DE530660C - Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige Fernsprechanlagen mit Stromstossspeichern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige Fernsprechanlagen mit Stromstossspeichern

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DE530660C
DE530660C DEA49730D DEA0049730D DE530660C DE 530660 C DE530660 C DE 530660C DE A49730 D DEA49730 D DE A49730D DE A0049730 D DEA0049730 D DE A0049730D DE 530660 C DE530660 C DE 530660C
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Description

Es sind bereits Schaltungsanordnungen für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Stromstoßspeichern bekannt, bei denen ein Zeitschalter vorgesehen ist, der nach Ablauf einer bestimmten Zeit die Auslösung des Speichers sichert, wenn der Teilnehmer die Betätigung der Nummernscheibe innerhalb dieser Zeit unterläßt.
Dieser Zeitschalter muß nach verhältnismäßig kurzem Zeitablauf in Tätigkeit treten, wenn der Betrieb der Anlage nicht übermäßig verlangsamt und die kostspieligen Stromstoßspeicher länger als nötig belegt werden sollen. Anderseits muß die dem Teilnehmer zur Verfügung stehende Zeit, nach deren Ablauf der Speicher ausgelöst wird, ziemlich reichlich bemessen sein, weil sonst ein hoher Prozentsatz der Anrufe erfolglos bleiben würde, da bei langsamer Betätigung der "Wählerscheibe
ao der Stromstoßspeicher ausgeschaltet würde, bevor der Teilnehmer mit dem Wählen fertig ist. Bei Verwendung eines einzigen Zeitschalters muß dessen Einstellung also einen Kompromiß zwischen beiden Forderungen darstellen, so daß sich ein voller Ausnutzungsgrad der Stromstoßspeicher nicht erreichen läßt.
Eins der Ziele der vorliegenden Erfindung liegt darin, nach dieser Richtung hin Abhilfe zu schaffen. Erfindungsgemäß werden daher mehrere auf verschiedene Zeiten eingestellte Zeitschalter derart angeordnet, daß sie in verschiedenen Phasen des Arbeitsganges der Stromstoßspeicher in Tätigkeit gesetzt werden. Die zwangsläufige Auslösung der Strom-Stoßspeicher wird daher bewirkt, sobald seit Erreichen der verschiedenen Arbeitsphasen verschieden lange Zeiten verflossen sind. Auf diese Weise läßt es sich erreichen, daß ein belegter Stromstoßspeicher frühzeitig freigegeben wird, wenn der Teilnehmer alsbald nach dessen Belegen den Wählvorgang unterbricht, aber erst später ausgelöst wird, wenn der Teilnehmer den Wählvorgang mit vorschriftsmäßiger Geschwindigkeit beginnt und erst am Schluß des Wählens eine Verzögerung eintreten läßt. Der Teilnehmer hat also unter allen Umständen ausreichend Zeit, auch vielstellige Nummern zu wählen, und dennoch erfolgt die Auslösung in kürzester Frist, wenn der Wählvorgang nach dem Wählen der ersten Ziffern abgebrochen oder verzögert wird.
Zweckmäßig wird beim Belegen des den Stromstoßspeicher beeinflussenden Nummern-Stromstoßempfängers ein Zeitschalter angelassen, der dann beim Belegen des Speichers stillgesetzt wird und seine Rolle an einen zweiten Zeitschalter abgibt, der sodann in Gang kommt und erst nach Ablauf eines
weiteren, kürzer bemessenen Zeitabschnitts auslöst.
Handelt es sich um ein Netz, dessen· Rufnummern verschiedene Stellenzahl aufweisen, so wird der Speicher nach Aussendung der größtstelligen Rufnummer zweckmäßig sofort ausgelöst, während bei Aussendung einer kleineren Stellenanzahl die Auslösung des Speichers von einem der Zeitschalter überwacht wird. Insbesondere kann die Einrichtung nach der Erfindung so getroffen werden, daß, falls das Wählen überhaupt nicht begonnen wird, die zwangsläufige Auslösung des Speichers von dem einen Zeitschalter nach Ablauf einer bestimmten Frist bewirkt wird, während die Auslösung des Speichers, falls der Teilnehmer zwar die erste Ziffer wählt, aber sodann eine Verzögerung eintreten läßt, durch den zweiten so Zeitschalter bewirkt wird, und zwar nach einem kürzeren Zeitablauf.
Die weiteren Ziele der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
Auf den Zeichnungen ι bis 8 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Auf den Abb. 1 bis 6 sind schematisch die Anordnungen dargestellt, welche die Erfindung grundsätzlich kennzeichnen. Die Abb. 7 zeigt die Anordnung einer Nummernscheibe und Abb. 8 zeigt im Schema, daß bestimmte Kontakte in der Kontaktbank des Amtskennziffernwählers mit bestimmten Kontakten des Zwischenverteilers verbunden sind, deren Zweck später ausgeführt ist. Aus der Abb. 7 geht hervor, daß sämtliche Buchstaben des Alphabets zur Bezeichnung der einzelnen Ämter auf der Nummernscheibe Verwendung finden, ausgenommen sind die Buchstaben Q und Z. Diese Buchstaben sind über der Ziffer der Nummernscheibe mit Ausnahme der Ziffer 0 und 1 angeordnet und dienen dazu, die Amtskennziffer zu kennzeichnen. In einem System mit zweistelliger Amtskennziffer, z. B. Main 4926, wählt der Teilnehmer die Buchstaben MA und die Zahl 4926. Durch Wählen der Buchstaben MA bewirkt der Teilnehmer die Aussendung von sechs und zwei Stromstößen. Wenn keine Buchstaben Verwendung finden würden, so würde die große Zahlenreihe leicht zu Irrtümern beim Wählen Anlaß geben. In einem System mit einer dreistelligen Amtskennziffer wird diese mittels drei Buchstaben gekennzeichnet. In diesem Fall würde bei Bezeichnung des gewünschten Amtes mit Main die Buchstaben MAI gewählt werden. Durch Wählen der Buchstaben MAI werden sechs, zwei und vier Stromstöße ausgesandt.
Wie schon bemerkt, sind über 0 und 1 keine Buchstaben angeordnet. Dies ist deshalb so angeordnet worden, da es sehr leicht vorkommen kann, daß der Teilnehmer seinen Höhrer abhebt und sofort wieder auflegt, wodurch nach Herstellung des Stromkreises für das Linienrelais eine Unterbrechung in diesen hervorgerufen würde. Diese Unterbrechung hat nun denselben Erfolg, wie wenn der Teilnehmer die Ziffer 1 gezogen hätte. Deshalb ist die Nummernscheibe so angeordnet, daß zur Kennzeichnung einer Amtskennziffer die Aussendung eines einzigen Stromstoßes nicht gebraucht wird. Die Ziffer 0 wird für besondere Zwecke, z. B. Anschalten eines Beamtinnen- oder Überwachungsplatzes gebraucht.
Auf der Abb. 1 ist der Wähler S, welcher über Leitungen 5, 6 und 7 belegt wird, sowie der Verbindungsstromkreis TC dargestellt, der sich zwischen der Kontaktbank der Vorwähler und dem Wähler 5 befindet. Ferner Su ist auf der Zeichnung (Abb. 1) der Wähler 5.S1 dargestellt, welcher dem Verbindungsstromkreis TC zugeordnet ist. Der Verbindungsstromkreis TC ist vorgesehen, um eine Anschaltstelle für die Speicher herzustellen. Der Wähler 6",S hat Zugang zu mehreren Speicherwählern, von denen auf der Abb. 2 einer zur Darstellung gelangt ist. Der Wähler 551 ist vorgesehen, um die Anzahl der Speicher zu verringern, da der Speicher nur während der Herstellung einer Verbindung gebraucht wird.
Der Wähler DS ist in seinem Aufbau dem Wähler S (Abb. 1) ähnlich. Er enthält ebenfalls wie dieser einen Hub- und Drehmagneten, seine Kontaktbänke sind in waagerechten Reihen angeordnet.
Der Speicherwähler wird zur Auswahl der Gruppe von Speichern benutzt, welche durch die erste gewählte Ziffer belegt werden soll. Die Speicher sind in acht Gruppen eingeteilt, welche den einzelnen Löchern der Nummernscheibe entsprechen. "Über eine Kontaktbank hat der Speicherwähler DS sowohl zu dem auf den Abb. 3 bis 6 dargestellten als auch noch zu anderen Speichern Zutritt. Da der Speicherwähler (Abb. 2) durch die erste ausgesandte Nummernstromstoßreihe eingestellt wird, ist er so ausgebildet, daß er, falls nur ein Stromstoß ausgesandt wird (Fehlstromstoß), diesen vernichtet. Wird also die Zahl 1 ausgesandt, so kehrt der Wähler DS selbsttätig in seine Ruhelage zurück, da keine Amtskennziffer vorgesehen ist, welche mit der Zahl 1 oder mit dem Buchstaben I beinnt. Wie schon bemerkt, führen- die Kontaktbänke 2 bis 9 des Wählers DS zu acht "nippen von Speichern. Eine abgehende Leitung der zehnten Kontaktbank des Wählers DS führt zu einem besonderen Speicher, welcher, sobald er belegt wird, die Verbindung zu einem Arbeitsplatz einer Beamtin
leitet. Diese besonderen Speicheranordnungen sind jedoch nicht dargestellt. Da der Wähler DS (Abb. 2) unmittelbar nach Abheben des Hörers seitens des anrufenden Teilnehmers belegt wird, so ist er mit einer Zeitschalteinrichtung versehen worden, welche durch die Nockenscheibe 101 dargestellt ist und durch Erregung des Magneten 102 zur Wirkung kommt. Diese Zeitschalteinrichtung wird angelassen, sobald der Wähler DS belegt wird, und sollte nach einem gewissen Zeitabschnitt keine Aussendung von Stromstößen erfolgen, so betätigt die Nocke der Scheibe 101 den Kontakt 103, wodurch die Verbindung am Wähler S (Abb. 1) durchgeschaltet wird, wie dieses in der Beschreibung noch näher erläutert wird. Sollte jedoch rechtzeitig die Aussendung der Stromstöße erfolgt sein, so wird der Wähler DS in üblicher Weise betätigt und stellt eine Verbindung zu einem freien Speicher her, z. B. mit dem auf den Abb. 3 bis 6 dargestellten. Ist dieses erfolgt, so wird die Zeitschalteinrichtung TD, welche links unten in der Abb. S dargestellt ist, angelassen, so daß, falls keine Stromstoßreihe in den nächsten zehn Sekunden ausgesandt wird, die Verbindung durchgeschaltet und eine Beamtin angeschaltet wird. Dies wird in der Be-Schreibung noch näher erläutert. Die Zeitschalteinrichtung ist derart eingerichtet, daß sie nach Wahl jeder Stromstoß reihe ausgelöst wird. Hierdurch hat der anrufende Teilnehmer zur Vornahme der einzelnen Wahlvorgänge zehn Sekunden Zeit. Anders jedoch verhält sich der Vorgang, wenn ein Anruf mit einer vierstelligen Teilnehmerziffer vorliegt. In diesem Fall wird die Zeitschalteinrichtung 402 (Abb. 5) angelassen, welche bewirkt, daß, wenn der Teilnehmer nach Wahl der vierten Rufziifer innerhalb fünf Sekunden nicht die fünfte, die Teilnehmerstelle in der Gesellschaftsleitung kennzeichnende Stromstoßreihe aussendet, die Verbindung durchgeschaltet wird, in der Annahme, daß die angerufene Leitung keine Gesellschaftsleitung ist. Ferner sei bemerkt, daß der Zehnsekundenschalter an der Zeitschalteinrichtung so eingerichtet ist, daß über ihn die Auslösung teilweise hergestellter Verbindungen erfolgt und die Verbindung an einen Arbeitsplatz einer Beamtin weitergeleitet wird, während der Fünfsekundenschalter lediglich die Durchschaltung, wie diese noch späterhin beschrieben wird, bewirkt. Auf der Abb. 3 der Zeichnung sind die Folgeschalter SE und SE1 mit den dazugehörigen Relais dargestellt. Der Folgeschalter SE verteilt die ankommenden Stromstoßreihen an die einzelnen Arbeitsmagnete in dem Speicher. Der Folgeschalter SE1 bewirkt die Anschaltung der einzelnen Speicher nacheinander an den Sender. Auf Abb. 4 ist die Sendeeinrichtung dargestellt. Auf Abb. S ist der Amtskennziffernwähler OR und der Zwischenverteiler IDF gezeichnet. Der „ Amtskennziffernwähler OR ist im Aufbau dem Wähler DS (Abb. 2) ähnlich. Ferner ist auf Abb. 5 die Zeitschalteinrichtung TD dargestellt, welche ähnlich der Zeitschalteinrichtung TD2 und TD1 ist. Auf Abb. 6 sind fünf Speicherwähler gezeichnet, DR} bis DRP mit den Relais 506 und 507. Der Aufbau der Speicherwähler ist derselbe wie der des Wählers Abb. 3, d. h. er hat einen Drehmagneten, welcher die Schaltarme weiterbewegt und einen Auslösemagneten, der bei seiner Betätigung die Schaltarme in die Ruhelage einstellt.
Die mechanische Ausbildung des Wählers SE (Abb. 3) geht aus der schematischen Darstellung der Zeichnung hervor, seine Schaltarme werden durch den Magneten 217 beim Ankerabfall fortgeschaltet. Ein Auslösemagnet ist nicht vorgesehen. Soll der Wähler in die Ruhelage gebracht werden, so wird der Fortschaltemagnet erregt und die Schaltarme schrittweise bis zur Ruhestellung weiter geschaltet. Die mechanische Ausbildung des Wählers 5"5 (Abb. 1) ist ähnlich der des Wählers SE (Abb. 3), jedoch sind keine Vorrichtungen vorgesehen, die den Wähler 5".S1 in die Ruhelage einstellen. Die Schaltarme werden vielmehr nach Beendigung eines Anrufes einen Schritt weiter geschaltet, wie dieses in der nachfolgenden Beschreibung erläutert wird, wodurch auch der nächste Anruf nicht zu demselben Wähler DS (Abb. 2) gelangt.
Die mechanische Ausbildung der Zeitschalteinrichtung TD (Abb. 5) geht aus der dargestellten Zeichnung hervor. Die Welle 406 befindet sich, wie der Pfeil angibt, in stetiger Umdrehung und ist einer Anzahl von Zeitschalteinrichtungen gemeinsam zugeordnet. An dieser Welle sind zwei Nocken&4O7 und 408 angebracht. In der Ruhelage der Zeitschalteinrichtung befindet sich das Zahnrad 403 von den Nocken 407 und 408 so weit entfernt, daß diese nicht in die Zähne des Zahnrades 403 eingreifen. Ferner berührt die Sperrfeder 409 in der Ruhelage der Zeitschalteinrichtung nicht die Zähne des Zahnrades 403. Wird der Kupplungsmagnet 405 betätigt, so wird die Kupplungsstange 404 nach rechts verschoben, wodurch das Zahnrad 403 die Feder 409 und die Nocken 407 und 408 berührt, und durch die Nocken 407 und 408 schrittweise weiterbewegt wird. Durch Anziehen des Kupplungsmagneten 405 werden die beiden Nockenscheiben 401 und ebenfalls nach rechts verschoben, so daß sie nach einer gewissen Zeit mit ihren Nocken
die Kontakte 410 und 411 betätigen. Wird jedoch der Kupplungsmagnet 405 ausgelöst, so wird die Kupplungsstange 404 durch die Feder in ihre Ruhelage zurückgezogen und das Zahnrad von der Sperrfeder 409 abgehoben, so daß das Zahnrad 403 und die Nockenscheiben 401 und 402 in ihre Ruhelage, d. h. in die auf der Zeichnung dargestellte Stellung, zurückkehren. Die Zeitschalteinrichtungen TD1 (Abb. 2) und TD2 (Abb. 3) sind in ihrem Aufbau ähnlich der Zeitschalteinrichtung TD, jedoch sind die zugehörigen Kupplungseinrichtungen nicht dargestellt. Die Nockenscheiben TD* und TD2 dienen zur Einstellung eines Zeitabschnittes von 30 Sekunden, während die Nockenscheiben der Zeitschalteinrichtung TD (Abb. s) für Fünf- und Zehnsekundeneinstellung vorgesehen sind.
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Anruf einer Gesellschaftsleitung mitt ie Is einer vierstelligen Rufnummer
Im nachfolgenden sei eine ausführliche Beschreibung der Schaltvorgänge ausgeführt.
Angenommen, ein Teilnehmer wünscht eine Verbindung mit einem Teilnehmer, dessen Nummer WIChita 6826 J ist. Diese Nummer wird durch Einstellung von drei Buchstaben als Amtskennziffer und vier Ziffern als Kennzeichnung der gewünschten Gesellschaftsleitung eingestellt. Das Kennzeichen der gewünschten Teilnehmerstelle in der Gesell-Schaftsleitung selber sei J.
Angenommen, ein Teilnehmer nimmt seinen Hörer vom Haken, so belegt dessen zugeordneter Vorwähler die Yerbindungsleitung'en TC (Abb. 1) über Kontakte 2 bis 4. Das Linienrelais 8 im Verbindungsstromkreis TC wird über die Leitungen 5 und 7 und über die anrufende Leitung erregt.. Das Relais 8 schließt durch Kontakt 14 einen Stromkreis von Erde, Wicklung des Relais 9, Arbeitskontakt 14, Wicklung des Relais 10 nach Batterie. Das Relais 9 wird in diesem Stromkreis erregt, jedoch spricht das Relais 10 nicht an. Durch die Erregung des Relais 9 wird Erde an die Auslöseader 6 durch Kontakt 15 an-. gelegt, wodurch diese Leitung gesperrt und der in Benutzung genommene Vorwähler belegt gehalten wird. Ferner verbindet das Relais 9 durch Kontakt 18 den Prüf schaltarm 32 des Wählers S-S" mit der Wicklung des Relais 11 und mit dem Drehmagneten 30. Durch Kontakt 17 wird ein Stromkreis über das Relais 11 und den Drehmagneten 30 in Reihe zu dem eben beschriebenen Stromkreis hergestellt.
Ist die Leitung, auf welche der Wähler .9.S eingestellt ist, besetzt, so befindet sich Erde an dem Prüfschaltarm 32 des Wählers SS, wodurch das Relais 11 kurzgeschlossen wird, so daß es nicht anspricht. Dieselbe Erde be-" wirkt das Ansprechen des Drehmagneten 30. Der Drehmagnet 30 ist mit einem Selbstunterbrecherkontakt versehen, so daß er die Schaltarme 31 bis 34 des Wählers SS schrittweise weiter bewegt, bis er auf eine freie Leitung eingestellt ist. Angenommen, die Leitungen 35 bis 38 seien die zuerst als frei gefundenen Leitungen, so wird der Wähler 6"S stillgesetzt, wenn? diese Leitung von den Kontaktarmen berührt und keine Erde am Schaltarm 32 aufgefunden wird). In diesem Fall wird der Drehmagnet 30 nicht mehr erregt, da der Widerstand des Relais 11 sehr hoch ist. Das Relais 11 spricht an und verbindet die Schaltarme 31 und 34 durch die Kontakte 25 und 29 mit der ankommenden Leitung. Durch Kontakt 26 wird) die Leitung 61 von der Leitung 6 abgetrennt, so daß teilweise hergestellte Verbindungen ■— auch der Wähler 5" — ausgelöst werden können, ohne den Vorwähler des anrufenden Teilnehmers auszulösen. Durch Kontakt 27 wird Erde an Schaltarm 32 angelegt und! dieser gleichzeitig von der Wicklung des Relais 11 und vom Drehmagneten 30 abgeschaltet, wodurch die belegte Leitung besetzt gemacht ist. Durch Anlegung von Erde an den Schaltarm 32 und somit auch an die Leitung 36 wird das Relais 104 im Wähler DS (Abb. 2) erregt. Durch Kontakt 116 des Relais 104 wird ein Stromkreis für den Kupplungsmagneten der Zeit-■schalteinrichtung TD1 hergestellt, was später noch genauer beschrieben wird'. Durch Kontakt 121 wird der Stromkreis des Magneten 108 unterbrochen und Erde an Leitung 117 angelegt. Durch Kontakt 122 wird eine Wicklung des Amtszeichentransformators eingeschaltet, so daß von der Sekundärwicklung dieses Transformators aus ein Stromkreis über Kontakt 110, Widerstand 115, Kondensator 113, Kontakt an Überlauf kontakt 170, Schaltarm 33, Kontakt 28, Kondensator 13, Kontakt 24 zur unteren Sprechader 7 über die anrufende Teilnehmerstelle, zurück zur Sprechader 5, Kontakt 19, obere Wicklung des Relais 8, Batterie, verläuft. Hört der Teilnehmer dieses Zeichen, so kann er mit dem Aufziehen seiner Nummernscheibe beginnen und angenommen, die erste zu wählende Zahl sei W, so erfolgen neun Unterbrechungen des Stromkreises für das Linienrelais 8 (Abb.. 1), da der Buchstabe W auf der Nummernscheibe (Abb. 7) über der Zahl 9 angebracht ist. Bei jeder Unterbrechung des Stromkreises des Relais 8 wird dieses aberregt, so daß Erde durch Kontakt 14 jedesmal an den Schaltarm 33 angelegt wird und das Relais 10 von diesem Schaltarm abgeschaltet
ist. Da das Relais 9 als Verzögerungsrelais ausgebildet ist, fällt es bei dem Kurzschließen seiner Wicklung durch den Kontakt 14 nicht ab. Der Stromkreis für den Hubmagneten des Wählers DS (Abb. 2) verläuft wie folgt: Erde an der Leitung 39, Kontakt 28, Schaltarm 33, Leitung 37, Ruhekontakt am Überlaufkontakt 170, Ruhekontakt am Kontakt 129, Wicklung, des Relais 105, Wicklung des Hubmagneten 118, Batterie. Diese beiden Relais sind derartig eingerichtet, daß sie mit dem hochohmigen Relais 9 in Reihe nicht erregt werden können, sondern erst dann zur Erregung kommen, wenn das Relais 9 kurzgeschlossen ist. Wird das Relais 8 nach jeder Unterbrechung seines Stromkreises wieder erregt, so wird auch der Stromkreis für das Relais 9 wiederhergestellt. Der Drehmagnet 118 (Abb. 2) fällt dann sehr schnell ab, wäh-
ao rend das Relais 105 während der Stromstoßreihe erregt gehalten wird. Durch den Kontakt 124 öffnet das Relais 105 einen besonderen Auslösestromkreis, dessen Zweck später erläutert wird. Durch Kontakt 123 bereitet das Relais 105 einen Stromkreis für das Relais 106 vor und öffnet gleichzeitig den Stromkreis für den Drehmagneten 114. Sind die Schaltarme des Wählers DS einen Schritt gehoben, so werden besondere Auslösefedern ON betätigt, wodurch durch Kontakt in hinwiederum der besondere Auslösestromkreis geöffnet und durch Kontakt 112 der Stromkreis für das Relais 106 geschlossen wird. Das Relais 106 wird erregt und schließt einen Haltestromkreis für sich selber durch Kontakt 125 über den Unterbrecherkontakt 132 des Drehmagneten 114. Durch Kontakt 126 bereitet das Relais 106 einen Stromkreis für den Drehmagneten H4 yor.
Ist die erste Stromstoß reihe beendet, so fällt das Relais 105 ab und schließt durch Kontakt 124 den besonderen Auslösestromkreis, welcher jedoch noch nicht vollständig hergestellt ist, da Kopf kontakt 111 noch geöffnet ist. Durch Kontakt 123 des Relais 105 wird der erste Stromkreis für das Relais 106 geöffnet und durch Kontakt 126 ein Stromkreis für den Drehmagneten 114 hergestellt. Der Drehmagnet wird erregt und bewegt die Schaltarme 133 bis 136 auf den ersten Kontakt in der 9. Kontaktbank. Durch den Unterbrecherkontakt 132 öffnet der Drehmagnet 114 den Stromkreis für das Relais 106, so daß dieses abfällt und durch Kontakt 125 seinen Haltestromkreis öffnet. Gleichzeitig öffnet es den Stromkreis für den Drehmagneten 114 durch Kontakt 126, so daß der Drehmagnet 114 aberregt wird und seinen Unterbrecherkontakt 132 wieder schließt. Die jetzt folgenden Schaltvorgänge sind abhängig von dem Zustand der aufgefundenen Leitung/ Ist diese frei, so wird das Relais 107 in Reihe mit dem Relais 106 erregt, jedoch bleibt das Relais 106 infolge des hohen Widerstandes des Relais 107 nicht angesprochen.
Ist jedoch die erste abgehende Leitung des Wählers DS besetzt, so ist das Relais 107 kurzgeschlossen und das Relais 106 durch Erde, welche über den Schaltarm 135 angelegt ist, erregt gehalten. Hierdurch wird durch Schließung des Kontaktes 126 des Relais 106 der Stromkreis für den Drehmagneten 114 hergestellt. Die Schaltarme werden· einen Schritt weiter- geschaltet, worauf das Relais 106 wieder abfällt, wenn Kontakt 132 geöffnet wird. Dieses wechselweise Ansprechen des Relais 106 und des Drehmagneten 114 wird so lange fortgesetzt, bis eine freie Leitung gefunden ist. Angenommen, die Leitungen 351 und 381 seien die ersten, die als freie Leitungen aufgefunden werden, so wird das Relais 107, da nicht länger kurzgeschlossen, in Reihe mit dem Relais 106 geschaltet, welches, wie bereits oben ausgeführt, infolge des hohen Widerstandes des Relais 107 nicht erregt gehalten wird. Das Relais 107 öffnet durch Kontakt 128 den Stromkreis für den Kupplungsmagneten 102 der Zeitschalteinrichtung TI?1. Ferner schaltet es den Schaltarm 135 durch Kontakt 130 von go der Verbindung ab und erdet ihn unmittelbar, so daß die belegte Leitung gesperrt erscheint. Ferner verbindet es die Stromstoßleitung 37 über Schaltarm 134 und Kontakt 129 mit der Leitung 371. Durch Kontakte 127 und; 131 werden die Leitungen 35 und 38 mit den Schaltarmen 133 und 136 verbunden, wodurch das Relais 51 im Wähler S (Abb. 1) über Leitungen 51 und 71, über Kontakte der Relais 10 und 11, Schaltarme 31 und 34, Leitungen 35 und 38, Kontakte 127 und 131, Schaltarme 133 und 136, Leitungen 351 und 381, Kontakt 317 (Abb. 4), Kontakt 308 (Abb. 4), Kontakt 222 (Abb. 3), Leitung 381 in eine Schleife eingeschaltet wird, welche in Abhängigkeit der Unterbrecherscheibe 341 des Senders (Abb. 4) unter Überwachung durch den Kontakt 317 des Relais 306 geschlossen oder geöffnet werden kann; da an den Wicklungen des Relais. 51 Batterie' und Erde angeschaltet ist, so wird das Relais 51 in der soeben beschriebenen Schleife erregt. Durch Erregung des Relais 51 im Wähle? J? (Abb. 1) wird durch Kontakt 56 ein Stromkreis für das Relais 52 hergestellt. Das Relais 52 spricht an und schaltet Erde an die Auslöseader 61 durch Kontakt 57 an und öffnet durch Kontakt 58 den Stromkreis für den Auslösemagneten 66 und bereitet gleichzeitig den Stromkreis für den Hubmagneten 68 vor.
Durch Erdung der Auslöseader 371 durch
das Relais 107 im belegten Speicherwähler (Abb. 2) wird das Relais 304 (Abb. 4) über Kontakt 315 erregt. Das Relais 304 öffnetbei seiner Erregung durch Kontakte 312 und 314 einen Auslösestromkreis, dessen Wirkungsweise später beschrieben wird. Gleichzeitig legt es durch Kontakt 313 Erde über Leitung 247, Ruhekontakt 226 an die Kontaktbank des Schaltarmes 212 des Wählers SE (Abb. 3) an. Durch Kontakt 322; schließt das Relais 304 über Leitung 252 über den Verbindungsdraht 418 für den Kupplungsmagneten 405 der Zeitschalteinrichtung TD einen Stromkreis. Erde ist an dem Kontakt 322 über Kontakt 203 des Relais 201, Kontakt 230 des Relais 216 und Leitung 249 angeschaltet.
Betätigt der Teilnehmer zum zweitenmal seine Nummernscheibe und angenommen er wählt die Ziffer 1, so werden vier Stromstöße ausgesandt über: Leitung 37, Schaltarm 134, Leitung 361, Ruhekontakt 307, Leitung 241, Wicklung des Relais 201 (Abb. 3), Ruhekontakt 231, Schaltarm 213 des Folgeschalters SE, ersten Kontakt in der Kontaktbank des Wählers SE, Leitung 262, Hubmagnet des Relais 420 des Wählers OR, Schaltdraht 414, Batterie. In Abhängigkeit dieser vier ausgesandten Stromstöße wird der Hubmagnet 420 viermal betätigt, so daß die Schaltarme 426 bis 429 des Wählers OR auf die vierte Dekade eingestellt sind. Bei Aussendung des ersten Stromstoßes wird das Relais 201 (Abb. 3) erregt und hält seinen Kontakt 203 während der Dauer der ganzen Stromstoßreihe angezogen. Durch Kontakt
203 schließt das Relais 201 einen Stromkreis für das Relais 202, welches erregt wird und einen Stromkreis für den Magneten 208 herstellt. Das Relais 203 entwickelt an seinen Ruhekontakten den vorher beschriebenen Stromkreis für den Kupplungsmagneten 405 der Zeitschalteinrichtung TD, so daß diese in ihren Ruhezustand zurückgekehrt ist. Fällt das Verzögerungsrelais 201 nach Aussendung ' der Stromstoßreihe ab, so öffnet es den Stromkreis des Relais 202 durch den Kontakt 203. Gleichzeitig wird durch Kontakt
204 des Relais 202 ein Stromkreis für den Magneten 208 hergestellt. Der Magnet 208 wird erregt und schaltet die Schaltarme 212 und 213 des Folgeschalters SE einen Schritt weiter. Fällt jetzt das Relais 202 ab, so wird der Stromkreis für den Magneten 208 unter-
55. brochen.
Wählt der Teilnehmer die dritte Ziffer, und zwar den Buchstaben C, so werden zwei Stromstöße zum Speicher über den vorher beschriebenen Stromkreis übertragen. Da jedoch der Schaltarm 213 einen Schritt weiter geschaltet worden ist, so gelangen die Strom-. stoße über Leitung 263 zu dem Drehmagneten 419 des Wählers QR. Dementsprechend werden die Schaltarme 426 bis 429 zwei Schritte weiter gedreht, so daß sie jetzt auf den mit 42 bezeichneten Kontaktsatz eingestellt sind. Durch Erregen des Relais 201 und des Relais 202 ist der Folgeschalter SE wieder einen Schritt weiter geschaltet worden. Der geerdete Schaltarm 212 legt hierbei Erde an Leitung 354 an, wodurch eine Beeinflussung in der Abgabe der Stromstöße in einer später beschriebenen Weise erfolgt. Die bis jetzt ausgesandten Stromstoßreihen stellen die Amtskennziffer dar und dienen zur Einstellung des Amtskennziffernwählers OR. Die jetzt seitens des Teilnehmers ausgesandte Stromstoßreihe dient zur Einstellung der gewünschten Teilnehmernummer. Angenommen, die nächste ausgesandte Stromstoßreihe sei die Zahl 6, so werden sechs Stromstöße über Schaltarm 213 des Folgeschalters SE, über Leitung 264 zu dem Drehmagneten 501 des Ziffernspeichers Di?1 (Abb. 6) ausgesandt. Die nächste Stromstoßreihe, welche die Zahl 8 darstellt, wird über Leitung 265 zu dem Drehmagneten des Speichers Di?2 geleitet. Die dritte Teilnehmernummer 2 wird über Leitung 266 zu dem Speicher Di?3, die vierte, die Zahl 6, über Leitung 267 zum Speicher DR1 und der die Teilnehmerstelle kennzeichnende Buchstabe J, welcher fünf Stromstößen entspricht, zu dem Speicher DR5 geleitet. Auf diese Weise sind also die Speicher DR1 bis DR5 in Abhängigkeit der gewählten Stromstoßreihe eingestellt. Der Schaltarm 213 des Folgeschalters SE ist nach jeder Stromstoßreihe einen Schritt weiter geschaltet worden, so daß der Schaltarm 213 jetzt auf einem toten Kontakt eingestellt ist, auf dem er eingestellt bleibt, bis der Speicher ausgelöst wird.
Wie bereits in der Beschreibung erwähnt, wurde bei Einstelfung des Folgeschalters SE auf den dritten Schritt nach Beendigung der Drehbewegung des Wählers OR der Schaltarm 212 des Wählers SE auf die Leitung 354 eingestellt. Hierdurch wird Erde über Schaltarm 220 des Wählers SE1 über Leitung 251, Kontakt 310 des Relais 302 an die Leihing 321 angelegt. Betätigt jetzt die Nocke der Scheibe 330 den ihr zugeordneten Kontakt, so kommt ein Stromfluß für das Relais 306 zustande. Das Relais 306 wird erregt und stellt einen Haltestromkreis für sich selber über Kontakt 319 mit der Leitung 342 her. Die Leitung 342 ist wie folgt geerdet: Erde an der Leitung 354 (Abb. 3), Schaltarm 221 des Folgeschalters SE1, erster Kontakt in der Kontaktbank des Schaltarmes 221, Leitung 270, Schaltarm 426 des Wählers OR, Kontakt in der Kontaktbank des Wählers OR,
Verbindungsdraht des Zwischenverteilers IDF, Punkt 4 des Zwischenverteilers IDF, Punkt 4 des Senders (Abb. 4) und von hier aus über Leitung 342, untere Wicklung des Relais 306 zur Batterie. Ferner wird durch Erregung des Relais 306 durch Kontakt 318 Erde an Leitung 243 angelegt, welche über Wicklung des Magneten 217 nach Batterie verläuft. Der Magnet 217 wird erregt und schaltet bei seiner Aberregung die Schaltarme 218, 220 und 221 einen Schritt weiter. Ferner wird durch Erregung des Relais 306 der Kurzschluß des Unterbrecherkontaktes an der Unterbrecherscheibe 341 aufgehoben. Es erfolgt also jetzt die Aussendung von Stromstößen so lange, bis das Relais 306 aberregt wird. Dieses ist der Fall, sobald eine der Nockenscheiben 331 bis 340 den diesen zugeordneten Kontakt öffnet, an welchem Erde angelegt ist. In unserem Ausführungsbeispiel ist Erde über Kontakt 4 an der Nockenscheibe 334 und über Punkt 4 des Zwischenverteilers IDF angelegt. Es bleibt also das Relais 306 so lange erregt, bis die Nockenscheibe 334 den ihr zugeordneten Kontakt öffnet. Inzwischen sind aber durch die Unterbrecherscheibe 341 vier Stromstöße über die bereits vorher beschriebene Schleife zu dem Relais 51 ausgesandt worden. Der Kontakt 317 schließt den von der Unterbrecherscheibe 341 überwachten Kontakt kurz. Der Kontakt 318 öffnet den Erregerstromkreis des Magneten 217. Der Magnet 217 fällt ab und schaltet die Schaltarme des Folgeschalters SE1 einen Schritt weiter. Die Welle, auf welcher die Scheiben 330 bis 341 angebracht sind, läuft dauernd weiter. Das Relais 51 im Wähler 5" (Abb. 1) ist viermal abgefallen, wodurch jedesmal über Kontakte 56, Kontakt 58, Wicklung des Relais 53, Wicklung des Hubmagneten 68, Kontakt 21, Batterie, ein Stromkreis zustande gekommen ist. Durch das Ansprechen des Hubmagneten 68 werden die Schaltarme 72 bis 74 vier Schritte gehoben. Das Relais 53 wird bereits beim ersten Stromstoß erregt und bleibt während der Stromstoßreihe in diesem Zustand. Durch Kontakt 59 öffnet das Relais 53 den Stromkreis für den Drehmagneten 69 und bereitet für das Relais 54 einen Stromkreis vor, welcher durch Kontakt 71 über Unterbrecherkontakt 70 nach Schließung des Kontaktes 71, sobald der Wähler seine Ruhestellung verlassen hatte, hergestellt wird. Das Relais 54 spricht in diesem Stromkreis an und bereitet einen Stromkreis für den Drehmagneten 69 durch Kontakt 61 vor und hält sich selber über Kontakt 60 und Erde erregt. Nach Beendigung der Hubbewegung fällt das Relais 53 ab und schließt durch Kontakt 59 über Kontakt 61 einen Stromkreis für den Drehmagneten 69. Der Drehmagnet 69 wird erregt und bewegt die Schaltarme 72 bis 74 weiter. Bei Erregung des Drehmagneten 69 öffnet dieser über seinen Unterbrecherkontakt 70 den Stromkreis für das Relais 54, welches abfällt und durch Kontakt 61 den Stromkreis für den Drehmagneten unterbricht. Die schrittweise Fortschaltung des Wählers S (Abb. 1) ist von jetzt ab ähnlich der beim Wähler DS (Abb. 2) beschriebenen Fortschaltung. Ist eine freie Leitung gefunden worden, angenommen Leitungen 75 bis 77, so spricht das Relais 55 an; jedoch kommt das Relais 54 nicht zur Erregung, da der Widerstand des Relais 55 zu hoch ist. Durch Kontakt 63 öffnet das Relais 55 den Prüfstromkreis und bereitet einen Haltestromkreis vor, während der Schaltarm 73 durch seine Erdung die gewählte Leitung als besetzt kennzeichnet. Durch Kontakt 64 wird der Stromkreis des Verzögerungsrelais 52 unterbrochen. Durch die Kontakte 62 und 65 werden die Leitungen S1 und 71 von den Wicklungen des Relais 51 abgeschaltet und über die Schaltarme 72 und 74 und die Kontakte 75 und 1JJ an 'das Linienrelais des jetzt belegten Wählers angelegt. Das Linienrelais und das Auslöserelais an der belegten Leitung wird erregt und das Auslöserelais erdet die Auslöseader, welche über Kontakt 76, Schaltarm 73, Kontakt 63 das Relais 55 erregt hält, nachdem das Relais 52 abgefallen ist.
Ist inzwischen die Nocke an der Scheibe 330 wieder an den ihr zugeordneten Kontakt gelangt und ist dieser betätigt worden, so wird das Relais 306, wie bereits bei der ersten Aussendung beschrieben, wieder betätigt. Der Schaltarm 220 des Folgeschalters SE1 steht jetzt in der zweiten Stellung. Das Relais 306 betätigt seinen Kontakt 319 und hält sich über Erde an Schaltarm 221 des Folgeschalters SE1, 2. Kontakt in der Kontaktbank des Schaltarmes 221, Leitung 271, Schaltarm 427 des Wählers Oi?, Kontakt in der Kontaktbank, auf welche der Schaltarm 427 eingestellt ist, zugeordnete Verbindungsleitung im Zwischenverteiler IDF, Punkt 3 im Zwischenverteiler IDF, Punkt 3 im Sender (Abb. 4), Ruhekontakt der Nockenscheibe 333, Kontakt 319, Wicklung des Relais 306, Batterie. Der Kurzschluß des Sendekontaktes an der Scheibe 341 wird durch Kontakt 317 unterbrochen, und zwar so lange, bis die Unterbrecherscheibe 333 die Halteerde am Kontakt 319 abschaltet. Der Folgeschalter SE ist wiederum einen Schritt weiter geschaltet worden, da Kontakt 318 geöffnet wurde und steht jetzt mit seinen Schaltarmen in seiner dritten Stellung. Entsprechend der Aussendung von drei Stromstößen über die bereits vorher beschriebene Schleife wurden
die Schaltarme des belegten Wählers drei Schritte gehoben und haben in freier Wahl eine freie abgehende Leitung gesucht.
Betätigt die Nocke an der Unterbrecherscheibe 330 hinwiederum den ihr zugeordneten Kontakt, so wird das Relais 306 wieder erregt und hält sich über Kontakt 319 über Erde am Schaltarm 221 des Folgeschalters SB1, dritter Kontakt in der Kontaktbank am Schaltarm 221, Leitung 272, Schaltarm 428 des Wählers 02?, Kontakt in der Kontaktbank, auf welche der Schaltarm 428 eingestellt ist, Verteilerdraht im Zwischenverteiler IDF und von hier |aus zum Punkt 8 des Senders: (Abb. 4), Kontakt 319, untere Wicklung des Relais 306,. Batterie. Das Relais 306 bleibt jetzt so lange erregt, bis sein Haltestromkreis durch die Nockenscheibe 338 über den dieser zugeordneten Kontakt unterbrochen wird. Nach Aussendung der entsprechenden acht Stromstöße befindet sich der einzustellende Wähler mit seinem Schaltarm in der achten Kontaktbank und sucht in freier Wahl eine freie abgehende Leitung. Die Schaltarme des Folgeschalters SE1 sind wieder einen Schritt weiter geschaltet worden, und der Schaltarm 221 legt Erde an den vierten Schaltarm 429 des Wählers OR (Abb. 5) an. Der Kontakt der Kontaktbank, auf welchen der Schaltarm 429 eingestellt ist, ist über den Zwischenverteiler mit der Leitung- 260 verbunden, Hierdurch wird ein Stromkreis über Leitung 260, über Kontaktbank am Schaltarm 218 und Schaltarm 218, Unterbrecherkontakt: 219, Wicklung des Magneten 217 mit Batterie hergestellt. Der Magnet 217 wird erregt und betätigt den Kontakt 219, worauf der Magnet 217 aberregt wird und die Schaltarme 218, 220 und 221 einen Schritt weiter schaltet. Der Schaltarm 221 legt hierdurch Erde über Leitung 278 an den Schaltarm des Speichers Di?1 an. Der Schaltarm 220 verläßt die geerdete Leitung 354 und stellt sich auf Leitung 279 ein, welche über Kontakt 502 des Speichers Di?2 geerdet ist. Der Kontakt 502 sowie die Kontakte 503 bis 505 sind als Kopfkontakte ausgebildet, die, sobald! die Speicher die Ruhelage verlassen haben, betätigt werden. Sollte der Kontakt 502 noch nicht betätigt worden sein, so wird die Aussendung der ersten Teilnehmernummer so lange verzögert, bis der Speicher für die erste Teilnehmerziffer aus der Ruhestellung geschaltet ist, so daß der Sender vor vollständiger Speicherung einer Zahl nicht mit der Aussendung beginnen kann.
Wird durch die Nockenscheibe 330 der ihr
zugeordnete Kontakt betätigt, so spricht das Relais 306 in folgendem Stromkreis an: Erde am Kontakt 502 des Speichers Di?2 (Abb. 6), Leitung 279, fünfter Kontakt in der Kontaktbank am Schaltarm 220, Schaltarm 220, Leitung 251 und von hier aus über den bereits vorher beschriebenen Stromkreis über Wicklung des Relais 306, Batterie. Das Relais 306 betätigt seinen Kontakt 319 und bildet so einen Haltestromkreis für sich selbst, welcher über Leitung 342, Punkt 6 am Sender, Punkt 6 am Speicher DRX, oberen Schaltarm des Speichers DR1, Leitung 274, fünften Kontakt am Schaltarm 221 und von hier aus zum geerdeten Schaltarm 221 verläuft. Das Relais 306 bleibt jetzt so lange erregt, bis sechs Unterbrechungen in dem abgehenden Sendestromkreis hervorgerufen worden sind und der Stromkreis für das Relais 306 durch die Nockenscheibe 335 unterbrochen worden ist.
In ähnlicher Art werden die auf den Speichern DR2, DRS, Di?* und DR5 gespeicherten 80 Stromstoßreihen ausgesandt. Wird der Folgeschalter SE1 nach Stellung 6 geschaltet und steht der Schaltarm 221 auf Leitung 275, so wird Erde über Kontakt 503, Leitung 280, Schaltarm 220 an Leitung 251 angeschaltet. Die Anlaßerde zur Übertragung der dritten Teilnehmernummer wird über Kontakt 504 des Speichers DR4, über Leitung 281, und die Anlaßerde zur Übertragung der vierten Teilnehmernummer wird über denselben Schritt des Wählers SE1, wie bei der Übertragung der dritten Teilnehmernummer, angeschaltet, da der Speicher DR4 in allen vorkommenden Fällen eingestellt ist. Die Anlaßerde zur Übertragung der letzten Stromstoßreihe, welche auf den Speicher DR5 gespeichert ist, wird über Kontakt 203 des Relais 201 (Abb. 3), Leitung 257, Kontakt 505 des Speichers DR5 } Leitung 282, neunten Kontakt in der Kontaktbank des Schaltarmes 220, Leitung 251 an den Sender angelegt.
Der Folgeschalter SE1 wird nach Beendigung der Aussendung, der letzten Ziffer einen Schritt weiter geschaltet, so daß die Schaltarme 210, 220 und 221 auf den zehnten Kontakt der Kontaktbank eingestellt sind. Hierdurch wird folgender Stromkreis von dem geerdeten Schaltarm 221 über den zehnten Kontakt der Kontaktbank 221 hergestellt: Erde am Schaltarm 221, Schaltarm 221, Kontakt 10 in der Kontaktbank des Schaltarmes 221, Leitung 250, Kontakt 309, untere Wicklung des Relais 302, Batterie. Das Relais 302 wird erregt und hält sich selber durch Kontakt 309 an Leitung 371 angeschaltet. Gleichzeitig öff- n5 net es durch diesen Kontakt seinen Erregerstramkreis. Durch Kontakt 310 wird der Anlaßstromkreis des Senders unterbrochen. Durch Kontakt 308 wird der Widerstand 301 in dem Schleifenstromkreis des Senders eineschaltet. Durch Kontakt 307 wird die Leitungi 361 von der Leitung 241 abgeschaltet
und unmittelbar an Erde angelegt. Hierdurch wird das Relais io im Verbindungsstromkreis TC erregt (Abb. i) und das Relais 9 kurzgeschlossen. Das Relais 9 bleibt jedoch noch für einen Augenblick erregt: Das Relais 10 hält sich selber durch Kontakt^ und über Leitung 61 erregt. Durch Kontakt 22 wird die Leitung 6 mit der Leitung 61 verbunden. Durch Kontakt 21 wird Batterie vom Hubmagneten 68 des Wählers .S1 abgeschaltet. Die Leitungen 5 und 7 werden mit den Leitungen 51 und 71 durch die Kontakte 20 und 23 verbunden. Durch Kontakte 19 und 24 wird das Linienrelais 8 abgeschaltet und durch Kontakte 20 und 23 werden die Leitungen 51 und 71 von den Leitungen zum Speicher abgeschaltet. Bei Abfall des Relais 8 wird das Relais 9 aberregt, wodurch Erde von der Auslöseader 6 abgeschaltet wird.
Durch Kontakt 18 wird der Prüf Stromkreis des Wählers S51 geöffnet. Durch Kontakt 17 wird der Stromkreis für das Relais 11 unterbrochen und Erde über Kontakt 39 an den Drehmagneten 30 des Wählers 5\9 angelegt.
Der Magnet 30 spricht an und bereitet so das Fortschalten des Wählers 5*5 vor. Fällt jetzt das Verzögerungsrelais 11 ab und trennt die Schaltarme des Wählers S5" von den Verbindungsleitungen TC ab, so öffnet es den Stromkreis für Magneten 30 durch Kontakt 391, Der Magnet 30 wird aberregt und schaltet den Schaltarm 5"S einen Schritt weiter, so daß bei Eintreffen des nächsten Anrufes dieser an einen anderen Speicher weiter geleitet wird. Die Verbindung ist inzwischen durchgeschaltet worden und der angerufene Teilnehmer erhält in üblicher Weise das 'Rufzeichen.
Durch Abtrennung der Schaltarme des Wählers 5S von den Verbindungsleitungen TC wird das Relais 104 im Wähler DS (Abb. 2) zum Abfall gebracht, wodurch durch Kontakt 121 der Stromkreis für das Relais 107 geöffnet 'wird, so daß dieses abfällt und die Schaltarme des Wählers DS abschaltet. Durch Kontakt 121 des Relais 104 wird ein Stromkreis über Kontakt 109 für den Auslösemagneten 108 hergestellt. Dieser spricht an und bewirkt die Einstellung1 des Wählers DS in die Ruhelage. Der Stromkreis des Auslösemagneten 108 wird durch Kopf kontakt 109 geöffnet.
Bei dem Abfall des Relais 107 wird durch Kontakte 130 Erde von der Auslöseader 371 abgeschaltet. Durch Kontakt 211 am Folge-■ schalter SE (Abb. 3) wird Erde über Leitung 246 und über Wicklung des Relais 303 an die Auslöseader 371 angelegt gehalten. Der Widerstand des Relais 303 ist derart bemessen, daß der Speicher noch nicht ausgelöst wird. Ferner wurde durch Abschalten der Erde an Leitung 371 im Wähler DS der Kurzschluß für das Relais 303 aufgehoben. Das Relais 303 wird demnach in Reihe mit dem Relais 304 erregt und Kontakt 311 legt über Wicklung des Relais 305 Erde an Leitung 269 an. Hierdurch wird ein Auslösestromkreis für die Speicher Di?1 bis Di?5, für den Auslösemagneten 440 des Wählers OR über Kontakt 425 und für den Auslösemagneten 209 des Folgeschalters SE1 über Kontakte 225 und 210 hergestellt. Das Relais 305 spricht an, trennt die Ader 371 vom Relais 304 ab und verbindet diese unmittelbar durch Kontakt 315 mit Erde. Hierdurch wird das Relais
304 aberregt und stellt durch Kontakt 314 einen Kurzschluß für den Kontakt 311 her. Durch Kontakt 312 wird ein Stromkreis über Leitung 245, Schaltarm 218 des Wählers SE1, Unterbrecherkontakt 219, Wicklung des Magneten. 217, Batterie, hergestellt. Der Stromkreis für den Kupplungsmagneten 405 der Zeitschalteinrichtung TD wird durch Kontakt 322 geöffnet. Kontakt 313 schaltet Erde vom Schaltraum 212 des Folgeschalters SE ab. Durch Herstellung der soeben beschriebenen Stromkreise werden die einzelnen Wähler des Speichers ausgelöst und ist der letzte Wähler in seine Ruhestellung zurückgekehrt, so ist der Stromkreis· für das Relais
305 geöffnet, worauf dieses aberregt wird, die Leitung 3 71 durch Kontakt 315 von der Erde abschaltet und mit Relais 304 verbunden wird. Erde an Leitung 246 wurde durch Kopfkontakt 211 (Abb. 3) abgeschaltet.
Hat inzwischen das Gespräch der beiden Teilnehmer stattgefunden und legt der anrufende Teilnehmer seinen Hörer auf, so wird Erde von der Auslöseader abgeschaltet, wodurch das Relais 55 im Wähler 5" und das Relais· 10 im Verbindungsstromkreis TC aberregt wird. Das Relais 55 schließt durch Kontakt 64 über Kontakt 56 und 58 und Kopf kontakt 70 einen ' Stromkreis für den Auslösemagneten 66, wodurch die Schaltarme des Wählers S in bekannter Weise in ihre Ruhestellung gebracht werden.
Anruf einer Hauptstelle mit
einer vierstelligen Teil-
nehmernummer.
Angenommen, der anrufende Teilnehmer wünscht eine Verbindung mit einem Teilnehmer mit der Rufnummer WlChik 6926, hebt seinen Hörer ab und wählt die erste Ziffer W, so wird der Wähler DS (Abb. 2) eingestellt und belegt einen freien Speicher (Abb, 3 bis 6). Wählt der Teilnehmer die Ziffern 1 und C, so werden die Schaltarme des 12a Wählers OR (Abb. 5) auf den Kontaktsatz 42 eingestellt, wie dieses bereits beim ersten
IO
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Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, und die Übertragung der gespeicherten Nummernstromstöße beginnt, sobald der Schaltarm 212 des Folgeschalters. SE in seine dritte Stellung gelangt ist, welches nach Beendigung der Drehbewegung des Wählers OR eintritt.
Der anrufende Teilnehmer wählt jetzt die gewünschte Rufnummer und bewirkt hierdurch die Einstellung der Speicher Di?1 bis DR1 in Übereinstimmung mit der gewählten Nummer 6926.
Ist diese Teilnehmernummer gespeichert worden in derselben Weise, wie bereits beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, so überträgt der Sender die gespeicherte Teilnehmernummer. Der Folgeschalter SE1 steht nach beendigter Übertragung in seiner 9. Stellung. In dieser Stellung des Folgeschalters SE1 kann keine weitere Aussendung von Stromstößen seitens des Senders erfolgen, da der Schaltarm 220 des Folgeschalters SE1 auf dem 9. Kontakt steht, welcher mit der nicht geerdeten Leitung 282 verbunden ist. An der Leitung 282 ist deshalb keine Erde angeschaltet, weil der Speicher DR" nicht eingestellt worden ist und demnach der Kopfkontakt 505 nicht betätigt wurde.
Bei Belegung des Speichers wurde der Kupplungsmagnet 405 der ZeitschalteinrichtungTD erregt, wie dieses bereits beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben wunde. Dieser Erreger Stromkreis verläuft von: Erde über Kontakt 203 des Relais 20Ί (Abb. 3), Ruhekontakt 230 des Relais 216, Leitung 249, Arbeitskontakt am Kontakt 322 des Relais 304, Leitung 252, Verbindungsdraht 418, Kupplungsmagnet 405, Batterie. Da in diesem Stromkreis ein Kontakt des Relais 201 liegt (Abb. 3), so wird die Zeitschalteinrichtung TD jedesmal in ihre Ruhelage eingestellt, wenn eine Stromstoßreihe ausgesandt worden ist.
Der Kontakt 410 der Zeitschalteinrichtung TD (Abb. S), welcher durch die Fünfsekundenscheibe 402 betätigt werden kann, ist nur geerdet, wenn der Speicher DR* in Benutzung . genommen ist.
Nach Beendigung der Einstellung des Speichers DRi fällt das Relais 201 ab und schließt den bereits vorher beschriebenen Stromkreis für den Kupplungsmagneten 405 der Zeitschalteinrichtung TD. Die Kupplungsstange 404 wird durch den Magneten angezogen und das Zahnsegment 403 und die Nockenscheiben 401 und 402 nach rechts verschoben. Die Sperrklinke 409 greift dann in die Zähne des Zahnsegmentes 403 ein, so daß bei jeder Umdrehung der Nockenscheibe die Nocken 407 und 408 die Zeitschalteinrichtung einen Schritt weiter schalten. Die Geschwindigkeit, mit welcher die Nockenscheibe 406 sich dreht, ist so bemessen, daß die Nockenscheibe 402 nach 5 Sekunden wirksam wird, während die Nockenscheibe 401 nach 10 Sekunden wirksam ist. Betätigt die Nockenscheibe 402 den Kontakt 410 5 Sekunden nach Anlassen der Zeitschalteinrichtung, so wird folgender Stromkreis geschlossen: Erde am Kontakt 504, am Speicher DR*, Leitung 281, Kontakt 410, Leitung 430, Kontakt 510 des Relais 506, Relais. 507, Widerstand 511, Batterie. Das Relais 507 wird erregt und schließt durch den Kontakt 512 folgenden Stromkreis: Geerdete Leitung278 (Leitung 278 wird durch Schaltarm 221 in Stellung9 geerdet), Kontakt 512, Leitung 250, Kontakt 309 des Relais 304 (Abb. 4), Wicklung des Relais 302, Batterie. Das Relais 302 spricht in diesem Stromkreis an und bewirkt das Durchschalten der "Verbindung im Verbindungsstromkreis TC (Abb. 1), sowie Freigabe des Wählers DS (Abb. 2) und des Speichers in der bereits vorher beschriebenen Weise.
Anruf einer Hauptstelle mit einer fünf stellig en Teilnehmernummer
Angenommen, der in der Zeichnung' dargestellte Speicher (Abb. 3 bis 6) sei belegt worden und die Rufnummer des gewünschten Teilnehmers sei 60 266 im Amte WIChita, so wird der Wähler Oi? auf den Kontaktsatz 42 eingestellt, wie dieses bereits bei dem vorerwähnten Ausführungsbeispiel beschrieben wurde. Die Speicheranordnungen DR1 bis DRS' werden in Übereinstimmung mit der gewählten Nummer 60 266 eingestellt. Da die zweite Teilnehmernummer eine 0 ist, so bestimmt der untere Schaltarm des Wählers DR1, daß die zu speichernde Teilnehmerziffer fünfstellig und nicht vierstellig ist, wodurch verhindert werden soll, daß nach Aussendung der im Speicher DR* gespeicherten Ziffer eine Durchschaltung der Verbindung erfolgt.
Es ist angenommen worden, daß die abgehenden Leitungen in jedem der Ämter so angeordnet sind, daß die 10. Kontaktbank der iooer-Wähler in den 1 oooer-Gruppen bis ο Zugang zu einer besonderen Gruppe von ι ooer-Wählern haben, anstatt Zugang zu Leitungswählern, wie dieses bei den anderen Kontaktbänken der Fall ist. Diese Anordnung ist zu dem Zweck getroffen worden, um Ämter mit 10 000 Teilnehmern nach dem oooer-System beliebig vergrößern zu können. Ferner hat die Kontaktbank ο der 100er-Wähler in der 1 oooer-Gruppe 1 bis 5 Zugang zu Leitungswählern und nicht zu besonderen 12p ι ooer-Wählern. Der Speicher (Abb. 3 bis 6) ist dementsprechend eingerichtet, daß, sobald
als zweite Teilnehmerziffer eine 0 gewählt wird und die erste Ziffer zwischen 6 bis 0 liegt, er als fünfstelliger Speicher arbeitet, während, wenn die erste Teilnehmerziffer zwischen 1 bis 5 liegt, er als vierstelliger Speicher benutzt werden kann.
In unserem Ausführungsbeispiel, bei welchem die zweite Teilnehmerziffer eine 0 ist und die erste Zahl 6, muß der Speicher der-. artig beeinflußt werden, daß eine Durchschaltung so lange verhindert wird, bis der fünfte Speicher DRa wirksam geworden ist. Die Aussendung der gespeicherten Ziffern nehmen in der bereits vorher beschriebenen Weise ihren Fortgang, bis die auf den Speicher Di?1 gespeicherte Ziffer ausgesandt ist. Ist dieses erfolgt, so stehen die Schaltarme des Folgeschalters Sf1 in Stellung 6 und der geerdete Schaltarm 221 legt Erde an Leitung 275 an, welche zu dem Schaltarm des Speichers JDi?2 führt. Hierdurch wird ein Stromkreis über den Schaltarm des Speichers Di?2 und dessen 10. Kontakt und über den unteren Schaltarm des Speichers DR1, Kontakt 509 des Relais 506, Wicklung des Relais 506 mit Batterie hergestellt. Das Relais 506 spricht an und hält sich über Kontakt 509 und Leitung 248, welche zur Auslöseader 371 führt. Gleichzeitig öffnet das Relais 506 durch Betätigung des Kontaktes 509 seinen Erregerstromkreis. Durch Kontakt 508 verbindet das Relais 506 den Schaltarm des Speichers DR2 mit dem 10. Punkt des Senders, so daß als zweite Stromstoßreihe zehn Stromstöße vom Sender ausgesandt werden. Durch Kontakt 510 öffnet das Relais 506 den Stromkreis für das Relais 507, welches sonst die Durchschaltung der Verbindung nach Beendigung der Aus'sendung der vierten Teilnehmernummer durchführt, wie dieses bereits vorher beschrieben ist. Es kann jetzt eine Durchschaltung der Verbindung erst erfolgen, wenn die auf den Speicher DR5 gespeicherte Teilnehmerziffer ausgesandt worden ist. Die Aussendung der auf den Speichern DRS bis DR5 gespeicherten Teilnehmerziffern erfolgt in derselben Weise, wie bereits vorher beschrieben. Wird der Schaltarm 221 des Folgeschalters SE1 nach Beendigung der Aus-Sendung der Wahl einer Ziffer auf den 10. Kontakt eingestellt, so wird das Relais 302 (Abb. 4) erregt und bewirkt dieselben Schaltvorgänge, wie diese bereits beim vorherigen Austführungsbeispiel beschrieben worden sind.
Anordnung des Zwischenverteilers IDF
Angenommen, einem Teilnehmer unterläuft der Irrtum, daß er statt der Ziffer 0 den Buchstaben) 0 auf der Nummernscheibe wählt, so werden sechs Stromstöße statt der gewünschten zehn ausgesandt. Angenommen, der Teilnehmer wählt statt des Buchstaben I die Ziffer 1, so wird nur ein Stromstoß statt vier ausgesandt. Um diesen Irrtum richtig zu stellen, ist der Wähler OR mit dem Zwischenverteiler IDF derart verbunden, daß trotz des irrtümlich falschen Wählens des Teilnehmers die richtigen Kontakte am Zwischenverteiler seitens des Wählers OR belegt werden. So ist beispielsweise, wie aus Abb. 5 ersichtlich ist, der zweite Kontaktsatz der 4. Kontaktbank des Wählers OR mit einem gemeinsamen Kontaktsatz des Zwischenverteilers IDF verbunden. Dies geht auch aus der Abb. 8 hervor, wo der zweite Kontaktsatz in der ersten Kontaktbank frei ist und die Bezeichnung 12 mit der Zahl 42 zusammengeschaltet ist. Ebenso ist die Zahl 13 mit der Zahl 43 zusammengelegt usw., so daß schließlich statt 100Kontaktsätze nur Ö4Kontaktsätze erforderlich sind.
Verzögertes Wählen nach Ab-" heben des Hörers
Angenommen, ein anrufender Teilnehmer nimmt seinen Hörer vom Haken, wodurch der Wähler 56" (Abb. 1) den Wähler DS (Abb. 2) belegt, so wird das Relais 104 (Abb. 2) erregt und Kontakt 116 schließt einen Stromkreis für den Kupplungsmagneten 102 der Zeitschalteinrichtung TD1. Die Zeitschalteinrichtung TD1 ist ähnlich der Zeitschalteinrichtung TD (Abb. 5), jedoch wird die Nocke an der Nockenscheibe 101 erst wirksam, wenn ein Zeitraum von 30 Sekunden verstrichen ist. Zögert der Teilnehmer nach Abheben des Hörers mit dem Wählen und sind bereits 30 Sekunden verstrichen, so betätigt die Nocke der Nockenscheibe 101 den Kontakt 103, wodurch Erde an Leitung 37 angelegt wird. Hierdurch wird der Hubmagnet des Wählers DS betätigt. Ferner wird, da das Relais 8 erregt worden ist, das Relais 10 mit der Leitung 39 verbunden und die Verbindung in bekannter Weise durchgeschaltet. Der Kontakt 21 des Durchschalterelais 10 schaltet Batterie vom Hubmagneten 68 des Wählers vS" ab. Dieses erfolgt aus dem Grunde, daß der Teilnehmer nicht durch Betätigung seiner Nummernscheibe den Wähler 61 unmittelbar einstellen kann, Batterie wird über Relais 41 an das Relais 52 angeschaltet. Das Relais 41 ist einer Anzahl erster Vorwähler gemeinsam und wird, sobald ein Wähler belegt und nicht eingestellt wird, erregt und bringt so die Lampe 42 zum Aufleuchten, welche dem Aufsichtspersonal ein Zeichen gibt, daß ein Teilnehmer bei
5BO
Herstellung einer Verbindung nicht ordnungsgemäß verfahren hat.
Verzögerte Wahl nach Aussen- - dung der er s ten S t rom s to ß reih e
Angenommen, ein Teilnehmer hat seinen Hörer abgenommen, wodurch der Wähler 551 (Abb. i) betätigt und der Speicherwähler DS belegt worden ist und dieser sei seitens des
ίο Teilnehmers durch eine Nummernstromstoßreihe eingestellt worden, so wird die Zeitschalteinrichtung TD nicht eher ausgelöst, bevor der Kontakt 411 betätigt ist. Durch Betätigung des Kontaktes 411 wird f olgender Stromkreis hergestellt: Erde an der Leitung 252, Kontakt 411, Leitung 258, Wicklung des Relais 215, Batterie. Das Relais
215 spricht an und schaltet über Kontakt 227 Erde an die Leitung 249 unabhängig von Kontakt 203 des Relais 201 an. Durch Kontakt 225 trennt das Relais 215 die Hauptauslöseader 269 vom Auslösemagneten 209 des Folgeschalters SE ab und legt diese Ader 269 an Erde. Ferner verbindet das Relais 215 die Erde durch Kontakt 223 mit der Kontaktbank am Schaltarm 218 des Folgeschalters SE1, wodurch dieser in seine Ruhestellung geschaltet wird. Durch Kontakt 224 schließt das Relais 215 einen Stromkreis für den Magneten 208 des Folgeschalters SE, wodurch die Schaltarme 212 und 213 einen Schritt weiter geschaltet werden. Durch Kontakt 226 des Relais 215 wird die Erde am Schaltarm 212 des Folgeschalters SE abgeschaltet und ein Stromkreis für das Relais
216 hergestellt. Das Relais 216 wird erregt und hält sich über die geerdete Auslöseader 244 durch seinen Kontakt 228. Ein Fortschaltestromkreis wird durch Kontakt 229 abhängig vom Schaltarm 212 hergestellt. Die Verbindung zwischen Leitung 257 und 249 wird durch Kontakt 230 geöffnet. Kontakt 231 öffnet die Stromstoßleitung. Durch die Kontakte 232 bis 235 werden die ersten vier Leitungen 270 bis 273, welche an der Kontaktbank des Schaltarmes 221 des Folgeschalters SE angeschlossen sind, mit den obersten vier Kontakten des Zwischenverteilers IDF verbunden, wodurch eine Durchschaltung der Verbindung auf einen Überwachungsplatz eingeleitet wird. Ferner öffnet das Relais 215 durch Kontakt 222 den Schleifenstromkreis vom Sender, wodurch jede auch nur teilweise hergestellte Verbindung ausgelöst wird. Nach einem Zeitabschnitt, der lang genug bemessen ist, daß jede auch teilweise hergestellte Verbindung ordnungsgemäß ausgelöst wird, verläßt die Nocke der Nockenscheibe 401 den Kontakt 411, welcher wieder geöffnet wird, worauf das Relais 215 stromlos wird und das Relais 216 mit der geerdeten Auslöseader über Kontakt 228 verbunden läßt. Durch Kontakt 227 schaltet das Relais 215 Erde von Leitung 249 ab, -so daß der Kupplungsmagnet 405 der Zeitschalteinrichtung TD aberregt wird und die Zeitschalteinrichtung in ihre Ruhelage zurückkehrt. Über den Kontakt 226 und s'einen rückwärtigen Kontakt verbindet das Relais 215 die Erde ■über den geerdeten Leiter 247 einerseits, durch Kontakt 229 des Relais 216 mit dem Schaltarm 221 und andererseits durch den ersten Kontakt in dessen Kontaktbank, mit der Leitung 251. Hierdurch wird der Sender derart beeinflußt, daß er die über die obersten Kontakte des Zwischenverteilers IDF gekennzeichneten Stromstöße aussendet. Die ersten drei Kontakte dieses Kontaktsatzes am Zwischenverteiler IDF sind mit dem 4., 9. und 2. Kontakt der Sendeeinriclitung verbunden. Die Sendeeinrichtung überträgt somit vier, neun und zwei Stromstöße, worauf die Erdung des 4« Kontaktes in der Kontaktbank durch Schaltarm 221 des Folgeschalters SE1 die Schließung eines Stromkreises herbeiführt, der über Anker235, den zugehörigen Kontakt des Zwischenverteilers, Leitung 250 und Wicklung des Relais 302 (Abb. 4) zur Batterie führt. Das Relais 302 wird erregt und bewirkt die Durchschal- go tung der Verbindung im Wähler DS und die Auslösung des Speichers, wie bereits beschrieben.
Die Auslösung des Folgeschalters SE (Abb. 3) wird, wie bereits schon vorher beschrieben, verhindert, so daß der Kopfkontakt 211 Erde an das Relais 303 angeschaltet hält (Abb. 4), so daß die Auslösung des Speichers schon eher erfolgt, bevor Erde von der . Auslöseader 371 abgeschaltet wird. Ferner werden die Schaltarme des Wählers SE bei Erregung des Relais 215 einen Schritt weiter geschaltet, wodurch dieser in seine Ruhelage gebracht wird.
Unwirksammachen von F eh 1 stromstößen
Angenommen, ein Fehlstromstoß sei seitens des anrufenden Teilnehmers hervorgerufen worden, so wird nach Abfall des Relais 105 im Wähler DS (Abb. 2) ein Stromkreis durch Kontakt 124 über Kontakt 111 und Kontakt 109 für den Auslösemagneten 108 hergestellt. Hierdurch wird der Wähler DS ausgelöst. Angenommen, die Schaltarme des Wählers DS stehen jedoch schon auf einer anderen Kontaktbank, so ist der Kontakt 111 abgetrennt und der eben beschriebene Stromkreis kommt nicht zustande, so daß ein Fehlstromstoß in diesem Zustand der Verbindung ebenfalls nicht wirksam wird.
Amtskennziffer aus zwei Stromstoßreihen
Angenommen, der auf Abb. 3 dargestellte Speicher soll in einem kleineren System Verwendung finden, bei welchem nur zwei Amtskennziffern gebraucht werden, so gelangt der Wähler DS (Abb. 2) in Fortfall. In diesem Fall belegt der Wähler SS (Abb. 1) die Leitungen 351 bis 381 (Abb. 2) unmittelbar. Folgende Änderungen sind dann erforderlich: Der Verbindungsdraht 414 (Abb. S) gelangt zum Fortfall, und ein Verbindungsdraht wird zwischen Kontakt 413 und 415 gezogen, so daß der Teilnehmer schon bei Belegung des Speichers (Abb. 4) das Amtszeichen erhält. Ferner wird der Verbindungsdraht 418 zu dem Kupplungsmagneten 405 fortgelassen, so daß die Zeitschalteinrichtung erst wirksam wird, wenn der Kopfkontakt 424 am Wähler OR die durch den Fortfall des Verbindungsdrahtes 418 entstandene Unterbrechung schließt.
Die Kontakte 416 und 417 am Kupplungsmagneten 205 werden verbunden, wodurch ein Stromkreis über Kopfkontakt 424 am. Wähler OR hergestellt wird, sobald die Speicheranordnung (Abb. 4) belegt wird. Die Mittel, welche bewirken, daß die erste Stromstoßreihe nicht aufgenommen wird, nachdem die Zeitschalteinrichtung über Nockenscheibe 206 nach einem Zeitraum von 30 Sekunden wirksam geworden ist, bleiben bestehen, und zwar wird durch Betätigung des Kontaktes 207 die Leitung 250 geerdet, wodurch die Durchschaltung des Verbindungsstromkreises TC erfolgt. Da jetzt bei Abheben des Kopfhörers die Speicheranordnung (Abb. 4) unmittelbar belegt wird, müssen Anordnungen vorgesehen sein, welche einen Fehlstromstoß am Wähler OR unwirksam machen. Zu diesem Zweck werden die Kontakte 421 und 422 durch einen Verbindungsdraht verbunden. Erfolgt jetzt die Aussendung eines Fehlstromstoßes, so wird nach Abfall des Relais
+5 201 und des Verzögerungsrelais 202 folgender Auslösestromkreis geschlossen: Erde am Kontakt 203, Kontakt 204, Leitung 261, Kontakt 423 am Wähler OR, Verbindungsdraht zwischen den Kontakten 421 und 422, Kopfkontakt 425, Auslösemagnet 440, Batterie. Ein Abzweig von diesem Stromkreis verläuft von der gemeinsamen Auslöseader 269 über Kontakt 225 zum Auslösemagneten 209 des Folgeschalters SE über Kontakt 210. Es werden demnach die Wähler SE und OR in die Ruhestellung eingeschaltet.

Claims (14)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechanlagen mit Stromstoßspeichern, welche, vorübergehend eingeschaltet, die vom Teilnehmer ausgesandten Stromstoßreihen aufnehmen und zwecks Durchschaltens der Verbindung weitergeben, und welche mit Zeitschalteinrichtungen versehen sind, die nach Ablauf einer bestimmten Zeit zwangsläufig die Auslösung des Speichers sichern, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere auf verschiedene Zeiten eingestellte Zeitschalter (TD, TD1) in -verschiedenen Phasen der Verbindungsherstellung, z. B. nach dem Belegen oder nach dem Wählen einer Ziffer, in Tätigkeit gesetzt werden, um die zwangsläufige Auslösung des Speichers zu bewirken, wenn seit Erreichen der verschiedenen Arbeitsphasen verschieden lange Zeiten verflossen sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι mit verschiedenartigen Stromstoßspeichern, die von Speicherwählern gewählt werden, der auf das Wählen der ersten Ziffer der gewünschten Nummer anspricht, dadurch gekennzeichnet, daß beim Belegen des Speicherwählers (DS) eine diesem zugeordnete und seine Auslösung sichernde Zeitschälteinrichtung (TD1) angelassen wird, während beim Belegen eines Speichers die Zeitschalteinrichtung- (TDX) stillgesetzt und eine zweite, dem Speicher zugeordnete Zeitschalteinrichtung (TD) angelassen wird, die ebenfalls die Auslösung herbeiführt, jedoch erst nach Ablauf eines anderen Zeitabschnittes.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι für Fernsprechanlagen mit verschiedenstelligen Rufnummern der Teilnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung des Speichers durch eine besondere Zeitschalteinrichtung (TDS) bewirkt wird, falls die angerufene Anschlußnummer eine kleinere als die größtmögliche Stellenanzahl aufweist und entsprechend wenig· Stromstöße gesandt werden.
  4. 4. Schaltungsanordnung mit Gesellschaftsleitungen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die besondere Schaltzeiteinrichtung (TD2) die Auslösung des Speichers herbeiführt, wenn die Nummer einer Einzelleitung gesendet wird, aber beim Senden der Nummer einer Gesellschaftsleitung mit einer weiteren Stelle zur Bezeichnung des Amtes die Auslösung des Speichers selbsttätig unabhängig von der Zeitschalteinrichtung bewirkt wird.
  5. 5. Fernsprechanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Zeitschalter (TD1) dazu dient, nach Ablauf einer bestimmten Frist dann die
    zwangsläufige Auslösung des Speichers zu bewirken, falls das Wählen der Ziffern unterbleibt, während der andere, auf einen kürzeren Zeitablauf eingestellte Zeitschalter (TD) dazu dient, die Auslösung zu bewirken, falls nach Wählen der ersten Ziffer eine Verzögerung, der Wahl der folgenden eintritt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung des Speichers durch die zweite Zeitschalteinrichtung (TD) bis zur Aussendung aller vorher gespeicherten Ziffern verzögert wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Zeitschalteinrichtung (TD1) die Verbindung durchzuschalten vermag, ohne daß irgendwelche Stromstöße vom Speicher ausgesandt worden sind.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Zeitschalteinrichtung (TD) das Aussenden bestimmter Stromstöße zu veranlassen vermag, welche die Verbindung zu dem Arbeitsplatz einer Beamtin durchschalten.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Zeitschalteinrichtung (TD1) abgeschaltet und in ihre Ausgangslage gebracht wird, wenn die zweite Zeitschalteinrichtung (TD) eingeschaltet wird.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn die Verbindung durch die erste Zeitschalteinrichtung (TD1) durchgeschaltet ist, eine Einstellung des 'ersten Nummernstromstoßempfängers (S) seitens des Teilnehmers durch Unterbrechung (beim Anker 21) des Stromkreises für den Hubmagneten (68) dieses Wählers verhindert wird.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschalteinrichtungen (TD, TD1) nach Aufnahme jeder Stromstoßreihe in ihre Ausgangslage gebracht werden.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Zeitschalteinrichtung (TD) die. Auslösung sowohl des Speichers als auch des Nummernstromstoßempfängers (DS) zu sichern vermag.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Zeitschalteinrichtung bestimmte Zeitabschnitt je nach der Anzahl der gesendeten Ziffern verschieden groß ist.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Zeitschalteinrichtung bestimmte Zeitabschnitt je nach der Wertigkeit einer Stromstoßreihe verschieden bemessen ist.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
DEA49730D 1926-01-09 1927-01-09 Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige Fernsprechanlagen mit Stromstossspeichern Expired DE530660C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926737C (de) * 1952-10-08 1955-04-25 Standard Elek Zitaets Ges Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE926737C (de) * 1952-10-08 1955-04-25 Standard Elek Zitaets Ges Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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