähler WL   etwa versehentlich durch eine falsche Impulsgabe oder aus andern Gründen in eine Stellung gebracht worden ist, die keiner Zeile entspricht, z. B. in eine der Stellungen 5 bis   0,   so wird das mit diesen Kontaktstellungen verbundene Relais F erregt, das seine beiden   Kontakte 11     und f2 schliesst. Dadurch   wird bewirkt. dass die Fortschalteeinrichtung   UIU,   des   Zeilenwählers     IFL   
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 stellung des Zeilenwählers zieht das Relais VW über den Wählerarm WLII wieder an, worauf sich der Kontakt vw1 öffnet und der Fortschaltekreis unterbrochen wird. 



   Es sei angenommen, dass beim Auflegen des Handapparates der Geberseite ein   Schlusszeichen   ausgelöst wird, das beispielsweise eine Zeitdauer von 500 n/sek. besitzt. Dieses   Schlusszeichen   wirkt sich in der Empfangseinrichtung folgendermassen aus : Der Schlusszeichenimpuls betätigt zunächst wie ein normaler Wahlimpuls den Zeilenwähler WL und bringt diesen in die Stellung 1. Bevor jedoch das Relais VW, das durch den langen Schlussimpuls gehalten wird. abfällt, gelangt das Relais S infolge Unter- 

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 brechung beim Kontakt t zum Abfall, da dessen Verzögerungszeit kürzer als die Dauer des   Schlusszeiehen-   impulses, beispielsweise nur mit 200   m/8ek.   bemessen ist.

   Beim Abfall des S-Relais wird der Kontakt   84'   in die obere Stellung gebracht, und es entsteht ein Stromkreis, der zur Betätigung der Fortschalteein- 
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 Zeilenwähler   WL wird   also weitergeschaltet, bis er wieder in die Ruhestellung gelangt, da in dieser der eben erwähnte Stromkreis über den Wählerarm WLI unterbrochen ist. Die Zeilenrelais   R   können während dieses Vorganges nicht erregt werden, da die entsprechenden Stromkreise über den Wählarm   WLIII   bei S4 unterbrochen sind. Infolgedessen ist auch eine Erregung der Relais   L,   1, B,   a   unmöglich. Die Einstellung einer Zeile, deren sämtliche Zahlentrommeln aus der Grundstellung herausgedreht worden sind, wird also durch den   Sehlussimpuls   nicht berührt. 



   Befindet sich dagegen beim Eintreffen des   Sehlussimpulses   eine Zahlentrommel nicht in der Grund- 
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 magnete sämtlicher Zahlentrommeln werden über die Kontakte   i,   erregt, und sämliche Zahlentrommeln schnellen in die Ruhestellung zurück. Ist dies geschehen, so fällt der Anker des Relais L ab, jedoch 
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 Kontaktes a3 wird das Relais S von neuem erregt, und der normale Ruhezustand der Anlage ist wieder hergestellt. 



   Die Anordnung kann durch entsprechende   Sehaltmassnahmen     natürlich   auch so getroffen werden, dass bei Ankunft des Schlussimpulses sämtliche Zeilen Z gelöscht werden, indem z. B. bei dem durch den   Schlussimpuls   bewirkten einmaligen Umlauf des Zeilenwählers WL die Zeilenrelais R erregt werden. 
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 sein, durch die eine Löschung der Zeilen auf der Empfangsseite vorgenommen werden kann. Es liegt im Wesen der Erfindung, die in dem Beispiel beschriebenen Registriereinrichtungen in anderer Weise auszuführen, z. B. an Stelle der Zahlentrommeln andere Einrichtungen, die ein schrittsweises Weiterschalten gestatten, zu setzen, z. B. mit einer Zahlenskala versehenen Schieber anzuordnen oder an Stelle der Zahlen andere Symbole, z. B. auch farbige oder leuchtende, zu verwenden. Die Schaltung der Zahlentrommeln bzw.

   Einzelelemente der Registriereinriehtungen in der richtigen Folge im Sinne der aufeinanderfolgenden Impulsreihen, die beim vorliegenden Beispiel durch die voneinander abhängige Steuerung der Steuerstromkreise der Zahlentrommeln geregelt wird, kann auch durch andere Einrichtungen, z. B. Relaisketten usw., bewirkt werden. die nach Ablauf einer Impulsreihe in eine neue Steuerstellung übergehen. An Stelle des Zeilenwählers WL können ebenfalls Relaisketten oder andere   Wählereinrichtungen   vorgesehen sein. Ferner können in der Empfangseinrichtung Signalmittel, z. B. Lampen, vorhanden sein, die auf die ankommenden Impulse ansprechen und darauf aufmerksam machen, dass eine Veränderung in der Einstellung   der Registriereinrichtungen   vor sich geht.

   Die Stromkreise der Signalmittel können so beschaffen sein, dass beim   Drücken   einer   Löschtaste,   das Signal wieder verschwindet. 



   Um zwischen Sende- und Empfangsstelle gleichfalls einen.Sprechverkehr bewirken zu können, kann gemäss der weiteren Erfindung die Anordnung derart getroffen sein, dass eine normale   Sprech-   einrichtung parallel zur Empfangseinrichtung des Zahlentelegraphen oder an Stelle dieser an die Leitung   anseliliessbar   ist und dass als Anruf von der Sendestelle die Übermittlung einer verabredeten Zahl dient. die in der Empfangseinrichtung des Zahlentelegraphen erscheint. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung zur Übertragung von Meldungen, die je aus einer Reihe von Einzel-   werten (Ziffern, Symbole, Einzelsignale usw. ) bestehen, mit insbesondere mehreren, je eine Meldung   entsprechenden Registriereinrichtungen auf der Empfangsseite, von denen die der zu übertragenden 
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 Impulsreihen erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Jen Einzelwerten entsprechenden Einheiten der zu einer Meldung gehörenden Registriereinrichtung aacheinander in der Weise erfolgt, dass nach Ablauf einer Impulsreihe der Steuerstromkreis der zuge- hörigen Einheit abgeschaltet und der Steuerstromkreis der nächsten Einheit vorbereitet wird.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Steuer- ; tromkreise der Einheiten einer Registriereinrichtung durch eine Wahleinrichtung, z. B. eine Relaisiette, erfolgt, deren Steuerstellungen den aufeinanderfolgenden Impulsreihen entspricht.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerstromkreise EMI4.6 <Desc/Clms Page number 5> Impulsreihe der Steuerstromkreis der zugehörigen Einheit durch ein von der Impulsreihe beeinflusstes verzögertes Schaltmittel abgeschaltet und der Steuerstromkreis der nächsten Einheit vorbereitet wird.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswahl bzw. das Ansprechen einer Registriereinrichtung dadurch erfolgt, dass in der entsprechenden Schaltstellung eines Schaltwerkes (IL), das durch die den Meldungsimpulsen vorangehenden Wahlimpulse in Tätigkeit gesetzt wird, ein Schaltmittel (Zeilenrelais R) anspricht, das den Anschluss der Registriereinrichtung fZJ an die Leitung vermittelt.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Löschen der Einstellung einer Registriereinrichtung dadurch bedingt ist, dass jedemEinzelelement derRegistriereinrichtung ein Kontakt (vtll... velu) derart zugeordnet ist, dass die Kontakte aller Einzelelemente in Parallelschaltung im Stromkreis eines die Löschung bewirkenden Schaltmittel (L) liegen, und dass dieser Kontakt beim Verlassen der Grundstellung des Einzelelementes geschlossen ist.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslösen der Löschung von einem Kontakt des zugeordneten Zeilenrelais (z. B. r13) abhängig ist, so dass bei Neueinstellung einer Registriereinrichtung das Löschen der alten Einstellung selbsttätig erfolgt.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Schaltvorgänge kontrollierendes Schaltelement (A) nur in der Grundstellung der Registriereinrichtungen erregbar ist (Serienkontakte vell, Vn, iz, nj und nach vollständiger Einstellung der jeweiligen Registriereinrichtung aberregt ist (ve").
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, insbesondere für Zahlentelegraphen mit Schrittschaltwerken (Zahlentrommeln), dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Zahlentrommeln entgegen einer Federkraft durch einen Schrittmagneten (z. B. ZT1) und die Rückstellung durch einen Rückstellmagneten (z. B. RT1) erfolgt.
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabe der den Einzelwerten einer Meldung entsprechenden Impulsreihen durch eine Nummernscheibe erfolgt.
    11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Meldungen über normale Leitungen und Vermittlungseinrichtungen (z. B. Posttelephonleitungen,-ämter und-teilnehmerstellen) erfolgt und die Empfangseinrichtung wie eine normale Teilnehmerstelle angeschlossen ist.
    12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Empfangseinrichtung oder an Stelle dieser eine normale Spreeheinrichtung einschaltbar ist und der Anruf von Seiten der Geberstelle durch Übermittlung einer verabredeten Meldung (Zahl) erfolgt. EMI5.1
AT143013D 1934-06-21 1934-06-21 Schaltungsanordnung zur Übertragung von Meldungen, die je aus einer Reihe von Einzelwerten bestehen. AT143013B (de)

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