CH162117A - Webstuhl mit mehrzelligem Schützenkasten. - Google Patents

Webstuhl mit mehrzelligem Schützenkasten.

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CH162117A
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CH
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shooter
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Inventor
Saurer Aktiengesellscha Adolph
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Saurer Ag Adolph
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    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/52Shuttle boxes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
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Description


  Webstuhl mit     mehrzelligem    Schützenkasten.    Es ist bei einem Webstuhl mit mehr  zelligem Schützenkasten bekannt, den Treiber  beim Wechseln des Schützenkastens von der  Spitze des Schützen abzuheben, damit die  Bewegung :des Schützen beim Wechselvor  gang nicht durch den Treiber behindert  wird. Diese     sogenannte        Treiberrückfüh-          rungsbewegung    wird bei den bekannten Bau  arten in der Regel     .durch    die Ladenbewe  gung oder     mittelst    :eines besonderen Exzen  ters, das heisst immer im Takte     ,der    Laden  bewegung oder der     Exzenterkurve        gesteuert.     



  Gemäss vorliegender Erfindung ist .da  gegen an einem an die Schützenwechsel  einrichtung angeschlossenen     Übertragungs-          gestänge    ein als     Hubbegrenzung    für den  Schlagstock     bezw.    dessen Treiber :dienender  Anschlag derart vorgesehen,     @dass    er beim  Schützenwechsel ein Zurückschwingen des  Treibers in eine     Aussereingriffstellung    mit  dem Schützen zulässt.

   Der     Treiber    wird hier       somit    nur vom Schützen abgehoben, wenn  eine     Schützenkastenverschiebung        stattfindet,     dagegen nicht bei jeder Ladenbewegung, so         ciass    hier ' :der Treiber während der Zeit, in  der ein     Schützen    sich in Arbeitsstellung be  findet, nie vom Schützen abgehoben wird  'und somit während :dieser Zeit eine ruhige       Sehlagstockführung    gewährleistet ist.  



       Zweckmässigerweise    wird ferner bei Web  stühlen mit mehrzelligem     -:Schützenkasten          und    mit einer einzigen Bremszunge für die  Schützen aller Zellen die     Bremszunge    beim  :Schützenwechsel von .dem an die Schützen  wechseleinrichtung angeschlossenen Über  tragungsgestänge aus     zwangläufig    aus der  Bewegungsbahn ,des     Schützenkastens    heraus  bewegt.

   Dadurch kann im Gegensatz zu be  kannten Ausführungsarten die Abhebe- und  die     Einrückbewegung    :der Bremszunge völlig       unabhämgig    von .der Bewegung des Schützen  kastens gemacht werden, so dass :dieser unter  keinen Umständen von der Bremszunge in  seiner Bewegung gehindert ist.  



  In der Zeichnung sind verschiedene Aus  führungsformen des     Erfindungsgegenstandes     beispielsweise dargestellt. Es zeigen:           Fig.    1 die Vorderansicht eines mit     einem     Steigkasten ausgerüsteten Webstuhls bei       schematischer    Darstellung des Schützen  wechsels,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     B-C     der     Fig.    1, .

   _       Fig.    3 .eine Seitenansicht des Webstuhls  in Richtung des in     Fig.1    eingezeichneten  Pfeils     -1    gesehen,       Fig.    4 den Grundriss im Schnitt nach der  Linie     D-E    der     Fig.    1,       Fig.    5 den gleichen Grundriss wie     Fig.    4  in einer andern     Betriebsstellung    der Kasten  teile, -   Fig.

   6 einen Schnitt durch einen Steig  kasten einer andern Ausführungsform,       Fig.7    einen Schnitt durch eine     dritte     Ausführungsform bei einem sogenannten       Revolverschützenkasten.     In     .dem        Wehstuhlgestell    1 ist die Laden  stelze 2 mit der     Weblade    3 gelagert. An der  Ladenstelze 2 ist ein Träger 4 befestigt oder  angegossen, welcher Führungsschienen 5  und 6 aufweist, in denen der beispielsweise  vier Zellen 7,     $,    9, 10 enthaltende Steig  kasten 11 auf- und     abbewegbar    ist.

   In den  Zellen 7, 8, 9, 10 ist je ein Schützen 12 ge  lagert, die in an     ,sich    bekannter Weise durch  den auf der Treiberspindel 13 geführten  Treiber 14, den Schlagstock 15 und die  auf der Zeichnung nicht veranschaulichte  Schlag     orrichtung    angetrieben werden.  



  Beim Eintritt .des Schützen 12 in     die     zugehörige, jeweils in ihrer Arbeitsstellung  in der Verlängerung der Ladenbahn befind  liche Zelle 7, 8, 9 oder 10 wird der Schützen  12 von einer     Bremszunge    16 abgebremst. Die  Bremszunge 16 ist um einen Bolzen 17       (Fig.    4, 5) drehbar, .der im Support 18 der  Weblade 3 befestigt ist. Die Bremszunge 16  macht somit die Einstellbewegungen des  Steigkastens 11     bezw.    dessen Zellen 7, 8, 9,  10 nicht mit.  



  Damit der Schützenkasten 11 beim  Zellenwechsel nicht von .der     Schützenbrems          zunge    16 behindert     wird,    muss letztere vor       Beginn    und während der     Wechselbewegung     aus der Zelle herausgehoben werden. In der         Fig.    4 ist die Bremszunge in ihrer -wirk  samen Stellung eingezeichnet, in der sie auf  dem Schützen 12 aufliegt. Die     Fig.    5 zeigt  die von dem Schützen 12 abgehobene Brems  zunge     1.6,    die in (dieser Stellung .die Wechsel  bewegung des Schützenkastens nicht behin  dert.  



  Die Zellen 7, 8, 9 und 10 werden in be  kannter Weise von der in     Fig.    1 schematisch  angedeuteten     Schützenwechselvorrichtung    19  vermittelst des Gestänges 20 gesteuert und  wahlweise in die jeweils     benötigte    Arbeits  stellen; überführt.  



  Es ist bekannt, den Treiber 14 beim  Wechseln .des Schützenkastens 11 von der  Spitze 21 des Schützen 12 abzuheben     (vergl.          Fig.    4 und<B>5),</B> damit auch .die Schützen 1.2  beim Wechselvorgang nicht durch den Trei  ber 14 behindert werden. Diese sogenannte       Treiberrückführungsbewegung        wird    bei den  bekannten Bauarten, in der Regellurch .die  Ladenbewegung oder     mittelst    eines beson  deren Exzenters, das heisst immer im Takte  der Ladenbewegung oder der     Egzenterkurve     gesteuert.  



  Es wird nun diese an sich bekannte     Trei-          berrückführungsbewegung    zusammen mit der  Bewegung zum Abhebender     Bremszunge    16  vom Schützen 12 von dem Schützenwechsel  19 aus     gesteuert,    und zwar derart, dass  Bremszunge 16 und Treiber 14 nur dann von  dem Schützen 12     zubgehoben    werden, wenn  eine     Schützenkastenverschiebung        stattfindet,     um einen andern Schützen in die Arbeits  stellung zu     befördern.    Bleibt     dann    der neue  Schützen zum Beispiel während der Dauer  von 500 Schuss in seiner Arbeitsstellung,

   so  wird innerhalb .dieser Zeit weder der Treiber  14 noch die     Schützen!bremszunge    1-6 von     dem     Schützen 1.2 abgehoben, so     dass-    eine     ruhige          Schlagstockbewegung        gewährleistet    ist. Zur  gemeinschaftlichen Steuerung des Treibers  14 und der Bremszunge 16 dient beispiels  weise die nachfolgend beschriebene, in     Fig.    1  schematisch veranschaulichte Einrichtung.  



  Die im     Schützenwechsel    19 befindlichen,  an sich bekannten Kurbelscheiben 22 und  23 besitzen am Umfang je zwei Vertiefun-      gen     ?4.    25, in welche jeweils nach Beendi  gung einer halben     Kurbelscheibendrehung     die Rollen 26, 2 7 der     Doppelhebel    28 und  29 zu liegen kommen. Die Doppelhebel 28       i,n.d    29 sind drehbar auf Bolzen 30 und 31  gelagert. Die freien Arme 32 und 33 der  Doppelhebel 2-8 und 29 wirken mit einem       Anschlag    34 einer .Stange 35 zusammen, an  welcher ein Hebel 36 mit einem !den Hub  des Schlagstockes begrenzenden Nocken 37       a.n"elenkt    ist.

   Der Hebel 36 ist auf einer  am Träger 4 gelagerten Achse 38 drehbar  befestigt, die ausserdem einen Hebel 39 trägt,       welcher    mit seinem schrägen Ende 40 auf  eine dazu passende Schrägfläche 41 der  Bremszunge 16 stösst     (Fig.4,    5). Die Teile  26 bis 40 werden durch eine im Träger 4  gelagerte Feder 42 in der     gezeichneten    Be  reitschaftsstellung gehalten. Die Arbeits  weise dieser Einrichtung ist folgende:    Bei einem Wechsel der Schützenkasten  stellung werden eine oder beide Kurbel  scheiben 22 und 23 je um eine halbe Dre  hung .durch die nicht dargestellten Schalte       einrichtungen    des Schützenwechsels 19 ge  dreht.

   Die in den Vertiefungen 24 und 25  liegenden Rollen<B>27,</B> 28     gelangen    infolge  dessen bei einer oder beiden Kurbelscheiben  22 und 2.3 auf deren äussern Umfang und  schwenken dabei die Doppelhebel 28 und 29  um das Mass der Vertiefungen 24,     2@5.    Diese  Drehung der     Iiebel        wird    unter Vermittlung  des Anschlages 34 und der Stange 35 auf  den Hebel 36, die Achse 38 und den Hebel  39     übertragen,        wobei    .der am Hebel 36  sitzende     Hu'bbegrenzungsnocken    37 des  Schlagstockes 15 von diesem entfernt wird,  so     .dass    der Treiber 14 die Schützenspitze 21  freigibt.

       Gleichzeitig    hebt -der am Hebel 39  befindliche schräge Ansatz 40 die Brems  zunge 16 von dem Schützen 12 ab.  



  Dadas Abheben des Treibers 14 und der  Bremszunge 16     von,dem        ,Schützen    12     in,den     ersten Teil der den Schützenkasten 11 ver  stellenden     Kurbelbewegung    fällt, lässt sich  der     Schützenkasten    11 vollständig frei und  unbehindert verstellen.

   Nach Beendigung der    Einstellbewegung des     Schützenkastens    11,       ,las    heisst wenn eine oder beide Kurbelschei  ben 22, 23 eine     halbe    Umdrehung     ,gemlächt     haben, fallen die Rollen 26 und 27 wieder  in die Vertiefungen 25,<B>26</B> ein, so dass Trei  ber 14 und Bremszunge 16 wieder auf .dem  neuen, nunmehr in .die     Schussstellung    ein  gerückten Schützen 12 zur Anlage kommen,  und zwar noch bevor der     Schützenschlag        be-          g        irrt.     



  Die     Fig.6    veranschaulicht eine weitere  Ausführungsform der Erfindung, und zwar  bei einem Steigkasten mit sogenannter       Unterschl@ageinrichtung,    bei welchem die  Bremszunge 43 an der Rückseite     .des    Schüt  zenkastens 44 in einem an der Weblade be  festigten Arm 45 gelagert ist. Schlagstock  46, sowie Treiber 47     .befinden    sich bei ,dieser  Bauart sinngemäss auf der Vorderseite des  Schützenkastens 44.  



  Die     Fig.    7 zeigt einen     Revolverschützen-          kasten    für     Oberschlagwebstühle.    Der Schüt  zenkasten 38 mit den Zellen 49, 50, 51, 52 ist  hier in an sich     bekannter    Weise um eine  Mittelachse 53 drehbar     auf,der    Weblade ge  lagert. Oberhalb der in der Arbeitsstellung  befindlichen     Zelle    49 ist .die Bremszunge 54  auf der     Weblade    derart angeordnet,     @dass    bei  der Drehung des     Schützenkastens    48 immer  wieder eine andere der Zellen 50, 51, 52, 49  unter .die     Bremszunge    54 zu stehen kommt.

    Für .das Abheben .der     Bremszunge    bei den  Ausführungen nach     Fig.    6 und 7     wird    eben  falls die in     Fig.1    schematisch dargestellte  Einrichtung     verwendet.    Der     Schützen    55  wird bei der Bauart nach     Fig.    7 in an sich       bekannter    Weise von -dem     Treiber    56, dem  Zugriemen 57 und dem     Schlagstock    58 an  getrieben. ,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Webstuhl mit mehrzelligem .Schützen kasten, dadurch gekennzeichnet, ,dass an einem an die Schützenwechseleinrichtung an geschlossenen ty.'bertragungsgestänge ein als Hubbegrenzung für den Schlagstock berw. dessen Treiber dienender Anschlag derart vorgesehen ist, dass er beim Schützenwechsel ein Zurückschwingen des Treibers in eine Aussereingriffstellung mit :dem Schützen zu lässt.
    UNTERANSPRUCH: VVebstnhl nach Patentanspruch mit einer einzigen Bremszunge für die Schützen aller Zellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremszunge beim Schützenwechsel von dem an die 3chützenwechseleinrichtung ange schlossenen Übertragungsgestänge aus zwang- läufig aus der Bewegungsbahn des Schützen kastens herausbewegt wird.
CH162117D 1931-03-20 1932-03-04 Webstuhl mit mehrzelligem Schützenkasten. CH162117A (de)

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DE1177567B (de) * 1952-03-13 1964-09-03 Kurt Metzler Steigkasten fuer Wechselwebstuehle mit aus die Laufflaeche und die Rueckwand fuer Webschuetzen bildenden blanken T-Profilen

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AT132600B (de) 1933-03-25
GB377617A (en) 1932-07-28
DE577935C (de) 1933-06-07

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