DE490255C - Schaltungsanordnung fuer Nummernwaehler mit mehreren Buerstensaetzen in Selbstanschlussfernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Nummernwaehler mit mehreren Buerstensaetzen in Selbstanschlussfernsprechanlagen

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DE490255C
DE490255C DEB111070D DEB0111070D DE490255C DE 490255 C DE490255 C DE 490255C DE B111070 D DEB111070 D DE B111070D DE B0111070 D DEB0111070 D DE B0111070D DE 490255 C DE490255 C DE 490255C
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 29. JANUAR 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 490255 KLASSE 21 a 3 GRUPPE
A. Barnay in Villeneuve St. Georges, Frankreich
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1923 ab
Der Wähler gemäß der Erfindung ist ein Wähler mit nur einem Drehsinn, dessen Einstellung durch eine Empfangseinrichtung für Stromstöße gesteuert wird; die Stellung dieser Empfangseinrichtung nach Empfang einer Reihe von Stromstößen bestimmt also die Winkelstellung der Bürsten des Wählers. Der Zweck der Erfindung ist der, zu ermöglichen, daß ein solcher Wähler vor der Aussendung der folgenden, dem Wähler zugehörigen .Stromstoßreihe eingestellt wird, ohne die Nachteile der bis heute bekannten Einrichtungen zu besitzen.
Der verwendete Drehwähler besitzt in bekannter Weise mehrere Bürstensätze. Gemäß der Erfindung besitzen nun die Wähler weniger Bürsten, als Leitungsgruppen im Kontaktfelde vorhanden sind, und die Auswahl eines bestimmten Bürstensatzes wird durch eine Stromstoßempfangseinrichtung bewirkt, welche gleichzeitig zur Kennzeichnung -.1 .· einer bestimmten Leitungsgruppe dient.
In der Zeichnung ist die Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
Abb. ι ist eine schematische Zusammenstellung der für den Aufbau einer Verbin- A- dung benötigten Schalteinrichtungen.
Abb. 2, 3 und 4 zeigen Schaltungseinzelheiten, welche sich gegenseitig ergänzen und an den Linien A-A, B-B aneinander zu setzen sind.
Abb. 5, 6 und 7 sind Schemas von verschiedenen Verbindungen eines Steuerschalters mit den Hauptschaltern,
Abb. 8 das Schema einer anderen Ausführungsform.
Die Gesamtheit der Schalteinrichtungen, ■· welche zum Aufbau einer Verbindung gehören, dargestellt in Abb· i, besteht im wesent= liehen aus den Anruf- und Unterbrecherrelais R, der anrufenden Sprechstelle P1 dem Sucher A der anrufenden Leitung, dem Vor- '■■ wähler B (man braucht auch nur A oder B zu verwenden), dem Gruppenwähler D und dem Linienwähler E, dem Anruf- und Trennrelais R! des angerufenen Teilnehmers P'.
Der Sucher A und der Vorwähler B ent- halten eine Relaisgruppe, die mit den Hauptschaltern K1 und K2 mit Drehbewegung verbunden sind. Der Wähler D hat auch eine Relaisgruppe mit einem Hauptschalter K3, gleich denen. des Suchers und Vorwählers, <;■:: aber außerdem besitzt er einen Steuerschalter C1.
Die Hauptschalter sind jeder durch die Vereinigung mehrerer Drehschalter bekannter Art gebildet und mit einer Einrichtung ver- -■·· .sehen, welche es gestattet, in den Sprech-
Stromkreis einen bestimmten dieser Einzelschalter einzuschalten. Hierdurch ist es möglich., in derselben Zeit ß-mal mehr Kontakte zu prüfen,, (wenn η die Zahl der miteinander verbundenen Schalter ist) als bei Verwendung eines einzigen Drehschalters.
Die Abb. 3 stellt den Leitungswähler E dar mit seinen beiden Steuerschaltern C2 und Cs und seinem Hauptumschalter K*. Alle diese Schalter sind ähnlich denen des Wählers D.
' Abb. 4 zeigt einen Leitungswähler F für Teilnehmer mit Mehrfachanschlüssen. Derselbe unterscheidet sich von dem Wähler £ nur durch die Anordnung der elektrischen Stromkreise. Die Wahl einer freien Leitung erfolgt selbsttätig unter den Mehrfachanschlüssen eines Teilnehmers.
In Abb. 5 ist ein Gruppenwähler dargestellt, der zehn Gruppen bedienen kann und in jeder ao dieser Gruppen zu zehn Leitungen Zugang hat. Bei diesem findet man auf dem Kontaktfeld des Steuerschalters C die Drähte vereinigt, welche entsprechend die Hunderter 1 und 2, 3 und 4, 5 und 6, 7 und 8, 9 und 10 beeinflussen. Diese fünf Drähte endigen in der Reihe der 50 Kontakte des Kontaktfeldes des Hauptumschalters K auf dem ersten Kontakt einer jeden der fünf Reihen von zehn Kontakten und sind auf diesen zehn Kontakten vielfach geschaltet; später soll gezeigt werden, daß der Wähler sich nicht drehen wird, wenn man die Ziffer 1 und 2 wählt oder einstellt, sich dagegen drehen wird, z. B. um zehn Kontakte, bei der Wahl, z. B. der Ziffer 3 oder 4, usw.
Die Wahl der geraden oder ungeraden Ziffer wird erhalten durch ein Umschaltrelais der Kontaktbürsten. Endlich wenn die Bürsten des Schalters unter der Einwirkung des Steuerschalters die erste Leitung einer Gruppe von Hilfsleitungen treffen, so können sie alsdann, wie im einzelnen später erklärt wird, durch Drehung eine freie Leitung in dieser Gruppe auswählen.
Die Abb. 6 zeigt die Anwendung von gemäß der Erfindung verschieden großen Gruppen bei einem Wähler von 10 000 Anschlüssen in einer Anlage mit mehreren Ämtern. Es ist eine Anlage von 60 000 Leitungen angenommen, die auf sechs verschiedene Ämter von 10 000 Leitungen verteilt sind, bei welcher, die Rufnummern der Teilnehmer zwischen 20 000 und 79 999 enthalten sind. Die zweite und dritte Zehntausendergruppe ist mit Ämtern verbunden, mit welchen der Verkehr des betreffenden Amtes sehr groß ist und die Verwendung von weiteren Schaltern benötigt.
Wenn man beispielsweise findet, daß es
nötig ist, 750 Hilfsleitungen zu haben zwisehen den Ämtern in einer einzigen Gruppe von Leitungen, so kann man mit den Nebenschaltern über 50 Leitungen und 15 Hilfsleitungen in den Kontaktbänken der Wähler alle Leitungen in einer einzigen Gruppe erreichen.
Die vierte und fünfte Zehntausendergruppe sind mit Ämtern verbunden, mit welchen der Verkehr nicht sehr groß ist. Bei der Mehrzahl der bekannten Systeme würde die sehr geringe Zahl der Leitungen, welche von den Kontaktbänken der Wähler ausgehen, die unmittelbar mit den anderen Ämtern verbunden sind, zu einer zu großen Zahl von Hilfsleitungen. führen, und man würde gezwungen sein, weitere Schalter anzuordnen, deren Leistung sehr gering sein würde.
Dagegen in dem betrachteten Falle sind 25 Leitungen auf den Wählern gruppiert worden, eine hinreichende Zahl, um nicht die Verwendung von Nebenschaltern zu rechtfertigen, aber trotzdem wird eine nicht zu große Zahl von Hilfsleitungen benötigt.
Endlich die sechste Zehntausendergruppe ist dieselbe, welche zu dem betrachteten Amt gehört, und die siebente diejenige, welche ein in demselben Gebäude gelegenes Amt besorgt· Für diese Gruppen ist es nicht nötig, in Anbetracht der geringen Wichtigkeit der Hilfsleitungen, sie als große Gruppen auszubilden, und man hat ihnen daher nur zehn Leitungen zugeteilt.
Dieses einfache Beispiel ist gewählt worden, um leicht die Vorteile erkennen zu lassen, welche man aus einer solchen Gruppenanordnung ziehen kann, wenn sie leicht verwirklicht werden kann, wie es bei diesem System der Fall ist; es sind aber alle Arten von Gruppierungen möglich.· Es ist beispielsweise nicht nötig, eine gleiche Anzahl von Leitungen in den beiden Gruppierungen zu haben, man kann unter Benutzung von zwei Reihen von Hilfskontakten zehn verschiedene Gruppen haben.
Mit einem Werte, man kann auf einer Wählerkontaktbank 50, 100, 150 oder 200 Leitungen anordnen, und diese Leitungen können auf jede mögliche Weise gruppiert werden, und zwar liegt dann die Zahl der Gruppen zwischen 1 und 20.
Die Tatsache, 20 Leitungsgruppen erhalten zu können, ermöglicht außerdem, eine Reihe von Wählern bei den Anlagen mit 200, 2 000, 20 000 Leitungen usw. zu vermeiden. Die unregelmäßige Gruppierung gestattet auch den Gruppen, welche die Teilnehmer mit Mehrfachanschlüssen besorgen, mehr Hilfsleitungen zu geben.
Man kann auch die Numerierung gewisser Gruppen ändern durch die Verschiebung der Verbindungsdrähte ohne tiefgehende iao Umänderungen der Verdrahtung, wie es bei <len Systemen ohne Umrechner der Fall ist.
Die Abb. 7 zeigt die Verdrahtung eines gewöhnlichen Leitungswählers. Der Steuerschalter der Gruppen C2 ist durch fünf Drähte (einer für zwei aufeinanderfolgende Zehner) verbunden mit den ersten Kontakten jeder der fünf entsprechenden Gruppen der zehn Kontakte, welche die Hilfsreihe der Kontaktbank des Hauptumschalters K trägt, und die Auswahl der geraden und ungeraden Zehner wird durch ein Schaltrelais der Kontaktbürsten erzielt. Der Umschalter der Einheiten C3 ist durch fünf Drähte (der erste ist nicht verbunden, denn er verlangt keine Drehung des Auswählers) mit den neun übrigbleibenden Kontakten jeder der fünf Gruppen von zehn Kontakten, auf welche sie fünfmal vielfach geschaltet sind, verbunden.
Der Leitungswähler hat gewöhnlich 100 Leitungen, er kann aber auch 200 haben, um
ao die Teilnehmer mit mehreren Leitungen zu bedienen. Es würde also in diesem Falle immer nur 100 Anruf zahlen geben. Die Vorteile dieser Anordnung sind vorhin schon angegeben· Iu diesem Falle würde es zwei
-95 Reihen von Hilfskontakten auf dem Hauptumschalter geben.
Die Arbeitsweise dieser Anordnung ist folgende:
Angenommen, der Teilnehmer will die Nummer 903 anrufen: Wenn die Sprechstelle des Teilnehmers mit dem Hunderterwähler D (Abb. 2) über den Sucher A und den Vorwähler B verbunden ist, wird ein bestimmtes Zeichen in die Leitung geschickt, um den Anrufenden zu benachrichtigen, daß er seine Nummerscheibe betätigen kann. Dieses Zeichen wird durch einen Summerstrom verursacht, der in der Sekundärwicklung der Induktionsspule 109 induziert wird, welche sich in dem Speisestromkreis des Relais 65 befindet.
Der Teilnehmer betätigt alsdann seine Nummerscheibe, um die erste Ziffer der Nummer des anrufenden Teilnehmers zu senden,
d. h. in dem gewählten Beispiel die Ziffer 9, was neun Unterbrechungen in der Leitung des Teilnehmers bewirkt. Bei jeder fällt das Relais 65 zurück und wird von neuem erregt, während das Verzögerungsrelais 68 während dieser Unterbrechungen erregt bleibt. Der Stromkreis des Elektromagneten 98 wird neunmal geschlossen. Das erstemal durch folgenden Stromkreis: Erde, Kontakte 64 und 67, Wicklung des Verzögerungsrelais yy (welches während der ganzen Reihe der Stromstöße erregt bleibt), 73, erster Kontakt der Kontaktbank des Steuerschalters C1, welcher durch die Kontaktbürste 100 geschlossen ist, Elektromagnet 98, freier Pol der Batterie. Das Relais -jy ist von geringem Widerstände und wird in Reihe mit dem Elektromagneten 98 erregt. Nach dem ersten Stromstoß fällt der Elektromagnet 98 ab und schiebt die Kontaktbürste 100 auf den zweiten Kontakt der Kontaktbank vor. Der Stromkreis des Elektromagneten 98 und des Relais -jy wird auf der Kontaktbank des Steuerschalters getrennt, aber durch den Kontakt 81 hat das Relais J7 einen neuen Stromkreis hergestellt, und die acht folgenden Stromstöße werden durch diesen neuen Stromkreis übertragen. Für jeden Stromstoß schiebt der Elektromagnet 98 seine Kontaktbürste 100 um einen Kontakt vor, so daß am Ende des neunten Stromstoßes die Kontaktbürste 100 sich auf dem zehnten Kontakt seiner Kontaktbank befindet.
In dieser Stellung ist Erde, wie weiter unten gezeigt, an die Steuerkontakte der Kontaktbank des Elektromagneten 115 gelegt, von wo die Leitungen zu den Leitungswählern des neunten Hunderts ausgehen.
Nach dem ersten Schritt des Elektromagneten 98 wird der Kontakt 108 getrennt, aber das Relais 65 wird über die Kontakte 107 und 86 mit der Induktionsspule 110 wieder verbunden-. Anderseits legt der Kontakt 106 Erde an den Elektromagneten 115 in folgendem Stromkreis: Erde, Kontakt 64, 106, 70, 89, 76, 83, 116, Drehmagnet 115, Batterie. Da die Steuerkontaktbürste 125 sich in Ruhe auf dem ersten Kontakt der ersten Reihe der zehn Kontrollkontakte befindet, welche mit dem zweiten und dritten Kontakt der Kontaktbank des Steuerschalters verbunden sind (Abb. 5), so wird das Relais 74 erregt, bevor der Elektromagnet 115 hat wirken können, in folgendem Stromkreis: Erde, Kontakt 75, Kontakt 2 der ersten Reihe der Kontaktbank des Steuerschalters, Kon- ioo taktbürste 100, zweiter Kontakt der zweiten Reihe der Kontaktbank des Steuerschalters, Leitung 101. Kontrollkontakt der Kontaktbank des Elektromagneten 115, Kontaktbürste 125, Relais 84 und freier Pol der Batterie. Das Relais 84 trennt den Stromkreis des Elektromagneten 115 am Kontakt 89. Am Ende des zweiten Stromstoßes schaltet die Kontaktbürste 100 Erde auf dieselben Steuerkontakte der Kontaktbank des Elektro- no magneten 115, aber in Reihe mit der oberen Wicklung des Relais 90. Dieses Relais 90 ist aber durch die Erde über den Kontakt 79 kurzgeschlossen und wird nicht erregt. Nach dem dritten Stromstoß befindet sich die Kontaktbürste 100 auf dem vierten Kontakt ihrer Kontaktbank. Die Erde ist also auf der zweiten Reihe der zehn Steuerkontakte der Kontaktbank des Elektromagneten 115 abgeschaltet und wird auf die zweite Reihe der zehn Kontakte geschaltet. In diesem Augenblick fällt das Relais 84 zurück, und der Strom-
kreis des Elektromagneten 1x5 schließt sich bei 89. Indem er erregt wird, trennt der Elektromagnet seinen eigenen Stromkreis in 116 und schiebt unter Zurückfallen die Kontaktbürsten 125 bis 131 auf die folgenden Kontakte vor. Diese Bewegung wiederholt sich, bis die Bürste 125 sich auf einem an Erde gelegten Kontakt befindet, was von neuem die Erregung des Relais 84, eine neue Öffnung des Stromkreises des Elektromagneten 115 am Kontakt 89 und die Arretierung dieses Elektromagneten hervorruft. Infolge der Schnelligkeit des Elektromagneten 115 befinden sich die Bürsteli 125 bis 131 auf dem ersten Kontakt der fünften Reihe der Kontakte der Kontaktbank eine äußerst kurze Zeit, nachdem der neunte Schritt des Steuerschalters erfolgt ist. Das Relais 84 bleibt durch folgenden Stromkreis erregt: Batterie, Relais 84, Kontaktbürste 125, erster Steuerkontakt der fünften Reihe der Kontaktbank des Elektromagneten 115, zehnter Kontakt der Kontaktbank des Steuerschalters, Kon-.„ taktarm 100, Kontakt 75 zur Erde. Das Relais 84 schaltet an dem Kontakt 85 die freie Erde auf die untere Wicklung des Relais 65 ein (welches also nach der neunten Trennung erregt bleibt) und unterbricht ■ den Stromkreis über die Induktionsspule 110 an dun Kontakt 86, in 89 unterbricht es den ersten Stromkreis des Elektromagneten 115, und in 88 schafft es einen zweiten Stromkreis, der sich zur Erde schließt, nachdem das Relais JJ zurückgefallen ist, über die Kontakte 64, 82 und 88. In 87 stellt das Relais 84 einen Stromkreis für das Prüf- und Schaltrelais 6r her. Nach der neunten Trennung fällt nämlich das Verzögerungsrelais Jj ab und schaltet Erde auf die untere Wicklung des Relais 61 mit schwachem Widerstände über die Kontakte 78 und 87. Wenn der erste Leitungswähler des neunten Hunderts nicht frei ist, so findet der Prüfarm 129 nicht . das Potential des freien Pols der Batterie, und das Relais 61, welches den Kontakt 64 im Stromkreis des Elektromagneten 115 steuert, wird nicht erregt. Der Elektromagnet 115 wird also erregt und schiebt die Kontaktbürsten 125 bis 131 auf die Kontakte der folgenden Leitung vor. Diese Bewegung setzt sich fort, bis die Bürste sich auf der Leitung eines freien Wählers befindet. Wenn eine freie Leitung gefunden ist, d. h. die Bürste 129 das Potential des freien Pols der Batterie findet, so wird das Relais 61 in folgendem Stromkreis erregt: Erde, Kontakt 78, 87, untere Wicklung des Relais 61, Kontakt 91, Prüf arm 129, Draht 134, Kontakte 155 und 152 (Abb. 3), Widerstand 204, freier Pol der Batterie.
Der Stromkreis des Elektromagneten 115 ist nun in 64 unterbrochen; das Relais 61 verbindet bei 62 seine obere Wicklung mit großem Widerstände mit dem Prüf draht; bei 63 schaltet es Erde auf den Prüfungsdraht des Suchers; an den Kontakten 112 und 114 trennt es den Stromkreis des Relais 65, und an den Kontakten in und 113 verbindet es die Leitungsdrähte mit dem Leitungsrelais des Leitungswählers 145 über die Kontaktbürsten 130 und 131 und die Drähte 132 und 133.
Das Relais 145 des LeitungsWählers wird in Reihe mit der anrufenden Sprechstelle erregt und ruft durch den Kontakt 146 die Er.-regung des Relais 153 hervor, das bei 182 geerdet ist. Dieses Relais trennt bei seiner Erregung die Batterie von dem Prüf draht 134 am Kontakt 155 ab und schaltet am Kontakt 156 Erde ein, um das Relais 61 des Hunderterwählers über die obere Wicklung einge- ■-schaltet zu halten.
Man hat gesehen, daß bei der Erregung des Relais 61 das Relais 65 und einen Augenblick nachher das Verzögerungsrelais 68 zurückfällt, welches den Stromkreis des Relais 61 j-, und die Erdung des Prüfdrahtes des Suchers lange genug geschlossen gehalten hat, um das Arbeiten der Relais 145 und 153 des Leitungswählers zu ermöglichen. Das Relais 68 hält nämlich während seiner Erregung durch -·; seinen Kontakt 75 den Stromkreis des Relais 84 geschlossen, welches das. Relais 61 durch den folgenden Stromkreis erregt: Erde, 78, 87, untere Wicklung des Relais 61, 62, obere Wicklung von 61, Batterie. Das Re- U lais 84 verbindet hierbei auch die Erde, mit dem Prüfdraht.
WTemi das Relais 68 zurückfällt, so wird die Erdung der Kontaktbank des Steuerschalters abgeschaltet, und das Relais 84 fällt ab, in- «. dem es den Stromkreis der unteren Wicklung des Relais 61 öffnet; aber dieses bleibt über seine Wicklung mit großem Widerstände erregt· "
Wenn alle Wähler in dem neunten Hundert ■*■-besetzt sind, so läßt der Elektromagnet 115 seine Kontaktbürsten .auf den ersten Kontakt der folgenden Reihe gleiten, und da. der Steuerschalter Erde nicht auf· die Steuerkontakte dieser Reihe schaltet, so fällt das Re- ■■, lais 84 zurück, und der Stromkreis des Elektromagneten 115 iwirxLdur ch- folgenden ,Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakt 64, 106; 70, 89, Kontalrt 117 (welcher so lange geschlossen ist, als der Wähler Ks nicht in seiner Ruhe- ··--■-stellung ist), Kontakt 116, Wicklung des Elektromagneten 115, freier Pol der Batterie. Der Elektromagnet 115 wirkt, bis die-Kontaktbürsten 125 bis 131 in Ruhestellung sind. In dieser Stellung ist der Kontakt 117 ge-«: ■.rennt, und der Elektromagnet 115 hört auf
zu wirken, Sobald die Kontaktbürsten 125 bis 131 die fünfte Kontaktreihe verlassen haben, ist das Relais 84 in Ruhe, d. h. die Induktionsspule 110 wird wieder in Reihe mit der anrufenden Sprechstelle geschaltet, und ein. Besetztsignal, induziert in der besagten Induktionsspule .110, wird zu dieser Sprechstelle gesandt, um dem Teilnehmer die Unmöglichkeit der Verbindung anzuzeigen.
Wenn der Teilnehmer seinen Hörer wieder anhängt, so erfolgt die Freigabe der benutzten Schaltvorrichtung, wie weiter unten beschrieben wird.
Das Relais 153 legt, wenn es erregt wird, Erde an den Prüf draht 134, wie schon angegeben, an dem Kontakt 156. Es stellt den Stromstoßkreis der Steuerschalter her und schließt an den Kontakt 159. den Stromkreis des Relais ιοί über den ersten Kontakt der
so Kontaktbank des Steuerschalters C2 der Zehner. Das Relais 161 stellt am Kontakt 163 einen Stromkreis über den Elektromagneten 205 her und am Kontakt 164 einen Haltestromkreis, wenn der Elektromagnet 205 seine
a5 Ruhestellung verlassen haben wird. An dem Kontakt 159 wird Erde an alle Kontakte der ersten Reihe der Kontaktbank des Steuerschalters C3 der Einer über den Kontakt 186 geschaltet. Über den ersten Kontakt dieser
Bank wird Erde auf die Kontakte 2, 4, 6, 8, 10 der ersten Reihe der Kontaktbank des Steuerschalters der Zehner und auf die Kontakte 3, 5, 7, 9 und 11 in Reihe mit der unteren Wicklung des Relais 196 geschaltet.
Wenn der Teilnehmer die zweite Ziffer der gewünschten Zahl einstellt, in diesem Falle Null, gibt es zehn Trennungen in dem Stromkreis des Relais 145. und dieses schließt den Kontakt 147 für jede Trennung. Mit dem
ersten Stromstoß wird das Relais 148 in Reihe mit dem Elektromagneten 205 durch folgenden Stromkreis erregt: Erde, Kontakte 182, 147, Wicklung des Relais 148, Kontakte 157 (denn das Relais 153 ist ein Verzögerungsrelais), 170, 163, Elektromagnet 205, freier Pol der Batterie. Das Relais 148 schließt am Kontakt 151 die untere Wicklung des Relais 196 kurz, und am Kontakt 150 vollendet es den Haltestromkreis des Relais 161 zur Erde über die Kontakte 159, 186, 150 und 164. Nach dem ersten Stromstoß schiebt der Eleklromagnet 205 seine Kontaktbürste 207 auf den zweiten Kontakt seiner Kontaktbank, und der erste Erregungsstromkreis des Relais 161 wird unterbrochen, während das Verzögerungsrelais 148, welches während der ganzen Reihe der Stromstöße erregt bleibt, das Relais 161 über den Kontakt 150 erregt hält Der Kontakt 209 wird mit dem ersten Schritt dee Elektromagneten 205 geschlossen und schaltet Erde an den Elektromagneten 215 über die Kontakte 216, 179, 209, 186 und 159. Aber das Relais 177 wird durch die Erde erregt, welche auf den ersten Kontakt der Steuer- und Kontaktbank durch den Elektromagneten 205 in seiner zweiten Stellung geschaltet wird, bevor der Elektromagnet 215 gewirkt hat, und öffnet in 179 den Stromkreis dieses Elektromagneten. Das Relais 177 wird durch den folgenden Stromkreis erregt: Batterie, Relais 177, Bürste 224, Kontroll draht des ersten Zehners, Bürste 207, Bürste 214, Kontakt 186, Kontakt 159 und Erde. Der Elektromagnet 205 schiebt infolge der durch das Relais 145 gesandten Stromstöße die Kontaktbürste 207 auf den elften Kontakt seiner , Kontaktbank vor. Während die Bürste sich vorwärts bewegt, schaltet sie Erde nacheinander auf die Kontakte 2 bis 11 ihrer Kontaktbank. Wenn keine Erdung mehr auf den Kontakten 2 oder 3 vorhanden ist, so fällt das Relais 177 zurück, und der Elektromagnet 215 schiebt die Kontaktbürsten 224 bis 230 auf die zweite Reihe von zehn Kontakten seiner Kontaktbank. Infolge der Schnelligkeit der Elektromagneten 215, und weil die Kontakt- ; bürste 207 zwei Kontakte vorrücken muß, um die Kontaktbürsten 224 bis 230 um zehn Kontakte vorzuschieben,, so arbeitet der Elektromagnet 215 ruckweise; jedesmal, wenn die Kontaktbürsten des Elektromagneten 215 sich .,. auf den Kontakten, die der Stellung der Bürste 207 entsprechen, befinden, wird das Relais 177 erregt und schaltet den Elektromagneten 215 ab. Wenn die Kontaktbürste 207 auf dem Kontakt ihrer Kontaktbank an- . hält, hat der Elektromagnet 215 seine Kontaktbürsten auf den ersten Kontakt der fünften Reihe von zehn Kontakten verschoben, und das Relais 177 ist erregt. Einen Augenblick nach der Beendigung der zehn Stromstöße fällt das Zeitrelais 148 zurück, trennt in 150 den Haltestromkreis des Relais 161, und dieses schaltet beim Abfallen in 162 den Stromstoßkreis auf den Elektromagneten 210 des Steuerschalters C3 der Einer um. Im Kontakt 151 wird der Kurzschluß (— Stromkreis) auf der unteren Wicklung des Relais 196 aufgehoben, und dieses wird in Reihe mit dem Relais 177 über folgenden Stromkreis erregt: Freier Pol der Batterie, Wicklung des -. Relais 177, Steuerkontaktbürste 224, erster Steuerkontakt der fünften Reihe von zehn Kontakten, Kontakt 11 der Reihe 2, Kontaktbürste 207, Kontakt 11 der Reihe 1 des Steuerschalters C2 der Zehner, untere Wick- r. lung des Relais 196, Kontakt 1 der Reihe 1, Kontaktbürste 214 und Kontakt 1 der Reihe 2 des Steuerschalters C" der Einheiten, Kontakt 186 und 159 und endlich die Erde.
Das Relais 196 schließt beim Erregen den - · Stromkreis seiner zweiten Wicklung nach
Erde über die Kontakte 199 und 159. Durch die Kontakte 200 und 202 werden die Kontaktbürsten 226 und 227 mit den Kontakten 194 und 195 verbunden und am Kontakt 198 der Prüf arm 225 mit dem Prüf Stromkreis.
Der Teilnehmer sendet die letzte Ziffer, welche »drei« ist. Dieses ruft drei Trennungen in dem Stromkreis des Relais 145 hervor und sendet drei Stromstöße in den Elektromagneten 210 über folgenden Stromkreis: Erde, Kontakt 182 und 147, Wicklung'des Relais 148, Kontakte 157, 170, 162 und Elektromagnet 210 zum freien Pol der Batterie. Das Relais 148 wird von neuem erregt und bleibt erregt während der drei Stromstöße-Für jeden derselben schiebt der Elektromagnet 210 seine Kontaktbürste 214 weiter um einen Kontakt, so daß diese am Ende der drei Stöße sich auf dem vierten Kontakt ao ihrer Kontaktbank befindet. Da die Kontakte 3 bis 11 der zweiten Reihe der Bank des Elektromagneten 210 mit den Kontakten 2 bis 10 in jeder der Reihen von zehn Kontakten (Abb. 7) verbunden sind, so wird Erde auf den dritten Kontakt jeder der fünf Reihen der Steuerkontakte geschaltet. Solange die Kontaktbürste 214 sich auf dem Kontakt 1 bis 2 ihres Kontakttisches befindet, bleibt der Stromkreis des Relais 177 geschlossen, aber wenn sie den Kontakt 2 verläßt, fällt das Relais 177 zurück, und der Stromkreis des Elektromagneten 215 wird von neuem geschlossen. Derselbe wird erregt und schiebt seine Kontaktbürsten vor, bis die Kontaktbürste 224 sich auf einem Erdkontakt befindet, d. h. in diesem Falle auf dem dritten Kontakt der Reihe. In diesem Augenblick wird das Relais 177 von neuem erregt und schaltet den Elektromagneten 215 ab. Nach dem ersten Stromstoß schließt sich der Kontakt 213, und einen Augenblick nach der Beendigung der drei Stromstöße kehrt das Relais 148 in Ruhestellung zurück. In dieser Stellung schließt es den Stromkreis des Relais 169 über folgenden Stromkreis: Erde, Kontakte 159,186,149,180, 213, obere Wicklung des Relais 169 zum freien Pol der Batterie.
Das Relais 169 stellt seinen Haltestromkreis im Kontakt 172 her und schafft eine Erdverbindung über die Kontakte 159, 186 und 171 auf Kontakt 164. Durch den Kontakt 174 verbindet es in Reihe die Relais 189 und i6i, und gleichzeitig durch den Kontakt 175 den Prüfarm 225 mit einem Punkt zwischen den beiden Relais 189 und 161 über die Kontakte 167 und 185, und endlich am Kontakt 170 öffnet es den Stromstoßkreis.
Wenn der angerufene Teilnehmer besetzt ist, so findet die Kontaktbürste 225 die Erde auf dem Prüfkontakt über einen schwachen Widerstand, und das Relais 161 wird erregt. Durch den Kontakt 164, welcher sich schließt, bevor die anderen Kontakte des Relais betätigt worden, stellt es einen Haltestromkreis her und trennt den Stromkreis, der zum Relais 189 geht, bei 165. Am Kontakt 167 wird die Verbindung des Prüfarms auf dem Relais 189 unterbrochen- An dem Kontakt 166 wird Erde an den Elektromagneten 215 über den Kontakt 217 geschaltet, der nach dem ersten Schritt des Elektromagneten 215 geschlossen wird. Der Elektromagnet 215 arbeitet und führt seine Kontaktbürsten in die Ruhestellung zurück, d. h. auf den ersten Kontakt der ersten Reihe von zehn Kontakten. In dieser Stellung ist der Kontakt 217 getrennt und der Elektromagnet 215 abgeschaltet.
Durch den Kontakt 168 schließt das Relais 161 den Stromkreis des Besetztzeichens, das über den Kontakt 176 auf einen Leitungsdraht geht, um den anrufenden Teilnehmer zu benachrichtigen, daß die von ihm verlangte Linie nicht frei ist. Er hängt seinen Hörer wieder an, und die· Verbindung ist freigegeben, wie weiter unten beschrieben wird. Wenn die Leitung des angerufenen Teilnehmers frei ist, so findet der Prüfarm 225 das Potential des freien Poles der Batterie auf dem Prüfdraht über die rechte Wicklung von geringem Widerstände des Relais 234, und das Relais 189 wird hinreichend erregt, um den Kontakt 187 zu schließen. In dieser Stellung ist die untere Wicklung des Relais 189 kurz geschlossen, und die Relais 189 und 234 werden in Reihe erregt auf ihren Wicklungen mit schwachem Widerstand. Das Relais 234 trennt das Relais 239, welches parallel zur Leitung des angerufenen Teilnehmers liegt, und am Kontakt 236 schaltet es die linke Wicklung von großem Widerstand in Reihe mit der Wicklung mit schwachem Widerstand. Obwohl das Relais 189 nicht in Reihe mit den beiden Wicklungen des Relais 234 erregt werden kann, so wird es doch in diesem Stromkreis gehalten.
Wenn das Relais 189 ganz erregt wird, so trennt es in 188 den Stromkreis des Relais 161, in 186 schaltet es die Erde ab, welche die Relais 169 und 177 in Betrieb hält, und verbindet über die Kontakte 194 und 195 die verlangte Leitung mit dem Weckrelais 181. Das Relais 177 schließt beim Abfallen am Kontakt 178 den Weckstrom auf einen Leitungsdraht über den Kontakt 193·
Das Läutewerk der angerufenen Sprechstelle wird betätigt durch Einschalten in den Stromkreis: Erde, Rufmaschine 221, Unterbrecher 220, Kontakte 178, 193, 195, 202, Kontaktbürste 227, Leitungsdraht, Hakenumschalter, Läutewerk 243, Kondensator 242,
anderer Leitungsdraht, Kontaktbürste 226, Kontakte 200, 194, 191, untere Wicklung des Relais 181 zum freien Pol der Batterie. Ein Kondensator von geringer Kapazität ist in Nebenschluß leitung zu dem Kontakt 190 gelegt, um einen geringen Teil des Rufstroms zu der Leitung des Anrufenden gelangen zu lassen, zwecks Benachrichtigung, daß der Rufstrom in die angerufene Leitung geschickt wird. Das Relais 181, als Verzögerungsrelais, wird nicht durch den Rufstrom betätigt, aber wenn der Teilnehmer seinen Hörer abnimmt, so wird der Stromkreis finden Gleichstrom geschlossen und das Relais i8r erregt. Im Kontakt 184 stellt es einen Haltestromkreis für sich her. Über die Kontakte 190 und 192 wird die angerufene Leitung mit dem Speiserelais 135 verbunden. Dasselbe wird in Reihe mit der angerufenen Sprechstelle erregt und wendet an den Kontakten 140-141 und 138-139 die Leitung um zur anrufenden Sprechstelle hin, um eine Beaufsichtigung oder Zählung der Verbindung zu erzielen. Am Kontakt 182 wird Erde von
as dem Relais 153 getrennt, aber sie wird wieder eingeschaltet durch den Kontakt 136, wenn das Relais 135 erregt wird. Durch den Kontakt 137 schließt das Relais 135 den Stromkreis des Relais 169, dieses wird erregt und schließt einen Haltestromkreis über die Kontakte 173 und 183 für sich. Der Sprechstromkreis ist durch starke Striche angedeutet.
Wenn am Ende des Gesprächs einer der beiden Teilnehmer den Hörer wieder anhängt, so kehrt das Relais 153 in die Ruhestellung zurück. Wenn der anrufende Teilnehmer als erster wieder anhängt, so unterbricht das Relais 145, indem es in Ruhestellung zurückkehrt, den Stromkreis des Relais 153 am Kontakt 146; ist es aber der Angerufene, so wird der Stromkreis des Relais 153 im Kontakt 136 unterbrochen. In beiden Fällen fällt das Relais 153 zurück, und am Kontakt 156 schaltet es die Erdverbindung mit dem Prüfdraht 134 aus, was das Relais 61 in dem Hunderterwähler in Ruhestellung zurückbringt. Wenn das Relais 61 in Ruhestellung ist, so ist die Leitung des Anrufers nicht mehr mit dem Relais 145 verbunden, und der Leitungswähler kehrt in Ruhestellung zurück. Am Kontakt 159 wird der Haltestromkreis der Relais 181, 189 und 196 getrennt, und diese Relais kehren in Ruhestellung zurück, so daß der Stromkreis der Leitung des angerufenen Teilnehmers unterbrochen wird. Wenn das Relais 181 und der Kontakt 182 in Ruhe sind, so wird die Erde wieder auf den Elektromagneten 215 geschaltet über den Kontakt 147, die Wicklung des Relais 148, die Kontakte 158, 217 und 216- Der Elektromagnet 215 führt alsdann ,seine Kontaktbürsten in die Ruhestellung zurück, in welcher der Kontakt 217 sich öffnet, was die Aberregung des Elektromagneten 215 bewirkt. Während der Drehung wird das Relais 148 erregt, und durch den Kontakt 152 schaltet es die Bat- terie über den Widerstand 204 vom Prüfdraht des Wählers, so daß ein Hunderterwähler nicht auf dem Leitungswähler zum Stillstand gelangen kann, bevor seine Kontaktbürsten in Ruhe sind. Wenn der Elektromagnet 215 aberregt wird, so fällt das Relais 148 zurück, und der Leitungswähler kann für eine andere Verbindimg verwandt werden. Über Kontakt 154 des Relais 153 wird Erde auf den Elektromagneten 205 geschaltet über die Kontakte 208 und 206, und durch den Kontakt 160 wird der Stromkreis des Elektromagneten 210 zur Erde über die Kontakte 212 und 211 geschlossen.
Der Elektromagnet 205 bringt seine Kontaktbürste wieder in Ruhe und wird abgeschaltet, denn der Kontakt 208 wird in dieser Stellung unterbrochen. Der Elektromagnet 210 kehrt in die Ruhestellung zurück und unterbricht seinen Stromkreis im Kontakt 212.
Wenn bei dem Hunderterwähler (Abb. 2) das Relais 61 zurückfällt, so wird an dem Kontakt 64 Erde auf den Elektromagneten 98 geschaltet über die Kontakte 106, 69 und 99. Der Elektromagnet 98 bringt die Kontaktbürste 100 in die Ruhestellung zurück; in diesem Augenblick wird der Kontakt 106 getrennt, und der Elektromagnet 98 wird abgeschaltet; an dem Kontakt 64 über den Kontakt 67, Wicklung des Relais γ1/, die Kontakte 74,. 117 und 116 wird die Erde auf den Elektromagneten 115 geschaltet. Dieser wirkt in Reihe mit dem Relais y/ und bringt seine Kontaktbürsten zurück in Ruhestellung. In dieser Stellung ist der Kontakt 117 getrennt, und der Elektromagnet wird abgeschaltet: Während der Rückkehr der Kontaktbürsten in Ruhestellung bleibt das Relais 77 erregt und unterbricht bei 80 die Verbindung zwischen dem ersten Kontakt der Kontaktbank des Steuerschalters und dem Prüf draht, so daß, wenn dieser in seine Ruhestellung zurückgekehrt ist, der Wähler besetzt gehalten wird bis zur Rückkehr der Kontaktbürsten 125 bis 131 in Ruhestellung. Wenn der Elektromagnet 115 vor dem Elektromagneten 98 zur Ruhe kommt, so wird der Wähler besetzt gehalten, bis die Kontaktbürste 100 auf den ersten Kontakt ihrer Kontaktbank anlangt, weil das Potential des freien Poles der Batterie auf den Prüfdraht des Vorwählers nur in dieser Stellung geschaltet ist. Alle Relais des Wählers sind in Ruhe, sowohl die Kontaktbürsten des Elektromagneten 115 wie der Steuerschalter.
Im Kontakt 63 schaltet das Relais 61 die Erde vom Prüfdraht des Vorwählers, und das Relais 42 kommt wieder zur Ruhe· Da der Elektromagnet 57 des Vorwählers nicht in Ruhestellung ist, so bleiben die Kontaktbürsten 53 bis 55 auf den Kontakten, wo sie sich befinden, aber sie sind abgeschaltet durch die Kontakte des Relais 42. Im Kontakt 45 wird das Relais 33 von neuem mit dem Stromkreis zum Anlassen verbunden, und der Vorwählersucher kann für eine andere Verbin-. dung benutzt werden. Am Kontakt 44 wird die Erde, welche, mit dem Trennrelais 5 verbunden war, in Reihe mit dem Relais 16 ausgeschaltet, und diese beiden Relais kommen wieder zur Ruhe. Die Leitung des Teilnehmers wird frei. Die Kontaktbürsten 10 bis 15 des Suchers, die keine Ruhestellung haben, bleiben auf den Kontakten der zuletzt gefundenen Leitung.
Nachdem nun die Wirkungsweise der Schalter beschrieben ist, wenn der Anruf für einen Teilnehmer mit einer einzigen Leitung bestimmt ist, soll nun auch auseinandergesetzt *5 werden die Wirkungsweise der Anlage, wenn der Anruf eines Teilnehmers mit Mehrfachanschlüssen und nur einer Anrufnummer beabsichtigt ist. Es soll als Beispiel angenommen werden, daß die Rufnummer des Teilnehmers 016 sei und er drei Leitungen hat.
Wenn der anrufende Teilnehmer seinen Hörer abhängt, so wird seine Leitung durch einen Sucher gefunden und durch einen Vorwähler auf einen Hunderterwähler, wie vorhin beschrieben, verbunden. Wenn der Teilnehmer die Ziffer ο einstellt, so wirkt der Hunderterwähler wie schon beschrieben, aber da die erste Ziffer ο ist, so befindet sich der Steuerschalter auf dem Kontakt 11 seiner. Kontaktbank, und das Relais 90 wird in Reihe mit dem Relais 84 erregt, wenn das Relais 68 am Ende der ersten Reihe der Stromstöße zurückfällt. Durch den Kontakt 93 schließt das Relais 90 einen Haltestromkreis für sich über seine untere Wickelung auf den Prüfdraht des Wählers und durch die Kontakte 92, 94, 96 werden die Kontaktbürsten 126 bis 128 in den Stromkreis eingeschaltet. Der Wähler wählt einen freien Leitungswähler in dem zehnten Hundert, wie er es für das neunte Hundert gemacht hat. Man kann annehmen, daß dieser Wähler der der Abb. 4 ist. Wenn der Wähler gewählt ist, so wird das Relais 258 in Reihe mit der anrufenden Sprechstelle erregt und schließt durch seinen Kontakt 259 den Stromkreis des Relais 266. Dieses wird erregt und schaltet Erde auf den Prüfdraht 247, um den Hunderterwähler in seiner Arbeitsstellung zu halten. Im Kontakt 270 stellt es den Stromstoßkreis her; durch den Kontakt i 272 schaltet es Erde auf alle Kontakte der ersten Reihe der Kontaktbank des Steuerschalters der Einer C3 über den Kontakt 312; über den ersten Kontakt dieser Bank wird Erde geschaltet auf die Kontakte 2, 4, 6, 8 und 10 der ersten Reihe der Kontaktbank des Steuerschalters der Zehner C2 und auf die Kontakte 3, 5, 7, 9 und 11 derselben Bank, in Reihe mit der oberen Wicklung des Relais 318. Über den ersten Kontakt der Bank des Steuerschalters der Zehner C2 wird das Relais 274 über den Kontakt 272 erregt. Das Relais 274 verbindet im Kontakt 276 den Stromstoßkreis mit dem Elektromagneten 326, und im Kontakt 277 stellt es einen Unterhaltungsstromkreis (zur Aufrechterhaltung) her, wenn der Elektromagnet 326 seine Ruhestellung verlassen hat.
Wenn der Teilnehmer die Ziffer 1 einstellt, so erfolgt eine einzige Trennung in dem Stromkreise des Relais 258, und für den Elektromagneten 326 wird einmal folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakt 302 und 260, Wicklung des Relais 261, Kontakte 270, 315, 283 und 276, Wicklung von 326, freier Pol der Batterie. Der Elektromagnet 326 schiebt seine Kontaktbürste 328 auf den zweiten Kontakt seiner Kontaktbank vor. Das Relais 261 vervollständigt den Halte-Stromkreis des Relais 274 am Kontakt 263 zur -Erde über die Kontakte 312 und 272, Nach dem ersten Stromstoß wird der Stromkreis des Elektromagneten 346 geschlossen über die Kontakte 347, 292, 330, 312 und 272. Gleichzeitig wird Erde auf den ersten Steuerkontakt in der ersten Zehnergruppe geschaltet durch den Steuerschalterarm 32.8 auf dem zweiten Kontakt der Kontaktbank, und das Relais 289 wird erregt, hevor der Elektromagnet 346 Zeit hat zu wirken. Der Er reger Stromkreis des Relais 289 ist folgender: Erde, Kontakt 272 und 312, erster Kontakt der Kontaktbank des Steuerschalters der Einer, zweiter Kontakt der Kontaktbank des Steuerschalters der Zehner, erster Steuerkontakt der ersten Zehnergruppe, Kontaktbürste 338, Wicklung des Relais 289, freier Pol der Batterie.
Einen Augenblick nach der Entsendung des Stromstoßes fällt das Relais 261 zurück und no trennt den Haltestromkreis des Relais 274. Dasselbe stellt beim Zurückfallen den Stromstoßkreis zu dem Elektromagneten 331 am Kontakt 275 her.
Der Teilnehmer stellt nun die letzte Ziffer (welche 6 ist) ein, was sechs Trennungen in dem Stromkreis des Relais 258 hervorruft. Dieses schickt sechs Stromstöße zu dem Elektromagneten 331, in Reihe mit dem Relais 261 über die Kontakte 302, 260, 270, 315, 283 und 275. Das Relais 261 wird von neuem erregt ' und bleibt erregt während der Reihe von
Stromstößen. Für jeden Stoß schiebt der Elektromagnet 331 seine Kontaktbürste 335 um einen Kontakt vor, und am Ende der sechs Stöße befindet sich die Bürste 335 auf dem siebenten Kontakt ihrer Kontaktbank. Da die Kontakte 3 bis 11 der zweiten Reihe des Steuerschalters der Einer verbunden sind mit den Kontakten 2 bis 10 in jeder der fünf Reihen von 10 Steuerkontakten, welche die Kontaktbank des Elektromagneten 346 enthält, wird Erde auf den sechsten Kontakt einer jeden Kontaktreihe geschaltet. Solange die Kontaktbürste 335 sich auf dem Kontakt 1 oder 2 ihrer Bank befindet, bleibt das Relais 289 erregt- Wenn aber die Bürste den Kontakt 2 verläßt, so wird sein Stromkreis getrennt, und es fällt zurück. In Ruhe schließt es von neuem den Stromkreis des Elektromagneten 346. Dieser wird erregt und
ao schiebt die Kontaktbürsten 338 bis 344 so weit vor, bis die Kontaktbürste 338 sich auf einem geerdeten Kontakt befindet. In diesem Augenblick wird das Relais 289 von neuem erregt und trennt den Stromkreis des Elektromagneten 346. Diese Drehbewegung erfolgt, während die Kontaktbürste 335 sich verschiebt infolge der Stromstöße, welche von dem Relais 258 ausgesandt werden, so daß die Bürsten 338 bis 344 sich auf dem sechsten Kontakt der ersten Zehnerleitungen in einer sehr kurzen Zeit nach dem Ende der sechs Stromstöße befinden. Beim ersten Schritt des Elektromagneten 331 schließt sich der Kontakt 334, und wenn das Relais 261 am Ende der Stromstöße zurückfällt, so wird der Stromkreis des Relais 282 geschlossen zur Zeit der Erregung des Relais 289 über folgenden Weg: Erde, Kontakt 272, 312, 262, 290, 334, Wicklung des Relais 282, freier Pol der Batterie. Im Kontakt 283 trennt das Relais 282 den Stromstoßkreis, in 285 stellt es einen Haltestromkreis zur Erde her über die Kontakte 312 und 272; im Kontakt 284 stellt es einen Haltestromkreis für das Relais 274 her, und über die Kontakte 279 und 305 schaltet es Erde auf die untere Wicklung des Relais 289 einerseits durch den Stromkreis: Erde, 272, 312, 284, 279, 305, 289, Batterie und auf die Relais 294 und 297 in Reihe, anderseits über den Kontakt 348 des Elektromagneten 346 durch den Stromkreis: Batterie, 297, 348, 294, 305, 279, 284, 312, 272, Erde. Zu gleicher Zeit, wenn dieser letzte Stromkreis sich schließt, wird der Prüfarm 342 mit einem Punkt zwischen den Relais 294 und 297 unter Durchfließen der Kontakte 319, 313, 291, 286 und der Austrittsstelle der Wicklung des Relais 294 verbunden. Wenn die erste Leitung besetzt ist, so liegt Erde an dem Prüfdraht dieser Leitung über einen schwachen Widerstand, so daß der Widerstand 363 oder derjenige des Relais 16 oder 24 des Suchers und das Relais 294 durch diesen Widerstand genügend nebeng-eschlossen sind, um nicht zu wirken, wenn ein solcher Widerstand 360, 361 oder 362 in Reihe mit dem Trennrelais 357 verbunden ist. Aber das Relais 297 wird in Reihe mit dem Erdwiderstande erregt, und durch den Kontakt 300 legt es Erde an den Elektromagneten 346 über den Kontakt 296. Derselbe., wird erregt und trennt die Verbin- · dung zwischen dem Relais 297 und dem Prüfarm 342 m 348. Das Relais 297 schaltet beim Zurückfallen Erde an den Elektromagneten 346 aus und dieser, wieder in Ruhe gekommen, schiebt seine Kontaktbürsten 338 bis 344 auf die Kontakte der folgenden Leitung vor. In diesem Augenblick würde das Relais 289 zurückfallen, da die Steuerbürste 338 den geerdeten Kontakt überschritten hat, wenn es nicht durch den Stromkreis seiner unteren Wicklung gehalten würde. Wenn die zweite Leitung nicht frei ist, so gehen die Kontaktbürsten 338 bis 344 auf die folgende Leitung auf dieselbe Weise, wie für die erste Leitung. Wenn die dritte und letzte Leitung -besetzt ist, so werden die beiden Relais 294 und 297 erregt, denn auf der letzten Leitung einer Gruppe ist der Prüfdraht unmittelbar mit der Wicklung des Trennrelais verbunden: unter diesen Bedingungen fließt genügend Strom in das Relais 294, um es zu betätigen. Mit den Relais 294 und 297, die erregt sind, wird der Stromkreis des Relais 274 geschlossen über folgenden Stromkreis: Erde, Kontakte 272, 312,. 295, 298, untere Wicklung des Relais 274, freier Pol der Batterie· Das Relais 274 wird erregt und schließt einen Haltestromkreis am Kontakt 278 und trennt am Kontakt 279 den Stromkreis der Relais 294, 289 und 297. Am Kontakt 281 wird der Stromkreis für das Besetztsignal auf der Leitung des Anrufers geschlossen über den Kondensator 257. Am Kontakt 280 wird der Stromkreis des Elektromagneten 346 mit Erde über die Kontakte 347 und 349 verbunden, und er bringt die Kontaktbürsten 338 bis 344 in ihre Ruhestellung zurück. In dieser Stellung ist der Kontakt 349 getrennt und der Elektromagnet 346 abgeschaltet. Der anrufende Teilnehmer hört das Besetztsignal und hängt seinen Hörer wieder an, und die Freimachung erfolgt, wie in dem vorhergehenden Falle schon ausgeführt. Wenn die erste Leitung frei ist, so findet die Kontaktbürste 342 das Potential des freien Poles der Batterie auf dem Prüfkontakt, und das Relais 294 wird in Reihe mit der rechten Wicklung mit schwachem Widerstand des Relais 357 erregt. Das Relais 297, welches parallel zur Wicklung mit schwachem Widerstand des Relais 357 ■-"■ liegt, spricht nicht an. Durch den Kontakt
IO
295 über den Kontakt 299 wird die Erde auf die Wicklung des Relais 310 geschaltet. Dieses wird erregt, schließt einen Haltestromkreis für sich am Kontakt 311 und trennt am Kontakt 312 Erde von den Kontaktbänken der Steuerschalter und den Kontakten der Relais 294 und 282. Am Kontakt 314 schaltet das Relais 310 Erde auf den Prüf arm und das Trennrelais über den Widerstand 363 und trennt die Verbindung des Prüfarmes mit den Relais 294 und 297 am Kontakt 313. Das Trennrelais wirkt in Reihe mit dem Widerstand 363, trennt das Anrufrelais, welches im Nebenschluß mit der angerufenen Leitung ist, t5 und hebt am Kontakt 357s den Kurzschluß seiner linken Wicklung· und des Widerstandes 360 auf, so daß die Leitung besetzt gehalten wird. Am Kontakt 315 wird der Stromstoßkreis getrennt und die Kontakte 316 und 344 verbinden die Kontaktbürsten in 343 und 344 ■ mit dem Anrufstromkreis.
Wenn der Kontakt 312 getrennt ist, so fällt das Relais 289 zurück, und durch den Kontakt 293 wird der Anrufstrom in die verlangte *5 Leitung geschickt; die Trennung des Anrufstromes erfolgt wie üblich, und der Sprechstromkreis ist der gleiche.
Am Ende der Verbindung vollzieht sich die Freimachung, wie schon für den Fall einer gewöhnlichen Verbindung auseinandergesetzt. Die Abb. 8 stellt das Schema eines Hunderterwählers D' und eines Leitungswählers E' dar- Im Gegensatz zu den Abb. 2 bis 4 ist der Steuerschalter nicht einem Wähler besonders zugeordnet, sondern einer gewissen Anzahl von bestimmten Wählern gemeinsam. Die Anzahl Wähler ist größer oder geringer, entsprechend den Bedürfnissen des Verkehrs. Die Steuerschalter, wie C1, C2, C"a werden in den Stromkreis eines Wählers nur während der Zeit der Herstellung der Verbindung eingeschaltet; während dieser Zeit werden alle Wähler der durch denselben Steuerschalter beeinflußten Gruppe besetzt gehalten, damit die *5 Anrufe auf andere Wählergruppen, in denen es keine Anrufe gibt, eingestellt sind.
Die Steuerschalter sind durch eine gewisse Anzahl von gemeinsamen Drähten, wie die von 434 bis 442 und von 525 bis 530 bezeichneten verbunden. Die Kontaktbänke der Steuerschalter sind in gleicher Weise auf die Steuerkontakte der Hauptschalter der Wähler der Gruppen vielfach geschaltet. Wenn ein solcher Wähler wie D' durch einen Vorwähler wie B oder einen anderen Wähler (s. Abb. 2) gewählt ist, so wird das Relais 455 über folgenden Stromkreis erregt: Von dem freien Pol der Batterie über den Elektromagneten 407 des Schalters C1, die beiden Kontakte, die in der Ruhestellung des Schalters Cx durch die Kontaktbürsten miteinander verbunden sind, den Kontakt 419, den Draht-437, den Kontakt 456, die obere Wicklung des Relais 455, den in Ruhe gesetzten Kontakt 472 des Hauptschalters K"s, den Kontakt 459 und den Draht 483, der zu den Prüfkontakten des vorhergehenden Wählers oder Vorwählers geht und mit Erde verbunden ist. Das Relais 455 wird erregt und verbindet durch 453 und 454 die anrufende Leitung mit dem Relais 429. Dieses wird in Reihe mit der Schleife der anrufenden Leitung erregt und schließt durch 415 den Stromkreis des Relais 431. Dieses wird erregt und ersetzt bei 418 Erde durch den freien Pol der Batterie an dem. Draht 437. Das Relais 455 bleibt alsdann erregt über seine untere Wicklung, welche mit dem freien Pol der Batterie, den Kontakten 450 und 456 und Erde über 437 und 418 verbunden ist. Ferner wird bei 451 Erde an den Draht 483 gelegt, um die vorhergehenden Wähler in Eingriff zu halten.
Das Relais 429 wird an Erde gelegt durch 404 und durch eine der Wicklungen einer Induktionsspule, deren andere Wicklung von einem Summerstrom durchflossen wird. Der Induktionsstrom zeigt der anrufenden .Sprechstelle an, daß die Stromstoßgabe beginnen kann.
Bei jeder durch den Sender hervoi-gerufenen Trennung fällt das Relais 429 ab, und da 431 mit Verzögerung arbeitet, so bleibt dieses erregt· Es wird alsdann ein Stromkreis geschlossen über 416, 430, 413 und 414 zum Elektromagneten 407, der bei jeder Trennung erregt wird und die Kontaktbürsten des Schalters C1 um einen Schritt jedesmal vorwärtsschiebt. Das Verzögerungsrelais 430 fällt während der ganzen Reihe von Stromstößen nicht ab. Durch 448 und 449 wird Erde an too die inneren Kontakte des Schalters C1 geschaltet. Auf die geraden Kontakte wird die Erde unmittelbar und auf die ungeraden Kontakte über die untere Wicklung des Relais 464 geschaltet.
Sobald die Kontaktbürste 408 ihre Ruhestellung verläßt, werden die Federn 403 und 405 betätigt, die freie Erde auf das Relais geschaltet, und über 405, 412, 423, 426, den Draht 44T, 445 und 474 wird Erde an den Elektromagneten 475 gelegt, der erregt wird und seinen eigenen Stromkreis trennt, wodurch die Kontaktbürsten von K"3i jedesmal um einen Schritt weitergeschoben werden. Wenn die Kontaktbürste 476 die erste Leitung der angerufenen Gruppe erreicht, so findet sie Erde an einen Draht wie 443 und die Kontaktbürste 408 auf den Steuerkontakt geschaltet. Ein Erregungsstromkreis für 433 wird alsdann geschlossen von dem freien Pol der Batterie 433, 444, 476, 443, Kontaktbürste zur freien Erde, wenn die zuletzt gewählte
Ruf ziffer ungerade ist, oder zur Erde über das Relais 464, wenn die Rufziffer gerade ist. In dem ersten Falle wird das Relais 433 allein erregt, in dem zweiten Falle wird es in Reihe = 5 mit 464 erregt, welches die entsprechenden Kontaktbürsten des Wählers mit der anrufenden Leitung verbindet. Das Relais 464 wird erregt gehalten über Erde an dem Draht 483 und über Kontakt 467. Das Relais 433 wird erregt und trennt in 426 den Stromkreis des Elektromagneten 475, welcher seine Kontaktbürsten stillsetzt. Über 405, 412, 423, 425 und 417, sobald das Relais 430 zurückfällt, hat das Relais 432 seinen Stromkreis geschlossen und wird erregt gehalten über seinen Kontakt 421. Durch 405, 412, 422, Draht 440, 447, 457, 473 und 474 wird der Stromkreis des Elektromagneten 475 von neuem geschlossen, und die Kontaktbürsten suchen eine
ao freie Leitung in der angerufenen Gruppe, welche gekennzeichnet ist durch die Gegenwart des Potential des freien Poles der Batterie auf dem entsprechenden Prüfkontakt. Sobald die Kontaktbürste 480 oder 477
as sich gegenüber einer solchen Leitung befindet, hat die untere Wicklung des Relais 463 den Stromkreis geschlossen von dem freien Pol der Batterie an einem Draht wie 486 über Kontaktbürste 480, Kontakt 465, Wicklung des Relais 463, Kontakt 452, Draht 439 und Erde an dem Kontakt 427. Das Relais 463 wird erregt und trennt in 457 den Stromkreis des Elektromagneten 475, welcher von neuem die Kontaktbürsten stillsetzt. Über 46=1 und 462 wird die anrufende Leitung mit dem ausgewählten Wähler verbunden. Durch 460 wird Erde an dem Drahte 483 gehalten und der Stromkreis des Relais 455 geöffnet, durch 456 wird die andere Wicklung von 455 geöffnet. Das Relais 455 fällt ab, aber da es mit Verzögerung arbeitet, bleibt es einen hinreichenden Augenblick anliegend, um den Draht 486 zum folgenden Wähler an Erde legen zu können.
Sobald die gesuchte Leitung gefunden ist, schließt sich ein Stromkreis über Erde in 427, Draht 439, Kontakt 452, Relais 463, 465, 480, 486, 548, 583, durch die obere Wicklung des Relais 536 des folgenden Wählers, 544, Draht 528, 497, 495 und Widerstand 492 zum freien Pol der Batterie. Das Relais 536 wird in Reihe erregt mit dem Relais 463, es verbindet die anrufende Leitung mit dem Relais 489, das erregt wird über die Schleife der anrufenden Leitung und das Relais 504 erregt. Dieses Relais schaltet Erde bei 498 an den Draht 528, und über 537 hält sich das Relais 536 erregt über seine untere Wicklung; durch 538 wird diese Erdung an den Draht 486 geschaltet und somit auf das Relais 463 über 548. Das Relais 463 bleibt alsdann erregt über seine obere Wicklung und den Kontakt 458. Das Relais 455 fällt zurück und öffnet den Stromkreis von 429, welches beim Abfallen den Stromkreis von 431 öffnet.
Das Relais 431 fällt zurück und über 405, 411 und 406 wird der Elektromagnet 407 erregt und trennt seinen eigenen Stromkreis, indem er die Kontaktbürste 408 in ihre Ruhestellung verschiebt, wo der Kontakt 405 geöffnet ist. Der Stromkreis des Drahtes 437 am freien Pol der Batterie wird unterbrochen, bis die Kontaktbürste 408 in ihre Ruhestellung zurückgekehrt ist, so daß der Schalter C'\ bis zur vollständigen Freigabe besetzt ist. Die Stromkreise der Relais 432 und 433 sind geöffnet, der eine bei 412, der andere bei 444.
Wenn alle Leitungen einer Gruppe besetzt sind, so gehen die Kontaktbürsten des Wählers über die Kontakte der ersten Leitung der folgenden Gruppe, aber es gibt kein Erdpotential mehr auf dem entsprechenden Steuerkontakt, und der Stromkreis der Relais 433 ist geöffnet, so daß Relais 433 zurückfällt, indem es hierdurch die Erregung des Relais 463 verhindert. Die Kontaktbürsten drehen sich alsdann bis zu ihrer Ruhestellung; der Stromkreis des Elektromagneten 475 ist hierbei bei 473 offen. Ferner schließt das Relais 433 beim Abfallen durch 428 und 424 den Stromkreis eines Summerstromes, welcher der anrufenden Leitung das Besetztzeichen gibt.
Auf den Leitungswähler gelangend ruft die Übertragung der folgenden Ziffer Unterbrechungen in dem Stromkreis des Relais 489 hervor, welcher jedesmal über 491, 493, 507 und 508 den Stromkreis des Elektromagneten
518 schließt, der seine Kontaktbürste vorschiebt bis zu der Stellung, welche der übertragenen Ziffer entspricht. Von der Verschiebung der Kontaktbürste an ist durch 499> 5*5> 5!4> Draht 529, 534, 543 und 585 der Stromkreis des Elektromagneten 586 des Schalters K'\ geschlossen. 586 wird erregt und trennt seinen eigenen Stromkreis, indem er die Kontaktbürsten des Wählers jedesmal vorschiebt; durch 499, die Kontakte des Schalters C"s und die Kontaktbürste 524 in Ruhe wird Erde an die inneren Kontakte des Schalters C2 geschaltet. Die Kontaktbürste
519 verbindet diese Erdung mit dem Kontakte, welcher durch die über einen Draht wie 532 übertragene Ziffer bestimmt ist, und einen Kontrollkontakt des Schalters K"3. Die Erde erregt über die Kontaktbürste 591, wenn der Wähler besagten Kontakt erreicht, durch den Kontakt 553 und den Draht 530 das Relais 599, welches in 514 den Stromkreis des Elektromagneten 586, der seine Kontaktbürsten anhält, unterbricht. Am Ende
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der Reihe von Stromstößen fällt das Verzögerungsrelais 493 zurück, und über 494 und 512 wird Erde an das Relais 510 geschaltet, welches erregt wird und über seinen Kontakt 511 erregt bleibt.
Dieses Relais schaltet bei 509 den Stromstoßkreis auf den folgenden Schalter C3 um, und dieser Stromkreis wird bei jedem Stromstoß der folgenden Reihe über 491, 493, 507, 509 und 523 geschlossen.
Sobald C3 seine Ruhestellung verläßt, werden seine Kontakte 520 und 521 geschlossen, und in der der Ziffer 2 entsprechenden Stellung wird Erde abgeschaltet von dem inneren Kranze des Schalters 519. Der Stromkreis des Relais 599 ist infolgedessen geöffnet, und das Relais fällt zurück. Dier Stromkreis des Elektromagneten 486 ist wieder in 5 l4 §e~ schlossen, und die Kontaktbürsten des Wählers bewegen sich von neuem. Wenn sie sich auf den der angerufenen Leitung entsprechenden Kontakten befinden, so wird das Relais 599 wieder erregt über 530, 533, 591, Draht 531 und den durch die übertragene Ziffer be- »5 stimmten Kontakt des Schalters C8, der mit Erde durch die Kontaktbürste 524 verbunden ist. Das Relais 599 trennt von neuem bei 514 den Stromkreis des Drehmagneten 586, und die Kontaktbürsten werden angehalten. Wenn 493 abfällt, so wird ein Erregungsstromkreis für 546 geschlossen über 499, 511, 520, 513, 496, 527 und 535. Das Relais 546 bleibt alsdann erregt über 545, 562, 528 und 498, trennt den Stromkreis von. 536 bei 550, legt Erde an den Draht 486 bei 549 und verbindet bei 551 und 552 die anrufende Leitung mit dem Speiserelais 559 über die Kontakte 555 und 557. Das Relais 559 wird erregt und schließt über 566 und 560 den Stromkreis des verzögerten Relais 561. Dieses Relais schaltet Erde bei 563 an den Stromkreis des Relais 546 und trennt den Stromkreis zur Freigabe in 564. Das Relais 536 fällt ein wenig nachher zurück infolge seiner langsamen Wirkung und öffnet in 540 und 541 den Stromkreis von 489, das ebenfalls abfällt unter Trennen des Stromkreises von 504. Sobald 504 abfällt, kommen die Schalter C2 und C3 wieder zur Ruhe, indem ihr Stromkreis für Rückkehr zur Ruhe entsprechend geschlossen wird über 491, 493, 505, 516, 517 und 518 einerseits, 491, 493, 506, 521, 522 und 523 andererseits. Diese beiden Stromkreise sind im Ruhezustand in 516 und 521 geöffnet. Das Relais 493 wird während der Freigabe in Reihe erregt und öffnet in 495 den Stromkreis der Batterie auf dem Draht 528, um das Schaltsystem bis zur vollständigen Freimachung oder Freigabe zu besetzen. In diesem Augenblick kann das Schaltsystem einen anderen Anruf aufnehmen.
Andererseits wird ein Prüfstromkreis der angerufenen Leitung gebildet durch das Relais 567, das mit dem freien Pol der Batterie verbunden ist über 570, 548, 580, Relais 579 und die Erde in 563, indem der Prüfarm 592 mit der Mitte dieses Stromkreises durch 565 und 542 verbunden wird. Wenn die Leitung besetzt ist, so hat man Erde über einen sehr schwachen Widerstand auf dem Prüfkontakte geschlossen, um nicht erregt zu werden. Das Relais 567 wird erregt und bleibt erregt über 569, 547, 563 und Erde, es trennt bei 565 den Stromkreis des Relais 579, und über 572 schickt es einen Summerstrom zur anrufenden Leitung.
Wenn die angerufene Leitung frei ist, ist der freie Pol der Batterie über einen schwachen Widerstand mit dem entsprechenden Prüfkontakt verbunden, das Relais 567 ist nebengeschlossen, aber das Relais 579 erregt in Reihe mit dem Trennrelais 596 des angerufenen Teilnehmers. Das Relais 579 schließt einen großen Teil seiner Wicklung durch 578 kurz, und das Relais 596 unterbricht den Kurzschluß eines großen Teiles seiner Wicklung bei 595.
Das Relais 579 trennt den Stromkreis von 567 bei 580 und schaltet die angerufene Leitung auf Anrufstellung über 581 und 582, der Anruf wird weitergegeben zur angerufenen Leitung über den Wechselstromgenerator 590, zur Erde, Unterbrecher 589 und 588, Kontakte 577, 582, Kontaktbürste 594, den einen Leitungsdraht, Läutewerk und Kondensator, den anderen Leitungsdraht, Kontaktbürste 593, Kontakte 581 und 575, obere Wicklung des Relais 568. Dieses Relais wird nicht durch den Wechselstrom erregt, sondern nur durch Gleichstrom, sobald die angerufene Sprechstelle ihre Leitung einschaltet. Das Relais 568 wird alsdann erregt gehalten über seine untere Wicklung und seinen Kontakt
Das Relais 568 verbindet die anrufende Leitung mit der angerufenen über 576 und 574, und die angerufene Sprechstelle wird alsdann durch das Relais 554 gespeist, welches erregt wird und an den die Kontakte 558 und 556 den Strom zur anrufenden Leitung no wendet. Das Relais 561 hält sich nun erregt über die Kontakte 560 und 533 zur Erde. Während des Anrufes zweigt ein Kondensator 573 einen geringen Teil des Anrufstromes ab zur anrufenden Leitung zwecks Kontrolle des Anrufes. Der Sprechstrom verläuft über die. Kondensatoren 597 und 598.
Wenn eine der Sprechstellen ihre Leitung öffnet, so fällt eines der Relais 554 oder 559 ab, und der Stromkreis von 561 ist geöffnet bei 553 oder 560. Das Relais 561 schaltet beim Abfallen Erde ab von den Relais 579,
568, 546 und solchen Relais wie 463 in allen anderen Wählern, was diese frei gibt. Über 539, 564, 584, 585 wird der Stromkreis des Elektromagneten 586 geschlossen, und dieser führt durch seine aufeinanderfolgenden Erregungen die Kontaktbürsten in die Ruhestellung zurück, in welcher der Kontakt 584 geöffnet und 583 wiederhergestellt wird. In dem Hunderterwähler D' wird, sobald 463 abfällt, der Stromkreis von 475 geschlossen über 446, 457, 473 und 474. Der Elektromagnet 475 bringt seine Kontaktbürsten auf dieselbe Weise" in die Ruhestellung zurück.
Die Wähler wie D' und E' sind während ihrer Freigabe besetzt, damit sie während dieser Zeit nicht durch einen Anruf in Anspruch genommen werden können. Zu diesem Zwecke ist der Stromkreis des Prüfdrahtes wie 483 oder 486 isoliert von dem freien Pol der Batterie am Kontakte 472 oder 583, welche nur geschlossen sind, wenn der Wähler in die Ruhestellung gekommen ist. Wie vorher schon erwähnt worden war, ist die oben beschriebene Schaltung verwendbar mit Stromstoßsendern irgendwelcher Art; jedenfalls erstreckt sich die Erfindung auf einen Stromstoßsender, der besonders bei der vorhergehenden Schaltung benutzt wird, aber auch in einer anderen Schaltung verwandt werden und allgemein alle anderen Anwendungen erhalten kann.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für Xummernwähler (Gruppen- oder Leitungswähler) in Selbstanschlußfernsprechanlagen, mit mehreren Bürstensätzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wähler weniger Bürstensätze besitzen, als Leitungsgruppen im Kontaktfelde vorgesehen sind, und daß die Auswahl eines bestimmten Bürstensatzes durch eine Stromstoßempfangseinrichtung (Hilfsschalter C1) bewirkt wird, welche gleichzeitig zur Kennzeichnung einer bestimmten Leitungsgruppe dient.
  2. 2. Schaltungsanordnung für Wähler nach Anspruch 1, bei welchem die Stromstoßempfangseinrichtung ein Drehschalter ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkontakte der Stromstoßempfangseinrichtung (100 Abb. 2, 207 Abb. 3, 328 Abb. 4, 408 Abb. 8), die in einer oder mehreren Reihen (innere Reihe von 100, 207, 328, 408) angeordnet sind, von der Bürste des Stromstoßempfangsschalters (100, 207, 328, 408) mit dem zugehörigen Steuerkontakt dieses Schalters (ιοί, 102, 103, 104) verbunden werden können und gruppenweise mit Relais (90 Abb. 2, 196 Abb. 3, 318 Abb. 4, 464 Abb. 8) verbunden sind, welche eine der Kontakt- und Bürstenreihen in den Stromkreis einschalten.
  3. 3. Schaltungsanordnung für Wähler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltrelais (90 Abb. 2, 196 Abb. 3, 318 Abb. 4, 464 Abb. 8), welche eine besondere Hilfswicklung besitzen, erst am Ende der von der Empfangseinrichtung aufgenommenen Stromstoßreihe erregt werden.
  4. 4. Schaltungsanordnung für Wähler nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltrelais (90, 196, 318, 464) während des Empfanges der Stromstöße durch den Wähler {D Abb. 2, E Abb. 3, F Abb. 4, D' Abb. 8) mittels Kontakte (79 Abb. 2, 154 Abb. 3, 264 Abb. 4, 420 Abb. 8) kurz geschlossen sind, welche durch ein in den Stromkreis eingeschaltetes Verzögerungsrelais (J1J Abb. 2, 148 Abb. 3, 261 Abb. 4, 430 Abb. 8) betätigt werden.
  5. 5. Schaltungsanordnung für Wähler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis des Trennrelais (84 Abb. 2, 177 Abb. 3, 289 Abb. 4, 433 Abb. 8) eine Unterbrechungsstelle (75 Abb. 2, 186 Abb. 3, 312 Abb. 4, 444 Abb. 8) durch ein Relais (68 Abb. 2, 189 Abb. 3, 310 Abb. 4, 455 Abb. 8) eingeschaltet wird, wenn der Wähler auf eine freie Leitung in der gewünschten Gruppe eingestellt ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung für Leitungswähler nach Anspruch 1, welche_ durch mehrere aufeinanderfolgende Stromstoßreihen eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis zur Steuerung der Einstellung des Wählers für eine bestimmte Stromstoßreihe die Bürsten (207, 214 Abb. 3, 328, 335 Abb. 4, 519, 524 Abb. 8) aller Schalter in Reihe enthält, die diese Reihe oder die folgenden empfangen.
  7. 7. Schaltungsanordnung für Wähler in selbsttätigen Fernsprech- oder Fernmeldeanlagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Gruppe der in jeder Wahlstufe gruppenweise unterteilten Wähler (D', E' Abb. 8) eine starr niit allen Wählern der einen Gruppe verbundene Empfangseinrichtung (C1, C2, C3 Abb. 8) für die Stromstöße besitzt, so daß bei der Verbindung der anrufenden Leitung (483 bis 485, 486 bis 488) mit einem frei werdenden Wähler (D', E') einerseits- die Verbindung des Stromstoßkreises (484 bis 485, 487 bis 488) mit der iao Empfangseinrichtung, zu welcher der Wähler gehört, und andererseits die Ab-
    schaltung der anderen Gruppenwähler (wie V1 E') herbeigeführt wird, und daß diese anderen Wähler und die Empfangseinrichtung für die Stromstöße frei werden, wenn die anrufende Leitung durch den Wähler mit der gewählten Leitung verbunden ist.
  8. 8. Schaltungsanordnung für Wähler nach Anspruch ι und 7, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Wähler die Prüfleitung (483, 486 Abb. 8) mit dem einen Pole der Stromquelle durch einen Stromkreis verbunden ist, der einerseits ein Relais (455, 536), dessen Erregung die Verbindung des Stromstoßkreises (484 bis 485, 487 bis 488) und des Wählers (D', E') mit der Empfangseinrichtung der Stromstöße (C1, C2, C"a) derjenigen Gruppe, zu der der Wähler gehört, bewirkt, und der andererseits zwei Kontakte besitzt, von denen der eine (472, 583) offen ist, wenn der Wähler auf die angerufene Leitung eingestellt ist, und deren anderer (419 bis 497) offen ist, wenn die Empfangseinrichtung der Stromstöße mit irgendeinem der Wähler der Gruppe verbunden ist.
  9. 9. Schaltungsanordnung für Wähler nach Anspruch 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Wählergruppe die Leitungen (443, 531, 532 Abb. 8), welche die Empfangseinrichtung der Stromstöße mit den Steuerkontakten der Wähler verbinden, nur über die zu derselben Gruppe gehörigen Steuerkontakte der Wähler vielfach geschaltet sind.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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