DE722510C - Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE722510C
DE722510C DES132329D DES0132329D DE722510C DE 722510 C DE722510 C DE 722510C DE S132329 D DES132329 D DE S132329D DE S0132329 D DES0132329 D DE S0132329D DE 722510 C DE722510 C DE 722510C
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contact
relay
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transmitter
arrangement according
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Expired
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DES132329D
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Inventor
Ernst Horn
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/08Metering calls to called party, i.e. B-party charged for the communication

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb, insbesondere Fernsprechanlagen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb, insbesondere Fernsprechanlagen.
  • In solchen Anlagen ist es bekannt, durch eine in der Vermittlungsstelle angeordnete zentrale Einrichtung den anrufenden Teilnehmer festzustellen und durch einen ihr beigeordneten Sender den einzelnen Stellen der Anrufnummer entsprechende Stromstoßreihen zu der Stelle zu senden, an der Registriereinrichtungen zur Aufzeichnung der Nummer des rufenden Teilnehmers angeordnet sind.
  • Die Einrichtungen zur Feststellung des rufenden Teilnehmers sind, da sie ja die Kennzeichen für alle Teilnehmer enthalten müssen, verhältnismäßig kompliziert und kostspielig. Um daher die Feststellung und Übertragung von Anrufnummern in möglichst wirtschaftlicher Weise durchführen zu können, ist es erforderlich, die Feststellungseinrichtungen möglichst einfach zu gestalten und sie in möglichst geringer Anzahl, ja nur einmal je Amt, vorzusehen. Da nun aber der Vorgang der Feststellung und bedeutend mehr noch der Vorgang der Übertragung der Anrufnummer eine gewisse nicht unerhebliche Zeit in Anspruch nimmt, dürften dann, wenn von mehreren Verbindungswegen gleichzeitig das Kennzeichen zur Übertragung der Anrufnummer gegeben wird, erhebliche Wartezeiten für die einzelnen abzufertigenden Verbindungswege unvermeidlich sein, was eine Störung des ganzen Betriebes zur Folge haben könnte.
  • Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen Weg, diese Schwierigkeiten dadurch zu beseitigen, daß die Feststellungseinrichtung von einem Verbindungsweg nur so lange in Anspruch genommen wird, wie zur Kennzeichnung des rufenden Teilnehmers unbedingt notwendig ist, und daß sie nach diesem Vorgang, der nur einen Bruchteil der Zeit, die zur Übertragung der Anrufnummer erforderlich ist, benötigt, sofort anderen Verbindungswegen zur Verfügung gestellt wird.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch: daß einer zentral angeordneten, anrufende Teilnehmer nacheinander feststellenden Einrichtung mehrere den einzelnen Stellen der Anrufnummern entsprechende Stromstoßreihen aussendende Einrichtungen und mit je einer von ihnen zusammenarbeitende Speichereinrichtungen zugeordnet sind, und daß die Speichereinrichtungen die von der Feststellungseinrichtung abgegebenen Kennzeichen für die Anrufnummer speichern, die durch den zugeordneten Stromstoßsender auf den mit ihm gekoppelten Verbindungsstromkreis übertragen werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, wobei alle nicht unbedingt zur Erläuterung des Erfindungsgedankens erforderlichen Schaltelemente und Stromkreisanordnungen der Einfachheit und Übersichtlichkeit halber fortgelassen sind.
  • Die nur teilweise (für eine Hundertergruppe von Teilnehmern) gezeigte Feststellungseinrichtung KR i arbeitet mit mehreren Stromstoßsendern SS i bis SS3 zusammen, von denen jedem ein Speicher SP zugeordnet ist. Die Feststellungseinrichtung gibt das Kennzeichen für die Anrufnummer an einen Speicher ab und wird unmittelbar darauf zur anderweitigen Benutzung freigegeben. Die Speichereinrichtung bleibt so lange eingestellt, bis der zugeordnete Stromstoßsender die Übertragung der Anrufmimmer beendet hat.
  • Im oberen Teil der Zeichnung ist schematisch der Teil eines Verbindungsweges dargestellt, der sich von einem Teilnehmer Ta. über den eingestellt gezeichneten Vorwähler VW, den ebenfalls eingestellt gezeichneten ersten Gruppenwähler i GW. den angedeuteten zweiten Gruppenwähler -2 GLt' und einen Übertrager LTE erstreckt, von dem aus beispielsweise eine zweiadrige Verbindungsleitung weiterführt. Der Übertrager dient dazu, bei Aufbau der Verbindung die von der Teilnehmerstelle ausgesandten Nummernstromstoßreihen über die nachfolgende Verbindungsleitung zu übertragen und die Vorgänge zu vermitteln, durch die die Feststellung der Nummer des anrufenden Teilnehmers eingeleitet wird. Er dient ferner dazu, der Anrufnummer entsprechende Stromstoßreilien über die Verbindungsleitung zu der Stelle zu übersenden, der eine Registriereinrichtung (Druck- oder Locheinrichtung) zur Aufzeichnung der Anrufnummer zugeordnet ist. Außer der Anrufnummer können von den Registriereinrichtungen noch andere Aufzeichnungen (angerufene Nummer, Dauer der Verbindung, Höhe der Gebühr, Zeit, Datum usw.) vorgenommen werden.
  • Unter dem Verbindungsweg ist die Feststellungseinrichtung KR i gezeigt, die aus einer Anzahl von Steurrelais und je einem Kontakt der den einzelnen Teilnehmern zugeordneten Zähler besteht. Die Zählerkontakte sind entsprechend der Anrufnummer der einzelnen Teilnehmer in Gruppen zu je ioo zusammengefaßt. In der Zeichnung ist nur das Kontaktfeld i H (erstes Hundert) dargestellt. Weitere Kontaktfelder schließen sich rechts vom Feld i H an. Die Ordinaten des gezeigten Kontaktfeldes verlaufen über Wicklungen I, 1I der Relais G i-G 5 zu den der Feststellungseinrichtung gemeinsamen Einerkennzeichnungsrelais E i-E i o. Die Ordina en der ,weiteren Kontaktgruppen verlaufen über Wicklungen von anderen G-Relais, so beispielsweise die Ordinaten der nicht gezeigten zweiten Hundertergruppe über Wicklungen der nicht gezeigten Relais G6-G io, und dann in Vielfachschaltung zu den gemeinsamen Relais E i-E io.
  • Der Einrichtung KR i sind drei zur Übertragung der den einzelnen Stellen der Anrufnummer entsprechenden Stromstoßreihen dienende Stromstoßsender SS i-SS 3 zugeordnet. von denen nur einer, der Stroinstoßsender SS i, vollkommen dargestellt ist, während von den beiden anderen nur der Teil angedeutet ist, in welchem die von der Feststellungseinrichtung betätigten Kontakte angeordnet sind, bezeichnet mit zir SS2 und z Ir SS 3. Zu jedem Stromstoßsender gehört ferner ein eine Anzahl von Relais enthaltender Teil ES i und der Speicher SP i. Jedem Stromstoßsender ist ferner ein Mischwähler 1ITV zugeordnet. Die freien Mischwähler laufen, wenn von einem Übertrager das Kennzeichen zur Registrierung der Anrufnummer einläuft, an und suchen diesen Übertrager auf. Der erste Mischwähler, der den Übertrager findet, koppelt diesen mit dem zugehörigen Stromstoßsender bis zur vollendeten Übertragung der Anrufnummer.
  • Es seien nun an Hand der Zeichnung im einzelnen die Stromläufe und Vorgänge zur Feststellung und Übermittlung der Anrufnummern beschrieben.
  • Nach Einstellung des Vorwählers auf eine freie Leitung werden über die Teilnehmerschleife in bekannter Weise die beiden Relais A und B im ersten Gruppenwähler erregt. Weiterhin ist ebenfalls in bekannter Weise in der Sperrader das Belegungsrelais C" im Gruppenwähler und das Trennrelais T im Vorwähler erregt. Nach Einstellu:xg des ersten und zweiten Gruppenwählers kommt ein Sperrstromkreis zustande, in welchem das Prüfrelais P des ersten Gruppenwählers und das Belegungsrelais C i im Zlbertrager UE erregt werden.
  • Die dargestellte Anordnung ermöglicht die Feststellung und Übertragung der Anrufnummer zu einem beliebigen Zeitpunkt. Sie könnte bereits während des Aufbaues der Verbindung oder aber nach Melden der gerufenen Stelle oder, wenn es gewünscht wird, auch nach Beendigung der Verbindung vorgenommen werden. Es sei hier angenommen, daß das Melden des gerufenen Teilnehmers das Signal für die Einleitung der Feststellung und Übertragung der Anrufnummer bildet.
  • Beim Melden der gerufenen Stelle wird von irgendeiner Stelle ixn Verbindungsaufbau dasselbe Potential an die untere Sprechader angelegt, das in üblicher Weise zur Übermittlung von Zählstromstößen zum Zähler der rufenden Stelle dient. Im Gegensatz zu den Zählstromstößen, die ja nur Verhältnismäßig kurz sind, wird hier das Potential längere Zeit an die untere Sprechader angeschaltet. Die Durchführung dieses Schaltvorganges läßt sich in einfacher Weise durch bestimmte Ausbildung des im Verbindungsweg dem Übertrager UE nachgeordneten Zeitzonensatzes erreichen, der beim Melden des gerufenen Teilnehmers ein dem Zählpotential entsprechendes Potential an die untere Sprechader anlegt.
  • Durch diese Potentialanlegung wird folgender Stromkreis gebildet: Erde im Übertrager UE, Kontakt 143 c-, Wicklung des Relais ZE, Drosselspule Dr 3, untere Sprechader b und vom nachgeordneten Zeitzonensatz angelegtes Batteriepotential. Das Relais ZE betätigt seine Kontakte 153ze und 15q.ze. An dem zuletzt genannten Kontakt wird über Drosselspule Dr 2 die untere Sprechäder mit der Kontaktbank des Schaltarmes c des Mischwählers111W verbunden. Durch Kontakt 153 ze wird folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakt 153w, 154C2, 155p1, i 56s" i 57 diiz (Kontakt des Mischwählers, der jedesmal bei Einschaltung seines Magneten DM betätigt wird), Wicklung des Relais R, 'Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais R an, das den Magneten D111 des Mischwählers einschaltet: Erde, Kontakt 158r, Magnet Dlll,. Batterie, Erde. Die Schaltarme a, b, c, d des Mischwählers MW werden dadurch auf den nächsten Kontakt gebracht. Durch Öffnen des Kontaktes 157 diya des Magneten DM wird der Stromkreis für Relais R unterbrochen. Infolgedessen wird der Kontakt 158 r und damit der Stromkreis für den Magneten DM des Mischwählers geöffnet. Der Kontakt 157 dm fällt daher wieder ab und schließt wiederum den Stromkreis für das Relais R, das am Kontakt 158r eine erneute Einschaltung des Magneten Dill vornimmt. Auf diese Weise werden die Schaltarme des 'Mischwählers 117W so lange fortgeschaltet, bis der Kontakt erreicht ist, an den der Übertrager, in dem das Relais ZE erregt ist, angeschlossen ist. Es kommt dann folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Widerstand lN 1q., Kontakte i46ze, 147 c@, Schaltarm b des Mischwählers 117W, Wicklungen I und II des Relais P i, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais P i an, das den Kontakt 155 A und damit eine Stelle im Stromkreis des Relais R öffnet, so daß eine weitere Beeinflussung des Magneten DIII unmöglich ist. Durch Schließen des Kontaktes i,I8pl wird die hochohmige Wicklung 1I des Relais P i kurzgeschlossen und dadurch verhindert, daß andere 1lischwähler auf den Übertrager UE auflaufen.
  • Wie sich aus der Beschreibung später ergeben wird, ist während des Feststellungsvorganges das Relais 1i (ganz rechts in der Zeichnung) erregt. Dieses Relais ist für alle Stromstoßsender gemeinsam angeordnet. Solange die Einrichtung hR i von anderen Übertragern in Anspruch genommen ist, bleibt das Ansprechen des Relais P i des --,\fischivählers wirkungslos. Ist das Relais k nicht erregt bzw. fällt es nach Beendigung des von einem anderen Übertrager eingeleiteten Feststellungsvorganges ab, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Wicklung I des Relais 11:1, Kontakte 136 p1, 134 k, Widerstand Wi 12, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais 1I1 an, das seinen Kontakt 138zra und damit folgenden Stromkreis schließt: Erde, Wicklung des Relais C3, Wicklung I1 des Relais ii, Kontakte 137p1, 138 y7 a, Wicklung des Relais k, Batterie, Erde. Das Relais K öffnet seinen Kontakt 1341? und verhindert dadurch ein Ansprechen des Relais 111 eines anderen Stromstoßsenders während des Feststellungsvorganges. In dem eben genannten Stromkreis spricht auch Relais C3 an. Durch Schließen des Kontaktes 132c3 kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Widerstand vhi i2, Kontakte 135k, 132c3, 13I V" 13o s1, Wicklung des Relais V i, Erde. Das Relais L' i, das in diesem Stromkreis anspricht, öffnet seinen Kontakt 131v1 und damit den Kurzschluß der Wicklung I des Relais S i, das somit anspricht. Am Kontakt 129s1 legt dieses Relais direktes Erdpotential an seine Wicklung I und schließt gleichzeitig das Relais h i kurz, das mit Verzögerung abfällt. Das Relais C3 schließt ferner seinen Kontakt 142C, und gibt dadurch das vom Zeitzonensatz angelegte Potential zum Zählerrelais ZR des ersten Gruppenwählers weiter, und zwar auf folgendem Wege: Erde, Batterie, Widerstand Wi 13, Kontakte 141 i., 142 c3, Schaltarm c des Mischwählers 1TI', Kontakt 145 Ne, Drosselspule Dl 2, un- tere Sprechader, Schaltarme des zweiten und des ersten Gruppenwählers, Drosselspule Dr i im ersten Gruppenwähler, Wicklung des Relais ZR, Erde.
  • Es sind Einrichtungen bekannt, die die Übermittlung eines Impulses über die Sprechadern während des Gespräches für die Teilnehmer ohne wesentliche Störungen ermöglichen. In der Zeichnung sind solche Einrichtungen durch Drosselspulen, Kondensatoren und Ausgleichsbrücken zwischen den Sprechadern, die nach Erde abgeleitet sind, angedeutet. Das Relais ZR spricht in dem genannten Stromkreis an und verstärkt nach Schließen des Kontaktes 2--r den Strom in der Sperrader derart, daß der Zähler Zä des Teilnehmers ansprechen kann.
  • Die Zähler der Teilnehmer sind so ausgebildet, daß jeder Zählerinagnet außer dem zur Fortschaltung der Zählräder erforderlichen Anker einen zusätzlichen Kontakt betätigt. Die Zählerkontakte sind in Gruppen zusainmengefaßt und bilden in zehn Reihen zu je -zehn Kontakten Punkte eines Koordinatensvstems. Gemäß dem Ausführungsbeispiel bilden je ioo Zählkontakte ein Kontaktfeld. Je nach der Anrufnummer wird der Kontakt des Zählers eines bestimmten Teilnehmers in dem Feld angeordnet, das der Hunderterstelle der Anrufnummer entspricht. Innerhalb des Feldes liegt der Kontakt eines Zählers eines bestimmten Teilnehmers an dem Punkt, der der Nummer entspricht, die durch die letzten beiden Stellen der Anrufnummer bestimmt ist. Sind die letzten drei Stellen einer Anrufnummer beispielsweise die Ziffern 123, so ist der Kontakt des Zählers des betreffenden Teilnehmers in dem dargestellten Kontaktfeld i H für das erste Hundert angeordnet und hier an dem Punkt, der gebildet wird, durch die Abszisse 2 und die Ordinate 3. E1-ist also in dem Feld i H der dritte Kontakt in der zweiten Reihe.
  • Sind die letzten drei Stellen einer Anrufnummer beispielsweise die Ziffern i90, so liegt der Kontakt des Zählers des betreffenden Teilnehmers an dem Punkt, der gebildet wird durch die Abszisse 9 und die Ordinate io. Es ist also der letzte mit 9o bezeichnete Kontakt der neunten Reihe.
  • Gemeinsam für alle Kontaktfelder sind zwei Gruppen von Relais, die mit Zelinersteuerrelais Z_ i-Z io und Einersteuerrelais E i-E benannt sein mögen. Die Zehnersteuerrelais sind so angeordnet, daß sie auf den durch alle Kontaktfelder gehenden Abszissen liegen. Dabei liegt das die Zehnerstelle i kennzeichnende Steuerrelais Z i auf der Abszisse i, das die Zehnerstelle :2 kennzeichnende Steuerrelais Z2 auf der Abszisse 2 USW. Die Einersteuerrelais E i-E io liegen auf den für alle Kontaktfelder vielfach geschalteten Ordinaten, und zwar derart, daß das die Einerstelle i kennzeichnende Steuerrelais E i an den Ordinaten i, das die Einerstelle 2 kennzeichnende Steuerrelais E2 an den Ordinaten 2 usw. liegt.
  • Jedes Kontaktfeld wird durch besondere Schaltmittel gekennzeichnet. Zu diesem Zweck sind in die ersten beiden Ordinaten des Kontaktfeldes i H je eine Wicklung des Gruppenrelais G i, in die Ordinaten 3 und 4 des Relais G2, in die Ordinaten 5 und 6 des Relais G 3. in die Ordinaten 7 und 8 des Relais G I und in die Ordinaten 9 und io des Relais G 3 eingeschleift. Die Kontakte 26ä1, 27g.=. 28g3. 29ä4, 30ä5 der Gruppenrelais G i-G 3 schalten das Relais H i ein, das die Hunderterstelle i kennzeichnet. Parallel zum Relais H i liegt ein NViderstand der dem Relais aus später erläutertem Grunde einen verzögerten Ankeranzug verleiht.
  • Ähnlich ist es bei den anderen nicht gezeigten Kontaktfeldern. In die Ordinaten des Kontaktfeldes des zweiten Hundert sind die Relais G 6-G io eingeschleift. Die Kontakte 31-6-" dieser Relais schalten das die Hunderterstelle 2 kennzeichnende Relais H 2 ein.
  • Es sei angenommen, daß ein Teilnehmer mit der Nummer 1152 eine Verbindung hergestellt hat. Der Kontakt des Zählers dieses Teilnehmers liegt also im Kontaktfeld i H und dort an dem Punkt, der durch die Abszisse 5 und die Ordinate 2 gebildet wird. Er ist also der zweite Kontakt der fünften Reihe im Kontaktfeld i H. Wird nun nach -Melden des gerufenen Teilnehmers durch die Potentialanlegung an die untere Sprechader vom nachgeordneten Zeitzonensatz her der Zähler Züi dieses Teilnehmers erregt, so wird der genannte Zählerkontakt im Kontaktfeld i H geschlossen. Es kommt dann folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt 1331;, Wicklungen I und 1I des Zelinersteuerrelais Z_ ;. Zählerkontakt 52 in dein Kontaktfeld i H. Wicklung II des Gruppenrelais G i, Wicklungen I und I1 des Relais E2, Widerstand I6'4 3, Batterie, Erde. Die Widerstandsverhältnisse der Steuerrelais sind so gewählt, daß zunächst das Einerrelais, dann das Zehnerrelais und schließlich das Gruppenrelais anspricht. In dem oben aufgeführten Stromkreis wird also zunächst das Relais E2 ansprechen, das durch Schließen seines Kontaktes 17e- seine hOchohinige Wicklung kurzschließt. Durch die dadurch erzeugte Stromverstärkung wird das Relais Z 5 zum Ansprechen gebracht, das seinen Kontakt ioss schließt und damit ebenfalls seine hocholimige M'icklung 1 kurzschließt. Durch die erneute Stromverstärkung spricht das Relais G i über seine Wicklung I an. Das Gruppenrelais G i schließt seinen Kontakt 26gi, so daß folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Batterie, Wicklung des Relais Hi, Kontakt 26g,, Widerstand Wi4, Erde. Parallel zum Relais H i ist ein Widerstand Wi geschaltet, durch den erreicht wird, daß das Relais H i mit Verzögerung anspricht. Dadurch und durch das nacheinander erfolgende Ansprechen der Relais E, Z und G wird eine erhebliche Verzögerung der Einschaltung der Stromstoßsendeeinrichtung bezweckt und erzielt, die erforderlich ist, um ein Anlaufen des Stromstoßsenders bei normalen (kurzen) Zählstromstößen, die von anderen Verbindungswegen her übertragen werden, zu verhindern. Wird, wenn der Kontakt 133k geschlossen ist, ein Zählkontakt kurzzeitig geschlossen, so könnte wohl eines der Einer- und Zehnerrelais, vielleicht auch noch: eines der Gruppenrelais ansprechen; der normale Zählimpuls ist aber viel zu kurz, um über ein G-Relais ein Hunderterrelais H zum Ansprechen zu bringen.
  • Werden mit der längeren Potentialanlegung gleichzeitig oder annähernd gleichzeitig der Gesprächszählung dienende Zählimpulse über andere Verbindungswege übertragen, so können durch letztere Einschaltungen der Relais E, Z, G vorgenommen werden, die jedoch ohne Wirkung bleiben. Letzten Endes wird sich immer der lange Zählimpuls durchsetzen, so daß nur über den längere Zeit geschlossenen Zählerkontakt der obenerwähnte Kennzeichnungsstromkreis geschlossen wird. Ist dieser einmal zustande gekommen und haben das betreffende Einer- und Zehnerrelais ihre hochohmigen Wicklungen kurzgeschlossen, so können durch nun folgende, über andere Verbindungswege übertragene Zählstromstöße infolge der verursachten Sperrung keine Kennzeichnungsrelais mehr beeinflußt werden. Der Sperrstromkreis verläuft gemäß dem Beispiel folgendermaßen: Erde, Batterie, Widerstand Wi3, Wicklung II des Relais E2, Kontakt 17 e2, Wicklung II des Relais G i, Zählerkontakt, Wicklung II des Relais Z 5, Kontakte 10z5, 133 k, Erde.
  • Durch die nun erregten Kennzeichnungsrelais werden in jeder der drei den einzelnen Stromstoßsendern zugeordneten Kontaktreihen zu SS i, zia SS 2 und zu SS 3 entsprechende Kontakte geschlossen.
  • Zur Kennzeichnung der Einerstelle der Anrufnummer werden von den Einersteuerrelais E in der Einerkontaktgruppe EK der Kontaktreihe zu ,SS i die Kontakte 48 e,, 49 e2 bis 57 eio, in der Kontaktreihe zu SS 2 die Kontakte 4o e,, 41e2 bis 42e10, in der Kontaktreihe zu SS 3 die Kontakte 32 e,, 33 e2 bis 34 ei, gesteuert. Zur Kennzeichnung der Zehnerstelle der Anrufnummer werden von den Zehnersteuerrelais Z in der Zehnerkontaktgruppe ZK der Kontaktreihe zu SS r die Kontakte 58z, bis 59z5 und 6ozo bis 6izio, in der Kontaktreihe zu SS 2 die Kontakte 43 z, bis 44 z,o und in der Kontaktreihe zu SS 3 die Kontakte 35z, bis 36z1, gesteuert. Zur Kennzeichnung der Hunderterstelle der Anrufnummer werden von den Hundertersteuerrelais H in der Hunderterkontaktgruppe HK der Kontaktreihe zu SS i die Kontakte 621a, bis 631a5 und 64 ho bis 65hio, in der Kontaktreihe zu SS 2 die Kontakte 45 da, bis 461a,0 und in der Kontaktreihe zu SS3 die Kontakte 37h, bis 38h10 gesteuert. Zur Kennzeichnung der Tausenderstelle der Anrufnummer werden von den Hundertersteuerrelais H in der Tausenderkontaktgruppe TK der Kontaktreihe zu SS i die Kontakte 66 h,, 67 h2 bis 68 h,o, in der Kontaktreihe zu SS ä die Kontakte 47 hi-io und in der Kontaktreihe zu SS 3 die Kontakte 391ai-io gesteuert.
  • Es sei angenommen, daß die Speicherung der Anrufnummer und die Aussendung der ihren einzelnen Stellen entsprechenden Stromstoßreihen durch den vollständig dargestellten Stromstoßsender SS i erfolgt, der, wie beschrieben, durch den Mischwähler MW auf den abzufertigenden Übertrager eingestellt war. Nach Beeinflussung des Zählers des Teilnehmers mit der Anrufnummer i 152 durch die Potentialanlegung vom Zeitzonensatz her sind in den Kontaktgruppen der Stromstoßsender folgende Kontakte betätigt: In der Einerkontaktgruppe EK der Kontakt 33 e2 für Stromstoßsender SS3, der Kontakt 41e2 für Stromstoßsender SS 2 und der Kontakt 49 e2 für Stromstoßsender SS i, in der Zehnerkontaktgruppe ZK die nicht dargestellten Kontakte mit dem Index z 5 für die Stromstoßsendet SS 3 und SS 2 und der Kontakt 59 z5 für Stromstoßsender SS i, in der Hunderterkontaktgruppe HK der Kontakt 37 da, für Stromstoßsender SS3, der Kontakt 451a, für Stromstoßsender SS2 und der Kontakt 621a, für Stromstoßsender SS i, in der Tausenderkontaktgruppe TK der Kontakt 39h, für Stromstoßsender SS3, der Kontakt 47k, für Stromstoßsender SS2 und der Kontakt 661a, für Stromstoßsender SS i. Zum Zwecke der Kennzeichnung der einzelnen Stellen der Anrufnummer in dem Stromstoßsender SS i werden daher folgende Stromkreise geschlossen: i. Erde, Kontakte 69 p,, 661a,, Wicklung I des Relais TT i, Batterie, Erde; 2. Erde, Kontakte 69p,, 621a,, Wicklung I des Relais HH i, Batterie, Erde; 3. Erde, Kontakte 69p,, 59z5, Wicklung I des Relais ZZ5, Batterie, Erde; 4. Erde, Kontakte 69p1, 49e2, Wicklung I des Relais EE2, Batterie, Erde.
  • In dein Teil ES i «-erden somit die Relais EE2, ZZ 5, HH i und TT i erregt. Diese Relais schließen in dem Speicher SP i des Stromstoßsenders entsprechende Kontakte und damit für sich Haltestromkreise, die folgendermaßen verlaufen: i. Erde, Kontakte 85v1, 86s1, Wicklung des Relais E, Kontakt 71 1e2, Wicklung III des Relais EE2, Batterie, Erde; 2. Erde, Kontakte 85 v1, 86 s1, Wicklung des Relais Z, Kontakt 772W15, Wicklung III des Relais ZZ5, Batterie, Erde; 3. Erde, Kontakte 85 v1, 86s1, Wicklung des Relais H, Kontakt 7911h1, Wicklung III des Relais HH i, Batterie, Erde; 4. Erde, Kontakte 85 v1, 86 s1, Wicklung des Relais T, Kontaltt 82 ttl, Wicklung III des Relais TT i, Batterie, Erde.
  • Der Speicher SP i des Senders SS i hat nun die Anrufnummer - Kennzeichnung von der Einrichtung KR i übernommen, so daß letztere zur anderweitigen Benutzung freigegeben werden kann, was auch alsbald geschieht.
  • In den oben aufgeführten Haltestromkreisen werden außer den die einzelnen Stellen der Anrufnummer kennzeichnenden Relais auch die Relais E, Z, H und T erregt: Es kommt dann folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Widerstand Tf%i i i, Kontakt 122 dso (geschlossen, solange-der Schaltarm ds des Stromstoßsenders sich in der Ruhelage befindet), Wicklung des Relais X, Kontakte 124e, 125z, 126d1., 127t, i 28 s1, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais X an, welches seinen Kontakt i5ox und damit folgenden Stromkreis für das Relais C2 des Übertragers UE schließt: Erde, Kontakte 149p1, 150x, Schaltarm a des Mischwählers 3I1=1-1, Kontakt 151 cl, Wicklung des Relais C:2, Batterie, Erde. Das Relais C2 legt sich für die Dauer der Verbindung in folgenden Haltekreis: Erde, Kontakte 152 c2, 151 cl, Wicklung des Relais C2, Batterie, Erde. Es öffnet seinen Kontakt 147c., und damit den Stromkreis für das Relais P i des Mischwählers. Das Relais P i öffnet seinen Kontakt 137p1 und damit den Stromkreis für die dem Stromstoßsender SS i zugeordneten Relais C3 und 1I und für das allen Strornstoßsendern gemeinsame Relais IL. Durch Öffnen des Kontaktes 133 k wird Erdpotential von der Feststellungseinrichtung abgeschaltet und die Kennzeichnungsrelais somit zum Abfall gebracht. Sie stehen nun anderen Verbindungswegen zur Kennzeichnung einer anderen Anrufnummer zur Verfügung. Das Relais C 3, das, wie erwähnt, ebenfalls zum Abfall kommt, öffnet seinen Kontakt 142 c3 und schaltet dadurch das über Widerstand W-i 13 anliegende Batteriepotential von der unteren Sprechader ab, so daß auch der Stromkreis für das Relais ZR im ersten Gruppenwähler und durch öffnen des Kontaktes 2,-r für den Zähler Zä des Teilnehmers unterbrochen wird. Der Zählerkontakt in dem Kontaktfeld i H fällt somit ab.
  • Es beginnt nun die Übertragung der Stromstoßreihen entsprechend den einzelnen Stellen der Anrufnummer. Der Magnet DS des Strornstoßsenders SS i wird nach Ansprechen des Relais X und Abfall des Relais P i auf folgendem Wege eingeschaltet: Erde, Kontakt 120p1, 12i x, Magnet DS, Batterie, Erde. Der Schaltarm ds des Stromstoßsenders wird somit von seiner Nullstellung auf den Kontakt i geschaltet. Gleichzeitig «-erden die Kontakte 16o dso und i22 dso geöffnet. _1n dein zuletzt genannten Kontakt wird der Kurzschluß für die Wicklung II des Relais .S i aufgehoben, so daß dieses Relais (der Stromkreis für seine Wicklung I war an den Kontakten 132c3 und 135h unterbrochen worden) während der Dauer der Übertragung der anrufenden Nummer erregt bleibt. Der Magnet PS betätigt den Kontakt 118ds und schliellt dadurch folgenden Stromkreis für das Relais 1': Erde, Batterie, Widerstand Wi 15, durch Kontakt iigx vom Kurzschluß befreite Wicklung des Relais Y, Kontakt i i8 ds, Erde. Am Kontakt 123 y wird die Wicklung des Relais X kurzgeschlossen und dieses Relais zum :Ufall gebracht. Am Kontakt 121X wird daher der Stromkreis für den Magneten DS unterbrochen und somit durch Öffnen des Kontaktes i i8 ds das gleichzeitig auch durch Kontakt i i9 x kurzgeschlossene Relais I' zum Abfall gebracht. Der Kontakt 1231' wird somit wieder geöffnet und das Relais X eingeschaltet. Auf diese Weise wird der Schaltarm ds des Stromstoßsenders für einen Umlauf schrittweise über seine Kontaktbank fortbewegt.
  • Der Stromstoßsender SS besteht aus einem Schaltwerk mit 48 Stellungen, wobei die von dem Schaltarm ds bestrichenen Stellungen i bis 12, 13 bis 24, 2@ bis 36 und 37 bis 48 zii Kontaktsegmenten vereinigt sind. Das Kontaktsegment i bis 12 steht über Kontakte 115114 und 1161e4 in Verbindung mit den Kontakten 1o7 ttl bis i io tt.- der Tausenderkontaktgruppe TK. An das Segment 13 bis 24 sind über Kontakte 113113 und 1141t3 die Kontakte io@Nal bis io6kkz; der Hunderterkontaktgruppe HK herangeführt.
  • Das Kontaktsegment 25 bis 36 ist über Kontakte i i i 2t, und i 12 tt, mit den Kontakten ggzzl bis io2zz5 der Zehnerkontaktgruppe ZK und das Segment 37 bis 48 über Kontakte 8711, bis 881t1 mit den Kontakten 8g eel bis 98 ee,, der Einerkontaktgruppe Eh in Verbindung gebracht. Der Stromstoßsender -weist zehn INTockenkontakte i1VK bis ioNK auf, die in bestimmten Stellungen des. Stromstoßsenders geschlossen sind.
  • Die Kontakte der Einer-, Zehner- und Hunderterkontaktgruppe sind so mit den Nockenkontakten des Stromstoßsenders verbunden, daß in jeder Gruppe der eine bestimmte Ziffer kennzeichnende Kontakt über die entsprechende Kennzeichnungsleitung i bis io mit dem entsprechenden Nockenkontakt i NK bis io NK verbunden ist. In Abhängigkeit von der Stellung des Stromstoßsenders werden nun die Nockenkontakte i NK bis ioNK in bestimmter Weise und für bestimmte Zeit geschlossen. Zweckmäßigerweise werden die Nockenkontakte in mechanischer Weise durch an der Welle angebrachte Nocken betätigt. Der Nockenkontakt i NK beispielsweise ist in den Stellungen 2 bis 12 des Stromstoßsenders, 14 bis 24, 26 bis 36 und 38 bis 48 geschlossen. Der Nockenkontakt 2NK wird um einen Schaltschritt später geschlossen, d. h. also in den Stellungen 3 bis 12, 15 bis 24, 27 bis 36 und 39 bis 48 des Stromstoßsenders, der Nockenkontakt 3 NK um einen weiteren Schaltschritt später, also in den Stellungen 4. bis 12, 16 bis 24, 28 bis 36 und 4o bis 48 usw. Der Nockenkontakt ioNK ist in den Stellungen ii bis i2, 23 bis 24, 35.bis 36. und 47 bis 48 geschlossen.
  • Hat der Stromstoßsender seinen ersten Schritt ausgeführt, ist also- der Schaltarm ds von der Stellung Null auf das erste Kontaktsegment i bis 12 gelangt, so wird der Wellenkontakt 16o ds, und damit der Kurzschluß der Wicklung des Stromstoßrelais J geöffnet. Wie oben ausgeführt wurde, wird nach jeder Einschaltung des Magneten DS am Kontakt I ,8d, das Relais Y erregt. Es kommt somit, wenn der Schaltarm ds auf dem ersten Kontakt steht, folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Widerstand Wi,, Kontakt 117 y, Wicklung des Relais J, Widerstand Wie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais J an, das nun durch Schließen seines Kontaktes i4oi den ersten Stromstoß zur Kennzeichnung der ersten Stelle der Anrufnummer des Teilnehmers an die untere Sprechader abgibt, und zwar auf folgendem Wege: Erde, Batterie, Widerstand Wi", Kontakt i4o i, Schaltarm d des Mischwählers, Kontakt i44c.., Wicklung des Relais ZE (dessen Beeinflussung nun aber ohne Wirkung ist), DrosselspuleDrs, untere Sprechader b. Dieser Stromstoß gelangt über die Verbindungsleitung zu der Stelle, der eine Registriereinrichtung (Druck- oder Locheinrichtung) zugeordnet ist. In dieser werden nun Typenräder entsprechend den übermittelten Stromstößen eingestellt. Nach dem angenommenen Beispiel war zur Kennzeichnung der Tausenderstelle das Relais TTl eingeschaltet worden, so daß also der Kontakt io7 tt, geschlossen ist.
  • Hat der Stromstoßsender seinen Schaltarm ds in die Stellung :2 gebracht, so ist der Nokkenkontakt i NK geschlossen. Wenn nun das Relais Y durch Kontakt i 18 ds wieder eingeschaltet wird, erhält das Relais J keinen Stromstoß, da für seine Wicklung folgender Kurzschluß hergestellt ist: Erde, Batterie, Widerstand Wi 7, Kontakt I 17 y, Schaltarm ds auf Kontaktsegmente i bis 12, Kontakte I 15 1e" 107 tti, Kennzeichnungsleitung i, Nolckenkontakt i NI(, Widerstand W1 6, Erde. In dem vorliegenden Beispiel wird also zur Kennzeichnung der Tausenderstelle der Anrufnummer nur ein Stromstoß übertragen. In der Registriereinrichtung wird also das Typenrad für die Tausenderstelle auf die Ziffer i eingestellt. Der eben aufgeführte Kurzschluß für das Relais J bei Schließung des Kontaktes II7y besteht nun so lange, wie der Schaltarm ds sich auf dem Kontaktsegment i bis 12 befindet, da ja der Nockenkontakt i NK in den Stellungen :2 bis I:2 des Stromstoßsenders geschlossen ist.
  • Die Stromstöße zur Kennzeichnung der Hunderterstelle der Anrufnummer werden übertragen, während der Schaltarm ds sich auf dem zweiten Segment 13 bis 2.a. befindet. In der Hunderter-Kontaktgruppe HK war der Kontakt 103khi geschlossen, der ebenfalls über Kennzeichnungsleitung i mit dein Nockenkontakt i NK in Verbindung steht. In der Stellung 13 des Stromstoßsenders ist der Nockenkontakt i NK geöffnet. Er schließt in den Stellungen 14 bis 24. Wird nach Erreichen des Kontaktes 13 das Relais Y am Kontakt i i8 ds eingeschaltet, so wird, da nun kein Kurzschluß für das Relais J besteht, dieses erregt und durch Schließen des Kontaktes i..lo i ein Stromstoß über die untere Sprechader zur Registriereinrichtung gesandt. Wird nun der Schaltarm ds vom Kontakt 13 nach Kontakt 1I geschaltet, so ist nach Ansprechen des Relais Y und Schließen des Kontaktes 117Y eine Erregung des Relais J nicht möglich, da folgender Kurzschluß für dasselbe besteht: Erde, Batterie, Widerstand Wi 7, Kontakt i 17 y, Schaltarm ds auf Kontaktsegment 13 bis 24., Kontakte 113u" Io3hh1, Kennzeichnungsleitung i,- NTocleenkontakt I AiTK: Widerstand Wi 6, Erde. Es wird somit auch zur Kennzeichnung der Hunderterstelle der Anrufnummer nur ein Stromstoß übertragen. In der Registriereinrichtung wird das Typenrad für die Hunderterstelle auf die Ziffer i eingestellt. Auch bei den weiteren Fortschaltungen des Stromstoßsenders kann das Relais .T nicht erregt werden, da der Kontakt i NK so lange geschlossen bleibt, his der Schaltarm ds das Segment 13 bis 24 verlassen hat. Es folgt nun die Übermittlung des Kennzeichens für die Zehnerstelle der Anrufnummer. In der Zelinerl;ontal;tgruppe ZK war der Kontakt ioo,##--; betätigt worden, der über Kennzeichnungsleitung 5 mit dem Nokkenkontakt 5 171i in Verbindung steht. Dieser Nockenkontakt ist in den Stellungen 25 bis 29 des Stromstoßsenders geöffnet. Er schließt in den Stellungen 30 bis 36. Hat der Schaltarm ds den Kontakt 25 erreicht, so wird nach Einschaltung des Relais I' das Relais J in dem mehrfach erwähnten Stromkreis erregt, so daß durch Schließen des Kontaktes i.Ioi ein Stromstoß zur Registriereinrichtung übertragen wird. Gelangt der Schaltarm 1.s auf den Kontakt 26 und die folgenden Kontakte 27 bis 29, so wird jedesmal nach Ansprechen des Relais I" das Relais J erregt und jedesmal ein Stromstoß '(im ganzen also fünf Stromstöße) zur Registriereinrichtung ausgesandt. Gelangt der Schaltarm ds im Laufe seiner weiteren Fortschaltung auf den Kontakt 30, so kann nach Einschaltung des Relais I' und Schließen des Kontaktes 117Y das Relais J nicht mehr erregt werden, da folgender Kurzschluß für seine Wicklung besteht: Erde, Batterie, Widerstand ff'i7, KOntakt 117 y, Schaltarm ds auf Kontaktsegment 2 j bis 36, Kontakte i i i ir., ioo zz-". Kennzeichnungsleitung 5, Nockenkontakt 51`1i, Widerstand f f'i 6. Erde. Auch beiden weiteren Fortschaltungen des Stromstoßsenders über Segment 25 bis 36 erhält das Relais J keine weiteren Stromstöße. Zur Kennzeichnung der Zehnerstelle der Anrufnummer sind somit fünf Stromstöße zur Registriereinrichtung übersandt worden. In der Registriereinrichtung wird das Typenrad für die Zehnerstelle auf die Ziffer 5 eingestellt.
  • Es folgt nun die Kennzeichnung der Einerstelle der Anrufnummer. In der Einerkontaktgruppe rli war der Kontakt 9o ce. betätigt worden, der mit der Kennzeichnung@-leitung 2 und dem 1 oclzenl;ontal.;t 2 1'11 in Verbindung steht. Der Nockenkontakt 2 1'1i ist in den Stellungen 37 und 38 des Stromstoßsenders geöffnet. Er schlielat in den Stellungen 39 bis .I8.
  • Gelangt der Schaltarm ds auf den Kontakt 37, so erhält das Relais J nach Einschaltung des Relais I' einen Stromstola, der am Kontakt ido i zur Registriereinrichtung übertragen wird. Auch wenn der Schaltarm in die Stellung; 38 gelangt, wird eine Erregung des Relais J und damit die Übertragung eines Stromstoßes zur Registriereinrichtung veranlaßt. Darauf gelangt der Schaltaren ds in die -Stellung 39. wobei gleichzeitig auch der Nockcukontakt 2A'K geschlossen wird. Während der weiteren Fortschaltung des Stromstolasenders kann das Relais J nicht mehr erregt werden, da für seine Wicklung folgender Kurzschluß besteht: Erde, Batterie, WiderstandfT'"i7, Bontakt i171', Schaltannds auf Segment 37 bis .I8, Kontakte 87 arg, 90ee.,, hennzeichnungsleitung2,Nocl;enlcontal#zt21-K, Widerstand ff'i.6, Erde. Durch die zwei übertragenen Stromstöße wird in dir Registriereinrichtung das Typenrad für die Einerstelle auf die Ziffer 2 eingestellt.
  • Damit ist die Übertragung der Anrufnuininer 1152 beendet. Der Schaltann ds gelangt darauf in seine Ausgangsstellung, so dala die Kontakte 16odso und i22dso wieder geschl@>ssen werden. An dein zuletzt genannten Kontakt wird die Wicklung 1I des Relais S1 durch Kurzschluß zum Abfall gebracht. Das Relais S z öffnet somit seinen Kontakt 86.s1 und unterbricht dadurch die Stromkreise für die Relais I', Z, H, T und die Haltestromkreise für die in dem Speicher SP i erregten Relais, durch die die einzelnen Stellen der Anrufnummer gekennzeichnet «-aren. Der Stromstoßsender und die ihm zugeordneten Einrichtungen zu SS i, PS i und SP i befinden sich nun in der Ruhelage und stehen zur anderweitigen Benutzung zur Verfügung.
  • Um die Anzahl der Relais in dem Speicher SP i des Stromstoßsenders herabzusetzen, ist fiirjedeKontaktgruppeeinUmschalterelais Ui bis L' .I vorgesehen, durch «-elche die einzelnen Kontaktgruppen in dem Stromstoßsender in zwei Untergruppen geteilt und wahlweise angeschaltet «-erden.
  • Soll beispielsweise die,Nummer 1657 eines anrufenden Teilnehmers registriert werden, so ist durch den Kontakt des Zählers dieses Teilnehmers ein Kennzeichnungsstromkreis geschlossen, durch welchen die Steuerrelais F_ 7 und Z 5 und über eines der Relais G das nicht dargestellte Hunderterrelais H6 erregt werden. In dein Stromstollsender SS i werden somit in der Kontaktreihe zu SS i folgende Kontakte geschlossen: 54 e, der E_inerkoataktgruppe EK, 59z5 der Zehnerkontaktgruppe ZK, 6.1h, der Huriderterkontaktgruppe HK und in der Tausenderkontaktgruppe TK ein nicht dargestellter Kontakt des Hunder terkennzeichnungsrelais Hß, der zwischen den Kontakten 6711- und 6811, liegt. In dein Teil ES i «-erden folgende Stromkreise schlossen: i. Erde, Kontakte 69p1, 5.1e,, Wicklung 1I des Relais EE" Wicklung I de: Relais L.' i. Batterie, Erde, 2. Erde, Kontakte 69p1, 59@;, @@'icl;lung I des Relais ZZ_ 5, Batterie, Erde, 3. Erde, Kontakte 69p1, 6.I11,;. Wicklung 1I des Relais H1-1 i, Wicklung i des Relais C-3. Batterie, Erde, 4.. Erde, Kontakt 69p, nicht dargestellter Kontakt des Relais H6, Wicklung I des Relais TT i, Batterie, Erde.
  • In dem ersten Stromkreis sprechen die Relais EE2 und U i an. Für beide Relais werden in dem Speicher SP i folgende Haltekreise gebildet: Erde, Kontakte85V1, 86s, Wicklung des Relais E, Kontakt 71 ee-, Wicklung III des Relais EE 2, Batterie, Erde und Erde, Kontakte 85 v1, 86s1, Wicklung des Relais E, Kontakt 75 u1, Wicklung II des Relais Ui, Batterie, Erde. Durch Öffnen des Kontaktes 87 zal wird die- obere Hälfte .der Einerkontaktgruppe EK in dem Stromstoßsender SS i abgeschaltet und dafür durch Schließen des Kontaktes 88 u1 die untere Hälfte der Kontaktgruppe angeschaltet. Da das Relais EE2 erregt worden war, wird nun über Kontakt 88 u1, Kontakt 95 ee. und Kennzeichnungsleitung 7 der Nockenkontakt 7 NK des Stromstoßsenders angeschaltet, so daß also zur Kennzeichnung der Einerziffer von dem Stromstoßsender 7 Stromstöße über die Leitung gesandt werden.
  • In der Zehnerkontaktgruppe ZK war in dem Teil ES i das Relais ZZ 5 erregt worden, das sich über seine Wicklung III und den Kontakt 77.-z5 in einen Haltestromkreis legt. Das Umschalterelais U2 der Zehnerkontaktgruppe wird somit nicht erregt, so daß von der Zehnerkontaktgruppe des Stromstoßsenders über Kontakt i i i z-a, die obere Hälfte angeschaltet bleibt und über Kontakt ioozzs und Kennzeichnungsleitung 5 der Nockenkontakt 5 NK des Stromstoßsenders angeschaltet wird. Durch den Stromstoßsender werden somit zur Kennzeichnung der Zehnerziffer 5 Stromstöße über die Leitung gesandt.
  • In der Hunderterkontaktgruppe war in dem Teil ES i das Relais HH i und das Um-'schalterelais U3 erregt worden. Das Relais HH i legt sich durch Schließen des Kontaktes 79111a1 über seine Wicklung III und das Relais U3 durch Schließen des Kontaktes 8 1 1a3 über seine Wicklung II in einen Haltestromkreis. Durch Öffnen des Kontaktes i i3 1a, wird in der Hunderterkontaktgruppe HK des Stromstoßsenders die obere Hälfte der Kontaktgruppe abgeschaltet und durch Schließen des Kontaktes '14u3 die untere Hälfte angeschaltet. Über Kontakt i14713 und Kontakt 105ltlal ist nun über Kennzeichnungsleitung 6 der Nockenkontakt 6NK des Stromstoßsenders angeschaltet. Zur Kennzeichnung der Hunderterstelle werden somit sechs Stromstöße von dem Stromstoßsender über die Leitung gesandt.
  • In der Tausenderkontaktgruppe blieb das Umschalterelais U q. unbeeinflußt. Über Kontakt i r 5u4 und Kontakt 1o7 ttl wird über Kennzeichnungsleitung i der Nockenkontakt i NK des Stromstoßsenders angeschaltet, so daß zur Kennzeichnung der Tausenderziffer von dem Stromstoßsender i Stromstoß über die Leitung gegeben wird.
  • Wie aus der Erläuterung der Vorgänge zur Feststellung ersichtlich, wird der Teilnehmerzähler Zä verhältnismäßig lange erregt. Die daher verhältnismäßig lange andauernde Stromverstärkung bringt die Gefahr mit sich, daß das Trennrelais eines anderen auf den belegten Gruppenwähler aufprüfenden Vorwählers anspricht, somit infolge der längeren Stromverstärkung auf der c -Ader eine Doppelbelegung eintreten könnte.
  • Um solche Fehler von vornherein auszuschließen, ist folgende Anordnung getroffen: Spricht durch die Potentialanlegung an die untere Sprechader das Relais ZR im ersten Gruppenwähler an, so wird der Kontalct2zr geschlossen. Über diesen Kontakt und Kontakt 3 zel wird der niedrigolimige Widerstand Lhi2 angeschaltet und auf diese Weise die zur Zählerbetätigung erforderliche Stromverstär-, kung auf der Sperrader erzeugt. Parallel zum Widerstand Thi2 liegt ein Relais ZE i, dessen Widerstand höher als der des Widerstandes Wie, im übrigen aber so bemessen ist, daß es mit einiger Verzögerung anspricht und nach Öffnen des Kontaktes 3 zel und Ausschalten des niedrigohmigen Widerstandes Wi 2 einerseits für die ganze Dauer der Erregung des Relais ZR den Zähler Zä im betätigten Zustand erhält, andererseits ein anderer aufprüfender Vorwähler nicht mehr die Möglichkeit hat, den Gruppenwähler zu belegen.
  • Die Feststellung und Übertragung der Anrufnummer braucht nicht bei jeder Verbindung vorgenommen zu werden. Durch Unterscheidungseinrichtungen könnte erreicht werden, daß diese Vorgänge nur bei Verbindungen bestimmter Art, insbesondere nur bei höherwertigen Verbindungen einsetzen.
  • Durch die Potentialanlegung zum Zwecke der Feststellung und Übertragung der Anrufnummer werden natürlich auch die Ziffernrädchen des- Zählers verstellt. Der Zähler zeigt daher einen Betrag an, der höher ist als die anzurechnende Gebühr. Diese Unstimmigkeit läßt sich aber leicht beheben, da ja die Anzahl der Potentialanlegungen durch die Anzahl der in der#Registriereinrichtung hergestellten Belege bekannt ist. Von dem Zählerständ brauchen also nur so viel Zähleinheiten abgezogen zu werden, wie Belege für die anrufende Stelle hergestellt wurden.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß einer zentral angeordneten, anrufende Teilnehmer nacheinander feststellenden Einrichtung (KR i ) mehrere den einzelnen Stellen der Anrufnummern entsprechende Stromstoßreihen aussendende Einrichtungen (SS i, SSz, SS 3) und mit je einer von ihnen zusammenarbeitende Speichereinrichtungen (SP i, SP2, SP3) zugeordnet sind, und daß die Speichereinrichtungen die von der Feststellungseinrichtung abgegebenen Kennzeichen für die Anrufnummer speichern, die durch den zugeordneten Stromstoßsender auf den mit ihm gekoppelten Verbindungsstromkreis übertragen «erden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet: daß nach Beeinflussung der Speichereinrichtung entsprechend dein durch die Feststellungseinrichtung (ZR i) abgegebenen Keimzeichen Schaltmittel (X) wirksam «-erden, die die Freigabe der Feststellungseinrichtung herbeiführen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Freigabe der Feststellungseinrichtung der Stromstoßsender zum Aussenden der den einzelnen Stellen der Anrufnummer entsprechenden Stromstoßreihen angelassen wird (Abfall des Relais P i). q..
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Stromstoßsendern Anschalteinrichtungen (Mischwähler iZIIi') zugeordnet sind, die bei Einlaufen eines Kriteriums (Ansprechen des Relais ZE) zur Feststellung und Übertragung der Anrufnummer in Wirkung gesetzt werden und von denen eine nach Einstellung auf den abzufertigenden Verbindungsweg (Übertrager UE) diesen mit dein zugehörigen Stromstoßsender bis nach Beendigung der Übertragung der Anrufnummer koppelt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß durch das über den Verbindungsweg übermittelte Kriterium nach Kopplung eines Stromstoßsenders mit dem Verbindungsweg die Feststellungseinrichtung (KR i ) beeinflußt wird.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Beeinflussung der Feststellungseinrichtung (KR i) durch ein Schaltmittel (1i) ermöglicht wird, das allen Stronistoßsendern gemeinsam ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein allen Stroinstoßsendern gemeinsames Schaltmittel (k) die Feststellungseinrichtung bis nach Übernahme des Anrufnummerkennzeichens durch die Speichereinrichtung (SP i) sperrt. S.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet. daß jeder der die Stromstoßsender mit dem Verbindungsweg koppelnden Einrichtungen (31IV) ein Prüfrelais (P i) zugeordnet ist, welches nach Anschaltung des zugehörigen Stromstoßsenders an den Verbindungsweg das die Feststellungseinrichtung sperrende Relais (K) einschaltet. g.
  9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und S, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfrelais die Sperrung aufhebt, wenn nach vollendeter Übernahme des von der Feststellungseinrichtung abgegebenen Kennzeichens durch die Speichereinrichtung diesen Zustand kennzeichnende Schaltmittel (X) zur Wirkung gebracht werden. io.
  10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach vollendeter Speicherung des von der Feststellungseinrichtung abgegebenen Kennzeichens Schaltmittel ( C2; wirksam werden, die das über den Verbindungsweg zur Feststellung und Übertragung der Anrufnummer übermittelte Kriterium aufheben. i i.
  11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (S i) vorgesehen sind, die erst nach vollendeter Übertragung der den einzelnen Stellen der Anrufnummer entsprechenden Stromstoßreilien den in Tätigkeit gesetzten Stroinstoßsender in den Zustand der Wiederbelegung bringen.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung (SP i) den zugehörigen Stromstoßsender (SS i) unmittelbar beeinflußt, indem durch von der Feststellungseinrichtung beeinflußte Relais den einzelnen Stellen der Anrufmiminer entsprechende Stellungen im Stronistoßsender gekennzeichnet «erden.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß durch dieselben Relais des Speichers mehrere Kennzeichnungskontakte in] Stroinstoßsender betätigt werden und durch Umschalterelais (LT i bis L.'.1) des Speichers nur der der auszusendenden Ziffer entsprechende angeschaltet wird.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß jedem Stromstoßsender (SS 1, SS 2, SS3) eine besondere von der Feststellungseinrichtung (KR i) unmittelbar beeinflußte Kontakteinrichtung (zu SS i, zu SS 2, zu SS3) zugeördnet ist.
  15. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1q., dadurch gekennzeichnet, daß nach Anschaltung eines Stromstoßsenders an die Verbindungsleitung durch ihn oder der seine Anschaltung herbeiführenden Einrichtung (117W) zugeordnete Schaltmittel (Si) eine Kennzeichnung (am Kontakt 86s1) vorgenommen wird, die das Wirksamwerden von Schaltvorgängen für die Nummernregistrierung über die von der Feststellungseinrichtung unmittelbar beeinflußte Kontakteinrichtung (zu SS i, zu SS 2, zu SS 3) nur in dem angeschalteten Stromstoßsender ermöglicht.
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