DE415672C - Einrichtung zum Abbinden der Schussfadenschleife fuer Webstuehle mit feststehenden Schussspulen - Google Patents

Einrichtung zum Abbinden der Schussfadenschleife fuer Webstuehle mit feststehenden Schussspulen

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DE415672C
DE415672C DES65875D DES0065875D DE415672C DE 415672 C DE415672 C DE 415672C DE S65875 D DES65875 D DE S65875D DE S0065875 D DES0065875 D DE S0065875D DE 415672 C DE415672 C DE 415672C
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DE
Germany
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auxiliary
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lever
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Expired
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DES65875D
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English (en)
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ANTON JOSEPH KOENRAAD GROND
Original Assignee
ANTON JOSEPH KOENRAAD GROND
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/40Forming selvedges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Abbinden der Schußfadenschleife für Webstühle mit feststehenden Schußspulen. Es ist bekannt, bei Webstühlen mit feststehenden Schußspulen den in Form einer Schleife eingetragenen Schuß dadurch abzubinden, daß ein Verriegelungsfaden mit Hilfe eines quer zum Hauptschützen beweglichen Hilfsschützens durch die Schußfadenschleife hindurchgeführt wird. Zweckmäßig ist es, bei einer solchen Einrichtung so zu arbeiten, daß der Hilfsschützen nach dem Einlegen der Schußfadenschleife während der ersten Vorwärtsbewegung der Lade zwischen den beiden Teilen der Schleife hindurchgeführt wird und bei der zweiten Vorwärtsbewegung, nachdem der Hauptschützen zurückgekehrt ist, der Hilfsschützen zurückgezogen und dann das Fach gewechselt wird.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Einrichtung, welche an Webstühlen gewöhnlicher Bauart angebracht werden kann, um diese für die Ausführung des Verfahrens geeignet zu machen.
  • Gemäß der Erfindung ist in der Bahn der Schußfäden, welche sich mit der Lade vorwärtsbewegen, eine feststehende Führung für den Hilfsschützen angeordnet, welche mit einem Schlitz für den oberen oder vorderen Fadenteil versehen ist. Der Hilfsschützen wird durch einen Hebel beeinflußt, der durch die Lade in der Weise bewegt werden kann, daß bei Beendigung der ersten Vorwärtsbewegung der Lade der Hilfsschützen in seine obere Lage angehoben und darin erhalten wird, bis bei der zweiten Vorwärtsbewegung der Lade der Hebel so verschoben wird, daß der Hilfsschützen in seine Anfangslage zurückkehrt.
  • Der den Hi'fscltützen bewegende Hebel kann gemäß der vorliegenden Erfindung am freien Ende mit einer Gelenkstange verbunden sein, welche vermittels einer Feder oder anderen Druckvorrichtung in Berührung mit einem umlaufenden Kurvenstück gehalten wird, das e_n Schaltrad trägt, auf welches eine an der Lade vorgesehene Schaltklinke einwirkt.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt. Abb. i zeigt einen Querschnitt des den Gegen-stand der Erfindung bildenden Teiles eines Webstuhles.
  • Abb.2 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie 11-II der Abb. i.
  • \Vie aus Abb. i klar ersichtlich ist, ist ein Tragstück 2 an der inneren Fläche des Brustbautnes i befestigt und trägt zwei Paare von senkrechten Führungen 3, 4. Diese Führungen sind an den oberen Enden vermittels Seitenplatten 5, 6 verbunden, die ein Lager für eine Achse 7 bilden. Auf dieser ist ein Schaltrad 8 und ein Kurvenstück 9 in Form eines Vierecks mit abgerundeten Ecken befestigt. Der Raum zwischen dem Kurvenstück 9 und der zugehörigen Seitenplatte 6 wird durch eine :-Tuffe i o ausgefü'lt. Mit dem Kurvenstück 9 ist eine flache Stange i i in Berührung, welche zwischen den Führungen 3 und 4 liegt und um den wagerechten Stift 12 drehbar ist. Das freie Ende der Stange i i ist gelenkig mit einem Ende einer Lenkstange 13 verbunden, deren anderes Ende an dem kurzen Arm 14 eines doppelten Hebels angelenkt ist, der um den Zapfen 15 drehbar ist und dessen anderer langer Arm 16 der dargestellten Lage nach hinten und unten gerichtet ist. Die Lenkstange 13 wird von einer Schraubenfeder 17 umgeben, die zwischen einem Stift 18 an der Lenkstange 13 und einer an den senkrechten Füliiungen 3 befestigten Konsole ig eingefügt ist. Die Feder 17 hält unter gewöhnlichen Umständen die Stange i i in höchster Stellung und in Berührung mit dem Kurvenstück g. Am Ende des Tragstückes 2 ist eine senkrechte Muffe 2o befestigt, deren der Lade zugewandte Seite mit einem Schlitz 21 versehen ist und die als Führung für den Hilfsschützen 22 dient, der eine mit Spannvorrichtung versehene Spule einschließt. Der Faden 23 dieser Spule dient zum Verriegeln des doppelten Schußfadens 24, 25 an der festen Webkante des entstehenden Gewebes und ist durch eine seitliche öse in der Mitte des Hilfsschützens durch den Schlitz 21 hindurch zur festen Webkante an der entsprechenden Seite des Gewebes geführt. Die bluffe 2o ist weiter an der vorderen Seite, d. h. der dem Brustbaum zugewandten Seite, mit einem Längsschlitz 26 versehen, durch welchen das Ende des langen Armes io des Hebels 14, 16 in solcher Weise hindurchragt, daß das Ende des Armes unter dem Hilfsschützen 22 liegt. Die Länge des Hilfsschützens ist so bemessen, daß bei tiefster Lage desselben der kegelförmige Schützenkopf in derselben Höhe oder etwas über der unteren Kante des Schlitzes 21 liegt, der seinerseits so angeordnet ist, daß bei der Vorwärtsbewegung der Schußfäden mit der Lade der obere Faden 24 in den Schlitz eintritt, während der untere Faden 25 mit der Muffe zo unter dein Schlitz in Berührung tritt und dadurch zurückgehalten wird.
  • Das Schaltrad 8, dessen Rückdrehung durch eine Feder 27 begrenzt wird, wirkt mit einer Schaltklinke 28 zusammen, die durch Zapfen 29 an einer Platte 3o angebracht ist, welche am Ladendeckel 31 befestigt ist. Die Abwärtsbewegung der Schaltklinke 28 wird durch einen Stift oder Anschlag 32 an der Platte begrenzt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Nachdem der Schuß in bekannter Weise durch den Hauptschützen als Doppelfaden 24, 25, dessen Teile übereinanderliegen, in das Fach eingetragen ist, tritt bei der Vorwärtsbewegung der Lade der obere Faden 24 gegen Ende der Ladenbewegung in den Schlitz 21 ein und wird über die Spitze des Hilfsschützens 22 hinweggeleitet. Der untere Faden 25 des Schusses wird durch die Muffe 2o zurückgehalten, so daß der erste Schußfaden weiter vorwärts geht als der zweite und zwischen den beiden Fäden eine Lücke gebildet wird (s. Abb.2). Bei dieser Stellung der Lade, in welcher das Webblatt noch immer einen gewissen Abstand von dem Gewebe hat (gezeichnete Stellung), trifft die Schaltklinke 2 8 mit einem Zahn des Schaltrades 8 zusammen, ohne jedoch dieses in Drehung zu versetzen. Der letzte Teil der Vorwärtsbewegung der Lade bewirkt, daß die Schaltklinke das Sperrrad 8 dreht, so daß das Kurvenstück 9 sich gleichfalls dreht und die Stange i i gegen die Wirkung der Feder 1; niederdrückt. Diese Bewegung der Stange i i wird auf den kurzen Arm 1 ¢ des Hebels 1:1, 16 übertragen, so daß der lange Arm 16 im Schlitz 26 der Muffe 20 aufwärts geht und der Hilfsschützen zwischen den beiden Schußfäden 2.1, 25 hindurchgehoben wird. Das Schaltrad 8 wird nur so weit gedreht, daß das Kurvenstück 9 mit einer seiner gerundeten Kanten auf die Stange i i drückt, anstatt mit einer seiner Seitenflächen, und während der Rückwärtsbewegung der Lade werden die Teile in dieser Lage erhalten, und der Hilfsschützen bleibt in seiner oberen Stellung. Während dieser Rückbewegung der Lade wird der obere Schußfaden 24 unter dem Hilfsschützen hindurch und aus dem Schlitz 21 herausgezogen, so daß der Ankerfaden. 23 zwischen den beiden Schußfäden liegt. Der Hauptschützen wird dabei nach der Zulaufseite des Webstuhles zurückgeführt, und die Lade zum zweitenmal vorwärtsbewegt, um die Schußfäden anzuschlagen, welche nunmehr durch den Ankerfaden verriegelt sind. Wenn die Lade die dargestellte Lage zum zweitenmal erreicht hat, trifft die Schaltklinke 28 gegen den nächstfolgenden Zahn des Schaltrades 8, so daß während des letzten Teiles der zweiten Vorwärtsbewegung der Lade das Kurvenstück 9 von neuem gedreht wird, so daß die Feder 17 sich ausdehnt und die Stange i i anhebt. Infolgedessen senkt sich der Arm i b, und der Hilfsschützen kehrt durch sein eigenes Gewicht in seine Anfangslage zurück. Der Schuß wird dann angeschlagen, so daß bei dem nächsten Wechseln des Faches der Arbeitskreislauf von neuem beginnen kann Versuche haben ergeben, daß bei Anwendung einer Vorrichtung gemäß der Erfindung eine fehlerlose Webkante erzeugt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Abbinden der Schußfadenschleife für Webstühle mit feststehenden Schußspulen, dadurch gekennzeichnet, daß während der ersten Vorwärtsbewegung der Lade der Hilfsschützen (22) vermöge der Einwirkung der Lade auf eine Vorrichtung zum Bewegen des Hilfsschützens in senkrechter Richtung durch die zwischen den beiden Schußfäden gebildete Lücke hindurchgeschoben wird, während bei der zweiten Vorwärtsbewegung der Lade der Hilfsschützen vermöge der wiederholten Einwirkung der Lade auf die Bewegungsvorrichtung in d:e Anfangslage zurückgeführt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn der Schußfäden eine feststehende Führung (2o) für den Hilfsschützen (22) angeordnet ist, die mit einem Schlitz (21) zur Aufnahme des oberen oder vorderen Schußfadens (24) versehen ist, während der Hilfsschützen durch einen Hebel (16) bewegt wird, der durch die Lade in solcher Weise bewegt wird, daß bei Beendigung der ersten Vorwärtsbewegung der Lade der Hilfsschützen in seine obere Lage gehoben und dort erhalten wird, bis bei der zweiten Vorwärtsbewegung der Lade der Hebel wieder freigegeben wird und der Hilfsschützen in seine Anfangslage zurückkehrt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Hilfsschützen bewegende Hebel (16) am freien Ende mit einer Gelenkstange (13) verbunden ist, welche vermittels einer Feder oder anderen Druckvorrichtung mit einem drehbaren Kurvenstück (9) in Berührung gehalten wird, welches ein mit einer an der Lade vorgesehenen Schaltklinke (28) zusammenwirkendes Schaltrad (8) trägt.
DES65875D 1924-02-26 1924-04-27 Einrichtung zum Abbinden der Schussfadenschleife fuer Webstuehle mit feststehenden Schussspulen Expired DE415672C (de)

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DES65875D Expired DE415672C (de) 1924-02-26 1924-04-27 Einrichtung zum Abbinden der Schussfadenschleife fuer Webstuehle mit feststehenden Schussspulen

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DE (1) DE415672C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034108B (de) * 1951-09-25 1958-07-10 Ferdinando Coppa Webmaschine mit Entnahme des Schussfadens von feststehenden Spulen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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